Schlagwort: Mittelalter

Begleitende Literatur zur Phantastik #65: Der Mann im Mond – Henrike Schmidt

Henrike Schmidt
Der Mann im Mond
Solivagus, Kiel (2020)
ISBN 9783943025590
Vorstellungen vom bewohnten Himmelskörper im Mittelalter

Ein Zufallsfund der mich sehr gefreut hat. Das Thema geht mir ja schon jahrelang im Kopf herum und dieses Büchlein ergänzt meine Recherchen zum Thema Mond …


Diese Arbeit von Henrike Schmidt entstand als Masterarbeit und wurde dann für die Veröffentlichung noch überarbeitet und aktualisiert. Auf der Suche nach dem Ursprung der Vorstellung vom „Mann im Mond“ untersucht sie auch die Vorstellung dazu im christlichen Weltbild und bezieht den Aberglauben mit ein. …

Die Berücksichtigung der antiken Schriften ist hierbei, obwohl es sich um eine mediävistische Arbeit handelt, unbedingt vonnöten, wiewohl von „heidnischen“ Autoren verfasst […] Mit diesen zeitlichen und inhaltlichen Eingrenzung sind die Methoden und Quellen, derer sich die Untersuchung bedient, bereits in groben Zügen vorgezeichnet: Anders als in vielen eher ereignisgeschichtlich orientierten Arbeiten spielen hier Annalen und Chroniken nur eine geringe Rolle, da in ihnen vorrangig politische und sonstige herausragende Geschehnisse überliefert sind, selten dagegen Erwähnungen zu Vorstellungswelten der ungebildeten Bevölkerungsschichten und noch seltener eingehende Erläuterungen zu astronomischen Erkenntnissen ihrer Zeit […] Zur Klärung der Frage, wie religiöse Dogmen sich zur Möglichkeit außerirdischen Lebens verhielten, müssen zudem theologische Abhandlungen herangezogen werden. …
Auszug 'Einleitung', Seite 7-13

Ein erfrischender Text, der mit einem großen Literaturverzeichnis und eine noch größeren Endnotenverzeichnis bestückt ist. Verpackt in ein hübsches gebundenes Büchlein, das auch haptisch ein gutes Gefühl hinterlässt, ist es ein Werk, dass sich hervorragend als Abendlektüre eignet, wenn der Mond beim Fenster herein leuchtet und das Gehirn noch ein wenig Beschäftigung braucht, bis es die abendliche Schwere überkommt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Henrike Schmidt
  • Der Mann im Mond
  • Vorstellungen vom bewohnten Himmelskörper im Mittelalter
  • Solivagus, Kiel (2020)
  • gebundene Ausgabe, 8°-kl, Klein-Oktav
  • 168 Seiten
  • ISBN 9783943025590

Kleinster Preis: € 25,10, größter Preis: € 41,68, Mittelwert: € 34,00

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  • keine

  • [Rezension] Der nächtliche Beobachter – Henrike Schmidt beleuchtet in „Der Mann im Mond“ mittelalterliche Ansichten zum vermeintlich bewohnten Erdtrabanten – von Pauline Werner – auf literaturkritik.de

Wer das Buch in die Hand nimmt, um eine ausführliche Studie über die Vorstellung vom Mann im Mond zu lesen, der wird allerdings enttäuscht. In Relation zu den 91 Textseiten wird das titelgebende Bild nur sehr knapp und auch erst am Schluss beleuchtet. Wer jedoch offen für Astronomie und Sagen vergangener Zeiten ist, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Und vielleicht betrachtet der eine oder andere den Mond am Nachthimmel danach auch mit etwas anderen Augen ……

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ein unerlässliches Requisit der Landschaftsromantik – Der Mond in der Literatur – von Joachim Kalka – auf deutschlandfunkkultur.de

In Kafkas „Prozess“ spielt er eine Rolle genauso wie in den Comics der „Peanuts“ und bei „Dick & Doof“: der Mond. Er kann als Symbol für eine gewisse Stimmung stehen, aber auch Handlungsort werden, wie bei „Tim und Struppi“ oder in „Peterchens Mondfahrt“. Eine literarische Reise.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Zusammenfassung von „Reise zum Mind und zur Sonne“ von Cyrao de Bergerac – von anonym – auf getabstract.com

Ein phantastisch-witziges Werk der Frühaufklärung
Reise zum Mond und zur Sonne schildert die Abenteuer eines Helden, der mit phantastisch anmutenden Flugmaschinen fremde Welten bereist und dabei auf Länder und Gesellschaften stößt, die wie eine Parodie irdischer Zustände wirken. Auf dem Mond gerät er ins Paradies und in einen von tierähnlichen Kreaturen bewohnten Staat, auf der Sonne in ein Land, das von Vögeln beherrscht wird – und immer wird er, der Mensch, als ein niederes Wesen ohne Würde und Vernunft betrachtet …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Fantasy #10 – Fluchtliteratur oder Realitätskritik?: Elfen, Zwerge und Riesen – Evgen Tarantu

Evgen Tarantu
Elfen, Zwerge und Riesen
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631376073
ISSN 0721-3301


Untersuchung zur Vorstellungswelt germanischer Völker im Mittelalter

Ein hilfreiches Buch, wenn man sich über die Herkunft und die Bedeutung der Fantasytopen Elfen, Zwerge und Riesen einlesen möchte. Evgen Tarantul hat hier, abseits der braunen Schatten die nordische und germanische Überlieferungen immer ein bisschen eintrüben, diese vor den Vorhang geholt und sichtbar gemacht …


Dies ist eines von rund 20 Büchern aus der Europäischen Hochschulreihe, die ich aus einem größeren Konvolut einer Bibliotheksauflösung gefischt habe. Tarantul sieht hier zwischen der Begeisterung der  Laien und der Resignation der Experten zum Thema eine riesige Kluft, die er überbrücken will…

Die zwischen der Begeisterung der Laien  und der Resignation der Experten bestehende Kluft muss endlich durch eine Untersuchung überbrückt werden, die auf dem aktuellen Stand der Kulturgeschichte, Literaturwissenschaft und Folkloristik basiert. Diese Aufgabe ist keineswegs leicht. Deswegen begrenzt sich die vorliegende Arbeit auf die drei im Titel genannten mythischen Wesen und auf den germanischen Sprach- und Kulturbereich. Ansonsten wäre die Herausforderung zu groß für meine Kräfte…

Auszug 'Vorwort', Seite 7-8

In erster Linie betrachtet Tarantul die „niedere Mythologie“, das heißt, mit den Vorstellungen von übernatürlichen Wesen, die keinen Gottesstatus besitzen. Besonderer Wert wurde dabei auf nordische Quellen gelegt. Nicht, weil sie etwa authentischer als deutsche oder englische Quellen wären, sondern, weil sie  – insbesondere isländische Quellen – in der Regel aussagekräftiger sind und objektiv mehr Informationen enthalten. Kleines Manko – der Preis ist, auch antiquarisch, allerdings wie bei vielen Europäischen Hochschulschriften aus dem Hause Lang, schmerzhaft (siehe „Antiquarisch:“) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Evgen Tarantul
  • Elfen, Zwerge und Riesen
  • Untersuchung zur Vorstellungswelt germanischer Völker im Mittelalter
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1791
  • Broschiert, Klebebindung
  • 468 Seiten
  • ISBN 3631376073
  • ISSN 0721-3301

Kleinster Preis: € 50,00, größter Preis: € 357,58, Mittelwert: € 292,13

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Evgan Tarantul bei Peter Lang Verlag

Evgen Tarantul ist 1972 in der Stadt Charkov (ehemalige Sowjetunion) geboren. 1989-1994 studierte er Geschichte an der Universität Charkov. Bereits 1991 spezialisierte er sich im Bereich der Kulturgeschichte germanischer Völker im Mittelalter.…

Auszug Artikel



  • [Download] KLASSIK UND KLISCHEE – Zum Einsatz von Erzählmotiven in drei Fragmenten der spätmittelalterlichen Literatur – von Bernhard Schubert – auf univie.ac.at

Zu den am weitesten verbreiteten phantastischen Handlungsträgern der mittelalterlichen Literatur gehören zweifellos die Zwerge, die alleine in Lichtblaus Index mit 28 verschiedenen Motiven vertreten sind (121-124). Die Palette reicht dabei von Zwergenkönigen (122) über Zwergenschmiede (121) bis hin zu guten oder bösen Zwergen (122), die die jeweiligen Helden unterstützen oder auch nicht. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Zwerg (Mythologie) in der WIKIWAND

Zwerge ist eine Sammelbezeichnung für menschengestaltige, kleinwüchsige Fabelwesen des Volksglaubens, die meist unterirdisch in Höhlen oder im Gebirge leben. Ihren Ursprung haben sie in der nordischen Mythologie.
Häufig wird den Zwergen übermenschliche Kraft und Macht nachgesagt. Sie gelten als schlau und zauberkundig, bisweilen listig, geizig und tückisch, meist aber als hilfreich, und werden vor allem in späterer Zeit, in Märchen und Sage, als bärtige Männchen mit Zipfelmütze dargestellt.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


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[Medienhinweis] #87: Tierisches Mittelalter – literaturkritik.de

Christian Heck und Rémy Cordonnier entschlüsseln in einem hochwertigen Bildband die Bedeutungen von Tierdarstellungen in mittelalterlichen Handschriften

von Simone Hacke auf literaturkritik.de

Im Besonderen möchte ich auch auf die phantastische Komponente hinweisen, die im Mittelalter mit seinen wunderbaren Erscheinungen und phantastischen Tierwesen durchaus gegeben ist …

literaturkritik.de - 2021-02-07

Vorgestellt werden im vorliegenden Band 100 Tiere, die grob fünf Großgruppen zugeordnet werden können. Die größte Gruppe ist die der Vögel, in der Wildvögel (Adler, Eule, Rabe) ebenso betrachtet werden wie Singvögel (Amsel, Lerche, Sperling) oder domestizierte Vögel (Huhn, Gans). Den Menschen in ihrem Alltag am nächsten stand die zweite Gruppe der domestizierten Tiere wie Esel, Hund, Pferd, Schaf, Hausschwein, Ziege oder Biene, deren Bedeutung jedoch weit über den häuslichen Bereich hinausreichte. Bei der dritten Gruppe der exotischen Tiere werden unter anderem Affe, Löwe, Krokodil, Elefant, Skorpion und Panther vorgestellt, die in den mittelalterlichen Handschriften ebenso ihren Platz hatten wie die vierte Gruppe der einheimischen wilden Tiere wie Eichhörnchen, Wildschwein, Hirsch, Wolf, Fledermaus, Schlange oder Spinne. Da die Vorstellungs- und Bilderwelt des Mittelalters zudem stark von wunderbaren Erscheinungen geprägt war, darf natürlich auch die letzte Gruppe der fantastischen Tierwesen, zu denen etwa Basilisken, Drachen, Einhörner, Greifen oder Kentauren gehörten, in dieser mittelalterlichen Tierenzyklopädie nicht fehlen. [Hervorhebung durch den Verfasser des Blogartikels][…]

Auszug Artikel


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Vampir, Werwolf und sonstige Unwesen #19 – Monster im Mittelalter — Rudolf Simek


Rudolf Simek
Monster im Mittelalter
Böhlau, Köln (2015)
ISBN 9783412211110

Die phantastische Welt der Wundervölker und Fabelwesen

Rudolf Simek hat hier ein Kompendium zusammengestellt, das nicht nur Spaß macht, sondern auch äußerst informativ ist. Die weitgehend unbekannte Welt der mittelalterlichen Fabelwesen wird hier anschaulich präsentiert …


Es ist nicht nur informativ, es ist auch ein wunderschönes Buch mit mehrfarbiges Schrift, wunderschönen, größtenteils farbigen Bildern. Zum wirklichen Glück würde nur die Hardcoverbindung fehlen. …

Monstrosität ist somit – auch – eine Frage des Grades der Abweichung und eine höchst subjektive Angelegenheit: Das war im Mittelalter nicht anders als in der Gegenwart, auch wenn sich der Monsterbegriff deutlich gewandelt hat. …

Auszug 'Die zeitlosen Monster:...', Seite 9-24

Es werden nicht nur die mittelalterlichen Monster beleuchtet, sondern Simek bringt insgesamt einen Querschnitt von der Antike bis zu Neuzeit – natürlich mit dem Schwerpunkt im Mittelalter. Für Monsterjäger, Monsterfreunde, Wissbegierige und Schauer-Fans sollte es in erreichbarer Griffnähe des Schreibtisches stehen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Rudolf Simek
  • Monster im Mittelalter
  • Die phantastische Welt der Wundervölker und Fabelwesen
  • Böhlau, Köln (2015)
  • Broschiert
  • 348 Seiten
  • ISBN 9783412211110

Kleinster Preis: € 20,00, größter Preis: € 191,17, Mittelwert: € 25,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Flügelklappenbroschur

  • [Artikel] Rudolf Simek in der WIKIPEDIA

Rudolf Simek (* 21. Februar 1954 in Eisenstadt) ist ein österreichischer Philologe, Skandinavist und germanistischer Mediävist. Simek hat zahlreiche Beiträge zum Reallexikon der Germanischen Altertumskunde und dem Lexikon des Mittelalters verfasst. Er ist Herausgeber der mediävistischen Reihe Studia Medievalia Septentrionalia. Simek befasste sich auch mit kulturwissenschaftlichen Forschungen zur spätmittelalterlichen Astronomie, besonders zu Johannes von Gmunden, zur Zeit der Wikinger und zur mittelalterlichen Darstellung von Monstern und Dämonen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Der Mensch als Monster im Mittelalter. Wann galt ein Mensch im Mittelalter als monströs? – von Ndobers – auf fantastic-beasts.blogs.uni-hamburg.de

„Monster. Substantiv, Neutrum – furchterregendes, hässliches Fabelwesen, Ungeheuer von fantastischer, meist riesenhafter Gestalt.“ Das ist laut dem Duden Online-Wörterbuch im 21. Jahrhundert ein Monster: furchterregend, hässlich, riesenhaft – ein Ungeheuer. PONS fügt noch ein weiteres entscheidendes Merkmal hinzu: Bei einem Monster handelt es sich um „ein Fantasiewesen in der Gestalt eines schrecklichen Ungeheuers“. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Menschen brauchen Monster – von Wibke Becker – auf faz.net

Rudolf Simek hat ein Buch über mittelalterliche Monster geschrieben. Die haben nichts mit Gruselgeschichten zu tun, sondern viel mit Moral. Ein Gespräch über Monster und darüber, was sich von ihnen lernen lässt. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


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Begleitende Literatur zur Phantastik #50: Das phantastische Mittelalter – Jurgis Baltrusaitis

Jurgis Baltrusaitis
Das phantastische Mittelalter
Ullstein, Frankfurt/Main (1985)
ISBN 3549058535
Antike und Exotische Elemente der Kunst der Gotik…

Ein wunderschönes Buch aus dem Propyläen-Verlag, dass sich mit phantastischen Elemente der Kunst des europäischen Mittelalters beschäftigt und daher auch für Phantasten sehr interessant sein kann …


Es schadet nicht, hin und wieder über den literarischen Tellerrand hinweg die Phantastik in den anderen Künsten zu beobachten. Nachdem viele Elemente der Phantastik tief im Mittelalter entspringen und teilweise bis in die Antike zurückreichen hier ein kleiner Ausflug ins Reich der mittelalterlichen Götter, Dämonen, Monster und Ungeheuer …

Die hierzu untersuchenden antiken und exotischen Vorstellungen, die die abendländische Kunst jener Zeit bereichert haben, betreffen sämtlich die übernatürliche Welt. Sie haben sich in verschiedenster Hinsicht geltend gemacht. Allen gemeinsam ist jedoch der phantastische Irrealismus, zu dem sie schon ihre Herkunft aus räumlicher und zeitlicher Ferne prädestiniert …

Auszug 'Vorwort', Seite 13-15

Wenn man das Buch durchblättert und sich die phantastischen Zeichnungen, Skulpturen, Schnitzereien und Malereien betrachtet, fühlt man sich in die Welten der Fantasy versetzt, wo Drachen ihr Unwesen treiben, Dämonen ihren Schrecken verbreiten und die seltsamsten Lebewesen Staunen hervorrufen. Seien es Anlehnungen an die Gotik, die Islamistische Kunst, die buddhistischen Themen, Fernöstliche Wunder oder chinesische Dämonen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jurgis Baltrusaitis
  • Das phantastische Mittelalter
  • Antike und exotische Elemente der Kunst der Gotik
  • Ullstein, Frankfurt/Main (1985)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr Groß-Oktav
  • 416 Seiten
  • ISBN 3549058535

Kleinster Preis: € 4,00, größter Preis: € 240,29, Mittelwert: € 14,00

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  • Schutzumschlag

  • [Download] [Dissertation]Das Phantastische im Musikvideo – von Nicole Westreicher – auf othes.univie.ac.at

Ziel der Arbeit ist, ausgehend von allgemeinen Theorien phantastischer Kunst und eigenen Analysen, eine Definition und Analyse der medienübergreifenden ästhetischen Kategorie „Phantastik“ für das Medium Musikvideo. In der Literatur ist die Phantastik ein anerkanntes Genre oder zumindest eine anerkannte Kategorie. Viele Literaten, wie H.P. Lovecraft, E.A. Poe oder J.R.R. Tolkien haben selbst theoretische Texte zur phantastischen Literatur verfasst. Die Theorien von Roger Caillois und T. Todorov können als kanonisiert gelten, sie wurden besonders häufig zitiert und übernommen, und zwar nicht nur für literarische Theorien sondern auch für die Phantastiktheorien der bildenden Kunst und des Films. Auch Stanislaw Lem, Rein A. Zondergeld, Thomas Le Blanc und Hans Holländer lieferten zahlreiche bedeutende Texte zur literarischen Phantastik. …

Auszug Dissertation


  • [Download] „Dracarys!“ – Das Drachenmotiv in der literarischen Fantastik
    der Gegenwart – von Nadine Stöckl – auf personal.murrayhall.com

In einem theoretischen Teil soll zuallererst das Drachenmotiv analysiert werden. Dazu zählt sowohl sich mit der Geschichte des Drachen, als Fabelwesen auseinanderzusetzen, als auch das Motiv Drache von seinem Ursprung an in einem knappen Verlauf quer durch die Literaturgeschichte zu betrachten. Es soll ebenfalls geklärt werden was ein Drache ist und welche Attribute ihn zu einem Drachen machen, sprich es soll eine Definition des Drachen zusammengestellt werden, von der ausgehend die Drachen im anschließenden empirischen Teil betrachtet werden…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Jurgis Baltrušaitis in der WIKIPEDIA

Jurgis Baltrušaitis ist Sohn des symbolistischen Dichters Jurgis Baltrušaitis (1873–1944). In seiner Jugend pflegte er Umgang mit Boris Pasternak. Er studierte 1924 an der Sorbonne bei Henri Focillon Kunstgeschichte. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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