Kategorie: eBook, digitale Ausgaben

digitale Ausgaben von Werken in allen digitalen Veröffentlichungsformen

Fundstücke #16 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Imago III – Dr. Sigmund Freud (Hrsg.)

Zeitschrift für die Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften

Lange habe ich nach dieser Zeitschrift gesucht und siehe da, das Gute liegt so nah. Zufälligerweise stolperte ich über die digitalen Heidelberger Bestände der Universitätsbibliothek Heidelberg und habe einen Download gefunden …


Warum? Zum Einen wird im „Lexikon der phantastischen Literatur“ von Zondergeld auf einen Artikel zum „Doppelgänger“ darin verwiesen und zum Anderen suchte ich nach einem Artikel zum „Homunculus“ von  Herbert Silberer, ebendort …

Den libidinösen Anteil, der hier mitwirkt, haben wir aus der ebenso intensiv empfundenen  Bedrohung des Narzißmus abgeleitet, der sich gegen die gänzliche Vernichtung des Ich ebenso sträubt wie gegen sein Aufgehen in der Geschlechtsliebe. Daß es tatsächlich der primitive Narzißmus ist, der sich gegen die Bedrohungen sträubt, zeigen mit aller Deutlichkeit die Reaktionen, in denen wir den bedrohten Narzißmus mit verstärkter Intensität sich behaupten sehen: sei es in der Form der pathologischen Selbstliebe wie in der griechischen Sage oder bei Oskar Wilde, dem Vertreter des modernsten Ästhetentums, sei es in der Abwehrform der pathologischen, oft bis zum paranoischen Wahnsinn führenden Angst vor dem eigenen Ich, das im verfolgenden Schatten, Spiegelbild oder Doppelgänger personifiziert erscheint. Auf der anderen Seite kehrt aber in denselben Phänomenen der Abwehr auch die Bedrohung wieder, vor der sich das Individuum schützen und behaupten will, und so kommt es, daß der die narzißtische Selbstliebe verkörpernde Doppelgänger gerade zum Rivalen in der Geschlechtsliebe werden muß oder daß er, ursprünglich als Wunschabwehr des gefürchteten ewigen Untergangs geschaffen, im Aberglauben als Todesbote erscheint. …

Auszug 'Der Doppelgänger', Seite 94-164

Der Homunculus läßt sicherlich jeden an Goethes »Faust« denken. In einem Laboratorium <Faust, II. Teil, zweiter Akt, 2: »Laboratorium im Sinne des Mittelalters, weitläufige, unbehülfliche Apparate, zu phantastischen Zwecken«) bereitet da Wagner einen Menschen durch chemische Arbeit. Indem wir dieser Assoziation stattgeben, setzen wir den Homunculus gerade in seine richtige Umgebung. Denn die Alchemie war es, deren wunderbaren Künsten man einst die artefizielle Herstellung eines

Menschleins zutraute. Einer Studie über den Homunkel müßte eigentlich eine solche über die   lchemie vorangehen, und zwar müßte sie angesichts der ebenso schwer zugänglichen als weit  verzweigten Gedankenwelt dieser ehrwürdigen Kunst recht weit ausgreifen. Statt mich aber hier derartig zu verbreiten, verweise ich den Leser einfach auf mein soeben erschienenes Buch  »Probleme der Mystik und ihrer Symbolik«1, worin gerade die Alchemie eine ausgiebige Behandlung erfährt. …

Auszug 'Der Humunculus', Seite 37-79

Dank also dem Internet, das niemals vergißt und ich teile gerne, auf dass nicht nich jemand elendslang sucht und dann vielleicht doch nicht findet …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dr. Siegmund Freud (Hrsg.)
  • Imago, Band III, 1914
  • Zeitschrift für die Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften
  • Hugo Heller, Leipzig/Wien (1914)
  • Download (PDF)
  • 561 Seiten

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  • keine
  • [Artikel] Die Zeitschrift IMAGO in der WIKIPEDIA

Imago: Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften war eine von Sigmund Freud herausgegebene Zeitschrift, die von 1912 bis 1937 vierteljährlich in Wien und Leipzig erschien.

Auszug Artikel


  • [Download] Imago: Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften (1912-1925) – auf uni-heidelberg.de

Imago: Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Geisteswissenschaften

Leipzig , Wien, 1.1912,März – 11.1925 …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Sigmund Freud in der WIKIPEDIA

Sigmund Freud (geboren am 6. Mai 1856 in Freiberg in Mähren als Sigismund Schlomo Freud; gestorben am 23. September 1939 in London) war ein österreichischer Arzt, Neurophysiologe, Tiefenpsychologe, Kulturtheoretiker und Religionskritiker. Er ist der Begründer der Psychoanalyse und gilt als einer der einflussreichsten Denker des 20. Jahrhunderts. Seine Theorien und Methoden werden bis heute diskutiert und angewendet, aber auch kritisiert. Zum Teil erfahren sie Bestätigung durch die Erkenntnisse der noch jungen Neuropsychoanalyse. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 

 

[NETigkeiten] #19 Gegen Klärung und Reinheit — phantastikon.de

Phantastikon wieder online…

Neuigkeiten gibt es auch in Bezug auf PHANTASTIKON. Michael Perkampus hat nach einer kleinen Nachdenkpause die Webseite phantastikon.de nun wieder online geschaltet.

Phantastikon neu

Nach der Durchsicht und der Aufräumaktion der Phantastikon-Beiträge, gliederte er zunächst mal die Kategorien neu.  Da war einiges an Schrott und Durcheinander angefallen, und begann er dann ganz systematisch von vorne. Gegenwärtig sind um die 100 Beiträge (von ehemals 1000) frisch getaggt und kategorisiert. Es war ihm aber klar, dass es sich nicht direkt um eine Wiedereröffnung handeln konnte, sondern eher um eine redigierte Neufassung, in der auch seine eigenen Arbeiten ebenso thematisiert wurden, wie die Welt der Fiktion. Der Unterschied zum alten Phantastikon besteht hauptsächlich darin, dass er auf die ganzen Bilder verzichtet hat. Der Schwerpunkt liegt beim Text und das Phantastikon ist privater gehalten als es früher der Fall war. Es erfüllt keine Lesererwartungen und zeichnet Fremdartikel mit „Gastbeiträge“ aus. Es ist also keine Redaktion mehr vorhanden.

Damit ist einer meiner Wünsche in Bezug auf Phantastikon erfüllt worden, nämlich dass eine ganze Reihe von wichtigen Artikel zugänglich bleiben. Schön also, dass es phantastikon in der neuen Form wieder gibt. Dazu gleich ein erster neuer Artikel, der ebenfalls den gestern von mir angesprochenen Essay Sigmund Freuds „Das Unheimliche“ thematisiert […]

Das Bewusstsein um die Aspekte des Nächtlichen, Abseitigen und Unheimlichen reicht weit ins 18. und 19. Jahrhundert hinein und wurde in der Epoche der Romantik, man möchte fast sagen, geboren als eine antiaufklärerische und schwärmerische Suche. Soweit die Klischees. In Wahrheit formulierte diese literarische Bewegung aber keinen radikalen Bruch mit der Aufklärung, sondern bereicherte diese […]

Auszug Artikel


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Artikel] Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #7 – Sigmund Freud – „Das Unheimliche“

    Das Essay von Sigmund Freud „Das Unheimliche“ ist wohl eines der wegweisensten wenn es um das Gefühl des Schreckhaften, der Angst und des Grauen Erregenden geht. Erst unlängst habe ich bei Literaturkritik.de eine Webversion dieses Essays gefunden und möchte euch dieses nicht vorenthalten …[…] Auszug Artikel


  • [Artikel] Die kulturgeschichtliche Epoche der Romantik in der WIKIPEDIA

Die Romantik ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte und sich insbesondere auf den Gebieten der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik äußerte, aber auch die Gebiete Geschichte, Theologie und Philosophie sowie Naturwissenschaften und Medizin umfasste. In der Literatur der Romantik (ca. 1795–1848) unterscheidet man Frühromantik (bis 1804), Hochromantik (bis 1815) und Spätromantik (bis 1848). In der Malerei dauert die Spätromantik bis Ende des 19. Jahrhunderts, in der Musik bis Anfang des 20. Jahrhunderts (Gustav Mahler, Richard Strauss). […]

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die kulturgeschichtliche Epoche der Aufklärung in der WIKIPEDIA

    Der Begriff Aufklärung (abgeleitet vom „Aufklären“ von beliebigen Sachverhalten und über beliebige Sachverhalte) bezeichnet die um das Jahr 1700 einsetzende Entwicklung, durch rationales Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen zu überwinden. Es galt Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen. Seit etwa 1780 bezeichnet der Terminus auch diese geistige und soziale Reformbewegung, ihre Vertreter und das zurückliegende Zeitalter der Aufklärung (Aufklärungszeitalter, Aufklärungszeit) in der Geschichte Europas und Nordamerikas. Es wird meist auf etwa 1650 bis 1800 datiert. […] Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


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Fundstücke #9 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: DickKöpfigSammeln

Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982)

Eine überraschende Entdeckung, die mir aus heiterem Himmel in den Schoß gefallen ist. Sekundärliterarisch sehr interessant und außerdem ein Quell der Entdeckungen…


Der bei „Blogger“ gehostete Blog gibt in puncto Person des Betreibers nichts preis. Außer nichtssagenden Einträgen im Profil bleibt die Person der Sammlung im Dunkeln. Der Blog hat auch einen Ableger in Facebook. Nun, soll uns jetzt nicht stören die Seite ist auch ohne diese Personalia sehr interessant …

Dieser Blog beschäftigt sich mit dem Sammeln von allem zu und über Leben und Werk des US-amerikanischen Schriftstellers Philip K. Dick.

Geboren wurde Dick 1928. Er schrieb mehr als 120 Kurzgeschichten und etwa 45 Romane, überwiegend Science Fiction. Weiterhin sind zahlreiche Essays und Briefe von ihm veröffentlicht. Verschiedene seiner Kurzgeschichten und Romane sind die Basis für Verfilmungen, am bekanntesten ist davon Ridley Scotts Blade Runner (1982). Dick war fünfmal verheiratet und hatte drei Kinder. Er starb 1982 in Kalifornien. Eine umfänglichere Einführung zu Leben und Werk von Dick findet sich bei Wikipedia (allerdings ist dort die englische Version deutlich besser).

Ein großer Teil von Dicks Veröffentlichungen beschäftigt sich mit auf verschiedene Weise immer wieder mit dem Thema Was ist menschlich? und Was bedeutet Realität?

Der überwiegende Teil von Dicks Werk ist ins Deutsche übersetzt. Dieser Blog betrachtet hauptsächlich deutschen Ausgaben – allerdings in ihrer ganzen Breite: Es werden alle Veröffentlichungen von und über Dick betrachtet, soweit es sich um Papier handelt. Eingeschlossen sind hier auch seltene Veröffentlichungen in Fanzines, die naturgemäss nur eine kleine Verbreitung hatten. Andere Medien, wie Verfilmungen, Hörbücher und Videospiele, werden hier gestreift, aber nur weniger intensiv betrachtet. …

a.a.O., Auszug, Über den Blog

Insbesondere angetan hat es mir natürlich die Seite

Sekundärliteratur (Artikel) nach Autoren

die eine sehr umfangreiche Sammlung von Artikel zu und über Werk und Person von Philip K. Dick, einschließlich einiger ausgewählter Veröffentlichungen zu Filmen, die auf Dicks Werk basieren. Als letzte Bearbeitung wird das Datum 11.3.2019 angegeben, die letzte Jahreszahl der Artikel ist das Jahr 1017. …

Bibliographisch: Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Der Blog wird seit März 2015 befüllt
  • [biographisches] Philip K. Dick – allerdings wird die englische Wikipedia in dieser Beziehung (wie meist) als besser erachtet

  • [biographisches] Philip K. Dick – in der englischen WIKIPEDIA

  • [Artikel] Er schuf „Blade Runner“ und glaubte an die Matrix

  • [bibliographisches] Philip K. Dick in ISFDB

siehe auch (Auszug):


Die letzten 5 Artikel:


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Fundstücke #3 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie: Perry Rhodan 1961-2018

Ein funkel-nagel-neues Fundstück aus dem Bereich Perry Rhodan. Es ist mir gestern ins Netz gegangen und ich habe es selbst nur überflogen, aber ich denke es könnte so manchen von euch interessieren …


Niels Werber
Selbstbeschreibungen des Politischen –
in Serie: Perry Rhodan 1961-2018
Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, Volume 3: Issue 1,
Juli 2018
?

Der Aufsatz erschließt die bislang populärste deutschsprachige Heftromanserie, die seit 1961 ununterbrochen wöchentlich erscheint und Hunderttausende von Leserinnen erreicht hat, als Archiv gesellschaftlicher Selbstreflexion und kultureller Selbstverordnung. Die Komplexität und Kontinuität der Serie und ihre seit den Anfängen in Leserbriefen, Fanzines, Wikis und Online-Foren gut zugängliche Rezeption ermöglichen dem Beitrag erstens fundamentale Korrekturen an den Prinzipien der Massen- und Populärkulturforschung und zweitens die Untersuchung des Politischen der Gesellschaft, das die Serie nunmehr über 56 Jahre beobachtet, und zwar nicht allein anhand der Heftromane und ihrer Verweise, sondern ebenfalls anhand der intensiven Kontroversen um das Politische des gesellschaftlichen Kontextes und das Politische der Serie Perry Rhodan selbst, die in den Leserbriefspalten, Wiki-Artikeldiskussionen, Posts und Kommentaren nachzuweisen sind.

Die Hypo these des Beitrags ist: Die Serie beobachtet das Politische der Gesellschaft, und sie provoziert, wie die Debatten in den Foren belegen, Beobachtungen des Politischen der Gesellschaft. Der Beitrag zeigt, wie in den Foren Autoren und Leser ihr politisches Selbstverständnis unter Beobachtung und aufs Spiel stellen, womit die Perry Rhodan-Forschung einen außergewöhnlichen und, mit Blick auf die Po pularität der Serie und die Quantität der Rezeptionszeugnisse, signifikanten Einblick in den Zusammenhang gibt von Selbstbeschreibungen der Gesellschaft, wie sie in literarischen Texten stattfindet, und kulturellen Identitätsentwürfen, wie sie in der Auseinandersetzungen um die Serie sichtbar werden.

(This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 License.)

Prof. Dr. Niels Werber, Universität Siegen, Philosophische Fakultät, Hölderlinstr. 3, D-57076 Siegen,
email: werber@germanistik.uni-siegen.de
10.2478/kwg-2018-0009 | 3. Jahrgang 2018 Heft 1: 75–98

Antiquarisch gesichtet: nicht fassbar, aber Download hier bei content.sciendo.com oder in unveränderter Version – Kulturwissenschaftliche Zeitschrift-Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie_ Perry Rhodan 1961-2018 von Treffpunkt Phantastik


siehe auch (Auszug):


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Fundstücke #2 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Die Science-Fiction-Literatur der DDR

Hier eine Dissertation aus 2015, die sich mit der Science-Ficiton-Literatur der DDR beschäftigt und im Zuge meiner Recherchen zur selbigen im Netz aufgefunden wurde …


Karsten Greve - Die Science Fiction Literatur der DDR

Karsten Greve
Die Science-Fiction-Literatur der DDR
Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie
Freien Universität Berlin, Berlin (2015), PDF, 333 Seiten

 

 

 

 

 

 

 

Die vorliegende Studie behandelt die Science-Fiction-Literatur der DDR.Das ist gegenwärtig gewiss kein allzu populäres Themenfeld. Im Gegenteil: In der aktuellen Hitparade der germanistischen Forschungsthemen belegt die SF-Literatur der DDR einen der hinteren, billigen Plätze.Die Gründe für ihre abgeschlagene Platzierung liegen offen zu Tage. Soweit es die Germanistik betrifft, haftet der Gattung generell der Ruf an, zumindest in der Breite eine einigermaßen triviale Erscheinung zu sein: SF–das ist eben eine Literatur für den Feierabend, die mit ihren, im wahrsten Sinne des Wortes, fernen Welten und banalen Spektakeln das Bedürfnis nach Flucht aus der Wirklichkeit bedient. SF– das ist eben eine Literatur, die auf biedere, vormoderne Erzähl- und Sprachmittel setzt, die ihren Leser, im Kleid des Gigantischen, das ohnehin schon Gewusste noch einmal1wissen lässt. SF–das ist eben keine Kunst. …

(Zitat: a.a.O.)

Download: refubium.fu-berlin.de

Erreichbarkeit zuletzt geprüft: 2019-05-28, 23:22 Uhr

BLOG-Ressource: Greve Karsten – Dissertation

Antiquarisch gesichtet: nicht greifbar – jedoch im Download erhältlich


siehe auch (Auszug):


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