Archiv für die Kategorie Fantasy

Merlins Schwester gefunden …

Inge Vielhauer - Merlins Schwester

Inge Vielhauer – Merlins Schwester

Was sich für mich als schwieriges Unterfangen anließ konnte von Klaudia Seibel mit Links erledigt werden (fast magisch !???).

Sie hat „Merlins Schwester – Betrachtungen zu einem keltischen Sagenmotiv„, eine Veröffentlichung von Inge Vielhauer-Pfeiffer, in Inklings, Band 8, aufgefunden und zum Studium aufbereitet. Vielen Dank an Klaudia und die Phantastische Bibliothek in Wetzlar. Kompetenz und Freundlichkeit sind nicht immer selbstverständlich und noch dazu kombiniert.

Wenn es nicht so weit entfernt von mir wäre (831 km), würde ich vorbeifahren und ihr Blumen oder Schoki mitbringen. So muss sie noch warten bis ich Gelegenheit dazu finde hoch in den Norden zu fahren um einige Tage in der Bibliothek zu verbringen.

Diese Arbeit ist für mich wichtig, weil darin der Mythos Merlins abseits der bei uns bekannteren französischen, festländischen Version behandelt wird.

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Monmouth – Zimmer – Vielhauer. Drei auf den Spuren Merlins … – Teil 1/3

Inge Vielhauer (Hrsg.) - Das Leben des Zauberers Merlin

Inge Vielhauer (Hrsg.) – Das Leben des Zauberers Merlin

Nun ist es doch nicht  der Tolstoy geworden, der zu erst abgearbeitet wird. Naja, er ist auch etwas umfangreicher als das jetzige Stück.

Über Inge Vielhauer(-Pfeiffer) habe ich nicht viel herausgefunden. 1920  in Heidelberg geboren, Doktor der Philiosophie und zumindest bis 1980 zwei größere Veröffentlichungen. „Das Leben des Zauberers Merlin“ und „Bruder und Schwester. Untersuchungen  und Betrachtungen zu einem Urmotiv zwischenmenschlicher Beziehung“ aus dem Jahre 1979. Sieht mir ein bisschen dünn aus, aber momentan nicht zu ändern.

An letzteres schließt wohl ein Beitrag in „Inklings, Band 8“ an. „Merlins Schwester. Betrachtungen zu einem keltischen Sagenmotiv„. Leider habe ich gerade diesen Band nicht in meiner Sammlung und muß mir erst den Beitrag organisieren. Das wird aber sicher, im Sinne meiner Betrachtungen zu Merlin, geschehen. Zu prüfen wäre, ob diese Arbeit auch zu Merlins Gesamtbild beitragen kann.

Dieter Petzold (Hrsg.) - Inklings, Band 19

Das Buch selbst, hier in der 3. Auflage (zwei weitere: 4. Aufl. 1985 und 5. Auflage 1991 sind mir noch bekannt) wurde schon kurz in „Inkling, Band 19“ besprochen. Dort reichte es für eine Seite launige Anmerkungen und für eine Kritik, die mir jetzt ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet. „… Ein Nachtrag über das weitere Schicksal Merlins in Literatur und Film des 20. Jahrhunderts wäre nützlich gewesen. …“ (Zitat, Inkling, Band 19, Seite 264).

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Tolkiens Gandalf und Merlin – Brüder, Cousins?

Lin Carter - Tolkiens Universum

Lin Carter – Tolkiens Universum

Was mir gerade zusätzlich durch den Kopf schießt – wie verwandt sind Merlin, die wichtigste Gestalt der Artussage und Gandalf, die wichtigste Gestalt von Tolkies Geschichten „Der Hobbit“ und „Herr der Ringe“. Hat Tolkin Anleihen an der Gestalt Merlins genommen.

Merlin und Gandalf sind beide tragende Gestalten in ihren Geschichten. Merlin prophezeit schon Vortigan den Untergang als Kind, zaubert Stonehenge von Irland nach Salisbury, sorgt für die Zeugung von Artur, trägt Sorge für dessen Erziehung in seinem Sinne, schafft die Tafelrunde und wird ihr „inspirierender“ Mentor.

Gandalf ist auf seine Weise ebenfalls die treibende Kraft der Mittelerde-Geschichten. Er sorgt dafür, dass Bilbo mit den Zwergen loszieht und dadurch den einen Ring in Besitz bringt. Es sorgt meines Erachten dafür, dass „die Gefährten“ sich auf den Weg machen und ist ebenso „inspirierender“ Mentor der Gruppe und darüber hinaus. Den Rest des Beitrags lesen »

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Jetzt bin ich bei Merlin hängengeblieben … warum eigentlich?

Sebastian Stoye - Zwiegesichtige Zauberer

Sebastian Stoye – Zwiegesichtige Zauberer

Ohhh, Mann/Frau (gendern nicht vergessen :)),  – ich hätte so viele Themen über die ich schreiben will auf Lager und im Schreib-SUS (Stapel ungeschriebener Schriften – warum immer nur SUB?) – muss ich jetzt beim Thema Merlin hängenblieben —***Seufzt***— warum?

Merlin – ein großer Name, aber wieso eigentlich?

Neulich hatte ich den Band 17 der „Inklings“-Reihe zur Bearbeitung vor mir liegen. Bibiographische Daten in die Datenbank schaufeln. Dazu gehört auch die Erfassung von Inhaltswerken und Verknüpfungen zu anderen Veröffentlichungen.

Da stolpere ich über den Artikel von Karl Hepfer „Merlin im Spiegel der Moderne“. Ich kann gar nicht sagen, was mich reizte den Artikel genauer unter die Lupe zu nehmen. Jedenfalls war’s mit lesen einfach nicht getan. Ich verstand njente – nichts. Den Rest des Beitrags lesen »

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Merlin. Ein Mythos und seine Aufarbeitung in der filmischen Populärkultur, Nadia Ghattas/Susanne Kroner, in: Inklings, Band 18 – Phantastik des Zukünftigen, Dieter Petzold (Hrsg.), Brendow, Moers (2000)

Inklinks, Band 18, DIeter Petzold (Hrsg.), Brendow, Moers (2000)

Inklinks, Band 18, Dieter Petzold (Hrsg.), Brendow, Moers (2000)

Nadia Ghattas Forschungsschwerpunkte, visualisierende Erzähltechniken und filmische Montage bzw. Montagetheorie, prägen den Esssay in der ersten Hälfte. Susanne Kroner kann ich jetzt nur mit zwei Essays in Thomas Le Blanc und Johannes Rüsters „Glaubenswelten“, Phantastische Bibliothek Wetzlar (2005), festmachen. Beide liegen eher im Bereich der Science Fiction. Leider wurde sie im Kapitel „Die Beiträger“ des Buches nicht erwähnt, was ich für ein Versäumnis halte. Wobei ich feststellen muss, dass das Lektorat stellenweise etwas verunglückt ist (Was keinen Abbruch an meiner Empfehlung der Reihe INKLINGS-Jahrbuch für Literatur und Ästhetik tut).

Diese beiden Damen versuchen hier den Mythos Merlin in der filmischen Populärkultur zu orten. Der Titel ist für mich etwas hochgestochen und kann auch nicht ganz erfüllt werden.

Als Aufhänger dient die  Fernsehproduktion „Merlin“ aus dem Jahr 1998. Eine Produktion die, nach meiner Erinnerung, vom Publikum ganz gut aufgenommen wurde. Nach dem fachlichen Urteil der beiden Damen kommt die Produktion jedoch nicht wirklich gut weg. Auch wenn sie dem Film Gutes abgewinnen können, ist der Tenor der Besprechung eigentlich: „grottenschlecht“. So weit, so gut und eigentlich für das Thema nur bedingt nützlich. Den Rest des Beitrags lesen »

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