Kategorie: Science Fiction

Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #18: Die Tragtaschentheorie des Erzählens in: Am Anfang war der Beutel – Ursula K. Le Guin

Ursula K. Le Guin
Am Anfang war der Beutel
thinkoya, Klein Jasedow (2021)
ISBN 9783947296088
Warum uns Fortschritts-Utopien an den Rand des Abgrunds führten und wie Denken in Rundungen die Grundlage für gutes Leben schafft

ein wirklich nettes kleines Buch mit drei Essays, drei Reden und einem Gedicht aus der Feder der Großmeisterin Le Guin. Erstmals in deutscher Übersetzung finden wir hier Werke, die trotz ihrer Kürze den Scharfsinn ihrer Schöpferin dokumentieren. …


Zunächst hätten wir da einmal den Text „Die Tragtaschentheorie des Erzählens“. Untergekommen ist mir dieser Text bereits in „Erzählende Affen“ von Samira El Ouassil und Friedemann Karig (siehe hier im Blog). Darin urgiert Le Guin, dass es nicht nur eine dominante Heldenreise gibt, welche männlich konnotiert ist, sondern auch eine Heldenreise, die weiblich konnotiert ist. Der Text stammt aus 1989 und findet, speziell in der Science Fiction, eine Entsprechung zur Tragtasche.

Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass die natürliche, angemessene, stimmige Form des Romans die eines Sacks, einer Tasche sein könnte. Ein Buch fasst Wörter. Wörter fassen Dinge. Sie tragen Bedeutungen. Ein Roman ist ein Medizinbündel, das Dinge in einem ganz bestimmten, wirkmächtigen Verhältnis zueinander und zu uns stehend fast. […] Deshalb mag ich Romane: Anstatt von Helden sind sie von Menschen bevölkert. …

Auszug 'Die Tragtaschentheorie des Erzählens', Seite 12-21

Dann gibt es auch noch „Utopyin, Utopyang“. Ein Text, der mir auch ganz gut gefiel. Auch er hat Bezug zu einem kürzlich veröffentlichten Blogartikel. „Utopien und Dystopien“ (siehe hier im Blog) und behandelt unter anderem auch das Wechselspiel von Utopie und Dystopie. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Ursula K. LE Guin
  • Am Anfang war der Beutel
  • Warum uns Fortschritts-Utopien an den Rand des Abgrunds führten und wie Denken in Rundungen die Grundlage für gutes Leben schafft
  • thinkoya, Klein Jasedow (2021)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 2. Auflage
  • 96 Seiten
  • ISBN 9783947296088

Kleinster Preis: € 8,96, größter Preis: € 23,48, Mittelwert: € 10,30

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer: Matthias Fersterer
  • Einleitung von Matthias Fersterer

  • [Artikel] Ursula K. Le Guin in der WIKIPEDIA

Ursula Kroeber Le Guin [ˈɝsələ ˈkʁø:bɐ ləˈgwɪn] (* 21. Oktober 1929 in Berkeley, Kalifornien als Ursula Kroeber; † 22. Januar 2018 in Portland, Oregon)[1] war eine amerikanische Autorin hauptsächlich phantastischer Literatur, aber auch politischer Utopien. Bekannt ist sie vor allem durch die Science-Fiction-Romane des Hainish-Zyklus und die Fantasy-Romane der Erdsee-Welt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Dinge im Beutel – von Katharina Granzin – auf taz.de

Deshalb konnte es wohl auch passieren, dass Le Guins essayistische Arbeiten hierzulande unbekannt, das heißt weitgehend unübersetzt geblieben sind. Im kleinen Drachen Verlag ist ein Büchlein erschienen, das eine Handvoll zu verschiedenen Anlässen entstandene Texte enthält, herausgegeben und in ein schönes, schwungvolles Deutsch übertragen von Matthias Fersterer.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Herausragend – und hierzulande verkannt – Joachim Körber im Gespräch mit Max Oppel – auf deutschlandfunkkultur.de

Die US-amerikanische Autorin Ursula Le Guin ist tot. In Deutschland ist sie vor allem als Science-Fiction-Autorin bekannt – doch das ist schade, meint der Verleger Joachim Körber, denn ihr Werk umfasst so viel mehr. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 

Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #17: Die Nazis, die es nie gab in: Hi Hitler! – Gavriel D. Rosenfeld

Gavriel D. Rosenfeld
Hi Hitler!
WBG Theiss, Darmstadt (2021)
ISBN 9783806241990
Der Nationalsozialismus in der Populärkultur

Artouro Ruhro-Raton war so nett, mir eine Empfehlung zukommen zu lassen, die sich als sehr gutes und interessantes Buch gezeigt hat. Das Buch beschäftigt sich zwar in erster Linie mit der Erinnerung, Normalisierung und Relativierung der NS-Zeit, nimmt aber zu einem guten Teil auch Bezug auf die Phantastik


  • Kapitel 1 – untersucht die jüngste Zunahme revisionistischer geschichtswissenschaftlicher Studien zum Zweiten Weltkrieg.
  • Kapitel 2 – Die parallel dazu verlaufende historiographische Debatte über die Einzigartigkeit des Holocaust
  • Kapitel 3 schließt den historiographischen Fokus ab und beschäftigt sich mit dem zunehmenden Gebrauch kontrafaktischen Denkens in der Holocaust-Forschung
  • Kapitel 4 – hier stehen Erscheinungsformen kontrafaktischen Denkens in zeitgenössischen Alternativgeschichten des Dritten Reichs
  • Kapitel 5 – erörtert ähnliche Tendenzen in neueren Filmen über den NS-Diktator
  • Kapitel 6 – stellt die irritierend humorige und kontrafaktische Darstellung des Nazismus im Internet dar

Und hier findet das Buch in Kapitel 4 den Anschluss an die Phantastische Literatur, welche ebenfalls in nicht geringem Maße die NS-Alternativwelt-Erzählung in sich aufnimmt. Es werden in den Kapiteln „Die Nazis gewinnen den Zweiten Weltkrieg“, „Hitler kommt bei einem Attentat ums Leben“, Hitler überlebt“ und „Alternative Holocausts“ Alternativwelt-Erzählungen sehr interessant und eindringlich besprochen. Natürlich ist die Zielsetzung des Buches eine andere und sie bezieht sich auf die Normalisierungs- und Relativierungsstendenzen der Alternativwelt-Erzählungen, aber das Ergebnis der Besprechungen sind auch für die Liebhaber phantastischer Literatur durchaus erhellend und verwertbar.

Schließlich  bestätigen neuere, amerikanische und deutsche Alternativgeschichten, dass nationale Unterschiede in der Erinnerung an den Nationalsozialismus fortbestehen. Britische und amerikanische Autoren waren eher geneigt, die NS-Vergangenheit zu universalisieren, um vor allem liberale politische Ziele voranzutreiben. Deutsche Autoren beschäftigen sich hingegen mehr mit der Relativierung der NS-Zeit, die Konservative befürworteten und Liberale ablehnten. Eins allerdings verbindet alle drei Länder, nämlich die wachsende Bereitschaft, durch humorvolle Werke über das NS-Erbe zu lachen. …

In der Endbetrachtung erweist sich das Buch als sehr interessante Lektüre zum Thema NS-Zeit-Auseinandersetzung und bietet nebenbei einen Einblick in Alternativwelt-Literatur und -Film zur NS-Zeit. Ein fesselndes Buch zur richtigen Zeit – meiner Meinung nach …

Zusätzlich möchte ich aber auch auf dieses Buch hinweisen, dass im Kontext zu obigem Text ebenfalls zu empfehlen wäre:

Hermann Ritter / Johannes Rüster / Dierk Spreen / Michael Haitel (Hrsg.), Heute die Welt – morgen das ganze Universum, p.machinery, Murnau (2016)

Insbesondere der Artikel von Johannes Rüster, „Ein Volk, ein Reich und/oder ein Führer. Von der Faszination nationalsozialistischer Alternativwelten“, ergänzt die angesprochene Passage von „Hi Hitler!“ sehr gut (siehe auch: Bibliographisch:).

Außerdem sei auch auf einen Artikel hingewiesen, welcher Peter Cersowsky in Franz Rottensteiners „Die dunkle Seite der Wirklichkeit“ (hier im Blog) verfasst hat. „Ja, mein Lieber, wir sind konservativ.“ Politische Aspekte bei deutschsprachigen Phantastik-Autoren des 20. Jahrhunderts bis zum Nationalsozialismus“ (1987), Seite 33-59 des Buches. Auch heute noch gut zu lesen.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Gavriel D. Rosenfeld
  • Hi Hitler!
  • Der Nationalsozialismus in der Populärkultur
  • WBG Theiss, Darmstadt (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Gr-Oktav
  • 510 Seiten
  • ISBN 9783806241990

 

  • Hermann Ritter / Johannes Rüster / Dierk Spreen / Michael Haitel (Hrsg.)
  • Heute die Welt – morgen das ganze Universum
  • Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction. Science-Ficiton und rechte Populärkultur
  • p.machinery, Murnau (2016)
  • AndroSF, Nr. 54
  • Taschenbuch
  • 216 Seiten
  • ISBN 9783957650498

Hi Hitler!Kleinster Preis: € 35,99, größter Preis: € 35,99, Mittelwert: € 35,99

Heute die WeltKleinster Preis: € 5,99, größter Preis: € 11,90, Mittelwert: € 11,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzerin: Claudia Kotte

  • [Artikel] Gavriel D. Rosenfeld in der WIKIPEDIA (Übersetzung)

Gavriel David Rosenfeld ist Professor für Geschichte und Direktor des Undergraduate Program in Judaic Studies an der Fairfield University . Geboren in Bloomington, Indiana , absolvierte er 1985 die Bloomington High School South . 1989 erhielt er seinen BA in Geschichte und Judaistik von der Brown University . Nach einem einjährigen Studium als Fulbright-Hays Fellowship an der Ludwig-Maximilians-Universität in München (1989–90) promovierte er zum Dr. in Geschichte von der UCLA im Jahr 1996. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Gavriel D. Rosenfeld: Hi Hitler! Der Nationalsozialismus in der Popkultur – von Andrea Gnam – auf swr.de

Der amerikanische Historiker Gavriel David Rosenfeld beschreitet gerne unkonventionelle Wege bei seinen Forschungen zum Nationalsozialismus und zu unserer Gegenwart. „Hi Hitler! Der Nationalsozialismus in der Popkultur“ lautet der etwas provokante Titel seines Buches, über dessen ernsten Hintergrund Andrea Gnam berichtet.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Banalisierung des Bösen – von – auf verdi.de

Seit einiger Zeit häufen sich in Filmen, Comics und im Internet die Persiflagen auf Adolf Hitler und andere Nazi-Größen. Der amerikanische Historiker Gavriel D. Rosenfeld hält diese Entwicklung für bedenklich, weil sie die moralischen Dimensionen der Vergangenheit in den Hintergrund treten lasse. Er betrachtet die Parodien als Verharmlosung des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen, was wiederum jenen in die Karten spiele, die schon lange ein Ende des Gedenkens forderten: den Rechtsextremisten.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 

Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #15: Nachruf Unv. Prof. Dr. Hega Abret in: Stifter Jahrbuch 2013/27

Jozo Dzambo (Red.)
Stifter Jahrbuch 2013/27 Neue Folge
Adalbert Stifter Verein e.V., München (2013)
ISBN 9783940098108
Achtung und Empathie …

Im Zuge verschiedenster Recherchen, musste ich feststellen, dass das Ableben von Helga Abret, zumindest im Internet, kaum Niederschlag gefunden hat. Selbst durchaus wichtige Publikationen wie das Germanistenverzeichnis der Uni Erlangen oder auch im Freundeskreis Leipzig wird sie noch immer nicht mit ihrem Sterbedatum angezeigt. …


Lediglich in der ISFDB wurde ihr Sterbedatum nachgetragen. Auf der Suche nach einer Kontaktmöglichkeit bin ich dann schließlich auf den Adalbert Stifter Verein e.V. gestoßen, der in seinem Jahrbuch 2013 einen Nachruf auf Prof. Dr. Helga Abret, geb. Brauner, (1939-2013) gebracht hat.

Souverän, fraglos und geradlinig dem humanen Auftrag von Forschung und Lehre verpflichtet, so kannten wir Helga Abret, bis ihre Kräfte so sehr verfrüht und rapide sie verließen. […] Mit ihrer zweiten, französischen, Dissertation über Gustav Meyrink conteur (1976) blieb sie Prag gleichsam treu. Sei erweiterte dann ihren Forschungshorizont erheblich durch Untersuchungen zur Science-fiction (die Marsianer!) …

Auszug 'Nachruf', Seite 191-193

Alleine für „Das Jahrhundert der Marsianer“ (hier im Blog) hätte sie sich schon etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Vielleicht findet man durch diesen Artikel nun zumindest die Nachricht von ihrem Ableben leichter im Internet. Im Nachhinein nochmals meinen Dank für dieses beachtenswerte Werk und ein „Ad Astra“ mit auf den Weg …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jozo Dzambo (Red.)
  • Stifter Jahrbuch 2013/27 Neue Folge
  • Adalbert Stifter Verein e.V., München (2013)
  • broschiert, Klebebindung
  • 196 Seiten
  • ISBN 9783940098108

Kleinster Preis: € 9,61, größter Preis: € 19,98, Mittelwert: € 11,30

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Helga Abret im Freundeskreis Leipzig

Helga Abret, geboren in Breslau, ist als Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Metz in Frankreich tätig. Außer den im Folgenden aufgelisteten Werken veröffentlichte sie zahlreiche Aufsätze zur Publizistik in der Kaiserzeit, zur phantastischen Literatur und Science Fiction, sowie allgemein zur Literatur des 20. Jahrhunderts.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Helga Abret im Germanistenverzeichnis

Geb. 1939, Professeur seit 1992, Metz, Frankreich
Ältere deutsche Literaturwissenschaft – Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Fachgebiet) – Littérature classique (jusqu’à 1890) – Littérature moderne (jusqu’à 1945) – Littérature contemporaine (à partir de 1945) (Lehrgebiet)
Hochschule/ Instituts-Anschrift: Metz – Université de Metz – UFR de lettres et langues – Ile du Saulcy – 57045 Metz Cedex 01 …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Adalbert Stifter Verein e.V. im Internet

Wissenschaftliche Beiträge und Essays

Margarete Sedlmayer: Bergbauboom und Wissenstransfer unter den Přemysliden um 1300

Petr Karlíček: Karikaturen im Dienste der Sudetendeutschen Partei. Schilderung des einheimischen Feindes in der satirischen Zeitschrift Der Igel (1935–1938)

Lukáš Motyčka: „Man gravitiert nach Wien“. Die unbekannte Korrespondenz zwischen Friedrich Torberg und Vlastimil Artur Polák

Luboš Palata: Tschechen und Sudetendeutsche in den Medien oder „Die goldenen Neunziger“

Kateřina Kovačková: Auf den Spuren von Otfried Preußlers Flucht nach Ägypten. Erinnerung an eine klein-große Entdeckungsreise durch Nordböhmen

M. Theresia Wittemann: Reiner Kunze – Dichter der Ehrfurcht. Eine Reverenz zum 80. Geburtstag

Michel Reffet: Nachruf Univ. Prof. Dr. Helga Abret, geb. Brauner (1939–2013) …

Auszug Artikel Jahrbuch


siehe auch (Auszug):


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #11: Einführung in die Psychohistorik – Michael F. Flynn in: Foundation – Isaac Asimov

Isaac Asimov
Foundation – 3 Romane
Heyne, München (1994)
ISBN 3453042654
Mit einem Anhang „Einführung  in die Psychohistorik“ von Michael F. Flynn

Die Foundation von Isaac Asimov ist derzeit wegen der Film-Serie auf Apple TV+ in aller Munde. Die drei Romane in dieser Ausgabe bilden das Rückrat der „Future History“, dem erweiterten „Foundation-Zyklus“, der zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Ausgabe 15 Werke umfasste …


Als Beigabe zu dieser Ausgabe wurde der, von Michael F. Flynn verfasste, Essay „Einführung in die Psychohistorik“, in der Übersetzung von Heinz Nagel, mitzugegeben. An sich muss man den Artikel ja ebenfalls als „phantastische Primärerzählung“ ansprechen, da die Psychohistorik, nicht zu verwechseln mit „Psychohistorie“, eine von Isaac Asimov erfundene, fiktive Wissenschaft im Rahmen seines Foundation-Zyklus ist.

Vor Jahren stellte sich Isaac Asimov eine mathematische „Geschichtswissenschaft“ vor, die auf solche Fragen die Antworten liefern könnte. Und heute ist seine fiktive Psychohistorik im Begriff Realität zu werden. Noch ist es nicht so weit. Bis jetzt ist kein Hari Seldon aufgetreten, der die Verbindung zwischen den einzelnen Disziplinen herstellen würde; aber Forscher in so unterschiedlichen Bereichen wie Ökologie und Differential-Topologie haben bereits die Grundlagen dazu entwickelt. …

Auszug 'Einführungin die Psychohistorik`, Seite 861-936

Auch wenn er tatsächlich also über eine Wissenschaft referiert, die es (noch) nicht gibt, macht er es aber so interessant und packend, dass es eine Freude ist, ihm in die Tiefen der Psychohistorik zu folgen. Er führt die Theorie der Psychohistorik neben der Psychologie auf die Gaskinetik und die statistische Mechanik zurück. Klingt alles wunderbar und durchaus einleuchtend – also lesen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Isaac Asimov
  • Foundation
  • 3 Romane
  • Heyne, München (1994)
  • Taschenbuch
  • 3. Auflage
  • 940 Seiten
  • Sonderausgabe
  • ISBN 3453042654

Kleinster Preis: € 9,99, größter Preis: € 27,60, Mittelwert: € 24,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Aus dem Amerikanischen
  • Übersetzerin: Rosemarie Hundertmarck
  • Ungekürzte Neuübersetzung

  • [Artikel] Michael F. Flynn in der WIKIPEDIA

Michael Francis Flynn, auch Mike Flynn und Rowland Shew (* 20. Dezember 1947 in Easton, Pennsylvania), ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Psychohistorik auf linkfang.org

Psychohistorik (englisch: Psychohistory, nicht zu verwechseln mit Psychohistorie, einer Wissenschaft, die historische Vorgänge mittels Psychologie untersucht) ist eine deutschsprachige Bezeichnung für eine fiktive Wissenschaft, die in mehreren Romanen des US-amerikanischen Autors Isaac Asimov von entscheidender Bedeutung ist. In Asimovs Büchern ermöglicht sie auf der Basis mathematischer, statistischer und soziologischer Verfahren allgemeine und dennoch präzise Voraussagen über das zukünftige Verhalten großer Gruppen von Menschen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Foundation (Fernsehserie) in der WIKIPEDIA

Foundation ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Drama-Fernsehserie, die von David S. Goyer und Josh Friedman für Apple TV+ entwickelt wurde und auf der gleichnamigen Buchreihe von Isaac Asimov basiert. Foundation hatte am 24. September 2021 seine Premiere. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Tummelplatz deutschsprachiger Sekundärliteratur zur phantastischen Literatur
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