Kategorie: Genre/Theorie

Science Fiction #106 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Poetik der Science Fiction – Darko Suvin

Darko Suvin
Poetik der Science Fiction
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1979)
ISBN 3518370391
 
Zur Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung
 
Dies ist ein Klassiker und Standardwerk der Science Fiction-Forschung. Suvin hat sich 1977 damit an die Spitze der wissenschaftlichen Arbeit mit Science Fiction gestellt und Franz Rottensteiner hat dieses Werk 1979 übersetzt und in der Reihe der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp im deutschen Sprachraum verfügbar gemacht …

 
In zwei großen Abteilungen, Theorie und Geschichte, widmet sich Suvin erstmals ausführlich und umfassend dem Genre und prägt Begriffe wie ‚Novum‘ und ‚kognitive Verfremdung‘, welche heutzutage zum Standard des wissenschaftlichen Vokabulars gehören. …
 
 
Diesem Buch liegt die Arbeitshypothese zugrunde, dass die Geschichte der SF das Resultat zweier widerstrebender Entwicklungsrichtungen ist. Da ist zunächst eine auf Erkenntnis abzielende Tendenz, die bei allen wichtigen Autoren offen zutage tritt […] Ihr steht in der zweitklassigen SF jedoch eine vorherrschende Tendenz zu mystifizierendem Eskapismus gegenüber, die sich selbst bei den Meistern bemerkbar macht […] denn sie ergibt sich aus der praktischen und erkenntnismäßigen Beschränktheit einer Belletristik, die durchtränkt ist von der Entfremdung der Klassengesellschaft und vor allem von der Erstarkung einer vormals umstürzlerischen Klasse. …
 
Auszug 'Vorrede', Seite 11-21
 
Komische weise wurde Suvin aber in der Regel nur in seinem ersten Teil, der Genre-Theorie, rezipiert. Der zweite Teil der Geschichte, der älteren und neueren SF-Geschichte, wurde durchwegs unter den Tisch gekehrt. Dazu empfehle ich die ausführliche Rezension von Simon Spiegel, der das Buch für die

Zeitschrift für Fantastikforschung 2/2016

besprochen hat (Siehe weiterführende Links) …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Darko Suvin
  • Poetik der Science Fiction
  • Zur Theorie und Geschichte einer literarischen Gattung
  • Suhrkamp, Frankfurt/Main (1979)
  • Phantastische Bibliothek, Band 31
  • Suhrkamp Taschenbuch 539
  • Taschenbuch
  • 352 Seiten
  • ISBN 3518370391

Kleinster Preis: € 4,60, größter Preis: € 29,50, Mittelwert: € 20,31

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siehe auch Blog-Doubletten

  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Franz Rottensteiner
  • [Rezesion] Fremder Klassiker: Zu Darko Suvins «Metamorphoses of Science Fiction» –

Mit wissenschaftlichen Klassikern hat es eine ganz eigene Bewandtnis; Klassiker, das sind auch im akademischen Geschäft nicht selten jene Titel, auf die sich zwar alle beziehen, die aber kaum jemand wirklich gelesen hat, deren Kenntnis sich meist auf einige wenige immer wieder zitierte Passagen beschränkt. In dieser Hinsicht – aber nicht nur in dieser – ist Darko Suvins Metamorphoses of Science Fiction (MoSF) ein ganz großer Klassiker. Die von Suvin eingeführten Begriffe Novum und kognitive Verfremdung gehören unbestritten zum Kernbestand des kritischen Vokabulars in der SF-Forschung und die entsprechenden Abschnitte werden auch mit schöner Regelmäßigkeit zitiert. Wer sich kritisch zum Urvater der SF-Forschung positionieren möchte, führt zudem gerne noch einen seiner berüchtigten Ausfälle gegen minderwertige Vertreter des Genres an. …

Auszug Artikel


  • [Reihe] Phantastische Bibliothek Suhrkamp in der WIKIPEDIA

Die Phantastische Bibliothek ist eine Buchreihe des Suhrkamp Verlags und enthält Werke der Phantastik, Science-Fiction, aber auch der Horrorliteratur.
Die ersten Bände erschienen ohne Reihenzählung: die ersten Bände des Almanachs Phaïcon im Insel-Verlag (seit 1963 bei Suhrkamp) oder der Almanach Polaris im Suhrkamp Verlag. Erst die 3. Auflage von Nacht und Schimmel erschien 1978 offiziell als erster Band der Phantastischen Bibliothek in ihrem charakteristischen violetten Äußerem.

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Index – Phantastische Bibliothek Suhrkamp, elektronische Ausgabe, Version 1.0 vom 2020-10-15, PDF, 10.135 kB

Die Entstehung dieses Index wurde von Mitgliedern des Forums „Phantastische Literatur“ initiiert und stellt die Erweiterung eines Blogbeitrages im Blog „Treffpunkt Phantastik“ auf sebesta-seklit.net dar, der eine „Liste der sekundärliterarischen Werke der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp“ beinhaltet. Diese Liste war zwar sehr schön gestaltet und auch sehr nützlich, aber sie befriedigte (leider) nicht meinen Anspruch an Verwendbarkeit, da weder eine Sortierung nach Autoren oder Werkarten oder Einzeltitel vorhanden war, noch Stichworte oder Titelbild rasch und übersichtlich zur Suche verwendbar waren. Es ist einfach eine Liste, die nach Bandnummer gereiht die einzelnen Bände vorstellt. Schön, aber aufgrund der doch zahlreichen Bücher sehr unübersichtlich.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

Science Fiction #104 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: 150 Jahre Kurd Laßwitz´ Nullpunkt in der deutschen Science Fiction – Detlef Münch

Detlef Münch
150 Jahre Kurd Laßwitz´ Nullpunkt der deutschen Science Fiction am 21. Juni 1871
Synergen, Dortmund (2021)
ISBN 9783946366508
 
Kritische Würdigung von Kurd Laßwitz & seiner technisch-philosophischen Zukunftserzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ als Beginn der deutschen Science Fiction
 
Daß Kurd Lasswitz international noch immer nicht als Mitbegründer der Science Fiction anerkannt ist, ist ein Faktum, das Detlef Münch wohl veranlasst hat, mit diesem Buch den Finger auf diese offene Wunde zu legen …

 
Er schreibt, dass „in Kurd Laßwitz´ erster utopischer Erzählung 1869/71 schon mehr Science Fiction steckt, als im ganzen Werk von Jules Verne“. Dass der Autor aber „Vater der deutsche Science Fiction“ ist, dürfte sich schon durchgesetzt haben. …
 
Kurd Laßwitz gilt heute seit WEIGAND (1982) als der „Vater der deutschen Science Fiction schlechthin, der das Genre der modernen SF neben Jules Verne (1828-1905) und noch vor H. G. Wells (1866-1946) mitbegründet hat. Jules Verne war er in seinen Zukunftsinnovationen und -visionen sogar deutlich überlegen sowie dabei auch mehr SF-affiner. Während er bereits seit 1871 schon 25 Jahre lang Science Fiction geschrieben hat, fand H. G. Wells zudem erst spät 1896/97 zum Genre. …
Auszug 'Kurd Laßwitz und der Nullpunkt …', Seite 9-23
 
Münch setzt dem Autor jedenfalls ein Dankmal und eigentlich wäre, wie er schreibt, „eine umfassende germanistische Betrachtung und kritische Würdigung der 1. deutsche SF-Erzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ anlässlich ihres 150. Jubiläums die Aufgabe eines Literaturwissenschaftlers, aber er erledigt diese Aufgabe trotz seiner Fachfremdheit und Laienstatus in eindrucksvoller Manier. …
 
Unbedingt lesen !!!
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Detlef Münch
  • 150 Jahre Kurd Laßwitz´ Nullpunkt der deutschen Science Fiction am 21. Juni 1871
  • Kritische Würdigung von Kurd Laßwitz & seiner technisch-philosophischen Zukunftserzählung „Bis zum Nullpunkt des Seins“ als Beginn der deutschen Science Fiction
  • Synergen, Dortmund (2021)
  • Deutsche Zukunfstvisionen vor 100 Jahren, Band 50
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783946366508

Kleinster Preis: € 29,80, größter Preis: € 29,80, Mittelwert: € 29,80

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  • keine
  • [Artikel] Kurd Laßwitz in der WIKIPEDIA

Kurd Laßwitz (* 20. April 1848 in Breslau; † 17. Oktober 1910 in Gotha; eigentlich Carl Theodor Victor Kurd Laßwitz) war ein deutscher Schriftsteller. Er publizierte zudem unter dem Pseudonym L. Velatus und gilt als Begründer der deutschsprachigen Science Fiction. Sein Roman Auf zwei Planeten aus dem Jahr 1897 gehört zu den wichtigen deutschen Science-Fiction-Romanen und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kurd Laßwitz und seine Werke im Projekt Gutenberg (darunter auch gegenständliche Geschichte)

Pseudonym: Velatus

Geboren am 20.04.1848 in Breslau, der Vater war Fabrikant und Kaufmann. 1866 beginnt er sein Studium der Mathematik und Physik in Breslau und besteht 1873 das Staatsexamen. Zwei Jahre später promoviert er über ein Thema der Physik und geht 1876 als Gymnasiallehrer nach Gotha. 1884 erhielt er den Professorentitel. Laßwitz starb am 17.10.1910 in Gotha. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kurd Laßwitz, Vater der deutschen Science Fiction – von Heinrich Stöllner – auf zauberspiegel-online.de

Von den sechziger bis Anfang der achtziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts erschienen als Subreihe der Heyne Science-Fiction-Taschenbücher mehr als hundert Titel unter dem Logo „Heyne Science Fiction Classics“. Diese Romane und Kurzgeschichten werden in der vorliegenden Artikelreihe vorgestellt und daraufhin untersucht, ob die Bezeichnung als Klassiker gerechtfertigt ist.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

Science Fiction #101 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Winston Smith & Co – Niederösterreichisches Kulturforum

Klaus Wohlschak (Red.)
Winston Smith & Co
Niederösterreichisches Kulturforum, Schwechat (1984)
ISBN ohne
 
Science Fiction und Fantasy im Orwell-Jahr
 
Im Jahr 1983 wurde von der Literaturzeitschrift „Das Pult“ und dem Niederösterreichischen Kulturforum ein Wettbewerb mit dem Namen „George-Orwell-Preis 1984“ ausgeschrieben. Diese Broschüre war der Schlusspunkt dieses Wettbewerbs in dem am 10. November 1984, mit einer Preisverleihung, anlässlich eines Symposiums in St. Pölten, die ausgepreisten Gewinne (immerhin 10.000,–/5.000,– / 2.000,– Schilling d.s.rund 730,– / 360,– / 145,- Euro) übergeben wurden. …

 
Der Ausgangspunkt dieses Wettbewerbs war die Frage: „Was hätte Orwell, lebte er heute, uns zu sagen?“. 85 Einsendungen, fast ausschließlich Science Fiction-Geschichten war eingesendet worden. Aber auch Lyrik, Satiren und andere Gestaltungsformen fanden sich.  …
 
Wir wollen hier aber nicht nur das Ergebnis des Wettbewerbs dokumentieren, sondern auch das anlässlich der Preisverteilung in St. Pölten abgehaltene Symposium (10. November 1984), bei dem namhafte Experten ihre Meinung zum Thema Science Fiction und Fantasy-Literatur zur Diskussion stellten: Während Dr. Franz Rottensteiner, bekannt als Herausgeber der Bücher von Stanislaw Lem, in der SF-Hausse ein mögliches Indiz für den „Untergang des Abendlandes“ sieht, …
Auszug 'Zu dieser Broschüre', Seite 3-4
 
Ein besonderer Leckerbissen in dieser Broschüre war ein bis dahin unveröffentlichtes Arbeitstagebuch von Stanislaw Lem „Wie eine Geschichte entsteht (Am Beispiel des Romans „Lokaltermin“). Vier Hochglanzgrafiken von Chris Moore und einige Rezensionen damals aktueller Romane von u.a. Lem, Peruz und Becher beschließen diese lesenswerte Broschüre…
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Klaus Wohlschak (Red.)
  • Winston Smith & Co
  • Science Fiction und Fantasy im Orwell-Jahr
  • Niederösterreichisches Kulturforum, Schwechat (1984)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 72 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Webpräsenz] Niederösterreichisches Kulturforum im Netz

Den Zielen der Gründer fühlt sich das NÖ Kulturforum nach wie vor unbeirrt verpflichtet: Wir wollen idealistische Ideenbringer sein. Wir sind Förderer und verstehen uns als Kulturvermittler. Nicht Angepasstheit, sondern kritisches Kulturengagement kennzeichnet unser Tun. Wenn offizielle Kulturpolitik naturgemäß das Ergebnis eines politischen Auftrags ist, so ist unsere Arbeit geprägt von ganzheitlich individuellem, persönlichem Einsatz. Deshalb verzichten wir auch auf einen aufwändigen Apparat – den wir uns auch nicht leisten könnten – und agieren deshalb prompt und unmittelbar.

Auszug Artikel


  • [Download] (Diplomarbeit) Österreichische Literaturzeitschriften nach 1945 am Beispiel der Zeitschriften „das pult“, „Podium“ und „Limes“ – von Marika Pichler- auf core.ac.uk

Anschließend werden „das pult“, „Limes“ und das „Podium“ in jeweils einem Kapitel näher vorgestellt und anhand einzelner, in den drei Zeitschriften erschienenen Beiträgen bestimmte Themenfelder herausgegriffen und besprochen. Aufgrund der unüberschaubaren Fülle des vorliegenden Materials kann in dieser Arbeit nur ein Bruchteil dessen vorgestellt werden, was in den drei Literaturzeitschriften insgesamt an interessanten Themenkomplexen aufzufinden ist. Ziel ist jedoch, eine thematische Überblicksdarstellung des „pult“, „Limes“ und des „Podium“ zu geben und so die grundsätzlichen Merkmale derselben hervorzuheben.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Über Klaus Wohlschak, der allerdings am 20. 2. 2021 73-jährig verstorben ist

Klaus Wohlschak, geboren 1947 in Wiener Neustadt, hat nach außen hin, so scheint es, ein zwar durchaus interessantes, aber doch im Grunde eher bürgerliches Leben geführt. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #95 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Perry Rhodan, Die Chronik, Band 4 – Alexander Huiskes / Dr. Rainer Nagel

Alexander Huiskes / Dr. Rainer Nagel
Perry Rhodan, Die Chronik, Band 4
Hannibal, Höfen (2021)
ISBN 9783854453437
 
Biographie der größten Science Fiction-Serie der Welt
 
Kaum erschienen, schon auf meinem Schreibtisch. Acht Jahre hat es gedauert, bis diese Chronik ihre Fortsetzung gefunden hat. Diesmal sind die Jahre 1996 bis 2008 im Fokus der Chronisten und es waren ereignisreiche Jahre.
Lange erwartet – endlich erschienen. Die Fortsetzung der „Biographie der grössten Science Fiction-Serie der Welt“. Und – sie fesselt wie die anderen Bände schon zuvor. Ich hatte Mühe, nicht gleich vom Postkasten aus, das Buch wegzulesen …

 
Wenn man das Inhaltsverzeichnis zum Maßstab nimmt, sogar sehr ereignisreiche Jahre. Aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Obwohl man sehr gut nachvollziehen kann, dass der Erfolg von Perry Rhodan sicher kein Selbstläufer war/ist. Abgesehen von den Autoren, die natürlich mit ihren Leistungen den Grundstein dazu legen, sind auch das Verlagshaus, die Redaktion und auch die aktiven Fans Vater, Mutter und Schutzengel des Erfolgs.
Ich muss gestehen, ich verfolge die Heftreihe schon lange Zeit nicht mehr aktiv. Aber ich wurde von der Heftreihe SF-sozialisiert und Perry Rhodan hat immer noch einen grossen Stellenwert und ist vor allem sekundärliterarisch immer präsent. …
 
Zwölf Jahre umfasst diese Chronik  – und da war doch einiges los. Bedeutendster Markierungspunkt war sicherlich der WeltCon zur Jahrhundert- und Jahrtausendwende, weil, als wäre es schon von Anfang an so geplant gewesen, fast mit Punktlandung Weihnachten 1999 Band 2000 erschien. Ein Zahlenspiel, das seinesgleichen sucht,  weil es in dieser Form nicht mehr wiederholt werden kann. …
Auszug 'Was lange währt, wird noch besser!', Seite 20-22
 
Die Kurzbiographien, die Erinnerungen der Mitarbeiter,  die Essays, die Interviews und die Nachrufe finde ich einfach super. Neben den Zeitraffer-Büchern von Michael Thiesen gehört diese Buchreihe unbestritten zur „Grundausstattung“ eines jeden PR-Fans und nachdem im Buch bereits auf Band 5 verwiesen wird, so hoffe ich, dass der nächste Band nicht acht Jahre auf sich warten lässt …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alexander Huiskes / Dr. Raimer Nagel
  • Perry Rhodan, Die Chronik, Band 4
  • Biographie der größten Science Fiction-Serie der Welt
  • Von 1996-2008
  • Hnnibal, Höfen (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°GR-Groß-Oktav
  • 528 Seiten
  • ISBN 9783854453437 (Print)
  • ISBN 9783854454373 (Ebook)

Kleinster Preis: € 23,99, größter Preis: € 36,41, Mittelwert: € 29,99

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  • zahlr. Illustrationen
  • [Artikel] Alexander Huiskes in der WIKIPEDIA

Der Werdegang zum Schriftsteller begann 1989, als er Mitarbeiter und Redakteur verschiedener Zeitschriften und Publikationen des Rollenspielgenres wurde. Unter anderem arbeitete er für ZauberZeit, Spielwelt, Nautilus und Kartefakt. Ab 1994 übernahm er die Chefredaktion des Gildenbriefes, eines regelmäßigen Magazins für das Rollenspielsystem Midgard.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Dr. Rainer Nagel in der PERRYPEDIA

Rainer Nagel ist dem Perryversum bereits seit den 1970er Jahren als Leser verbunden. Darüber hinaus ist Nagel seit den 1980er Jahren in der Rollenspielszene aktiv. In dieser Eigenschaft begann er schon früh Übersetzungen für verschiedene Spielverlage anzufertigen. Unter anderem war er als Übersetzer für Middle Earth tätig und steuerte selbst einige Bände als Autor für das Midgard-System bei.…

Auszug Artikel


  • [Aertikel] Perry Rhodan-Die Chronik in der PERRYPEDIA

Das Werk Perry Rhodan Die Chronik mit dem Untertitel Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt startete mit seinem ersten Band aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Perry Rhodan-Serie im Hannibal-Verlag, Höfen (Tirol).…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #84 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Der Milliarden-Jahre-Traum – Brian W. Aldiss

Brian W. Aldiss
Der Milliarden-Jahre-Traum
Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1987)
ISBN 9783404281602

Die Geschichte der Science Fiction

Dieses Buch ist, im Gegensatz zur im September vorgestellten Version, die erste Auflage aus dem Dezember 1987. Das Cover war anders gestaltet und auf dieser Ausgabe wurde irrtümlicherweise der CO-Autor, David Wingrove, nicht auf der Titelseite angegeben. …


Außerdem war ein Kritikpunkt dieser Ausgabe, dass es kein Register von Namen, Film- und Zeitschriftentiteln gegeben hat. Ein Punkt, der die Käufer sehr verärgert hatte. Dies wurde in der Ausgabe von 1990 nachgeholt. …

Für die Neuausgabe ist der Text durchgesehen und um ein Register von Namen, Film- und Zeitschriftentiteln ergänzt worden. […] Wir hoffen, damit einem berechtigten Kritikpunkt an der Erstausgabe nachgekommen zu sein.
Bei der Erstausgabe ist durch ein Mißverständnis der Name des Mitautors David Wingrove, der maßgeblich am Entstehen des Buches beteiligt war, in Titel nicht genannt worden. Verlag und Redaktion bedauern dieses Versehen. …

Auszug 'Vorbemerkung zur Taschenbuchausgabe (1990)', Seite 11
Wie auch immer, auch wenn diese Auflage von einigen als nicht gelungen klassifiziert wurde, ein Standardwerk der Science Fiction bleibt es allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Brian W. Aldiss
  • Der Milliarden-Jahre-Traum
  • Die Geschichte der Science Fiction
  • Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1987)
  • Taschenbuch
  • Deutsche Lizenzausgabe
  • 672 Seiten
  • ISBN 9783404281602

Kleinster Preis: € 2,75, größter Preis: € 543,98, Mittelwert: € 5,90

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  • fehlender CO-Autor auf der Titelseite
  • [Artikel] Brian W. Aldiss in der WIKIPEDIA

Sein schriftstellerischer Durchbruch erfolgte 1958 mit dem SF-Roman Non-Stop (auch Starship, deutsch Fahrt ohne Ende, später Starship – Verloren im Weltraum), der die Reise in einem Generationenraumschiff beschreibt. Er setzt sich sehr genau mit Sprache auseinander und schildert eine Endzeitvision. Diese Themenschwerpunkte finden sich bis 1966 immer wieder in seinen Werken. …

Auszug Artikel


  • [Blog] Der Milliarden-Jahre-Traum, 2. Auflage 1990

Zehn Jahre nach der ersten Fassung, die unter dem Titel „Der Millionen-Jahr-Traum“ erschien, gab es eine erweiterte Fassung mit dem doppelten Umfang …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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