Kategorie: Ausgabe(n)

Artikel zu einer Veröffentlichung im Gesamten, wie Buch, Zeitung, Fanzine, usw.

Begleitende Literatur zur Phantastik #86: Der Heros in tausend Gestalten – Joseph Campell

Joseph Campbell
Der Heros in tausend Gestalten
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1978)
ISBN 3518069241
„Die Wahrheit ist eine, die Weisen sprechen von ihr in vielen Namen“ …

Angeregt- nein, angestachelt, durch „Erzählende Affen“ von Samira El Ouassil und Friedemann Karig, habe ich mir den Campbell wieder herausgesucht. Dieses wegweisende Buch über den Archetypen aller Mythen, über die Gemeinsamkeit der Mythologie, ist immer noch unschlagbar. Ich nehme es immer noch mit einem gewissen Maß an Ehrfurcht in die Hände …


Dieser Vergleich Campbells, des psychologischen Aspektes der den Mythen zugrundeliegenden gemeinsamen Geschichte, lässt den Archetypen aller Mythen, den Heros sichtbar werden. Er vergleicht er Helden in Mythen, Sagen, Märchen und Religionen auf der ganzen Welt. Auch wenn das Buch nicht ganz leichte Kost ist, lohnt es sich trotzdem, die Nase hineinzustecken, und die Interpretationen Campbells nachzuvollziehen. …

Es ist der Zweck des vorliegenden Buches, einige von den Wahrheiten, die, für uns unkenntlich, unter den Gestalten von Religion und Mythos verborgen sind, wieder aufzuschließen, und zwar dadurch, dass eine Vielzahl nicht u schwieriger Beispiele zusammengebracht wird, aus denen dann der verschollene Sinn von selbst hervortritt […] Die alten Lehrer haben wohl gewusst, was sie sagten, und haben wir einmal gelernt, ihre Symbolsprache wieder zu lesen, bedarf es nur mehr der Gaben der Anthologisten, um ihre Lehre vernehmlich zu machen …

Auszug 'Vorwort', Seite 9-10

Die Zusammenschau der beiden Bücher, der „Erzählenden Affen“ und des „Heros in tausend Gestalten“ hat viel Spaß gemacht und vieles wieder aufgefrischt, das schon ein bisschen verschüttet war.  Diese Art von Typologie der schöpferischen Phantasie des Menschen ist auch heute noch  lesenswert, es ist eines der 100 einflussreichsten Bücher (zumindest in englischer Sprache) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Joseph Campbell
  • Der Heros in tausend Gestalten
  • Suhrkamp, Frankfurt/Main (1978)
  • Suhrkamp Taschenbuch 424
  • Taschenbuch
  • 464 Seiten
  • ISBN 3518069241

Preisangaben Eurobuch

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  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Karl Koehne

  • [Artikel] Joseph Campbell in der WIKIPEDIA

Joseph John Campbell (* 26. März 1904 in White Plains, New York; † 30. Oktober 1987 in Honolulu, Hawaii) war ein US-amerikanischer Professor und Publizist auf dem Gebiet der Mythologie.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Der Heros in tausend Gestalten“ in der WIKIPEDIA

Campbell untersucht die Zusammenhänge zwischen den Lebenserfahrungen der Menschheit seit ihrem Aufbruch, den Gemeinsamkeiten aller Kulturen in ihren mündlich weitergegebenen Geschichten und den daraus abzuleitenden fundamentalen Bedürfnissen, die die Menschen mit dem Erzählen und Hören der Geschichten seit jeher befriedigt haben. Geprägt von Jungs Vorstellung der Individuation, der Selbstverwirklichung des Menschen für das allgemeine Gute nach der mutigen Konfrontation mit der freiwilligen eigenen Beschränktheit und dem eigenen Unbewussten, vergleicht er Helden in Mythen, Sagen, Märchen und Religionen auf der ganzen Welt und destilliert daraus eine einheitliche …

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Der Held“ in der WIKIPEDIA

Ein Held bzw. eine Heldin (althochdeutsch helido) ist eine Person, die eine Heldentat, also eine besondere, außeralltägliche Leistung vollbracht hat. Dabei kann es sich um reale oder fiktive Personen handeln, um Gestalten der Geschichte (wie Nationalhelden), aber auch aus Legenden, Sagen oder fiktiven Werken (Superhelden). Seine heroischen Fähigkeiten können von körperlicher Art (Kraft, Schnelligkeit, Ausdauer usw.) oder auch geistiger Natur sein (Mut, Aufopferungsbereitschaft, Kampf für Ideale, Tugendhaftigkeit oder Einsatzbereitschaft für Mitmenschen).
Das Zedler-Lexikon aus der Mitte des 18. Jahrhunderts definierte: „Held, lat. Heros, ist einer, der von Natur mit einer ansehnlichen Gestalt und ausnehmender Leibesstärcke begabet, durch tapfere Thaten Ruhm erlanget, und sich über den gemeinen Stand derer Menschen erhoben.“

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #14: Nachwort in: Draculas Gast – Bram Stoker

Bram Stoker
Draculas Gast
JMB, Hannover (2011)
ISBN 9783940970862
Eine Streichung in Bram Stokers Dracula-Roman…

Ein sehr interessantes Stückchen aus der Feder von Bram Stoker. Das Nachwort gibt darüber Auskunft, was es damit auf sich hat. Und ich war überrascht – auch über die Erklärung, warum es dazu gekommen ist, dass dieses Stück der Streichung anheim fiel …


Wie schon mehrmals angemerkt, sind die Nachworte des Herausgebers Heiko Postma immer sehr erhellend. Zumindest für mich bringen sie immer interessante Informationen, welche ich sonst wo noch nicht gefunden habe. Auch hier präsentiert er eine sehr plausible Erklärung für die Geschichte bzw. die Tatsache, dass diese Geschichte ursprünglich den Beginn des Romans bilden sollte und vom Autor dann doch entfernt wurde.

Überhaupt hatte Stoker offenbar das Gefühl, in dieser Exposition bereits zu viel „verraten“ zu haben, zu direkt und zu detailliert auf den Komplex Vampirismus losgegangen zu sein und die Spannung zu rasch hochgefahren zu haben, um sie hinterher noch steigern zu können. Anders gesagt: nicht die „Länge“ wäre das Entscheidende für den letztlichen Verzicht auf das Eröffnungskapitel gewesen, sondern dessen Spezifik. …

Auszug 'Nachwort', Seite 24-30

Somit bietet dieses kleine Heft nicht nur eine (für mich) neue Geschichte, sondern auch deinen neuen Blick auf den Roman von Bram Stoker und dessen Entstehung. Das Nachwort zeigt auch, wie sich Bram Stoker auch von Sheridan Le Fanus „Carmilla“ hat beeinflussen lassen und wie die Gräfin Dollingen, aus der Steiermark, in dieses Bild passt. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Bram Stoker
  • Draculas Gast
  • (Dracua’s Guest)
  • JMB, Hannover (2011)
  • Heft
  • 2. Auflage
  • 32 Seiten
  • ISBN 9783940970862

Kleinster Preis: € 7,00, größter Preis: € 138,08, Mittelwert: € 138,08

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  • aus dem Englischen
  • Übersetzer: Heiko Posta

  • [Artikel] Bram Stoker in der WIKIPEDIA

Abraham „Bram“ Stoker (* 8. November 1847 in Clontarf bei Dublin; † 20. April 1912 in London, England, Vereinigtes Königreich) war ein irischer Schriftsteller. Er wurde hauptsächlich durch seinen Roman Dracula bekannt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Dracukas Gast“ in der WIKIPEDIA

Draculas Gast (englisch Dracula’s Guest) ist eine Kurzgeschichte von Bram Stoker, die in der Ursprungsfassung seines Romans Dracula als Entwurf für das Einleitungskapitel gedient haben könnte.

Auszug Artikel


  • [Rezension] “Draculas Gast” – Bram Stoker 1914 – von Christiane Wilms – auf meineleselampe.de

“Draculas Gast” – was hat die Kurzgeschichte des viktorianischen Schriftstellers Bram Stoker (1847-1912) mit dem eigentlichen “Dracula” zu tun? Schauen wir mal. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Biographien zur Phantastik #25: Von Belfast nach Narnia – Christian Rendel


Christian Rendel
Von Belfast nach Narnia
Brunnen, Basel (2006)
ISBN 376551375X

Das Leben von C. S. Lewis

Eine respektvolle Übersicht über das Leben und Wirken C. S. Lewis. Ein Einblick in sein Schaffen und ein Überblick über seine Werke, die in ihren biographischen Zusammenhang gestellt werden. Eine stark erweiterte Neuausgabe der früher erschienenen Brockhaus-Ausgabe …


Lewis hat sich ja nicht nur mit seinen Narnia-Werken ins Herz der Leser geschrieben. Er verfasste auch Science Fiction-Klassiker und war vor allem für seine religionsphilosophischen und apologetischen Schriften wohlbekannt. Es lehrte in Oxford und Cambridge und war als Literaturwissenschaftler weltweit bekannt. Der deutsche Literaturwissenschaftler, Lewis- und Tolkien-Kenner und Mitherausgeber des Inklings-Jahrbuches weis das alles sehr behutsam umzusetzen und nachzuvollziehen …

Das wiedererwachte Interesse an C. S. Lewis ist umso bemerkenswerter, als er in seinen Büchern die Einstellungen der Postmoderne, die er schon in den 1940er Jahren voraussah, ziemlich gegen den Strich bürstet. Heute wirkt Lewis in mancherlei Hinsicht gleichzeitig unzeitgemäßer und aktueller, als es zu seinen Lebzeiten der Fall war. …

Auszug 'Vorwort', Seite 7-10

Lewis war in seinem Schaffen ein sehr vielseitiger Schriftsteller. Ob Märchen, Science Fiction, philosophische und christliche Essays oder seine literaturwissenschaftlichen Arbeiten. Sie alle waren durchdrungen von seinem Stil, seiner Denkweise, seiner Persönlichkeit und dies ist trotz aller Unterschiedlichkeit der Betätigungsfelder ganz deutlich zuerkennen. Wenn man C. S. Lewis kennenlernen will – hier kann man es …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Christian Rendel
  • Von Belfast nach Narnia
  • Das Leben von C. S. Lewis
  • Brunnen, Basel (2006)
  • Taschenbuch
  • stark erweiterte Neuausgabe von R. Brockhaus-Verlag, Wuppertal (1991)
  • 208 Seiten
  • ISBN 376551375X

Kleinster Preis: € 1,37, größter Preis: € 8,01, Mittelwert: € 7,00

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  • keine

  • [Artikel] C. S. Lewis in der WIKIPEDIA

C. S. Lewis (Clive Staples Lewis, privat auch Jack genannt; * 29. November 1898 in Belfast; † 22. November 1963 in Oxford) war ein irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er lehrte am Magdalen College der University of Oxford und hatte den Lehrstuhl für Englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance an der University of Cambridge inne. Vor allem im angloamerikanischen Raum ist er bekannt für seine inzwischen auch verfilmte Kinderbuchserie Die Chroniken von Narnia. Er ist einer der einflussreichsten christlichen Apologeten der Neuzeit. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Christian Rendel in der WIKIPEDIA

Christian Rendel (* 26. Januar 1960 in Lich) ist freier Übersetzer (Englisch/Amerikanisch), Autor und Literaturwissenschaftler. …

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Die Inklings-Gesellschaft im Internet

Einmal im Jahr organisiert die Inklings-Gesellschaft ein internationales Symposion in Deutschland. Die Vorträge erscheinen im Inklings-Jahrbuch, das die rund 190 Mitglieder kostenlos erhalten.
Die Gesellschaft hat Kontakt zu anderen literarischen Gesellschaften ähnlicher Zielsetzung in aller Welt. Mit vielen anderen literarischen Gesellschaften und Museen in Deutschland haben wir uns zur Arbeitsgemeinschaft literarischer Gesellschaften und Gedenkstätten e.V. zusammengeschlossen. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Film, TV und Video #10 – Phantastik am Bildschirm: Das wilde Auge – Christian Keßler


Christain Keßler
Das wilde Auge
Corian, Meitlingen (1997)
ISBN 3890483119
 
Ein Streifzug durch den italienischen Horrorfilm
 
Ein Buch, das ich mit ein wenig Staunen in die Hände genommen habe. Vom italienischen Horrorfilm per se hatte ich noch nie etwas gehört. Aber, warum denn nicht?. Wenn es den berühmten Italo-Western gibt, warum nicht auch den Italo-Horror? Na mal sehen …

Christian Kessler, der tatsächlich auch 2002 ein Werk über den Italo-Western, „Willkommen in der Hölle. Der Italo-Western im Überblick.“ Terrorverlag, [Gütersloh] 2002, geschrieben hat, wollte ein wissenschaftliches Werk schreiben und sagt selbst: Ich wünsche dem geneigten Leser viel Vergnügen mit dem Misserfolg.“…
 
Dieses Buch versucht, gut vierzig Jahre italienischer Horrorkultur aufzuarbeiten. Es streift dabei lustvoll auch andere Genres, wie beispielsweise das Thriller- oder Fantasykino […] Im Hauptteil des Buches werde ich diese verschiedenen Tendenzen Revue passieren lassen und anhand einzelner Beispiele ihre Wirksamkeit verdeutlichen. Im Schlussteil findet sich eine einigermaßen vollständige Filmographie aller italienischen Horrorfilme, unter Beschränkung allerdings auf italienische Regisseure. Die Büchse der Pandora riecht nämlich garstig, und so wollen wir sie mal hübsch geschlossen halten! …
Auszug 'Vorwort', Seite 7-9
 
Keßler führt also sowohl durch die Meisterwerke von Mario Bava und Dario Argento, als auch durch die Niederungen der vielen kleinen Lückenbüßer, die in diesen Breiten eher unbekannt blieben. Antiquarisch derzeit jedoch eher selten und wenn, dann finanziell schmerzlich. In diesem Zusammenhang sei auch noch auf eine weiters, günstigeres, Werk von Keßler hingewiesen, dass dem Horrorfilm verpflichtet ist:
 
Endstation Gänsehaut - Titelcover
 
 
 
Endstation Gänsehaut. Eine persönliche Reise durch das Horrorkino. Martin Schmitz Verlag, Berlin 2018, ISBN 978-3-927795-82-2.…
 
 
 
 
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Christian Keßler
  • Das Wilde Auge
  • Ein Streifzug durch den italienischen Horrorfilm
  • Corian, Meitlingen (1997)
  • Broschiert, Klebebindung
  • 360 Seiten
  • ISBN 3890483119

Kleinster Preis: € 119,00, größter Preis: € 119,00, Mittelwert: € 119,00

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  • keine

  • [Artikel] Christian Kessler in der WIKIPEDIA

Christian Keßler (* 8. August 1968 in Bremen) ist ein deutscher Filmkritiker, Autor und Filmproduzent. …

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Christian Keßler im Internet

Es war im Kubrick-Jahr 2001, als ich mich dazu entschloß, einen Köpper vom 10-Meter-Brett zu machen und in das Internet einzutauchen. Neben anderen halbseidenen Aktivitäten konzipierte ich auch meine nunmehr dahingeschiedene Webseite, völlig unbeleckt von Informatik und gutem Geschmack in puncto Webdesign. (HTML-Tags – was ist das?) Nicht, daß sich daran viel geändert hätte, aber …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Intergalaktischer Alpdruck – von Sven-Eric Wehmeyer – auf diezukunft.de

Christian Keßler beglückt das Publikum mit „Endstation Gänsehaut“, seiner Großerzählung vom Horrorkino.
Unter einigermaßen Eingeweihten trägt Christian Keßler den Ehrentitel des „Filmgelehrten“. Das klingt nach Bücherstaub auf der Hirnrinde, Fusseln im Bart und knochentrockener Akademiker-Autorität – jedenfalls nach einem, der viel weiß und sein Wissen bereitwillig teilt. Wie akkurat Letzteres auf Keßlers Schaffen zutrifft (wie lautet eigentlich das Wort für die filmbezügliche Entsprechung von „Belesenheit“?), ist bequem überprüfbar, indem man hin und wieder sein Facebook-Profil besucht oder, noch besser, es unverzüglich abonniert. Fast täglich gibt es dort (anlässlich einer Blu-ray-Veröffentlichung, einer TV-Ausstrahlung oder einfach so) druckreife Filmkritiken, von denen ausnahmslos jede sofort Lust auf den jeweiligen Film macht. Dabei wird die Kinohistorie in kompletter Breite und die Bewegtbild-Kunstform in all ihren Erscheinungsformen berücksichtigt. Sein System kennt keine Grenzen – bei dem, was dieser Mann rein mengenmäßig und dann auch noch überaus produktiv schöpferisch-weiterverarbeitend wegschaut, kann eigentlich kaum noch Zeit zum Schlafen und Schalstricken übrigbleiben. …

Auszug Artikel




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Phantasten #38 -weiblich, männlich und …: H. P. Lovecraft – Das Werk II – Leslie S. Klinger


Leslie S. Klinger
H. P. Lovecraft. Das Werk II
Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783596700462

„Ich bin nicht hier um Lovecraft zu beerdigen, sondern um sein Lob zu singen“

Lange erwartet, ist es jetzt endlich Anfang des Monats bei mir aufgeschlagen. Die Geschichten von Lovecraft in einer kommentierten Ausgabe. Geschichten, die in diesem Fall alle in der ersten Hälfte von Lovecrafts schriftstellerischen Laufbahn entstanden sind…


Mit diesem Band hat der Leser nun den Überblick über Lovecrafts schriftstellerisches Leben. Das erzählerische Werk wird hier in einer Dauer von rund 10 Jahren beobachtet und man kann nachvollziehen, wie Lovecraft vom experimentierenden Schriftsteller zum Meister seiner  Zunft wird. Beginnend mit „Das Grab“ von 1917 bis zu „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“, die 1926/27 entstanden ist.  …

Lovecrafts Geschichten werden so lange Bestand haben, wie sie uns in ihren Bann ziehen. Und UNS steht dabei für eine so vielfältige Leserschaft, wie Howard selbst es wahrscheinlich nie für möglich gehalten hätte. Und das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Schriftsteller und seinem Werk machen kann: dass seine Wirkung und sein Einfluss die kühnsten Erwartungen des Künstlers übertreffen.…

Auszug 'Einführung'

Ich halte die beiden Bände für sehr wichtig und denke, dass sie im Verbund mit S. T. Joshis zweibändigem Werk „H. P. Lovecraft – Leben und Werk“ einen unverzichtbaren Bestandteil einer Bibliothek eines Phantasten darstellen. Die „Anhänge der tabellarischen Chronik zu Leben und Werk von H. P. Lovecraft“, „H. P. Lovecrafts Erzählungen in der Reihenfolge ihres Entstehens“, „die „Red Hook“-Beschwörung“ und ein „vollständiges Verzeichnis aller in H. P. Lovecrafts Erzählungen erwähnter Orte“ sind ein herrliches Goodie dabei. Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine wesentliche Sammlung seiner Briefe in deutscher Sprache – man wird ja noch träumen dürfen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Leslie S. Klinger
  • H. P. Lovecraft. Das Werk II
  • Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 512 Seiten
  • ISBN 9783596700462

Kleinster Preis: € 54,12, größter Preis: € 117,00, Mittelwert: € 78,00

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  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Andreas Fliedern / Alexander Pechmann

  • [Biographisches] Leslie S. Klniger auf fantasyguide.de

Er ist bekannt als Herausgeber klassischer phantastischer Werke wie Sherlock Holmes, Dracula, Frankenstein, Neil Gaimans Sandman-Comics und der Stories von H. P. Lovecraft. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Der brillante H.P. Lovecraft war ein Horror – von Peter Pisa – auf kurier.at

Der Mensch ist nur ein Staubkorn im Kosmos mit Blick auf schleimig-schwarzes Wasser und sintflutartige Schatten, vorbei an den krebsartigen Fungi vom Yuggoth; und wenn es H.P. Lovecraft (1890 – 1937) so gesehen hat, dann war er ein antisemitisches, ein rassistisches, ein frauenfeindliches Staubkorn, nah um den Nationalsozialismus kreisend.
Das alles weiß man, sah aber großzügig darüber hinweg, weil seine fantastischen Kurzgeschichten seit den 1990ern – also gut 50 Jahre nach dem Tod des Amerikaners – nicht mehr als „Schund“ gelten. …

Auszug Artikel



  • [Essay] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de

Fällt im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und seinem Werk das Wort „Mythos“, so denkt man zunächst sicherlich an den „Cthulhu-Mythos“, also an jenes Geflecht zweifelhafter „Götter“ und nicht-menschlicher Wesenheiten, das in seinen Erzählungen aufgeboten wird und das seine Nachfolger zu einem mehr oder weniger zusammenhängenden Pantheon zusammengefügt haben. Es gibt jedoch noch einen anderen Sinn, in dem sich in Bezug auf Lovecraft mit einem gewissen Recht von einem Mythos sprechen lässt, und das ist seine Person selbst. …

Auszug Artikel




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