Kategorie: Drachen

Drachen #16 – Mythos / Symbol / Geschichte: Drache, Einhorn, Oster-Hase – Sergius Golowin

Sergius Golowin
Drache, Einhorn, Oster-Hase
Sphinx, Basel (1994)
ISBN 3859141953
und anderes phantastisches Getier …

Nach längerer Zeit habe ich wieder einmal ein Buch für meine Drachen-Sondersammlung finden können. Es ist jetzt kein Buch welches große Neuigkeiten zum Thema Drache bringt, aber doch ein kleines Puzzlestück zu einem großen Überblick über die Literatur dazu. …


Golowin nimmt Drache, Einhorn und Osterhase und anderes phantastisches Getier hier als Symbole und Spiegelbilder für das Unbekannte bzw. Unbewusste. Er hält sie für eine Tiefe des Bewusstseins, welches die Menschen von je her zu den abenteuerlichsten Entdeckungsreisen des Geistes anstachelt.

Wohl eins der geheimnisvollsten Geschöpfe des Alpenraums kennt man heute noch unter dem Namen „Tatzel- oder Stollenwurm“. Das Wort Wurm wird hier zweifellos in seiner alten Bedeutung verwendet: es meint jedes kriechende Geschöpf, also eine Schlange oder sogar einen Drachen. […] Dieses Geschöpf soll eben besonders durch sein traumhaft rasches Auftauchen gefährlich sein, nicht etwa durch Krallen, Reißzähne oder den sich ringelnden Schlangenleib! Obwohl es offensichtlich gerne Menschen erschreckt, berichten verhältnismäßig wenige Sagen, dass es einen Gast seines felsigen Reiches körperlich angegriffen hat. …

Auszug 'Im Land der Drache', Seite 33-55

Das kleine Büchlein ist recht nett zu lesen und berichtet nicht nur von Drachen, sondern auch von Seeschlangen, Einhörnern, Salamandern, Phönixen und anderen Märchentieren wie Greifen, Sauriern und Flügelkatzen. Untermalt sind die Ausführungen von einigen ganz guten Illustrationen. Alles ein bisschen esoterisch angehaucht, aber sympathisch dargelegt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Sergius Golowin
  • Drache, Einhorn, Oster-Hase
  • und anderes phantastische Getier
  • Sphinx, Basel (1994)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 160 Seiten
  • ISBN 3859141953

Kleinster Preis: € 1,99, größter Preis: € 17,28, Mittelwert: € 6,90

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  • keine
  • [Artikel] Sergius Golowin in der WIKIPEDIA

Sergius Golowin (* 31. Januar 1930 in Prag; † 17. Juli 2006 in Bern) war ein Schweizer Autor, Mythenforscher und Publizist.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Drache (Mythologie) in der WIKIPEDIA

Ein Drache (lateinisch draco, altgriechisch δράκων (drakōn), „Schlange“; eigentlich: „der Starrblickende“ bzw. „scharfblickend(es Tier)“;[1] bei den Alten Griechen und Alten Römern die Bezeichnung für jede ungiftige größere Schlangen­art) ist ein schlangenartiges Mischwesen der Mythologie, in dem sich Eigenschaften von Reptilien, Vögeln und Raubtieren in unterschiedlichen Variationen verbinden. Er ist in den meisten Mythen geschuppt, hat zwei Hinterbeine, zwei Vorderbeine, zwei Flügel (also sechs Gliedmaßen) und einen langen Schwanz. Er soll die Fähigkeit haben, Feuer zu speien. Der Drache ist als Fabelwesen aus Mythen, Sagen, Legenden und Märchen vieler Kulturen bekannt; bis in die Neuzeit wurde er als existierendes Tier angesehen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel]10 Drachen zum Fürchten und Liebhaben – von Christian Handel – auf tor-online.de

Cornelia Funke schreibt über sie, in Kai Meyers Romanen spielen sie eine wichtige Rolle, und auch Bernd Perplies kommt nicht ohne sie aus. Drachen sind Dauerbrenner. Und weil uns die vielgestaltigen Bestien so faszinieren, werfen wir heute einen Blick auf zehn ganz besondere Exemplare: …

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siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #199: Alles über Phönixe in der Fantasy – tor-online.de

Der Phönix als Symbol für Widerstandsfähigkeit und Wiedergeburt

von Alessandra Reß auf tor-online.de

Eine enge Verwandtschaft der Drachen – manchmal verschwimmt er auch mit seiner Verwandtschaft …

tor-online.de - 2022-02-05

Wie ein Phönix aus der Asche: Mit diesem Spruch hat es der Phönix bis in die Alltagssprache gebracht. Dabei gehört er in der Fantasyliteratur eher zu den Underdogs. Klar, die meisten wissen grob, was sich hinter dem Begriff verbirgt und mit Fawkes aus der Harry Potter-Saga hat die Gegenwartsfantasy auch einen Promi-Phönix zu bieten. Dennoch ist er weniger präsent als z. B. Drachen oder Einhörner, wenngleich er immer wieder als Sinnbild für Unsterblichkeit, Wiedergeburt oder den Kreislauf des Lebens herhalten darf. […]

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Begleitende Literatur zur Phantastik #82: Dämonen und Drachen – Mayotte Bollack

Mayotte Bollack
Dämonen und Drachen
Friedenauer Presse, Berlin (2021)
ISBN 9783751806145
Die neunzehn Stücke des Euripides nacherzählt und  interpretiert

Mal was klassisches gefällig? An sich sind die Stücke des Euripides in ihrer dramatischen Form schon eine etwas anspruchsvollere Kost, aber hier werden seine Stücke im Stil von Fabeln oder Märchen nacherzählt und interpretiert …


Ich finde, die Stücke haben schon sehr viel Phantastisches in sich. Junge Mädchen verwandeln sich in einen Baum oder eine Kuh. Eine Frau träumt den Traum ein pelziges Tier oder ein Ungeheuer zu sein. Der Lebende gibt sich als Toter aus und der Tote als Lebender …

Indessen bleibt in dieser Form des Neubeschreibung, der Paraphrase, einer bescheidenen akademischen Technik, der Interpret so nah es geht am Autor, er folgt den Windungen der Gedanken, betont und unterstreicht und hebt je nach dessen Worten den Sinn hervor, den er erforscht. Also weder Zusammenfassung noch Pastiche: die Wiederholung ist mein Anliegen…

Auszug 'Vorwort', Seite 5-10

Es ist erfrischend und aufregend, in die antiken Dramen einzutauchen, ohne von der strengen dramatische Form gequält zu werden und die Stücke vom fünften Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung auf sich einwirken zu lassen. Es ist jedenfalls einen Versuch wert…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Mayotte Bollack
  • Dämonen und Drachen
  • Die neunzehn Stücke des Euripides nacherzählt und interpretiert
  • Friedenauer Presse, Berlin (2021)
  • Broschiert
  • 208 Seiten
  • ISBN 9783751806145

Kleinster Preis: € 18,00, größter Preis: € 20,60, Mittelwert: € 20,00

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  • aus dem Französischen
  • Übersetzer: Tim Trzaskalik

  • [Artikel] Euripides in der WIKIPEDIA

Euripides ist nach Aischylos und Sophokles der jüngste der drei großen griechischen Tragödiendichter. Von seinen etwa 90 Tragödien sind 18 erhalten. Außerdem ist eines seiner Satyrspiele überliefert. Mit seinen Stücken, vor allem Medea, Iphigenie in Aulis, Elektra und Die Bakchen, ist Euripides einer der am meisten gespielten Dramatiker der Weltliteratur. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Euripides auf WIKISOURCE

Sekundärliteratur

    • Richard Arnoldt, Die chorische Technik des Euripides, Halle 1878 Internet Archive = Google-USA*
    • Hermann Buchholtz: Die Tanzkunst des Euripides, Leipzig 1871 Google, Google
    • Wilhelm von Christ, Wilhelm Schmid: Klassische Periode der griechischen Litteratur (= Handbuch der Altertumswissenschaft, Band 7,1). 6. Auflage, Beck, München 1912, S. 346–388 Internet Archive

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  • [Rezension] Dömonen und Drachen – auf buecher.de

In einem Stil, der mitunter an Fabel oder Märchen erinnert, mit ihren Königen, Prinzessinnen und Ungeheuern, erzählt Mayotte Bollack die neunzehn überlieferten Stücke des Euripides nach. An die Stelle der dramatischen Form tritt die Erzählstimme, die den stummen Autor, der hinter seine Figuren zurückgetreten ist, spiegelt. »Es war in Theben, in Griechenland, ein junges Mädchen von großer Schönheit, die Tochter des Königs Kadmos.« So beginnen »Die Bacchantinnen«. Die Paraphrase hat hier nichts Schulmeisterliches an sich, denn sie vereinfacht Euripides‘ dramatische Konstruktionen nicht, sondern will ganz im Gegenteil alles sagen, nichts vom reichen Sinngehalt der Originale opfern. Es ist wie eine Übersetzung zweiten Grades,…

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[Medienhinweis] #182: „Das Rad der Zeit“ Serie auf Amazon Prime – rp-online.de

Ein Fantasy-Epos zwischen Tolkien und Ego Shooter

von jma/dpa auf rp-online.de

Also ich habe die bisherigen Folgen durchaus genossen. Ein Herr der Ringe ist es nicht, aber durchaus brauchbare Serienkost in der oberen Liga der Serien. Ich habe allerdings die Bücher (noch) nicht gelesen …

rp-online 2021-12-07

Ex-Bond-Girl Rosamund Pike reitet in „Das Rad der Zeit“ durch zerklüftete Schluchten auf der Suche nach einer Prophezeiung. Das Fantasy-Epos von Robert Jordan polarisiert das Streaming-Publikum. […] Mit insgesamt 4,4 Millionen Worten ist das Mammutwerk ungefähr sechs Mal so dick wie die Bibel und eines der umfangreichsten Bücher der Literaturgeschichte. Nimmt es Wunder, dass sein US-Verfasser darüber irgendwann gestorben ist? Schriftsteller-Freund Brandon Sanderson führte das Epos fort, setzte 2013 nach 23 Jahren den letzten Punkt. In der deutschen Einteilung der Bände sind 37 Bücher erschienen. […]

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[Medienhinweis] #171: Die Wiederkehr des Immergleichen – literaturkritik.de

In ihrem postmodernen Spiel „Die Nibelungen: Ein deutscher Stummfilm“ versucht Felicitas Hoppe den epischsten aller deutschen Stoffe zu dekonstruieren.

von Sascha Seiler auf literaturkritik.de

Zum Thema „Nibelungen“ könnte das Buch interessant sein. Auch das Thema postmodern hängt da mit drinnen – vielleicht verwirrend, aber eine kleine Herausforderung von Zeit zu Zeit?…

literaturkritik.de - 2021-09-21

Interessanterweise funktioniert Die Nibelungen: Ein deutscher Stummfilm vor allem auf der assoziativen Ebene. Die Vertrautheit mit dem Plot wird vorausgesetzt, da die Erzählerin ihn stets nur umkreist und sich dabei in einem dauerhaften Kampf um Deutungshoheit befindet. Ort des Geschehens ist nämlich nicht das historische Worms, sondern die Bühne der traditionellen Nibelungenfestspiele in jener Stadt am Rhein, an der sich das Drama um den Verrat am Drachentöter Siegfried abgespielt hat. […]

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