Dann mal ein literarischeres Thema, das mich auch schon lange verfolgt …
In Kafkas „Prozess“ spielt er eine Rolle genauso wie in den Comics der „Peanuts“ und bei „Dick & Doof“: der Mond. Er kann als Symbol für eine gewisse Stimmung stehen, aber auch Handlungsort werden, wie bei „Tim und Struppi“ oder in „Peterchens Mondfahrt“. Eine literarische Reise. […]
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Comic war das gestrige Thema. Wobei ich gar nicht weis, wie ich dazugekommen bin. Auf einmal lagen die zwei Bücher auf dem Schreibtisch – naja, vielleicht Osterüberraschungen? Jedenfalls weckt das Marsupilami nostalgische Erinnerungen und der Preiskatalog fehlte ohnehin noch. Also, passt. In Vorbereitung der beiden ebenfalls gerade eingerittenen Arcanas die meine diesbezügliche Sammlung vervollständigen waren auch einige Änderungen an den übrigen notwendig. So, und jetzt Familienfeier, schön …
Wie versprochen habe ich die einzelnen Einführungen von Dan Simmons aus „Styx“ nun aufgenommen. Ich liebe es, wenn Stories auf diese Weise kommentiert werden. Man bekommt eine wesentlich bessere Beziehung zu den Werken. Daneben kamen mir dann auch noch die „Deutsche Helden“ und ein Werk zu Vampiren unter. Schnapp, und schon waren auch diese eingebucht. Die Helden sind ein wildes, kluges und manchmal auch nostalgisches Buch – Ein kulturhistorisches Lesevergnügen. Über die Vampire erläutert das Buch die verschiedenen Formen der Vampire, die geschichtlich dokumentierten Fälle und die literarische Form des Vampirs. Eine kleine Kostprobe des Schmökerns machte eigentlich auch Lust auf mehr. Naja, vieleicht heute, als Bettlektüre (—***grusel***—) …
Ein unspektakulärer Tag für die Bibliothek. Ein Magazin aus dem Fantasy/Spiele-Genre und Primärliteratur mit Sekundärbeiträgen. Wobei die Einführungen von Dan Simmons noch fehlen und nur das Vorwort von Harlan Ellison den Weg in die Listen fand. Die Einführungen zu den einzelnen Stories kommen noch. Versprochen …
Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Henrike Schmidt Der Mann im Mond Solivagus, Kiel (2020) ISBN 9783943025590
Vorstellungen vom bewohnten Himmelskörper im Mittelalter
Ein Zufallsfund der mich sehr gefreut hat. Das Thema geht mir ja schon jahrelang im Kopf herum und dieses Büchlein ergänzt meine Recherchen zum Thema Mond …
Diese Arbeit von Henrike Schmidt entstand als Masterarbeit und wurde dann für die Veröffentlichung noch überarbeitet und aktualisiert. Auf der Suche nach dem Ursprung der Vorstellung vom „Mann im Mond“ untersucht sie auch die Vorstellung dazu im christlichen Weltbild und bezieht den Aberglauben mit ein. …
Die Berücksichtigung der antiken Schriften ist hierbei, obwohl es sich um eine mediävistische Arbeit handelt, unbedingt vonnöten, wiewohl von „heidnischen“ Autoren verfasst […] Mit diesen zeitlichen und inhaltlichen Eingrenzung sind die Methoden und Quellen, derer sich die Untersuchung bedient, bereits in groben Zügen vorgezeichnet: Anders als in vielen eher ereignisgeschichtlich orientierten Arbeiten spielen hier Annalen und Chroniken nur eine geringe Rolle, da in ihnen vorrangig politische und sonstige herausragende Geschehnisse überliefert sind, selten dagegen Erwähnungen zu Vorstellungswelten der ungebildeten Bevölkerungsschichten und noch seltener eingehende Erläuterungen zu astronomischen Erkenntnissen ihrer Zeit […] Zur Klärung der Frage, wie religiöse Dogmen sich zur Möglichkeit außerirdischen Lebens verhielten, müssen zudem theologische Abhandlungen herangezogen werden. … Auszug 'Einleitung', Seite 7-13
Ein erfrischender Text, der mit einem großen Literaturverzeichnis und eine noch größeren Endnotenverzeichnis bestückt ist. Verpackt in ein hübsches gebundenes Büchlein, das auch haptisch ein gutes Gefühl hinterlässt, ist es ein Werk, dass sich hervorragend als Abendlektüre eignet, wenn der Mond beim Fenster herein leuchtet und das Gehirn noch ein wenig Beschäftigung braucht, bis es die abendliche Schwere überkommt …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Rezension] Der nächtliche Beobachter – Henrike Schmidt beleuchtet in „Der Mann im Mond“ mittelalterliche Ansichten zum vermeintlich bewohnten Erdtrabanten – von Pauline Werner – auf literaturkritik.de
Wer das Buch in die Hand nimmt, um eine ausführliche Studie über die Vorstellung vom Mann im Mond zu lesen, der wird allerdings enttäuscht. In Relation zu den 91 Textseiten wird das titelgebende Bild nur sehr knapp und auch erst am Schluss beleuchtet. Wer jedoch offen für Astronomie und Sagen vergangener Zeiten ist, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Und vielleicht betrachtet der eine oder andere den Mond am Nachthimmel danach auch mit etwas anderen Augen ……
[Artikel] Ein unerlässliches Requisit der Landschaftsromantik – Der Mond in der Literatur – von Joachim Kalka – auf deutschlandfunkkultur.de
In Kafkas „Prozess“ spielt er eine Rolle genauso wie in den Comics der „Peanuts“ und bei „Dick & Doof“: der Mond. Er kann als Symbol für eine gewisse Stimmung stehen, aber auch Handlungsort werden, wie bei „Tim und Struppi“ oder in „Peterchens Mondfahrt“. Eine literarische Reise.…
[Artikel] Zusammenfassung von „Reise zum Mind und zur Sonne“ von Cyrao de Bergerac – von anonym – auf getabstract.com
Ein phantastisch-witziges Werk der Frühaufklärung Reise zum Mond und zur Sonne schildert die Abenteuer eines Helden, der mit phantastisch anmutenden Flugmaschinen fremde Welten bereist und dabei auf Länder und Gesellschaften stößt, die wie eine Parodie irdischer Zustände wirken. Auf dem Mond gerät er ins Paradies und in einen von tierähnlichen Kreaturen bewohnten Staat, auf der Sonne in ein Land, das von Vögeln beherrscht wird – und immer wird er, der Mensch, als ein niederes Wesen ohne Würde und Vernunft betrachtet …
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Comic war das gestrige Thema. Wobei ich gar nicht weis, wie ich dazugekommen bin. Auf einmal lagen die zwei Bücher auf dem Schreibtisch – naja, vielleicht Osterüberraschungen? Jedenfalls weckt das Marsupilami nostalgische Erinnerungen und der Preiskatalog fehlte ohnehin noch. Also, passt. In Vorbereitung der beiden ebenfalls gerade eingerittenen Arcanas die meine diesbezügliche Sammlung vervollständigen waren auch einige Änderungen an den übrigen notwendig. So, und jetzt Familienfeier, schön …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Rainer Eisfeld Mondsüchtig Rohwolt, Reinbek/Hamburg (1996) ISBN 3499609436
Wernher von Braun und die Geburt der Raumfahrt aus dem Geist der Barbarei
In letzter Zeit ist mir dieses Buch auffällig häufig bei meinen Lektüren untergekommen. Meist als kurze Hinweise, häufig aber in Zusammenhang mit Walter Ernsting. …
In Teil 2 von: Kinder ihrer Zeit: Walter Ernsting und Wernher von Braun – Faust und Mephisto in: Kobler / Kutzner / Schmid, Ein Freund der Menschheit-Abschied von Walter Ernsting, TCE, Bottrop (2005), Seite 68-97 schreibt M (w) Thom unter anderem (siehe hier im Blog)…
Was Heiko Langhans in seiner Darlton-Biographie nicht bringen konnte, hat dafür, einen wichtigen Teilaspekt betreffend, Rainer Eisfeld in „Mondsüchtig“ geleistet. Eisfeld begnügt sich nämlich nicht alleine damit, die biografischen Fakten des Lebens von v. Braun zu berichten; er forscht auch den geistigen Imponderabilitäten nach, die dessen Forschung und Denken bestimmten…
Auszug 'Kinder ihrer Zeit …', Seite 84
Natürlich wird Ernsting von seinem Freund Eisfeld in diesem Buch nicht tatsächlich erwähnt, aber in Zusammenhang mit diesem Buch werden von Thom einige Fragezeichen bezüglich der Darlton-Biographie von Langhans aufgeworfen. Darüber hinaus ist das Thema an sich interessant und in Bezug auf die Persönlichkeit von v.Braun absolut lesenswert und auch preiswert antiquarisch erhältlich (siehe „Antiquarisch“) …
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
keine
[Artikel] Rainer Eisfeld in der WIKIPEDIA
Eisfeld schrieb mehrere Bücher, die sich mit der Science-Fiction und ihrem Umfeld auseinandersetzen. In den 1950er Jahren arbeitete er auch als Übersetzer, beispielsweise übersetzte er Alfred Elton van Vogts Romane Die Expedition der Space Beagle und Welt der Null-A, seinerzeit unter dem auch von Walter Ernsting verwendeten Pseudonym Armin von Eichenberg.…
[Artikel] Wernher von Braun: ein skrupelloser Karrierist – von Roland Peter – auf taz.de
Kaum eines der Nazi-Verbrechen war so geheimnisumwittert und vom Mythos verschleiert wie der Bau von Hitlers „Vergeltungswaffe“ V2, der ersten Rakete der Welt. Und kaum ein anderes hinterließ so tiefe Spuren bis in die Gegenwart hinein. Im Mittelpunkt der Komplizenschaft zwischen Technik und Diktatur: Raketenpionier Wernher von Braun. Rainer Eisfeld liefert in seinem kürzlich erschienen Buch „Mondsüchtig“ nun letzte Beweise für dessen Mitschuld am Tod von KZ- Häftlingen.…
[Artikel] Von den Nazis zur NASA – Die Karriere des Wernher von Braun – von Dirk Lorenzen – auf deutschlandfunk.de
Der deutsche Raketeningenieur Wernher von Braun leitete im Dritten Reich die Entwicklung der V2-Rakete. Nach Kriegsende leistete er – mittlerweile als US-Staatsbürger – entscheidende Beiträge zur Landung des ersten Menschen auf dem Mond. Beide Projekte sind eng miteinander verwoben.…
Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ …
Arcana-Das Magazin für klassische und moderne Phantastik. Gustostückerl der phantastischen Sekundärliteratur. Jetzt vollständig in der Bibliothek. Yyyes – hat einige Zeit gedauert die 26 Hefte und den Indexband zu versammeln. Die beiden letzten Hefte wurden heute eingebucht und samt ihren sekundärliterarischen Inhalten aufgenommen. Besonders die Essays über Francois Ducos und Jean Ray in Nr. 5 beziehungsweise der Artikel über die Hamburger Antiquariatsszene und der Essay zur Wiener Zeitschrift Kokain in Nr. 6 sind bemerkenswert. Darüber hätte ich beinahe die Zeit vergessen. Also, eine schöne neue Woche …
Comic war das gestrige Thema. Wobei ich gar nicht weis, wie ich dazugekommen bin. Auf einmal lagen die zwei Bücher auf dem Schreibtisch – naja, vielleicht Osterüberraschungen? Jedenfalls weckt das Marsupilami nostalgische Erinnerungen und der Preiskatalog fehlte ohnehin noch. Also, passt. In Vorbereitung der beiden ebenfalls gerade eingerittenen Arcanas die meine diesbezügliche Sammlung vervollständigen waren auch einige Änderungen an den übrigen notwendig. So, und jetzt Familienfeier, schön …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Interpretationen zu einem Klassiker, Mondreisen aus drei Jahrtausenden und Gesellschaftsentwürfe im Kontext feministischer Theorie und Praxis. Das sind die utopische Themen dieser Ausgabe …
Reiner Poppe – Schöne neue Welt (Brave New World)
Reiner Poppe
Interpretationen zu Alsous Huxley „Schöne neue Welt“ (Brave New World)
Königs Erläuterungen und Materialien, Band 338
C. Bange, Hollfeld (2001), broschiert, 96 Seiten
ISBN 9783804417243
Huxleys Roman kann auch heute, fast neunzig Jahre nach seinem Erscheinen, nicht ohne bange Gefühle gelesen werden. Manches erscheint amüsant, weil unsere Zeit wirklich weiter ist. Anderes hingegen löst Erschrecken und Zukunftsängste aus.
Der Weltstaat ist zwar noch nicht Wirklichkeit geworden, doch der „große Bruder“ ist schon mitten unter uns …
Natürlich ist „Somnium“ grundsätzlich eigendlich eine Pflichtlektüre für den interessierten Genre-Freund. Ein Klassiker.
Was jedoch dieses Buch, das ich in der Kindle-Edition gelesen habe, so interessant macht, ist „Das Kugelspiel. Ein Leitfaden für Mondreisende“ von Beatrix Langer.
Dieses Essay vermittelt dem Leser die Zeit Kepplers und dessen Intentionen für die Verfassung von „Somnium“. Die Astronomie des 15. Jahrhunderts, die handelnden Personen und die Umgebungsbedingungen werden ins Gedächtnis gerufen. Im Grunde hat man dies ja alles bereits in der Schule gehört, aber an der Oberfläche sind diese Informationen alle wieder verschüttet worden. Beartrix Langer legt sie wieder frei und legt noch einiges dazu.
Pythagoraas, Platon, Archimedes – alle werden im Kontext behandelt und von Tycho Brahe, Da Vinci, Galileo und Kopernikus sprechen in diesen Zeilen zu uns und vermitteln ein Stimmungs- und Wissensbild das bestehendes Wissen festigt und neues Wissen hinzufügt.
Graz, Linz, Prag und Regensburg – alle wichtigen Stationen von Keppler ziehen am Leser vorüber und selbst die wichtigsten persönlichen Geschehnisse, wie die Anklage seiner Mutter als Hexe – vermutlich seinetwegen – werden nicht ausgelassen.
Die Spuren werden bis in die Neuzeit verfolgt, die ersten menschlichen Gehversuche im All und die Mondlandungen von Ost und West.
Sollte man jedenfalls gelesen haben.
Format: Kindle Edition
Dateigröße: 640 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 271 Seiten
Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 2. (5. Mai 2011)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B00D8ETUQK
oder gebundene Ausgabe
Gebundene Ausgabe: 271 Seiten
Verlag: Matthes & Seitz Berlin; Auflage: 2. (21. November 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3882216263
ISBN-13: 978-3882216264
Auszug Amazon:
Wie im Rausch schrieb Johannes Kepler 1609 in zwei Nächten diese geheimnisvolle Traumerzählung einer Reise zum Mond. In seinen letzten Lebensjahren ergänzte er sie um einen umfangreichen astronomisch-mathematischen Anmerkungsteil, erst nach seinem Tod konnte diese Schrift veröffentlich werden. Von zeitgenössischen Astronomen als »bizarr« und »seltsam« abgelehnt, steckt in ihr mehr als eine mutige Verteidigung des kopernikanischen Weltbilds. Zum ersten Mal erscheint nun diese Traumerzählung voll blühender Phantasie in einer textkritischen Übersetzung nach der Originalausgabe von 1634 vollständig auf Deutsch mit einem Essay von Beatrix Langner, in dem sie die Träumereien dieses äußerst ungewöhnlichen Mathematikers, Astronoms und Denkers des deutschen Humanismus vor dem Hintergrund der religions- und naturphilosophischen Debatten seiner Zeit nachzeichnet und deren Spur bis heute verfolgt.