Schlagwort: Phantastik

Begleitende Literatur zur Phantastik #92: Hexenkunst – Jessica Hundley / Pam Grossmann (Hrsg.)

Jessica Hundley / Pam Grossmann (Hrsg.)
Hexenkunst
Taschen, Köln (2022)
ISBN 9783836585613
Bibliothek der Esoterik

Ein wunderschönes Buch – wie man es von Taschen auch gewohnt ist. Nach der englischen Ausgabe ist nun auch die deutsche Ausgabe erschienen. Die Bibliothek der Esoterik, als Verlagsreihe, widmet sich der visuellen Geschichte der Geheimlehren und präsentiert künstlerische Darstellungen, die aus ganz unterschiedlichen Überlieferungen stammen …


Genau dieser visuellen Darstellungen wegen musste ich dieses Buch hier vorstellen. Die Anklänge an das Genre des Horrors sind teilweise sehr ausgeprägt und auch die Anklänge an die Traditionen der Fantasy sind nicht zu übersehen. Abgesehen davon sind auch die Erklärungen und Texte nicht so sehr der Esoterik zugewandt, als dass sie nicht mit einigem Interesse gelesen werden könnten.

Der Archetypus der Hexe entwickelte sich ständig weiter. Die Ursprünge der Hexenkunst sind unklar, ihre Geschichte wurde verschüttet und verdrängt. Die archaische Brutalität der Hexenverfolgungen ist bis heute spürbar – Angst, die sich als Vorurteil manifestiert, Ignoranz, die ihren Ausdruck in Gewalt findet. […] Mit diesem Buch versuchen wir, die Ursprünge eines alten Narrativs, eine reiche, zauberhafte Praxis zu enthüllen, die unzählige Traditionslinien umfasst. …

Auszug 'Wir sind alle Hexen', Seite 8

Die Initiation – das Heraufbeschwören der Hexerei, die Beschwörung – Manifestation des Weiblichen, der magische Kreis – Zyklen von Ritual & Erneuerung, Herbeirufung der Elemente – die Werkzeuge der Kunst und die Gabe – die Kunst der Schöpfung. Alles Themen, die auch entsprechend grafisch begleitet und dekoriert sind. Ein Prachtband, der für das Gebotene eigentlich mit 30,– Euro preisgünstig ist und mit fast 1,60 kg ein Schwergewicht im Bücherregal. Egal, kaufen und genießen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jessica Hundley / Pam Grossmann (Hrsg.)
  • Hexenkunst
  • Taschen, Köln (2022)
  • Bibliothek der Esoterik
  • gebunden Ausgabe, 8°-Gr.-Oktav
  • deutsche Ausgabe
  • 520 Seiten
  • ISBN 9783836585613

Kleinster Preis: € 27,24, größter Preis: € 53,09, Mittelwert: € 30,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer: Petra Frese & Birgit Lemerz-Beckschäfer

  • [Artikel] Ikone oder Bedrohung? – Katharina Rein im Gespräch mit Thiam Boussa – auf deutschlandfunkkultur.de

Die gefährliche Frau mit unheimlichen Kräften als Archetyp des weiblich Abgründigen: Hexen wurden von der Kirche über Jahrhunderte hinweg gejagt, gefoltert und getötet. Später wandelte sich der Blick auf sie fundamental. Ein neues Buch erzählt davon. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Hexe in der WIKIPEDIA

Als Hexe wird in Märchen, Mythen und im Volksglauben eine mit Zauberkräften ausgestattete Frau bezeichnet, die Schadenzauber ausüben kann. In der europäischen Kultur wurde sie seit dem späten Mittelalter klassischerweise in einer Verbindung in Form eines Paktes oder einer Buhlschaft mit Dämonen oder dem Teufel gesehen, wobei auch weitere Kriterien hinzugefügt wurden. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Berühmte Hexen in Deutschland und Europa – von anonym – auf ancestry.de

Zu Halloween begegnen sie uns überall: Hexen in allen möglichen Varianten. Sie sind meist lustig und wir assoziieren mit ihrem Anblick Märchenstunden aus der Kindheit. Dass Menschen in der Frühen Neuzeit als Hexen verfolgt, gefoltert und getötet wurden, ist ein schreckliches Kapitel der Menschheitsgeschichte. In den Datenbanken von Ancestry findet man das ein oder andere Hexenschicksal, beispielsweise in den digitalisierten Beständen der evangelischen Kirchenbücher oder der Liste über schottische Hexen von 1658. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Phantastik #67 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Quarber Merkur 122 – Franz Rottensteiner (Hrsg.)


Franz Rottensteiner
Quarber Merkur 122
Lindenstruth, Gießen (2022)
ISBN 9783934273122

Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

Leider dieses Mal etwas verspätet kommt auch die Vorstellung des neuen Quarber Merkur mit der Nummer 122. Tja, das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat auch seine Tücken, wenn die Post noch an die alte Arbeitsstelle versandt wird. Dafür war aber die Spannung darauf auch schon riesig. …


Da zieht Rottensteiner in der Einleitung so ein bisschen gegen Stanislaw Lem vom Leder – nun ja, in QM 121 hat er ja einiges über das Verhältnis der beiden zueinander ausgesagt. Viel interessanter aber sind die darauf folgenden Essays. Da schreiben Wladimir Borissow und Alexander Lukashin über utopische und antiutopische Motive im Werk der Brüder Strugatzki. Oder Jean-Pierre Laigle über Johan Vibe den norwegischen Dichter, der bei uns eher unbekannt ist, der aber trotz allem im 18. Jahrhundert ein Wegbereiter des Zukünftigen war. …

Aber J. Fibes Beitrag ist historisch wichtig, obwohl er vor allem nur einige Spezialisten und Bibliophile interessiert und sich kaum jemand darum gekümmert hat, sie neu aufzulegen oder zu studieren. Es ist Zweck dieses Artikels, ihn zu ehren, er verdient es trotz seiner Schwächen, zumindest als Vorläufer der SF in Norwegen und sogar i Skandinavien anerkannt zu werden. …

Auszug 'Johan Vibe', Seite 33-43

Über Kim Stanley Robinsons „Zukunftsgeschichte“, die Afrofantastik 2.0 und den von SF-Romanen inspirierte Rock- und Popmusik gehts dann direkt zu Lovecraft. „Warum Lovecraft gerade jetzt?“, fragt sich Marcel Schmutzler. Rainer Eisfeld bietet dann „Faszinierende Gemälde nie geschauter Welten“ und Michael Hageböck bietet „Fantastisches Spielevergnügen“. Wirklich interessant wird es dann mit Detlev Thiels  „Scheermatt & Dürrenbart GmbH“, eine Chiasma zu Dürrenmatts 100. Geburtstag oder wegen der satirischen Anspielungen auf Gustav Theodor Fechner und Johann Karl Friedrich Zöllner bei Oskar Hoffmann. Rottensteiner selbst beschäftigt sich mit den okkulten Detektivromanen von „Jack Manns“ und abschießend gibt es dann wie üblich den Seziertisch, der aber diesmal sekundärliterarisch eher altbacken daherkommt und kaum Neues bringt. Lesenswert – allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Franz Rottensteiner (Hrsg.)
  • Quarber Merkur, Nr. 122
  • Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science-Fiction und Phantastik
  • Lindenstruth, Gießen (2022)
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • ISBN 9783934273122

Kleinster Preis: € 10,00, größter Preis: € 17,00, Mittelwert: € 17,00

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  • keine

  • [Artikel] Franz Rottensteiner in der WIKIPEDIA

Franz Rottensteiner (* 18. Januar 1942 in Waidmannsfeld, Niederösterreich) ist ein österreichischer Publizist und Kritiker auf dem Gebiet der Science-Fiction und der Phantastik. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Quarber Merkur in der WIKIPEDIA

Der Quarber Merkur ist eine von Franz Rottensteiner herausgegebene Zeitschrift für utopische und phantastische Literatur.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Märchen #19 – Das Wunderbare in der Literatur: Als es noch Könige gab – Heinz-Albert Heindrichs / Harlinda Lox (Hrsg.)


Heinz-Albert Heindrichs / Harlinda Lox
Als es noch Könige gab
Diederichs, Kreuzlingen/München (2001)
ISBN 3720522717

Forschungsberichte aus der Welt der Märchen

Könige sind Standardpersonal in Märchen. Mal als typisierte und anonyme Märchengestalten und mal als personalisierte Herrscher. Basierend auf zwei Veranstaltungen aus dem Jahr 2000 wurde es ein notwendiges Buch, das vesucht in der europäischen Vergangenheit Wege auszuleuchten, die bisher weitgehend im Dunkel geblieben sind …


Die erste Veranstaltung hieß „Märchen und Mittelalter“. Dieses Mittelalter, und hier das frühe Mittelalter im Besonderen, ist für die Märchenforschung immer noch ein nicht vollständig erschlossenes Forschungsfeld, da es keinerlei überlieferte Volksmärchen gibt. Man kann aber aus den vorhandenen Motiv-Spuren auf die Existenz von Märchen.

Die eine hieß „Märchen und Mittelalter“ und zeigte auf, wie sich die Spuren der mündlich tradierten Märchen unterhalb der schriftlich fixierten Literatur verlaufen und wo sie nachzuweisen sind […] Die zweite Veranstaltung hieß „Von Königen und Kaisern im Märchen“ und fand als internationaler Kongress im flandrischen Gent statt; sie bildete den krönenden Abschluss der Feiern um Kaiser Karl V., der im Jahre 1500, vor genau 500  Jahren, im Genter Prinzenhof geboren wurde. Die Neuzeit hatte begonnen, das Mittelalter abzulösen, und der Renaissancemensch schien, angesichts der auf ihn einstürzenden Realitäten, kein Ohr mehr für die Zauberwelt der Märchen zu haben – oder doch? …

Auszug 'Vorwort', Seite 9

Themen sind der „Parzival“ Eschenbachs, das Siegfried-Motiv vom Mittelalter bis zur Gegenwart, der Teufel im Mittelalter, der „Klangleib der Märchen“, die Legende des Mittelalters und die Jungfrau und der Dummling im ersten Großkapitel. Im zweiten Großkapitel beschäftigen die Könige und Herrscherfiguren bei den Brüdern Grimm, die Popularität des Herrscherbildes, blamierte Herrscher, Friedrich der Große und „König Fritz“, Könige und Untertanen in Grimms Märchen, Tierkönige und Parlamentswahlen, Könige aus isländischen Märchen, ungarische Bauern- und Zigeunermärchen und der Königsweg des Menschen die Autoren. Eines ist dabei sicherlich herausgekommen: Das gekrönte Haupt unterscheidet sich in nichts vom „einfachen“ Menschen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Heinz-Albert Heindrichs / Harlinda Lox
  • Als es noch Könige gab
  • Forschungsberichte aus der Welt der Märchen
  • Diederichs, Kreuzlingen/München (2001)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 320 Seiten
  • ISBN 3720522717

Kleinster Preis: € 2,36, größter Preis: € 188,16, Mittelwert: € 6,00

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  • keine

  • [Artikel] Heinz-Albert Heindrichs in der WIKIPEDIA

Heinz-Albert Heindrichs (* 15. Oktober 1930 in Brühl; † 12. März 2021[1] in Gelsenkirchen) war ein deutscher Komponist, Lyriker, Zeichner und Märchenforscher. …

Auszug Artikel



  • [Bibliographie] Veröffentlichungen der Europäischen Märchengesellschaft – auf book-info.com

1.) Als es noch Könige gab
Heinz-Albert Heindrichs (Autor), Harlinda Lox (Autor/-in)
Königsfurt Urania, 2005 [gebunden] [Deutsch]

2.) Als es noch Könige gab
Heinz-Albert Heindrichs (Herausgeber), Harlinda Lox (Herausgeber/-in)Diederichs, 2001 [gebunden] [Deutsch]

Auszug Artikel



  • [Download] Mittelalterliche Fabelwesen auf dem Weg zu Märchenfiguren“ – von Melanie Melak – auf univie.ac.at

In meiner Diplomarbeit möchte ich der Frage „Wie wurden Fabelwesen mittelalterlicher Literatur zu Märchenfiguren?“ nachgehen, wobei ich meine Untersuchungen auf die Figur des Drachen, des Zwerges und des Riesen beschränke. Im Hinblick auf meine Forschungsfrage möchte ich mich auch mit dem Image, der Bedeutung und dem Aussehen dieser Fabelwesen vom Mittelalter ausgehend bis hin zu den heutigen Märchen befassen und aufzeigen, wie sich diese verändert haben. …

Auszug Artikel




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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #25 – Schrecken als ästhetische Ware: Der Schauer(roman) – Mario Grizelj (Hrsg.)


Mario Grizelj (Hrsg.)
Der Schauer(roman)
Königshausen & Neumann, Würzburg (2010)
ISBN 9783826041990
 
Diskurszusammenhänge – Funktionen – Formen
 
Sonderbarerweise häuft sich derzeit die Sekundärliteratur der dunklen Phantastik auf meinem SUB. Hier haben wir ein Werk zum Schauerroman, der nach dem Rückentext, eines der dichtesten Darstellungsmodi der Moderne darstellt. Ist das so? …

 
Mario Grizelj hat in diesem Buch einige interessante Essays, von auch renommierten Persönlichkeiten, unter anderen von Hans Richard Brittnacher und Clemens Ruthner, zusammengefasst. Zum einen zum Thema Theorie/Modus und zum anderen zum Thema Form/ Genre. So zum Thema Theorie der Gespenster, Theorie der Literatur, Theorie der Liminalität oder Theorie des Vampirs – kurz ausgedrückt. Oder aber zur Verortung des Schreckens, zu Benedikte Naubert als Schauerromanautorin, zu Geister und Geheimbünde bei Schiller und Grosse, zum amerikanischen Untergrund, zu schottischen Verbrechenskarrieren und zur Macht der Emotionen…
 
In der vorliegenden Publikation geht es darum, an die begonnene aktuelle Schauerforschung anzuschließen. Dabei soll freilich deutlich werden, dass sich die aktuelle Forschung nicht täuscht, wenn sie marginalisierte Texte in den Vordergrund rückt. Es soll durch die einzelnen Texte sichtbar werden, dass und wie der Schauerroman nicht nur ein literarisches Genre, sondern zugleich und vor allem ein signifikantes Medium für die Darstellung von Realitätsentwürfen einer Gesellschaft und ihrer Kulturen ist. …
Auszug 'Vorwort: Die Klammer', Seite 7-10
 
Besonders werde ich mir die „Dunklen Mächte. Geister und Geheimbünde bei Schiller und Grosse“ von Stefan Andriopoulos ansehen. Der Vergleich zu Matthias Hurst in „Spannungsfeld der Aufklärung“ (hier im Blog) im Allgemeinen und zu „Bewältigungsstrategien: Schauerliteratur und Verschwörungstheorien“ (hier im Blog) wird interessant werden – denke ich. Außerdem wird mir Hans Richard Brittnachers „Zur Theorie des Vampirs oder Das Nachleben des Mythos in der Dichtung“ zur Ergänzung meiner „Vampir-Studien“ dienen. Auf jeden Fall ein Buch, in das ich einige Erwartungen setzte, auch wenn es schon etwas in die Jahre gekommen ist …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Mario Grizelj (Hrsg.)
  • Der Schauer(roman)
  • Diskurszusammenhänge – Funktionen – Formen
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2010)
  • Film-Medium-Diskurs, Band 27
  • Broschüre, Klebebindung
  • 304 Seiten
  • ISBN 9783826041990

Kleinster Preis: € 34,09, größter Preis: € 39,80, Mittelwert: € 39,80

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  • keine

  • [biographisches] Mario Grizelj auf uni-muenchen.de

Mario Grizelj hat Neuere deutsche Literatur und der Nordamerikastudien an der FU Berlin studiert, wurde 2007 an der LMU München mit einer Arbeit über ‚Experimentelle Prosa‘ promoviert und 2014 mit einer Studie zum Verhältnis von Religion und Literatur habilitiert.…

Auszug aus Literaturkritik.de



  • [Artikel] Medien der Gegen- und Meta-Anthropologie – von Mario Grizelj – auf literaturkritik.de

… An der Phantastik kann paradigmatisch der soziale Umgang mit Alterität beobachtet werden. Teufel, Geister und Vampire dienen als Konglomerate ausufernder Fremdheit, die imaginär, fiktional, poetologisch, darstellungs- und medientechnisch sowohl ausgereizt als auch domestiziert wird. …

Auszug Artikel



  • [Download] Ästhetik des Schreckens: der Schauerroman von Horace Walpole bis Ann

    Radcliffe – von Michael C. Frank – auf uzh.ch

Abstract: Dem Aufstieg des Schauerromans ging eine Neuentdeckung des Schreckens als affektive Quelle des ästhetischen  Genusses voraus, für die vor allem Edmund Burkes Theorie des Erhabenen wegweisend war. Am Beispiel Horace Walpoles lässt sich diese poetologische Aufwertung – und Umdeutung – des Schreckaffekts gut nachvollziehen, da Walpole sie mit Verweis auf die klassizistische Tragödientheorie explizit thematisiert. Zu berücksichtigen ist dabei ferner die politische Instrumentalisierung des Schreckens im Zuge der ’Grande Terreur’. Denn in der jakobinischen Schreckensherrschaft glaubten mehrere frühe Kommentatoren eine direkte Ursache für den Boom des Schauerromans im ausgehenden 18. Jahrhundert zu erkennen. Die Tatsache, dass die Kategorie der ’terreur’ um 1800 zwischen Poetik und Politik oszillierte, ist im vorliegenden Zusammenhang von einiger Bedeutung. Selbiges gilt für Radcliffes einflussreichen Versuch, zwischen ’terror’ und ’horror’ als zwei entgegengesetzten ästhetischen Prinzipien zu unterscheiden.

Auszug Artikel




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Phantastik #66 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Das Phantastische bei E. T. A. Hoffmann – Kenneth B. Woodgate


Kenneth B. Woodgate
Das Phantastische bei E, T, A, Hoffmann
Lang, Frankfurt/Main (1999)
ISBN 3631344538

Helicon – Beiträge zur deutschen Literatur, Band 25

Kenneth B. Woodgate sieht 1999 durch E. T. A. Hoffmann eine Möglichkeit zur Neufassung des Begriffs des Phantastischen. Das ist der Ausgangspunkt dieser Studie. Damit will Woodgate der selektiven und spärlichen Behandlung Hoffmanns entgegentreten …


In zwei Teilen gliedert Woodgate sein Werk über Hoffmanns Phantastik. Zunächst betrachtet er im ersten Teil Hoffmann und die moderne Phantastik in einem Forschungsbericht über den zeitgenössischen Diskurs über die Phantastik an sich und untersucht sodann die phantastische Erzählung „Klein Zaches“ im Speziellen. …

Ursprünglich wurde diese Arbeit konzipiert als gründliche Analyse von Hoffmanns Werken im Lichte zeitgenössischer Theorien des Phantastischen. Die Arbeit sollte folgende Frage beantworten: Warum hat sich Hoffmann so häufig des Phantastischen bedient? Das Ziel war also, die Funktion des Phantastischen innerhalb eines spezifischen geschichtlichen Rahmens zu bestimmen […] Die Absicht ist also nicht mehr die erschöpfende Analyse aller Werke Hoffmanns, auch nicht in erster Linie die Erstellung einer Reihe unabhängiger Analysen. Eher sind Texte nach Maßgabe ihrer Relevanz in Bezug auf das phantastische herangezogen worden. Manche Texte verwende ich also bei der Ausarbeitung meiner Theorie, andere werden im Lichte dieser Theorie analysiert. …

Auszug 'Einführung', Seite 9-13

Im zweiten Teil steht die Phantastik Hoffmanns explizit im Brennpunkt der Betrachtung. Die Phantasie und das Phantastische in der europäischen Tradition, die Bedeutung des Wortes „fantastisch“ bei Hoffmann, das Phantastische als Prinzip literarischen Schaffens und der Einsatz des Phantastischen bei Hoffmann. Im Schlusskapitel resümiert er unter anderem:

Im Gegensatz zum Phantastischen, wie es von den meisten modernen Literaturwissenschaftlern verstanden wird, ist Hoffmanns Phantastik keine allumfassende Gattung, sondern ein rhetorischer Kunstgriff, der mehr oder weniger ausgeprägt im Text erscheinen kann, je nachdem, wie es die argumentativen Strategien voraussetzen. […] Hoffmann bedient sich des Wunderbaren, wie es sich das achtzehnte Jahrhundert hindurch und bis zur Romantik entwickelt hat. Aber gleichzeitig zeigt er die Grenzen seiner Gültigkeit auf, indem er es dem Realistischen gegenüberstellt. Er schöpft in seinen Werken aus den Idealen und Manifestationen der romantischen Bewegung, indem er sie als Quelle der Hoffnung darstellt. Doch gleichzeitig zeigt er ihre Mängel bei der Bewältigung einer nicht-romantischen Welt auf. …

Auszug 'Schluss', Seite 245-247

Ein für mich interessantes und hilfreiches Buch, dass mir einiges zu Hoffmann offenbart hat. Natürlich ist die Hoffmann-Forschung zwischenzeitlich fortgeschritten, aber das Buch wirkt trotzdem nicht veraltet und ist für mich gut lesbar gewesen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Kenneth B. Woodgate
  • Das Phantastische bei E. T. A. Hoffmann
  • Lang, Frankfurt/Main (1999)
  • Broschiert, Klebebindung
  • Helicon – Beiträge zur deutschen Literatur, band 25
  • 274 Seiten
  • ISBN 3631344538

Kleinster Preis: € 71,60, größter Preis: € 71,60, Mittelwert: € 71,60

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  • keine

  • [Artikel] E. T. A. Hoffmann in der WIKIPEDIA

E. T. A. Hoffmann (eigentlich Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann, * 24. Januar 1776 in Königsberg, Ostpreußen; † 25. Juni 1822 in Berlin) war ein bedeutender deutscher Schriftsteller der Romantik. Außerdem wirkte er als Jurist, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker, Zeichner und Karikaturist.…

Auszug Artikel



  • [Bibliograhie] E. T. A. Hoffmann im Gutenberg-Projekt

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wurde am 24.1.1776 in Königsberg geboren. Sein Vater war Advokat. Nach dem Gymnasium in Königsberg studierte er von 1792-1795 Jura. Als Referendar arbeitete er 1796 in Glogau und 1798 in Berlin. Ab 1800 arbeitete er als Assessor in Posen, wurde strafversetzt nach Plozk in Polen.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Lektürehilfe zu E. T. A. Hoffmann

Heute kennen wir ihn hauptsächlich als Schriftsteller der Romantik: E. T. A. Hoffmann. Sein wohl berühmtestes Werk ist die Erzählung „Der Sandmann“, ein typisches Beispiel für romantische Schauerliteratur. Auch wenn J. W. von Goethe sich abwertend über Hoffmanns Werk äußerte, indem er es als „kranke“ Romantik bezeichnete, ließen sich von Hoffmann berühmte Autoren stilistisch inspirieren, so z. B. Poe, Dickens, Puschkin oder Dostojewski. Und für das berühmte Ballett „Der Nussknacker“ von Tschaikowski diente ein Märchen Hoffmanns als literarische Vorlage.…

Auszug Artikel




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