Schlagwort: Phantastik

Begleitende Literatur zur Phantastik #66: Pseudonyme – Jörg Weigand

Jörg Weigand
Pseudonyme – Ein Lexikon
Nomos, Baden-Baden (1991)
ISBN 3789022799
Decknamen der Autoren deutschsprachiger erzählender Literatur

Hier haben wir ein Werk des erst vor kurzem 80jährig gewordenen Jörg Weigand (siehe hier im Blog). Man kann aber auch guten Gewissens sagen, ein Hauptwerk, dass sehr viel auch über die phantastischen Autoren preisgibt …


1991 erschien die erste Ausgabe dieses, ich möchte fast sagen, monumentalen Werkes, an dem er an die 25 Jahre recherchiert hatte. 1994 und 2000 gab es dann jeweils eine verbesserte und erweiterte Auflage in farblich geändertem Cover (siehe Bilderkarusell oben).

Pseudonyme waren nicht zu allen Zeiten für Autoren so selbstverständlich wie dies heute erscheinen mag. Zu Zeiten der beiden Literaturgiganten Goethe und Schiller bevorzugte man die anonyme Publikation, wenn etwas gesagt werden sollte, mit dem der Autor nicht direkt in Verbindung gebracht werden wollte. Erst der literarische Massenausstoß, insbesondere an mehr oder minder seichter Unterhaltung, im 20. Jahrhundert hat die Verwendung von Decknamen zu wilder Blüte getrieben. …

Auszug 'Einleitung, 1. Aufl.', Seite 7-14

Ich habe auch eine 1. Ausgabe in Hardcover vorliegen mit einer kleinen Geschichte dazu. Es ist ein ausgeschiedenes Exemplar der U(nivesity of ) C(alifornia) Riverside Library das sozusagen nach Hause gefunden hat. Zuerst dachte ich, ich hätte eine Hardcoverausgabe aufgefunden, aber nun denke ich, dass die Universität das Buch neu binden ließ, das Original-Rundumcover in die Hardcoverbindung miteinbezog und das Buch dann schlussendlich in einem hervorragenden Zustand offiziell wieder ausgeschieden hat. In den Besitz der Universität kam es im März 1992. Das geht aus dem eingeklebten Einlageblatt hervor. Das Datum des Ausscheidens konnte aus dem eingefügten Stempel leider nicht ersehen.

Fantasia 74/75 Dritter Kongress der Phantasie - TitelcoverÜbrigens wurde die Einleitung teilweise einer „Zweitverwertung“ zugeführt. Im Fantasia 74/75 des EDFC wurde der „Dritte Kongreß der Phantasie“ (Passau, 1993) dokumentiert. Einer der Beiträge ist von Jörg Weigand unter dem Titel „Über Pseudonyme“ (Seite 87-94). In diesem wird der Vortrag und die anschließenden Fragen aus dem Publikum wiedergegeben. Der Vortrag ist stark an die Einleitung angelehnt. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jörg Weigand
  • Pseudonyme – EIn Lexikon
  • Decknamen der Autoren deutschsprachiger erzählender Literatur
  • Nomos, Baden-Baden (1991)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 288 Seiten
  • ISBN 3789022799

Kleinster Preis: € 2,14, größter Preis: € 23,90, Mittelwert: € 12,00

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  • keine

  • [Artikel] Pseudonym in der WIKIPEDIA

Ein Pseudonym (in bestimmten Zusammenhängen auch: Alias, auch nom de plume) ist der fingierte Name einer Person, insbesondere eines Urhebers (oder mehrerer Urheber) von Werken.[1] Das Pseudonym wird anstelle des bürgerlichen Namens (Realname, Orthonym) verwendet und dient meist zur Verschleierung der Identität. Das zugehörige Adjektiv lautet pseudonym (von altgriechisch ψευδώνυμος pseudōnymos „fälschlich so genannt“).[2] Sollen Realname und Pseudonym gegenübergestellt werden, so werden sie häufig mit dem Adverb „alias“ verbunden (X alias Y). …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Jörg Weigand in der WIKIPEDIA

Jörg Ernst Weigand (* 21. Dezember 1940 in Kelheim/Donau) ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber. Unter dem gemeinschaftlichen Pseudonym Celine Noiret veröffentlichte er auch mit Karla Weigand. In jüngerer Zeit ist Weigand auch als Komponist hervorgetreten. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Eymers Pseudonymen-Lexikon – von anonym – auf bsz-bw.de

Trotz der hohen Zahl an Pseudonymen, die sowohl die ca. 10.000 bei Weigand als auch die ca. 17.000 im alten Standardwerk Holzmann/Bohatta übertrifft, worauf in den Benutzungshinweisen des Eymer ausdrücklich aufmerksam gemacht wird, sind beide nicht völlig überholt, da Eymer sie leider nicht völlig ausgewertet hat, ohne daß er dafür eine Erklärung gibt:…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Phantastik #47 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Der Traum der Vernunft – Brunamaria Dal Lago Veneri


Brunamaria Dal Lago Veneri
Der Traum der Vernunft
Folio, Wien (1999)
ISBN 3852561159

Ein Bestiarium – Von Einhörnern, Hippogryphen, Basilisken, Monstern und Sirenen

Das Bestiarium enthält Beschreibungen der Monster und Fabelwesen die sich in unserer europäischen Phantasie als Verkörperung der dunklen Ängste und Wünsche manifestieren. Die mythische Welt der Drachen, Einhörner, Tatzlwürmer und Sirenen. Der Golems, der Monstervölker, der Basilisken und wilden Männer …


All diese Fabeltiere vom ehemaligen Rand der bekannten Welt, die immer mehr schrumpfte und die Monster und mythischen Tiere und Pflanzen immer mehr in die Pseudowissenschaft und Esoterik vertrieben wurden …

Die folgenden Seiten befassen sich mit einem äußerst begrenzten Aspekt der unerschöpflichen Geschichte von Monstern und Mischwesen, die von alters her die menschliche Vorstellungskraft bedrängen. Die Griechen sublimierten zahlreiche Urängste mithilfe von Monstern aus ihrer Mythologie: Satyrn und Kentauren, Sirenen und Harpyien. Sie vermochten auch, jene Ängste auf eine nichtreligiöse Weise zu rationalisieren, und ersannen Monstergeschlechter und Tiere, die sie in den fernen östlichen Ländern und vor allem in Indien wähnten…

Auszug 'Der Traum-eine Art Reisetagebuch', Seite 11-15

Abschließend hat dann Elmar Locher noch ein Nachwort gestaltet, welches vor dem Literaturverzeichnis über „Der Ort des Monströsen“ reflektiert. Dieses Buch ist Grundlage des Lexikons „Basilisken, Einhörner & Sirenen“ aus dem gleichen Verlag (siehe auch „weiterführende Links“ und hier im Blog), das 2019 erschien …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Brunamaria Dal Lago Veneri
  • Der Traum der Vernunft
  • Von Einhörnern, Hippogryphen, Basilisken und Sirenen
  • Folio, Wien (1999)
  • gebundene Ausgabe, 8° Oktav
  • 262 Seiten
  • ISBN 3852561159

Kleinster Preis: € 0,95, größter Preis: € 20,00, Mittelwert: € 6,95

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  • [Biographisches] Brunamaria dal Lago Veneri auf europaregion.info

Seit 60 Jahren widmet sich die heute 79-jährige Bozner Schriftstellerin, Publizistin und Übersetzerin Brunamaria Dal Lago Veneri (Jahrgang 1935) in ihren zahlreichen Publikationen volkskundlichen Themen. Brunamaria ist sowohl in der deutschen als auch in der italienischen Kultur zu Hause.…

Auszug Artikel



  • [Rezension] Brunamaria Dal Lago Veneri: Basilisken, Einhörner und Sirenen – von anonym – auf austria-forum.org

Brunamaria Dal Lago Veneri führt zu den Mythen verschiedenster Regionen und Kulturen, in das antike Griechenland, nach Indien, in die nordischen Länder, nach Österreich oder die Dolomitentäler, die Heimat der Autorin. 1935 in Bozen geboren, ist sie dreisprachig aufgewachsen und hat Kulturanthropologie studiert. Vor 20 Jahren erschien „Der Traum der Vernunft“ über mythologische und epische Stoffe. Das Werk bildete die Grundlage des nun völlig neu konzipierten Buches, das auch durch seine Gestaltung und Illustrationen (viele aus der spätmittelalterlichen Schedelschen Weltchronik) positiv auffällt. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Wo die wilden Tiere wohnen: Das Bestiarium von Aberdeen – von Kurt Tutschek – auf derstandard.at

Dann sind da noch die Lebewesen fremdländischer Lebensräume: Tiger, Elefanten und Hyänen streifen durch die Seiten des Buches.
Aber auch mythologische Fabelwesen feiern ihren Auftritt: der Phönix, der aus der Asche steigt, ein Einhorn darf nicht fehlen und auch ein missmutig blickender Satyr läuft seines Weges. …

Auszug Artikel



 


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #12 – Schrecken als ästhetische Ware: Horror-Grundlagen des populären Films – Georg Seeßlen / Fernand Jung


Georg Seeßlen / Fernand Jung
Horror. Grundlagen des populären Films
Schüren, Marburg (2006)
ISBN 3894724307
 
Die Mythologie des Horror-Genres
 
Ein „Wälzer“ der Buchdruckkunst mit 1150 Seiten, gebunden und mit zahlreichen Illustrationen und Bildern. Sowas erwartet man, wenn das Genre Horror unter die Lupe genommen wird. …

 
Zwar ist das Buch eigentlich dem Horror-Film gewidmet, aber natürlich werden die Grundlagen des gesamten Genres besprochen. Das Unheimliche, der Mythos vom Halbwesen, die Fundamente der Angst, die Typologie der Horror-Mythen, Strukturen der Angst, die Furcht. So sind die ersten rund 100 Seiten den Grundlagen vorbehalten. …
 
Horror – das ist das Märchen zur falschen Zeit am falschen Ort, das Märchen und der Mythos, die unziemlich wörtlich genommen sind, der Mythos, der den Menschen ereilt, der glaubt, seine Kindheit schon hinter sich haben zu müssen.
Horror ist also, als besondere Form des Phantastischen, nicht bloß das ungefährliche und veräußerte Träumen; das Genre entsteht vielmehr durch die Reibung zwischen Wirklichkeit und (Alb-)Traum. …
Auszug 'Das Unheimliche', Seite 13-17
 
Dann folgen wohl alle wichtigen Filmuntergenres des Genres ausgehend vom Stummfilm ab 1913 bis zur Jahrtausendwende. Der phantastische Film in Deutschland und Amerika, Teenage-Horrorfilme, Zombies, Hexenjägerfilme, Catcher und Dämonen, Funny Vampires, Der Teufel auf Räder, German Trash, und, und, und – ich persönlich war überrascht, was da alles am Programm steht. Abschließend Bibliographie, Filmographie und Register natürlich nicht fehlen. Ein Nachschlagewerk, das vieles zumindest anspricht und Lust auf mehr macht. Horroraffine Leser sollten dieses Werk stets griffbereit in ihrer Handbibliothek liegen haben. Leider ist es für den Moment antiquarisch vergriffen, aber mit Geduld und dem unterstehenden Link zur antiquarischen Suche…
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Georg Seeßlen / Fernand Jung
  • Horror
  • Grundlagen des populären Films
  • Schüren, Marburg (2006)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 1150 Seiten
  • ISBN 3894724307

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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[Artikel] Georg Seeßlen in der WIKIPEDIA

Georg Seeßlen (* 1948 in München) ist ein deutscher Autor, Feuilletonist, Cineast sowie Film- und Kulturkritiker. […] Die Jury des Bert-Donnepp-Preises erkannte Seeßlen den Medienpublizistik-Preis für das Jahr 2017 zu. Sie würdigte sein langjähriges medienpublizistisches Werk. Er sei ein sehr genauer Beobachter und gewinne Fernseh-Comedyformaten oder dem Eurovision Song Contest Einsichten ab, „die für den Leser gesellschaftspolitisch erhellend sein können“ …

Auszug Artikel



[Artikel] Die Hölle sind wir – Georg Seeßlen über den modernen Horrorfilm – von Georg Seeßlen – auf getidan.de

Wie jedes Genre hat auch der Horrorfilm eine doppelte Funktion. Er drückt etwas Überzeitliches, Anthropologisches oder wenigstens tief in einer Kultur Versenktes aus. Das Drama der Ablösung, der Übertritt von der Welt der Geborgenheit und des Urvertrauens in eine dämonische und zu jeder Verletzung fähige Erwachsenenwelt. Die Erkenntnis, nicht nur für die eigenen, sondern womöglich noch mehr für die Sünden der anderen zu büßen. Dass Natur nichts anderes heißt, als einander auffressen, und Gesellschaft nichts anderes, als dazu geeignete Instrumente zu benutzen. Kurzum: Der Horrorfilm wäre so die moderne Form des Märchens. Eine Fantasie, die man zu einem bestimmten Zeitpunkt seines Lebens braucht, um sie dann, als Erwachsener, wieder abstreifen zu können.…

Auszug Artikel



[Rezension] Horror – Grundlagen des populären Films – von Christoph Donarski – auf ikonenmagazin.de

George Seeßlen und Volker Roloff hatten in den frühen 1980er Jahren mit ihren schwarzen Bänden bei Rowolth buchstäblich Genregeschichte geschrieben. In einzelnen Bänden untersuchten sie die ‚Grundlagen und Mytholgie des populären Films‘. Wer sich damals den Band „Kino des Phantastischen“ kaufte, war vermutlich enttäuscht, denn es wer das mit Abstand dünnste und kursorischste der Bücher. Umso erstaunlicher mutet die Tatsache an, dass die nun im Schüren-Verlag vorliegende Neuauflage mit über 1100 Seiten das mit Abstand umfassendste Buch zu diesem Thema bislang ist. Es hat den Anschein, als wollte Seeßlen zusammen mit seinem Koautor Fernand Jung nun die damaligen Versäumnisse ausgleichen – …

Auszug Artikel




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Begleitende Literatur zur Phantastik #65: Der Mann im Mond – Henrike Schmidt

Henrike Schmidt
Der Mann im Mond
Solivagus, Kiel (2020)
ISBN 9783943025590
Vorstellungen vom bewohnten Himmelskörper im Mittelalter

Ein Zufallsfund der mich sehr gefreut hat. Das Thema geht mir ja schon jahrelang im Kopf herum und dieses Büchlein ergänzt meine Recherchen zum Thema Mond …


Diese Arbeit von Henrike Schmidt entstand als Masterarbeit und wurde dann für die Veröffentlichung noch überarbeitet und aktualisiert. Auf der Suche nach dem Ursprung der Vorstellung vom „Mann im Mond“ untersucht sie auch die Vorstellung dazu im christlichen Weltbild und bezieht den Aberglauben mit ein. …

Die Berücksichtigung der antiken Schriften ist hierbei, obwohl es sich um eine mediävistische Arbeit handelt, unbedingt vonnöten, wiewohl von „heidnischen“ Autoren verfasst […] Mit diesen zeitlichen und inhaltlichen Eingrenzung sind die Methoden und Quellen, derer sich die Untersuchung bedient, bereits in groben Zügen vorgezeichnet: Anders als in vielen eher ereignisgeschichtlich orientierten Arbeiten spielen hier Annalen und Chroniken nur eine geringe Rolle, da in ihnen vorrangig politische und sonstige herausragende Geschehnisse überliefert sind, selten dagegen Erwähnungen zu Vorstellungswelten der ungebildeten Bevölkerungsschichten und noch seltener eingehende Erläuterungen zu astronomischen Erkenntnissen ihrer Zeit […] Zur Klärung der Frage, wie religiöse Dogmen sich zur Möglichkeit außerirdischen Lebens verhielten, müssen zudem theologische Abhandlungen herangezogen werden. …
Auszug 'Einleitung', Seite 7-13

Ein erfrischender Text, der mit einem großen Literaturverzeichnis und eine noch größeren Endnotenverzeichnis bestückt ist. Verpackt in ein hübsches gebundenes Büchlein, das auch haptisch ein gutes Gefühl hinterlässt, ist es ein Werk, dass sich hervorragend als Abendlektüre eignet, wenn der Mond beim Fenster herein leuchtet und das Gehirn noch ein wenig Beschäftigung braucht, bis es die abendliche Schwere überkommt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Henrike Schmidt
  • Der Mann im Mond
  • Vorstellungen vom bewohnten Himmelskörper im Mittelalter
  • Solivagus, Kiel (2020)
  • gebundene Ausgabe, 8°-kl, Klein-Oktav
  • 168 Seiten
  • ISBN 9783943025590

Kleinster Preis: € 25,10, größter Preis: € 41,68, Mittelwert: € 34,00

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  • [Rezension] Der nächtliche Beobachter – Henrike Schmidt beleuchtet in „Der Mann im Mond“ mittelalterliche Ansichten zum vermeintlich bewohnten Erdtrabanten – von Pauline Werner – auf literaturkritik.de

Wer das Buch in die Hand nimmt, um eine ausführliche Studie über die Vorstellung vom Mann im Mond zu lesen, der wird allerdings enttäuscht. In Relation zu den 91 Textseiten wird das titelgebende Bild nur sehr knapp und auch erst am Schluss beleuchtet. Wer jedoch offen für Astronomie und Sagen vergangener Zeiten ist, dem sei das Buch ans Herz gelegt. Und vielleicht betrachtet der eine oder andere den Mond am Nachthimmel danach auch mit etwas anderen Augen ……

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ein unerlässliches Requisit der Landschaftsromantik – Der Mond in der Literatur – von Joachim Kalka – auf deutschlandfunkkultur.de

In Kafkas „Prozess“ spielt er eine Rolle genauso wie in den Comics der „Peanuts“ und bei „Dick & Doof“: der Mond. Er kann als Symbol für eine gewisse Stimmung stehen, aber auch Handlungsort werden, wie bei „Tim und Struppi“ oder in „Peterchens Mondfahrt“. Eine literarische Reise.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Zusammenfassung von „Reise zum Mind und zur Sonne“ von Cyrao de Bergerac – von anonym – auf getabstract.com

Ein phantastisch-witziges Werk der Frühaufklärung
Reise zum Mond und zur Sonne schildert die Abenteuer eines Helden, der mit phantastisch anmutenden Flugmaschinen fremde Welten bereist und dabei auf Länder und Gesellschaften stößt, die wie eine Parodie irdischer Zustände wirken. Auf dem Mond gerät er ins Paradies und in einen von tierähnlichen Kreaturen bewohnten Staat, auf der Sonne in ein Land, das von Vögeln beherrscht wird – und immer wird er, der Mensch, als ein niederes Wesen ohne Würde und Vernunft betrachtet …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Neuzugänge #67 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA: King Kong, Spock & Drella – Denis Scheck


Denis Scheck
King Kong, Spock & Drella
Straelener Manuskripte Verlag, Straelen/Niederrhein (1993)
ISBN 3891070322

Ein amerikanisches Trivialexikon

Das Buch ist mir so hineingelaufen, aber im Grunde nicht unberechtigt in meiner Sammlung. Amerikanische Tivialausdrücke sind ja durchaus auch im deutschsprachigen Sekundärwerk nicht unbekannt. Also…


Im Trivialexikon A-Z findet man also Ausdrücke wie: Conan, Enterprise, HAL 9000, Phaser und Spiderman. Im Anhang gibt’s dann neben den Präsidenten und Vizepräsidenten der USA und der Liste der in die Baseball Hall of Fame aufgenommenen Spieler auch, nicht uninteressant, die Titel der im deutschen Fernsehen ausgestrahlten amerikanischen Fernsehserien …


Triva sind all die banalen Informationen, mit denen wir in unserer Medienkultur Tag für Tag überschüttet werden. Jeder Kulturkreis bringt seine eigenen Trivia hervor. […] King Kong, Spock & Drella ist das erste deutsche Lexikon seiner Art. Es entstand als Nebenprodukt meiner Arbeit als literarischer Übersetzer und spiegelt in der Auswahl der Einträge gewiss größere Subjektivität wider, als bei traditionellen Nachschlagewerken üblich. …
Auszug 'Vorwort', Seite 7-9

Alles in allem nicht uninteressant. Ich vermute jedoch, dass ein Teil der Tirvia vielleicht doch aufgrund des Alters des Buches überholt sind und neuere wahrscheinlich fehlen. Aber für die älteren Werke in der Phantastik aus dem amerikanischen Sprachraum doch wertvoll …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Denis Scheck
  • King Kong, Spock & Drella
  • Ein amerikanisches Trivalexikon
  • Straelener Manuskripte Verlag, Straelen/Niederrhein (1993)
  • Taschenbuch
  • 358 Seiten
  • ISBN 3891070322

Kleinster Preis: € 3,45, größter Preis: € 70,62, Mittelwert: € 15,00

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  • [Artikel] Denis Scheck in der WIKIPEDIA

Denis Scheck (* 15. Dezember 1964 in Stuttgart) ist ein deutscher Literaturkritiker, Übersetzer und Journalist in Hörfunk und Fernsehen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Tag des Trivialwissens – National Trivia Day in den USA – von – auf kuriose-feiertage.de

Der 4. Januar steht im Rahmenkalender unserer transatlantischen Nachbarn ganz im Zeichen des Trivialwissens. Denn dieses Datum feiert man in den USA auch als National Trivia Day (dt. Tag des Trivialwissens oder auch: Trivia-Tag). Grund genug, diesen Anlass in den Kalender der kuriosen Feiertage aus aller Welt aufzunehmen und seine Geschichte im vorliegenden Beitrag zu erzählen. Deshalb heute auch die Frage: Schon gewusst?…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Pop(ulär)kultur in der WIKIPEDIA

Als Popkultur (von lateinisch populus ‚Volk‘) oder Populärkultur werden kulturelle Erzeugnisse und Alltagspraktiken, die vor allem seit dem 20. Jahrhundert im Zuge der gesellschaftlichen Modernisierung als Massenkultur Verbreitung finden, bezeichnet. Die Etablierung des Massenkonsums seit dem späteren 19. Jahrhundert spielt dabei eine Rolle. …

Auszug Artikel




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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.