Schlagwort: Phantastik

Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #14 – Mittelerde erklärt – Hobbit Presse

Exklusiv für diesen Blog hat der Tolkien-Experte und Übersetzer  Helmut W. Pesch zahlreiche Hintergrundinformationen und neue Geschichten aus Mittelerde zusammengetragen …

Beinahe bei untergegangen wäre die Eröffnung einer neuen Blog-Kategorie bei Hobbit-Presse. Exklusiv für den Verlags-Blog hat der Tolkien-Experte und Übersetzer von »Der Untergang von Númenor« Helmut W. Pesch Hintergrundinformationen und (neue) Geschichten aus Mittelerde zusammengetragen. Jeden Dienstag… Continue reading „Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #14 – Mittelerde erklärt – Hobbit Presse“

Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #13 – Hiter Shore und ein neuer Verlag

Der erste Band im Oldib Verlag wird aller Voraussicht nach im Herbst 2022 erscheinen. …

Die Buchreihe Hiter Shore ist wohl eine durchaus bekannte Buchreihe zur Tolkien- und Phantastikforschung in Deutschland. Durch die vergangenen Jahre war das Erscheinen immer wieder ins Stocken geraten und auf so manches Jahrbuch musste man EEEEEwig warten. … Continue reading „Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #13 – Hiter Shore und ein neuer Verlag“

Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #12 – Herbert W. Franke ist gestorben

HWF ein Universalgelehrter (1927 – 2022)

Ein Mann mit vielen Gesichtern ist von uns gegangen. Ein Universalgelehrter und Computerpionier, ein Künstler und Autor …

Herbert Werner Franke (* 14. Mai 1927 in Wien; † 16. Juli 2022 in Egling) war ein österreichischer Physiker, Sachbuchautor und Science-Fiction-Schriftsteller. Einige seiner Werke veröffentlichte er unter den Pseudonymen Sergius Both und Peter Parsival. Franke war außerdem aktiv in den Bereichen Zukunftsforschung, Höhlenforschung sowie Computergrafik und Computerkunst. […] aus der WIKPEDIA

Herbert W. Franke ist am 16. Juli 2022 in der Nähe von München gestorben. Als Autor von zahlreichen Science Fiction-Erzählungen und Romanen war er uns ans Herz gewachsen. Wen man an „Das Gedankennetz“ oder „Ypsilon minus“ denkt, dann wird einem der Verlust erst so recht bewusst. Auch als Mitbegründer der Ars-Electronica (1979) erwarb er sich internationale Meriten.

Ich war ob der Nachricht sehr betroffen und mein Beileid richtet sich an alle Familienmitglieder. Ich denke er wird ihn nicht vergessen werden und seine Leistungen als Künstler, Autor und Wissenschaftler werden uns noch lange erfreuen und bereichern.

Ad Astra, Herbert W. Franke


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Artikel] Medienkunstpionier Herbert W. Franke im Alter von 95 Jahren gestorben

    Franke war Science-Fiction-Autor, Medienkünstler und Physiker sowie Mitbegründer der Ars Electronica. Im Mai wurde das Universalgenie noch in Linz gewürdigt[…] Auszug Artikel

  • [Webpräsenz] Herbert W. Franke im Netz

Willkommen auf meiner Website !
Sie ist für alle bestimmt,
die sich für meine Aktivitäten interessieren,
und enthält Informationen aus verschiedenen Bereichen –
insbesondere solchen,
die nicht ohne weiters zugänglich sind
oder Arbeiten betreffen,
die sich erst im Stadium der Vorbereitung befinden.

[…] Auszug Artikel


  • [Artikel] Als Herbert W. Franke Kunst

    und Wissenschaft zusammenbrachte

Mit seinen vielfältigen Rollen als Wissenschaftler, Autor von Science-Fiction-Romanen und Spezialist für Computergrafik gab er als Mitbegründer der ersten Ars Electronica 1979 einen folgenreichen Impuls für viele weitere Medienkunstfestivals. Am 16. Juli 2022 ist Herbert W. Franke 95-jährig verstorben.[…] Auszug Artikel

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Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #11 – Rein A. Zondergeld-Preis für sekundär- und tertiärliterarische Beiträge zur Phantastik

Der Vincent Preis wird ab 2022 einen Preis für sekundär- und tertiärliterarische Beiträge zur Phantastik vergeben …

Meine Wenigkeit hat dabei die Aufgabe übernommen, diese Sparte des Vincent-Preises zu betreuen. Sprich, die Sammlung der Texte vorzunehmen, zur Nominierungsrunde aufzubereiten und zentral zu dokumentieren. Naja, und ein bisschen dafür zu sorgen, dass das Ganze auch eine entsprechenden Verbreitung in der Phantastik-Blase erfährt.

Ich bin sehr erfreut und auch vor der Aufgabe ein bisschen ehrfürchtig. Es ist aber in meinen Augen eine sehr willkommene Möglichkeit ein starkes Lebenszeichen von und für die Sekundärliteratur zu geben. Deren Licht wird nach meinem Dafürhalten (was wunder) doch heutzutage ein bisschen unter den Scheffel gestellt. Dazu sei der Eröffnungsthread hier wiedergegeben…

Phantastik Literatur - 2022-07-10

Geschätzte Freunde der Phantastik,

der Vincent Preis wird ab 2022 einen Preis für sekundär- und tertiärliterarische Beiträge zur Phantastik vergeben. Dieser Preis wird im Andenken an den niederländisch-deutschen Literaturwissenschaftler, Herausgeber und Autor Rein A. Zondergeld, der am 24. Februar 2021,in Göttingen, verstorben ist, dessen Namen tragen. Neben DuMonts kleines Lexikon der phantastischen Malerei (mit Jörg Krichbaum) und Phaïcon. Almanach der phantastischen Literatur in 5 Bänden, hat er das Standardwerk, Lexikon der phantastischen Literatur, veröffentlicht.

Die Sekundärliteratur zur Phantastik ist ein wichtiges Mittel zur Erforschung dieser Literaturart und deren Bedeutung in realen Leben. Phantastik ist eminent wichtig für die menschliche Entwicklung und die Gesetzmäßigkeiten und Auswirkungen dieser Gattung zu kennen heißt, das Leben an sich besser zu verstehen. Sei es im Zukunftsdenken der Science Fiction, in der Phantasie in der Fantasy, dem soziologischen- und psychologischen Erforschen der Horror- und Schauerliteratur oder im gestalterischen Bemühen der Utopie liegt vieles, das dem Realen Vorschub leistet. Phantastik ist aus dem menschlichen Bestehen nicht wegzudenken und die Diskussion darüber ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Daseins. Dies zu erkennen und in seinem Bestand zu bestärken, ist Arbeit am Leben.

Nominiert werden können Texte in Form von Büchern und Kurztexte (Artikel, Abschlussarbeiten, Essays, etc.) in den Kategorien BUCH und KURZTEXT aus dem Preisjahrgang und Werke, welche vom 1.7. bis 31.12. des Vorjahrgangs veröffentlicht wurden und im ordentlichen Jahrgang nicht berücksichtigt wurden. Beiträge aus Magazinen sind in der Kategorie KURZTEXT zu nominieren, soweit das betreffende Magazin nicht im Gesamten der Sekundärliteratur gewidmet ist. Ein solches würde in die Kategorie BUCH fallen. Die Themen aus dem Bereich der Phantastik, in der weitgefassten Form, umfassen allgemeine Phantastik, SF, Fantasy, Horror-/Schauerliteratur, Utopie, Märchen und begleitende Literatur.

Die BEGLEITENDE LITERATUR unterliegt nicht der Wertung zum Preis, wird jedoch in einer eigenen Liste zur Information angeführt. Themen der begleitenden Literatur wären z.B. Ufo-Forschung, Atlantis-Forschung, Zukunftsforschung- und -technik, Mythologie, Legende/Sage, Kosmologie und Religion, so weit sie die Phantastik themenmäßig berühren. Esoterik wird nicht berücksichtigt.

Der Preis soll, unbenommen der Erinnerung an Rein A. Zondergeld, der Stärkung und Förderung der Sekundärliteratur zur Phantastik dienen und diese in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. In diesem Sinne wollen wir versuchen, einen Überblick über die Sekundärliteratur zur Phantastik zu geben und zur Diskussion anregen und ich bitte um rege Beteiligung und Nominierungen hier im Thread.

Euer Spartenbetreuer

Thomas Sebesta

Einleitung/Aufruf

In diesem Sinne bitte ich alle, die auch nur ein wenig mit der Sekundärliteratur zur Phantastik etwas verbindet, die etwas anfangen können damit oder/und sie einfach lieben und schätzen, sich an der Findung von Texten, mit Meinungen und Dikussionsbeiträgen oder einfach einer wohlwollenden Unterstützung zu beteiligen. Sowohl ich, als auch das Organisationsteam des Vncent-Preises hat ein offenes Ohr für Wünsche, anregungen und auch für konstruktive Kritik. Versuchen wir eiinen Preis auf die Füße zu stellen, der ein Spiegelbild der tatsächlichen Sekundärliteratur darstellt.


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Webpräsenz] Rein A. Zondergeld-Preis für sekundär- und tertiärliterarische Beiträge zur Phantastik

    (Die nominierten Texte werden hier ohne Wertung nummerisch angeführt und in der Reihenfolge der Autorennamen – bei mehreren nach dem ersten angeführten Namen – gelistet. Bezüge sind daher auch durch Angabe der entsprechenden Listennummer möglich, die sich aber im Laufe des Nominierungsvorganges ändern kann. Texte mit einem vorgestellten „!“ sind bis lang nur angekündigt, aber noch nicht erschienen) […] Auszug Artikel

  • [Webpräsenz] Vincent-Preis

    Das ist der Blog des Deutschen Horrorliteraturpreises. Ausgezeichnet werden jedes Jahr die besten Werke des Genre „Horror und unheimliche Phantastik mit deutschsprachiger Originalausgabe. […] Auszug Artikel

  • [Artikel] Rein A. Zondergeld in der WIKIPEDIA

    Rein A. Zondergeld (* 31. März 1943 in Enkhuizen/Niederlande; † 24. Februar 2021[1] in Göttingen) war ein niederländisch-deutscher Literaturwissenschaftler, Herausgeber und Autor. […] Auszug Artikel

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Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #10 – Francisco de Goya -> Mykhaylo Palinchak – Albertina, Wien

Francisco de Goya -> Horror im Comic -> Horror in der Realität

Heute ist es mir gelungen, die angesprochenen Ausstellung in der Albertina in Wien zu besuchen und die Originalbilder in Augenschein zu nehmen. Leider musste ich feststellen, dass von den acht im Buch gezeigten Zeichnungen nur vier Zeichnungen auch in der Ausstellung enthalten waren. Vergleiche den vor kurzem vorgestellten Pachtband „Horror im Comic“ (siehe hier im Blog) …


Diese Bilder aus dem Zyklus „Die Schrecken des Krieges“, die der Autor Alexander Braun verwendet, um zu verdeutlichen, wie ungleich die Beurteilung von Bildern mit schrecklichem Inhalt erfolgt, wenn es darum geht, Horror-Comic zu bewerten. Was in der Kunst durchaus Gang und gäbe ist, wird im Comic mit Zensur verfolgt …

Stellen wir uns dieses Szenario in einem Horror-Film oder -Comic vor: Ein Vater tötet seinen eigenen Sohn, indem er ihn bei lebendigem Leibe auffrisst. Schwer vorstellbar, dass diese Bilder die Zensur passieren würden. Im Prado dürfen Familien daran entlang schlendern. […] Goya wendet sich radikal ab von der Tradition üblicher Historiengemälde und ihren multiszenischen Schlachtenpanoramen. Zweifellos sind auch Goas Szenen stark komponiert, nehmen aber gleichzeitig die Unmittelbarkeit der Fotografien vorweg. Goya führt uns ungewöhnlich nahe an die hässliche Fratz des Krieges […] andere Verstümmelungen und Zurschaustellungen im französisch-spanischen Krieg erfolgten post mortem, wie der mit Leihnamen und Extremitäten „geschmückte“ Baum in Motiv 39 (dt. Große Heldentat, mit Toten) (siehe auch Bilderkarussell). Es sind solche Motive, die Goya in den Augen von König und Kirche nicht zum patriotischen Repräsentationskünstler prädestinierten …

Auszug 'Satans Enkel-Garstige Zeiten', Seite 7-35

Der Besuch dieser Ausstellung rentiert sich aber allemal. Die angeführten Bilder von Francisco de Goya im Original zu betrachten erlebt man noch faszinierender als man sich das im Vorhinein vorgestellt hat.

Die radikalen Neuerungen seiner Kunst finden ihren Niederschlag besonders in einer Reihe druckgrafischer Serien, darunter die hier ausgestellten ‚Desastres de la Guerra‘, die erst 1863 in Madrid als 80 Radierungen herausgegeben werden. In ihnen nimmt Goya den Spanienfeldzug Napoleons (1808–1814) zum Anlass, die Grausamkeiten des blutigen Krieges zu kritisieren. Auf Bilder des Mordens, Folterns und der Schändung von Frauen folgen Szenen, welche die trostlosen Umstände der Hungersnot 1811/1812 zeigen, die Tausenden das Leben kostete. Allegorische Darstellungen setzen sich sodann kritisch mit der Zeit nach dem Krieg unter dem reaktionären Regime König Ferdinands VII. auseinander. …

Auszug Pressemappe

Etwas schade fand ich, dass man in der Albertina nicht wusste, wo man die restlichen Bilder des Zyklus im Original ansehen könnte. Von andere Seite wurde allerdings darauf aufmerksam gemacht, dass im Leopoldmuseum Kubin im Dialog mit kunsthistorischen Vorbildern und Zeitgenossen von Goya bis Ensor gezeigt wird. Vielleicht wird man ja dort noch fündig. Und Kubin wäre ja auch einen Museumsbesuch wert. Programm für das nächste Mal Wien-Besuch. Allerdings mit Turbo, die Ausstellung läuft nur mehr bis zum 24.7.2022 …

Besondere Aktualität erringen die Bilder aber auch im Zusammenhang in der Gegenüberstellung mit den Bildern des Kriegsfotografien Mykhaylo Palinchak (*1985). Es weden rund 40 aktuelle Kriegsfotografien aus der Ukraine gezeigt. Goyas Darstellungen des Krieges vom Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der ALBERTINA belegen ebenso wie die Fotografien Mykhaylo Palinchaks die universelle Brutalität des Kriegsgeschehens sowie das Leid der Zivilbevölkerung.  …

Was ich auch in einer der Ausstellungen gefunden habe, als ich die Albertina durchstreifte, war ein Bild von Franz Sedlacek (1891-1945), welches herrlich zu Thema Horror passt:

albertina 2022-07-07 - Sedlacek Bild

Es trägt den Titel „Gespenster auf dem Baum“ und wurde 1933 gemalt. Ein herrliches Motiv. Ihr seht also, es lohnt der Besuch allemal, wenn man auch die anderen Sammlungen und Ausstellungen der Albertina durchstöbert …

Anmerkung(en):weiterführende Links:
keine

  • [Dokument] Die Pressemappe der Albertina zur Ausstellung „Die Schrecken des Krieges“

Seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 dokumentiert der Fotograf Mykhaylo Palinchak (*1985) die Zerstörung seines Heimatlandes und die Auswirkungen auf die Bevölkerung. Die Bilder der Ruinen von Wohnblöcken, der Toten und  Überlebenden, der Menschen auf der Flucht und jenen, die vor Ort geblieben sind, überliefern eindrücklich die unmittelbaren Folgen des Krieges.
Die ALBERTINA stellt rund 40 aktuellen Kriegsfotografien Palinchaks, der sich in seinen Arbeiten wiederholt mit einschneidenden politischen Entwicklungen in der Ukraine auseinandergesetzt hat, Goyas Los Desastres de la Guerra gegenüber. Goyas  Darstellungen des Krieges vom Beginn des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der ALBERTINA belegen ebenso wie die Fotografien Mykhaylo Palinchaks die universelle Brutalität des Kriegsgeschehens sowie das Leid der Zivilbevölkerung. […]

Auszug Artikel


  • [Bilder] Los desastres de la guerra in der wikimedia.org

Los desastres de la guerra ist eine Serie von 82 Aquatinta-Grafiken, die Francisco Goya in den 1810er Jahren schuf und 1863, 35 Jahre nach seinem Tod, veröffentlichte. […]

Auszug Artikel


  • [Artikel] Francisco de Goya in der WIKIPEDIA

Francisco José de Goya y Lucientes (* 30. März 1746 in Fuendetodos, Aragón, Spanien; † 16. April 1828 in Bordeaux) war ein spanischer Maler und Grafiker des ausgehenden 18. und frühen 19. Jahrhunderts. […]

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Albertina Wien



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