Archiv für die Kategorie allgemeine Information(-en)

ETA Hoffmann – Rüdiger Safranski — Binge Reading & More

Wer wagt, durch das Reich der Träume zu schreiten, gelangt zur Wahrheit. ETA Hoffmann lebte von 1776 – 1822 in einer Zeit voller geistiger und historischer Umbrüche, ohne dessen Kenntnis die Bedeutung und das Verständnis seiner Werke nur schwer erfasst werden kann. Diese Biografie ist gleichzeitig sehr tiefgehend und dabei leicht lesbar, ich mochte sie […]

über ETA Hoffmann – Rüdiger Safranski — Binge Reading & More


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Phantastikon lebt – eine Wiedergeburt …

Halleluja, heute um 16:25 Uhr geschah ein kleines Wunder in Form einer E-Mail von Michael Perkampus mit folgendem auszugsweisen Inhalt:

„… das mag jetzt vielleicht etwas irre klingen, aber nach all dem hin und her habe ich mich noch einmal mit meinem IT-Menschen besprochen. Der konnte nun das Phantastikon zur Gänze wieder herstellen.

Der Punkt ist der, dass ich zu der Erkenntnis gekommen bin (vielleicht gerade noch rechtzeitig), dass ich im Grunde nicht das Recht habe, Kulturgut zu zerstören, auch wenn die Domain mir gehört. Mir wurde erst durch deine Mail klar, wie viele Menschen da dran hängen. Und selbstverständlich ist es auch ein Ärgernis für all jene, die in den Jahren sich die Mühe und Arbeit gemacht haben, an diesem Werk mitzuarbeiten.

[…] aber nachdem mir Karin [Reddemann, Anm.d.R.] dann doch ihr Bleiben angekündigt hat (Albera Anders sowieso), […] Lange Rede, kurzer Sinn: das Phantastikon ist erneut Online, alle Links dürften wieder funktionieren. ]…] Ich hoffe doch, es bleibt bei diesem kurzen Schrecken. …“

Zur Sicherheit nochmal:

Das Phantastikon ist erneut Online, alle Links dürften wieder funktionieren

Und dem kann ich nur Zustimmen. Hab’s schon ausprobiert. Die Reaktionen auf die Schließung waren alle sehr betrübt und ich kann Michael Perkampus nur unter Hochachtung danken, dass er es zugelassen hat, dass Argumente und Meinungen zu einem Umdenken geführt haben. Das spricht schon für eine gewisse Größe.

Auf der anderen Seite ist es auch für uns Nutzer die große Gelegenheit nach der zwischenzeitlichen Erkenntnis zu handeln das Webinhalte nicht selbstverständlich zu halten sind. Wir haben jetzt die Möglichkeit gewonnen ab und an mal in die Tasten zu greifen und Lob auszusprechen, für gelungenen Beträge die uns gefallen, symbolische Schulterklopfer für mutige Artikel zu verteilen und AUCH KONSTRUKTIVE KRITIK anzubringen, wenn uns dies nötig erscheint.

Schlicht und einfach zu kommunizieren. Die Schöpfer von Blogs, Foren, und Seiten sind darauf angewiesen, abseits der Klickzahlen und Seitenansichten, auf eure Meinungen und Einwürfe, auf Kritik und Lob, auf Einsichten und Bestätigungen – sie sind ja auch nur GANZ NORMALE MENSCHEN – fast 🙂

In diesem Sinne – willkommen PHANTASTIKON zurück – auf das kein ZOMBIE draus wird – har, har, har,

(Versteckte Aufforderung es sich nicht nochmals zu überlegen)

Unbenannt

 

und hier gleich was zum Lesen: Über Phantastikon

Vielleicht wird sich im Phantastikon auch das Eine oder Andere ändern in der Zukunft, mag sein, dass das Programm gestrafft wird, mag sein das manches wegfällt oder anderes dazukommt. Das Wichtigste an der Sache ist, dass es weiter geht … dazu viel Erfolg und jede Menge Durchhaltevermögen. Ich könnt‘ euch küssen.

Euer
Thomas Sebesta

(Mann, freu ich mich 🙂 )

 

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Michel Houellebecq ist der Preisträger 2019

Unbenannt

Der französische Romancier, Lyriker und Essayist Michel Houellebecq erhält den Österreichischen Staatspreis für Europäische Literatur 2019. Der Preis ist mit 25.000 Euro dotiert. …

über Michel Houellebecq ist der Preisträger 2019 – Börsenblatt.net


Im Blog von ihm: Phantastik #3 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig

Michel Houellebecq - Gegen die Welt, gegen das Leben - H. P. Lovecraft

 

Michel Houellebecq
Gegen die Welt, gegen das Leben. H.P. Lovecraft
DuMont, Köln (2002), gebundene Ausgabe, 120 Seiten
ISBN 3832155317

 

  • Umstrittener Autor Das Lumpen-Orakel – eine Begegnung mit Michel Houellebecq

    Ist Michel Houellebecq ein rechter Denker? Der neue Roman des Franzosen ist heftig umstritten. 2015 traf der stern den Schriftsteller und fragte auch nach seinem Verhältnis zur Front National.


Siehe auch:

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Requiem auf phantastikon.de – du gingst zu früh …

Die Dunkle Macht ist auf dem Rückzug – sie muss einen Rückschlag nach dem anderen hinnehmen. …

Leider müssen wir schon wieder einen Verlust aus der Genrewelt des Horrors, der Schauerliteratur und der gemeinen Phantastik vermelden.

Phantastikon.de ist nicht mehr

Unbenannt

Wie mir von Michael Perkampus, Autor und Seitenverantwortlicher, gestern auf Anfrage mitgeteilt wurde, musste die bekannte und beliebte Seite eingestellt werden.

„Das tatsächliche Interesse des deutschsprachigen Publikums stand in keinem wie immer gearteten Verhältnis zum Aufwand der investiert werden musste, um die Site interessant und publikumfähig zu halten …“

erläuterte Perkampus sinngemäß.

Die Schließung von Phantastikon ist meines Erachtens ein sehr schwerer Verlust, der insbesondere die Sekundärliteratur betrifft. Sicherlich wurden auf der Seite auch Storys veröffentlicht. Und das sehr Gute, aber den wahren Schatz barg die Sammlung an sekundärliterarischen Essays zu Phantastik, Fantasy, Schauer und Horror.

Perkampus und seine Mitautoren wie Albera Anders, Doc Nachtstrom, Erik R. Andara, Ingo Löchel, Karin Reddemann, Tobias Reckermann und andere noch, schufen seit 2015 einen Fundus an Betrachtungen, Erklärungen und Feststellungen, die in der Form einmalig waren.

Unter den Serien/Rubriken/Anzahl

  • Interviews 32
  • Theorien zu Fantasy 29
  • Lovecraft Mythos 8
  • Edgar Allen Poe 4
  • Was ist Horror 6
  • Der Horrorfilm 29
  • Helden, Versager u.a. 45
  • Film Noir 3
  • Geprägt von Nostalgie 6
  • Phantastische Orte u. 5
  • Unheimliche Wesen 12
  • Hitchcock 6
  • Phasen der Furcht 9
  • Nachtfenster 8
  • Serienkiller 32
  • Stephen King 21
  • Der neue Kanon der spek 3
  • Archiv bis 12/2018

(und ich weiß jetzt gar nicht, ob das schon alle waren) gab es Information und Wissen, Einschätzung und Liebhaberei, Belehrung und Wertschätzung.

Man kann sicherlich wunderbar darüber streiten, wie relevant diese Essays waren, aber für den einfachen Leser und interessierten Nicht-Fachmann waren diese Artikel ein Einstieg in eine Welt, den man schöner  nicht gestalten konnte.

Auch ich habe mich immer weder aus dem Fundus dieser Essay, Besprechungen und Artikel bedient, wenn ich auf diese verwiesen habe oder sie hier im Blog geteilt habe. Diese Artikel sind nun nicht mehr vorhanden und wurden vollständig vom Netz genommen.

Doch halt, so vollständig halt dann doch nicht. Über den Umweg von web.archive.org kann man noch einen Teil dieser Artikel ausgraben. Vollständig dürfe das Archiv jedoch nicht sein.

Tja, damit hat es dieses Jahr schon den zweiten großen Verlust in der Internetlandschaft der Phantastik gegeben. Nach der Abschaltung des Horror-Forums und der Verlust des Forum-Inhalts gehen mit der Schließung von Phantastikon meiner Meinung nach unersetzliche Inhalte verloren und die Welt der Fanszene dieser Genres wurde spürbar ärmer.

Für das Horror-Forum wird gerade an einer Fortsetzung oder Neuauflage gebastelt. Allerdings ist es seit einem Monat verd…. ruhig um die Gruppe und ich hoffe, dass dies auf eher auf intensive Arbeit im Hintergrund hinweist. Vielleicht gibt es ja auch für Phantastikon in Zukunft eine Art Wiederauferstehung.

Ich will jedenfalls Michael Perkampus und seinen Mitwirkenden meinen herzlichen Dank und meine hochachtungsvolle Anerkennung aussprechen für das, was sie auf Phantastikon.de geleistet haben. Höchstwahrscheinlich war es schlussendlich nicht das, was sie sich davon erwartet haben, aber es wird noch länger in guter Erinnerung bleiben. Ich hoffe, alle Beteiligten finden ein neues Betätigungsfeld, in dem sie dem Genre weiterhin Gutes tun können.

Per aspera ad astra, Phantastikon …


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Ein Fest jagt das nächste …

Schon wieder Zeit DANKE zu sagen. Immerhin habt ihr schon 1000 Artikel von mir über euch ergehen lassen.

Und auch sonst gibt es einige Dinge, die man aus den Statistiken herauslesen kann.

UnbenanntEs sind sehr viele von euch Frühaufsteher. Täglich um Punkt 6:00 Uhr geht es hier im Blog los. immerhin fast ein Fünftel der Ansichen werden um diese Zeit gemacht. Wobei der Montag hier auch noch heraussticht. An diesem Tag werden tatsächlich auch ein Fünftel der wöchentlichen Ansichten erreicht. Samstag hingegen ist tote Hose. Was komisch ist, weil’s ja am Sonntag von mir, traditionell, keine neuen Artikel gibt.

Interessant ist, das bei 1.700 Kommentaren immerhin 17.300 Spam-Kommentare abgewehrt wurden. Also auf einen regulären Kommentar von euch 10 Spam-Kommentare versuchen den Blog als Plattform zu benutzen. Unter uns gesagt, es sind fast zu 95% Pornseiten, die um Aufmerksamkeit heischen. Auf einem Literatur-Blog? Naja, Automatismen des Internet.

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J.R.R. Tolkiens Sohn offenbar sexuell missbraucht – relevant?

Anscheinend gibt es derzeit einige von mir angesprochene Themen, die besonders kritisch hinterfragt werden. Wieder stieß ein geteilter Artikel auf einige, eher negative,  Resonanz.

Diesmaliger Anlass ist ein von mir auf Facebook geteilter Artikel des Spiegel-online:

tolkienSohn des „Herr der Ringe“-Schöpfers John Tolkien als Kind offenbar selbst sexuell missbraucht.

Eine der Reaktionen war, anzumerken, ob es nicht besser sei diesen unerfreulichen Artikel NICHT zu bringen. Genauer: „Ob es angebracht sei, die schmutzige Wäsche der Familie [Tolkien] online zu bringen?“

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Fischer Tor: Herbstvorschau 2019 — Der Fantasy Weblog

In der Herbstvorschau 2019 von Fischer Tor halten sich Fantasy und Science-Fiction fast die Waage. Fortsetzungen dominieren, etwa von Bernhard Hennen und Jay Kristoff. Neues kommt dagegen von V.E. Schwab heraus. …

 

über Fischer Tor: Herbstvorschau 2019 — Der Fantasy Weblog


Siehe auch:

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Nicht schon wieder WIKIPEDIA…

Ich bitte um Entschuldigung, dass in einem Blog über Sekundärliteratur dieses Thema immer weder aufgegriffen wird. Aber es betrifft im Speziellen die WIKIPEDIA und diese ist für den Blog nicht unwichtig. Als Nachschlage- und  Inspirationsquelle. Daher halte ich es für legitim das Thema auch hier zu behandeln.

Heute früh habe ich einen Folgeartikel zur WIKIPEDIA-Sache auf meinem „Privat“-Account bei Facebook geteilt. Und zwar:

Woienerinj

Prädikat: „Nicht relevant“ – Warum das (männliche) Wikipedia gefährlich ist

Zugegeben, der Artikel ist von „Der Wienerin“ ins Netz gestellt worden, aber ist ja legitim.

Es dauerte nicht lange, da kamen schon Kommentare wie: „Nicht schon wieder“ bzw. „Alles andere – insbesondere die Unterstellung, Wikipedia sei frauenfeindlich – halte ich für Übertreibung.“

Nun, ich denke, ob es uns gefällt oder nicht, das Thema wird uns noch längere Zeit verfolgen. Es wird zwar, zugegeben, derzeit hochgehalten, aber man kann nicht leugnen, wenn man sich ein bisschen damit beschäftigt, dass es durchaus berechtigt ist. Es gibt diese Probleme und man sollte nicht daran vorbeischauen.

Es gibt sehr viele Ärsche (T’schuldigung, aber es ist so) von Männern, die Frauen bewusst niedermachen. Und in manchen Ecken treten sie gehäuft auf (da sind die rechten Ecken noch gar nicht ausgeleuchtet). Da muss man nur auf so manchem Stammtisch die Ohren aufmachen. Dazu gibt es noch viel mehr, die es unbewusst machen (Erziehung prägt). Da spricht die Doppelbelastung der Frau im Haushalt und die übliche frauenlastige Kindererziehung Bände. Von der ungerechten Schlechterbezahlung im Job reden wir da noch gar nicht.

Die WIKIPEDIA IST meines Erachtens (zumindest) nicht frauenfreundlich

Da gibt es Untersuchungen darüber, welche das belegen. Punktum. man kann jetzt die Glaubwürdigkeit der Untersuchenden anzweifeln, die Werkzeuge der Untersuchung schlechtreden oder die „Emanzen“ dafür verantwortlich machen.

Die Gleichberechtigung der Frau im 21.Jahrthundert ist ein Mythos.

Man kann jetzt diskutieren über die Gründe und Schuldigen, über die Möglichkeiten es zu ändern und die Probleme es durchzuziehen, aber man sollte nicht blind werden gegenüber des wahren Problems. Und das sage ich als Mann, als selbst Gelegenheits-Macho und Bügel-Verweigerer …

Die Wikipedia, so sehr ich sie schätzte (auch das muss hier gesagt werden) hat eine globale Verantwortung gegenüber jedermann. Auch gegenüber den Frauen im Besonderen. Sie muss sich dieser Verantwortung bewusst werden und danach handeln. Man kann nicht für sich beanspruchen die Welt in seinen Grenzen zu beherbergen (enzyklopädisch) und Teile (auch nach Bevölkerungszahlen) dieser Welt nicht sachgemäß zu behandeln. Und ich sage bewusst „sachgemäß“. Die Debatte muss sachlich bleiben und von Vertrauen und Hochachtung vor dem Anderen getragen sein. Es muss möglich sein, dass sich die Geschlechter auf Augenhöhe begegnen – in der WIKIPEDIA (und überall).

Jedenfalls hilft kein „nicht schon wieder“ und „ich glaube das nicht“ weiter, einen Zustand herzustellen, der eigentlich selbstverständlich sein sollte.

So dass musste von der Seele …

 

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Science Fiction #18 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Andromeda Nachrichten, Nr. 265

Der SFCD meldet wieder eine neue Ausgabe seines Clubmagazins. Wie üblich sehr informativ und interessant, also was spricht dagegen zuzugreifen. Die Druckausgabe erhaltet ihr über den Verein, die elektronische Ausgabe könnt ihr hier herunterladen. Viel Vergnügen …


SFCD e.V. (Hrsg.)
ANDROMEDA NACHRICHTEN 264
SFCD, Winnert (2019), Magazin A4 broschiert, 100 Seiten

Der Inhalt:

Nominierungen zum Kurd-Laßwitz-Preis 2019
Seraph 2019

Fantasy
Science-Fiction
Zwielicht
Cinema
e:Games
Perry Rhodan
Science
Fanzine:Kurier
Reissswolf
Story:Files – Johannes Tosin: Greedy Greed. Die große und die kleine Gier

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Antiquarisch gesichtet: verlagsfrisch über den Verein zu beziehen oder Download (Siehe oben)


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

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Wie ich Jesus Star Wars zeigte (Roman) — Fantastische Antike – Antikenrezeption in Science Fiction, Horror und Fantasy

UnbenanntAls dieser Blog noch relativ neu war, habe ich in einem kleinen Artikel die erstaunlichen Parallelelen zwischen Anakin Skywalker und Jesus von Nazareth aufgezeigt, wobei der zentrale Unterschied darin lag, dass sich Jesus im Moment der Versuchung für das Gute, Anakin hingegen für das Böse entschied. Insofern habe ich mich sehr gefreut, als ich kürzlich…

über Wie ich Jesus Star Wars zeigte (Roman) — Fantastische Antike – Antikenrezeption in Science Fiction, Horror und Fantasy


Siehe auch:

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