Archiv für die Kategorie Sekundärliteratur

Phantastik #11 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Der ewige Sindbad

Ein herrliches Kinderbuch, in einer phantastischen Aufmachung, das ich mir selbst gewünscht hätte. In der DDR gab’s sowas. Reimar Gilsenbach schuf mit seinem Werk ein Jugendbuch, dass mit seinen wunderschönen Illustrationen, neben den historischen Abbildungen, einen Überblick über die Reiseliteratur der Phantastik. Nicht ohne Kritik…


Reimar Giilsenbach - Der ewige Sindbad

Reimar Giilsenbach – Der ewige Sindbad

Reimar Gilsenbach
Der ewige Sindbad
Merkwürdige Historie phantastischer Reisen zu Lande, zur See und ins All
Kinderbuchverlag, Berlin (1988), gebunden Ausgabe, 5. Auflage, 416 Seiten
ISBN 3358010260

Über diesem Buch müsste stehen: „Eintritt nur für Träumer!“ Denn wir fahren in Länder, die kein Atlas verzeichnet, in Länder, die nur den Gedanken, den Hoffnungen, der Phantasie entsprungen sind. …“

(Quelle: a.a.o. – Einleitung)

… und so ist es auch. Natürlich ist es ein Buch, dass in der kommunistischen DDR entstanden ist und die ideologische Ausrichtung ist ganz offensichtlich gegeben. Aber, davon abgesehen mag ich dieses Buch …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 1.00 EUR, größter Preis: 31.97 EUR, Mittelwert: 13.00 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Magazine #20 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Science Fiction Times, 1984/12

Na bitte, mit ein bisschen suchen geht einiges. Heute habe ich in diesem Magazin wieder einen Artikel zu meinem derzeitigen „Forschungs-„Schwerpunkt gefunden. Wobei ich überrascht bin, dass es dazu im deutschsprachigen Raum eher wenig dazu zu finden gibt …


Alpers/Anton/u.a. - Science Fiction Times 1984/12

Alpers/Anton/u.a. – Science Fiction Times 1984/12

Hans Joachim Alpers/ Uwe Anton/u.a.
Science Fiction Times, 1984/12, Dezember, 26. Jhrg.
Schwerpunktthema DUNE
?
Corian, Meitlingen (1984), Magazin, A4, geheftet, 32 Seiten

Insbesondere der Themenschwerpunkt hat es mir natürlich angetan.

Da wären ein Essay von Dieter Wachler mit dem Titel „Das Experiment mit dem Menschen“ in dem punktuell auf den Band 4 – Gottkaiser des Wüstenplaneten und die Verwadlung von Leto II in einen Sandwurm eingegangen wird. Darüber hinaus wird auch Frank Herberts Gesamtwerk gestreift wobei der DUNE-Zyklus natürlich den Hauptteil einnimmt.

Dann gibt es noch ein Interview von Ronald M. Hahn mit Frank Herbert anlässlich seines Besuchs in Hamburg am 14. Dezember 1984.

Es folgt eine Filmbesprechung von Norbert Stresau zum Film „Der Wüstenplanet“ 1983/1984 von David Lynch.

Abschluss des Schwerpunkts bildet eine Buchbesprechung des Band 5 des Dune-Zyklus, „Die Ketzer des Wüstenplaneten“ von Uwe Anton. Nicht uninteressant.

Darüber hinaus findet sich in der „Leserpost“ ein heutzutage eher witzig zu bezeichnender Schlagabtausch zwischen Eisele, Anton und Pusch, der bezeichnend für den Ton der Leserecken in dieser Zeit sein mag. Ziemlich amüsant.

  • Hier der Downlaod des Heftes auf der offiziellen Magazinseite
  • Uwe Anton auf WIKIPEDIA
  • Dieter Wachler ist mir derzeit biografisch noch nicht bekannt, wenn jemand diesbezügliche Daten hat – bitte melden. Danke.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 2.50 EUR, größter Preis: 9.90 EUR, 2 Vergriffene Bücher


siehe auch (Auszug):


 

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Herbstprogramm 2019 von Heyne mit Joe Abercrombie — Der Fantasy Weblog

UnbenanntDas Herbstprogramm 2019 von Heyne enthält verschiedene Fantasy-Titel. Fans von Joe Abercrombie und Brandon Sanderson dürfen sich auf neue Bücher ihrer Lieblingsautoren freuen. Doch auch sonst sind einige neue Titel dabei und nur wenige Fortsetzungen. …

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Horror als Blockbuster oder: ein Gruß zum (un-)Geburtstag des „Dark Universe“ — filmlichtung

UnbenanntDiesen Monat wäre Universals „Dark Universe“ zwei Jahre alt geworden. Wir erinnern uns, Universal wollte seine klassischen Monster, sprich den Wolfman, den Unsichtbaren, Frankensteins Monster, Dracula, den Unsichtbaren oder eben die Mumie in einem in sich verbundenen „Cinematic Universe“ zurückbringen. ‚Die Mumie‘ sollte dabei den Anfang machen. Allerdings schien man sich bei Universal Sorgen zu […]

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Dieter von Reeken light?

UnbenanntDie Reaktionen auf die Ankündigung der Schließung von DvR waren allesamt betrübt und auch ein wenig fassungslos. Kurz danach kam von der deutschen Post die Nachricht, dass die Erhöhungen bis auf Weiteres (vermutlich bis Ende des Jahres) ausgesetzt würden. Damit kamen auch Gerüchte auf, dass Dieter von Reeken seinen Verlag ja doch nicht schließen würde …

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Fundstücke #3 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie: Perry Rhodan 1961-2018

Ein funkel-nagel-neues Fundstück aus dem Bereich Perry Rhodan. Es ist mir gestern ins Netz gegangen und ich habe es selbst nur überflogen, aber ich denke es könnte so manchen von euch interessieren …


Niels Werber
Selbstbeschreibungen des Politischen –
in Serie: Perry Rhodan 1961-2018
Kulturwissenschaftliche Zeitschrift, Volume 3: Issue 1,
Juli 2018
?

Der Aufsatz erschließt die bislang populärste deutschsprachige Heftromanserie, die seit 1961 ununterbrochen wöchentlich erscheint und Hunderttausende von Leserinnen erreicht hat, als Archiv gesellschaftlicher Selbstreflexion und kultureller Selbstverordnung. Die Komplexität und Kontinuität der Serie und ihre seit den Anfängen in Leserbriefen, Fanzines, Wikis und Online-Foren gut zugängliche Rezeption ermöglichen dem Beitrag erstens fundamentale Korrekturen an den Prinzipien der Massen- und Populärkulturforschung und zweitens die Untersuchung des Politischen der Gesellschaft, das die Serie nunmehr über 56 Jahre beobachtet, und zwar nicht allein anhand der Heftromane und ihrer Verweise, sondern ebenfalls anhand der intensiven Kontroversen um das Politische des gesellschaftlichen Kontextes und das Politische der Serie Perry Rhodan selbst, die in den Leserbriefspalten, Wiki-Artikeldiskussionen, Posts und Kommentaren nachzuweisen sind.

Die Hypo these des Beitrags ist: Die Serie beobachtet das Politische der Gesellschaft, und sie provoziert, wie die Debatten in den Foren belegen, Beobachtungen des Politischen der Gesellschaft. Der Beitrag zeigt, wie in den Foren Autoren und Leser ihr politisches Selbstverständnis unter Beobachtung und aufs Spiel stellen, womit die Perry Rhodan-Forschung einen außergewöhnlichen und, mit Blick auf die Po pularität der Serie und die Quantität der Rezeptionszeugnisse, signifikanten Einblick in den Zusammenhang gibt von Selbstbeschreibungen der Gesellschaft, wie sie in literarischen Texten stattfindet, und kulturellen Identitätsentwürfen, wie sie in der Auseinandersetzungen um die Serie sichtbar werden.

(This work is licensed under the Creative Commons Attribution-NonCommercial-NoDerivs 3.0 License.)

Prof. Dr. Niels Werber, Universität Siegen, Philosophische Fakultät, Hölderlinstr. 3, D-57076 Siegen,
email: werber@germanistik.uni-siegen.de
10.2478/kwg-2018-0009 | 3. Jahrgang 2018 Heft 1: 75–98

Antiquarisch gesichtet: nicht fassbar, aber Download hier bei content.sciendo.com oder in unveränderter Version – Kulturwissenschaftliche Zeitschrift-Selbstbeschreibungen des Politischen – in Serie_ Perry Rhodan 1961-2018 von Treffpunkt Phantastik


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Magazine #21 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Andromeda Nachrichten, Nr. 264

Spät, aber doch, habe ich diese Andromeda Nachrichten in die Hände bekommen. Abgesehen davon, dass ich die Andromeda Nachrichten an sich sehr mag (meine Sammlung ist bis auf die Exemplare Nr. 2 und Nr. 20 vollständig), gibt es einige schöne Artikel im Besonderen hervorzuheben …


Michael Haitel - Andromeda Nachrichten, Nr. 264

Michael Haitel – Andromeda Nachrichten, Nr. 264

Michael Haitel (Hrsg.)
Andromeda Nachrichten, Nr. 264, Jänner 2019, 50. Jhrg.
Sciece Fiction Club Deutschland (SFCD), Norderweg (2019), Magazin A4 digital, 116 Seiten
Auflage 350 Exemplare
ISSN 0934-3318

Helmuth W. Mommers:
Ein Plädoyer für die Kurzgeschichte 5
Uwe Lammers: E-Books – Das Echo der  Zukunft …. 6
Conventions (mit Clemens Nissen,
Jürgen Lautner und Udo Klotz) …………………………. 12
Der Deutsche Science-Fiction- Preis ………………………………… 23
Fantasy …………………………….. 27
Science-Fiction ……………………. 37
Zwielicht …………………………… 54
Cinema …………………………….. 56
e:Games ……………………………. 66
Perry Rhodan ……………………… 72
Science …………………………….. 79
Fanzine:Kurier …………………….. 84
Reissswolf …………………………. 87
Story:Files ……………………….. 110

Diese Inhaltsverzeichnis spiegel nur in geringen Umfang den tatsächlichen Inhalt und ist eher eine sehr grobe Verallgemeinerung.

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Da war die Gruselmär von der „Braut auf der Stulle“ — Tausend Fiktionen

Carl Großmann war ein Frauenmörder. Ein hässlicher, ungepflegter, gerissener, kaltschnäuziger Kerl. Ob er auch Kannibale war und Würstchen aus Menschenfleisch am Schlesischen Bahnhof in Berlin verkauft hat, war und ist und bleibt ein Gerücht. Wahrlich gruselig, so was in Erwägung zu ziehen. Aber man munkelte so allerlei, damals, als Anfang der 1920er die böse Geschichte […]

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Der Vincent-Preis 2019 – jetzt informieren und mitmachen

UnbenanntDie Wahl des Vincent Preis 2019 startet am 1.10.2019. Ab diesem Datum können Stimmen abgegeben werden.
Ziel ist es die Horrorgemeinde zu aktivieren, um in den diversen Kategorien die „Besten“ zu küren. Vorbild ist da ein wenig der Hugo Award, bei dem ein Fachpublikum aus Autoren, Graphikern,Verlegern, Journalisten und Lesern abstimmt und dabei die herausragenden Werke des Jahrgangs auszeichnet.

Da bei vielen Massenvotings nicht immer klar ist, ob abstimmende Personen existieren oder das jeweilige Werk überhaupt näher kennen, wird wieder wie in der Anfangszeit des Vincent Preis der Schwerpunkt der Abstimmung ins Phantastik-Literatur Forum gelegt, die Regeln des VP finden sich hier: …

über Vincent-Preis – 2019 – https://vincent-preis.blogspot.com/2019/06/vincent-preis-2019.html


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Dieter van Reeken gibt auf …

Kürzlich erging das folgende Email, auszugsweise, von Dieter van Reeken an seine Kunden:

UnbenanntSehr geehrte Damen und Herren,

Nach Abschaffung der internationalen Büchersendungen ab 1. Januar 2019 und den den zum 1. Juli nochmaligen drastischen Portoerhöhungen der Deutschen Post unter gleichzeitiger Verschlechterung der Leistungen sehe ich mich seit dem 1. Januar gezwungen, bei Lieferungen INS AUSLAND Versandkostenanteile zu berechnen, und zwar 4,50 Euro innerhalb der EU, für die übrigen Länder (auch die Schweiz!) 8,00 Euro (jeweils 50 % des Päckchen-Portos). Ab einem Lieferwert von 30,00 Euro erfolgt die Lieferung versandkostenfrei. Es empfiehlt sich also, mehrere Bücher gleichzeitig zu bestellen. Buchhandlungen im Ausland werden nicht mehr beliefert; es ist daher sinnlos, im Ausland meine Bücher in einer Buchhandlung zu bestellen.

Da diese Versandkostenregelung für Auslandslieferungen im ersten Halbjahr zu deutlich weniger Bestellungen geführt hat, werde ich meine Verlagstätigkeit mit Ablauf des Jahres beenden und nur noch den Bestand ausverkaufen. Nur die beiden Bücher von F. Heidorn und J. Weigand werden noch veröffentlicht, weil die Vorarbeiten fortgeschritten sind.

(Hervorhebug durch den Verfasser des Blogartikels)

Tja, somit wird die Verlagsszene wiedereinmal kräftig zur Ader gelassen. Ich vermute aber mal, dass diese Änderungen der Versandbedingungen nicht nur Dieter van Reeken zu schaffen machen und die gesamte Verlagsszene, insbesondere die Kleinverleger, hart treffen. Die Befürchtung, dass der Literatur an sich hier ein nicht wieder gut zu machender Schaden zugefügt wird, liegt auf der Hand. Da ändert der Aufschub der Änderungen auch nicht wirklich viel. Hier wird Kultur dem Kommerz geopfert.

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