Kategorie: Tolkinenesis – J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum

Themenblock J. R. R. Tolkien – Sekundärliteratur zu J.R.R. Tolkin, Mittelerde und das ganze Rundherum

Über den Schreibtisch #010 – Neues und Antiquiertes: Von Tolkien genug, Horror und Hässlichkeit/Schönheit und Inklings-Newsletter ?

Zu und über Tolkien?, Inklings-News und Horror in Hollywood
H

aben wir von Tolkien schon die Nase voll? Diese Frage stellt Frank Weinreich – Die Hässlichkeit und die Schönheit Hollywoods im Horror? – Neuigkeiten von den Inklings-News …


Wieder drei Texte aus dem Internet-Universum …

Wagner, Silvan – Der Horror der eigenen Hässlichkeit und die Schönheit Hollywoods, Kontingenzverarbeitung in Vanilla Sky (2001) durch die
Zitation des Horrors, in: Van Bebber, Jörg [Hg.] – Dawn of an evil Millennium. Horror/Kultur im neuen Jahrtausend, Büchner, Darmstadt (2011), ISBN 9783941310223, Seite 76-81

Beschreibung: Amokläufe, Terroranschläge, Vergeltungskriege, Umweltkatastrophen und globale Seuchen: Seit Beginn des neuen Jahrtausends scheint ein Schreckensszenario das nächste zu jagen. In der Alltagsberichterstattung der omnipräsenten Massenmedien werden diese grauenvollen Ereignisse zu einer apokalyptischen Horrorgeschichte umgedeutet und ein Klima der Angst erzeugt.

Die Sphäre der Kultur(industrie) bleibt von den breit geführten Angstdiskursen nicht unberührt: Horror hat Hochkonjunktur, egal ob in Film oder Fernsehen, Literatur oder Comic, Rockmusik oder Videogame. Beste Voraussetzungen also für ein »böses Millennium«, ein Zeitalter voller Schrecken.

In Dawn of an Evil Millennium widmen sich 92 Beiträge den Phänomenen des jüngsten Horrors, von Silent Hill und Resident Evil über True Blood und Dead Set bis hin zu The Walking Dead, den Hostel-Filmen und Saw 3D. Das weite Spektrum kulturwissenschaftlicher Ansätze kommt zur Anwendung, um die Vielfalt der neuen Horrorwelle in aller Prägnanz zu analysieren.

Download: academia.edu am 18. Jänner 2024

Anmerkung: Das Buch ist in Print vergriffen, als ePDF aber noch erhältlich

 


Cullmann, Carsten / Hecke, Marthe-Siobhán (Hrsg.) – Inklings Newsletter, Nr. 10 und Nr. 11, Inklings-Gesellschaft für Literatur und Ästhetik e.V., o.A. (2023), _Reihe_, PDF, ohne ISBN

Beschreibung:

FürNr. 10 –

…mit dem insgesamt zehnten Newsletter können wir nun auf ein Jahr Herausgabeschaft seit der Übernahme von Maria Fleischhack zurückblicken. Die Phantastik ist quicklebendig, und wir zum Glück auch. Vom 29. April bis 1. Mai fand das Inklings-Symposium „Dem Tode zum Trotz: Unsterblichkeit und Wiedergeburt in der Phantastik“ in Magdeburg statt. Neben den 22 Vortragenden besuchte auch ein breites Publikum unsere Konferenz. Als Ehrengast berichtete Owen A. Barfield über das Leben und Werk seines Großvaters, des „first and last Inkling“. Da Carsten umfänglich in der Organisation eingespannt war und Marthe leider nicht teilnehmen konnte, muss dieser Newsletter ohne Konferenzbericht auskommen. …

Für Nr. 11 –

…seit der letzten Ausgabe ist der Newsletter zweistellig, wir läuten jetzt also sozusagen unsere Teenager-Ausgaben ein. Wie das in dieser Zeit der Veränderung so ist, haben uns seit der letzten Ausgabe einige Studierende verlassen, die, mit Erwerb des Abschlusses, ihre Zeit anderen Dingen widmen. Wir danken Euch herzlich und wünschen Euch alles Gute. Für „Nachwuchs“ ist bereits gesorgt. Nichtsdestoweniger ist es uns gelungen, auch für diesen Newsletter wieder zehn Rezensionen zu versammeln, die Ihnen und Euch vielleicht noch als letzte Inspiration für die anstehenden Weihnachtsbesorgungen dienen können. Wir müssen an dieser Stelle, in guter alter Tradition, unseren Rezensent*innen herzlich danken, ohne deren fleißige Bereitschaft, sich unserem kritischen Blick auf ihre Texte zu unterziehen, es diesen Newsletter nicht geben würde. …

Download: Inklings-Newsletter am 18. Jänner 2024, derzeit Newsletter 1-11 vorhanden


Weinreich, Feank, el al. – Wurde zu Tolkien noch nicht genug gesagt?, Zeitschrift für Fantastikforschung 11.1, o. A. (2024), Download, ohne ISBN

Beschreibung: 2023 ist das Jahr, in dem sich der Todestag von J. R. R. Tolkien zum fünfzigsten Mal jährt. Das Gedenken an einen Autor, dessen Einfluss ein ganzes Genre in beispielloser Weise dominiert und damit eine ebenso beispiellose Menge an Studien und Forschungsliteratur hervorgebracht hat, ist ein Anlass, darüber nachzudenken, ob die zu beobachtende Konzentration auf einen Autor und sein Werk vielleicht überzogen ist. Das wirft die Frage auf, ob es nicht besser wäre, wenn sich die Beschäftigung mit der Phantastik im Besonderen und dem Phantastischen im Allgemeinen in gewisser Weise von der Tolkien-Forschung lösen würde.

Download: zff.openlibhums.org am 1. Februar 2024

Anmerkung: Ein sehr interessanter Artikel. Frank Weinreich, Thomas Honegger,  Mariana Rios Maldonado,  Friedhelm Schneidewind,  Rev. Tom Emanuel,  Thomas  Fornet-Ponse beantworten hier die im Eingang gestellte Frage aus ihrer Sicht. Besonders hervorheben möchte ich die Aufforderung dazu von Marianna Rios Maldonado: „…Rassismus sowie der Art und Weise, wie Tolkien heute noch gelesen wird, problematisieren: Von wem geht das Interesse für Tolkien aus und welche Absichten stehen dahinter? Ich beziehe mich hier konkret auf die Art und Weise, wie rechtsextreme, weiß-suprematistische Gruppen und Bewegungen in Ländern wie Italien, den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich ihre Interpretationen von Tolkiens Texten instrumentalisiert haben, um ihre Weltanschauung zu verbreiten und mehr Anhänger für ihre Sache zu gewinnen. Dies ist nichts Neues und geht bis auf die Jahre unmittelbar nach der Veröffentlichung von The Lord of the Rings zurück. Die akademische Welt und breitere Kreise des Fandoms müssen diese Erscheinungen als das erkennen, was sie sind, nämlich ebenfalls als Teil der Geschichte der Tolkien-Leserschaft. Wenn wir keine entscheidende, nuancierte Diskussion darüber führen, wie Tolkiens literarisches Werk weiterhin von der rechtsextremen Ideologie (vor allem im Internet) als Waffe eingesetzt wird, und wir dann auch noch mit der Tolkien-Forschung Schluss machen, geben wir der aktuellen Welle des Faschismus nach, die durch die Vereinnahmung kultureller Produkte, die ihren Zwecken und Bedürfnissen dienen, weiter an Schwung gewinnt. Wenn sich die Tolkien-Forschung auf ausgetretene Pfade beschränkt, anstatt neue und innovative Lesarten zu fördern, die stets von Neuem zeigen, wie Tolkiens Texte zwar Teil und Spiegelbild unterdrückerischer Machtstrukturen sind, aber auch in der Lage sind, ihnen zu trotzen oder zu entkommen, dann lassen wir die Tolkien-Forschung im Stich. Insbesondere lassen wir Leserinnen und Fans aus marginalisierten Gemeinschaften im Stich, die in Mittelerde Freude und ein Gefühl der Zugehörigkeit gefunden haben.…“ Quelle: Artikel


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

Über den Schreibtisch #009 – Neues und Antiquiertes: Abschlussarbeiten und Essay als Downloads

Star Trek und Nationalsozialismus und Sex und Königtum bei Tolkien
D

as lässt schon aufhorchen. Die Themen sind heiß und finden sich gut zugänglich im Internet …


Meine Sammlung ist gewachsen um:

Mahn, Jan Dirk – Nationalsozialistische Propagandafilmästhetik in Gene Roddenberrys Star Trek Universum, Universität Wien, Wien (2012), Diplomarbeit, ohne ISBN

Beschreibung: Das Phänomen der Star Trek Serie ist einmalig in der Fernsehgeschichte. Keine andere Serie hat es geschafft, eine so facettenreiche und medienübergreifende Fülle an Material hervorzubringen, die sich mit sämtlichen Themenbereichen der Serien und Kinofilmen auseinandersetzt. Es ist ein wahres Star Trek Universum entstanden, das weit über die formale Ebene seiner Existenz als Bild hinausreicht. Die Teilrealität, die sich dem Rezipienten eröffnet, hat den Anspruch, eine mögliche Version einer besseren Zukunft zu porträtieren. Dargestellt wird eine perfekte Welt voller moralischer Integrität und Heldentum. Die Realität weist jedoch nach näherer Prüfung einige Fragen auf: Das Ziel einer Gemeinschaft, sich an einem idealen Menschenbild zu orientieren und nach Perfektion und Effizienz zu streben, war auch eine der treibenden Motivationen hinter der nationalsozialistischen Propaganda Deutschlands vor und während dem Zweiten Weltkrieg. Die Propaganda der Nazis lässt sich in einem filmwissenschaftlichen Bezugsfeld am besten anhand der von ihnen verwendeten ästhetischen Stilelemente analysieren. Daher soll die zentrale Fragestellung der vorliegenden Arbeit klären, ob, und wenn ja auf welche Weise, sich nationalsozialistische Propagandafilmästhetik in dem von Gene Roddenberry konzipierten Science Fiction Universum konstituiert. Als Werkzeug soll dabei die Aufstellung von Kategorien dienen, die die nationalsozialistische Ästhetik auf der Bildebene beschreibt. Diese Kategorien werden anhand ausgewählter Beispiele aus Star Trek auf ihre Zutrefflichkeit hin verglichen. …

Download: phaidra.univie.ac.at am 15. Jänner 2024


Dorer, Stephanie (Übersetzerin) – Warme Betten sind gut, Sexualität und Libido in Tolkiens Werken, Eigenverlag, o.A. (_Jahr_), 2004, ohne ISBN

Beschreibung: Dieser Aufsatz ist ein Versuch einer ernsthaften, wissenschaftlichen Analyse von Sex bei Tolkien. Er ist ernster als mein sachlicher, aber leichter Aufsatz „What Tolkien Officially Said About Elf Sex“ und hat einen größeren Umfang. Möglicherweise gibt es noch andere Aufsätze zu diesem Thema, und ich bin mir bewusst, dass einige der von mir erwähnten Themen, wie Sam und Frodo, von Fans oft heiß diskutiert werden.

Im Jahr 2003 gewann dieser Aufsatz den Preis für den besten kritischen Aufsatz bei den Mithril Awards für Tolkien-Fanartikel. Im Jahr 2005 wurde dieser Aufsatz in der Ausgabe Nr. 42 von Mallorn, der Zeitschrift der Tolkien Society, veröffentlicht. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass Sie ein gedrucktes Exemplar dieses Aufsatzes wünschen, können Sie diese Ausgabe von Mallorn über die Website der Tolkien Society bestellen. (Übersetzung)

Downlaod: ansereg.com am 14. Jänner 2024


Hammer, Toni Robert – Die Konzeption von Königtum bei J. R. R. Tolkien., Zur Rezeption und  Transformation religionshistorischer Motive und religiöser  Herrscherlegitimation in der literarischen Weltkonstruktion von
Middle-earth., Universität Heidelberg, Heidelberg (2023), Dissertation, ohne ISBN

Beschreibung: Das literarische Werk des englischen Autors John Ronald Reul (J. R. R.) Tolkien (1892-1973) gehört fest in den Kanon der modernen Fantasy-Literatur. Bei der Beschäftigung mit der Phantastik, sei es nun Literatur, Film oder Computerspiel, ist um den Namen Tolkien nicht herumzukommen. Das gesamte Genre der Phantastik hat Tolkien über die englischsprachige Literatur hinaus quasi weltweit, nachhaltig und beispiellos geprägt. Auch fast 50 Jahre nach seinem Tod rückt die aktuelle Publikation The Nature of Middle-earth (2021), in der bis dato unveröffentlichtes Hintergrundmaterial Tolkiens aufbereitet ist, wie zahlreiche vorangegangene posthume Veröffentlichungen, in die Bestsellerlisten. Die Popularität von Tolkiens Büchern und nahezu allem, was seinen Namen als Label trägt, ist auf die Romantrilogie The Lord of the Rings (1954/55; 1966) zurückzuführen, mit der Tolkien mehr als nur (englische) Literaturgeschichte geschrieben hat, indem diese unbestreitbar zu den erfolgreichsten, populärsten englischsprachigen Literaturwerken des 20. Jahrhunderts zählt. Tolkiens Werk und Weltkonstruktion gelten längst als Meilenstein und Maßstab für nahezu sämtliche nachfolgende Entwicklungen in der modernen Phantastik, von der formalen Dreigliederung in eine Trilogie, den Quest-Strukturen bis hin zur Ausgestaltung verschiedener humanoider Wesen und Kulturen. …

Downlaod: archiv.ub.uni-heidelberg.de am 16. Jänner 2024


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

Tolkinenesis #27– J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum: Tolkiens Welt – David Day

David Day
Tolkiens Welt
Klett-Cotta, Stuttgart (2003)
ISBN 3608936297

Die mythologischen Quellen des Herrn der Ringe

Das Buch verspricht eine umfassende Darstellung aller Einflüsse der realen Welt zu sein, die sich im Herr der Ringe verbergen. Jene Analogien, die den Herrn der Ringe zu einem zeitlosen Werk machen. Dazu begleiten 100 farbige und S/W-Illustrationen den Text.…


Natürlich sind seit dem Erscheinen rund 20 Jahre in die Welt gezogen und die Tolkien-Forschung ist nicht stehen geblieben. Das Buch ist aber immer noch gut lesbar und mach Spaß. Day führt den Leser durch alle Zeitalter, angefangen vom Zeitalter der Schöpfung bis in den Ringkrieg und erklärt die zugrunde liegenden Mythen, Sagen und Märchen. …

Tolkiens Welt wendet sich an jene Fans der Bücher und Filme, die mehr über den kreativen Geist hinter Tolkiens eindrucksvoller Schöpfung erfahren wollen und über die Ursprünge seiner außerordentlichen Ideen. Als er Mittelerde erschuf, machte Tolkien sich eine Vielzahl von Quellen zunutze – mythologische, historische, literarische, linguistische, persönliche oder geographische. Indem wir diese Quellen ins Auge fassen, können wir unsere Wertschätzung für einen wunderbaren Autor vertiefen und seine Absichten ein wenig besser verstehen. …

Auszug 'Einleitung', Seite6-7

Neben den Texten, die wirklich einladend geschrieben sind, haben mir die Illustrationen sehr gut gefallen. Ich bin froh, dass es in meiner Bibliothek steht und nehme es ab und an zur Hand, um darin zu lesen und blättern. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • David Day
  • Tolkiens Welt
  • Die mythologischen Quellen des Herrn der Ringe
  • Klett-Cotta, Stuttgart (2003)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr.-Großoktav
  • 182 Seiten
  • ISBN 3608936297

Kleinster Preis: € 5,98, größter Preis: € 25,00, Mittelwert: € 9,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer: Hans J. Schütz
  • [Artikel] David Day in der WIKIPEDIA

David Day (* 14. Oktober 1947 in Victoria, Vancouver Island) ist ein kanadischer Autor, der vor allem durch seine Sachbücher über das Leben und Werk von J. R. R. Tolkien bekannt geworden ist. …

Auszug Artikel


  • [Bibliogaphie] Sekundärliteratur über J.R.R. Tolkien und seine Werke – von anonym – auf tolkienwelt.de

Aufgrund der unglaublichen Größe und Detailgenauigkeit von Tolkiens Welt gibt es viele Anhänge, Erweiterungen, Karten, Lexika u.v.m., die einem die Hintergründe und Zusammenhänge mehr oder weniger kompetent näher bringen. Mindestens genauso spannend wie diese Welt ist das Leben ihres Schöpfers J.R.R. Tolkien. Aus der Fülle der Bücher habe ich versucht, eine kleine Sammlung an Sekundärliteratur zusammenzutragen und zu kommentieren, um euch die Suche zu vereinfachen. ……

Auszug Artikel


  • [Artikel] Tolkiens Welt in der WIKIPEDIA

Tolkiens Welt ist eine Bezeichnung für die von J. R. R. Tolkien (1892–1973) erdachte Fantasiewelt. Mittelerde ist als Name dieser Welt nach ihrem bekanntesten Kontinent gebräuchlich, welcher auch der Schauplatz der bekannten und verfilmten Romane Der Hobbit (1937) und Der Herr der Ringe (1954/55) ist. Von etwa 1916 bis zu seinem Tod entwickelte Tolkien, ein englischer Schriftsteller und Sprachwissenschaftler, in seinen Werken diese umfassende Welt mit eigener Geschichte und aufeinander aufbauenden Sprachen, Völkern, Mythen und Sagen, wobei die von ihm selbst konstruierten Sprachen das Fundament sind. Am gründlichsten entwickelte er hierbei die beiden Sprachen der Elben, die er als Quenya (in der Bedeutung „jemand, der sprechen kann“) und Sindarin (Grauelbisch, Sprache der Grauelben) bezeichnete. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
 

Tolkinenesis #28– J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum: J. R. R. Tolkien – Michael Coren

Michael Coren
J. R. R. Tolkien
Heel, Königswinter (2001)
ISBN 9783898800389

Der Mann, der „Herr der Ringe“ erschuf

Und noch eine Sammlungsergänzung, die nicht ganz ungelegen kam. Noch dazu in beiden Ausgaben, für kleines Geld. Sowohl die erste Ausgabe aus dem Jahre 2001, als auch die Sonderausgabe aus dem Jahr 2012 sind mir da in die Hände gefallen…


Den Inhalt dieser Bände, der in beiden gleich ist, war mir schon von der eBook-Ausgabe der Sonderausgabe bekannt.  Aber es geht halt doch nichts über ein Buch zum Blättern und Fühlen. Unterschiedlich ist auch noch der Schutzumschlag. Dieser ist nur bei der Ausgabe von 2001 vorhanden. Außerdem ist bei der Sonderausgabe 2012 im Untertitel noch der Hobbit erwähnt. Diese Erwähnung fehlt in der Originalausgabe. Da wird nur auf den „Herr der Ringe“ Bezug genommen. …

Dies ist nun die Geschichte von J. R. R. Tolkien. Von dem Mann, der soviel so gut schrieb, was viele von uns so berührte. Dies ist die Geschichte seiner Anfänge, seines Lebens und seines Endes. Es ist die Geschichte eines außergewöhnlichen Menschen, der außergewöhnliche Dinge vollbrachte. Es ist aber auch eine Geschichte über Gott und Religion, über große Freude, tiefes Leid, enge Freundschaft und eine unglaubliche Begabung.
Oh ja: Es ist natürlich auch die Geschichte von „Der Herr der Ringe“, eines der großartigsten Bücher, das je geschrieben wurde.…

Auszug 'Vorwort', Seite 1-5

Es sind einfach zwei schöne Bücher, die liebevoll geschrieben und schön bebildert sind. Wenn man Wert auf Bücher legt, die haptisch gut in der Hand liegen, sind sie die Wahl der Stunde. Sie informieren kurz und informativ über die wichtigsten Stationen des Lebens von Tolkien. Sie sollten in keiner Bibliothek fehlen, die Tolkienliebhaber aufbauen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michael Coren
  • J. R. R. Tolkien
  • Der Mann, der „Herr der Ringe“ erschuf
  • Heel, Königswerder (2001)
  • gebunden Ausgabe, 8°-Oktav
  • 136 Seiten
  • ISBN 9783898800389
  • Michael Coren
  • J. R. R. Tolkien
  • Der Mann, der „Herr der Ringe“ und den „Hobbit“ erschuf
  • Heel, Königswerder (2012)
  • gebunden Ausgabe, 8°-Oktav
  • 136 Seiten
  • ISBN 9783868526301

Ausgabe 2001 -> Kleinster Preis: € 4,58, größter Preis: € 69,90, Mittelwert: € 8,24

Ausgabe 2012 -> Kleinster Preis: € 5,99, größter Preis: € 13,49, Mittelwert: € 10,75

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Kanadischen
  • Übersetzer: Mike Hillenbrand
  • [Artikel] Michael Coren in der WIKIPEDIA (übersetzt)

Michael Coren (* 15. Januar 1959 in London) ist ein britisch-kanadischer Schriftsteller und Geistlicher. Als langjährige Fernsehpersönlichkeit moderierte Coren von 1999 bis 2011 die Michael Coren Show im Crossroads Television System, bevor er zum Sun News Network wechselte , um von 2011 bis zum Ende des Senders Anfang 2015 mit Michael Coren The Arena zu moderieren. Er war auch eine langjährige Radiopersönlichkeit, insbesondere beim Talk-Radiosender CFRB in Toronto. Coren ist derzeit Kolumnist für den Toronto Star und iPolitics . …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Der Mann, der ‚Herr der Ringe‘ erschuf – von lostlobo – auf sandammeer.at

Nicht nur auf ganz Mittelerde stellt der 3. Januar einen Freudentag dar – sondern bei jedermann mit Vorliebe für fantastische Literatur; fantastische Literatur im doppelten Sinn! Damals im Jahre 1892 erblickte John Ronald Reuel (kurz J.R.R.) Tolkien das Licht der Welt. Die Wiege jenes Mannes, aus dessen Fingern späterhin „Der kleine Hobbit“ oder „Der Herr der Ringe“ fließen sollten, stand in keiner mondänen Metropole, sondern fernab vom kulturellen Treiben, am Rande der westlichen Zivilisation, in Bloemfontein, Oranje Freistaat, Südafrika.

Auszug Artikel


  • [Rezension] Michael Coren – C.S. Lewis – der Mann, der Narnia schuf – von Michael Matzer – auf literaturwelt.de

C.S. Lewis ist der Schöpfer des Narnia-Universums und Autor zahlreicher Klassiker der Weltliteratur wie die „Dienstanweisung an einen Unterteufel“ und die „Perelandra“-Trilogie. Die Verfilmung seines ersten Narnia-Kinderbuches kommt zu Weihnachten in unsere Kinos. Ein Teil seines Lebens wurde in dem Spielfilm „Shadowlands“, mit Anthony Hopkins in der Rolle des Autors, auf die Leinwand gebracht. Ein Bild daraus wurde als Titelbild verwendet.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Tolkinenesis #26– J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum: Natur und Wesen von Mittelerde – Carl F. Hostetter

Carl F. Hostetter
Natur und Wesen von Mittelerde
Klett-Cotta, Stuttgart (2021)
ISBN 9783608964783

Späte Schriften zu den Ländern, Völkern und GEschöpfen und zur Metaphysik von Mittelerde

Ein Buch, dass schon sehnsüchtigst erwartet wurde und das mich in seinem Umfang etwas überrascht hatte. Warum? Keine Ahnung, aber ich war paff erstaunt über einen Schmöker von über 700 Seiten. Allerdings, positiv überrascht…


Wenn wir schon die Bände von „History of Middle-earth“ nicht übersetzt bekommen, so hat man mit und deutschsprachigen Würmchen zumindest Mitleid und präsentiert und dieses Werk um Tolkiens Intentionen besser verstehen zu können. Man macht uns damit zahlreiche Schriften zugänglich, die Tolkien in seiner späteren Zeit zu seiner Weltschöpfung verfasst hatte …

Dieses Buch ist in drei große Teile gegliedert. Der erste Teil, „Zeit und Altern“, besteht fast vollständig aus Materialien aus der oben beschriebenen gleichnamigen Sammlung, hier und da ergänzt durch Material aus Tolkiens linguistischen Arbeiten. Im zweiten Teil, „Körper, Verstand und Geist“, und im dritten Teil, „Die Welt und ihre Länder und Bewohner“, sind Texte aus drei Hauptquellen versammelt: a) dem Konvolut von „späten philologischen Schriften“, das mit 1997 zugesandt wurde; b) Material aus Tolkiens Arbeiten zu seinen erfundenen Sprachen; und c) besonders im dritten Teil Material, das ich im Laufe der Jahre in den beiden Hauptarchive für Tolkien-Manuskripte in den Bodleian Libraries in Oxford und an der Marquette University in Milwaukee zusammengetragen habe. …

Auszug 'Vorwort', Seite 11-19

Nun, auf zur Erkundung dieses Buches, die sicherlich einige Zeit im Anspruch nehmen wird. Man ist erstaunt über die Dimensionen, in denen Tolkien seine Mittelerde gestaltet hat und durch dieses Buch ist es auch erfahrbar, wie es sein Denken in Anspruch genommen hat. Das Buch macht so manche Geschichte  aus dem „Herr der Ringe“ dem Silmarillion“ oder den „Nachrichten aus Mittelerde“ auch erst richtig verständlich. Tiere, Pflanzen, Elben, Menschen, die Insel Numenor und ihre Bewohner oder auch die Zeitmaßstäbe, die in Mittelerde angewandt werden, finden hier eine tiefere Betrachtung …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Carl F. Hostetter
  • Natur und Wesen von Mittelerde
  • Späte Schriften zu den Ländern, Völkern und GEschöpfen und zur Metaphysik von Mittelerde
  • Klett-Cotta, Stuttgart (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 720 Seiten
  • ISBN 9783608964783 (Print)
  • ISBN 9783608100877 (Ebook)

Kleinster Preis: € 21,13, größter Preis: € 42,00, Mittelwert: € 28,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer/in: Helmut W. Pesch und Susanne Held
  • [Artikel] Carl F. Hostetter in der ARDAPEDIA

Carl Franklin Hostetter, geboren am 6. August 1965 in Harrisburg im US-Bundesstaat Pennsylvania, ist Autor zahlreicher Artikel zu den von J. R. R. Tolkien erfundenen Sprachen und Herausgeber mehrerer Texte Tolkiens.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Tolkiens Welt in der WIKIPEDIA

Tolkiens Welt ist eine Bezeichnung für die von J. R. R. Tolkien (1892–1973) erdachte Fantasiewelt. Mittelerde ist als Name dieser Welt nach ihrem bekanntesten Kontinent gebräuchlich, welcher auch der Schauplatz der bekannten und verfilmten Romane Der Hobbit (1937) und Der Herr der Ringe (1954/55) ist. Von etwa 1916 bis zu seinem Tod entwickelte Tolkien, ein englischer Schriftsteller und Sprachwissenschaftler, in seinen Werken diese umfassende Welt mit eigener Geschichte und aufeinander aufbauenden Sprachen, Völkern, Mythen und Sagen, wobei die von ihm selbst konstruierten Sprachen das Fundament sind.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die wohl präziseste Karte Mittelerdes – hochauflösend und transkribiert – von Tobias M. Eckrich – auf tolkiengesellschaft.de

Jeder kennt die Zeichnungen im Herrn der Ringe. Jene Zeichnungen, die die Karte Mittelerdes darstellen. Nun tauchte eine Karte auf, die Erklärungen und Anmerkungen von J.R.R. Tolkien selbst enthalten. Sie geben einen einmaligen Einblick in die Entstehung von Mittelerde.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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