Kategorie: Film(bericht)

Science Fiction #111 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Das Science Fiction Jahr 2021 – Melanie Wylutzki / Hardy Kettlitz (Hrsg.)

Melanie Wylutzki / Hardy Kettlitz (Hrsg.)
Das Science Fiction Jahr 2021
Hirnkost, Berlin (2021)
ISBN 9783949452123
 
Klima in der Science Fcition …
 
Das Thema auch im neuen Jahrbuch aus dem Hirnkost-Verlag ist, im Wesentlichen, das KLIMA. „Auf nach Ökotopia“, „Climate Fiction“ oder „Flooded Futures“, kaum ein Aspekt der uns beschäftigenden Klimafrage wird ausgelassen …

 
Scheinbar hat das SF-Jahr bei Hirnkost eine stabile Heimat gefunden. Das neue SF-Jahr ist gerade erscheinen und auch von nächstjährigen SF-Jahr wird bereits gesprochen. So können wir uns in Ruhe dem Neuling widmen. Natürlich gibt es auch andere Themen als das Klima, die im Buch vorkommen. Dietmar Daths Niegeschichte zum Beispiel oder George Orwells Klassiker „1984“ und „Farm der Tiere“. Auch Lem ist in seinem 100. Geburtsjahr ein Thema. …
 
Es wird wohl deutlich, warum wir beschlossen haben, dem Klima in der Science Fiction im vorliegenden Jahrbuch besonders viel Platz zugeben. Denn nicht erst seit den Fridays for Future beschäftigt sich das Genre mit diesem Thema. […] Drüber hinaus hat „Das Science Fiction Jahr“ noch einiges andere mehr zu bieten. 2020 und 2021 feierten einige große Persönlichkeiten der SF ihren 100. Geburtstag. Darunter Ray Bradbury, Isaac Asimov, Frank Herbert und Gene Roddenbury. Besonders am Herzen liegt uns jedoch der polnische Autor, Futurologe und Philosoph Stanislaw Lem. […] Ein Jahrbuch wäre jedoch kein Jahrbuch, würde es nicht zurückblicken auf die Entwicklungen des vergangenen Jahres …
Auszug 'Editoral', Seite 10-12
 
Wie ihr seht, nach wie vor das volle Programm. Die volle Power – so wollen wir das SF-Jahr. Zu Filmen. Spielen, Comics und Serien. Zur deutschen Science Fiction und mit Rezensionen der vielversprechendsten Bücher. Mit einer Übersicht über die wichtigsten Genrepreise, einem Nekrolog und einer umfassenden Bibliographie der Bücher, die 2020 erstmals auf Deutsch erschienen …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Melanie Wylutzki / Hardy Kettlitz (Hrsg.)
  • Das Science Fiction Jahr 2021
  • Hirnkost, Berlin (2021)
  • Taschenbuch, Flügelklappenbroschur
  • 608 Seiten
  • ISBN 9783949452123

Kleinster Preis: € 26,29, größter Preis: € 31,18, Mittelwert: € 28,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Gehen wir unter oder bleiben wir am Leben? – von Christian Blees – auf deutschlandfunkkultur.de

Die Klimakrise wird als Thema nicht nur in Sachbüchern, Thrillern oder Gegenwartsromanen verhandelt, sondern auch in der Science-Fiction-Literatur. Inzwischen gibt es dafür sogar einen eigenen Gattungsbegriff: Climate Fiction. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Welt, wie sie mir zerfällt – von Samuel Hamen – auf zeit.de

Dystopische Literatur über die Klimakatastrophe hat Konjunktur und oft will sie eifrig verhindern, was sie beschreibt. Aber es geht auch lässiger. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Sci-Fi goes Klimakrise – von Claire Armitstead – auf freitag.de

Greengrass gehört zu einer wachsenden Zahl englischsprachiger Autor:innen, die sich mit der dräuenden Katastrophe durch das junge Genre der Klimafiktion oder „Cli-Fi“ auseinandersetzen. Da ist etwa der irische Schriftsteller Niall Bourke, dessen Roman Line ein an Hieronymus Bosch erinnerndes Bild von Geflüchteten zeichnet, die über Generationen auf ausgedörrtem Land anstehen. Oder Bethany Clifts Last One at the Party (ab September unter dem Titel Die letzte macht das Licht aus bei Heyne), das fiktive Tagebuch einer Frau Mitte Dreißig, die sich als einzige Überlebende einer Pandemie durchkämpfen muss. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

[Medienhinweis] #154: Sand und Haufen-Dune von Denis Villeneuve – simifilm.ch

Ist ein weiterer Regisseur an Dune gescheitert? – Dieses Verdikt wäre zu hart.

von Simon Spiegel auf simifilm.ch

Hier eine erste fundierte Kritik an Villeneuves DUNE …

simifilm.ch - 2021-09-17

Nur wenige Romane haben zu so grandios gescheiterten Filmprojekten geführt wie Frank Herberts interplanetarisches Grossepos. Es gilt aber auch: Wohl keiner stand zumindest indirekt am Anfang so vieler bedeutender Werke. Ohne diesen Roman, an dem sich bereits mehrere Generationen von Filmemachern abgearbeitet haben, wäre die Filmgeschichte anders verlaufen.
Über Villeneuves Dune lässt sich kaum ein Urteil fällen, ohne die verschlungene Geschichte der Umsetzungen dieses Wahnsinnsstoffs zu erzählen. Schauen wir also kurz zurück: Ganz am Anfang war – Sand. […]

Auszug Artikel


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[Medienhinweis] #152: „Dune: Der Wüstenplanet“ – diezukunft.de

Alles, was Sie über die Romane und den Film wissen müssen

von Die Redaktion auf diezukunft.de

Nachdem am 16. September die DUNE-Verfilmung mit Teil 1 in die Kinos kommt (hey, bei uns gibt’s die schon heute!!!!) – hier ein guter Überblick über die Geschichte des Themas …

DieZukunft - 2021-09-14

Der erfolgreichste Science-Fiction-Roman aller Zeiten, „Der Wüstenplanet“ von Frank Herbert (im Shop), kommt erneut ins Kino – aber leider coronabedingt erst nächstes Jahr. Im Oktober 2021 soll Teil I der Verfilmung von Dune, so der englische Titel, unter der Regie von Denis Villeneuve in den Kinos starten.
Was aber macht den „Wüstenplanet“ so besonders? In diesem Special finden Sie alles, was Sie über die Romanserie, über die Neuverfilmung und über die sandige Welt des Planeten Arrakis wissen müssen. Nehmen Sie noch einen Schluck Wasser – denn jetzt geht es in die Wüste! […]

Auszug Artikel


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Film, TV und Video #05 – Phantastik am Bildschirm: Sagenhafte Welten – Rolf Giesen


Rolf Giesen
Sagenhafte Welten
Heyne, München (1990)
ISBN 3453037766
 
Der phantastische Film
 
Wenn man einen Überblick sucht über die Welt des phantastischen Films bis zum Ende der achtziger Jahre, dann ist man hiermit ganz gut bedient. Rolf Giesen hat hier annähernd neunzig Jahre phantastische Filmgeschichte zusammengetragen…

 
Angefangen mit der „Geburt des phantastischen Kinos“ an der wohl Marie-Georges-Jean Méliès einen gewaltigen Anteil hatte über Nosferatu, Metropolis, Dracula, King Kong, Alien, Sindbads Abenteuer, die Nacht der lebenden Toten bis 2001 und Star Wars ist alles vorhanden, und noch viel mehr…
 
Eine Zeitmaschine des 20. Jahrhunderts – das Kino ist sie, fürwahr. Über Tausende und Abertausende verschiedenster Filmsujets, die heute verfügbar sind, erleben wir mit unseren eigenen Augen die Sorgen, Nöte und Laster einer Kleopatra genauso wie weitreichende Spekulationen über den Zustand der Welt im nächsten Jahrtausend. Sogar die spektakuläre Teilung des Roten Meeres wird uns geboten, so uns danach ist. Es ist fast so, als ob H. G. Wells‘ Fiktion von der Zeitmaschine Wirklichkeit geworden wäre.  …
Auszug 'Vorwort', Seite 7
 
Fantasy-, Horror- und Science Fiction-Filmgeschichte, alles vorhanden und besprochen. Dazu kommen viele schwarz/weiß-Bilder und eine Bibliographie von thematisch passenden Büchern zu Kino-, Film und Fernsehen bzw. allgemeiner Genre-Literatur…
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Rolf Giesen
  • Sagenhafte Welten
  • Der phantastische Film
  • Heyne, München (1990)
  • Heyne Filmbibliothek, Band 140
  • Taschenbuch
  • Originalausgabe
  • 448 Seiten
  • ISBN 3453037766

Kleinster Preis: € 1,88, größter Preis: € 12,01, Mittelwert: € 5,50

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Rolf Giesen in der WIKIPEDIA

Rolf Giesen (* 4. Juli 1953 in Moers) ist ein deutscher Filmwissenschaftler, Filmjournalist und Sachbuchautor. Er ist einer der führenden deutschen Spezialisten für den Fantastischen Film, Trickfilm und Horrorfilm, durch den er zu Beginn der 1980er-Jahre den weitverbreiteten Titel „Dr. Horror“ erhielt.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] „Der phantastische Film“ in der WIKIPEDIA

Der phantastische Film ist eine Spielfilm-Sendereihe, die ab 1970 vom ZDF ausgestrahlt wurde.
Konzipiert wurde die Reihe von dem ZDF-Redakteur und Filmjournalisten Jürgen Labenski. Der Reihenvorspann, eine Zeichentrickanimation, wurde von Heinz Edelmann geschaffen. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Das Phantastische Trashfilmfestival in Kassel für den 27. und 28. August 2021 geplant

Trash – aber das mit Tradition: Schräg, laut, bunt oder einfach nur cool muss ein Film sein, der auf dem Phantastischen Trashfilmfestival gezeigt wird.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Film, TV und Video #04 – Phantastik am Bildschirm: Kino des Utopischen – Bernhard Roloff / Georg Seeßlen (Hrsg.)


Bernhard Roloff / Georg Seeßlen (Hrsg.)
Kino des Utopischen
Rowohlt, Reinbek (1980)
ISBN 3499173344
 
Geschichte und Mythologie des Science-Fiction-Films
 
Eigentlich ein Klassiker. In einer Reihe von zehn Bänden sind drei Bände mit phantastischem Inhalt herausgegeben worden. Den Beginn machte Band 2 unter dem Titel „Kino des Phantastischen“ über den Horror-Film und dann noch Band 5 unter dem Titel „Kino der Angst“, der aber hauptsächlich dem Film-Thriller gewidmet ist. …

 
In allen Bänden wird die Geschichte und die Mythologie des jeweiligen Film-Genres unter die Lupe genommen und insgesamt dürften diese Bände  damals erstmals die wichtigsten Genres des Unterhaltungsfilms ausführlich beleuchtet haben. …
 
Drei Aufgaben soll dieses Buch erfüllen: eine möglichst umfassende Darstellung des Genres und seiner sozialpsychologischen, politischen und literarischen Quellen, […] weiter eine Darstellung der „Ideengeschichte“ des Science-Fiction-Films […] schließlich die Darstellung der spezifischen Filmsprache der Science-Fiction mit ihren Konstanten und Variablen. …
 
Natürlich fehlen hier nun 40 Jahre Filmgeschichte, die seit dem Erscheinen des Buches ins Land gezogen sind, aber das Buch liest sich trotzdem gut und ist für die Betrachtung der frühen Jahre des Science-Fiction-Films gut geschrieben. Ob es nach heutigen Maßstäben noch relevant ist, mögen unsere Filmwissenschaftler beurteilen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Bernhard Roloff / Georg Seeßlen (Hrsg.)
  • Kino des Utopischen
  • Geschichte und Mythologie des Science-Fiction-Films
  • Rowohlt, Reinbek/Hamburg (1980)
  • Grundlagen des populären Films, Band 4
  • Taschenbuch
  • Originalausgabe
  • 316 Seiten
  • ISBN 3499173344

Kleinster Preis: € 1,52, größter Preis: € 663,66, Mittelwert: € 8,63

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  • zahlreiche Illustrationen und Fotos

  • [Artikel] Georg Seeßlen in der WIKIPEDIA

Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland. Er arbeitet als freier Autor zu gesellschaftlichen, kulturellen und Film-Themen, für u. a. epd Film, Frankfurter Rundschau, Der Freitag, Jungle World, konkret, Der Tagesspiegel, taz, Die Zeit und Das Science Fiction Jahr und veröffentlichte zahlreiche Bücher dazu. Für den Hörfunk schreibt Seeßlen regelmäßig Features, die sich mit aktuellen Tendenzen des Kinos und der populären Kultur auseinandersetzen, zumeist in Zusammenarbeit mit Markus Metz, mit dem er einige Bücher herausbrachte. …

Auszug Artikel



  • [Rezension] Georg Seeßlen: Kino des Utopischen – von Michael Haul – auf astronalpha.de

Kino des Utopischen wirkt vielleicht etwas angestaubt. Aber für den kritischen, theoretisch interessierten Aficionado ist das Buch immer noch mit Gewinn lesbar und voller interessanter Einsichten, von denen viele nach wie vor gültig sind. …

Auszug Artikel



  • [Essay] Das Versprechen des Kinos – von Alexander Horwath – auf perlentaucher.de

Als ich zum ersten Mal Science-Fiction-Filme sah, wurde ich von meiner Mutter aufgeklärt: „Das sind utopische Filme. Sie zeigen eine andere Welt, nicht unsere.“ Später lernte ich, dass es Fälle gibt, im Kino und anderswo, die mitten in unserer Welt eine andere aufleuchten lassen, ohne dass es sich gleich um Science-Fiction handelt. Das geschah zum Beispiel in der Begegnung mit Filmen von Rainer Werner Fassbinder und Luis Buñuel. Die Lektüre von Buñuels Autobiografie folgte auf dem Fuß. „Während meiner gesamten Laufbahn“, so schreibt er dort, „war es mein Hauptziel, klar und deutlich allen, die zuhören wollten, mitzuteilen, dass dies nicht die beste aller möglichen Welten ist.“ …

Auszug Artikel




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