Archiv für die Kategorie Werk(e)

Trailer: Der Name der Rose Staffel 1 — Wortman

Die Serienadaption von Umberto Ecos Buch ist seit heute bei Sky verfügbar. Mein Ticket gilt noch, da habe ich mir heute gleich den Pilot angesehen. Er war nicht schlecht gemacht. Man muss sich nur an William von Baskerville gewöhnen, wenn man andauernd das Gesicht von Sean Connery vor Augen hat 🙂 Quelle: Youtube © 11 […]

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Literarische Orte: Hanns Heinz Ewers in der Festung — Sätze & Schätze

Nur vier Wochen war Hanns Heinz Ewers in Ehrenbreitstein in Festungshaft. Aber hier entschied sich sein weiteres Leben: Statt Jurist wurde er zum Skandalautor. …

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Phantastik #9 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Romantische Frauen

Dieses Werk ist Teil der Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, ist herausgegeben von Thomas Le Blanc und Bettina Twrsnick und spiegelt das literarische Symposion der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, die 29. Tage der Phantastik, vom 10. bis 13. September 2009, wieder …


Thomas Le Blanc/Bettina Twrsnick (Hrsg.) - Romantische Frauen

Thomas Le Blanc/Bettina Twrsnick (Hrsg.) – Romantische Frauen

Thomas Le Blanc / Bettina Twrsnick (Hrsg.)
Romantische Frauen
Die Frau als Autorin und als Motiv
von der Romantik bis zur romantic Fantasy
Tagungsband 2009
Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Band 105
Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (2011), A5 broschiert, 198 Seiten

Für das literaturwissenschaftliche Symosion „Romantische Frauen“, das mit diesem Band abgebildet wird, haben wir das 150. Todesjahr Bettine von Arnims zu Anlass genomen, die Frau in den Mittelpunkt aller BEiträge zu stellen …

Beim »deutschen Exportschlager Romantik« denkt man unweigerlich an große Gefühle, an Naturschwärmerei, an Verklärung, an Rückzug in die Innerlichkeit. Die deutsche literarische Romantik, die den ungefähren Zeitraum vom Ende des 18. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts umspannte, war jedoch eingebunden in eine Zeit großer politischer Umwälzungen. Immerhin wurde 1848 mit der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche erstmalig ein demokratisch gewähltes Parlament mit einer demokratischen Verfassung errichtet. War die Romantik also eine Flucht aus und vor einer Politik, die viel zu schnell das Gesicht der Welt veränderte – oder war sie eine bewusst subjektive Antwort in individueller Sichtweise darauf? Konnte sie damit neues gesellschaftliches Denken transportieren, ihren eigenen Teil zur bürgerlichen Emanzipation in der Überwindung des Feudalstaates beitragen, gar den Beginn der Frauenemanzipation in einer durchgehend männlich beherrschten Welt für sich in Anspruch nehmen? War dafür Bettine Brentano, die ihre persönliche Goethe-Verehrung literarisch hemmungslos auslebte und als Bettine von Arnim in Berlin einen politisch aktiven Salon führte, ein Vorbild? Deshalb wird in den Essays dieses Bandes nach der Rolle der Frau im realen Leben, in Politik und Literatur in der Epoche der Romantik gefragt, die Frau wird sowohl als aktive Schreiberin als auch als Motiv, als Projektionsfläche, als Thema fokussiert – damit wird ein Bogen geschlagen von der historischen Epoche zur Gegenwart, zur phantastischen Literatur des 20. Jahrhunderts, bis hin zur derzeit hochaktuellen romantic fantasy. Welche Themen und Motive der sogenannten »Schwarzen Romantik« erfahren derzeit eine Renaissance – wie zum Beispiel die Vampirthematik –, und warum tun sie das? Der Band enthält die Vorträge, die anlässlich der internationalen literarischen Tagung »Romantische Frauen – 29. Wetzlarer Tage der Phantastik« im September 2009 in Wetzlar gehalten wurden, jeweils in erweiterter Fassung: • Jutta Osinski: Liebe, Tod und Poesie. Die großen Themen der Romantik • Jochen Strobel: »Ich werde noch oft mit leichtem Herzen Scherz und List durchwühlen«. Bettine von Arnim (1785 – 1859) – eine Autorin zwischen Romantik und Vormärz • Daniel Tobias Seger: Die Geburt eines Dämons aus dem Geiste einer Frau. Mary Shelleys »Frankenstein« • Martin A. Völker: »Umstrahlt vom Adel sittlicher Schönheit«. Humor und Konvention bei Emilie Lohmann (1783 – 1830) • Karin Rinn: Sehnsucht nach einer besseren Welt. Starke Frauen und romantische Geschichtsbetrachtung • André Vieregge: Dämonisierte Weiblichkeit. Zur Bedrohung durch sexuelle Emanzipation in den Texten der Schwarzen Romantik • Friedhelm Schneidewind: Liebe mit Biss. Romantische Frauen und ihre Abkömmlinge in der modernen Vampirliteratur • Martin Wambsganß: Küsst du noch oder beißt du schon? Vampire, Keuschheit und die dunkle Romantik wilder Gefährtinnen • Manuel Bauer: Geselligkeit in »sehr gemischten Kreisen«. Der literarische Salon der Romantik …

(Quelle: Publikationskatalog der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Stand Jänner 2019)

Antiquarisch gesichtet: leider nicht greifbar – laut Publikationskatalog der Bibliothek jedoch dort erhältlich


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Ein Olymp auf dem Mars: Olympos Mons — Fantastische Antike – Antikenrezeption in Science Fiction, Horror und Fantasy

Unbenannt.JPGDer Olympos Mons ist ein Vulkan auf dem Mars, bei dem es sich um den zweitgrößten Berg unseres Sonnensystems handelt.[1] Wie wir im Folgenden sehen werden, führten Name und Erscheinungsbild des Berges dazu, dass man ihm gelegentlich auch in der Phantastik begegnet. Die Namensgebung Spätestens seit den Babyloniern und den Ägyptern gibt es die Tradition, …

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Hobbitpresse im Herbst 2019 – Neues von Klett-Cotta — Der Fantasy Weblog

UnbenanntDie Hobbitpresse bringt im Herbst 2019 mehrere interessante Titel heraus. Die Vorschau verrät, auf welche Autoren und Bücher Klett-Cotta setzt und wie die Mischung zwischen Fortsetzungen bekannter Geschichten und neuen gelingt. …

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Phantastik #10 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Jenseits von Raum und Zeit

Fantasy und Science-Fiction? Noch immer eher blinde Flecken im Fokus der Literaturrezeption. Arrivierte Autoren wie Dietmar Dath, Andreas Eschbach und Bernhard Hennen sowie versierte Essayisten wie Christian Endres, Anja Kümmel und Lars Schmeink werfen, in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Phantastikmagazins Tor Online, Schlaglichter ins vorgebliche Dunkel. …

(Quelle: Verlagsbeschreibung)

Versch. - Jenseits von Raum und Zeit

Versch. – Jenseits von Raum und Zeit

Hans Jürgen Balmes/Jörg Bong/Alexander Roesler/Oliver Vogel/Hannes Riffel (Hrsg.)
Jenseits von Raum und Zeit
Phantastische Literatur im 21. Jahrhundert
S. Fischer, Frankfurt/Main (2019), Taschenbuch, 312 Seiten
ISBN 9783108091170

Ein sehr überraschendes Buch, denn ich vermutete nicht, dass die „Neue Rundschau“ dieses Thema aufgreifen würde. Ohne entsprechenden Hinweis auf den Social Media Kanälen wäre es an mmir vorübergegangen. Gepriesen seien die Netzwerke. Ich bin gespannt.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 10.98 EUR, größter Preis: 30.06 EUR, Mittelwert: 17.00 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Neun Seltsamkeiten in deutscher Sprache – NIGHTTRAIN: WINDSCHATTEN — postmondän

Erik R. Andara, Sascha Dinse, Ina Elbracht, Christian Veit Eschenfelder, Alla Leshenko, Michael Perkampus, Tobias Reckermann, Philipp Schaab und Felix Woitkowski: Sie alle sind mit ihren „dunkelfantastischen Genregrenzgängen“ in einem Band versammelt, der nach „Next Weird“ nun das Projekt einer deutschsprachigen Weird Fiction weiter vorantreibt. …

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Herbstvorschau 2019 von Piper-Fantasy – mit alten Bekannten — Der Fantasy Weblog

UnbenanntHerbstvorschau 2019 von Piper-Fantasy zeigt, dass der Verlag auf Altbewährtes setzt. Doch neben bekannten Autoren wie Michael Peinkofer und Jennifer Estep gehören auch Newcomer zum Programm. Allen voran: Kester Grant mit ihrem Debütroman.

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Artikelrevue #11 – Themen der Woche: 26.5. – 1.6.2019

Wieder vierzehn neue Artikel in einer etwas anderen Form. Vielleicht gefällt es euch ja so besser? Naja, ein Wochenende ist Zeit euch daran zu gewöhnen. Alles Gute und schöne Erholung…


  1. literatopia.de 

    Sabrina Železný (24.04.2019)

    Literatopia: Hallo, Sabrina! Kürzlich ist Deine Space Opera „Feuerschwingen“ bei ohneohren erschienen. Was erwartet die Leser in Deinem ersten Science-Fiction-Roman?
    Sabrina Železný: Eine intergalaktische Schatzsuche, ein goldenes Raumschiff, Wortgefechte und reichlich unfreundliche Lamas. Und ja, natürlich Inka im Weltraum …

    von Judith Madera
  2. enpunkt.blogspot.com

    Anstrengendes Seminar

    Das diesjährige Kurzgeschichten-Seminar an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ist durchaus anstrengend. Zusammen mit dem Autor und Übersetzer Uwe Anton bin ich als Dozent tätig; neben uns sind 16 Autorinnen und Autoren anwesend, mit denen wir drei Tage lang über Texte sprechen, an Texten arbeiten und auch Texte schreiben. …

    von Klaus N. Frick
  3. weser-kurier.de

    George Lucas zum 75. Geburtstag George Lucas zum 75. Geburtstag

    Bis zu den Sternen und noch viel weiter

    Die Filmwelt hat George Lucas so einiges zu verdanken, allem voran natürlich „Star Wars“ und „Indiana Jones“. Doch der geniale Medien-Pionier gilt als eigenwilliger Zeitgenosse – und wurde oft missverstanden. Nun wird er 75. …

    von Markus Schu
  4. deutschlandfunk.de

    Begegnungen in der Science Fiction

    Die Bug Eyed Monster und wir

    „Die wollen uns unsere Frauen wegnehmen, diese Bug-Eyed Monster“, sagt Science-Fiction-Spezialist Hartmut Kasper im Dlf. Im Büchermarkt Spezial spricht er über Ikonographie, Groschenheftchen als Debütorte großer Schriftsteller – und wer die eigentlichen Fremdkörper auf dieser Erde sind: wir. …

    Von Hartmut Kasper und Jan Drees
  5. rp-online.de

    Museum Villa Erckens zeigt Wolf im Spiegel der Zeit: Der Wolf als Fabelwesen und Mythos

    Aus der Sammlung Burkhart Haefele zeigt das Museum Grafiken und Einzelblätter, die ein gemeinsames Thema haben: Wölfe. Ob Märchen, real existierendes Tier oder Legende: der Wolf ist ein beliebter Topos der Kulturgeschichte. …

  6. butenunbinnen.de

    Science Fiction im Keller: Wie sich dieses Ehepaar ein Raumschiff baute

    Einen selbstgebauten Raumschiff-Simulator in einem Tresorraum – das hat das Ehepaar Uwe Lührs und Cora Kathmann im Keller ihres Geschäfts „Der Spielspass“ in Bremerhaven. Beide sind große Star-Trek-Fans und bezeichnen sich augenzwinkernd als Nerds. Künftig wollen sie den Simulator dann als Escape Room mit eingebauten Rätseln anbieten …

    von Joschka Schmitt
  7. chip.de

    Stephen King’s „Es“ 2: Der erste Trailer ist da

    Jessica Chastain, James McAvoy oder Bill Hader werden sich ordentlich ins Zeug legen müssen, wenn sie Gestaltwandler ES ein für alle Mal das schaurige Handwerk legen wollen. Nun ist der erste Trailer zum zweiten Kapitel von ES erschienen und führt uns geradewegs dorthin zurück, wo alles begann. …

    von Redaktion Blairwitch
  8. deutschlandfunkkultur.de

    Korrespondenten berichten über Märchen

    In indischen Märchen kommen viele Götter und Tiere vor, wie zum Beispiel der Affengott Hanuman. In Russland wird die alte Hexe Baba Jaga den Kindern gefährlich. Und in Singapur geht es immer um Moral und darum, etwas fürs Leben zu lernen. …

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
  9. linkedin.com

    Die Macht der Science Fiction: Mit Zukunftsvisionen die Gegenwart gestalten

    Der technologische Fortschritt entwickelt sich exponentiell. Selbst wenn das Moorsche Gesetz einmal nicht mehr gelten sollte, wird sich daran nichts ändern. Wir erleben gerade einen tiefgreifenden kulturellen Wandel, was unser Verhalten gegenüber neuen Technologien angeht. Sogar unser Verhältnis zum Faktor „Zeit“ ändert sich – denn oftmals geht es heute darum, die Zukunft bereits in der Gegenwart zu finden. Das Problem: Die Entwicklung neuer Technologien schreitet so schnell voran, dass man unmöglich vorausahnen kann, wozu diese in fünf Jahren in der Lage sein werden. …

  10. telebasel.ch

    Was hinter dem Fantasy-Hype steckt

    Was macht «Game Of Thrones» und Co. so populär? Eine Cosplayerin, ein Soziologe und ein Experte für Fantasy-Literatur erklären ihre Sicht auf den Trend.

  11. diezukunft.de

    Überlebensgroß – Ray Bradbury wird Kunst

    Ray Bradburys Beitrag zur phantastischen Literatur kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Speziell seine Kurzgeschichten haben bis heute wenig von ihrem Flair verloren, selbst wenn sie aus einer anderen Epoche zu uns wehen. Und über seinen Roman „Fahrenheit 451“ (im Shop) müssen wir erst gar nicht reden. …

  12. literaturcafe.de

    Zur Walpurgisnacht zwei kleine garstige Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm

    Von wegen »… und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende!« Einige der Märchen, die die Gebrüder Grimm zusammengetragen haben, waren ganz schön böse. Zur Walpurgisnacht gibt es daher im Podcast des literaturcafe.de zwei kleine garstige Märchen zu hören. …

    von literaturcafe.de
  13. faz.net

    Nach der Apokalypse ist vor der Apokalypse

    Der russische Autor Dmitry Glukhovsky schreibt einen Roman, seine Fans schreiben ihn weiter, und es wird ein Computerspiel daraus: Was uns die Geschichte von „Metro“ lehrt. …

    von Tobias Müller
  14. volltext.net

    „Ich bin vierzig Jahre aus Kanaan hinausgewandert“

    Das Schloss von Franz Kafka zu lesen oder überhaupt etwas von diesem Autor zu lesen, als gäbe es die ganze Rezeptionsgeschichte nicht, kann bald hundert Jahre nach seinem Tod noch dem naivsten Leser kaum gelingen. Zu stark ist die Definitionskraft des Werkes, zu stark auch die Vorstellung dessen, was ein Schriftsteller ist oder was er sein könnte, von seiner Person geprägt, zumindest ein bestimmter Typus Schriftsteller, als dass nicht jeder nur ein bisschen Interessierte in irgendeiner Form davon gehört hätte.

    Norbert Gstrein über Franz Kafkas Roman Das Schloss.

siehe auch (Auszug):


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Magazine #19 – das Salz in der Phantastik-Suppe: !Time Machine. Ausgabe 2

Das Magazin aus dem Wurdack-Verlag, dass nur einmal im Jahr erscheint (leider). Heute ist die zweite Ausgabe auf meinem Schreibtisch gelandet und ich muss sagen, die Erwartungen wurden erfüllt und  das Magazin hat sich, nach der Startauflage 2018, etabliert. Mal sehen wie lange Wurdack ein Magazin in dieser Qualität gewillt ist zu finanzieren. Noch dazu ein Magazin mit sekundärliterarischem Inhalt…


!Time Machine, ausgabe 2/2019

!Time Machine, Ausgabe 2/2019

Christian Hoffmann / Udo Klotz (Redak.)
!Time Machine, Ausgabe 2, 2019
Wurdack, Nittendorf (2019), Magazin A4 geheftet, 66 Seiten

Also, die zweite Ausgabe des Magazins aus dem Hause Wurdak konnte das halten, was die Erste versprochen hat. Alle Kritik, die es geben mag, ist Jammern auf hohem Niveau und schmälert nicht das Gesamtbild.

Fangen wir damit an und vergessen es dann sofort wieder.

  • Der Bezug aus dem Ausland hat sich etwas schwierig gestaltet aber das sollte jetzt behoben sein, die Software gibt es jetzt her, dass man ausländische Adressen eingibt. Drum gibt’s diese Besprechung auch erst jetzt …
  • Für meinen Geschmack sind einige der Artikel für ein Magazin zu lange. Hier erneuere ich meine Anregung das Magazin auf (zumindest) zwei Ausgaben pro Jahr zu erweitern (wünschen wird man sich ja noch was dürfen). Die Aufteilung von so langen Artikel würde dem Magazin m.E. guttun.

So, Schluß damit, zum Positiven:

      • Man traut sich auch lange Artikel zu bringen (Dass sie für eine Ausgabe zu lang sind, siehe oben). Im Speziellen „In achtzig Kratern um den Mond“ von Udo Klotz finde ich, trotz der Länge, gut bis sehr gut. Ich selbst habe einen solchen Artikel in der Schublade, der sich im Beginn fast als Zwilling zeigt, aber jetzt kann ich diesen dem Schredder übergeben – es gibt kaum was hinzuzufügen. Allerdings frage ich mich warum niemandem (ich kenne mehrere Artikel zum Thema) Perry Rhodan dazu einfällt. Da spielt der Mond auch in vielen Fällen eine nicht so geringe Rolle. Da gibt es einige Spezialessays darüber, also?
      • Mark Brandis – Abenteuer im Weltall – gut, eine Gelegenheit fein in eigener Sache Werbung zu machen. Wenn es aber dazu beträgt ein Magazin zu erhalten so sei es. Interessant ist er allemal.
      • Den Artikel „Willy Ley und der Luftpriat“ von Wolfgang Both fand ich auch in Ordnung. In dieser Artikel-Übersetzung stellt Willy Ley den Kapitän Mors neben Figuren wie Nat Pinkerton, Nick Carter, Buffalo Bill und Captain Future.
      • Highlight in diesem Heft ist für mich aber mit Abstand der Artikel „Religion und Science Fiction“ von Hans Frey. Gut, verständlich und mit Beispielen hinterlegt bietet er Information und überzeugt. Jedenfalls lese, auch wenn der Titel etwas altbacken daherkommt.
      • Sehr gut finde ich auch „Science Fiction History“ von Hardy Kettlitz. Hier wäre noch anzumerken, dass ich solche Zusammenstellungen von Autoren aus der ehemaligen DDR immer interessanter finde, da diese auch immer die Veröffentlichungen, Ereignisse und Personen auch aus der ehemaligen DDR mit einfließen lassen. Dies vergessen Nicht-DDR-Erfahrene sehr oft. Dass es hier zwei Sphären gab, die beide einer Betrachtung bedürfen. Auch, wenn manche gefühlt vielleicht etwas hochmütig auf die DDR-Spezifika herabblicken.
      • Jedenfalls hervorzuheben und zu loben sind die umfangreichen Literaturverzeichnisse die auf eine Vertiefung der Lektüre einladen.

Resümee: Auf jeden Fall kaufen und lesen. Das Heft macht Spaß und die Wartezeit von einem Jahr auf ein Neues fällt schwer. Für sekundärliterarisch Interessierte ist das Heft ohnehin ein Pflichtkauf.

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