Kategorie: Staatsutopie

Utopie #44 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Oasen der Utopie – Jost Hermand

Jost Hermand
Oasen der Utopie
Böhlau, Wien (2021)
ISBN 9783412521417

Schriften deutscher Vordenker und Vordenkerinnen

Ein Buch,  dass mir eigentlich schon lange abgegangen ist. Hier haben wir Schriften zur Utopie von 1727 bis 2018, und zwar von Autoren, die in der Regel nicht besprochen werden. 18 miniaturhafte Zukunftsentwürfe als Oasen der Utopie. Das letzte Buch des im Oktober verstorbenen Jost Hermand…


Im Bereich deutscher Utopiker werden in der Regel  oft nur Gottfried Schnabel mit „Insel Felsenburg“ und Theodor Hertzka mit „Freiland“ zur Kenntnis genommen. Neben einigen sonstigen sozialistischen Zukunftsentwürfen schien sonst kaum etwas auf. …

Aber gibt es neben solchen Staatsromanen und politischen Traktaten in all diesen Ländern nicht auch eine Fülle kleinerer, oft unbeachteter Schriften, deren gesellschaftsverändernde Konzepte ebenfalls ins Utopische vorstoßen? Auch sie sollten daher in Zukunft von der zukünftigen Utopieforschung beachtet und auf ihre sinnstiftenden Funktionen überprüft werden. …

Aiuszug 'Vorwort', Seite 7-22

Dieses Buch macht somit einen Anfang. Die einzelnen Schriften wurden so ausgewählt, dass sie möglichst repräsentativ für bestimmte utopische Hoffnungen innerhalb der aufeinander folgenden Perioden der deutschen Geschichte seit der Frühaufklärung bis zur Gegenwart gelten können. Schon 1727 vermeinte Irenaeus Hygiophilus: „Dass den Männern keine Herrschaft über ihre Weiber gebühre.“  …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jost Hermand
  • Oasen der Utopie
  • Schriften deutscher Vordenker und Vordenkerinnen
  • Böhlau, Wien (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Großoktav
  • 212 Seiten
  • ISBN 9783412521417
Kleinster Preis: € 35,00, größter Preis: € 73,90, Mittelwert: € 35,00

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  • Lesebändchen
  • [Artikel] Jost Hermand in der WIKIPEDIA

Jost Hermand (* 11. April 1930 in Kassel; † 9. Oktober 2021 in Madison, Wisconsin) war ein deutsch-amerikanischer Hochschullehrer für Literaturwissenschaft und Kulturgeschichte und Verfasser zahlreicher literaturhistorischer und kulturpolitischer Schriften. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Utopie in der WIKIPEDIA

Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. …

Auszug Artikel


  • [Interview] Wie gelingt gutes Leben in der Zukunft? – mit Richard David Precht – auf domradio.de

Mit Blicken in die Zukunft beschäftigt sich die erste deutsche Utopie-Konferenz. Gastgeber ist der Philosoph Richard David Precht. Im Interview erklärt er, warum Gedankenentwürfe wichtig sind und wie sie Wirklichkeit werden können. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Utopie #37 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Kommunikation und Massenmedien in englischen und amerikanischen Utopien des 20. Jahrhunderts – Dagmar Priebe

Dagmar Priebe
Kommunikation und Massenmedien in englischen und amerikanischen Utopien des 20. Jahrhunderts
Lang, Frankfurt/Main (1998)
ISBN 3631331517

Interpretationen aus systemtheoretischer Sicht

Auf die Bedeutung von Kommunikation und Massenmedien auf die Struktur utopischer Gesellschaften wird auch Studien zur Utopie immer wieder hingewiesen. Hier haben wir eine Studie die diese Themen in den Mittelpunkt stellt…


Dagmar Priebe arbeitet unter anderem hier mit  Luhmanns Systemtheorie und trägt sie an die Gesellschaftskonzeption der Autoren heran, um ein soziologisches Instrumentarium zur Analyse utopischer Staaten zu gewinnen.…

Bei einer Arbeit über englische und amerikanische Romanutopien stellt sich zwangsläufig die Frage nach der Wahl der Beispiele für eine detaillierte Analyse. Da hier der Schwerpunkt auf utopischen Gesellschaften mit ausdifferenzierten Massenkommunikationssystemen liegen soll, ist eine Beschränkung auf Werke aus dem 20. Jahrhundert sinnvoll. Doch auch dies mindert die Fülle des vorhandenen Materials nur unwesentlich, zumal mit dem im 20. Jahrhundert neu entstehenden Genre der Science-Fiction-Literatur stark technologisch geprägte Gesellschaftsentwürfe sprunghaft zunehmen. …

Auszug 'Einleitung', Seite 1-4

Die verkürzt dargestellte Schlussfolgerung nach 222 Seite wäre, so habe ich das verstanden, dass die Utopisten des 20. Jahrhunderts allesamt die Wirkung der Massenmedien stark überschätzt haben. Sie alle dürften jedoch davon ausgegangen sein, dass Kommunikation der Schlüssel zu den Formen der menschlichen Gesellschaft ist und sein wird. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dagmar Priebe
  • Kommunikation und Massenmedien in englischen und amerikanischen Utopien des 20. Jahrhunderts
  • Interpretationen aus systemtheoretischer Sicht
  • Lang, Frankfurt/Main (1998)
  • Neue Studien zur Anglistik und Amerikanistik, Band 72
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 248 Seiten
  • ISBN 3631331517
Kleinster Preis: € 42,50, größter Preis: € 125,93, Mittelwert: € 60,16

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  • keine
  • [biographisches] Dagmar Priebe auf bookshop.org

Dagmar Priebe wurde 1968 in Mannheim geboren und studierte von 1987 bis 1992 in Mainz (Germersheim) und Bristol Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft für die Sprachen Englisch und Spanisch. Bereits wahrend des Studiums war sie verschiedentlich als Ubersetzerin im In- und Ausland tätig. Nach dem Studium arbeitete sie als Verlagslektorin in Zürich, bevor sie von 1993 bis 1997 in Freiburg in englischer Literaturwissenschaft promovierte. Nach einem mehrmonatigen Arbeitsaufenthalt als Verlagslektorin in Buenos Aires arbeitet sie jetzt als Personalbetreuerin in München. …

Auszug Artikel


  • [Download] Repositorium für die Geschlechterforschung – Literarische Utopien von Frauen in der deutschen und US-amerikanischen Literatur des 20. Jahrhunderts – von Anne Stalfort – auf genderopen.de

Im heutigen Sprachgebrauch versteht man unter „Utopie“ nicht nur literarische Texte. Das Utopische hat umgangssprachlich einen abwertenden Beigeschmack bekommen und gilt im politischen Sprachgebrauch als Gegensatz zur Realpolitik, den sogenannten harten Fakten und den Sachzwängen. In Lexika und Wörterbüchern kann man diese Entwicklung verfolgen: Im 19. Jahrhundert verliert die Utopie ihren Charakter als Bezeichnung einer literarischen Gattung und wird zum „Hirngespinst“ (im Duden bis 1973) oder zu „eine[r] Idee oder ein[em] Plan, die so phantastisch sind, daß man sie nicht verwirklichen kann“.

Auszug Artikel


  • [Download] Plädoyer fürpolitische Utopien – von Andreas Heyer – auf rosalux.de

Mit dem Zusammenbruch der sozialistischen Systeme ist auch die Fähigkeit der liberalen Staaten gesunken, sich selbst zu hinterfragen und zu kritisieren. Gerade aus dieser Zeitdiagnose heraus ist es zu er-klären, dass aus den verschiedensten politischen Positionen heraus ab 1990 vor allem eines verkündet wurde: Das Ende der Utopie als konsequenter Ausdruck des Endes der totalitären Systeme des 20. Jahrhunderts.

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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