Schlagwort: Phantastische Literatur

Magazine #63 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Philosophie Thema -Der Herr der Ringe – Anne-Sophie Moreau (Hrsg.)

Anne-Sophie Moreau (Hrsg.)
Philosophie Thema, Sonderausgabe 22
Philomagazin, Berlin (2022)
ISSN 2627-1966

Herr der Ringe – Tolkien und sein Mythos

Ein Magazin, das man in puncto Phantastik eigentlich nicht am Schirm hat. Trotzdem überrascht es mit einem Thema, das man leicht als trivial abtut. Tolkien und Herr der Ringe? Da gibt es etliche Versuche man Mythos Tolkien, Mittelerde und Herr der Ringe zu partizipieren und viele davon sind auch wirklich trivial. Dieses aber nicht …

Anfangs nahm ich das Magazin mit spitzen Fingern in die Hand und … wurde überrascht. Natürlich kommt auch dieses Magazin nicht an den Eckpunkten von Tolkien und seiner Schöpfung vorbei, aber es gelingt ihm neu Facetten aufzuzeigen, Schlaglichter an Stellen zu werfen, die bislang noch nicht so beleuchtet wurden und schaffte es, dass das Magazin in Griffweite blieb, um so manches nochmals zu lesen …

Aber sein Werk hat auch etwas Zeitloses und Leuchtendes. Es ist, getragen von Liebe zum Erzählen, zur kreativen Schöpfung. Tolkien kreiert eine Kosmologie, vermittelt übergreifende Wahrheiten, kurzum, er schafft das, was man einen Mythos nennt – und erinnert daaran, dass Erzählen das oberste Mittel der Sinnfindung, der „Kontingenzbewältigung“ ist. Es gibt wohl kaum eine wertvollere Ressource für heute. …

Auszug 'Editoral', Seite 3

Ob Denis Scheck über Tolkiens antikapitalistische Utopie und die Lieblingsfigur, den Drachen Smaug, spricht oder Octave Larmagnac-Matheron die Sprachphilosophie Tolkiens analysiert, ob Florian Werner Mittelerde als Vorläufer des Metaverse sieht und erklärt, warum der Ring das zentrale Objekt der Macht in Tolkiens Werk ist, ob Jens Balzer das zwiespältige kulturelle Erbe Tolkiens freilegt oder ob Isabelle Pantin über den Zauber in Tolkiens Geschichten spricht und darüber spekuliert, ob die Fantasie zur Weltflucht oder einen neuen Zugang zur Realität bereithält, oder ob Slavoj Zizek erklärt, warum der Katholik Tolkien eine so heidnische Mythologie erfand und Tristan Garcia den Herr der Ringe als Erzählung der Entzauberung, als Mythos der Entmythologisierung sieht. Das Heft ist es wert, dass man sich mit ihm beschäftigt. Ich werde es auch in die Auswahlliste zum Rein A. Zondergeld-Preis aufnehmen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Anne-Sophie Moreau (Hrsg.)
  • Philosophie Thema, Sonderausgabe 22
  • Herr der Ringe – Tolkien und sein Mythos
  • Philomagazin, Berlin (2022)
  • Magazin, A4, Klebebindung
  • 132 Seiten
  • ISSN 2627-1966

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  • [Verlagsseite] Der Herr der Ringe. Tolkien und sein Mythos

Unsere neue Sonderausgabe lädt Sie ein, Tolkien und sein Werk zu ergründen. Wie kaum ein anderes zeugt sein Mythos um Mittelerde von der Kraft der Kreativität, vom Erzählen als oberstes Mittel der „Kontingenzbewältigung“. Was könnte heute eine wertvollere Ressource sein? In unsteten Zeiten sind es Erzählungen, die uns befähigen, Sinn zu stiften und uns den großen Fragen zu stellen.

Auszug


  • [Artikel] Philosophie Magazin in der WIKIPEDIA

Das Philosophie Magazin ist eine Zeitschrift für philosophische, gesellschaftliche, politische und lebensweltliche Themen. …

Auszug


  • [Artikel] J. R. R. Tolkien in der WIKIPEDIA

John Ronald Reuel Tolkien [dʒɒn ˈɹɒnld ɹuːl ˈtɒlkiːn], CBE (* 3. Januar 1892 in Bloemfontein, Oranje-Freistaat; † 2. September 1973 in Bournemouth, England) war ein britischer Schriftsteller und Philologe. Sein Roman Der Herr der Ringe (The Lord of the Rings, 1954/55, auf Deutsch erschienen 1969/70) ist eines der erfolgreichsten Bücher des 20. Jahrhunderts und gilt als grundlegendes Werk für die moderne Fantasy-Literatur. …

Auszug


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Bibliographien #32 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Autoren der fantastischen Literatur – Jörg Weigand

Jörg Weigand
Autoren der fantastischen Literatur
p.machinery, Winnert (2022)
ISBN 9783957652904
Ein Leitfaden durch die deutschsprachige Sekundärliteratur: Monografien, Erinnerungen und Festschriften

Eine Publikation, die sicherlich ein Standardwerk in der sekundärliterarischen Literatur der Phantastik werden wird. Meines Erachtens reicht die Veröffentlichung an die Bedeutung der Beymehl-Bibliographien heran und rettet einen Wissensschatz vor dem Untergang, der es sicherlich wert ist erhalten zu bleiben …


Neben „Horror im Comic“ (siehe hier im Blog) von Alexander Braun und „Die geheime Geschichte von Wonder Woman“ (siehe hier im Blog) von Jill Lepore, halte ich das ich für einen der heißesten Geheimtipps bei den diesjährigen Preisen für Sekundärliteratur. Das Buch kommt zwar ziemlich unspektakulär daher, bietet aber einen umwerfenden Inhalt, der in seiner ganzen Tragweite noch gar nicht abgeschätzt werden kann. In dieser Form gibt es nur eine Veröffentlichung, welche dieses Buch toppen kann und das wäre das „Bibliographische Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur“ von Corian. Diese Loseblattsammlung ist aber leider schon eingestellt. Insgesamt wären zwar ein paar Schwächen anzumerken, aber in Hinblick auf die Bedeutung dieser Veröffentlichung sind diese alle vernachlässigbar. Die gegebene Hinweise zu sekundärliterarischen Veröffentlichungen für die erfassten Autoren sind teilweise eine enorme Hilfe. Eine nicht unerhebliche Anzahl von Autoren sind auch nicht in der Corian-Loseblattsammlung erfasst und stellen daher eine maßgebliche Ergänzung dieser Quelle dar. Eine unbedingte Empfehlung.

Diese Zusammenstellung soll auch helfen zu erkennen, über welchen Autor es noch Relevantes zu veröffentlichen gäbe. […] Diese Zusammenstellung soll auch dem akademischen Nachwuchs Hinweise geben, wo ein Thema für eine Diplom- oder Magisterarbeit zu finden sein könnte. Vielleicht auch für eine Dissertation …

“Auszug

Bei aller Begeisterung über das zusammengetragene Wissen und die gelungene Erhaltung dieses Wissens, erlaube ich mir aber einige grundsätzlich Anmerkungen zu solchen Texten, die im Sinne der Sekundärliteratur zu machen wären:

So wertvoll diese Texte für die Erhaltung des Wissensschatzes sind, so verloren scheinen sie im Sinne eins grundsätzlichen Gesamtwissens in Zeiten der technischen Möglichkeiten von EDV zu sein. Wie das Corian-Lexikon ist auch diese Arbeit natürlich vom Mangel der Unvollständigkeit behaftet. Natürlich. Würde man aber alleine diese beiden grundlegenden Arbeiten zusammenlegen und in Form einer durchsuchbaren Datenbank anbieten, so wären die Synergien enorm.

Ich sehe schon ein, dass es schön ist, seinen Namen auf einem Buch zu sehen und vergesse auch nicht, dass finanzielle Aspekte das Buch vielleicht (aber nur vielleicht) interessant machen können. Ich verdränge auch nicht, dass es Manchen ziemlich egal ist, ob die Phantastik-Blase es schafft sich weiterzuentwickeln und Grundlagen zu schaffen, die nicht immer wieder von vorne beginnen und kaum Aussichten haben sich zu einer gewissen Vollständigkeit zu entwickeln. Wobei sich beides – eigenständiges Buch und zusammengefasste Datenbank – gar nicht zu widersprechen brauchen.

Wenn ich meine Handbibliothek mit den wichtigsten bibliographischen Veröffentlichungen zur Phantastik betrachte, so sehe ich mehrere Meter Regalböden, die eine Unzahl von Büchern enthält, die für Recherchen erforderlich sind, welche aber auch eine unendliche Anzahl von redundanten Daten enthält. Und da betrachten wir aber nur Daten zu Büchern und vielleicht Magazinen, aber noch gar nicht Daten zu verstreuten Artikel, Dissertationen und Abschlussarbeiten. Da reden wir auch nicht von nicht angegebenen ISBN-Nummern, unterschiedlichen Datensatz-Zusammenstelllungen und unterschiedlichen Namens-Schreibweisen, die einem das Leben schwer machen.

So froh ich über Veröffentlichungen wie oben bin, so traurig machen mich die vergebenen Möglichkeiten damit. Momentan sind (wieder einmal) einige Initiativen im Anlaufen, die diese Probleme beleuchten und in Angriff nehmen wollen. Ich sehe aber schon jetzt, dass diese wieder vor den altbekannten Hindernissen auflaufen und nicht vom Fleck kommen. Sei es bei der Digitalisierung der Corian-Loseblattsammlungen oder sie es bei der Erhaltung von nicht veröffentlichten Manuskripten und generell von einer Sammlung von Artikel, und Abschlussarbeiten. Fehlende Man-Power, endlose Rechteverhandlungen, fehlende Grundinformationen, mangelnde Gruppenidentität, fehlende Finanzen oder mangelnde Unterstürzung. Daher vielleicht zum Abschluss eine Bitte – sollten euch diesbezüglich vielleicht Initiativen bekannt werden oder an euch herangetragen werden, prüft bitte, ob es euch nicht möglich wäre einen (euren) Teil dazu beizutragen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jörg Weigand
  • Autoren der fantastischen Literatur
  • Ein Leitfaden durch die deutschsprachige Sekundärliteratur: Monografien, Erinnerungen und Festschriften
  • p.machinery, Winnert (2022)
  • Taschenbuch
  • 232 Seiten
  • ISBN 9783957652904

Kleinster Preis: € 14,90, größter Preis: € 15,26, Mittelwert: € 14,90

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  • [Artikel] Jürg Weigand in der WIKIPEDIA

Jörg Ernst Weigand (* 21. Dezember 1940 in Kelheim/Donau) ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber. Unter dem gemeinschaftlichen Pseudonym Celine Noiret veröffentlichte er auch mit Karla Weigand. In jüngerer Zeit ist Weigand auch als Komponist hervorgetreten. …

Auszug Artikel


  • [Liste] Kategorien der phantastischen Literatur in der WIKIPEDIA

Einträge in der Kategorie „Phantastische Literatur“
Folgende 200 Einträge sind in dieser Kategorie, von 261 insgesamt.

Auszug Artikel


  • [Liste] von Phantastikautoren in der WIKIPEDIA

In Wikipedia gibt es eine Liste von Science-Fiction-Autoren, eine Liste von Fantasyautoren, eine Liste von Steampunk-Werken und eine Liste von Märchen.
Diese Liste hier umfasst Autoren von Werken, die zwar der Kategorie Phantastik, aber nicht den Unterkategorien Science-Fiction, Fantasy, Steampunk oder Märchen zugeordnet werden können.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #26 – Schrecken als ästhetische Ware: Horror und Greuel in der französischen Prosa des 19. Jahrhunderts – Alfred Noe (Hrsg.)

Alfred Noe (Hrsg.)
Horror und Greuel in der französischen Prosa des 19. Jahrhunderts
Lang, Frankfurt/Main (1994)
ISBN 3631474814
 
Wiener Beiträge zur Komparatistik und Romanistik
 
Alfred Noe, widmet diesen Band der stilistischen Untersuchung französischer Prosa. Genauer gesagt französischer Horrorliteratur des 19. Jahrhunderts. Der zweisprachige Band (hier werden nur die deutschsprachigen Teile vorgestellt) versteht sich als Teil einer umfassenden Stilistik, deren Vorbilder deutsche und englische Horrorstücke sind. …

 
Die unzureichende Darstellung von Verbindungslinien zwischen wissenschaftlichen Analysen und literarischer Verarbeitung, zwischen der Biographie eines Autors und seinen Horrorerzählungen oder zwischen den psychischen Dispositionen verschiedenster Horror-Autoren waren auch Grund für dieses Buch …
 
Innerhalb dieser französischen Forschungsliteratur hat sich eine Trennung des Phantasticshen vom Zauberhaften durchgesetzt, womit sie – so richtig diese Unterscheidung auch sein mag, wie sich in der Folge auch zeigen wird – m.E. den übergeordneten Begriff für die aus der Realität entführende Literatur eingebüßt hat. In der Zusammenfassung dieser Tradition bei Jean-Lic Steinmetz wird das merveilleux (das sich vor allem durch eine zauberhafte Verwandlung und ein gutes Ende auszeichnet) vor dem Auftreten des fantastique situiert; in chronologischer Ordnung folgt dann das Genre der Science fiction (merveilleux scientifique). Zielführender, weil den wichtigen Gattungsbegriff des Phantastischen während, wäre m.E: eine Unterteilung in Schauriges (oder Unheimliches, wie Freud es bezeichnet) und Zauberhaftes.…
Auszug 'Einleitung', Seite 5-13
 
Wenn man sich mit der französischen Kurzprosa des 19. Jahrhunderts auseinandersetzen will, so  ist man mit diesem Buch gut beraten. Schließlich werden Charles Nodier, Musset, Gustave Flaubert, Barbey d’Aurevilly, Villiers l’Isle-Adam und Guy de Maupassant besprochen. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alfred Noe (Hrsg.)
  • Horror und Greuel in der französischen Prosa des 19. Jahrhunderts
  • Lang, Frankfurt/Main (1994)
  • Wiener Beiträge zur Komparatistik und Romanistik, Band 4
  • Broschiert, Klebebindung
  • 170 Seiten
  • ISBN 3631474814

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  • [Artikel] Mag. Dr. Alfred Noe an der Universiät Wien

Noe studierte von 1971 bis 1980 Romanische Philologie, Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Er habilitierte sich 1988 für das Fach Romanische Literaturen und 1996 für das Fach Vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Wien. Im Jahr 1998 wurde er zum außerordentlichen Professor am Institut für Romanistik der Universität Wien ernannt. Von 2000 bis 2002 war er Leiter des Instituts für Romanistik und von 2009 bis 2014 stellvertretender Leiter desselben Instituts.[1] Er ist Übersetzer von Libretti für das Konzerthaus Wien, das Theater an der Wien und für die Salzburger Festspiele.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Horrorliteratur in der WIKIPEDIA

Der Begriff Horrorliteratur bezeichnet eine Literaturgattung, deren Gegenstand die Schilderung von angsteinflößenden und oft übernatürlichen Ereignissen ist. Dabei rücken überwiegend die grausigen Motive der Handlung (Monster, Untote, Dämonen, Entstellungen, Qualen etc.) in den Vordergrund bzw. Mittelpunkt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Wege in die Gefilde der Angst – von Edwin Baumgartner – auf wienerzeitung.at

    • Horror seit der Antike.
    • Der Schauer wird in England erfunden.
    • Ohne Poe kein Symbolismus.
    • Ein Schloss muss es sein, oder zumindest ein großes Haus. Hauptsache, das Gemäuer ist alt. Ein unterirdischer Gang und eventuell ein Verlies helfen ebenfalls bei der Stimmungserzeugung. Denn darum geht es: Stimmung machen. Und zwar unheimlich unheimliche Stimmung. Davon lebt die Schauergeschichte. Ob es nun Horace Walpoles „Schloss von Otranto“ ist oder H. P. Lovecrafts „Ratten im Gemäuer“. Oder Witold Gombrowiczs „Die Besessenen“.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

Magazine #62 – das Salz in der Phantastik-Suppe: SOL, Nr. 106 – Christina Hacker (Chefred.)

Christina Hacker (Chefred.)
SOL, Nr. 106, 2/2022, 27. Jhrg.
PRFZ, Rastatt (2022)
ISSN 1439-2453

Schwerpunkt: Perry Rhodan-Verfilmung

Aber, nicht einmal den Schwerpunkt finde ich so erwähnenswert, obwohl auch das eine interessante (und ewige) Sache ist. Viel interessanter fand ich den Artikel von Norbert Fiks, von Thomas Harbach und die Interviews. Einen eigenen Hinweis gebe ich hier auch auf die Publikation der PRFZ „60 Jahre Perry Rhodan“ und die im Heft erscheinende Rezension dazu …


Den Schwerpunkt des Heftes machen drei Texte zu den erfolgten und nicht erfolgten Verfilmungen von Perry Rhodan aus. Klaus N. Frick schildert dazu einen Seminarverlauf zu diesem Thema. Christina Hacker macht sich Gedanken zu vergangenen und zukünftigen Verfilmungen und Kurt Kobler referiert über die gestohlenen Film-Minuten in „Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall“…

Es ließe sich noch viel mehr zu und über eine PERRY RHODAN-Verfilmungsberichten. Wahrscheinlich könnte PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick ganze Bücher über geplante und nicht verwirklichte Film-Projekte schreiben. Ein Kapitel könnt ihr im Schwerpunkt dieser SOL lesen.
Die Geschichte einer Verfilmung entwickelt sich, je länger sie läuft, zu einer unendlichen Geschichte. Und es vergeht keine Woche, in der nicht ein Fan in den Sozialen Medien oder per E-Mail die Redaktion darauf drängt, PERRY RHODAN als Netflix-Serie zu verfilmen. Leider hat die Redaktion in Rastatt keinerlei Einfluss darauf. Die Rechte liegen woanders, und nur der Verlag in Hamburg kann darüber bestimmen …

Auszug 'Die Betonkapsel auf Teneriffa', Seite 32-36

Die beiden Interviews sind von Christina Hacker mit Sascha Vennemann und von Alexandra Trinley mit Peter Hopf geführt. Norbert Fiks läßt wieder Platons Atlantis auch in Bezug auf PR auferstehen und Thomas Harbach liefert einen sehr interessanten Artikel über Marianne Sydow – Autorin in einer Männerwelt. Man kann dieses Heft getrost empfehlen. Interessant gestaltet und auch abseits von Perry Rhodan lesbar…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Christina Hacker (Chefred.)
  • SOL, Nr. 106, 2/2022, 27. Jhrg.
  • PRFZ, Rastatt (2022)
  • Magazin, Heft A4, Heftklammern geheftet
  • 68 Seiten
  • ISSN 1439-2453

derzeit antiquarisch leider noch kaum greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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  • [Artikel] Marianne Sydow in der WIKIPEDIA

Marianne Sydow (* 24. Juli 1944 in Altdöbern; † 2. Juni 2013 in Kloster Lehnin; geb. Bischoff, geschiedene Sydow, seit 1980 bürgerlich Marianne Ehrig[1]) war eine deutsche Science-Fiction-Schriftstellerin. Sie veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Garry McDunn.…

Auszug


  • [Artikel] Atlantis in der WIKIPEDIA

Atlantis (altgriechisch Ἀτλαντὶς νῆσος Atlantìs nḗsos ‚Insel des Atlas‘) ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon (428/427 bis 348/347 v. Chr.) in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. als Erster erwähnte und beschrieb. Es war laut Platon eine Seemacht, die ausgehend von ihrer „jenseits der Säulen des Herakles“ gelegenen Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis schließlich um 9600 v. Chr. infolge einer Naturkatastrophe innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ untergegangen. …

Auszug


  • [Artikel] Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall in der WIKIPEDIA

Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall (Spanisch: Órbita mortal, Italienisch: …4 …3 …2 …1 …morte) ist ein italienisch-spanisch-deutscher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1967. Er ist der einzige Kinospielfilm, in dessen Mittelpunkt der Heftroman-Held Perry Rhodan steht. Die deutsche Fassung ist gegenüber der angloamerikanischen (Mission Stardust) um ca. 15 Minuten gekürzt. …

Auszug


siehe auch (Auszug):


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Phantastik #68 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis – Rainer Held

Rainer Held
Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis
Königshausen & Neumann, Würzburg (2009)
ISBN 9783826041631
Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften, Band 684

Hier ein Werk, dass ich leider für mich noch nicht einordnen kann. Ich bekam es aus einer Sammlungsauflösung und war sogar überrascht, dass dort dieses Buch vorgefunden wurde, obwohl es sich sonst um rein phantastische Sekundärliteratur handelte. …


Bis zum Erhalt des Buches war mir Antonio Tabucchi im phantastischen Zusammenhang noch nicht aufgefallen. So wie mir italienische Sekundärliteratur in deutscher Übersetzung auch kaum untergekommen ist. Jedoch der Titel weckt doch einiges Interesse, wo doch das Imagimäre, das nur in der Vorstellung vorhandene, nicht wirklich vorhandene sehr am phantastischen vorbeischrammt. Sehen wir mal ins Ziel der Untersuchung: …

Traum und Fiktion verweisen auf einen Bereich, der mit Phantastie, Imagination und Ähnlichem zu tun hat. Hierher gehören auch die Phänomene Halluzination und Delirium, mit denen Tabucchi seine Romane „Requiem“ und „Gli ultimi tre giorni di Fernando Pessoa“ überschrieben hat. Als Oberbegriff für die meisten dieser Erscheinungen bietet sich „das Imaginäre“ an, wie ihn Wolfgang Iser in seinem Buch „Das Fiktive und das Imaginäre“ definiert. …

Auszug 'Ziel der Untersuchung', Seite 10-12

Nun, so kommen wir dem Thema schon ein bisschen näher. Das genannte Buch steht auch schon seit geraumer Zeit auf meiner „Will haben“-Liste. Diese hier leicht überarbeitete Fassung der Dissertation Rainer Helds berücksichtige alle bis Anfang 2007 erschienenen Werke Tabucchis und untersucht, wie der Autor das Imaginäre in der Welt seiner Figuren konstituiert. Er hinterfragt auch die Rolle des Imaginären in Literatur und realem Leben. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rainer Held
  • Die Rolle des Imaginären und des Vergangenen im literarischen Werk Antonio Tabucchis
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2009)
  • Epistemata – Würzburger wissenschaftliche Schriften, Reihe Literaturwissenschaft, Band 684-2009
  • Taschenbuch
  • 294 Seiten
  • ISBN 9783826041631

Kleinster Preis: € 24,80, größter Preis: € 57,52, Mittelwert: € 24,80

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Antonio Tabucchi in der WIKIPEDIA

Antonio Tabucchi (* 24. September 1943 in Vecchiano bei Pisa; † 25. März 2012 in Lissabon) war ein italienischer Schriftsteller, Literaturwissenschaftler und Übersetzer. Er war der Ehemann der portugiesischen Literaturprofessorin und Editorin Maria José de Lancastre…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Das Imaginäre in der WIKIPEDIA

Das Imaginäre ist ein Sammelbegriff für alles „Bildhafte“. Darunter fallen materielle Bilder, aber auch mentale Vorstellungsbilder, seien diese individuell oder kollektiv. Im engeren Sinn bezeichnet der Begriff in der Theorie des französischen Psychoanalytikers Jacques Lacan – analog zu den Begriffen des Symbolischen und des Realen – eine der drei Strukturbestimmungen des Psychischen. In einem allgemeinen Sinn des alltäglichen Sprachgebrauchs versteht man unter „imaginär“ so viel wie „scheinhaft, scheinbar, nur in der Vorstellung stattfindend, unwahr, fiktiv“. Eine weitere Verwendung findet sich in der Mathematik, siehe: Imaginäre Zahl.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Wolfgang Iser in der WIKIPEDIA

Wolfgang Iser (* 22. Juli 1926 in Marienberg; † 24. Januar 2007 in Konstanz) war ein deutscher Anglist und Literaturwissenschaftler.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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