Beiträge getaggt mit Phantastische LIteratur

Phantastik #9 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Romantische Frauen

Dieses Werk ist Teil der Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, ist herausgegeben von Thomas Le Blanc und Bettina Twrsnick und spiegelt das literarische Symposion der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, die 29. Tage der Phantastik, vom 10. bis 13. September 2009, wieder …


Thomas Le Blanc/Bettina Twrsnick (Hrsg.) - Romantische Frauen

Thomas Le Blanc/Bettina Twrsnick (Hrsg.) – Romantische Frauen

Thomas Le Blanc / Bettina Twrsnick (Hrsg.)
Romantische Frauen
Die Frau als Autorin und als Motiv
von der Romantik bis zur romantic Fantasy
Tagungsband 2009
Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Band 105
Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (2011), A5 broschiert, 198 Seiten

Für das literaturwissenschaftliche Symosion „Romantische Frauen“, das mit diesem Band abgebildet wird, haben wir das 150. Todesjahr Bettine von Arnims zu Anlass genomen, die Frau in den Mittelpunkt aller BEiträge zu stellen …

Beim »deutschen Exportschlager Romantik« denkt man unweigerlich an große Gefühle, an Naturschwärmerei, an Verklärung, an Rückzug in die Innerlichkeit. Die deutsche literarische Romantik, die den ungefähren Zeitraum vom Ende des 18. bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts umspannte, war jedoch eingebunden in eine Zeit großer politischer Umwälzungen. Immerhin wurde 1848 mit der Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche erstmalig ein demokratisch gewähltes Parlament mit einer demokratischen Verfassung errichtet. War die Romantik also eine Flucht aus und vor einer Politik, die viel zu schnell das Gesicht der Welt veränderte – oder war sie eine bewusst subjektive Antwort in individueller Sichtweise darauf? Konnte sie damit neues gesellschaftliches Denken transportieren, ihren eigenen Teil zur bürgerlichen Emanzipation in der Überwindung des Feudalstaates beitragen, gar den Beginn der Frauenemanzipation in einer durchgehend männlich beherrschten Welt für sich in Anspruch nehmen? War dafür Bettine Brentano, die ihre persönliche Goethe-Verehrung literarisch hemmungslos auslebte und als Bettine von Arnim in Berlin einen politisch aktiven Salon führte, ein Vorbild? Deshalb wird in den Essays dieses Bandes nach der Rolle der Frau im realen Leben, in Politik und Literatur in der Epoche der Romantik gefragt, die Frau wird sowohl als aktive Schreiberin als auch als Motiv, als Projektionsfläche, als Thema fokussiert – damit wird ein Bogen geschlagen von der historischen Epoche zur Gegenwart, zur phantastischen Literatur des 20. Jahrhunderts, bis hin zur derzeit hochaktuellen romantic fantasy. Welche Themen und Motive der sogenannten »Schwarzen Romantik« erfahren derzeit eine Renaissance – wie zum Beispiel die Vampirthematik –, und warum tun sie das? Der Band enthält die Vorträge, die anlässlich der internationalen literarischen Tagung »Romantische Frauen – 29. Wetzlarer Tage der Phantastik« im September 2009 in Wetzlar gehalten wurden, jeweils in erweiterter Fassung: • Jutta Osinski: Liebe, Tod und Poesie. Die großen Themen der Romantik • Jochen Strobel: »Ich werde noch oft mit leichtem Herzen Scherz und List durchwühlen«. Bettine von Arnim (1785 – 1859) – eine Autorin zwischen Romantik und Vormärz • Daniel Tobias Seger: Die Geburt eines Dämons aus dem Geiste einer Frau. Mary Shelleys »Frankenstein« • Martin A. Völker: »Umstrahlt vom Adel sittlicher Schönheit«. Humor und Konvention bei Emilie Lohmann (1783 – 1830) • Karin Rinn: Sehnsucht nach einer besseren Welt. Starke Frauen und romantische Geschichtsbetrachtung • André Vieregge: Dämonisierte Weiblichkeit. Zur Bedrohung durch sexuelle Emanzipation in den Texten der Schwarzen Romantik • Friedhelm Schneidewind: Liebe mit Biss. Romantische Frauen und ihre Abkömmlinge in der modernen Vampirliteratur • Martin Wambsganß: Küsst du noch oder beißt du schon? Vampire, Keuschheit und die dunkle Romantik wilder Gefährtinnen • Manuel Bauer: Geselligkeit in »sehr gemischten Kreisen«. Der literarische Salon der Romantik …

(Quelle: Publikationskatalog der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Stand Jänner 2019)

Antiquarisch gesichtet: leider nicht greifbar – laut Publikationskatalog der Bibliothek jedoch dort erhältlich


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Artikelrevue #13 – Themen der Woche: 9.6. – 15.6.2019

Der gut gemixte Artikelauflauf kommt auch dieses Mal, nicht unerwartet, am Samstag. Gerade richtig fürs Wochenende, zum Schmökern und Gustieren. Alles Gute und ein schönes Wochenende – erholt euch gut…


  1. noen.at

    Raimund Peter: Der Raumschiffbauer

    Die Faszination Weltraum ergreift viele Menschen im Kindesalter. Auch beim Korneuburger Raimund Peter war es so. Doch ihn ließ sie nicht mehr los. Er konstruiert Raumschiffmodelle – welche zum Anfassen, aber auch Modelle virtueller Natur. …

  2. perry-rhodan.net

    Nnedi Okorafor: Binti

    Außergewöhnliche und faszinierende Science Fiction

    Nnedi Okorafor ist eine der ungewöhnlichsten Autorinnen, die es in der aktuellen Science-Fiction-Szene gibt. Sie lebt in den Vereinigten Staaten, wuchs aber in Nigeria auf. In ihren Geschichten und Romanen, die mittlerweile mehrfach preisgekrönt worden sind, verarbeitet sie Einflüsse aus Afrika ebenso wie aus dem technischen Umfeld der USA. …

    von perry-rhodan.net
  3. renisbooks.wordpress.com

    Urban Fantasy, Steampunk, High Fantasy… Hä?

    Subgenres der Phantastik auseinander zu halten, ist nicht gerade leicht, da Phantastik nicht nur ein einziges Genre definiert, wie beispielsweise Krimi oder Liebesroman. Phantastik ist ein Oberbegriff, unter dem sich viele verschiedene Themen sammeln, mischen und ständig neu herausbilden. Für einen besseren Überblick habe ich euch ein paar der wichtigsten bzw. häufigsten Subgenres herausgepickt und versuche, mit Beispielen und einer einfachen Erklärung ein bisschen mehr Licht ins Dunkel zu bringen. …

    von Reni Nürnberger
  4. boersenblatt.net

    Ko-Produktion von „John Sinclair“ vereinbart

    Ab Sommer 2019 übernimmt das Münchner Unternehmen Sony Music den Vertrieb für den Tonträgerhandel der Lübbe Audio Produkte.

    Sony Music wird dabei komplett für den physischen Vertrieb sowie für ausgewählte Programmbereiche des digitalen Vertriebs zuständig sein, so die gemeinsame Presseinformation. Ein zentraler Bestandteil der Zusammenarbeit sei die vereinbarte Ko-Produktion der Kultserie „Geisterjäger John Sinclair“. Ab Juni werden aller Novitäten dieser Reihe physisch und digital von Sony Musics Artist & Label Services vertrieben. …

    von boersenblatt.net
  5. literaturkritik.de

    Die Nähe des fernen Fremden

    Tobias M. Schwaiger untersucht, wie die Science in die Fiction kommt

    Ein Raumschiff tanzt im Weltraum, dazu die Klänge von Johann Strauß’ Donauwalzer. Wir beobachten ein Medium im Film. Mit der Musik stimmt die sogenannte Atmo, das Tonmilieu des Films, Stanley Kubricks 2001: A Space Odyssee. Doch dann ein Schnitt, die Kamera ist jetzt im Cockpit des Raumschiffs, und wir stellen fest, dass die Astronauten das Stück hören, das auch wir hören. Der Film reflektiert durch diese transmediale Täuschung nicht nur seine eigene Medialität, er zeigt auch die Schnittstellen und Grenzen medialer Beobachtung und medialer Darstellung, die Nähe des fernen Fremden.

  6. literaturkritik.de

    Maskulin(istisch)er Tunnelblick

    Hans Esselborn hat eine einseitige Geschichte des deutschsprachigen Zukunftsromans geschrieben

    Es gab einmal Zeiten, da galt Science-Fiction als Literatur, die von Jungs für Jungs geschrieben wurde. Sie sind lange vorbei, und zwar spätestens seit Autorinnen in den 1960er und 1970er Jahren nicht nur einige der bedeutendsten Romane des Genres vorgelegt haben und entsprechend mit Preisen bedacht wurden, sondern ihr neue Felder wie das Spiel mit Sexualitäten und Geschlechtern eröffnet und ganze Subgenres beflügelt oder – wie zum Beispiel die feministische Science-Fiction – überhaupt erst ins Leben gerufen haben. So bekannte etwa William Gibson, wie viel seine Neuromancer-Trilogie der Kurzgeschichte The Girl Who was Plugged In von James Tiptree jr. zu verdanken hat.

  7. tor-online.de

    50 Shades of Bollocks: schlechter Sex in der Fantasy und Science Fiction

    Jährlich verleiht „Literary Review“ den Bad Sex Award für außerordentlich schlechte Sexszenen. Grund genug, einmal einen genaueren Blick auf schlecht geschriebene oder zumindest (unfreiwillig?) komische Sexszenen in der Science-Fiction- und Fantasyliteratur zu werfen. (Achtung, mit Lach(s)garantie!)

  8. Unbenanntkinderundjugendmedien.de

    Kleu, Michael (Hg.): Antikenrezeption in der Science Fiction

    Die griechisch-römische Antike und Science-Fiction haben absolut nichts miteinander zu tun?! Michael Kleu belehrt die Leser anhand seines Sammelbandes „Antikenrezeption in der Science Fiction“ eines Besseren und weist zusammen mit den in diesem Werk publizierenden Experten nach, dass nicht nur weltweit bekannte Sci-Fi-Autoren wie Lovecraft die Antike als Fundus zur Evokation von fantastischen Motiven nutzen, sondern auch der Filmindustrie Hollywoods.

    von Dr. Michael Sylvia Stierstorfer
  9. nzz.chnzz.ch

    Dieser Roboter hat Moral. Das bekommt ihm und den Menschen rundum nicht allzu gut

    Wie gehen wir mit künstlicher Intelligenz um – und was passiert dabei mit uns selbst? Der britische Schriftsteller Ian McEwan probiert das in einer pikanten Konstellation aus und hobelt nebenher ein bisschen an der Welt- und Wissenschaftsgeschichte. …

    von Angela Schader
  10. phantastik-couch.dephantastik-couch.de

    PAN-Branchentreffen 2019

    Wenn man mich nach meinen Lesevorlieben fragt, antworte ich meistens mit nur einem Wort: Fantasy! Nicht selten passiert es dann, dass ich schief angeschaut werde. Denn Fantasy ist nicht jedermanns Ding. Und nicht selten wird die Meinung der Feuilletons vertreten, Fantasy sei gar keine richtige Literatur und das Trivialste, was die Unterhaltungsliteratur zu bieten hätte.

    von Lisa Reim
  11. krone.at

    Schule verbannt Rotkäppchen aus Bibliothek

    Sind Märchen wie Rotkäppchen und Dornröschen zu sexistisch? Eine Schule in Barcelona hält diese Klassiker ungeeignet für unter Kinder unter sechs Jahren. 200 andere Bücher fielen der Zensur in der Bibliothek zum Opfer. Sogar die Legende des Heiligen Georg, dessen Namenstag als Schutzpatron Katalaniens groß gefeiert wird, ist unter den Büchern in der Schule nicht mehr zu finden. …

    von krone.at
  12. filmstarts.de

    „I Am Legend“: So viel brutaler sollte Ridley Scotts Version mit Arnold Schwarzenegger ausfallen

    „I Am Legend“ kam Anfang 2018 mit Will Smith in der Hauptrolle in die deutschen Kinos. Vor allem die Horror-Elemente konnten dabei jedoch nicht durchweg überzeugen. Dabei hätte alles auch ganz anders kommen können…

    von Björn Becher
  13. filmstarts.de

    Böser als Voldemort: Vor dieser „Harry Potter“-Figur hat Stephen King am meisten Angst!

    In „Harry Potter und der Orden des Phoenix“ kommt eine Figur vor, die Horror-Ikone Stephen King noch mehr Angst einjagt als Lord Voldemort…

    von Regina Singer
  14. spiegel.de

    Science Fiction über Frauenhass

    Auf dem besten Weg zum Höhlenmenschen

    Es ist heiß, eine Theokratie erklärt Gebärfähige zur Gefahr: In dieser Horrorwelt ist die schwangere Cedar auf der Flucht. Louise Erdrichs „Der Gott am Ende der Straße“ ist eine Dystopie, die ins Heute passt.


siehe auch (Auszug):


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verstädigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

, ,

Hinterlasse einen Kommentar

Phantastik #10 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Jenseits von Raum und Zeit

Fantasy und Science-Fiction? Noch immer eher blinde Flecken im Fokus der Literaturrezeption. Arrivierte Autoren wie Dietmar Dath, Andreas Eschbach und Bernhard Hennen sowie versierte Essayisten wie Christian Endres, Anja Kümmel und Lars Schmeink werfen, in Zusammenarbeit mit der Redaktion des Phantastikmagazins Tor Online, Schlaglichter ins vorgebliche Dunkel. …

(Quelle: Verlagsbeschreibung)

Versch. - Jenseits von Raum und Zeit

Versch. – Jenseits von Raum und Zeit

Hans Jürgen Balmes/Jörg Bong/Alexander Roesler/Oliver Vogel/Hannes Riffel (Hrsg.)
Jenseits von Raum und Zeit
Phantastische Literatur im 21. Jahrhundert
S. Fischer, Frankfurt/Main (2019), Taschenbuch, 312 Seiten
ISBN 9783108091170

Ein sehr überraschendes Buch, denn ich vermutete nicht, dass die „Neue Rundschau“ dieses Thema aufgreifen würde. Ohne entsprechenden Hinweis auf den Social Media Kanälen wäre es an mmir vorübergegangen. Gepriesen seien die Netzwerke. Ich bin gespannt.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 10.98 EUR, größter Preis: 30.06 EUR, Mittelwert: 17.00 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, ,

Hinterlasse einen Kommentar

Science Fiction #20 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Nachdem ich „Vorgriff auf das Lichte Morgen“ nun endlich in meine Sammlung aufnehmen konnte, war es nur zu erwarten, das ich es nicht lassen konnte, die darin angegebene Sekundärliteratur ehest mit meiner Buchverwaltung abzugleichen. Wie ihr euch denken könnt, ist da einiges zu ergänzen gewesen 🙂 . Zum Beispiel …


Horst Heidtmann - Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Horst Heidtmann – Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Horst Heidtmann
Utopisch-phantastische Literatur in der DDR
Untersuchungen zur Entwicklung eines unterhaltungsliterarischen Genres von 1945–1979
Fink, München (1982), Broschiert, 280 Seiten
ISBN 3770520726

Heidtmann war einer der Ersten, neben Simon und Spittel, die einen Ansatz für eine umfassende Gesamtdarstellung der Science Fiction in der DDR boten.

Unter anderem darauf aufbauend konnten Angela und Karlheinz Steinmüller ihr Standardwerk „Vorgriff auf das Lichte Morgen, Studie zur DDR-Science-Fiction“ in Angriff nehmen.

Bis 1979 waren in der DDR rund Veröffentlichungen von Science Fiction, im Sinne Heidtmanns, erschienen. Davon knapp 200 von DDR-Schriftstellern.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 5.75 EUR, größter Preis: 297.83 EUR, Mittelwert: 5.89 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

, , ,

Ein Kommentar

Artikelrevue #12 – Themen der Woche: 2.6. – 8.6.2019

„Es gibt noch Rettung“ – heißt es in einem Artikel, Ja,das gibt es – das Wochenende ist nah. Also, alles in Ruhe und mit Entspanntheit, dann wird’s schon wieder. Willkommen im Wochenende …


  1. geschichtedergegenwart.ch –

    Mord mit Regen­schirm. Über die Phan­tastik der Realität

    Wir haben uns mitt­ler­weile daran gewöhnt, Desin­for­ma­tion als die Mani­pu­la­tion unserer Wirk­lich­keit durch fake news oder als gezielte Streuung von Gerüchten zu betrachten. Gerade ist dazu wieder ein kleines Buch mit dem Titel Die Wahr­heit schafft sich ab. Wie Fake News Politik machen bei Reclam erschienen. Unzäh­lige andere Publi­ka­tionen gehen in eine ähnliche Rich­tung. Dabei zielt Desin­for­ma­tion tradi­tio­nell nicht nur auf Lüge, Bull­shit und Camou­flage, sondern auch auf die Verun­si­che­rung der sinn­lich bzw. empi­risch wahr­nehm­baren Realität. …

  2. deutschlandfunkkultur.de

    Technologie ist nicht unbedingt ein Heilsbringer

    33 Jahre nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl inszenieren Sky und HBO das Unglück als TV-Serie. Im Mittelpunkt stehe der Umgang mit unsicherer Technologie, sagt Medienwissenschaftler Lars Schmeink. Es gebe klare Parallelen zur heutigen Weltlage.

    Lars Schmeink im Gespräch mit Timo Grampes
  3. freitag.de

    Es gibt noch Rettung

    Märchen Hermynia Zur Mühlen wurde als Adlige geboren. Mit ihren Erzählungen kämpfte sie für eine gerechtere Welt.

    Sie schreibt Märchen, proletarische Märchen, wo sich Wunderliches zuträgt: Ein Kohlestück erzählt einem Jungen vom Leid der Minenarbeiter, ein junger Spatz macht sich auf den Weg über das Meer und durchbricht damit die Privilegien der Zugvögel, der sinnbildlichen Oberschicht-Vertreter, und auf einer utopischen Insel triumphieren die solidarischen Bewohner über den Privatbesitzwahn der Kapitalisten. …

  4. tagesspiegel.de

    Märchen im Ägyptischen Museum Sindbad trifft Cinderella

    Eine Ausstellung im Ägyptischen Museum zeigt, wie Araber und Europäer sich gegenseitig inspirierten. … Viele Geschichten und Märchen wurden als Nebenprodukt von diplomatischen und wissenschaftlichen Reisen gesammelt. So hat Antoine Galland 1730 die erste Übersetzung der „1001 Nacht“ veröffentlicht. Aber auch Berichte früher arabischer Reisender wie Ibn Battuta aus dem 14. Jahrhundert zeugen von dem Interesse an fremden Kulturen.

  5. tor-online.detor-online.de

    Science Fiction von Frauen #4: Catherynne M. Valente

    Frauen waren, egal ob als Autorinnen oder Leserinnen, schon immer ein Teil der Science Fiction. In den letzten Jahren verschafft sich eine neue, feministische Generation von Autorinnen Gehör. Catherynne M. Valente ist eine von ihnen. …

    von Judith Vogt
  6. mmthurner.wordpress.com –

    Interview mit … Klaus N. Frick

    Das heurige Jahr ist aus mehrerlei Hinsicht ein besonderes für die Macher von PERRY RHODAN. Es gab den dreitausendsten Roman der Erstauflage zu feiern und in wenigen Tagen erscheint Jubiläumsband 200 der „kleinen“ Schwesternserie PERRY RHODAN NEO. Dazu kommen Bücher, Miniserien und E-Book-Projekte.
    Ich hatte Gelegenheit, via Mail ein Interview mit Chefredakteur Klaus N. Frick zu führen. …

  7. Unbenanntdiezukunft.de

    Die Chronologie des Wüstenplaneten

    Die wichtigsten Ereignisse aus Frank Herberts „Dune“-Universum, chronologisch sortiert

    von Die Redaktion-Die Zukunft
  8. perry-rhodan.net

    Der Redakteur erinnert sich: Meine Welt der Fanzines wurde größer

    Nachdem ich die ersten Kontakte zu Fans geschlossen hatte, entwickelten sich im Frühjahr und Sommer 1979 in rasender Geschwindigkeit weitere Bekanntschaften. Mit der kleinen Kofferschreibmaschine, die mir meine Eltern geschenkt hatten, schrieb ich zahlreiche Adressen an, die ich in den PERRY RHODAN-Clubnachrichten oder auf den Seiten des PERRY RHODAN-Magazins ausfindig machte. …

  9. fantasyguide.de

    Interview mit Judith Vogt

    Ihr SF-Roman Roma Nova wurde gerade erst für den Kurd Laßwitz Preis nominiert, sie engagiert sich für mehr Sichtbarkeit von SF-Autorinnen und ihre Phantastik-Werke mit ihrem Mann Christian erregen regelmäßig Aufmerksamkeit. Wir baten Judith Vogt um ein Interview: …

    geführt von Ralf Steinberg
  10. Unbenanntfhtagn-rpg.de

    Spielwelt

    FHTAGN ist nicht nur ein Regelwerk, sondern auch eine bestimmte Sicht auf das literarische Erbe von H. P. Lovecraft und den zahllosen anderen Autorinnen und Autoren, die zu dem, was heute unter dem Begriff Cthulhu-Mythos zusammengefasst wird, beigetragen haben. Vorweg sei gesagt, dass es nicht das richtige oder das falsche Verständnis von der Art und Weise gibt, wie Rollenspiel in der Welt von Lovecraft & Co. auszusehen hat. Wie schon das Genre der Horrorliteratur oder des Horrorfilms unterschiedlichste Stilrichtungen hervorgebracht haben, so ist natürlich auch in der Welt des Pen-&-Paper-Rollenspiels jede Spielgruppe einzigartig und prägt mit ihrer Interpretion eines Szenarios ihren ganz eigenen Spielstil. …

  11. literaturkritik.de

    Der Titelheld als Marke

    Vor 300 Jahren erschien Daniel Defoes „Robinson Crusoe“

    „You know Moby-Dick before you know it“, schreibt Jonathan Lethem über Herman Melvilles weltberühmten Roman. Das gilt auch für Daniel Defoes Weltbestseller Robinson Crusoe: Man kennt ihn, bevor man ihn kennt.

    Die steile Karriere des Titelhelden begann gleich im Erscheinungsjahr 1719. Nach der Erstveröffentlichung von The Life and Strange Surprising Adventures of Robinson Crusoe of York, Mariner am 25. April ging das Buch bereits am 7. August in die vierte Auflage; einen Tag zuvor war eine unautorisierte Kurzfassung auf den Markt geworfen worden. Schon am 20. August erschien der Fortsetzungsband The Further Adventures of Robinson Crusoe.

    Von Rolf Schönlau

     

  12. netzwelt.de

    Bürgerkrieg in Gondor

    Im Jahr 1432 des Dritten Zeitalters herrscht Bürgerkrieg in Gondor, da der Thronerbe Eldacar vom Adel nicht anerkannt wird. Osgiliath, die eigentliche Hauptstadt, wird belagert und zu Teilen zerstört. Eldacar flieht in den Norden nach Rhovanion, sein Sohn wird von Castamir ermordet, welcher den Thron danach an sich nimmt. Er ist beim Volk jedoch sehr unbeliebt. …

    von netzwelt.de
  13. heise.de

    heise online: Welten – eine Leseprobe aus „Die letzte Crew des Wandersterns“

    Mit der SF-Buchreihe „heise online: Welten“ werfen wir einen Blick in die Zukunft. Wir wollen auch den Blick schärfen, wie Digitalisierung die Welt verändert. …

    von Jürgen Kuri
  14. tor-online.de

    Game of Thrones: Wie ein Kampf von Arya gegen „The Hound“ in Wirklichkeit aussehen würde (und wie Arya ihn gewinnt)

    Eine Studie besagt, dass 16,4 Millionen Game-of-Thrones-Fans der Meinung sind, Arya sei die beste Schwertkämpferin in Westeros. Das mag innerhalb der Geschichte aufgehen. Aber wie würde so ein Duell ganz realistisch aussehen? Schwertkampfexperte Adam Nawrot unterzieht Aryas Kampfszenen einem Realitätscheck.

    von Adam Nawrot

siehe auch (Auszug):


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verstädigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

, ,

Hinterlasse einen Kommentar

Fundstücke #1 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Denkräume und Denkbewegungen

Fundstücke, die neue Kategorie wird Bücher, Links, Downloads bringen, welche  mir bei meinen Streifzügen durch die Weiten des Internets auf die Festplatte gesprungen sind und bei denen ich glaube, dass sie auch euch interessieren könnten …


Christian Hoffstadt - Denkräume und Denkbewegungen

Christian Hoffstadt – Denkräume und Denkbewegungen

Christian Hoffstadt
„Denkräume“ und „Denkbewegungen“
Untersuchungen zum metaphorischen Gebrauch der Sprache der Räumlichkeit
Universitätsverlag Karlsruhe, Karlsruhe (2009), Internetdownload, 218 Seiten
ISBN 9783866443785 (Print)

Ist eigentlich dem „begleitende Literatur“-Lager zuzurechnen, aber es beinhaltet auch Sekundärliterarisches zur Utopie und Fiktion:

… Das vierte (eigentlich 5. Kapitel) Kapitel, Raumdiskurse III, kann paradoxerweise als „praktischer“ Teil der Arbeit verstanden werden, auch wenn es dort konkret um komplexe räumliche Metaphern in hochtheoretischen Werken verschiedener Denker gehen soll. Verschiedene Philosophien werden dort auf ihre räumliche Metaphorizität und Konstruiertheit untersucht. Beginnend beim Platonischen Nicht-Ort, der Utopie, wird über das Höhlengleichnis ein Bogen zur Frage gespannt, wie Fiktion erkenntnisleitend werden kann. Die anschließende Kurzdarstellung der Architektur der Vernunft bei Kant wird konterkariert durch die Darstellung der metaphernreichen (und zugleich metapherntheoretischen) Schrift Nietzsches
Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne und der Frage nach den Ruinen der Vernunft bzw. ihrer Archäologie. …

5.1 Utopie und Fiktion…………………………………………………. S. 109
5.1.1 Utopie und Gegenwelt…………………………………..……… S. 110
5.1.2 Logos – Mythos – Utopie………………………………………… S. 111
5.1.3 Platons „Politeia“ und das Höhlengleichnis….………… S. 112
5.1.4 Mögliche Welten als Entwurfsräume……………….…….. S. 114
usw.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 14.00 EUR, größter Preis: 34.55 EUR, Mittelwert: 26.50 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Phantastik #9 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Marvel Studios – Die illustrierte Enzyklopädie

Das Marvel Cinematic Universe (MCU) besteht aus einer Reihe von Superhelden, die sich zu den Avengers zusammenschließen, wenn die Erde wieder einmal den tückischen Schurken von Außerirdischen, Terroristen oder Androiden-Armeen zu unterliegen droht. Hier in gesammelter Glorie …


Marvel Studios - Die llustriete Enzyklopädie

Marvel Studios – Die llustriete Enzyklopädie

Adam Bray
Marvel Studios – Die illustrierte Enzyklopädie
Dorling Kindersley, München (2019), gebundene Ausgabe, 200 Seiten
ISBN 9783831036608

Diese Buch ist ein einzigartiger bebildeter Führer zu eiener Schatztruhe voller Figuren, Gegenständen und Orte, die man im MCU findet. Aud diesen Seiten geht es um diese faszinierenden Bestandteile der Geschichten und darum, wie sie in den üppigen, bildgewaltigen Reigen des Marvel Cinematic Universe pasen.

Alles in allem ein buntes, wunderschönes Buch zum Träumen von den gigantischen Taten der großen Wundergestalten unserer Zeit. Hab‘ das  Schmökern darin genossen, obwohl ich kein all zu großer Fan dieses Universum bin, ich kann allerdings auch träumen …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 18.88 EUR, größter Preis: 35.38 EUR, Mittelwert: 24.95 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Artikelrevue #11 – Themen der Woche: 26.5. – 1.6.2019

Wieder vierzehn neue Artikel in einer etwas anderen Form. Vielleicht gefällt es euch ja so besser? Naja, ein Wochenende ist Zeit euch daran zu gewöhnen. Alles Gute und schöne Erholung…


  1. literatopia.de 

    Sabrina Železný (24.04.2019)

    Literatopia: Hallo, Sabrina! Kürzlich ist Deine Space Opera „Feuerschwingen“ bei ohneohren erschienen. Was erwartet die Leser in Deinem ersten Science-Fiction-Roman?
    Sabrina Železný: Eine intergalaktische Schatzsuche, ein goldenes Raumschiff, Wortgefechte und reichlich unfreundliche Lamas. Und ja, natürlich Inka im Weltraum …

    von Judith Madera
  2. enpunkt.blogspot.com

    Anstrengendes Seminar

    Das diesjährige Kurzgeschichten-Seminar an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel ist durchaus anstrengend. Zusammen mit dem Autor und Übersetzer Uwe Anton bin ich als Dozent tätig; neben uns sind 16 Autorinnen und Autoren anwesend, mit denen wir drei Tage lang über Texte sprechen, an Texten arbeiten und auch Texte schreiben. …

    von Klaus N. Frick
  3. weser-kurier.de

    George Lucas zum 75. Geburtstag George Lucas zum 75. Geburtstag

    Bis zu den Sternen und noch viel weiter

    Die Filmwelt hat George Lucas so einiges zu verdanken, allem voran natürlich „Star Wars“ und „Indiana Jones“. Doch der geniale Medien-Pionier gilt als eigenwilliger Zeitgenosse – und wurde oft missverstanden. Nun wird er 75. …

    von Markus Schu
  4. deutschlandfunk.de

    Begegnungen in der Science Fiction

    Die Bug Eyed Monster und wir

    „Die wollen uns unsere Frauen wegnehmen, diese Bug-Eyed Monster“, sagt Science-Fiction-Spezialist Hartmut Kasper im Dlf. Im Büchermarkt Spezial spricht er über Ikonographie, Groschenheftchen als Debütorte großer Schriftsteller – und wer die eigentlichen Fremdkörper auf dieser Erde sind: wir. …

    Von Hartmut Kasper und Jan Drees
  5. rp-online.de

    Museum Villa Erckens zeigt Wolf im Spiegel der Zeit: Der Wolf als Fabelwesen und Mythos

    Aus der Sammlung Burkhart Haefele zeigt das Museum Grafiken und Einzelblätter, die ein gemeinsames Thema haben: Wölfe. Ob Märchen, real existierendes Tier oder Legende: der Wolf ist ein beliebter Topos der Kulturgeschichte. …

  6. butenunbinnen.de

    Science Fiction im Keller: Wie sich dieses Ehepaar ein Raumschiff baute

    Einen selbstgebauten Raumschiff-Simulator in einem Tresorraum – das hat das Ehepaar Uwe Lührs und Cora Kathmann im Keller ihres Geschäfts „Der Spielspass“ in Bremerhaven. Beide sind große Star-Trek-Fans und bezeichnen sich augenzwinkernd als Nerds. Künftig wollen sie den Simulator dann als Escape Room mit eingebauten Rätseln anbieten …

    von Joschka Schmitt
  7. chip.de

    Stephen King’s „Es“ 2: Der erste Trailer ist da

    Jessica Chastain, James McAvoy oder Bill Hader werden sich ordentlich ins Zeug legen müssen, wenn sie Gestaltwandler ES ein für alle Mal das schaurige Handwerk legen wollen. Nun ist der erste Trailer zum zweiten Kapitel von ES erschienen und führt uns geradewegs dorthin zurück, wo alles begann. …

    von Redaktion Blairwitch
  8. deutschlandfunkkultur.de

    Korrespondenten berichten über Märchen

    In indischen Märchen kommen viele Götter und Tiere vor, wie zum Beispiel der Affengott Hanuman. In Russland wird die alte Hexe Baba Jaga den Kindern gefährlich. Und in Singapur geht es immer um Moral und darum, etwas fürs Leben zu lernen. …

    Von Matthias Baxmann und Matthias Eckoldt
  9. linkedin.com

    Die Macht der Science Fiction: Mit Zukunftsvisionen die Gegenwart gestalten

    Der technologische Fortschritt entwickelt sich exponentiell. Selbst wenn das Moorsche Gesetz einmal nicht mehr gelten sollte, wird sich daran nichts ändern. Wir erleben gerade einen tiefgreifenden kulturellen Wandel, was unser Verhalten gegenüber neuen Technologien angeht. Sogar unser Verhältnis zum Faktor „Zeit“ ändert sich – denn oftmals geht es heute darum, die Zukunft bereits in der Gegenwart zu finden. Das Problem: Die Entwicklung neuer Technologien schreitet so schnell voran, dass man unmöglich vorausahnen kann, wozu diese in fünf Jahren in der Lage sein werden. …

  10. telebasel.ch

    Was hinter dem Fantasy-Hype steckt

    Was macht «Game Of Thrones» und Co. so populär? Eine Cosplayerin, ein Soziologe und ein Experte für Fantasy-Literatur erklären ihre Sicht auf den Trend.

  11. diezukunft.de

    Überlebensgroß – Ray Bradbury wird Kunst

    Ray Bradburys Beitrag zur phantastischen Literatur kann man gar nicht hoch genug einschätzen. Speziell seine Kurzgeschichten haben bis heute wenig von ihrem Flair verloren, selbst wenn sie aus einer anderen Epoche zu uns wehen. Und über seinen Roman „Fahrenheit 451“ (im Shop) müssen wir erst gar nicht reden. …

  12. literaturcafe.de

    Zur Walpurgisnacht zwei kleine garstige Märchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm

    Von wegen »… und sie lebten glücklich bis an ihr Lebensende!« Einige der Märchen, die die Gebrüder Grimm zusammengetragen haben, waren ganz schön böse. Zur Walpurgisnacht gibt es daher im Podcast des literaturcafe.de zwei kleine garstige Märchen zu hören. …

    von literaturcafe.de
  13. faz.net

    Nach der Apokalypse ist vor der Apokalypse

    Der russische Autor Dmitry Glukhovsky schreibt einen Roman, seine Fans schreiben ihn weiter, und es wird ein Computerspiel daraus: Was uns die Geschichte von „Metro“ lehrt. …

    von Tobias Müller
  14. volltext.net

    „Ich bin vierzig Jahre aus Kanaan hinausgewandert“

    Das Schloss von Franz Kafka zu lesen oder überhaupt etwas von diesem Autor zu lesen, als gäbe es die ganze Rezeptionsgeschichte nicht, kann bald hundert Jahre nach seinem Tod noch dem naivsten Leser kaum gelingen. Zu stark ist die Definitionskraft des Werkes, zu stark auch die Vorstellung dessen, was ein Schriftsteller ist oder was er sein könnte, von seiner Person geprägt, zumindest ein bestimmter Typus Schriftsteller, als dass nicht jeder nur ein bisschen Interessierte in irgendeiner Form davon gehört hätte.

    Norbert Gstrein über Franz Kafkas Roman Das Schloss.

siehe auch (Auszug):


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verstädigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

, ,

Hinterlasse einen Kommentar

Magazine #19 – das Salz in der Phantastik-Suppe: !Time Machine. Ausgabe 2

Das Magazin aus dem Wurdack-Verlag, dass nur einmal im Jahr erscheint (leider). Heute ist die zweite Ausgabe auf meinem Schreibtisch gelandet und ich muss sagen, die Erwartungen wurden erfüllt und  das Magazin hat sich, nach der Startauflage 2018, etabliert. Mal sehen wie lange Wurdack ein Magazin in dieser Qualität gewillt ist zu finanzieren. Noch dazu ein Magazin mit sekundärliterarischem Inhalt…


!Time Machine, ausgabe 2/2019

!Time Machine, Ausgabe 2/2019

Christian Hoffmann / Udo Klotz (Redak.)
!Time Machine, Ausgabe 2, 2019
Wurdack, Nittendorf (2019), Magazin A4 geheftet, 66 Seiten

Also, die zweite Ausgabe des Magazins aus dem Hause Wurdak konnte das halten, was die Erste versprochen hat. Alle Kritik, die es geben mag, ist Jammern auf hohem Niveau und schmälert nicht das Gesamtbild.

Fangen wir damit an und vergessen es dann sofort wieder.

  • Der Bezug aus dem Ausland hat sich etwas schwierig gestaltet aber das sollte jetzt behoben sein, die Software gibt es jetzt her, dass man ausländische Adressen eingibt. Drum gibt’s diese Besprechung auch erst jetzt …
  • Für meinen Geschmack sind einige der Artikel für ein Magazin zu lange. Hier erneuere ich meine Anregung das Magazin auf (zumindest) zwei Ausgaben pro Jahr zu erweitern (wünschen wird man sich ja noch was dürfen). Die Aufteilung von so langen Artikel würde dem Magazin m.E. guttun.

So, Schluß damit, zum Positiven:

      • Man traut sich auch lange Artikel zu bringen (Dass sie für eine Ausgabe zu lang sind, siehe oben). Im Speziellen „In achtzig Kratern um den Mond“ von Udo Klotz finde ich, trotz der Länge, gut bis sehr gut. Ich selbst habe einen solchen Artikel in der Schublade, der sich im Beginn fast als Zwilling zeigt, aber jetzt kann ich diesen dem Schredder übergeben – es gibt kaum was hinzuzufügen. Allerdings frage ich mich warum niemandem (ich kenne mehrere Artikel zum Thema) Perry Rhodan dazu einfällt. Da spielt der Mond auch in vielen Fällen eine nicht so geringe Rolle. Da gibt es einige Spezialessays darüber, also?
      • Mark Brandis – Abenteuer im Weltall – gut, eine Gelegenheit fein in eigener Sache Werbung zu machen. Wenn es aber dazu beträgt ein Magazin zu erhalten so sei es. Interessant ist er allemal.
      • Den Artikel „Willy Ley und der Luftpriat“ von Wolfgang Both fand ich auch in Ordnung. In dieser Artikel-Übersetzung stellt Willy Ley den Kapitän Mors neben Figuren wie Nat Pinkerton, Nick Carter, Buffalo Bill und Captain Future.
      • Highlight in diesem Heft ist für mich aber mit Abstand der Artikel „Religion und Science Fiction“ von Hans Frey. Gut, verständlich und mit Beispielen hinterlegt bietet er Information und überzeugt. Jedenfalls lese, auch wenn der Titel etwas altbacken daherkommt.
      • Sehr gut finde ich auch „Science Fiction History“ von Hardy Kettlitz. Hier wäre noch anzumerken, dass ich solche Zusammenstellungen von Autoren aus der ehemaligen DDR immer interessanter finde, da diese auch immer die Veröffentlichungen, Ereignisse und Personen auch aus der ehemaligen DDR mit einfließen lassen. Dies vergessen Nicht-DDR-Erfahrene sehr oft. Dass es hier zwei Sphären gab, die beide einer Betrachtung bedürfen. Auch, wenn manche gefühlt vielleicht etwas hochmütig auf die DDR-Spezifika herabblicken.
      • Jedenfalls hervorzuheben und zu loben sind die umfangreichen Literaturverzeichnisse die auf eine Vertiefung der Lektüre einladen.

Resümee: Auf jeden Fall kaufen und lesen. Das Heft macht Spaß und die Wartezeit von einem Jahr auf ein Neues fällt schwer. Für sekundärliterarisch Interessierte ist das Heft ohnehin ein Pflichtkauf.

, , , , , , , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Science Fiction #21 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Neue deutsche Literatur, Nr. 1/1970

Die „Neue Deutsche Literatur“ war eine zwischen 1952 und 2004 erschienene Literaturzeitschrift, die zusammen mit Sinn und Form eine der wichtigsten Zeitschriften dieser Art in der DDR war. Sie enthielt auch sekundärliterarisches Material zur Phantastik …


Neue Deutsche Literatur 1970/1Neue Deutsche Literatur 1970/1

Neue Deutsche Literatur 1970/1

Werner Neubert (Chefredakteur)
Neue Deutsche Literatur, 18. Jhrg., Heft 1, Jänner 1970
Deutscher Schriftstellerverband
ISSN: 0028-3150

Im Besonderen interessiert uns hier der sekundärliterarische Artikel auf Seite 154  –  „Wie utopisch ist der utopische Roman“ von Heinz Entner.

Heinz Entner sinniert über „Wie utopisch ist der utopische Roman“ – natürlich hier  in erster Linie in Bezug auf die Literatur in der DDR .

Nach seinen Ausführungen sind die meisten Urteile über diese Sparte der „Unterhaltungsliteratur“ Vorurteile und die Bücher dieses Genres wurden  in erster Linie von jungen Lesern so nachverlangt, dass  das Angebot und Nachfrage weit auseinanderklafften. Die Verlage baten darauf hinzuweisen, dass Rezensionen keine Werbung für das jeweilige Buch darstellten und darauf, dass das Buch bei Erscheinen der Rezension höchst wahrscheinlich bereits nicht mehr im Buchhandel erhältlich wäre.

Den Rest des Beitrags lesen »

, , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

%d Bloggern gefällt das: