Schlagwort: Sekundärliteratur

[Medienhinweis] #79: Kosmologie und Literatur I – vergleichende-mythologie.de

Von Dante zur Science Fiction

von Elmar Schenkel auf vergleichende-mythologie.de

Der Artikel wurde schon einmal beiläufig erwähnt, trotzdem aber hier noch einmal der Link, denn auch die Website an sich ist nicht uninteressant …

Vergleichende Mythologie - 2021-01-17

Meine Vermutung ist, dass kosmologische Fragen in der Literatur immer dann in den Vordergrund treten, wenn sich Krisen in Weltanschauungsfragen auftun, die ihrerseits auf reale Ereignisse wie Pest, Hungersnöte, Vulkanausbrüche oder Kriege zurückgehen.[…]

Auszug Artikel


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Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.


 
 
 

Begleitende Literatur zur Phantastik #58: Zur Sache des Buches – Michael Hagner

Michael Hagner
Zur Sache des Buches
Wallstein, Göttingen (2015)
ISBN 9783835315471
Als Ausdruck einer moralischen Ökonomie…

Der Autor, Michael Hager, Jahrgang 1960, ist Professor für Wissenschaftsforschung an der EHT Zürich und erhielt 2008 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Es ist interessant ein bisschen über den Tellerrand unserer „phantastischen“ Welt hinauszusehen …


Er liefert hier eine Analyse der Sache des Buches in Hinblick auf die wissenschaftlichen, politischen, kulturellen und ökonomischen Verhältnisse. Er betrachtet aber auch neue Entwicklungen, wie zum Beispiel – Open Access – und arbeitet Vorteile und Nachteile gleichermaßen heraus. Aber, Vorsicht, er spricht hier nicht vom Buch als Roman usw., sondern vom gedruckten wissenschaftlichen Werk. Was m.E. aber für uns im Bereich der phantastischen Sekundärliteratur unerheblich ist.

Er bündelt seine Überlegungen in drei Abteilungen:

  1. Kulturkritik und mediale Heilserwartung – Er möchte zeigen, dass die Kritik am gedruckten Buch, die sich einiger Beliebtheit erfreut, in einer älteren Tradition der Kulturkritik steht, die weit hinter die Anfänge des Internets zurückreicht …
  2. Alles umsonst. Open Access – Eine genauere Beleuchtung der Bedingungen, Praktiken und Konsequenzen, die mit Open Access verbunden sind …
  3. Vom Buch zum Buch – in dem nach einem historischen Rückblick die gegenwärtig noch dominierende Kultur des geisteswissenschaftlichen Buches vis-a-vis der digitalen Perspektiven zwischen E-Book und Open Access diskutiert wird.

In diesem Buch geht es vor allem um eine Aktualisierung von Nietzsches Frage: Wie steht es um Gegenwart und Zukunft des geisteswissenschaftlichen Buches? Darunter versteht man keineswegs bloß jene gelehrten Werke, denen man – um noch einmal Nietzsche zu beanspruchen – den Buckel, die „krummgezogene Seele“ des Gelehrten ansieht. …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-24

Darauf aufmerksam geworden bin ich durch die Lektüre von Monika Schmitz-Emans „Literatur, Buchgestaltung und Buchkunst – Ein Kompendium“ (das noch eine eigene Vorstellung bekommt). Ist Lesen (und Schreiben) von Büchern wirklich ein Anachronismus mit begrenzter Lebensdauer. Mal sehen was Hagner noch dazu zu sagen hat.…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michael Hagner
  • Zur Sache des Buches
  • Wallstein, Göttingen (2015)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 280 Seiten
  • ISBN 9783835315471

Kleinster Preis: € 5,36, größter Preis: € 157,40, Mittelwert: € 10,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Schutzumschlag

  • [Artikel] Michael Hagner in der WIKIPEDIA

Michael Hagner (* 29. Januar 1960 in Bochum[1]) ist ein deutscher Mediziner und Wissenschaftshistoriker. […] Michael Hagner ist Mitglied des Zentrums Geschichte des Wissens. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten zur Geschichte der Hirnforschung. Er gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.…

Auszug Artikel


  • [Rezension] Zur Sache des Buches – von Olaf Blaschke – auf hsozkult.de

Was geht Historikerinnen und Historiker ein Buch über Bücher an? Ist das nicht ein Gegenstand für Buchwissenschaftler oder Bibliomane? Erstens: Historiker lesen und publizieren selber Bücher. Damit könnte es eines Tages vorbei sein, lautet eine Prognose. Zweitens ist der enorme Umbruch des Buchmarktes hin zur Digitalisierung ein Indikator für den „nach dem Boom“ einsetzenden Trend zur Kommerzialisierung von Wissenschaft und Kultur im Zeichen des (bisher oft nicht näher bestimmten) Neoliberalismus, wie ihn Zeithistoriker zu untersuchen beginnen.

Auszug Artikel


  • [Siehe auch] Michael Hagner – Die Lust am Buch – auf suhrkamp.de

Die Lust am Text – die Veröffentlichung von Roland Barthes war in den 1970er Jahren ein erfolgreicher Weckruf an die Theorie und Praxis der Leser. Die Lust am Buch von Michael Hagner ist ein Weckruf zur Demonstration der unhintergehbaren Rolle des Buches im digitalen Zeitalter. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Science Fiction #79 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Matrix-Liebe – Traian Suttles

Traian Suttles
Matrix-Liebe
Mainbook, Frankfurt/Main (2020)
ISBN 9783947612840

Zur Rückkehr des Kino-Mythos

Jetzt 20 Jahre liegt die Premiere von „Matrix“ zurück. Grund für eine umfassende Rückschau auf die drei  Filme der Trilliogie…


Traian Suttles debütierte ursprünglich mit einer Untersuchung zum Thema „Sherlock Holmes“ im Bereich Sachbuch und hat sich nun dem Thema Film/Kino zugewandt. Systematisch bietet er Einblicke in die Ideenwelt von „Matrix“, „Matrix Reloaded“ und „Matrix Revolutions“ und hat damit  wohl die weitreichenste Analyse zu diesen Kultfilmen im deutschen Sprachraum geschaffen. …

Wenn Peter Bogdanovich in seinem 1968 gedrehten Debüt „Targets“ die Klage ausstößt, alle guten Filme seien bereits gemacht worden, wirkt dies ausgesprochen vergnüglich: jedenfalls dann, wenn man bedenkt, dass im selben Jahr Stanley Kubrik mit „2001“ ein Vorstoß in neue cineastische Dimensionen gelang. Gut drei Jahrzehnte später glückte Larry und Andy Wachowski ein solcher Wurf mit „The Matrix“; der Film gilt als unbestrittener Meilenstein der Filmgeschichte…

Auszug 'Einleitung', Seite 12-15

Ich finde – gut zu lesen und eine wirkliche Auffrischung der kleinen grauen Gedächtniszellen. Da bleibt dann nichts anderes, als abzuwarten, ob Nummer vier sich ebenfalls der Reihe der Meilensteine anzuschließen vermag…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Traian Suttles
  • Matrix-Liebe
  • Zur Rückkehr einer Kino-Mythos
  • Mainbook, Frankfurt (2020)
  • broschiert
  • 234 Seiten
  • ISBN 9783947612840

Kleinster Preis: € 12,00, größter Preis: € 51,56, Mittelwert: € 18,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Biographisches] zu Traian Suttles

Traian Suttles wurde als britischer Staatsbürger in Hamburg geboren und erhielt später die deutsche Staatsangehörigkeit. Ein Studium der Biologie in Frankfurt am Main beendete er mit Promotion auf evolutionsbiologischem Gebiet…

Auszug Artikel



  • [Rezension] „Mr.Anderson, willkommen zurück… wir haben Sie vermisst.“ – von Marcel Scharrenbroich – auf phantastik-couch.de

Bits, Bytes und Bauklötze haben wir gestaunt, als kurz vorm Jahrtausendwechsel das moderne Action-Kino von den Brüdern Andy und Larry Wachowski regelrecht revolutioniert wurde. Dabei gab es nicht nur Martial-Art-Fights, die man bis dato noch nicht auf der Leinwand gesehen hatte, sondern auch bahnbrechende Special-Effects und eine hochkomplexe Story, die sich durch die beiden Fortsetzungen in die Hirnrinden der Zuschauer brannte und dabei die eine oder andere Zelle zum Qualmen brachte.…

Auszug Artikel



siehe auch (Auszug):


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Drachen #15 – Mythos / Symbol / Geschichte: Einhorn, Sphinx und Salamander


Jorge Luis Borges
Einhorn, Sphinx und Salamander
Hanser, München (1964)

Ein Handbuch der phantastischen Zoologie

Ein wunderschönes Büchlein mit 20 schönen Zeichnungen nach Bildern von alten japanischen, chinesischen und deutschen Meistern…


Borges konfrontiert uns in dieser Veröffentlichung mit einem wesentlichen Teil der menschlichen Seelengeschichte. Klassische wie orientalische Literatur wurde von ihm berücksichtigt um Dichtung, Philosophie und Theologie nach Erscheinungen wie Drache, Basilisk, Sirenen und Phönixe zu präsentieren.

Wir kennen nicht den Sinn des Drachens, ebenso wenig wie wir den Sinn des Universums kennen, aber irgend etwas in seinem Bild steht mit der menschlichen Phantasie im Einklang, und so tritt der Drache in verschiedenen Gegenden und Zeitaltern auf. Man könnte sagen, er ist ein notwendiges, nicht ein vorübergehendes und zufälliges Monstrum wie die Chimära oder der Katoblepas…

Auszug 'Vorwort', Seite 5-7

In meinen Nachforschungen zum Thema Drache habe ich hier diesen natürlich hervorgehoben, aber dieses Bändchen bietet viel mehr als diese mythologische Figur. 82 mythologische Tiere aus chinesischen, hinduistischen und biblischen Texten bevölkern diesen Zoo der Phantastik…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Jorge Luis Borges
  • Einhorn, Sphinx und Salamander
  • Ein Handbuch der phantastischen Zoologie
  • Hanser, München (1964)
  • gebundene Ausgabe, 8°Oktav
  • 160 Seiten

Kleinster Preis: € 14,21, größter Preis: € 22,00, 22 Vergriffene Bücher

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Schutzumschlag
  • 20 s/w Zeichnungen

  • [Artikel] Jorge Luis Borges in der WIKIPEDIA

Jorge Francisco Isidoro Luis Borges Acevedo (* 24. August 1899 in Buenos Aires; † 14. Juni 1986 in Genf) war ein argentinischer Schriftsteller und Bibliothekar. Borges verfasste eine Vielzahl phantastischer Erzählungen und Gedichte und gilt als Mitbegründer des Magischen Realismus. …

Auszug Artikel



  • [Rezension] Borges’ Tierleben-Ein Handbuch der phantastischen Zoologie – von German Kraiochwil – auf zeit.de

Dieses Buch behandelt Dinge, die sich andere ausgedacht haben. Für ein solches Unternehmen bietet sich, wie bei den Wissenschaften, das teamwork an. Es muss Borges immer wieder ein besonderes Vergnügen bereitet haben, in Zusammenarbeit mit anderen so zu tun, als habe er sich selbst vergessen und täte etwas allein der Sache wegen. Neun Veröffentlichungen dieser Art sind mit seinem Namen verbunden. Zu diesem Zweck hat er sich mit schriftstellernden Damen der argentinischen Gesellschaft und mit dem Autor Bioy Casares, seinem intimsten Gesprächspartner, zusammengesetzt. …

Auszug Artikel



  • [Download] Diplomarbeit: „unsere beinahe nur aus Kalamitäten bestehendeGeschichte“ – Narrativer Zugriff auf Geschichte beiW.G. Sebald und Jorge Luis Borges – von Florian Baranyi – auf core.ac.uk

Es geht in dieser Arbeit nicht darum festzustellen, wie Geschichtsschreibung erzählt. Vielmehrgeht es darum zu beschreiben, wie Narrative über Geschichte in Texten von W.G. Sebald und Jorge Luis Borges erzählt werden. Wenn aber das Erzählen kein Privileg der Literatur ist, so ist die Literatur doch ein privilegiertes Medium des Erzählens. …

Auszug Diplomarbeit




siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #76: Bücher sind brandgefährlich – fr.de

„Fahrenheit 451“-Autor Ray Bradbury

von Boris Halva auf fr.de

Ray Bradbury zum 100 Geburtstag …

Frankfurter Rundschau 2020-12-29

Vor hundert Jahren wurde Ray Bradbury, Zauberer und Autor von „Fahrenheit 451“, geboren.

Zauberer wollte er werden. Und wer weiß, vielleicht wäre Ray Bradbury eines Tages tatsächlich mit seinen besten Tricks durch die Staaten gereist, um die Menschen staunen zu machen. Wäre da nicht dieser Tag gekommen, irgendwann im Spätsommer des Jahres 1932, an dem der Junge die Härchen auf seinem Handrücken anschaut, die in der Sonne über dem Städtchen Waukegan, Illinois, schimmern, und zu seinem Erstaunen erkennt: „Ich lebe! Warum hat mir niemand gesagt, dass ich lebe?!“ […]

Auszug Artikel


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