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Fallstudie: Westliche Kultur und Mythologie im Manga „Sailor Moon“

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Ein netter Blog-Beitrag zum Thema Manga und westliche Kultur.

…Ob man also beim Bau der eigenen Welt und beim Konzipieren eigener Superhelden einen ähnlichen Weg beschreiten sollte? Tendentiell nicht – es spricht nichts dagegen, exotischere und/oder unbekanntere Mythologien als Grundlage heranzuziehen. Man sollte sich dann aber nicht auf die bloße Übernahme von Namen beschränken, sondern versuchen, mit dem vorhandenen Material zu arbeiten und die Inhalte sinnvoll aufeinander abzustimmen. …

Doch wahre Worte …?

Weltenschmiede

Die meisten in Europa lebenden Menschen sind fasziniert von der exotischen Kultur in Asien – sie kaufen Buddhastatuen, zünden Räucherstäbchen an und lesen Bücher über die weise Philosophie des Ostens.
Doch womit umgeben sich die Menschen in Asien? Denn was für uns exotisch ist, ist für sie gängiger Alltag – oder gar Touristenkitsch.
So ist es im Prinzip nur logisch, dass es für japanische Mangaka wenige Dinge gibt, die exotischer sind, als die Europäer, ihre Religion, Geschichte und ihre Traditionen.
Auch in der Anime-Version von „Sailor Moon“ merkt man immer wieder diverse kulturelle Einflüsse – christliche Sagen treffen auf griechisch-römische Mythologie.
Dieser Artikel bezieht sich nur auf den Manga – abweichende und widersprüchliche Fakten aus Anime, Realserie oder Musical werden nicht berücksichtigt.

Sailormoon und die Mythologie der Griechen und Römer

Der Name von Artemis, der Katze von Sailor Venus/Minako, stammt aus der griechischen Mythologie. Die Göttin Artemis ist die jungfräuliche…

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Koebner, Thomas (Hsgb.): Superhelden zwischen Comic und Film (Film-Konzepte 6)

Superhelden zwischen Comic und Film

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  • Broschiert: 125 Seiten
  • Verlag: edition text + kritik (2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3883778621
  • ISBN-13: 978-388377862

In ihren Anfängen retteten sie die Welt vor übermächtigen Schurken und galten als unermüdliche Idealisten in Zeiten der Hoffnungslosigkeit: Die Helden des „Golden Age“ fanden, wie Comic-Pionier Will Eisner betont, „unmögliche Lösungen für unmögliche Probleme“. Mit den gesellschaftlichen Umbrüchen der 1960er und 1970er Jahre hielt zunehmend eine kritische und reflexive Komponente Einzug. Dieser Trend zum Wirklichkeitsbezug verstärkte sich in den 1980er Jahren durch das Aufkommen der graphic novels. Mit einiger Verspätung fanden die Veränderungen der Comic-Landschaft Eingang in die neue Welle ambitionierter Superhelden-Filme. Verfolgte Außenseiter wie die X-Men, der von Alltagssorgen geplagte Spider-Man oder der in einen Vater-Sohn-Konflikt verstrickte Koloss Hulksind an die Stelle der eindimensionalen Retter in Strumpfhosen getreten. Genre-Veteranen wie Batman und Superman erfahren innovative Neuinterpretationen. Indie-Ikonen wie Hellboy zeigen ungewohnte Ambivalenzen auf. Asiatische Manga-Verfilmungen bieten ästhetische und inhaltliche Alternativen zu den westlichen Comic-Traditionen. Das Heft thematisiert die Umbrüche im Superhelden-Genre von Hollywoods erster Blockbuster-Produktion „Superman“ von 1978 bis zu den innovativen Ansätzen der letzten Jahre.

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Superhelden: Was wir Menschen von Superman, Batman, Wonder Woman & Co lernen können

Superhelden

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  • Taschenbuch: 496 Seiten
  • Verlag: Hannibal Verlag; Auflage: 1 (16. Mai 2013)
  • ISBN-13: 978-3854454182
    oder
  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 2026 KB
  • Verlag: Hannibal (30. Juni 2013)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • ASIN: B00DQDX79Y

Ich versuche gerade aus der eBook-Version schlau zu werden. An sich ein gutes Thema, aber das Buch zieht sich und ist nicht einfach. Wenn ich es gelesen habe, ich hoffe ich bekomme das durch, dann kommt eine Rezension.

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Kosmos der Liebe – Manuele Fiors „Die Übertragung“

Die Übertragung - Manuele Fior

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Lichterscheinungen und Beziehungsdramen:

  • Gebundene Ausgabe: 173 Seiten
    Verlag: Avant-Verlag; Auflage: 1 (April 2013)
    ISBN-13: 978-3939080787

Manuele Fior schöpft die Möglichkeiten des Comics für die komplexe Science-Fiction-Erzählung „Die Übertragung“ voll aus.

Hier der Link zu einer Rezension im Tagespiegel

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