Kategorie: Artikel (Zeitung, Magazin)

Jornalistische Darstellungsform von Beiträgen in Zeitungen, Fanzine und Magazinen mit meinungsbildendem Inhalt

[NETigkeiten] #10 Schreibmaschinen aus Menschenfleisch — zeit.de

In China boomt die Onlineliteratur – von Franka Lu…

Üblicherweise bringe ich im Blog keine Artikel von großen Zeitungen. Dieser Artikel ist aber aufgrund seines Inhalts ein der wenigen Ausnahmen.

Es wird hier die Szene der Online-Autoren für Fantasyliteratur in China beschrieben und ich muss ehrlich sein – mir steigt da die Gänsehaut hoch, wenn ich diesen Artikel lese. Er liest sich wie eine der vielen Dystopien um autoritäre Mächte und man sollte es nicht glauben, dass es sich um einen Tatsachenbericht handelt.

Da geht es um Netzliteratur, Überwachung, Realitätsflucht und um „Schreibmaschien aus Menschenfleisch“  – Reaktionen erwünscht…

Schreibmaschien aus Menschenfleisch

 

Das Faszinierendste an der chinesischen Fantasyliteratur ist, dass das gesamte Phänomen aus dem Netz stammt, es wächst und gedeiht dort. Die Verkaufszahlen von gedruckten Büchern gehen in China drastisch zurück, die meisten Romane werden digital gelesen. Mehr und mehr Bücher erscheinen ausschließlich online, als Internetliteratur […] Erfolgreiche Autorinnen und Autoren müssen täglich 7.000 bis 10.000 chinesische Zeichen schreiben (das sind etwa doppelt so viele, als würden sie auf Englisch schreiben), und zwar das ganze Jahr über, nonstop. Sie werden als „Schreibmaschinen aus Menschenfleisch“ verspottet.

Auszug Artikel


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Artikel] Wuxia in der WIKIPEDIA

    Der Wǔxiá-Roman und der Wǔxiá-Film beschreiben chinesische Schwertkämpfer, Schlachten, Soldaten- und Reiterkämpfe, die überwiegend an historischen oder pseudohistorischen Schauplätzen spielen. Das Genre besitzt stark phantastische Elemente. […] Auszug Artikel


  • [Artikel] Tianxia #24: Wuxia – Eine Einladung zur Lektüre – Ein Gastbeitrag von Tobias Reckermann- faterpg.de

    Erschwert wird einem die Lektüre im Original chinesischer Wuxia-Literatur durch den Mangel an Übersetzungen. Lediglich zwei Autoren und ein halbes Dutzend ihrer Werke sind ins Englische übertragen worden, nicht eines bisher ins Deutsche.[…] Auszug Artikel


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[NETigkeiten] #8 Christopher Tolkien ist verstorben — tolkiengesellschaft.de

Im Alter von 95 Jahren …

Ohne die Arbeit von Christopher Tolkien wäre die Welt um J.R.R. Tolkien und Mittelerde um sehr vieles ärmer…

Christopher Tolkien verstorben
Christopher Tolkien verstorben

 

Tolkiens dritter Sohn Christopher wurde am 21. November 1924 wurde geboren. Schon in jungen Jahren half er seinem Vater, indem er beispielsweise Karten von Mittelerde zeichnete. Später war er der wichtigste Kritiker und literarischer Erbe seines Vaters und veröffentlichte etliche Werke nach dem Tod seines Vaters , wie etwa Das Silmarillion, die 12-bändige History of Middle-earth und zuletzt 2018 Der Fall von Gondolin.  […]

Auszug Artikel

Meine Anteilnahme  gilt der Familie –

Namárië Chrstopher


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Magazine #27 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Quarber Merkur, Nr. 120

Lovecraft, Tolkien und Antiken- und Germanenrezeption inklusive …

Wie immer, muss man den Quarber Merkur ohne Übertreibung als bestes Magazin für Phantastik hervorheben. Sicherlich subjektiv, aber nur wenige werden mir gefühlt widersprechen. Auch die neueste Ausgabe macht da keinen Unterschied. Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Ficiton und Phantastik ist äußerst empfehlenswert und es fällt mir schwer meine Lieblingsartikel daraus festzunageln …

Nach 56 Jahren und 120 Ausgaben Quarber Merkur mag es gestattet sein zurückzublicken.

In dieser Zeit haben sich die Welt und die SF-Welt gewaltig geändert. Mit welcher Begeisterung sind wir in den Sechziger- und Siebzigerjahren ans Werk gegangen, was gab es damals alles zu entdecken und zu erreichen! […] Auszug Vorwort

Franz Rottensteiner gibt in seinem Vorwort zwar einen kurzen Rückblick, aber die neue Ausgaben ist nicht von gestern. Besonders hervorheben möchte ich aber drei Artikel:

  1. Karlheinz Steinmüllers „Eine Geschichte der deutschen SF. Anmerkungen zu Hans Esselborns ‚Die Erfindung der Zukunft in der Literatur‘„.

    Eine ausführliche Rezension jenen Werkes, dass meiner Meinung nach ein Standardwerk in der Science Fiction werden wird. Trotz aller Fehler und darin bin ich mir anscheinend mit Steinmüller einig.

  2. Marcel Schmutzers Das digitale Grauen. Zum Einfluss Lovecrafts in Computerspielen“
    Sehr interessant die Ausführungen in Betrachtung der digitalen Spieleszene. Im Besonderen gefiel mir die Aufschlüsselung und Definitio der Lovecraft’schen Einflüsse in diesem Bereich.
  3. Das Interview „Die alte Welt bei Lovecraft und Tolkien“, welches Michael K. Hageböck mit Prof. Dr. David Engels führte.

    Hier spricht der Althistoriker zur Antiken- und Altertumsrezeption bei H.P. Lovecraft, Frank Herbert und J.R.R. Tolkien. Die Bezüge zwischen Oswald Spenger und Lovecraft, das Konzept des christlichen Abendlandes und der Europäischen Union, historische Verläufe und gewagte Prognosen,  Tolkiens Konzept der Subkreation und Eukatastrophe, der pessimistischen Anthropologie von Beowulf und dessen Vergleich mit Homers Epen. Dem Alexanderroman, Tolkiens Ents und eine diesbezüglich mögliche Erzähltradition im Nahen Osten. Tolkiens Mittelerde und dem Bauer Giles von Ham und Bezügen zur 20. Legion Roms. Gondors Vergleich zu Byzanz und dem inneren Zusammenhang zwischen Abendland und Untergang. Eine äußerst interessante Unterhaltung, die alleine den Kauf des Magazins rechtfertigt.

Den übrigen Inhalt, der aber auch lesenswert ist und nur wegen meiner Präferenzen hier einer genaueren Betrachtung entgangen ist, entnehmt bitte dem obigen Inhaltsverzeichnis …


Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Franz Rottensteiner (Hrsg.)
  • Quarber Merkur, Nr. 120
  • Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
  • Lindenstruth, Gießen (2019)
  • Taschenbuch
  • 300 Seiten
  • ISBN 9783934273993

derzeit antiquarisch noch nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Quarber Merkur in der WIKIPEDIA

 

Die Zeitschrift gilt im deutschsprachigen Raum als das führende Periodikum für die kritische und theoretische Auseinandersetzung mit der phantastischen Literatur. Die Beiträge befassen sich in Form von Essays und Besprechungen mit allen Formen der phantastischen Literatur, von den Klassikern der unheimlichen Erzählung wie Edgar Allan Poe und H. P. Lovecraft bis zu Science Fiction. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Prof. Dr. David Engels in der WIKIPEDIA

Nach seiner Schul- und Gymnasialzeit in Eupen studierte David Engels Geschichte, Philosophie und Volkswirtschaft an der RWTH Aachen. Dort reichte er 2005 nach einer Promotionsförderung durch die Studienstiftung des Deutschen Volkes bei Raban von Haehling seine Dissertation Das römische Vorzeichenwesen (753–27 v. Chr.). Quellen, Terminologie, Kommentar, historische Entwicklung ein, die er 2006 verteidigte und 2007 veröffentlichte. Engels war seit 2005 Assistent am Lehrstuhl für Alte Geschichte der RWTH Aachen. …

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

[NETigkeiten] #5 Versinken in fiktionalen Bibliotheken … — renisbooks.wordpress.com

Welche fiktionale Bibliothek würdet ihr einmal gerne besuchen?

Reni Nürnberger entführt uns in ihrem Blogartikel in drei fiktionale Bibliotheken. Ein netter Artikel, der Potenzial hat, um mehr über fiktionale Bibliotheken nachzudenken. Zum Beispiel auch über die „Bibliothek von Babel“. Die Erzählung von Jorge Luis Borges entwirft eine Bibliothek aller möglichen Bücher. So go on …

Ich liebe es, in Bibliotheken zu stöbern, zwischen ihren Bücherregalen zu verschwinden und meine Nase in all die Bücher zu stecken. Doch vor allem liebe ich es, Bücher zu lesen, die in Bibliotheken spielen. Meine drei Lieblingsbibliotheken in fiktionalen Welten will ich euch heute vorstellen.[…]

Auszug Artikel


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine

  • [Besprechung] Jorge Luis Borges: Die Bibliothek von Babel- Inhaltsangabe und Interpretation – leixoletti.de

    Die phantastische Geschichte des großen südamerikanischen Autors ist eine Parabel über die Welt und war wohl eine der Anregungen für Umberto Ecos „Name der Rose“.[…] Auszug Artikel


  • [Download] Die Bibliothek von Babel, Bernard Comrie und Martin HaspelmathMax-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie, Leipzig – ae-info.org

    In einer seiner fantastischen Erzählungen beschreibt der argentinische Dichter Jorge Luis Borges die Bibliothek von Babel, eine unvorstellbar gigantische Ansammlung aller möglichen Bücher. Aus philosophischer Perspektive ist dies eine faszinierende Vorstellung, aber aus dem hier gewählten sprachwissenschaftlichen Blickwinkel liegt es näher, mit der alliterierenden Metapher von der Bibliothek von Babel die Menge alles Wissens über die tausenden von Einzelsprachen zu bezeichnen, in die die menschliche Sprache seit dem mythologischen Turmbau zu Babel zerfällt.[…] Auszug Dokument


  • [Archiv] Die Bibliothek und Gödel – web.archive.org

    Betrachtungen über Permutation, Endlichkeit, die Größe des Universums, Gödelisierung, hohlographische Speicher und exponentielles Wachstum […] Auszug Artikel


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[NETigkeiten] #2 Fachtagung: Arbeitswelten der Zukunft 16./17.03.2020 DLR Köln — arbeit2100.de

Fachtagung: Arbeitswelten der Zukunft 16./17.03.2020 DLR Köln…

Das könnte auch eine interessante Sache sein. Das DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt veranstaltet vom 16./17. März 2020 in Köln eine Fachtagung zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“. Die Teilnahme ist kostenfrei …

Das Projekt FutureWork nimmt einen Blick in die Zukunft der Arbeit bis in die zweite Hälfte des 21. Jahrhunderts vor und erarbeitet mehrere Szenarien, um einen öffentlichen Diskussionsprozess über die Rolle der Arbeit in den kommenden Jahrzehnten zu initiieren. […]

Auszug Projektseite


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Forumsbeitrag] Fachtagung: Arbeitswelten der Zukunft 16./17.03.2020 DLR Köln – SF-Netzwerk.de

    … Am 16./17. März 2020 möchten wir im Austausch mit WissenschaftlerInnen, SozialpartnerInnen und kreativen VordenkerInnen gemeinsam mögliche Konturen potentieller Zukünfte schärfen.[…] Auszug Artikel


  • [Website] Projektseite – FutureWork. Arbeit im Übergang zum 22. Jahrhundert.

  • … Um Möglichkeiten und Spannbreite der Arbeit der Zukunft einschätzen zu können, braucht es die Vorausschau. Dennoch fehlen bisher fundierte Langzeitszenarien für den Blick in die ferne Zukunft der Arbeitswelt. Unkonventionellen Wissensquellen, beispielsweise aus der Science Fiction-Literatur, können zur Erstellung von Szenarien der Zukunft neue Impulse geben und etablierte Methoden der Vorausschau ergänzen. […] Auszug Artikel


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