Kategorie: Rezension(en)

Eine Rezension (auch Besprechung) ist eine schriftlich niedergelegte, veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt. HIer werden in ihr Inhalte wissenschaftliche Erkenntnisse oder kulturelle Schöpfungen, wie Bücher und/oder Artikel, Essays, usw. ihrer Entwicklung nach beschrieben, analysiert und bewertet.

[Medienhinweis] #251: „The Book“ – thebook.de

Der ultimative Wegweiser zum Wiederaufbau einer Zivilisation

von Hungry Minds auf thebook.de

Von (Un)Sinn, (Un)Wert und (Un)Brauchbarkeit …

Es gibt kein anderes Buch wie dieses. Derzeit sind Informationen über Erfindungen hier und da in langweiligen Lehrbüchern und Handbüchern verstreut, die weder verständlich noch inspirierend sind. The Book präsentiert die bedeutendsten Fakten über unsere Kultur und kombiniert diese mit den Ideen, die nicht von dieser Welt sind, und wunderbaren Illustrationen. Es ist das erste Buch dieser Art über diese spektakulären Erfindungen. […]

Auszug Buchbeschreibung

Es kam ziemlich protzig daher. 2,5 kg schwer und in einer Größe, dass normale Regale es nicht schlucken. 34,5 x 23,8 x 4 cm groß. Auch der Titel zeugt nicht gerade von Bescheidenheit: „The Book“ – prangt da im silbrig-blau unterlegten Look von der Titelseite. „Der ultimative Wegweiser zum Wiederaufbau einer Zivilisation“.

Gleich vorweg: Das Buch ist etwas für Buch-Liebhaber. Es strömt den Geruch von Buch aus. Liegt schwer und wichtig in der Hand, ist eine Augenweide am Pult und im Regal und hat alles, was ein Buch zu einem wertvollen und geschätztem Besitz macht.

Hungry Minds, anscheinend in London ansässig, bietet für Interessierte eine eigene deutschsprachige Website, in der neben der Kaufmöglichkeit (aber Vorsicht: prüfe zuvor noch andere Kaufplattformen) einiges an interessanten Informationen rund um das Buch angeboten wird.

Nun, ob das Buch ein Kompendium zum Wiederaufbau einer Zivilisation nach einem Shutdown ist, das sei dahingestellt, aber das Buch ich eine Fundgrube menschlicher Kulturleistungen.

Geht man nun zuerst vom Text aus, so wird in den beispielhaft angeführten Themenbereichen Medizin, Werkstoffe, Mechanik, Militär, Alltagsleben, Landwirtschaft, Unterhaltung, Musik und Gesellschaft eine Vielzahl an Mechanismen, Prozessen und Materialien beschrieben, die auf dem Weg der Menschheit in das Heute gefunden, erfunden und praktiziert wurden und werden.

Die 400 Seiten sind angefüllt, ja fast schon überladen mit Illustrationen:

„Faszinierende selbst gemachte Illustrationen kombinieren Ingenieurzeichnungen und mittelalterliche Kunst und stellen die Struktur von Geräten und Materialien des Multiversums dar. Dieses Buch zeigt, wie neue Ideen in verschiedenen Multiversen bei verschiedenen Erfindern entstehen. The Book ist die Hommage an die menschliche Vorstellungskraft, an die Fähigkeit, außerhalb der alltäglichen Realität zu denken. Es wurde von Träumern für Träumer gemacht. Seva und Timur, die Gründer von The Book“
(Quelle: Webpage „The Book“)

Obwohl mich viele Illustrationen an solche in lang vergangenen Kinder-Wissens-Bücher erinnern, finde ich sie trotzdem passend. Der teilweise cyperpunkige Look erzeugt ein Retro-Gefühl, das etwas Heimeliges und Behütendes in sich trägt.

Cyberpunk ist ein Subgenre der Science-Fiction, das sich durch seine dystopischen Zukunftsvisionen, die Verschmelzung von Mensch und Technologie sowie die Themen der sozialen Dekadenz und der Macht großer Konzerne auszeichnet. Es entstand in den 1980er Jahren und wurde durch Werke wie William Gibsons „Neuromancer“ populär.

„The Book“ scheint Elemente des Cyberpunk aufzugreifen, indem es die Errungenschaften der menschlichen Zivilisation in einem Kontext darstellt, der sowohl die Fortschritte als auch die potenziellen Gefahren technologischer Entwicklungen beleuchtet. Die aufwendigen Illustrationen, die eine Mischung aus Ingenieurzeichnungen und mittelalterlicher Kunst darstellen, könnten als visuelle Hommage an die Ästhetik des Cyberpunk verstanden werden, die oft komplexe technische Darstellungen und eine Verschmelzung von Vergangenheit und Zukunft beinhaltet.

Die Entstehungsgeschichte des Buches seit 2020, von der Idee über eine Kickstarter-Kampagne bis hin zur Zusammenarbeit mit Experten und Illustratoren, spiegelt den DIY-Geist wider, der auch im Cyberpunk präsent ist. Diese Bewegung betont oft die Macht der Individuen und kleinen Gruppen, große und innovative Projekte außerhalb traditioneller Strukturen zu realisieren. Die Illustratoren sind meiner Meinung nach aber auch die wahren Helden dieses Buches.

Insgesamt könnte „The Book“ durch seine Darstellung technologischer und kultureller Errungenschaften sowie durch seine künstlerische Gestaltung als ein Werk angesehen werden, das sowohl von der Geschichte als auch von den Visionen des Cyberpunk inspiriert ist. Dies könnte es besonders für Leser interessant machen, die sich für die Schnittstelle von Technologie, Kunst und Gesellschaft interessieren.

Das Buch lädt einem ein, in der menschlichen Kulturgeschichte zu stöbern. Es regt an, sein Wissen etwas aufzufrischen, und es lässt staunen, was so alles als selbstverständlich genommen wird, obwohl es das eigentlich nicht ist oder sein sollte.

Und so stellt sich die Frage, ob dieses Buch einen Geldbetrag jenseits der 100 Euro rechtfertigt? Sieht man es alleine vom Handwerklichen her, so kann man einen solchen Preis durchaus rechtfertigen. Die solide Verarbeitung in Halbleinen mit starkem Einband, die Papierqualität, das Lesebändchen garantiert ein sehr gutes Buch, dessen Qualität für ein langlebiges Lesevergnügen bürgt. Die künstlerische Qualität der Illustrationen, die Verständlichkeit der Texte und die Auswahl der Themen, lässt ebenfalls nichts zu wünschen übrig.

Aber, im Grunde ist es ein Jugendbuch und so frage ich mich, ob die Zielgruppe für dieses Buch den Aufwand auch trägt.

Die Analyse von „The Book“ zeigt wichtige Aspekte, die bei der Bewertung solch eines außergewöhnlichen Werkes berücksichtigt werden sollten. Die Kombination aus ästhetischer Qualität und inhaltlicher Tiefe macht es in der Tat zu einem potenziellen Schatz für Bildung und Sammlung.

Die Entscheidung über den Preis ist oft eine schwierige Abwägung zwischen Produktionskosten, Zielmarkt und dem wahrgenommenen Wert des Buches durch den Konsumenten. Bei einem Preis von über 100 Euro ist es entscheidend, dass der Verlag oder die Autoren deutlich machen kann, was dieses Buch von anderen unterscheidet.

Für Bildungseinrichtungen könnte „The Book“ als eine Art Lehrmittel angesehen werden, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch zur ästhetischen Bildung beiträgt. In diesem Kontext könnte der Preis als Investition in qualitativ hochwertige Bildungsressourcen gerechtfertigt sein.

Für Sammler und Kunstliebhaber bietet das Buch möglicherweise einen doppelten Wert: als Besitztum und als Inspirationsquelle. Die Geschichte seiner Entstehung und die damit verbundene Leidenschaft und Hingabe können es zu einem noch begehrenswerteren Objekt machen.

Letztendlich wird der Markt entscheiden, ob der Preis gerechtfertigt ist. Es bleibt abzuwarten, wie das Buch von der Zielgruppe aufgenommen wird und ob es die Erwartungen an ein Bildungs- und Kunstwerk erfüllen kann. Die Einschätzung, dass es für diejenigen, die den Wert erkennen, eine lohnende Anschaffung sein könnte, ist ein wichtiger Punkt, der potenzielle Käufer dazu anregen könnte, über den rein monetären Wert hinaus zu denken.

Mich hat das Buch für sich eingenommen …


… und zu den letzten Artikel im Blog:

 


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 


 

 
 

Magazine #62 – das Salz in der Phantastik-Suppe: SOL, Nr. 106 – Christina Hacker (Chefred.)

Christina Hacker (Chefred.)
SOL, Nr. 106, 2/2022, 27. Jhrg.
PRFZ, Rastatt (2022)
ISSN 1439-2453

Schwerpunkt: Perry Rhodan-Verfilmung

Aber, nicht einmal den Schwerpunkt finde ich so erwähnenswert, obwohl auch das eine interessante (und ewige) Sache ist. Viel interessanter fand ich den Artikel von Norbert Fiks, von Thomas Harbach und die Interviews. Einen eigenen Hinweis gebe ich hier auch auf die Publikation der PRFZ „60 Jahre Perry Rhodan“ und die im Heft erscheinende Rezension dazu …


Den Schwerpunkt des Heftes machen drei Texte zu den erfolgten und nicht erfolgten Verfilmungen von Perry Rhodan aus. Klaus N. Frick schildert dazu einen Seminarverlauf zu diesem Thema. Christina Hacker macht sich Gedanken zu vergangenen und zukünftigen Verfilmungen und Kurt Kobler referiert über die gestohlenen Film-Minuten in „Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall“…

Es ließe sich noch viel mehr zu und über eine PERRY RHODAN-Verfilmungsberichten. Wahrscheinlich könnte PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick ganze Bücher über geplante und nicht verwirklichte Film-Projekte schreiben. Ein Kapitel könnt ihr im Schwerpunkt dieser SOL lesen.
Die Geschichte einer Verfilmung entwickelt sich, je länger sie läuft, zu einer unendlichen Geschichte. Und es vergeht keine Woche, in der nicht ein Fan in den Sozialen Medien oder per E-Mail die Redaktion darauf drängt, PERRY RHODAN als Netflix-Serie zu verfilmen. Leider hat die Redaktion in Rastatt keinerlei Einfluss darauf. Die Rechte liegen woanders, und nur der Verlag in Hamburg kann darüber bestimmen …

Auszug 'Die Betonkapsel auf Teneriffa', Seite 32-36

Die beiden Interviews sind von Christina Hacker mit Sascha Vennemann und von Alexandra Trinley mit Peter Hopf geführt. Norbert Fiks läßt wieder Platons Atlantis auch in Bezug auf PR auferstehen und Thomas Harbach liefert einen sehr interessanten Artikel über Marianne Sydow – Autorin in einer Männerwelt. Man kann dieses Heft getrost empfehlen. Interessant gestaltet und auch abseits von Perry Rhodan lesbar…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Christina Hacker (Chefred.)
  • SOL, Nr. 106, 2/2022, 27. Jhrg.
  • PRFZ, Rastatt (2022)
  • Magazin, Heft A4, Heftklammern geheftet
  • 68 Seiten
  • ISSN 1439-2453

derzeit antiquarisch leider noch kaum greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Marianne Sydow in der WIKIPEDIA

Marianne Sydow (* 24. Juli 1944 in Altdöbern; † 2. Juni 2013 in Kloster Lehnin; geb. Bischoff, geschiedene Sydow, seit 1980 bürgerlich Marianne Ehrig[1]) war eine deutsche Science-Fiction-Schriftstellerin. Sie veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Garry McDunn.…

Auszug



  • [Artikel] Atlantis in der WIKIPEDIA

Atlantis (altgriechisch Ἀτλαντὶς νῆσος Atlantìs nḗsos ‚Insel des Atlas‘) ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon (428/427 bis 348/347 v. Chr.) in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. als Erster erwähnte und beschrieb. Es war laut Platon eine Seemacht, die ausgehend von ihrer „jenseits der Säulen des Herakles“ gelegenen Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis schließlich um 9600 v. Chr. infolge einer Naturkatastrophe innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ untergegangen. …

Auszug



  • [Artikel] Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall in der WIKIPEDIA

Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall (Spanisch: Órbita mortal, Italienisch: …4 …3 …2 …1 …morte) ist ein italienisch-spanisch-deutscher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1967. Er ist der einzige Kinospielfilm, in dessen Mittelpunkt der Heftroman-Held Perry Rhodan steht. Die deutsche Fassung ist gegenüber der angloamerikanischen (Mission Stardust) um ca. 15 Minuten gekürzt. …

Auszug




siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Phantasten #45 -weiblich, männlich und …: Über Paul Scheerbart I-III – Berni Lörwald / Michael M. Schardt / Hitrud Steffen / Paul Kaltefleiter (Hrsg.)


Berni Lörwald / Michael M. Schardt / Hitrud Steffen / Paul Kaltefleiter (Hrsg.)
Über Paul Scheerbart I-III
Igel, Paderborn (1992-1998)
ISBN (siehe unter bibliographisch:)

100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden

Mit der Ausgabe dieser hier vorgestellten Bände, sollte die Scheerbart-Rezeption aus den Jahren 1889 bis 1989 für alle Interessenten verfügbar gemacht werden. Gründe waren die fehlende Anerkennung und Verbreitung von Paul Scheerbarts Werk mangels einer erschwinglichen Werksausgabe, mangels einer Biographie, mangels einer Bibliographie und mangels einer Aufarbeitung der Rezeption…


Begonnen wurde die Ausgabe mit Band 1 im Jahre 1992. Dieser Band beinhaltet alle Vorworte, Nachworte und Einführungen zu Scheerbarts Werk. Die Unzufriedenheit mit der Scheerbart-Forschung spricht ganz klar aus den Ausführungen der Vorbemerkungen. Sie war zu diesem Zeitpunkt bemüht, das Erforschte immer wieder durchzukauen und von eine Anfang zum nächsten Anfang zu stolpern. Leider fehlen mir jene Seiten zunächst unbedruckten Seiten, die aufgrund von Rechtsstreitigkeiten fehlen und später beim Verlag nachgefordert werden konnten, um sie einzukleben. Mal sehen, ob ich auch diese noch auftreiben kann …

…die zeigen, dass die Scheerbart-Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Großteil in den, den Scheerbart-Texten beigegebenen Einführungen, Nach- und Vorworten geleistet wurde, ohne dass die Doktoranden oder Aufsatzverfasser dies gebührend zur Kenntnis genommen hätten. Um auf diese Misere aufmerksam zu machen und die verstreuten und teilweise nicht mehr lieferbaren Beiträge in Erinnerung zu rufen, erschient dieser erste Band mit Rezeptionsdokumenten, dem noch zwei oder drei weitere folgen werden: …

Auszug 'Vorbermerkung zu dieser Ausgabe', Seite 7

Der zweite Band folgte dann vier Jahre später. Analysen, Aufsätze und Forschungsbeiträge zu Paul Scheerbart konnten hier gesammelt dem Leser zur Verfügung gestellt werden. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung des ersten Bandes konnte dieser Band dann unbeschadet veröffentlicht werden. Für diesen Band lässt sich aber eine zweigeteilte Rezeptionsgeschichte feststellen. …

… Nach nunmehr vier Jahren folgt jetzt der zweite Band mit weiterführenden, längeren Rezeptionstexten zu Paul Scheerbart. Vornehmlich sind es Porträts zu Leben und Werk des Dichters sowie Beiträge der Forschung. […] In diesen Band „Über Paul Scheerbart II“ wurden Artikel und Aufsätze aus Zeitungen und Zeitschriften aufgenommen, die sich weiterführend und übergreifend mit Scheerbart beschäftigen. Nur in wenigen Fällen werden auch Kapitel aus Monographien abgedruckt, und zwar dann, wenn sich nur ein Kapitel mit Scheerbart innerhalb eines größeren Zusammenhangs befasst. …

Auszug 'Vorbermerkung', Seite 5-6

Der Abschlussband erschien dann 1998 und enthielt Rezensionen und Artikel zu Leben und Werk des Schriftstellers. Abschließend auch noch ein Gesamtregister und eine Bibiographie. Sowohl eine Gesamtbibliografie, als auch eine Bibliographie der aufgenommenen Beiträge, ein Namensregister und ein Werksregister jeweils über alle drei Bände. Nach rund zehn Jahren war durch diese Anstrengung eine annähernd komplette Rezeptionsdokumentation zum Werk Paul Scheerbarts geschaffen worden. Mit 1500 Seiten wurden dem interessierten Leser ein Kompendium an die Hand gegeben, das fast alle Materialien enthält und das entgegen dem Plan auch noch weiter fortgeführt wurde und noch um den Zeitraum von 1996 und 1997 erweitert wurde und so damit eine größere Aktualität gewährleistet wurde.

… Nach rund 10 Jahren Arbeit liegt eine annähernd komplette Rezeptionsdokumentation zum Werk Paul Scheerbarts vor. Zu keinem anderen Autor deutscher Sprache gibt es eine vergleichbare Publikation. Auf mehr als 1500 Seiten, verteilt auf drei Bände, sind alle erreichbaren Artikel, Aufsätze und Besprechungen zum Werk oder zur Person des Autors abgedruckt. …

Auszug 'Vorbermerkung', Seite 17-18

Es wird wohl eine Menge Zeit kosten dieses Werk in seiner Vollständigkeit durchzusehen. Ich bin aber froh es in meienr Bibliothek zu haben.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

Band I

  • Berni Lörwald / Michael M. Schardt (Hrsg.)
  • Über Paul Scheerbart I
  • 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden
  • Band I: Einführungen, Vorworte, Nachworte
  • Igel, Paderborn (1992)
  • Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende, Band 1
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 11
  • Broschüre, Klebebindung
  • 214 Seiten
  • ISBN 392710423X

Band II

  • Michael M. Schardt  / Hiltrud Steffen (Hrsg.)
  • Über Paul Scheerbart II
  • 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden
  • Band II: Analysen, Aufsätze, Forschungsbeiträge
  • Igel, Paderborn (1996)
  • Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende, Band 4
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 30
  • Broschüre, Klebebindung
  • 418 Seiten
  • ISBN 3927104884

Band III

  • Paul Kaltefleiter (Hrsg.)
  • Über Paul Scheerbart III
  • 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden
  • Band III: Rezensionen. Artikel zu Leben und Werk
  • Igel, Paderborn (1998)
  • Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende, Band 11
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 60
  • Broschüre, Klebebindung
  • 824 Seiten
  • ISBN 3896210556

  • keine

  • [Artikel] Paul Scheerbart in der WIKPEDIA

Paul Carl Wilhelm Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin-Lichterfelde), auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner. …

Auszug Artikel



  • [Bibliographie] Paul Scheerbart im Projekt Gutenberg

Der Sohn eines Danziger Zimmermanns wollte Missionar werden, wandte sich dann aber der Philosophie, der bildenden Kunst und schließlich der Literatur zu. Ab 1885 schrieb er Kunstkritiken für verschiedene Zeitungen. 1892 gründete er in Berlin den Verlag deutscher Phantasten; er war zeitlebens Außenseiter und schloß sich keiner gängigen Kunstrichtung an. Seine Bücher illustrierte er selbst.…

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Seite von  Markus Feuerstack zu Paul Scheerbaart

Wer dieser Scheerbart war steht im Literaturlexikon. Aber glaub es bitte nicht. Scheerbart ist anders als die geleerten Herren und die gelehrten Damen ihn darstellen. Wie er ist / war und sein wird steht auf diesen Seiten, in den Texten des großen deutschen Schriftstellers Paul Scheerbart. Lese die Texte, habe Spaß daran und freue Dich.
Diese Seiten werden von keinem Verein gestaltet, keine Firma sponsert und niemand außer mir macht die Arbeit. Ich, Markus Feuerstack (www.fognin.net) finde es wichtig, dass möglichst viel von diesem Dichter im Netz steht und er von meinen Mitmenschen gelesen werden kann, kostenlos und franko natürlich…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

[Medienhinweis] #205: In Westeros nichts Neues – literaturkritik.de

Podcasts aufs Ohr – nicht ins Buch

von Martin Janda auf literaturkritik.de

Ein Spurensuche – Sassan Niasseri und die Leidenschaft für Fantasy-Filme …

Literaturkritik.de - 2022-02-16

Sassan Niasseri kennt sich als Leiter der Online-Redaktion des Kulturmagazins Rolling Stone mit dem Aufspüren und Wiedergeben von Geschichten aus dem Kulturbereich bestens aus. Seine Co-Moderatorschaft des zweiwöchentlichen Film-Podcasts Freiwillige Filmkontrolle weist ihn als ausgesprochenen Kenner der internationalen Filmlandschaft aus und die Startseite besagten Podcasts betitelt ihn als Liebhaber „nerdige[r] Betrachtungen von Sci-Fi, Horror und Fantasy“. Mit A Lifetime Full of Fantasy legt Niasseri nun sein erstes Buch vor, das sich laut Untertitel auf Aufstieg, Fall und Comeback des fantastischen Kinos konzentriert. […]

Auszug Artikel


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Phantasten #38 -weiblich, männlich und …: H. P. Lovecraft – Das Werk II – Leslie S. Klinger


Leslie S. Klinger
H. P. Lovecraft. Das Werk II
Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783596700462

„Ich bin nicht hier um Lovecraft zu beerdigen, sondern um sein Lob zu singen“

Lange erwartet, ist es jetzt endlich Anfang des Monats bei mir aufgeschlagen. Die Geschichten von Lovecraft in einer kommentierten Ausgabe. Geschichten, die in diesem Fall alle in der ersten Hälfte von Lovecrafts schriftstellerischen Laufbahn entstanden sind…


Mit diesem Band hat der Leser nun den Überblick über Lovecrafts schriftstellerisches Leben. Das erzählerische Werk wird hier in einer Dauer von rund 10 Jahren beobachtet und man kann nachvollziehen, wie Lovecraft vom experimentierenden Schriftsteller zum Meister seiner  Zunft wird. Beginnend mit „Das Grab“ von 1917 bis zu „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“, die 1926/27 entstanden ist.  …

Lovecrafts Geschichten werden so lange Bestand haben, wie sie uns in ihren Bann ziehen. Und UNS steht dabei für eine so vielfältige Leserschaft, wie Howard selbst es wahrscheinlich nie für möglich gehalten hätte. Und das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Schriftsteller und seinem Werk machen kann: dass seine Wirkung und sein Einfluss die kühnsten Erwartungen des Künstlers übertreffen.…

Auszug 'Einführung'

Ich halte die beiden Bände für sehr wichtig und denke, dass sie im Verbund mit S. T. Joshis zweibändigem Werk „H. P. Lovecraft – Leben und Werk“ einen unverzichtbaren Bestandteil einer Bibliothek eines Phantasten darstellen. Die „Anhänge der tabellarischen Chronik zu Leben und Werk von H. P. Lovecraft“, „H. P. Lovecrafts Erzählungen in der Reihenfolge ihres Entstehens“, „die „Red Hook“-Beschwörung“ und ein „vollständiges Verzeichnis aller in H. P. Lovecrafts Erzählungen erwähnter Orte“ sind ein herrliches Goodie dabei. Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine wesentliche Sammlung seiner Briefe in deutscher Sprache – man wird ja noch träumen dürfen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Leslie S. Klinger
  • H. P. Lovecraft. Das Werk II
  • Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 512 Seiten
  • ISBN 9783596700462

Kleinster Preis: € 54,12, größter Preis: € 117,00, Mittelwert: € 78,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Andreas Fliedern / Alexander Pechmann

  • [Biographisches] Leslie S. Klniger auf fantasyguide.de

Er ist bekannt als Herausgeber klassischer phantastischer Werke wie Sherlock Holmes, Dracula, Frankenstein, Neil Gaimans Sandman-Comics und der Stories von H. P. Lovecraft. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Der brillante H.P. Lovecraft war ein Horror – von Peter Pisa – auf kurier.at

Der Mensch ist nur ein Staubkorn im Kosmos mit Blick auf schleimig-schwarzes Wasser und sintflutartige Schatten, vorbei an den krebsartigen Fungi vom Yuggoth; und wenn es H.P. Lovecraft (1890 – 1937) so gesehen hat, dann war er ein antisemitisches, ein rassistisches, ein frauenfeindliches Staubkorn, nah um den Nationalsozialismus kreisend.
Das alles weiß man, sah aber großzügig darüber hinweg, weil seine fantastischen Kurzgeschichten seit den 1990ern – also gut 50 Jahre nach dem Tod des Amerikaners – nicht mehr als „Schund“ gelten. …

Auszug Artikel



  • [Essay] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de

Fällt im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und seinem Werk das Wort „Mythos“, so denkt man zunächst sicherlich an den „Cthulhu-Mythos“, also an jenes Geflecht zweifelhafter „Götter“ und nicht-menschlicher Wesenheiten, das in seinen Erzählungen aufgeboten wird und das seine Nachfolger zu einem mehr oder weniger zusammenhängenden Pantheon zusammengefügt haben. Es gibt jedoch noch einen anderen Sinn, in dem sich in Bezug auf Lovecraft mit einem gewissen Recht von einem Mythos sprechen lässt, und das ist seine Person selbst. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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