Kategorie: Rezension(en)

Eine Rezension (auch Besprechung) ist eine schriftlich niedergelegte, veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt. HIer werden in ihr Inhalte wissenschaftliche Erkenntnisse oder kulturelle Schöpfungen, wie Bücher und/oder Artikel, Essays, usw. ihrer Entwicklung nach beschrieben, analysiert und bewertet.

Science Fiction #101 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Winston Smith & Co – Niederösterreichisches Kulturforum

Klaus Wohlschak (Red.)
Winston Smith & Co
Niederösterreichisches Kulturforum, Schwechat (1984)
ISBN ohne
 
Science Fiction und Fantasy im Orwell-Jahr
 
Im Jahr 1983 wurde von der Literaturzeitschrift „Das Pult“ und dem Niederösterreichischen Kulturforum ein Wettbewerb mit dem Namen „George-Orwell-Preis 1984“ ausgeschrieben. Diese Broschüre war der Schlusspunkt dieses Wettbewerbs in dem am 10. November 1984, mit einer Preisverleihung, anlässlich eines Symposiums in St. Pölten, die ausgepreisten Gewinne (immerhin 10.000,–/5.000,– / 2.000,– Schilling d.s.rund 730,– / 360,– / 145,- Euro) übergeben wurden. …

 
Der Ausgangspunkt dieses Wettbewerbs war die Frage: „Was hätte Orwell, lebte er heute, uns zu sagen?“. 85 Einsendungen, fast ausschließlich Science Fiction-Geschichten war eingesendet worden. Aber auch Lyrik, Satiren und andere Gestaltungsformen fanden sich.  …
 
Wir wollen hier aber nicht nur das Ergebnis des Wettbewerbs dokumentieren, sondern auch das anlässlich der Preisverteilung in St. Pölten abgehaltene Symposium (10. November 1984), bei dem namhafte Experten ihre Meinung zum Thema Science Fiction und Fantasy-Literatur zur Diskussion stellten: Während Dr. Franz Rottensteiner, bekannt als Herausgeber der Bücher von Stanislaw Lem, in der SF-Hausse ein mögliches Indiz für den „Untergang des Abendlandes“ sieht, …
Auszug 'Zu dieser Broschüre', Seite 3-4
 
Ein besonderer Leckerbissen in dieser Broschüre war ein bis dahin unveröffentlichtes Arbeitstagebuch von Stanislaw Lem „Wie eine Geschichte entsteht (Am Beispiel des Romans „Lokaltermin“). Vier Hochglanzgrafiken von Chris Moore und einige Rezensionen damals aktueller Romane von u.a. Lem, Peruz und Becher beschließen diese lesenswerte Broschüre…
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Klaus Wohlschak (Red.)
  • Winston Smith & Co
  • Science Fiction und Fantasy im Orwell-Jahr
  • Niederösterreichisches Kulturforum, Schwechat (1984)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 72 Seiten
  • ISBN ohne

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  • keine
  • [Webpräsenz] Niederösterreichisches Kulturforum im Netz

Den Zielen der Gründer fühlt sich das NÖ Kulturforum nach wie vor unbeirrt verpflichtet: Wir wollen idealistische Ideenbringer sein. Wir sind Förderer und verstehen uns als Kulturvermittler. Nicht Angepasstheit, sondern kritisches Kulturengagement kennzeichnet unser Tun. Wenn offizielle Kulturpolitik naturgemäß das Ergebnis eines politischen Auftrags ist, so ist unsere Arbeit geprägt von ganzheitlich individuellem, persönlichem Einsatz. Deshalb verzichten wir auch auf einen aufwändigen Apparat – den wir uns auch nicht leisten könnten – und agieren deshalb prompt und unmittelbar.

Auszug Artikel


  • [Download] (Diplomarbeit) Österreichische Literaturzeitschriften nach 1945 am Beispiel der Zeitschriften „das pult“, „Podium“ und „Limes“ – von Marika Pichler- auf core.ac.uk

Anschließend werden „das pult“, „Limes“ und das „Podium“ in jeweils einem Kapitel näher vorgestellt und anhand einzelner, in den drei Zeitschriften erschienenen Beiträgen bestimmte Themenfelder herausgegriffen und besprochen. Aufgrund der unüberschaubaren Fülle des vorliegenden Materials kann in dieser Arbeit nur ein Bruchteil dessen vorgestellt werden, was in den drei Literaturzeitschriften insgesamt an interessanten Themenkomplexen aufzufinden ist. Ziel ist jedoch, eine thematische Überblicksdarstellung des „pult“, „Limes“ und des „Podium“ zu geben und so die grundsätzlichen Merkmale derselben hervorzuheben.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Über Klaus Wohlschak, der allerdings am 20. 2. 2021 73-jährig verstorben ist

Klaus Wohlschak, geboren 1947 in Wiener Neustadt, hat nach außen hin, so scheint es, ein zwar durchaus interessantes, aber doch im Grunde eher bürgerliches Leben geführt. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Phantastik #49 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: DIe Wirklichkeit des Phantoms – Dietrich Wachler

Dietrich Wachler
Die Wirklichkeit des Phantoms
LIT, Münster (1997)
ISBN 3825831841
Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur

Dieser Band von Dietrich Wachler enthält Aufsätze, Rezensionen und Stellungnahmen, die sehr unterschiedlich, aber immer sehr bestimmt auf die unterschiedlichen Themen bezogen sind und welche als exemplarisch für die Phantastik in ihren unterschiedlichsten Ausformungen gelten können. …


Diese Beispiele für die Phantastik gehen von Kafka, über Krolow und Schelsky, von Lovecraft Lindsay und Herbert (diesen besonders), von Spinrad über Zilig, von der Ordensburg des Wüstenplaneten über Szenarien der Zukunft bis metaphorischen und sprachlichen Transzendenz…

Ein großer Teil der Beiträge befasst sich mit literarischen Werken – wiederum insbesondere mit solchen der Science Fiction – unter soziologischem Aspekt. Auch hier befindet sich Lem in einer Vorreiterposition, wenn er die Science Fiction als „kollektives Phänomen von sozio-kulturellem Charakter“ definiert, das in seiner Zugehörigkeit zu zwei Formen der Weltkultur (Hochliteratur und Trivialliteratur) schließlich zur Massenware wird und den Zwängen des Markts unterliegt. Dabei verkommt eine ursprünglich kritisch-antzipatorische Welthaltung zu affirmativen Tendenzen, die in breitester Front die noch nicht ausgefüllten Felder modernen Sensationshungers besetzen…

Auszug 'Vorwort', Seite 1-3

Wachler unterzieht das Genre einer ausführlichen Kritik in seiner Gestalt, seiner Entstehung und seines Verfalls und zeigt die Klischees auf, die ihm innewohnen. Interessante Lektüre die durchaus auch in den heutigen Zeiten noch Impulse und Anregungen zu geben vermag und die heutzutage in dieser Form zu oft vernachlässigt wird. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dietrich Wachler
  • Die Wirklichkeit des Phantoms
  • Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur
  • LIT, Münster (1997)
  • Germanistik, Band 11
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 366 Seiten
  • ISBN 3825831841

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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  • [Artikel] Dietrich Wachler in der WIKIPEDIA

Dietrich Wachler (* 28. März 1934 in Weimar; † 2. Mai 2004 in Wiesbaden) war ein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Kritiker.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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[Medienhinweis] #92: Dune: Die Graphic Novel – geek-germany.de

Die Graphic Novel schickt ihre Protagonisten ohne große Erklärungen ins Abenteuer

von Splitter Verlag auf geek-germany.de

Darauf bin ich schon gespannt …

Geek-germany 2021-02-28

Mit seinem ansprechenden Titelbild weckt der großformatige erste Band von Dune: Die Graphic Novel sofort Interesse. Satte Rottöne und verschwommene Umrisse, dazu zwei Sonnen – besser kann der geheimnisvolle Wüstenplanet nicht dargestellt werden, auf dem sich Schicksale entscheiden werden. Hier hat Comiczeichner und Illustrator Bill Sienkiewicz (The New Mutants) wieder einmal unter Beweis gestellt, dass er ein Händchen für kraftvolle und aussagekräftige Titelbilder hat. […]

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[Medienhinweis] #91: Außergewöhnlich: Hochwasser Büdingen, Hilfe für Verleger, Autor + Musiker Jörg Kleudgen – Phantastische Literatur

Morgen endet der Spendenpool für die Familie Kleudgen und ich möchte mich, auch im Namen der Familie, allerherzlichst für Eure Unterstützung und Anteilnahme bedanken. …

von Shadowman auf phantastik-literatur.de

Das ist wirklich bemerkenswert! …

Phantastische Literatur - 2021-02-23

Insgesamt kamen enorme 4.615,33 € im Pool + Geld von 5 zusätzlichen Spendern zusammen, die Probleme mit oder kein PayPal haben. Eine Summe, die nach Aufnahme der Schäden sehr gut eingesetzt werden kann.

Das ist wirklich bemerkenswert! <3[Skl] Ihr seid Unglaublich!!! [hdbg]

Jörg sein nach Bekanntwerden der Spendenaktion als Dankeschön angekündigtes Sonderheft nimmt auch langsam Formen an.

Bitte denkt noch daran, Eure Sendeadressen zu übermitteln, damit Ihr auch in den Genuss dieses Heftes kommen könnt.

Zu der Vorgehensweise habe ich ja hier schon einiges geschrieben, auch wegen der Verwendung der Daten. […]

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Utopie #31 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Der utopische Löns – Detlef Münch

Detlef Münch
Der utopische Löns
Synergen, Dortmund (2020)
ISBN 9783946366737

Die gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prophezeiungen von Hermann Löns für das 21. Jahrhundert

Hermann Löns, der sogenannte „Heidedichter“, war zu seiner Zeit ein sehr bekannter Prosaschriftsteller, Lyriker, Feuilletonist und Sachbuchautor. Auch wenn es aufgrund der bisherigen Rezeption seltsam erscheint, ihn als Science Fiction-Autor zu bezeichnen, so hat Detlef Münch einige seiner Texte als eindeutig als utopische Texte identifiziert …


Etliche Texte stellt Münch hier vor und gleichzeitig zeichnet Münch durch seine Essays Löns „Utopische Karriere“ nach. 15 von ihm gefundene utopische bzw. utofine Texte werden hier das erste Mal zusammen präsentiert …

Science Fiction bzw. zu Löns Zeiten damals noch als Zukunftsliteratur benannt, war Löns tatsächlich nicht unbekannt; hat er doch über die beiden Väter der modernen SF Jules Verne (wenige Tage nach seinem Tod am 24. März 1905) und H. G. Wells (Der Utopist als Prophet, 1906) sehr originelle und sachkundige Essays geschrieben.
Weitergehende Recherchen brachten zusätzliche utopische Texte sowie bemerkenswerte politische und ökologische Vorhersagen von Löns ans Licht; …

Auszug 'Zum lönsutopischen Geleit', Seite 5-9

Recht interessant geschrieben. Man  muss sich immer wieder wundern, was Münch so alles ausgräbt. Ich finde seine Forschungen höchst interessant und wichtig. Gerade für die deutsche Science Fiction und deren Geschichte…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Detlef Münch (Hrsg.)
  • Der utopische Löns
  • Die gesellschaftlichen, politischen und ökologischen Prophezeiungen von Hermann Löns für das 21. Jahrhundert
  • Synergen, Dortmund (2020)
  • Beiträge zur Hermann Löns Forschung, Band 3
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 9783946366737

Kleinster Preis: € 29,80, größter Preis: € 29,80, Mittelwert: € 29,80

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  • keine

  • [Artikel] Hermann Löns in der WIKIPEDIA

Hermann Löns (* 29. August 1866 in Culm, Westpreußen; † 26. September 1914 bei Loivre in der Nähe von Reims, Frankreich) war ein deutscher Journalist und Schriftsteller. Schon zu Lebzeiten wurde Löns, dessen Landschaftsideal die Heide war, als Jäger, Natur- und Heimatdichter sowie als Naturforscher und -schützer zum Mythos. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Hermann Löns: Der umstrittene Heidedichter – von Jan Ehlert – auf ndr.de

Am 29. August 1866 wird Hermann Löns im westpreußischen Kulm, dem heutigen Chelmno, geboren. Heute gilt er als der deutsche Heidedichter schlechthin, auch dank Gedichten und Liedern wie „Die Heide brennt“:…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Kritischer Blick auf Hermann Löns und seine Rezeption im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit – von anonym – auf celler-presse.de

An vielen Stellen wird Geschichte im öffentlichen Raum gedeutet – mittels Straßennamen, auf Denkmälern oder auf Gedenktafeln. Doch die Deutung von Geschichte ist Wandlungen unterworfen: Was früher angemessen erschien, wird heute kritisch gesehen oder abgelehnt. Vielerorts gibt es deshalb Diskussionen um Straßenumbenennungen oder um Denkmäler – insbesondere, wenn diese im Zusammenhang mit der Zeit des Nationalsozialismus stehen.…

Auszug Artikel


 


siehe auch (Auszug):


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