Kategorie: Rezension(en)

Eine Rezension (auch Besprechung) ist eine schriftlich niedergelegte, veröffentlichte Form einer Kritik, die einen bestimmten Gegenstand eines abgegrenzten Themenfeldes behandelt. HIer werden in ihr Inhalte wissenschaftliche Erkenntnisse oder kulturelle Schöpfungen, wie Bücher und/oder Artikel, Essays, usw. ihrer Entwicklung nach beschrieben, analysiert und bewertet.

Magazine #62 – das Salz in der Phantastik-Suppe: SOL, Nr. 106 – Christina Hacker (Chefred.)

Christina Hacker (Chefred.)
SOL, Nr. 106, 2/2022, 27. Jhrg.
PRFZ, Rastatt (2022)
ISSN 1439-2453

Schwerpunkt: Perry Rhodan-Verfilmung

Aber, nicht einmal den Schwerpunkt finde ich so erwähnenswert, obwohl auch das eine interessante (und ewige) Sache ist. Viel interessanter fand ich den Artikel von Norbert Fiks, von Thomas Harbach und die Interviews. Einen eigenen Hinweis gebe ich hier auch auf die Publikation der PRFZ „60 Jahre Perry Rhodan“ und die im Heft erscheinende Rezension dazu …


Den Schwerpunkt des Heftes machen drei Texte zu den erfolgten und nicht erfolgten Verfilmungen von Perry Rhodan aus. Klaus N. Frick schildert dazu einen Seminarverlauf zu diesem Thema. Christina Hacker macht sich Gedanken zu vergangenen und zukünftigen Verfilmungen und Kurt Kobler referiert über die gestohlenen Film-Minuten in „Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall“…

Es ließe sich noch viel mehr zu und über eine PERRY RHODAN-Verfilmungsberichten. Wahrscheinlich könnte PERRY RHODAN-Chefredakteur Klaus N. Frick ganze Bücher über geplante und nicht verwirklichte Film-Projekte schreiben. Ein Kapitel könnt ihr im Schwerpunkt dieser SOL lesen.
Die Geschichte einer Verfilmung entwickelt sich, je länger sie läuft, zu einer unendlichen Geschichte. Und es vergeht keine Woche, in der nicht ein Fan in den Sozialen Medien oder per E-Mail die Redaktion darauf drängt, PERRY RHODAN als Netflix-Serie zu verfilmen. Leider hat die Redaktion in Rastatt keinerlei Einfluss darauf. Die Rechte liegen woanders, und nur der Verlag in Hamburg kann darüber bestimmen …

Auszug 'Die Betonkapsel auf Teneriffa', Seite 32-36

Die beiden Interviews sind von Christina Hacker mit Sascha Vennemann und von Alexandra Trinley mit Peter Hopf geführt. Norbert Fiks läßt wieder Platons Atlantis auch in Bezug auf PR auferstehen und Thomas Harbach liefert einen sehr interessanten Artikel über Marianne Sydow – Autorin in einer Männerwelt. Man kann dieses Heft getrost empfehlen. Interessant gestaltet und auch abseits von Perry Rhodan lesbar…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Christina Hacker (Chefred.)
  • SOL, Nr. 106, 2/2022, 27. Jhrg.
  • PRFZ, Rastatt (2022)
  • Magazin, Heft A4, Heftklammern geheftet
  • 68 Seiten
  • ISSN 1439-2453

derzeit antiquarisch leider noch kaum greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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  • keine
  • [Artikel] Marianne Sydow in der WIKIPEDIA

Marianne Sydow (* 24. Juli 1944 in Altdöbern; † 2. Juni 2013 in Kloster Lehnin; geb. Bischoff, geschiedene Sydow, seit 1980 bürgerlich Marianne Ehrig[1]) war eine deutsche Science-Fiction-Schriftstellerin. Sie veröffentlichte auch unter dem Pseudonym Garry McDunn.…

Auszug


  • [Artikel] Atlantis in der WIKIPEDIA

Atlantis (altgriechisch Ἀτλαντὶς νῆσος Atlantìs nḗsos ‚Insel des Atlas‘) ist ein mythisches Inselreich, das der antike griechische Philosoph Platon (428/427 bis 348/347 v. Chr.) in der Mitte des 4. Jahrhunderts v. Chr. als Erster erwähnte und beschrieb. Es war laut Platon eine Seemacht, die ausgehend von ihrer „jenseits der Säulen des Herakles“ gelegenen Hauptinsel große Teile Europas und Afrikas unterworfen hat. Nach einem gescheiterten Angriff auf Athen sei Atlantis schließlich um 9600 v. Chr. infolge einer Naturkatastrophe innerhalb „eines einzigen Tages und einer unglückseligen Nacht“ untergegangen. …

Auszug


  • [Artikel] Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall in der WIKIPEDIA

Perry Rhodan – SOS aus dem Weltall (Spanisch: Órbita mortal, Italienisch: …4 …3 …2 …1 …morte) ist ein italienisch-spanisch-deutscher Science-Fiction-Film aus dem Jahre 1967. Er ist der einzige Kinospielfilm, in dessen Mittelpunkt der Heftroman-Held Perry Rhodan steht. Die deutsche Fassung ist gegenüber der angloamerikanischen (Mission Stardust) um ca. 15 Minuten gekürzt. …

Auszug


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Phantasten #45 -weiblich, männlich und …: Über Paul Scheerbart I-III – Berni Lörwald / Michael M. Schardt / Hitrud Steffen / Paul Kaltefleiter (Hrsg.)

Berni Lörwald / Michael M. Schardt / Hitrud Steffen / Paul Kaltefleiter (Hrsg.)
Über Paul Scheerbart I-III
Igel, Paderborn (1992-1998)
ISBN (siehe unter bibliographisch:)
100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden

Mit der Ausgabe dieser hier vorgestellten Bände, sollte die Scheerbart-Rezeption aus den Jahren 1889 bis 1989 für alle Interessenten verfügbar gemacht werden. Gründe waren die fehlende Anerkennung und Verbreitung von Paul Scheerbarts Werk mangels einer erschwinglichen Werksausgabe, mangels einer Biographie, mangels einer Bibliographie und mangels einer Aufarbeitung der Rezeption…


Begonnen wurde die Ausgabe mit Band 1 im Jahre 1992. Dieser Band beinhaltet alle Vorworte, Nachworte und Einführungen zu Scheerbarts Werk. Die Unzufriedenheit mit der Scheerbart-Forschung spricht ganz klar aus den Ausführungen der Vorbemerkungen. Sie war zu diesem Zeitpunkt bemüht, das Erforschte immer wieder durchzukauen und von eine Anfang zum nächsten Anfang zu stolpern. Leider fehlen mir jene Seiten zunächst unbedruckten Seiten, die aufgrund von Rechtsstreitigkeiten fehlen und später beim Verlag nachgefordert werden konnten, um sie einzukleben. Mal sehen, ob ich auch diese noch auftreiben kann …

…die zeigen, dass die Scheerbart-Forschung nach dem Zweiten Weltkrieg zu einem Großteil in den, den Scheerbart-Texten beigegebenen Einführungen, Nach- und Vorworten geleistet wurde, ohne dass die Doktoranden oder Aufsatzverfasser dies gebührend zur Kenntnis genommen hätten. Um auf diese Misere aufmerksam zu machen und die verstreuten und teilweise nicht mehr lieferbaren Beiträge in Erinnerung zu rufen, erschient dieser erste Band mit Rezeptionsdokumenten, dem noch zwei oder drei weitere folgen werden: …

Auszug 'Vorbermerkung zu dieser Ausgabe', Seite 7

Der zweite Band folgte dann vier Jahre später. Analysen, Aufsätze und Forschungsbeiträge zu Paul Scheerbart konnten hier gesammelt dem Leser zur Verfügung gestellt werden. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Zusammenstellung des ersten Bandes konnte dieser Band dann unbeschadet veröffentlicht werden. Für diesen Band lässt sich aber eine zweigeteilte Rezeptionsgeschichte feststellen. …

… Nach nunmehr vier Jahren folgt jetzt der zweite Band mit weiterführenden, längeren Rezeptionstexten zu Paul Scheerbart. Vornehmlich sind es Porträts zu Leben und Werk des Dichters sowie Beiträge der Forschung. […] In diesen Band „Über Paul Scheerbart II“ wurden Artikel und Aufsätze aus Zeitungen und Zeitschriften aufgenommen, die sich weiterführend und übergreifend mit Scheerbart beschäftigen. Nur in wenigen Fällen werden auch Kapitel aus Monographien abgedruckt, und zwar dann, wenn sich nur ein Kapitel mit Scheerbart innerhalb eines größeren Zusammenhangs befasst. …

Auszug 'Vorbermerkung', Seite 5-6

Der Abschlussband erschien dann 1998 und enthielt Rezensionen und Artikel zu Leben und Werk des Schriftstellers. Abschließend auch noch ein Gesamtregister und eine Bibiographie. Sowohl eine Gesamtbibliografie, als auch eine Bibliographie der aufgenommenen Beiträge, ein Namensregister und ein Werksregister jeweils über alle drei Bände. Nach rund zehn Jahren war durch diese Anstrengung eine annähernd komplette Rezeptionsdokumentation zum Werk Paul Scheerbarts geschaffen worden. Mit 1500 Seiten wurden dem interessierten Leser ein Kompendium an die Hand gegeben, das fast alle Materialien enthält und das entgegen dem Plan auch noch weiter fortgeführt wurde und noch um den Zeitraum von 1996 und 1997 erweitert wurde und so damit eine größere Aktualität gewährleistet wurde.

… Nach rund 10 Jahren Arbeit liegt eine annähernd komplette Rezeptionsdokumentation zum Werk Paul Scheerbarts vor. Zu keinem anderen Autor deutscher Sprache gibt es eine vergleichbare Publikation. Auf mehr als 1500 Seiten, verteilt auf drei Bände, sind alle erreichbaren Artikel, Aufsätze und Besprechungen zum Werk oder zur Person des Autors abgedruckt. …

Auszug 'Vorbermerkung', Seite 17-18

Es wird wohl eine Menge Zeit kosten dieses Werk in seiner Vollständigkeit durchzusehen. Ich bin aber froh es in meienr Bibliothek zu haben.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

Band I

  • Berni Lörwald / Michael M. Schardt (Hrsg.)
  • Über Paul Scheerbart I
  • 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden
  • Band I: Einführungen, Vorworte, Nachworte
  • Igel, Paderborn (1992)
  • Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende, Band 1
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 11
  • Broschüre, Klebebindung
  • 214 Seiten
  • ISBN 392710423X

Band II

  • Michael M. Schardt  / Hiltrud Steffen (Hrsg.)
  • Über Paul Scheerbart II
  • 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden
  • Band II: Analysen, Aufsätze, Forschungsbeiträge
  • Igel, Paderborn (1996)
  • Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende, Band 4
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 30
  • Broschüre, Klebebindung
  • 418 Seiten
  • ISBN 3927104884

Band III

  • Paul Kaltefleiter (Hrsg.)
  • Über Paul Scheerbart III
  • 100 Jahre Scheerbart-Rezeption in drei Bänden
  • Band III: Rezensionen. Artikel zu Leben und Werk
  • Igel, Paderborn (1998)
  • Kölner Arbeiten zur Jahrhundertwende, Band 11
  • Literatur- und Medienwissenschaft, Band 60
  • Broschüre, Klebebindung
  • 824 Seiten
  • ISBN 3896210556
  • keine

  • [Artikel] Paul Scheerbart in der WIKPEDIA

Paul Carl Wilhelm Scheerbart (* 8. Januar 1863 in Danzig; † 15. Oktober 1915 in Berlin-Lichterfelde), auch unter seinen Pseudonymen Kuno Küfer und Bruno Küfer bekannt, war ein deutscher Schriftsteller phantastischer Literatur und Zeichner. …

Auszug Artikel


  • [Bibliographie] Paul Scheerbart im Projekt Gutenberg

Der Sohn eines Danziger Zimmermanns wollte Missionar werden, wandte sich dann aber der Philosophie, der bildenden Kunst und schließlich der Literatur zu. Ab 1885 schrieb er Kunstkritiken für verschiedene Zeitungen. 1892 gründete er in Berlin den Verlag deutscher Phantasten; er war zeitlebens Außenseiter und schloß sich keiner gängigen Kunstrichtung an. Seine Bücher illustrierte er selbst.…

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Seite von  Markus Feuerstack zu Paul Scheerbaart

Wer dieser Scheerbart war steht im Literaturlexikon. Aber glaub es bitte nicht. Scheerbart ist anders als die geleerten Herren und die gelehrten Damen ihn darstellen. Wie er ist / war und sein wird steht auf diesen Seiten, in den Texten des großen deutschen Schriftstellers Paul Scheerbart. Lese die Texte, habe Spaß daran und freue Dich.
Diese Seiten werden von keinem Verein gestaltet, keine Firma sponsert und niemand außer mir macht die Arbeit. Ich, Markus Feuerstack (www.fognin.net) finde es wichtig, dass möglichst viel von diesem Dichter im Netz steht und er von meinen Mitmenschen gelesen werden kann, kostenlos und franko natürlich…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


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[Medienhinweis] #205: In Westeros nichts Neues – literaturkritik.de

Podcasts aufs Ohr – nicht ins Buch

von Martin Janda auf literaturkritik.de

Ein Spurensuche – Sassan Niasseri und die Leidenschaft für Fantasy-Filme …

Literaturkritik.de - 2022-02-16

Sassan Niasseri kennt sich als Leiter der Online-Redaktion des Kulturmagazins Rolling Stone mit dem Aufspüren und Wiedergeben von Geschichten aus dem Kulturbereich bestens aus. Seine Co-Moderatorschaft des zweiwöchentlichen Film-Podcasts Freiwillige Filmkontrolle weist ihn als ausgesprochenen Kenner der internationalen Filmlandschaft aus und die Startseite besagten Podcasts betitelt ihn als Liebhaber „nerdige[r] Betrachtungen von Sci-Fi, Horror und Fantasy“. Mit A Lifetime Full of Fantasy legt Niasseri nun sein erstes Buch vor, das sich laut Untertitel auf Aufstieg, Fall und Comeback des fantastischen Kinos konzentriert. […]

Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


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Phantasten #38 -weiblich, männlich und …: H. P. Lovecraft – Das Werk II – Leslie S. Klinger


Leslie S. Klinger
H. P. Lovecraft. Das Werk II
Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783596700462

„Ich bin nicht hier um Lovecraft zu beerdigen, sondern um sein Lob zu singen“

Lange erwartet, ist es jetzt endlich Anfang des Monats bei mir aufgeschlagen. Die Geschichten von Lovecraft in einer kommentierten Ausgabe. Geschichten, die in diesem Fall alle in der ersten Hälfte von Lovecrafts schriftstellerischen Laufbahn entstanden sind…


Mit diesem Band hat der Leser nun den Überblick über Lovecrafts schriftstellerisches Leben. Das erzählerische Werk wird hier in einer Dauer von rund 10 Jahren beobachtet und man kann nachvollziehen, wie Lovecraft vom experimentierenden Schriftsteller zum Meister seiner  Zunft wird. Beginnend mit „Das Grab“ von 1917 bis zu „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“, die 1926/27 entstanden ist.  …

Lovecrafts Geschichten werden so lange Bestand haben, wie sie uns in ihren Bann ziehen. Und UNS steht dabei für eine so vielfältige Leserschaft, wie Howard selbst es wahrscheinlich nie für möglich gehalten hätte. Und das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Schriftsteller und seinem Werk machen kann: dass seine Wirkung und sein Einfluss die kühnsten Erwartungen des Künstlers übertreffen.…

Auszug 'Einführung'

Ich halte die beiden Bände für sehr wichtig und denke, dass sie im Verbund mit S. T. Joshis zweibändigem Werk „H. P. Lovecraft – Leben und Werk“ einen unverzichtbaren Bestandteil einer Bibliothek eines Phantasten darstellen. Die „Anhänge der tabellarischen Chronik zu Leben und Werk von H. P. Lovecraft“, „H. P. Lovecrafts Erzählungen in der Reihenfolge ihres Entstehens“, „die „Red Hook“-Beschwörung“ und ein „vollständiges Verzeichnis aller in H. P. Lovecrafts Erzählungen erwähnter Orte“ sind ein herrliches Goodie dabei. Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine wesentliche Sammlung seiner Briefe in deutscher Sprache – man wird ja noch träumen dürfen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Leslie S. Klinger
  • H. P. Lovecraft. Das Werk II
  • Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 512 Seiten
  • ISBN 9783596700462

Kleinster Preis: € 54,12, größter Preis: € 117,00, Mittelwert: € 78,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Andreas Fliedern / Alexander Pechmann

  • [Biographisches] Leslie S. Klniger auf fantasyguide.de

Er ist bekannt als Herausgeber klassischer phantastischer Werke wie Sherlock Holmes, Dracula, Frankenstein, Neil Gaimans Sandman-Comics und der Stories von H. P. Lovecraft. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Der brillante H.P. Lovecraft war ein Horror – von Peter Pisa – auf kurier.at

Der Mensch ist nur ein Staubkorn im Kosmos mit Blick auf schleimig-schwarzes Wasser und sintflutartige Schatten, vorbei an den krebsartigen Fungi vom Yuggoth; und wenn es H.P. Lovecraft (1890 – 1937) so gesehen hat, dann war er ein antisemitisches, ein rassistisches, ein frauenfeindliches Staubkorn, nah um den Nationalsozialismus kreisend.
Das alles weiß man, sah aber großzügig darüber hinweg, weil seine fantastischen Kurzgeschichten seit den 1990ern – also gut 50 Jahre nach dem Tod des Amerikaners – nicht mehr als „Schund“ gelten. …

Auszug Artikel



  • [Essay] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de

Fällt im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und seinem Werk das Wort „Mythos“, so denkt man zunächst sicherlich an den „Cthulhu-Mythos“, also an jenes Geflecht zweifelhafter „Götter“ und nicht-menschlicher Wesenheiten, das in seinen Erzählungen aufgeboten wird und das seine Nachfolger zu einem mehr oder weniger zusammenhängenden Pantheon zusammengefügt haben. Es gibt jedoch noch einen anderen Sinn, in dem sich in Bezug auf Lovecraft mit einem gewissen Recht von einem Mythos sprechen lässt, und das ist seine Person selbst. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


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Begleitende Literatur zur Phantastik #85: Literatur lesen wie ein Kenner – Hermann Kurzke

Hermann Kurzke
Literatur lesen wie ein Kenner
C. H. Beck, München (2021)
ISBN 9783406764356
Eine Handreichung für passionierte Leserinnen und Leser

Ein sehr nützliches Buch habe ich hier gefunden. Es hilft Literatur besser zu verstehen und man hat mehr vom Lesen. Und was hat dies mit Phantastik zu tun? Hermann Kurzke hat unter anderem auch den Staatsroman, die Utopie und die Dystopie zum Beispiel gewählt, um den Vorgang der Analyse zu verdeutlichen. Und das von Daniel Defoe bis Dimitry Glukhovsky. …


Abgesehen davon, dass ich das Buch als sehr informativ erachte, hat es mir einiges über Literatur an sich beigebracht. An den mannigfachen Beispielen von der Antike bis zu aktuellen Büchern zeigt Hermann Kurzke, wie man Literatur analysieren kann, wie man mehr aus der Lesung profitieren kann, wie man einen vertiefenden Einblick in Literatur jedweder Art gewinnen kann. Ich habe hier auch für Rezensionen vertiefende Verfahren gewonnen, die, so hoffe ich, die Qualität meiner Besprechungen erhöhen sollte.

Für wen ist dieses Druckwerk da, welchem Bedürfnis will es abhelfen? Es will nützen, Literatur zu verstehen. Es will eine Orientierung für Liebhaber der Literatur, für engagierte Leser sein, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und Bewanderte. Denen will es nicht nur mühsalerleichternd „Stecken und Stab“ (Psalm 22,4) sein, sondern eine Lust und Vergnügen. Es will ihnen das Lesen von Literatur nicht nur so vergnüglich, sondern auch so ertragreich wie möglich machen. …

Auszug 'Absicht und Anlage', Seite 13-16

Die Beispiele aus der Phantastik betreffen Daniel Defoe, Johann Gottfried Schnabel, Gerhart Hauptmann, Aldous Huxley, Hermann Hesse, George Orwell, Ray Bradbury und Dimitry Glukhovsky (siehe Inhaltsverzeichnis im Bilderkarussell). Es gibt natürlich viele solche Ratgeber und Anleitungen, aber dieses Buch hat mich neben der Nützlichkeit auch ganz gut unterhalten und darum gibt es hier eine Empfehlung (abgesehen davon, dass es ein handwerklich gut gemachtes Buch ist) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Hermann Kurzke
  • Literatur lesen wie ein Kenner
  • Eine Handreichung für passionierte Leserinnen und Leser
  • C. H. Beck, München (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 394 Seiten
  • ISBN 9783406764356

Kleinster Preis: € 18,99, größter Preis: € 42,00, Mittelwert: € 28,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Lesebändchen

  • [Artikel] Hermann Kurzke in der WIKIPEDIA

Hermann Kurzke (* 15. Februar 1943 in Berlin) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, katholischer Theologe und Autor. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Handreichungen zur Lesekultur – von Ulrich Klappstein – auf literaturkritik.de

Hermann Kurzke (geb. 1943) ist einem breiteren Publikum vor allem durch seine Publikationen über Thomas Mann bekannt geworden, er gilt außerdem als Spezialist für Kirchenlieder und Kulturchristentum. 2010 hat er in der verdienstvollen Münchener „Beck’schen Reihe“ Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur herausgegeben; schon dort legte er – nach seiner aktiven Zeit als Literaturwissenschaftler an der Universität Mainz – einen persönlichen Literaturkanon und prononcierte Essays über Literatur und Literaten vor, beruhend auf den Schätzen seines Bücherschranks. Eine ganz ähnliche Bilanz, ergänzt um einen Ausblick über die gegenwärtige Lesekultur (in Form eines Patchworks aus zwölf Fetzen oder Läppchen), hat er nun mit seinen Handreichungen für passionierte Leserinnen und Leser vorgelegt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Hermann Kurzke: Literatur lesen wie ein Kenner – von Gregor Keuschnig – auf begleitschreiben.net

Keine Frage: Empfehlungen, »Handreichungen« bis hin zu neu bestückten Literaturkanons sind beliebt. Der potenzielle Leser lechzt in dem immensen Angebot nach Hilfe. Was soll man lesen? Was muss man lesen? Kurzkes Buch reiht sich zwar in die Kategorie der Helfer ein, ist aber gleichzeitig anders, weil es auch didaktisch aufgebaut ist. Das Ziel sei es, »Literatur zu verstehen«, eine Orientierung zu geben, dies jedoch auch vergnüglich. Wenig später erfährt man, dass Kurzke der Germanistik »ein bisschen skeptisch« gegenüber steht. Das ist bei einem gestandenen Literaturwissenschaftler wie ihm durchaus bemerkenswert. Das Versprechen, einem nicht mit hochgestochenen Vokabeln zu traktieren, hält er immerhin ein. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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