Kategorie: Lovecraft, H. P.

Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #19 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Buch der toten Namen. Necronomicon – George Hay (Hrsg.)

George Hay (Hrsg.)
Das Buch der toten Namen. Necronomicon
Edition AHA/Schulze, Bergen/Dumme (1992)
ISBN 3894231122
 
Mit zusätzlichen Beiträgen von Dr. Stanislaus Hinterstoisser, L. Sprague de Camp, Christopher Fraylig und Angela Cater
 
Für ein Buch, dass es überhaupt nicht gibt, hat es  einen unheimlichen Ruf erlangt. Das Necronomicon. Autoritäten wie Angela Carter, Dr. Christopher Frayling und L. Sprague de Camp konnten überzeugt werden, einen intensiveren Blick auf die Rolle H. P. Lovecrafts in dieser Geschichte zu werfen, als es bisher ohnehin schon getan wurde …

 
Es soll hier auch Missverständnisse vermieden werden – dieses Buch hat keinerlei Verbindung mit dem „Necronomicon“ aus dem Schikowski-Verlag (siehe hier im Blog). Es entstammt einem völlig anderem Quellenfundus. Das trifft auch die anderen „Necronomicons“ (siehe hier im Blog) zu. Während die einen alles, was mit dem Necronomicon zusammenhängt, für eine literarische Erfindung Lovecrafts halten und jeglichen realen Hintergrund bestreiten, gehen andere davon aus, dass es sich sehr wohl um einen realen Text handelt, den Lovecraft nur literarisch verarbeitet hat, der aber sehr wohl existiert. …
 
Ich sehe keine Veranlassung, diese Einleitung mit einer Spekulation über Okkultismus ausklingen zu lassen. Es ist nicht meine Absicht, den Leser in Schrecken zu versetzen. Lovecraft brachte sein Leben damit, genau das zu tun und gab schließlich gelangweilt auf. Lassen Sie uns daher das zusammenfassen, was wir wirklich wissen und was wir verstandesgemäß davon ableiten können. Wir wissen, dass die „Geheimen Namen“ wirklich existierten (obwohl wir nicht wissen, ob Lovecraft das Buch „Necronomicon“ nannte oder ob es sich dabei um den Titel der Handschrift handelte.). Wir sind ziemlich sicher, dass Winfield Lovecraft eine Kopie davon besaß – entweder vollständig oder fragmentarisch. Wir sind geneigt zu akzeptieren, dass  diese Kopie an Lovecraft überging und die Basis des Cthulhu-Mythos bildete. Was nun die literaturgeschichtliche Seite angeht, ist dies ALLES, was wir wissen. …
Auszug 'Einleitung', Seite 15-72
 
Das Buch der toten Namen - Titelcover
Dieses Buch gibt es auch in einer zweiten und dritten Ausgabe und hat mir eigentlich sehr gut gefallen.  Es wird in beiden, mir vorliegenden Versionen, in meine Lovecraft-Bibliothek Eingang finden. Olaf Thorbrügge in seinem Vorwort: „Wie dem auch immer sei: Sowohl magisch Interessierte, als auch Darf-Fantasy-Fans können in diesem Buch finden, was sie suchen, wenn sie – wie schon George Hay in seinem Vorwort zur englischen Originalausgabe schon sagte – GENAU hinsehen“ …
 
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • George Hay (Hrsg.)
  • Das Buch der toten Namen
  • Necronomicon
  • Edition AHA/Schulze, Bergen/Dumme (1992)
  • Broschüre, Klebebindung, Flügelklappen
  • 230 Seiten
  • ISBN 3894231122

Kleinster Preis: € 9,34, größter Preis: € 31,51, Mittelwert: € 21,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

[Artikel] Das Necronomicon in der WIKIPEDIA

Das Necronomicon ist ein fiktives Grimoire, das Anfang des 20. Jahrhunderts von H. P. Lovecraft erdacht wurde. Das Buch ist ein Teil des Cthulhu-Mythos, wobei es in die Horror- und Fantasyliteratur eingegangen ist und wie kaum ein anderes zahlreiche andere Autoren zu Geschichten um dieses Werk inspiriert hat. Es hat dabei seinen ganz eigenen Mythos entwickelt.…

Auszug Artikel


[Artikel] Necronomicon ex mortis – auf de-academic.com

Das Buch Necronomicon ist die wohl berühmteste Schöpfung des US-amerikanischen Horror-Autors H. P. Lovecraft. Dieses fiktive Buch ist in die Horror- und Fantasyliteratur eingegangen wie kaum ein anderes und es existieren viele unterschiedliche Darstellungen.…

Auszug Artikel


[Artikel] Das Necronomicon – auf raetsel-der-menschheit.info

Beim Necronomicon handelt es sich um ein vom amerikanischen Schriftsteller Howard Phillips (H.P.) Lovecraft beschriebenes Buch, das angeblich im Jahr 730 von dem verrückten Araber Adul Alhazred (oder Abd Al’Azrad) verfasst wurde. Auf etwa 800 Seiten werden sowohl der Ursprung der „Großen Alten“ erklärt als auch exakte Anleitungen zur Beschwörung von übernatürlichen Wesen gegeben. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 

Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #19 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Kabinett der Phantasten – Heiko Postma (Hrsg.)

Heiko Postma (Hrsg.)
Kabinett der Phantasten (Verlagsreihe)
JMB, Hannover (2010-lfd.)
 
Klassische Erzählungen der nicht geheuren Art…
 
Heute will ich erstmals eine ganze Verlagsreihe vorstellen, die meines Erachtens eine sehr interessante Möglichkeit darstellt, viele klassischen Erzählungen des Schauer/Horror-Genre kennenzulernen. …

Vielleicht ist sie für ausgeprägte Kenner des Genres nicht sonderlich interessant (was ich aber soo nicht unterschreiben würde). Für Neueinsteiger aber absolut zu empfehlen. Es handelt sich um kleine Bändchen, ja eigentlich Heftchen, deren Texte sorgfältig ediert und jeweils mit einem ausführlichen Nachwort ausgestattet sind. Diese und andere Zusatztexte sind auch die Rechtfertigung für die Aufnahme in diesen Blog über Sekundärliteratur. Als Beispiel seien 3 davon vorgestellt:
 
Daniel Defoe: Ein wahrer Bericht, wie eine Mrs. Veal am 8. Tag des September 1705, einen Tag nach ihrem Tod, einer Mrs. Bergrave zu Canterbury erschienen ist. – 1706 –
 
 
Daniel Defoe stürzt sich mit Eifer auf Berichte über eine Erscheinung einer soeben verstorbenen jungen Frau in Canterbury, um daraus seine erste große Erzählung zu formen – 13 Jahre vor seinem „Robinson Crusoe“…
 
Und damit scheint Daniel Defoe’s eigene Bewertung des Canterbury-Geschehens klar. Andererseits ist es  Grund-Merkmal all seiner Schriften, auch der jeweiligen Gegenposition volle Gerechtigkeit zu zollen. Was er hier auf gleich doppelte Weise erledigt: Zum einen führt der Berichterstatter ja in der Tat alle wesentlichen Aspekte an, die Mrs. Bargrave’s Erzählung als pures Phantasiegebilde entlarven könnten. Zum anderen aber hat Defoe grad diesen erfundenen Berichterstatter, nicht ohne Ironie, so konzipiert, dass rechtschaffene Zweifel an dessen Zuverlässigkeit bleiben: …
Hier gibt es auch noch einen Anhang: Walter Scott – Über Daniel Defoe’s „Mrs. Veal“, 1827
Auszug 'Nachwort', Seite 20-27
 
Edgar Allan Poe: Der Fall des Hauses Usher – 1839 –
 
 
Der Klassiker von Edgar Allan Poe hier in einer Fassung, die in die Rocktasche passt und überall als Pausenfüller dienen kann. Im September 1839 das erste Mal erschienen, erfuhr der Text eine Vielzahl von Veröffentlichungen, die jedoch allesamt immer wieder von Poe bearbeitet und verändert wurden. Markant ist hier der Eingriff, den Poe beim ersten Auftreten von Lady Madeline Usher vornahm …
 
Nach dem „Fall des Hauses Usher“ blieben Edgar Allan Poe gerade noch zehn Jahre zu leben. Zehn Jahre, in denen er unermüdlich nach Finanziers für sein Zeitschriften-Projekt fahndete. Doch immer, wenn er kurz vor dem Durchbruch stand, kam etwas dazwischen – mal war’s eine Bankenkrise, mal seine Trunkenheit beim entscheidenden Gespräch, etwa in Washington, in der Suite des amerikanischen Präsidenten Tyler. …
Auszug 'Nachwort', Seite 33-47
 
H. P. Lovecraft: Cthulhu’s Ruf – 1928-
 
 
Ein weiterer Klassiker, dieses Mal vom Großmeister Lovecraft. Mit diesem Text formuliert er den Mythos fertig aus und begründet damit eine lange Reihe von Veröffentlichungen (nicht nur von ihm), die diesen Mythos zu Thema haben.  Außerdem tritt in diesem Text das außerirdische Wesen das einzige Mal in seinen Erzählungen auch wirklich auf. …
 
Mitte der 60er-Jahre zeigte sich dann auch Deutschland allmählich reif für Cthulhu und die Seinen: In der Insel-„Bibliothek des Hauses Usher“ und danach in der „Phantastischen Bibliothek“ des Hauses Suhrkamp war H. P. Lovecraft der meistgedruckte Autor. So war es vielleicht nicht völlig überraschend, als sich 1979, in seinem letzten – unvollendeten – Dialog-Roman „Julia, oder die Gemälde“, auch Arno Schmidt aufs intensivste mit H. P. Lovecraft beschäftigte. …
Auszug 'Nachwort', Seite 60-75
 
Da es bereits 94 Ausgaben in dieser Reihe gibt, bleibt diese Vorstellung von drei Werken natürlich nur ein sehr oberflächliches Unterfangen. Auf der Web-Site des Herausgebers oder auf der Site des Verlages (siehe weiterführende Links) kann man sich über die weiteren Werke informieren – und das sollte man auch wirklich nicht unterlassen.
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Daniel Defoe
  • Ein wahrer Bericht, wie eine Mrs. Veal am 8. Tag des September 1705, einen Tag nach ihrem Tod, einer Mrs. Bergrave zu Canterbury erschienen ist.
  • JMB, Hannover (2021)
  • Kabinett der Phantasten, Band 1
  • Heft, kleiner A5
  • 4. Auflage
  • 38 Seiten
  • ISBN 9783940970879

 

  • Edgar Allan Poe
  • Der Fall des Hauses Usher
  • JMB, Hannover (2021)
  • Kabinett der Phantasten, Band17
  • Heft, kleiner A5
  • 4. Auflage
  • 52 Seiten
  • ISBN 9783940970718

 

  • H. P. Lovecraft
  • Cthulhu*s Ruf
  • JMB, Hannover (2019)
  • Kabinett der Phantasten, Band 44
  • Heft, kleiner A5
  • 2. Auflage
  • 76 Seiten
  • ISBN 9783944342207
  • alle angefügten Bände aus dem Englischen
  • Übersetzer: Heiko Postma
  • Band 1 mit Anhang
  • [Artikel] Heiko Postma in der WIKIPEDIA

Heiko Postma (* 26. Juli 1946 in Wesermünde, heute Bremerhaven), am Nachnamen kenntlich als Friese, ist ein deutscher Publizist, Schriftsteller und Übersetzer. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] JMB-Verlag in der WIKIPEDIA

Der JMB Verlag wurde 2008 in Hannover gegründet und entstand aus einer Verlagsauslieferung. Der Verlag ist wirtschaftlich unabhängig. Das Kürzel JMB steht für die Initialen des Verlagsgründers Jens M. Bolm …

Auszug Artikel


  • [Bibliographie] Die Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ in der Webpräsenz bei Heiko Postma

Daniel Defoe • Bram Stoker • H. Clauren • Friedrich Gerstäcker • Robert Louis Stevenson • E. T. A. Hoffmann • Lord Byron • John William Polidori • Washington Irving • Sheridan LeFanu • Théophile Gautier • Prosper Mérimée • Franz von Gaudy • Edward Bulwer-Lytton • Auguste Villiers de L’Isle-Adam • Joseph von Eichendorff • Edgar Allan Poe • Frederick Marryat • Montague James • Pierre Mille …

Auszug Artikel

 

siehe auch (Auszug):


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #17 – Schrecken als ästhetische Ware: Im Spannungsfeld der Aufklärung – Matthias Hurst

Matthias Hurst
Im Spannungsfeld der Aufklärung
Winter, Heidelberg (2001)
ISBN 3825311759
 
Von Schillers Geisterseher zur TV-Serie The X-FIles: Rationalismus und Irrationalismus in Literatur, Film und Fernsehen
 
In dieser Studie werden Werke  wie Frankenstein, Dr. Jekyll und Mr. Hyde, Werke von Lovecraft und Clive Barker, Filme von David Lynch und Alfred Hitchcock neben Werken von  Friedrich Schiller und E. T. A. Hoffmann und Franz Kafka gestellt und unterschiedslos als Ausdruck gesellschaftlicher Befindlichkeit und Sinnproduktion ernst genommen…

 
… um einen Beitrag zu leisten, die Formen populärer Unterhaltungskultur aus der sozialen Geringschätzigkeit zu befreien. Es findet jedoch keine ästhetische Nivellierung statt. Die so entstehende Perspektive macht deutlich, dass kulturelle Erzeugnisse jeglicher Provenienz Geltungsrecht besitzen …
 
Daher widmet sich dieses Buch in besonderem Maße der Untersuchung von Tendenzen und konkreten Einzelwerken in den narrativen Medien Literatur, Film und Fernsehen. […] Gemeint sind damit nicht die analytischen Schriften bedeutender Dichter und Denker, […], sondern die Produkte einer sogenannten Polarkultur (popular culture), die im Gegensatz zu den oben genannten Schriften nicht nur ein ausgewähltes (und immer kleiner werdendes) Publikum ansprechen, sondern breite Schichten und den Großteil der Bevölkerung der westlichen Zivilisation erreichen. …
Auszug 'Einleitung', Seite 8-16
 
Aufklärung und Gegenaufklärung zeigen sich in unauflösbarer Abhängigkeit in der Schauerliteratur und der Kriminalliteratur, im Horrorfilm und im Mystery-Thriller. Das bietet einen Garanten für interessante Betrachtungen und lehrreiche Lektüre …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Matthias Hurst
  • Im Spannungsfeld der Aufklärung
  • Von Schillers Geisterseher zur TV-Serie The X-FIles: Rationalismus und Irrationalismus in Literatur, Film und Fernsehen 1786-1999
  • Winter, Heidelberg (2001)
  • gebundene Ausgabe, 8°GR-Groß-Oktav
  • 610 Seiten
  • ISBN 3825311759

Kleinster Preis: € 25,00, größter Preis: € 110,78, Mittelwert: € 36,00
(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Irrationalismus in der WIKIPEDIA

Mit dem Begriff Irrationalismus (von irrational = „unvernünftig“) bezeichnet man eine Lehre oder Weltanschauung, die die Überzeugung ablehnt, dass die menschliche Vernunft (lateinisch ratio) eine hinreichende Erkenntnis der Welt erwerben kann.…

Auszug Artikel

  • [Downlaod] Diplomarbeit: Schatten der Aufklärung. Schauerliteratur im späten 18. Jahrhundert – von Alexandra Zöchner – auf docplayer.org

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Schauerliteratur und deren Autoren gegen Ende des 18. Jahrhunderts in England, Frankreich und dem deutschen Sprachraum. Dazu dieser Zeit die Aufklärung noch die vorherrschende Strömung war, muss auf diese Epoche im Voraus genauer eingegangen werden. Dabei sollen nicht alle Details dieser ambivalenten und kontroversen Strömung behandelt werden – dies würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen und ist auch nicht deren Thema. Stattdessen werden jene Aspekte angeschnitten, die mehr oder weniger unmittelbar mit der Thematik der Phantasie und der schauerlichen Literatur im Zusammenhang stehen (könnten). …

Auszug Artikel

  • [Download] Angst: Lust und Schrecken in der Kinder- und Jugendliteratur – von Ute Dettmar – auf kids-media.uzh.ch

In keinem anderen Literaturbereich ist das Sortiment des Schauerlichem wohl vielfältiger als in der gegenwärtigen Kinder- und Jugendliteratur: vom Bilderbuch mit seinen unzähligen Monstern bis hin zur Fantasy, die sich seit Jahren als Aufmarschgebiet der Untoten, der Zombies, Werwölfe und Vampire etabliert hat. Die Dämonen sind allerdings nicht nur in der fantastischen Literatur in all ihren Spielarten gegenwärtig; die Macht, die Ängste über uns erhalten und die Fragen danach, wie wir ihnen begegnen (können), sind auch ein wiederkehrendes Thema in realistischen Texten für Kinder und Jugendliche. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #16 – Schrecken als ästhetische Ware: Necronomicon – Abdul Alhazred

Abdul Alhazred
Necronomicon
Edition Geheimes Wissen, Graz (2020)
ISBN 9783903555006
 
Dieser Druck dient ausschließlich der esoterischen Forschung und wissenschaftlichen Dokumentation
 
Wir wissen alle, dass das Necronomicon eines der berühmtesten Bücher der Welt ist. Allerdings ist es ein fiktives Buch, das von H. P. Lovecraft erfunden wurde, um seinen Geschichten sozusagen einen authentischen Anstrich zu geben. Ein schriftstellerischer Kunstgriff, den nicht nur Lovecraft angewandt hat. …

 
Das beschriebene Buch wird eigentlich nie wirklich in seinem Inhalt konkret beschrieben und das aus gutem Grund – nur dann, wenn es so vage wie möglich in den Geschichten eingesetzt wird, kann sich der Leser selbst seine Vorstellungen davon machen und selbstgemachte Vorstellungen sind meist die gruseligsten …
 
Denn dies ist das Buch der Toten, das Buch der Schwarzen Erde, das ich unter Lebensgefahr niedergeschrieben habe, genauso, wie ich es erhielt auf den Ebenen der IGIGI, der grausamen, himmlischen Geister von jenseits der Wanderer der Wüsten. Alle, die dies Buch lesen, sollen hiermit gewarnt sein. …
Auszug 'Das Zeugnis des wahnisnnigen Arabers', Seite 5-18
 
Warum steht es dann hier zur Vorstellung, wenn es sozusagen erfundene Primärliteratur ist? Weil es ein schönes und interessantes Beispiel ist, wie man diese Geschichte eines so geheimnisvollen Buches ausschmücken und umsetzen kann. Ist es esoterisch verblendet? Ist es literarisch vervollständigt? Wenn man mag, kann man viele esoterische Anspielungen und Bedeutungen entdecken. Wenn man dafür keine Antenne hat, mag man vom Ideenreichtum der Verfasser fasziniert sein. Eine schöne Abendbeschäftigung ist es allemal – zumindest für einen Abend…
 
Übrigens:
 
Necronomicon - Festa Die „wahre“ Geschichte des Necronomicon findet man unter anderem in der „H. P. Lovecrafts Bibliothek des Schreckens“ des Festa Verlages. Im Band 20, Necronomicon, herausgegeben von Frank Festa, Leipzig (2011), 3. Auflage, ISBN 9783865520630, von Seite 299 bis 302. Inklusive der (fiktiven) chronischen Übersicht der Entstehung des Werks.
Necronomicon-Dem Tod einen Namen geben W. H. Müller trat bereits Anfang der 90iger Jahre mit vielbeachteten Publikationen zu H. P. Lovecraft, den Großen Alten und der ersten okkulten Exegese des akkadisch-babylonischen Weltschöpfungsepos Enuma Elish an die Öffentlichkeit. Seitdem hat er seine Beschäftigung mit der hermetischen Philosophie, insbesondere der Erforschung des Necronomicon, dem Tantra sowie der praktischen Alchemie intensiviert und gilt als Experte für die Erforschung des Necronomicon-Mythos. Buchbeschreibung, Buchdaten und Inhaltsverzeichnis hier im Blog.
Abdul Alhazred - Necronomicon Es ist in Deutschland im Verlag „Richard Schikowski“ Berlin erschienen, und enthält neben dem Necronomicon auch die Goetia. Simon hat dieses Buch scheinbar auf äußert mysteriösem Weg erhalten. Dieses Buch lässt sich leicht an der Inhaltsangabe erkennen, da es bereits in vielen Auflagen mit undurchschaubarem Zusammenhang veröffentlicht wurde. Im Necronomicon-Teil gleich wie vorgestelltes Buch. Buchbeschreibung und Buchdaten hier.
Necronomicon I&II Diese Werke von H. R. Giger sind inspiriert durch das Necronomicon von Lovecraft und sind teilweise verstören schön und eben typisch Giger-Stile. Ein wunderschöner Bildband. Das Buch hier im Blog. (Ich sehe gerade, es war eins der ersten Werke, die ich in diesem Blog vorgestellt habe – schon einige Zeit her…)
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Irene Huber / Abdul Alhazred
  • Necronomicon
  • Geheimes Wissen, Graz (2020)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 210 Seiten
  • ISBN 9783903555006
Preisangaben Eurobuch (mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Lesebändchen
  • [Artikel] Das Necronomicon im Verschwörungs-WIKI

Das Necronomicon ist ein Buch, was von zahlreichen Myten umrankt ist und genauso in zahlreichen Versionen abgedruckt wurde, erstmals wurde es bekannt durch H. P. Lovecraft (Horrorautor) der in seinen fiktionalen Büchern es häufig erwähnte. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Das Necronomicon in der WIKIPEDIA

Das Necronomicon ist ein fiktives Grimoire, das Anfang des 20. Jahrhunderts von H. P. Lovecraft erdacht wurde. Das Buch ist ein Teil des Cthulhu-Mythos, wobei es in die Horror- und Fantasyliteratur eingegangen ist und wie kaum ein anderes zahlreiche andere Autoren zu Geschichten um dieses Werk inspiriert hat. Es hat dabei seinen ganz eigenen Mythos entwickelt. …

Auszug Artikel


  • [Download] Die Geschichte des Necronomicon

Geschichte des Necronomicon. ›A History of the Necronomicon‹.© 1938 by The Rebel Press. Aus dem Amerikanischen von Malte S. Sembten.© dieser Ausgabe 2007 by Festa Verlag, Leipzig.

Auszug Artikel


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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #4 – Schrecken als ästhetische Ware: Cthulhus Ruf – Das Lesebuch

H. P. Lovecraft
Cthulhus Ruf. Das Lesebuch
Fischer Tor, Frankfurt/Main (2019)
ISBN 9783596704781
Die besten Erzählungen des Meisters der unheimlichen Phantastik…
Sicherlich in erster Linie ein primärliterarisches Buch, und nicht das schlechteste, aber auch die Sekundärliteratur kommt nicht zu kurz…


Die Neuübersetzung punktet zunächst mit einer ausführlichen Einleitung „Ein Träumer aus Providence. Anmerkungen zu H. P. Lovecrafts Leben und Werk“ von Alexander Pechmann …

Wahnsinn war gewissermaßen ein fester Bestandteil von Lovecrafts wechselvoller Familiengeschichte. Sein Vater, Winfield Scott Lovecraft, war Handlungsreisender für Silberschmiede. Während einer Geschäftsreise erlitt er einen schweren psychischen Zusammenbruch und wurde ins Butler Hospital für Geisteskranke in seiner Heimatstadt Providence eingewiesen, wo er bis zu seinem Tod fünf Jahre später interniert blieb. …

Einleitung, Seite 8

Auch die drei folgenden Großkapitel erhielten von Alexander Pechmann jedes eine spezifische Einleitung.

  1. Klassische und modernes Grauen
  2. Kosmischer und irdischer Horror
  3. Poetische Schrecken und Erkenntnisse

Zusammen mit den neu übersetzten Geschichten also ein rundes, interessantes Buch…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • H. P. Lovecraft / Andreas Fliedner (Hrsg.)
  • Cthulhus Ruf
  • Das Lesebuch
  • Fischer Tor, Frankfurt/Main (2019)
  • Flügelklappenbroschur
  • 464 Seiten
  • ISBN 9783596704781

Kleinster Preis: € 8,90, größter Preis: € 29,51, Mittelwert: € 16,99

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Das große formlose Grauen – von Eva Geulen – zeit.de

Ob „Stranger Things“, „Dark“ oder „Twin Peaks“: Alle jüngeren Horrorerzählungen gehen zurück auf H. P. Lovecraft. Er spaltet die Welt in Fans und Ignoranten.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Fall H. P. Lovecraft. Über den Umgang mit einem rassistischen Autor – von Lars Schmeink – tor-online.de

H.P. Lovecraft ist eine kontroverse Figur: Für die einen ist er der bedeutendste Horrorautor des zwanzigsten Jahrhundert, für die anderen ein menschen- und insbesondere frauenverachtender Rassist. Vielleicht ist er einfach … beides? Ein Plädoyer für eine vielschichtige Lektüre von Lars Schmeink.  …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Wie ein Rassist und Angstpatient die Horrorliteratur erfand – v

     

H. P. Lovecraft ist der einflussreichste Horror-Autor der Welt. Ohne ihn kein Stephen King, auch kein „Fluch der Karibik“. Seine Motive: Rassenneurose und bodenlose Furcht. Eine Hommage zu Halloween.…

Auszug Artikel


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