Kategorie: allgemeine Phantastik

[Medienhinweis] #192: Stellungnahme zur Bestenliste im Dezember 2021 – phantastik-bestenliste.de

„Im vergangenen Monat erreichte uns von Twitter Kritik bezüglich des Titels auf Platz 1 der Bestenliste. …“

von Bestenliste auf phantastik-bestenliste.de

Ein Versprechen, das „wir weiterhin unser Auge daraufhin schulen und auch auf kommende Kritik entsprechend sensibel reagieren werden“ .…

phantastik-bestenliste.de - 2022-01-12

Während uns die Autonomie und Unabhängigkeit der einzelnen Jurymitglieder wichtig ist und die Entscheidung der Punktevergabe letztendlich bei den einzelnen Personen liegt, hat der aktuelle Fall klargemacht, dass wir bereit sein müssen, viel kritisierte Titel intern zu diskutieren, bevor diese auf der Liste landen. Eine sichtbare politische Debatte um eine Neuerscheinung ist für sich genommen selbstverständlich kein Ausschlusskriterium. Das unreflektierte Verbreiten rassistischer, sexistischer, queerfeindlicher oder ableistischer Stereotype aber läuft dem erklärten Ziel der Bestenliste, das literarische und auch gesellschaftliche Potential phantastischer Literatur aufzuzeigen und zu fördern, entgegen. Wir werden daher künftig frühzeitig ins Gespräch gehen, sodass in Zweifelsfällen die gesamte Jury die Platzierung beeinflussen kann. […]

Auszug Artikel


… und zu den letzten Artikel im Blog:


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.


 
 
 

Phantastik #58 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Kosmische Angst – Daniel Illger


Daniel Illger
Kosmische Angst
Matthes & Seitz, Berlin (2021)
ISBN 9783751805223

Was ist kosmische Angst?

Das versucht Daniel Illger in seinem neuen Buch zu beantworten. Ausgehend von der Unmöglichkeit, den Tod zu begreifen erkennt Illger das Anliegen einer „Weird Fiction“. Diese Weird Fiction stellt sich der Auflösung der grundlegenden Koordinaten unserer Existenz. Matthes & Seitz stellt wieder einmal unter Beweis, dass das Buchprogramm einer genauen Beobachtung bedarf, um solch interessante Bücher nicht zu übersehen …


Die Weird Fiction modelliert eine ästhetische Erfahrung, die des größten Horrors, aber auch ein Gefühl der berauschenden Befreiung. Illger benützt diese Erfahrung als Ausgangspunkt einer philosophischen Ästhetik des Anthropozäns. Der wichtigste Autor dieser Weird Fiction ist wohl H. P. Lovecraft, mit dem sich Illger auch eingehend beschäftigt. …

Zweifellos geht es ihm um den Nachweis, dass der große Cthulhu ebenso läppisch und nichtig ist wie alle unsere Götter. Ob man ihn sich nun als Drachen mit Oktopuskopf vorstellt oder irgendwie anders, tut, was das betrifft, wenig zur Sache. Die Pointe besteht nämlich darin, dass Cthulhu gesinnungsmäßig mehr mit einem Schulhofschläger gemein hat als mit einer jenseitigen Entität, die aus den Tiefen des Universums eine geheimnisvolle und erhebende Weisheit mitbringt. Wo der Farbe aus dem All eine Öffnung hin auf den Abgrund der Transzendenz eingeschrieben ist – mithin eine unauslotbare Rätselhaftigkeit -, entsetzt Cthulhu durch seine Banalität …

Auszug 'In den GRenzlanden', Seite 100-139

Jedoch, Illgers philosophische Betrachtungen erschöpfen sich natürlich nicht nur in der Betrachtung von Lovecraft und Houellebecq, aber für den phantastischen Bereich ergibt sich daraus schon ein Gedankenfeld, dass über das übliche hinaus das kosmische Empfinden in der Literatur der Phantastik anspricht. Was ist Tod und welchen Stellwert muss man ihm angesichts der kosmischen Belanglosigkeit des Menschen einräumen? Erlösung, Erweiterung, endgültiges Nichts? Ich denke, das Buch wird mehrmals gelesen werden (müssen) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Daniel Illger
  • Kosmische Angst
  • Matthes & Seitz, Berlin (2021)
  • Fröhliche Wissenschaft, Band 192
  • broschiert
  • 204 Seiten
  • ISBN 9783751805223

Kleinster Preis: € 9,95, größter Preis: € 23,99, Mittelwert: € 16,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • ausführliche Anmerkungen und Personenregister

  • [Webpräsenz] Daniel Illger im Internet

Er hat zu den Stadtinszenierungen des italienischen Nachkriegskinos promoviert und mit einer Studie zum Fantasy-Modus im Videospiel habilitiert; bei Klett-Cotta erschien die Skargat-Trilogie (Stuttgart 2015-2017).

Auszug Artikel



  • [Buch] Kosmische Angst im Verlag

Wenn ich tot bin, bin ich nicht mehr da. Der Gedanke, so grausam wie aufregend, löst einen Schwindel aus, denn er berührt die Unmöglichkeit, den eigenen Tod zu fassen. Daniel Illger erkennt in diesem Schwindel das Anliegen einer »weird fiction«, als deren wichtigster Autor H. P. Lovecraft gilt. Illger identifiziert die kosmische Angst als eine ästhetische Erfahrung, die aus der Auflösung der grundlegenden Koordinaten unserer Existenz den größten Horror, aber auch ein berauschendes Gefühl der Befreiung zieht.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Danile Illger in der WIKIPEDIA

Daniel Illger (* 27. November 1977 in Bergisch Gladbach) ist ein deutscher Schriftsteller und Filmwissenschaftler. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Phantastik #57 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Gegen die Religion – H. P. Lovecraft


H. P. Lovecraft
Gegen die Religon
JMB, Hannover (2017)
ISBN 9783944342948

mit Vorworten von Andrew Copson und Axel Weiß

Ein äußerst sonderbares Buch ist mir unlängst in die Hände gefallen. In der Meinung ein Exemplar des Festa-Buches zu erschwinglichem Preis aufgefunden zu haben, kam ein Buch des JMB-Verlages. Etwas verwundert begann ich der Sache auf den Grund zu gehen und fand eine Geschichte, die erzählenswert ist. Es gibt Bücher, die nicht nur aufgrund der limitierten Auflage vom Markt verschwinden, sondern auch Bücher, die nicht erscheinen dürfen und deshalb auch ihren ganz besonderen Wert haben…


Der Herausgeber und der Verleger hatten „Against Religion“ von Lovecraft, in dem Bemühen, den Text „vor dem Vergessen“ zu bewahren, übersetzt. Leider entging es dem Verleger, dass nicht nur der Primärtext von Lovecraft übersetzt wurde, sondern auch die Texte des Editors. An sich wäre dies vielleicht kein allzu großes Problem gewesen, wenn man sich mit dem Editor hätte einigen können. Aber wie es der Teufel so will, hatte dieser, wenige Wochen zuvor, einen Vertrag mit dem Festa-Verlag abgeschlossen. Jetzt war das Projekt endgültig geplatzt und es musste das Buch aus dem Handel zurückgerufen werden und durfte nicht mehr verkauft werden. Ein ziemlicher Rückschlag für den Kleinverlag – und vor allem wurde die Lust auf weitere Veröffentlichungen in dieser Liga  emotional eingeschränkt und finanziell eingebremst – schade …

Und dann ist da dieser andere Lovecraft: der gut und überzeugend argumentierende Atheist. Der die Gefahren und logischen Inkonsistenzen von Religionen erkennt, analysiert und seziert. Er nähert sich seinem Sujet immer wieder von verschiedenen Seiten, lässt es nicht los, zerlegt es. Ein Lovecraft, der sich für (Teile der) Ideale der Aufklärung einsetzt, seine persönlichen Gefühle und Gedanken darlegt, und die Leserin und den Leser mitreißt in seiner inbrünstigen Verteidigung der Religionsfreiheit. …

Auszug 'Vorwort', Seite 6-8

Tja und damit ist dieses Buch selbst in einer „limitierten“ Auflage in den Handel gekommen. Festa hat ja auch entschieden 2020 aus seiner Ausgabe eine limitierte Ausgabe zu machen und daraus folgt, dass diese Auflage natürlich blitzartig abverkauft war und dass einige glückliche Einkäufer die Festa-Ausgabe, die 70 Euro kostete, derzeit zwischen 250 und 500 Euro anbieten und anscheinend auch bekommen. Man mag sagen, ihr gutes Recht, aber ich glaube, Festa hat durch dieses Vorgehen einiges an Sympathien verloren und viele enttäuschte Lovecraft-Fans zurückgelassen. Auch die gegenständliche Auflage des JMB-Verlages ist auch antiquarisch nicht aufzufinden und ich hatte vermutlich nur Glück eine Ausgabe zu finden (und ich habe einen Preis bezahlt, der einem Buch in dieser Ausführung zukommt). Ich bin neugierig, ob in Zukunft weitere Exemplare auf den Markt kommen werden – und zu welchem Preis.

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • H. P. Lovecaft
  • Gegen die Religion
  • JMB, Hannover (2017)
  • broschiert
  • zurückgerufene Auflage
  • 240 Seiten
  • ISBN 9783944342948

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine

  • [Artikel] Sebatsian Bartoschek in der WIKIPEDIA

Sebastian J. Bartoschek (* 20. August 1979 in Recklinghausen) ist ein deutscher Psychologe, Science-Slammer, Podcaster und Autor. …

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] JMB-Verlag im Internet

Wir freuen uns sehr, die Lesungsreihe aus dem „Kabinett der Phantasten“ (Hrsg. von Heiko Postma) präsentieren zu dürfen. Die Lesungen werden organisiert von der Frankfurter Buchhandlung Weltenleser und hätten eigentlich letztes Jahr in persona stattfinden sollen. Nun haben auf diese Weise viel mehr Leute Zugriff darauf! Wir wünschen gutes Gruseln mit „Was war Es?“ von Fitz James O’Brien, gelesen von Stéphane Bittoun. …

Auszug Artikel



  • [Rezension] Lovecraft – Gegen die Religion – von

H.P. Lovecrafts Gegen die Religion ist eine Übersetzung einer Sammlung von Briefen und Essays, die HPL zum Thema Religion verfasste. Herausgegeben wurde die 240 Seiten umfassende deutsche Ausgabe von Sebastian Bartoshek, Fabian Dombrowski sowie Stephanie Dreyfürst und erschien im August diesen Jahres beim jmb-Verlag.…

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Phantastik #56 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Inklings, Band 38 – Maria Fleischhack u. a. (Hrsg.)


Maria Fleischhack u. a. (Hrsg.)
Inklings, Band 38
Lang, Berlin (2021)
ISBN 9783631846551

Die Phantastik und die Musik

Ein recht schmaler Band ist diese Ausgabe der „Inklings“ geworden. Tja, das Thema ist ja doch etwas spezieller und die Thematik gibt wohl im Moment nicht mehr her. Obwohl, Tagung ist Tagung und unabhängig vom Thema sollten doch die Vorträge und Beiträge doch in Umfang und Anzahl etwa gleich sein. Vielleicht war ja auch Corona daran schuld. Interessant sind die Beiträge (ich rede von den deutschsprachigen natürlich) allemal …


Ursprünglich sollte die Tagung mit dem Thema „Die Phantastzik und die Musik“ im März 2020 in Aachen stattfinden. Coronabedingt musste sie aber schlussendlich ganz ausfallen. Das erste Mal seit der Gründung der Inklings-Gesellschaft. Die Beiträge, welche hinter den eingereichten Vorschlägen steckten, wurden jedoch hier im 38. Jahrbuch veröffentlicht. …

Nun widmet sich der Band ganz explizit der Phantastik in Verbindung mit Musik. Den Anfang macht Werner Bies, der über die musikalische Sprache und Stimmen von Märchen in den Gedichten von Thomas Kling schreibt. In `Mittelalterliche Liedformen in der Phantastik – von Minnesang bis Meistersang‘ bringt Friedhelm Schneidewind Gedichte und Lieder in Kontakt und zeigt, wie gut viele Gedichte und Lieder in der Phantastik eins zu eins auf Melodien dieser Zeit gesungen und gespielt werden können. Im dritten Beitrag geht Josef Schreier dann auf die Familienoper ‚Der Zauberer von Oz‘ ein, wobei er sowohl auf Baums Text als auch die musikalische Umsetzung in der Oper unter Bezugnahme von sprachlichen und strukturellen Besonderheiten des Romans referiert. …

Auszug 'Vorwort', Seite 9-11

Ein Interview mit dem Komponisten und Librettist der Oper und vier englischsprachige Beiträge runden den Band noch ab. Nicht fehlen dürfen natürlich noch Rezensionen zu deutsch- und fremdsprachigen Sekundärwerken wie zum Beispiel Hatzenbichlers „J. R. R. Tolkien und sein Christentum“ oder Peter Slotersijks „Den Himmel zum Sprechen bringen“. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Maria Fleischhack / Patrik Schmitz / Christine Vogt-William (Hrsg.)
  • Inklings, Band 38
  • Jahrbuch für Literatur und Ästhetik
  • Peter Lang, Berlin (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 176 Seiten
  • ISBN 9783631846551

Kleinster Preis: € 48,25, größter Preis: € 76,28, Mittelwert: € 59,95

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  • keine

  • [Download] „Das Phantastische im Musikvideo“ – von Mag. phil. Nicole Westreicher – auf univie.ac.at

Mit meiner Dissertation möchte ich meiner langjährigen Leidenschaft für phantastische Kunst nachgehen und herausfinden, was die Faszination für phantastische Kunst zeit- und kulturunabhängig ausmacht. Phantastische Kunst ist zwar grundsätzlich keineswegs unabhängig von ihrer Entstehungszeit und Kultur, dennoch besteht eine über alle Zeiten und Räume erhabene Faszination für die künstlerische und kommerzielle Verarbeitung des Irrealen und Irrationalen.
Ziel der Arbeit ist, ausgehend von allgemeinen Theorien phantastischer Kunst und eigenen Analysen, eine Definition und Analyse der medienübergreifenden ästhetischen Kategorie „Phantastik“ für das Medium Musikvideo. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Phantastik in der WIKIPEDIA

Phantastik, auch Fantastik, ist ein Genrebegriff, der in Fachkreisen sehr unterschiedlich definiert wird. Außerwissenschaftlich bezeichnet der Begriff „fantastisch“ alles, was unglaublich, versponnen, wunderbar oder großartig ist. Der Ursprung des Begriffs „phantastische Literatur“ ist ein Übersetzungsfehler: E. T. A. Hoffmanns Fantasiestücke in Callots Manier wurden 1814 als Contes „fantastiques“ ins Französische übersetzt, statt richtigerweise als Contes „de la fantaisie“.
Im filmwissenschaftlichen Diskurs handelt es sich bei der Phantastik um ein Metagenre, das die Genres Science Fiction, Fantasy und Horror umfasst. …

Auszug Artikel



  • [Buch] Geisterspuk und Elfentanz. Musikalische Phantastik im Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts – von Fava, Elisabetta – auf verlag-koenigshausen-neumann.de

Über den Begriff ›phantastisch‹ ist in der Literatur schon sehr viel gesprochen und geschrieben worden; musikalische Beiträge sind dagegen relativ selten und meistens auf einzelne Werke oder Autoren gezielt. Elisabetta Fava versucht einen erweiterten Blick über die deutsche Musik der Romantik zu gewinnen: mit welchen Mitteln können Komponisten die Phantastik evozieren, den Eindruck des Unheimlichen erwecken, eine Tonsprache für Gespenster und Elementargeister erfinden? Durch Theatermusik, Lied und Instrumentalwerke entdeckt sie eine bewusste Verwendung sich wiederholender Merkmale: eine erkennbare Symbolik, die jedoch immer mit experimentellen Versuchen vor allem im Bereich der Harmonie und der Klangfarben verbunden ist. Kritiker und Zeitgenossen begriffen es unmittelbar, wie neu, attraktiv und zugleich bizarr diese Lösungen sein können: die Debatte begann in Erzählungen und Novellen und setzte sich natürlich in musikalischen Zeitschriften eifrig fort. …

Auszug Artikel




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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #13: Nachwort – Rainer Bunz in: Die Erzählungen des Folio Club – Edgar Allan Poe

Edgar Allan Poe
Die Erzählungen des Folio Club
Manesse, München (2021)
ISBN 9783717524809
Mit einem Nachwort von Rainer Bunz

Hier haben wir ein sehr kleines, aber feines Buch (12°-duodez), dass die frühesten Erzählungen von Edgar Allan Poe wiedergibt. Eine durchaus interessante Angelegenheit …


Es handelt sich nämlich um die erste Rekonstruktion von Edgar Allan Poes „Tales of the Folio Club“ in deutscher Übersetzung. Die Grundlage sind die Erstveröffentlichungen Poes bzw. die noch erhaltenen Manuskripte davon. Diese unterscheiden sich teilweise erheblich von den späteren Wiederveröffentlichungen Poes, auf denen bisher alle Übersetzungen ins Deutsche beruhen.

Verbunden werden sollten diese Erzählungen durch eine Rahmenhandlung. Sie präsentiert eine fiktive literarische Vereinigung mit elf Mitgliedern, deren jedes einzelne eine besondere Facette der englischsprachigen Erzählliteratur um 1830 verkörpert. Reihum tragen die Teilnehmer selbst verfasste Kurzgeschichten vor, worauf jeweils eine kurze Diskussionsrunde folgen sollte. Die geplanten Passagen zu den Diskussionsrunden sind, mit Ausnahme des einleitenden Rahmenfragments „The Folio Club“, allerdings entweder alle verloren gegangen oder nie geschrieben worden. …

Auszug 'Editorische Notiz', Seite 303-306

Im angesprochenen, äußerst interessanten Nachwort geht der Übersetzer und Verfasser, Rainer Bunz, auf jede der Erzählung gesondert ein und entschleiert die Identitäten der Erzähler und verdeutlicht die satirischen Absichten Poes, die dieser mit der jeweiligen Erzählung verfolgte. Abgesehen davon, dass dieses Büchlein herrlich in jede Rocktasche passt und vorzüglicher Lesesrtoff für unterwegs ist, bietet das Buch auch neue Erkenntinsse über Poe und das macht es wertvoll …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Edgar Allan Poe
  • Die Erzählungen des Folio Club
  • Manesse, München (2021)
  • gebunden Ausgabe, 12°-duoderz
  • 308 Seiten
  • ISBN 9783717524809

Kleinster Preis: € 19,85, größter Preis: € 37,49, Mittelwert: € 25,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Rainer Bunz
  • Nachwort von Rainer Bunz

  • [Artikel] Edgar Allan Poe in der WIKIPEDIA

Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Schriftsteller. Er prägte entscheidend die Gattung der Kurzgeschichte sowie die Genres der Kriminal-, der Horror- und der Schauerliteratur. Einzelne Erzählungen haben spätere Autoren der Science-Fiction wie Jules Verne beeinflusst. Seine Poesie, in Europa rezipiert von Charles Baudelaire, wurde zum Fundament des Symbolismus und damit der modernen Dichtung. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Edgar Allan Poe in der WIKIQUOTE

„Alle, die bei Tage träumen, wissen von vielen Dingen, die denen entgehen, die nur den Traum der Nacht kennen.“ – Eleonora. Deutsch von Gisela Etzel. München und Leipzig o.J. (1907/8), Seite 3 books.google

Auszug Artikel


  • [Artikel] Zuerst war Edgar Allan Poe ein Schelm, dann wurde er unheimlich – von Peter Pisa – auf kurier.at

So direkt war nicht einmal Marcel Reich-Ranicki. Für die Prosa von Mrs Delia S. Bacon sei „leider eine Zwangsjacke unerlässlich.“ Das schrieb Edgar Allan Poe, als er in jungen Jahren als Literaturkritiker Geld verdiente. Danach – was man alles nicht einmal ahnt! – versuchte sich Poe als Satiriker. Mit bescheidenem Erfolg:…

Auszug Artikel


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Tummelplatz deutschsprachiger Sekundärliteratur zur phantastischen Literatur
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