Archiv für die Kategorie allgemeine Phantastik

Bibliographien #9 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag: Bibliographie und Rezensionen der deutschsprachigen Erstausgaben von Henry Rider Haggard 1887-2004

Bis auf die biographischen Notizen von Franz Rottensteiner von 1984 und  K. J. Roth aus 1994 ist von Henry Rider Haggard bis dato (2004) keine Biographie in deutscher Sprache erschienen. Dem wird mit dieser Broschüre abgeholfen…


Detlef Münch - Bibliographie Henry Rider Haggard 1887-2004

Detlef Münch – Bibliographie Henry Rider Haggard 1887-2004

Detlef Münch
Bibliographie und Rezensionen der deutschsprachigen Erstausgaben von Henry Rider Haggard 1887-2004
Synergen, Dortmund (2004), Broschüre A5, 86 Seiten
ISBN 3935634366

In den Romanen von Henry Rider Haggard spielen immer auch eine oder zwei selbstbewusste Frauen in Hauptrollen.

Zu Lebzeiten Haggards bis 1925 sind von seinen insgesamt 68 Büchern nur 14 Romane und 3 kleinere Erzählungen ins Deutsche übersetzt worden. Bis 2000 immerhin schon 37 seiner 58 belletristischen Titel und eine längere Erzählung. Seit Sommer 2000 ist kein neuer Roman mehr erschienen und seit Jahren war kein einziger deutschsprachiger Titel mehr lieferbar.

Erst im Herbst 2004  wurden wieder zwei Haggard-Titel aufgelegt …

(Quelle: Seite 9, Henry Rider Haggard im deutschsprachigen Raum)

Links zu Henry Rider Haggard:

Antiquarisch gesichtet: derzeit nicht greifbar


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

, , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Bibliographien #8 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag: Die phantastische Bibliothek des Jens Henkel

Ein Katalog des Antiquariat Pflaum aus Sandhausen bei Heidelberg. Diese Kataloge waren und sind immer einen genauen Blick wert, da deren Inhalte, zumeist kommentiert, über das gesamt phantastische Spektrum Auskunft geben …


Pflaum Katalog 42

Pflaum Katalog 42

Antiquariat Pflaum
Die phantastische Bibliothek des Jens Henkel
Katalog 42
Pflaum, Sandhausen (1991), A5 Broschüre, 98 Seiten

„… dieser Katalog stellt Ihnen ausschließlich die komplette phantastische Bibliothek des thüringischen Historikers Jens Henkel vor.

Seine geschlossene Spezialsammlung – das Ergebnis von siebzehn Jahren intensiver Beschäftigung mit phantastischer Literatur – stellt wahrscheinlich die größte einschlägige Spezialsammlung dar, die unter den schwierigen Bedingungen in der DDR zusammengestellt wurde.

Um diese einmalige Leistung in bleibendem Rahmen zu dokumentieren, haben wir keine wie immer geartete Vorauswahl getroffen und jede Kleinschrift, jede Broschüre und auch jedes neuere Buch in diesen Katalog aufgenommen …“

(Quelle: Geleitwort aus dem Katalog)

Ein wahrer Augenschmauß und wieder eine Quelle unerschöpflicher Inspiration und Information. Wenn man einen solchen Katalog heutzutage in die Finger bekommt – unbedingt zuschlagen …

Antiquarisch gesichtet: derzeit nicht greifbar


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

, , , , ,

Hinterlasse einen Kommentar

Artikelrevue #4 – Themen der Woche: 31.3. – 6.4.2019

Wieder sind es 14 Artikel, die uns diese Woche begleiteten. Jetzt am Wochenende vielleicht in Ruhe durchsehen. Mag Interessantes dabeisein. Ich wünsche euch ein schönenes Wochenende …


  • www.online.de – Walter Kabel war zwischen 1910 und 1935 einer der erfolgreichsten deutschen Heftromanschreiber. Seine Serien „Harald Harst“ und „Abenteuer abseits vom Alltag“ zählten in den zwanziger und anfangs der dreißiger Jahre zu den bekanntesten und erfolgreichsten Romanserien. Detlef Reinholz und Dirk Weber haben eine Internetseite ins Leben gerufen, die sich dem Leben und dem Werk des Autors widmet. Dem Zauberspiegel berichten sie mehr dazu. …

 

  • www.tor-online.de – Ready Player X – Romane über Computerspiele
    Ob die Trisolaris-Trilogie, Enders Spiel oder Ready Player One: Seit einigen Jahren tauchen immer mehr Bücher auf, in denen Computergames eine große Rolle für die Handlung spielen. Hier ein kleiner Überblick samt Highlights. …

 

  • www.proc.org – »Frieden bedeutet, die Situation unter Kontrolle zu halten.«
    Dieser Satz wird Caluroc, dem ersten Cairaner, der sich an die Milchstraßenvölker gewandt hat, zugeschrieben. Die Angst, die Kontrolle zu verlieren, kann auf eine Angst- oder Panikstörung hindeuten. Haben wir es bei den Cairanern mit einem Volk zwanghafter Persönlichkeiten zu tun? …

 

  • veranda.michaelperkampus.net – Zwischen Ende August und Anfang September 1923 soll Lovecraft diese Erzählung geschrieben haben, denn schon am vierten September vermerkt er, laut Joshi, in einem Brief die Fertigstellung dieser. Die Erzählung selbst beginnt mit einem ähnlichen Datum, nämlich dem 16. Juli des Jahres 1923. Der Gegenwartsbezug, ein, wie sich später herausstellte, Markenzeichen des Autors. …

 

  • phantastikon.de – Mein aktueller Angstmacher ist der Babadook. Mögen die Jünger der Vernunft süffisant darüber lächeln, ich lächle nicht mit. Nie. Der Babadook will mich holen, seit ich klar denken kann. Und das kann ich schon verdammt lange. …

 

  • www.spiegel.de – Vor 40 Jahren erschien „Die unendliche Geschichte“ und machte ihren Autor reich. Dann geriet Michael Ende an Bernd Eichinger – der erst in seinen Garten pinkelte und den Roman danach in eine deutsche Disney-Schnulze verwandelte. …

 

  • skalpelkatzenklaue.blogspot.com – Im Dezember 1963 erschien bei Pyramid Books die von L. Sprague de Camp herausgegebene Anthologie Swords & Sorcery. Ihr folgten mit The Spell of Seven (1965), The Fantastic Swordsmen (1967) und Warlocks and Warriors (1970) drei weitere Sammelbände, die zusammen mit den ab 1966 bei Lancer Books erscheinenden Neuauflagen von Robert E. Howards Conan-Geschichten (in der von de Camp „überarbeiteten“ Form) einen wichtigen Beitrag zur „Wiedergeburt“ der Sword & Sorcery leisteten, welche von Ende …

 

  • marcusjohanus.com – Literarische Figuren sind keine echten Menschen. Sie dienen dem Leser als Angebot, ihnen in eine Geschichte zu folgen und sie durch ihre Augen zu erleben. Ob der Leser dieses Angebot annimmt und dann auch leidenschaftlich mitzittert, hängt davon ab, ob der Held ihm ans Herz wächst. Folgende Eigenschaften können diesen Effekt bewirken. …

 

  • lnksnetwww.linksnet.de – Star Wars war ein Teenager-Manifest. Ein rauhes Fanal für den globalen Teenager ohne Altersbeschränkung, der keinen Bock auf den Dienst als Kampfdose des Imperiums hat, …

 

  • phantastikon.de – Wir wollen über Horror sprechen. Prinzipiell Punkt. – , zu schaffen hat, mir aber unbeeindruckt vom eigentlichen Bestreben nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Ich stelle mir King’s Schauerclown vor, sehe sein verschlagenes Grinsen, die bösen Augen, die spitzen Zähne… und summe es. So etwas kommt vor, das irritiert wohl auch nur am Rande. Mich gleichsam. Trotzdem.…

 

  • www.tor-online.de – Magie ermöglicht in der Fantasyliteratur wundersame, verzaubernde Geschichten. Dennoch sollten sich Fantasyromane besser an ihre eigenen, selbst geschaffenen Naturgesetze halten. Ein Plädoyer für den wissenschaftlich-phantastischen Weltenbau von Christian Vogt. …

 

  • ztatewww.worte-projekt.de – zum Beispiel:
    Ich darf mich nicht fürchten.
    Die Furcht tötet das Bewußtsein.
    Die Furcht führt zu völliger Zerstörung.
    Ich werde ihr ins Gesicht sehen.

 

  • filmlichtung.wordpress.com – ‚Auslöschung‘ ist einer dieser Filme, die bereits Schlagzeilen machten, bevor sie überhaupt von einer Mehrheit gesehen wurden. Paramount war das produzierende Studio, gemeinsam mir Scott Rudin, der bereits mit Regisseur Alex Garland an dessen Vorgängerfilm ‚Ex Machina‘ gearbeitet hat. …

 

  • www.proc.org – Michael, nächtens tauchst du als PERRY RHODAN-Autor ins 6. Jahrtausend ein, doch am Tag kann man dich jetzt gegen Bezahlung mieten. Neben Schreibcamps mit Co-Referenten, die schon einige Profi-Autoren hervorgebracht haben, ist dein neuestes Steckenpferd das »Lektorat«. …

siehe auch (Auszug):


Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verstädigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

, ,

Ein Kommentar

Arno Schmidt – Bargfelder Ausgabe – Ein elektronisches Findmittel – Nun online! — Blütensthaub

UnbenanntIn diesem Portal wird das Werk Arno Schmidts elektronisch erschlossen. Alle Bände der Bargfelder Ausgabe der Werke Arno Schmidts, inklusive des Spätwerks und der Supplementbände, sind online durchsuchbar. Die Briefbände 1, 2, 3 und 5 sind ebenfalls Bestandteil des Korpus. Insgesamt stehen hier derzeit siebzehn Bände der Bargfelder Ausgabe und vier Briefbände für die Suche zur Verfügung.

über Arno Schmidt – Bargfelder Ausgabe – Ein elektronisches Findmittel – Nun online! — Blütensthaub


Siehe auch:

,

Ein Kommentar

Recherche à Roussel — URIANs ABSEITEN

Rekonstruktion einer Literaturgeschichte.

Raymond Roussel (* 20. Januar 1877 in Paris; † 14. Juli 1933 in Palermo) war ein französischer Schriftsteller und Schachtheoretiker, der zahlreiche literarische Tendenzen der Moderne wie Surrealismus, Pataphysik, Oulipo sowie den Nouveau Roman, aber auch die bildenden Künste maßgeblich beeinflusste. …

über Recherche à Roussel — URIANs ABSEITEN

Zur weiteren Information über Raymond Roussel:


Siehe auch:

, ,

Hinterlasse einen Kommentar

Magazine #15 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Quarber Merkur 119

Franz Rottensteiners ehemals „unillustrierte Literaturzeitschrift“ Quarber Merkur, 1963 unter dem Schlachtruf „Kampf der verderblichen Schundliteratur“ vom ehemaligen Herausgeber der „Phantastischen Bibliothek“ im Suhrkamp-Verlag gegründet, erscheint seit 2010 im Verlag Lindenstruth. …


Quarber Merkur 119

Quarber Merkur 119

Franz Rottensteiner
Quarber Merkur, Nr. 119
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
Lindenstruth, Gießen (2018), Taschenbuch, 278 Seiten
ISBN 9783934273986

Der Quarber Merkur ist die einzige Zeitschrift im deutschen Sprachraum, die sich kritisch mit allen Erscheinungsformen des Phantastischen beschäftigt – von der unheimlichen Erzählung bis hin zur Science Fiction – und selbst in amerikanischen Nachschlagewerken berücksichtigt wird.

Zum Inhalt:

  • Erik Simon: Verlage und Publikationsformen der DDR-SF
  • Franz York Haarmann: Star Wars – Machtfantasie einer Fantasymacht
  • Agnieszka Gajewska: Aufspaltung (Teil 2)
  • Martin Alexander Sieber: Thomas Glavinic€’  »Die Arbeit der Nacht«
  • Christian Schobeß: Willkommen im Überwachungsstaat! Torkelnde Kinder in Joachim Zelters Roman »Schule der Arbeitslosen«
  • Wolfgang Both: Utopie, Theorie, Realisierung. Die Popularisierung der Weltraumfahrt durch die deutschen Raketenpioniere
  • Wladimir Borissow: Den Schritt der Denkmäler hören
  • Dennis Mombauer: Genre-Experimente: Cordwainer Smith
  • Kurt J. Fickert: Kafkas »Gehilfen« aus dem Schloß
  • Sophie Holzberger: Das politische Unbewusste in »Simulacron-3« und den Filmen »Welt am Draht« und »The Matrix«
  • Michael K. Iwoleit: Determiniertheit und Ekstase. Verborgene Motive in den Kurzgeschichten von James Tiptree, jr.
  • Rainer Eisfeld, Christian Hoffmann, Almut Oetjen, Franz Rottensteiner, Matthias Schmid, Erik Simon, Holger Wacker: Der Seziertisch

Dumm nur, dass die deutsche Post in ihrer letzten Tarifänderung den „Buchversand“ ersatzlos entfernt hat. Das wird für Österreicher wieder ein Verteuerung mit sich bringen …

Hier geht’s zur Verlagsseite

Antiquarisch gesichtet: Verlagsneu – Kleinster Preis: 16.00 EUR, größter Preis: 16.00 EUR, Mittelwert: 16.00 EUR


siehe auch (Auszug):


 

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , , ,

6 Kommentare

Phantastik #7 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Michael Endes Zettelkasten

Das Lesebuch stellte 1994 bis dahin unveröffentlichtes wie Geschichten und Gedichte, Balladen und Lieder voller Poesie und Phantasie zur Verfügung …


Michael Ende - Michael EndesZzettelkasten

Michael Ende – Michael EndesZzettelkasten

Michael Ende
Michael Endes Zettelkasten
Skizzen & Notizen
Weitbrecht, Stuttgart (1994), gebundene Ausgabe, 320 Seiten
ISBN 9783522713801

Micheal Ende ist nicht allein ein Erzähler großartiger Märchen und phantastischer Geschichten, er ist auch ein scharfsinniger Denker, der sich Gedanken macht über den Zustand der Welt und sich um positive Zukunftsbilder bemüht.

Sein Zettelkasten belegt diesen Doppelaspekt, denn es ist ein aufschlußreiches Lesebuch aus der Werkstatt des Autors, der in der realen Welt der Menschen und in der Welt der Vorstellungen zu Hause ist …

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 45.00 EUR, größter Preis: 94.45 EUR, Mittelwert: 47.00 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , , ,

Ein Kommentar

Phantastik #5 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Das Cambridge Quintett

Das Buch, das sie in Händen halten, ist kein Roman; es ist jedoch ein Werk der Fiktion, Teil eines neu aufkommenden GEnres, das ich „Wissenschaftsfiktion“ nennen möchte. Ein solches Buch versucht, in einem fiktiven Rahmen die intellektuellen und kognitiven Fragen zu vermitteln, mit der Menschen konfrontiert sind, die mit der Gestaltung von Wissenschaft und Technologie ihrer Zukunft befaßt sind. …“ (Zitat aus: Das Cambidge Quintett, Seite 9, 1. Satz)


John L. Casti - Das Cambridge Quintett

John L. Casti – Das Cambridge Quintett

John L. Casti
Das Cambridge Quintett
Eine wissenschaftliche Spekulation
Diana/Heyne, München (2000), Taschenbuch, 224 Seiten
ISBN 9783453160613

Der Mathematiker John Casti, Mitglied des Santa-Fe-Institutes in New Mexico, Professor an der Technischen Universität Wien und Herausgeber der Fachzeitschrift «Complexity», hat sein Talent, mathematische und physikalische Theorien populär darzustellen, schon mehrfach unter Beweis gestellt. Insgesamt veröffentlichte er in den vergangenen zehn Jahren ein halbes Dutzend populärwissenschaftliche Werke und ebenso viele Sachbücher. In seinem jüngsten Buch, «Das Cambridge-Quintett», setzt er sich mit der Frage auseinander, ob Computer zu menschlichem Denken fähig sein könnten. Als Mittel zur Darstellung benützt er das Genre der wissenschaftlichen Fiktion, einer Kreuzung zwischen Sachbuch, Science-fiction und Roman. Den Rahmen der Handlung bildet ein fiktives Gespräch zwischen fünf führenden Denkern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Physiker C. P. Snow lädt – so die Geschichte – den Mathematiker Alan Turing, den Genetiker J. B. S. Haldane, den Physiker Erwin Schrödinger und den Philosophen Ludwig Wittgenstein im Jahre 1949 zu einem Nachtessen zu sich nach Cambridge, und während des Mahls diskutieren die fünf Männer darüber, was ein Computer ist, wie das menschliche Gehirn funktioniert, was künstliche Intelligenz bedeutet.

Vor allem Turing und Wittgenstein haben diametral entgegengesetzte Ansichten. Der englische Mathematiker vertritt die Meinung, jede Idee, jeder Gegenstand und jede Tätigkeit, die durch Sprache ausgedrückt werden könne, lasse sich im Prinzip in eine Kette von Nullen und Einsen verschlüsseln. Diese Zeichenfolgen könnten dann vom Programm einer Rechenmaschine umgewandelt und schliesslich als neue Aussagen entschlüsselt werden. Der Philosoph aus Österreich ist hingegen der Ansicht, dass die Kriterien für Sprache und Denken nicht in der Logik von Maschinen, Bändern und Codes, sondern in der tatsächlichen Praxis einer Sprachgemeinschaft stecken. Bedeutung sei letztlich in sozialer Praxis zu Hause, nicht in der Logik, und zum Denken gehöre eben sehr viel mehr als nur das Befolgen einer Reihe von Regeln.

Die in Castis Buch behandelten Fragen sind von grossem Interesse. Insbesondere seit der Grossmeister Gary Kasparow nach seiner Niederlage gegen das Schachprogramm «Deep Blue» gesagt hat, er habe hinter dem Programm eine menschenähnliche Intelligenz erahnen können, fragen Experten aus vielen Wissenschaftsgebieten erneut nach den Möglichkeiten und Grenzen der künstlichen Intelligenz. (Quelle: matheboard.de)

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.89 EUR, größter Preis: 21.17 EUR, Mittelwert: 2.80 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , , , , , ,

Ein Kommentar

Phantastik #6 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Jim Knopf – Über Micheal Endes …

Das Erstlingswerk Micheal Endes, die beiden Jim-Knopf-Romane „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“, wurden verglichen mit seinen späteren Büchern „MOMO“ und „Die unendliche Geschichte“ eher spärlich besprochen …


Fabian M. Friedrich/Meike Ebbinghaus - Jim Knopf

Fabian M. Friedrich/Meike Ebbinghaus – Jim Knopf

Fabian M. Friedrich / Meike Ebbinghaus
Jim Knopf
Über Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“
Sekundärliterarische Reihe, Band 52
Fantasia, Band 180
EDFC, Passau (2004), Taschenbuch, 106 Seiten
ISBN 3932621743

Die Arbeit versucht, einen interpretativen Überblick über die Jim-Knopf-Romane zu schaffen, der aber keineswegs den Anspruch der Vollständigkeit erhebt.

Die Jim-Knopf-Romane gehören zu den typischen Werken der Nachkriegsgeschichte, indem sie gegenüber den Schrecken des 2. Weltkrieges ein harmonisches Ideal einer fröhlichen Kindheit entwerfen …

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 23.94 EUR, größter Preis: 23.94 EUR, Mittelwert: 23.94 EUR


siehe auch (Auszug):


 

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

, , , , , , ,

3 Kommentare

„Sherlock Holmes ist arrogant, geheimnisvoll und man kann sehr gut mit ihm spielen“ | Ein Interview mit Michael Buttler zur Veröffentlichung seines dritten „Sherlock Holmes“-Romans — BLITZ-BLOG

Nach „Sherlock Holmes und die indische Kette“ und „Sherlock Holmes und das Geheimnis von Rosies Hall“ hat Michael Buttler mit „Sherlock Holmes und der Sohn des Falschmünzers“ seinen dritten „Sherlock Holmes“-Roman beim BLITZ-Verlag veröffentlicht. Auf dem vergangenen BuchmesseCon sprachen wir mit Michael Buttler über den Reiz der Figur Sherlock Holmes, aber warum ihm auch sein […]

über „Sherlock Holmes ist arrogant, geheimnisvoll und man kann sehr gut mit ihm spielen“ | Ein Interview mit Michael Buttler zur Veröffentlichung seines dritten „Sherlock Holmes“-Romans — BLITZ-BLOG


Siehe auch:

, , ,

2 Kommentare

%d Bloggern gefällt das: