Kategorie: Podcast

[Medienhinweis] #249: Talkien 24, Science Fiction und Medizin – youtube.com

Talkien 24 – Science Fiction und Medizin

im Youtube-Kanal „Brennende Buchstaben“ von Thorsten Küoer und Frederic Brake

Die medizinische Forschung liefert traditionell Motive für die Science Fiction Literatur. Schon in Shelleys Frankenstein geht es um einen Toten, der von einem Wissenschaftler mit Gottkomplex wieder zum Leben erweckt wird. Wissenschaft ist eindeutig eine Inspiration für die Literatur. Bekanntermaßen beeinflusst die Fiktion Design und Technologie. Wirken sich Visionen der Science Fiction auch auf die reale Medizin aus? Kann Science Fiction ein Ideenlieferant für echte medizinische Fortschritte sein? Verlängern die Einfälle von Autoren schon jetzt Leben oder verbessern die Lebensqualität von Menschen mit körperlichen Einschränkungen? Wie beeinflussen sich erträumte medizinische Fortschritte und reale Wissenschaft gegenseitig? Darüber sprechen wir mit Maike Braun, S.C. Menzel, Jannis Radeleff, Thomas Sebesta und Mala Mukherjee Suess.
Also schauet es zahlreich!…

…eine sehr starke Diskussionsrunde, die sich schnell zum Selbstläufer entwickelt hat[…]

Auszug Artikel in SF-Netzwerk

Gesern war es soweit. Ich durfte die ersten Erfahrungen in einer Online-Gesprächsrunde machen und es war sehr interessant und lehrreich. Die Gesprächsrunde war sehr ausgewogen besetzt und das Klima ausgesprochen locker und aufgeschlossen. Ich kann es euch nur anraten, die rund zweistündige Diskussion zum Thema Science Fiction und Medizin anzuhören.

Daneben sei auch noch gesagt, dass auch die weiteren, schon früher aufgenommenen Folgen der „Brennenden Buchstaben“ sehr hörenswert sind. Insbesondere die Folgen zu den Drogen und dem religiösen Fanatismus seien euch ans Herz gelegt.

Frederic Brake und Thorsten Küper haben eine Institution geschaffen, die eine Bereicherung für die Science-Fiction-Szene darstellt. Ich finde sehr unterhaltsam und voll von Anregungen und Denkanstößen.

Viel Vergnügen dabei


… und zu den letzten Artikel im Blog:


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Über den Schreibtisch #011 – Neues und Antiquiertes: Die Wahrheit schreiben – in mehreren Arten …

J. R. R. Tolkien, Stephen King und George Orwell – denkwürdige Bücher
D

ieses Mal stehen wieder Bücher im Vordergrund. Zunächst ein etwas denkwürdiges Buch über J. R.R. Tolkien und Homosexualität, dann eine etwas ältere Biografie zu Stephen King und als Abschluss ein Buch zu George Orwell und seiner Entwicklung und Methode seines Erzählens. Alle diese Bücher auf ihre Weise interessant und bemerkenswert …


Als Zusatz gibt’s einen Link zu einem Podcast über Georges Orwell …

Krause, Christoph T. M. (Hrsg.) – Tolkien, Der Archetyp eines sublimierten Homosexuellen, am Beispiel eines Superstars, Tredition, Hamburg (2022), Taschenbuch, ISBN 9783347738300

Beschreibung:
J. J. R. Tolkien ist ein Superstar der Fantasy.

Zu seiner Zeit des angehenden 20. Jahrhunderts, fand Homosexualität in der englischen Gesellschaft nur im Verborgenen statt, wenn überhaupt.
In seiner Universitätszeit in Oxford liebte Tolkien scheinbar einen anderen seines Zirkels, Geoffrey Bache Smith, der jedoch bereits mit 20 Jahren im Ersten Weltkrieg fiel. Obwohl er später eine Familie gründete, blieb diese Liebe immer bestehen. Sich als offen schwul zu outen, hätte damals sein gesellschaftliches Ansehen und später seine Weltkarriere zerstört, dachte er.
Offenbar begann er seine Identität zu sublimieren, indem er in seinen Büchern neue Fantasiewelten und fremdartige Wesen schuf und seinen innersten Gefühlskosmos dorthin verlegte. Hier schien all das möglich, was ihm in seinem realen Leben in aller Offenheit versagt blieb.
Dieses Buch entführt uns in diese sehr persönliche Welt und zeigt an Beispielen aus seinem Werk, aber auch an Schicksalen anderer Menschen auf, wie schwer es queeren Menschen selbst heute noch fällt, ihr ureigenes „Anderssein“ frei und ohne Angst vor Diskriminierung zu leben.

Anmerkung: Man ist es ja schon gewohnt, dass (Neu-)Rechte und rechtsextreme Gruppen J. R. R. Tolkien vereinnahmen und für ihre Zwecke missbrauchen. Das mindeste, dass man diesem Buch vorwerfen kann, ist der Versuch Geld damit zu machen.

…Teil 1 ist eine Sammlung von Artikeln anderer Autoren (oder aus Wikipedia! Ich fasse es nicht!), von denen einer scheinbar sogar 2x in verschiedenen Fassungen (?) abgedruckt ist (hat wohl noch Seiten gebraucht) Teil 2 ist scheinbar ein Auszug aus einem anderen Buch des Autors über das Thema Homosexualität, also nix neues und nicht notwendigerweise mit Bezug zu Tolkien, Teil 3 analysiert Szenen aus einem Film und Teil 4 beschäftigt sich allgemein mit queeren Menschen, aber halt weit weg von Tolkien. …

Quelle: tolkienforum.de / beadoleoma, Glob.Mod.

Es hat sehr wenig Substanz, verbreitet WIKIPEDIA-Wissen und hat mit Tolkien(-forschung) kaum bis nichts zu tun. Der einzige Grund es zu kaufen wäre, das Buch als (abschreckendes) Beispiel für Vereinnahmung aufzubewahren …


Beahm, George – Stephen King, Leben und Werk, Bastei-Lübbe, Bergisch-Gladbach (1995), Allgemeine Reihe 13635, Taschenbuch, ISBN 9783404136353

Beschreibung:

Das ins Deutsche übersetzte Buch Stephen King – Leben und Werk (Originaltitel: The Stephen King Story) aus dem Jahr 1992 ist eine Biographie, welche Kings Leben und die Entstehungsgeschichten seiner Werke chronologisch nacherzählt und einen Überblick gibt über alle Werke bis einschließlich Dolores. …

Quelle: WIKIPEDIA#George Beahm

Anmerkung: Ein gerne zitiertes Werk – natürlich schon mit Nostalgie-Faktor. Nicht desto Trotz gehört es in eine gut sortierte King-Sammlung. Mit drei „Einleitungen“ von Michael R. Collings „Dunkle Gedanken“, Georg Beam „Der Erfolgsautor Stephen King“ und Christopher Chesley „Der Spieler“. Einem Nachwort von Carroll F. Terrell: „Eine Anekdote über Stephen King“ und einem umfangreichen Anhang.


Angeloch, Dominic – Die Wahrheit schreiben, George Orwell: Entwicklung und Methode seines Erzählens, Edition Tiamat, Berlin (2022), Taschenbuch, ISBN 9783893202850

Beschreibung: George Orwell wurde mit Farm der Tiere und 1984 einer der weltweit bedeutendsten Autoren des 20. Jahrhunderts. Zuvor jedoch war er in Burma Polizeibeamter zur Zeit der britischen Kolonialherrschaft, erfuhr die soziale Realität von Armut, Obdachlosigkeit und lausig bezahlter Arbeit am unteren Ende der Gesellschaft am eigenen Leib und kämpfte als Freiwilliger auf Seiten der Republikaner gegen die Franco-Faschisten im Spanischen Bürgerkrieg. Orwell schuf eine neue Form von Literatur, die in der eigenen Erfahrung und ihrer konkreten Betrachtung gründet. Programm, Formgesetz und Inhalt dieser Literatur ist die Suche nach einem wahren Ausdruck für das Gesehene und Erlebte. Orwells Romane, Erzählungen und Essays stellen Wirklichkeit scharf umrissen dar, entfalten eine (Ideologie-)Kritik von Wahrnehmung und Welt, geben zugleich aber auch die Mittel an die Hand, diese Kritik selbst zu leisten und ermöglichen es, uns zuzusehen, worin wir sind. Das Buch erkundet Entwicklung und Methode von Orwells Schreiben im Detail und zeigt, warum sein Werk von universaler Bedeutung war, ist und bleiben wird.

Zusatz: Dominik Angeloch über George Orwell in der langen Nacht von Deutschlandfunk Kultur. … , Pfister, Eva · 26. August 2023, 00:05 Uhr, 153:17 Minuten

Anmerkung: Sowohl das Buch, als auch der Podcast, sind sehr interessant. Es vertieft die Biografien, welche ich gelesen habe …


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentar-Funktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

[Medienhinweis] #235: Wissenschaft und Science Fiction – spektrum.de

Doktor Whatson: Wissenschaftler reagieren auf Science Fiction

von anonym auf spektrum.de

Zur Abwechslung mal ein Video – nicht immer nur so trockene Bücher 🙂 …

spektrum.de - 2022-05-27

Dinos züchten oder Flüssigkeit statt Luft atmen, das geht doch nur im Film? Ob Jurassic Park, Annihilation und The Abyss wissenschaftlich korrekt sind, überprüft Doktor Whatson im Gespräch mit den Wissenschaftlern Reinhard Remfort vom Methodisch Inkorrekt Podcast und Christina Oettmeier. […]

Auszug Artikel


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[Medienhinweis] #230: [Fantastische Antike – Der Podcast] Antikenrezeption in Harryhausens Sindbad-Filmen – fantastischeantike.de

Episode 22: Antikenrezeption in den Sindbad-Filmen Harryhausens

von Micheal Kleu auf fantastischeantike.de

Oh, Mann – Sindbad war eine Jugendliebe – weckt Nostalgie …

fantastischeantike.de - 2022-05-21

00:00:00 Intro
00:00:39 Begrüßung & Michaels Aktivitäten der letzten Monate
00:03:05 Vorbemerkungen zu Harryhausens Sindbad-Filmen
00:09:26 Sindbad
00:11:38 Sindbads siebente Reise (The 7th Voyage of Sinbad, 1958)
00:37:52 Sindbads gefährliche Abenteuer (The Golden Voyage of Sinbad, 1973)
00:50:38 Sindbad und das Auge des Tigers (Sinbad an the Eye of the Tiger, 1977)
01:12:23 Gesamtfazit zu den Sindbad-Filmen
01:13:44 Liz Gloyn
01:22:01 Schlussgedanken & Abspann

[…]

Auszug Artikel


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[Medienhinweis] #210: Folge 60: Sherlock Holmes (Das erste Fandom der Geschichte) – phantastikon.de

Die begeisterten Leser von Sherlock Holmes waren es, die das moderne Fandom erschufen.

von Phantastikon auf phantastikon.de

„Helden, Versager und andere Ikonen“ – interessant bezüglich Fandom, wusste ich  bis jetzt nicht …

phantastikon.de - 2021-12-26

Und Conan Doyle war schockiert über das Verhalten der Fans. Das hatte es vorher noch nicht gegeben. (Sie wurden zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal als “Fans” bezeichnet. Der Begriff – eine Kurzform für “Fanatiker” – wurde erst vor kurzem für amerikanische Baseballbegeisterte verwendet). In der Regel akzeptierten die Leser, was in ihren Büchern geschah. Jetzt begannen sie, ihre Lektüre persönlich zu nehmen und zu erwarten, dass ihre Lieblingswerke bestimmten Erwartungen entspräche. […]

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