Kategorie: Phantasten – weiblich, männlich und …

Phantasten #38 -weiblich, männlich und …: H. P. Lovecraft – Das Werk II – Leslie S. Klinger

Leslie S. Klinger
H. P. Lovecraft. Das Werk II
Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783596700462
„Ich bin nicht hier um Lovecraft zu beerdigen, sondern um sein Lob zu singen“

Lange erwartet, ist es jetzt endlich Anfang des Monats bei mir aufgeschlagen. Die Geschichten von Lovecraft in einer kommentierten Ausgabe. Geschichten, die in diesem Fall alle in der ersten Hälfte von Lovecrafts schriftstellerischen Laufbahn entstanden sind…


Mit diesem Band hat der Leser nun den Überblick über Lovecrafts schriftstellerisches Leben. Das erzählerische Werk wird hier in einer Dauer von rund 10 Jahren beobachtet und man kann nachvollziehen, wie Lovecraft vom experimentierenden Schriftsteller zum Meister seiner  Zunft wird. Beginnend mit „Das Grab“ von 1917 bis zu „Die Traumsuche nach dem unbekannten Kadath“, die 1926/27 entstanden ist.  …

Lovecrafts Geschichten werden so lange Bestand haben, wie sie uns in ihren Bann ziehen. Und UNS steht dabei für eine so vielfältige Leserschaft, wie Howard selbst es wahrscheinlich nie für möglich gehalten hätte. Und das ist wohl das größte Kompliment, das man einem Schriftsteller und seinem Werk machen kann: dass seine Wirkung und sein Einfluss die kühnsten Erwartungen des Künstlers übertreffen.…

Auszug 'Einführung'

Ich halte die beiden Bände für sehr wichtig und denke, dass sie im Verbund mit S. T. Joshis zweibändigem Werk „H. P. Lovecraft – Leben und Werk“ einen unverzichtbaren Bestandteil einer Bibliothek eines Phantasten darstellen. Die „Anhänge der tabellarischen Chronik zu Leben und Werk von H. P. Lovecraft“, „H. P. Lovecrafts Erzählungen in der Reihenfolge ihres Entstehens“, „die „Red Hook“-Beschwörung“ und ein „vollständiges Verzeichnis aller in H. P. Lovecrafts Erzählungen erwähnter Orte“ sind ein herrliches Goodie dabei. Was ich mir jetzt noch wünschen würde, wäre eine wesentliche Sammlung seiner Briefe in deutscher Sprache – man wird ja noch träumen dürfen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Leslie S. Klinger
  • H. P. Lovecraft. Das Werk II
  • Fischer/Tor, Frankfurt/Main (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 512 Seiten
  • ISBN 9783596700462

Kleinster Preis: € 54,12, größter Preis: € 117,00, Mittelwert: € 78,00

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  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Andreas Fliedern / Alexander Pechmann
  • [Biographisches] Leslie S. Klniger auf fantasyguide.de

Er ist bekannt als Herausgeber klassischer phantastischer Werke wie Sherlock Holmes, Dracula, Frankenstein, Neil Gaimans Sandman-Comics und der Stories von H. P. Lovecraft. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der brillante H.P. Lovecraft war ein Horror – von Peter Pisa – auf kurier.at

Der Mensch ist nur ein Staubkorn im Kosmos mit Blick auf schleimig-schwarzes Wasser und sintflutartige Schatten, vorbei an den krebsartigen Fungi vom Yuggoth; und wenn es H.P. Lovecraft (1890 – 1937) so gesehen hat, dann war er ein antisemitisches, ein rassistisches, ein frauenfeindliches Staubkorn, nah um den Nationalsozialismus kreisend.
Das alles weiß man, sah aber großzügig darüber hinweg, weil seine fantastischen Kurzgeschichten seit den 1990ern – also gut 50 Jahre nach dem Tod des Amerikaners – nicht mehr als „Schund“ gelten. …

Auszug Artikel


  • [Essay] Der Lovecraft-Mythos – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de

Fällt im Zusammenhang mit H. P. Lovecraft und seinem Werk das Wort „Mythos“, so denkt man zunächst sicherlich an den „Cthulhu-Mythos“, also an jenes Geflecht zweifelhafter „Götter“ und nicht-menschlicher Wesenheiten, das in seinen Erzählungen aufgeboten wird und das seine Nachfolger zu einem mehr oder weniger zusammenhängenden Pantheon zusammengefügt haben. Es gibt jedoch noch einen anderen Sinn, in dem sich in Bezug auf Lovecraft mit einem gewissen Recht von einem Mythos sprechen lässt, und das ist seine Person selbst. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

 

Phantasten #37 -weiblich, männlich und …: Durchblicke – C. S. Lewis

C. S. Lewis
Durchblicke
Fontis, Basel (2019)
ISBN 9783038481683
Texte zu Fragen über Glauben, Kultur und Literatur

Hier gibt es einen neuen Blick auf den christlichen Denker, der aber nicht nur in Glaubensfragen etwas zu sagen hatte. Auch zu den Werken seines Freundes Tolkien, zur Science Fiction und zur Thematik Märchen finden sich interessante Beiträge. …


Die vorliegenden Texte, die hier angeboten werden, sind erstmals in deutscher Übersetzung zu lesen. Briefe, Passagen aus seinem eigenen Werk, Vorträge, Essays und Beiträge zum Werk von Tolkien lassen einen besseren Blick auf seine Weltanschauung und sein Wirken zu. …

In der Tat ist eine ganze Reihe wichtiger Texte von C. S. Lewis bisher noch nie in Deutsch erschienen. Die Gründe dafür sind vielfältig; zum Teil handelt es sich um Vorträge und Essays, die an etwas abgelegenen Stellen publiziert wurden, oder um Abschnitte aus literaturwissenschaftlichen Arbeiten, oder um Passagen aus privaten Briefen. …

Auszug 'Einführung', Seite 7-28

In einer ausführlichen Einführung werde, die einzelnen Werke vorgestellt und in Anschluss daran in drei Kapitel gegliedert. In „Philosophisch-theologische Durchblicke“, in „Geistesgeschichtliche Durchblicke“ und zuletzt in „Literaturwissenschaftliche Durchblicke“. In der letzten Abteilung finden wir dann die Texte über den „Hobbit“, den „Herr der Ringe“ und „über Science-Fiction“. Dies neben grundsätzlicheren Abhandlungen zur Literaturwissenschaft und einer Abhandlung zu Märchen und Kinderliteratur. Den Abschluss bilden einige Fotos aus C. S. Lewis Leben. Dieses Buch darf in keiner Bibliothek zu C. S. Lewis fehlen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • C. S. Lewis
  • Durchblicke
  • Texte zu Fragen über Glauben, Kultur und Literatur
  • Fontis, Basel (2019)
  • Taschenbuch, Flügelklappenbroschur
  • 416Seiten
  • ISBN 9783038481683

Kleinster Preis: € 12,69, größter Preis: € 34,75, Mittelwert: € 18,00

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  • keine
  • [Artikel] C. S. Lewis in der WIKIPEDIA

C. S. Lewis (Clive Staples Lewis, privat auch Jack genannt; * 29. November 1898 in Belfast; † 22. November 1963 in Oxford) war ein irischer Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. Er lehrte am Magdalen College der University of Oxford und hatte den Lehrstuhl für Englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance an der University of Cambridge inne. Vor allem im angloamerikanischen Raum ist er bekannt für seine inzwischen auch verfilmte Kinderbuchserie Die Chroniken von Narnia. Er ist einer der einflussreichsten christlichen Apologeten der Neuzeit. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Zitate von C. S. Lewis

„Das Schlimmste, was wir Gott angetan haben, ist, ihn in Ruhe zu lassen.“…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Inklings in der WIKIPEDIA

Die Inklings (wörtlich: „Ahnungen“, „Andeutungen“; Wortspiel mit ink „Tinte“, daher frei übersetzt: „Tintenkleckser“) waren ein literarischer Diskussionskreis mehrerer Intellektueller, der sich in den 1930er Jahren an der University of Oxford um den Dozenten und Schriftsteller C. S. Lewis bildete. Obwohl es nie eine formelle Mitgliederliste gab, konnten neben Lewis auch J. R. R. Tolkien, Charles Williams und Owen Barfield als dem Kern des Kreises zugehörig betrachtet werden. Zum weiteren Umkreis zählten etwa Dorothy L. Sayers, John Heath-Stubbs oder John Wain.…

Auszug Artikel


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Phantastik #56 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Inklings, Band 38 – Maria Fleischhack u. a. (Hrsg.)

Maria Fleischhack u. a. (Hrsg.)
Inklings, Band 38
Lang, Berlin (2021)
ISBN 9783631846551
Die Phantastik und die Musik

Ein recht schmaler Band ist diese Ausgabe der „Inklings“ geworden. Tja, das Thema ist ja doch etwas spezieller und die Thematik gibt wohl im Moment nicht mehr her. Obwohl, Tagung ist Tagung und unabhängig vom Thema sollten doch die Vorträge und Beiträge doch in Umfang und Anzahl etwa gleich sein. Vielleicht war ja auch Corona daran schuld. Interessant sind die Beiträge (ich rede von den deutschsprachigen natürlich) allemal …


Ursprünglich sollte die Tagung mit dem Thema „Die Phantastzik und die Musik“ im März 2020 in Aachen stattfinden. Coronabedingt musste sie aber schlussendlich ganz ausfallen. Das erste Mal seit der Gründung der Inklings-Gesellschaft. Die Beiträge, welche hinter den eingereichten Vorschlägen steckten, wurden jedoch hier im 38. Jahrbuch veröffentlicht. …

Nun widmet sich der Band ganz explizit der Phantastik in Verbindung mit Musik. Den Anfang macht Werner Bies, der über die musikalische Sprache und Stimmen von Märchen in den Gedichten von Thomas Kling schreibt. In `Mittelalterliche Liedformen in der Phantastik – von Minnesang bis Meistersang‘ bringt Friedhelm Schneidewind Gedichte und Lieder in Kontakt und zeigt, wie gut viele Gedichte und Lieder in der Phantastik eins zu eins auf Melodien dieser Zeit gesungen und gespielt werden können. Im dritten Beitrag geht Josef Schreier dann auf die Familienoper ‚Der Zauberer von Oz‘ ein, wobei er sowohl auf Baums Text als auch die musikalische Umsetzung in der Oper unter Bezugnahme von sprachlichen und strukturellen Besonderheiten des Romans referiert. …

Auszug 'Vorwort', Seite 9-11

Ein Interview mit dem Komponisten und Librettist der Oper und vier englischsprachige Beiträge runden den Band noch ab. Nicht fehlen dürfen natürlich noch Rezensionen zu deutsch- und fremdsprachigen Sekundärwerken wie zum Beispiel Hatzenbichlers „J. R. R. Tolkien und sein Christentum“ oder Peter Slotersijks „Den Himmel zum Sprechen bringen“. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Maria Fleischhack / Patrik Schmitz / Christine Vogt-William (Hrsg.)
  • Inklings, Band 38
  • Jahrbuch für Literatur und Ästhetik
  • Peter Lang, Berlin (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 176 Seiten
  • ISBN 9783631846551

Kleinster Preis: € 48,25, größter Preis: € 76,28, Mittelwert: € 59,95

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  • [Download] „Das Phantastische im Musikvideo“ – von Mag. phil. Nicole Westreicher – auf univie.ac.at

Mit meiner Dissertation möchte ich meiner langjährigen Leidenschaft für phantastische Kunst nachgehen und herausfinden, was die Faszination für phantastische Kunst zeit- und kulturunabhängig ausmacht. Phantastische Kunst ist zwar grundsätzlich keineswegs unabhängig von ihrer Entstehungszeit und Kultur, dennoch besteht eine über alle Zeiten und Räume erhabene Faszination für die künstlerische und kommerzielle Verarbeitung des Irrealen und Irrationalen.
Ziel der Arbeit ist, ausgehend von allgemeinen Theorien phantastischer Kunst und eigenen Analysen, eine Definition und Analyse der medienübergreifenden ästhetischen Kategorie „Phantastik“ für das Medium Musikvideo. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Phantastik in der WIKIPEDIA

Phantastik, auch Fantastik, ist ein Genrebegriff, der in Fachkreisen sehr unterschiedlich definiert wird. Außerwissenschaftlich bezeichnet der Begriff „fantastisch“ alles, was unglaublich, versponnen, wunderbar oder großartig ist. Der Ursprung des Begriffs „phantastische Literatur“ ist ein Übersetzungsfehler: E. T. A. Hoffmanns Fantasiestücke in Callots Manier wurden 1814 als Contes „fantastiques“ ins Französische übersetzt, statt richtigerweise als Contes „de la fantaisie“.
Im filmwissenschaftlichen Diskurs handelt es sich bei der Phantastik um ein Metagenre, das die Genres Science Fiction, Fantasy und Horror umfasst. …

Auszug Artikel


  • [Buch] Geisterspuk und Elfentanz. Musikalische Phantastik im Deutschland des frühen 19. Jahrhunderts – von Fava, Elisabetta – auf verlag-koenigshausen-neumann.de

Über den Begriff ›phantastisch‹ ist in der Literatur schon sehr viel gesprochen und geschrieben worden; musikalische Beiträge sind dagegen relativ selten und meistens auf einzelne Werke oder Autoren gezielt. Elisabetta Fava versucht einen erweiterten Blick über die deutsche Musik der Romantik zu gewinnen: mit welchen Mitteln können Komponisten die Phantastik evozieren, den Eindruck des Unheimlichen erwecken, eine Tonsprache für Gespenster und Elementargeister erfinden? Durch Theatermusik, Lied und Instrumentalwerke entdeckt sie eine bewusste Verwendung sich wiederholender Merkmale: eine erkennbare Symbolik, die jedoch immer mit experimentellen Versuchen vor allem im Bereich der Harmonie und der Klangfarben verbunden ist. Kritiker und Zeitgenossen begriffen es unmittelbar, wie neu, attraktiv und zugleich bizarr diese Lösungen sein können: die Debatte begann in Erzählungen und Novellen und setzte sich natürlich in musikalischen Zeitschriften eifrig fort. …

Auszug Artikel


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Phantasten #36 -weiblich, männlich und …: E. T. A. Hoffmann – Das Leben eines skeptischen Phantasten – Rüdiger Safranski

Rüdiger Safranski
E. T. A. Hoffmann
Hanser, München (1984)
ISBN 3446138226
Das Leben eines skeptischen Phantasten

Wie schon im Beitrag „Phantasten #34 -weiblich, männlich und …: Die Kunst der Fantasie – Hartmut Steinecke“, darf ich nochmals, und jetzt mit einer eigenen Vorstellung, auf diese Biographie hinweisen. Sie war seit Jahrzehnten die erste Gesamtdarstellung und verwertete alle damals zugänglichen Quellen…


Das Buch ist in drei Hauptabschnitte gegliedert. „In der Gewalt des Herkommens“, „Beschwerliche Freiheit-die Kapellmeisterjahre“ und „Der wilde Kammergerichtsrat“. Ein in Deutschland zunächst schnell Vergessener, in Frankreich aber schnell zu Ruhm emporgehoben. Erst mit Anfang des letzten Jahrhunderts fängt der Stern wieder an aufzugehen …

Seine Zeit macht es ihm nicht leicht, die Balance zwischen Engagement und Distanzierung aufrecht zu erhalten. Denn damals geht alles aufs Ganze: Philosophie und Kunst geraten unter den Druck der höchsten Wahrheit und des  tiefsten Ernstes, und die Politik explodiert in alle Lebensbereiche hinein. Das Ganze ist das wahre, lehrt der hegelsche Zeitgeist; d man aber nun beginnt, das „Ganze“ politisch zu definieren, so ist es schließlich die Politik, die nach dem ganzen Menschen greift: eine schlechte Zeit für Gewaltenteilung, für den fröhlichen Relativismus, für das levantinische Lavieren, auf das sich Hoffmann so gut verstand. …

Auszug 'Vorwort', Seite 9-11

Schon Sigmund Freud hat sich sehr ausführlich mit E. T. A. Hoffmann beschäftigt. Er hat in seiner Studie „Das Unheimliche“ Hoffmann auf das ausführlichste besprochen und bezeichnete ihn als „den unerreichten Meister des Unheimlichen in der Dichtung“. Unvermittelt und plötzlich lässt er das Unheimliche in das alltägliche Leben seiner Protagonisten einbrechen. Ein äußerst vielschichtiges Werk …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rüdiger Safranski
  • E. T. A. Hoffmann
  • Das Leben eines skeptischen Phantasten
  • Hansa, München (1984)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 534 Seiten
  • ISBN 3446138226

Kleinster Preis: € 4,54, größter Preis: € 79,74, Mittelwert: € 22,00

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  • keine
  • [Downloads] E. T: A. Hoffmann im Projekt Gutenberg

Ernst Theodor Amadeus Hoffmann wurde am 24.1.1776 in Königsberg geboren. Sein Vater war Advokat. Nach dem Gymnasium in Königsberg studierte er von 1792-1795 Jura. Als Referendar arbeitete er 1796 in Glogau und 1798 in Berlin. Ab 1800 arbeitete er als Assessor in Posen, wurde strafversetzt nach Plozk in Polen.…

Auszug Artikel


  • [Artikel]„DER UNERREICHTE MEISTER DES UNHEIMLICHEN“ – von anonym – auf flaneurin.at

Er zählt zu den schillerndsten Persönlichkeiten der europäischen Kulturgeschichte: E.T.A. Hoffmann – ein Dichter, Musiker und Zeichner, der andere Künstler inspirierte und der selbst zur Kunstfigur wurde. Mit Stefan Herheims neuer, für die Bregenzer Festspiele 2015 geschaffener Inszenierung von Jacques Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ wird das vielschichtige Hoffmann-Bild, das im Laufe der Zeit entstanden ist, um eine weitere Facette bereichert. Über den „wahren“ E.T.A. Hoffmann allerdings erzählt die Oper – in welcher Inszenierung auch immer – nur wenig, das unbequeme Multitalent des frühen 19. Jahrhunderts bleibt weiterhin hinter seinen eigenen Erzählungen und vielen Klischees verborgen. …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] E. T: A. Hoffmann Portal

Mit dem E.T.A. Hoffmann-Portal baut die Staatsbibliothek zu Berlin – in Kooperation mit der Staatsbibliothek Bamberg und der E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft – ein bisher einzigartiges Angebot auf: neben der Präsentation von digitalisierten Quellen, die in den beiden Staatsbibliotheken Berlin und Bamberg sowie vereinzelt auch in anderen Institutionen liegen, und der Möglichkeit einer Literaturrecherche über unterschiedliche Kataloge, Datenbanken und Bibliographien hinweg, wird ein großes Spektrum an Themen zu E.T.A. Hoffmann und seinem Umfeld für breite Zielgruppen aufbereitet.…

Auszug Artikel


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Phantasten #35 -weiblich, männlich und …: Phantastik auf Abwegen – Fetz/Ma/Schmidt-Dengler (Hrsg.)

Bernhard Fetz / Klaralinda Ma / Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.)
Phantastik auf Abwegen Folio, Wien (2004)
ISBN 3852562864
Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Kontext – Essays, Bilder, Hommagen

Zum 50. Todestag Herzmanovski-Orlandos bringt dieses Buch Beiträge zum bedeutenden Zeichner und originellem Autor. Gerne wird vergessen, dass er ein Phantast erster Güte war. …


Die Aufsätze in diesem Buch befassen sich, außer der Hommage von Paul Flora, ausschließlich mit dem Werk Herzmanovski-Orlandos. Besonders hervorzuheben ist der interessante Briefwechsel mit Alfred Kubin, der ebenfalls ein Phantast war. Allerdings einer düsteren Provenienz als Herzmanowski-Orlando …

Er durchforstete alle möglichen und oft entlegenen Quellen – Staatsschematismen, Enzyklopädien, Tageszeitungen, gängige wie abseitige Geschichtsliteratur – nach skurril anmutenden Fakten und montierte diese in seine Texte. Das damit erzeugte Ausmaß an Verfremdung beschied ihm den Ruf eines Phantasten. Hier überfordert er viele seiner Leser, die die Doppelbödigkeit seiner Texte nicht nachvollziehen wollen oder können, setzen sie doch – wie ein zeitgenössischer Kritiker ganz richtig erkannte – „ein Höchstmaß von Wissen“ voraus. …

Auszug 'Einleitung', Seite 7-12

Dieses Buch wird begleitet von vielen Bildern und Zeichnungen, die ein herrliches Zeugnis vom Leben und bildnerischen Schaffen Herzmanowski-Orlandos ablegen und vielleicht sollte man sich „Maskenspiel der Genien“ einmal vornehmen, der als ein utopischer Zukunftsroman in der Handlungszeit von 1966 gelesen werden kann. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Bernhard Fetz / Klaralinda Ma / Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.)
  • Phantastik auf Abwegen
  • Fritz von Herzmanovsky-Orlando im Kontext – Essays, Bilder, Hommagen
  • Folio, Wien (2004)
  • broschiert, Klebebindung
  • Flügelklappenbroschur
  • 200 Seiten
  • ISBN 3852562864

Kleinster Preis: € 4,77, größter Preis: € 44,60, Mittelwert: € 22,00

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  • keine
  • [Rezension] Gegen den Strom – von Jörg von Bilavsky – auf literaturkritik.de

Wer erinnert sich heute noch an den österreichischen Schriftsteller Fritz von Herzmanovsky-Orlando? Womöglich nur noch Germanisten und ein paar Liebhaber seiner äußerst eigenwilligen und originellen Prosa. Sie sind es denn auch, die ihm zu seinem 50. Todestag mit höchst anregenden Texten ein kleines Denkmal gesetzt haben. Dass der „anarchische Chronist Altösterreichs“ durch seine „unkonventionelle Durchmischung literarischer Formen“ den Wissenschaftlern dabei interpretatorische Raffinesse abverlangt, ist in fast allen Beiträgen spürbar. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Bernhard Fetz, Klaralinda Ma, Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.): Phantastik auf Abwegen. – von Sabine Zelger – auf literaturhaus.at

Neben dem Autorengesicht paradiert schwungvoll im Erbsengrün des Covers eine jener Damen, die Herzmanovsky-Orlando so gerne auftreten ließ: das knabenhafte Weib. Dass der vollständig entfaltete Buchumschlag dann eine zweite Dame zum Vorschein bringt und hinter dem süffisant lächelnden Autor das Porträt eines Ahnherrn, der ihm heiter über die Schulter blickt, macht aus dem Einband einen äußerst gelungenen Beitrag und zugleich einen beinahe ironischen Kommentator des Buches. Dieses versucht nämlich neben verschiedenen Aspekten des malenden und schreibenden Künstlers, dem Werk und der Biographie auch gleich Kontexten von Kontexten nachzugehen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Fritz von Herzmanovsky-Orlando in der WIKIPEDIA

Fritz von Herzmanovsky-Orlando (* 30. April 1877 als Friedrich Josef Franz Ritter von Herzmanowsky in Wien, Österreich-Ungarn; † 27. Mai 1954 auf Schloss Rametz bei Meran, Italien) war ein österreichischer Schriftsteller und Zeichner. …

Auszug Artikel


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