Kategorie: Trivialliteratur

Trivialliteratur ist Unterhaltungsliteratur, die als einfach, allgemein verständlich und leicht zu erfassen angesehen wird. Die Bezeichnung wird auch gerne abwertend verwendet.

Phantastik #55 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Okkultismus und Phantastik in den Romanen Gustav Meyrinks – Florian E. Marzin

Florian F. Marzin
Okkultismus und Phantastik in den Romanen Gustav Meyrinks
Blaue Eule, Essen (1986)
ISBN 389206105X
Germanistik in der Blauen Eule, Band 6

Ist der Okkultismus in den Romanen Gustav Meyrinks phantastisch? Das ist eine der Fragestellungen, denen in diesem Buch nachgegangen wird. Es wird versucht zu klären, ob okkulte Literatur phantastisch oder Überzeugungssache ist …


Florian F. Marzin orientiert sich am Okkultismus Meyrinks und an seinem fernöstlich inspirierten, im wesentlichen indischen Gedankengut. Was bleibt von den fünf, in dieser Arbeit betrachteten, Romanen, wenn man die Überzeugungen Meyrinks nicht teilt und daher die vorausgesetzte prinzipielle Anerkennung des Okkultismus fehlt? …

Im Rahmen dieser Arbeit ist versucht worden, zwei spezielle Probleme, die dem Meyrinkschen Romanwerk inhärent sind, näher zu beleuchten:
1. Der Okkultismus, von dem die Handlung durchdrungen ist und
2. Die Frage, ob okkulte Literatur, sofern sie nicht Traktat ist, unter die  Kategorie der phantastischen Literatur fällt.
Nicht mit in die Themenstellung eingegangen ist die häufig und vielleicht auch zurecht aufgeworfene Behauptung, so z.B. von Siegfried Schödl, Meyrinks Werk wäre Trivialliteratur bzw. stände dieser sehr nahe. Vielmehr geht es darum, die Stellung von Okkultismus und Phantastik in dem Werk dieses (fast) vergessenen Schriftstellers zu klären. …

Auszug 'Vorwort', Seite 7-8

Sehr interessant (für mich) auch deshalb, weil es meines Wissens eine der wenigen, wenn nicht einzige, Publikationen ist, die sich direkt mit dem Verhältnis Phantastik zu Okkultismus auseinandersetzen. Sollten euch andere Publikationen bekannt sein, so wäre eine Nachricht darüber hochwillkommen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Florian F. Marzin
  • Okkultismus und Phantastikon den Romanen Gustav Meyrinks
  • Blaue Eule, Essen (1986)
  • Germanistik in der Blauen Eule, Band 6
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 148 Seiten
  • ISBN 389206105X

Kleinster Preis: € 19,00, größter Preis: € 73,30, Mittelwert: € 69,80

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  • keine
  • [Artikel] Florian F. Marzin in der PERRYPEDIA

Dr. Florian F. Marzin (* 1953 in  Frankfurt am Main,  Deutschland) studierte an der Johann Wolfgang von Goethe Universität, Frankfurt/Main, die Fächer Literaturwissenschaft, Politik und Jura. Ab Ende 1987 übernahm er die Position als Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie. Bis zum Verlassen der Verlagsunion Pabel-Moewig im Jahre 1995 übte er diese Arbeit aus. Ab 1992 wurde er von Klaus N. Frick als Perry Rhodan-Redakteur unterstützt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Gustav Meyrink in der WIKIPEDIA

Gustav Meyrink (eigentlich Gustav Meyer, manchmal fälschlich auch als G. Meyrinck aufgeführt, * 19. Januar 1868 in Wien; † 4. Dezember 1932 in Starnberg) war ein österreichischer Schriftsteller und Übersetzer. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] H. P. Lovecraft und der moderne Okkultismus – von Andreas Fliedner – auf tor-online.de

Heute vor 128 Jahren wurde Howard Phillips Lovecraft geboren. Seine okkulten Schauergeschichten werden heute in Millionenauflagen gedruckt und gelesen. Welche Beziehung hatte Lovecraft zum Okkultismus, der in seinen Werken eine so essenzielle Rolle spielt? Andreas Fliedner, Lovecraft-Übersetzer und Phantastik-Experte, klärt auf.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Magazine #47 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Blätter für Volksliteratur – Peter Soukup

Dr. Peter Soukup
Blätter für Volksliteratur, 2021/1, Jänner 2021
Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2021)
ISSN 0006-4483

Eric Frank Russel, Satiriker der Science Fiction-Literatur…

Es dürfte wieder Magazin-Zeit angebrochen sein. Bei mit stapeln sich einige neue Ausgaben verschiedenster Magazine. Darunter auch wieder die „Blätter der Volksliteratur“. Dieses bereits im 60. Jahrgang, somit ein Jubiläumsjahrgang…

Dieses Mal hat Robert M. Christ einen schönen Artikel über Eric Frank Russel – den Satiriker der Science-Fiction-Literatur – eingebracht. Russel hatte in einer Zeit der technisch orientierten Science Fiction eher den Mensch und außerirdische Wesen und dies in einem humorvollen Stil im Mittelpunkt seines Schaffens…

Er besaß eine Sympathie für die Menschheit, die kein anderer SF-Autor so vollendet zum Ausdruck bringen konnte. Er setzte sich für Rassenverständigung ein und schrieb Stories über Ökologie zu einer Zeit, als diese Themen noch unpopulär waren. Die Technologie war für ihn von untergeordneter Bedeutung. …

Auszug Artikel

Ein interessanter Artikel über das Sammeln von Schutzumschlägen wird ebenfalls geboten. Das darin geschilderte Problem, dass Sammler auf ihren Schätzen sitzen und eifersüchtig darüber wachen, dass die gesammelten Informationen nur ja nicht öffentlich werden ist wohl teilweise auch Genre evident – für Science Fiction und Fantasy jedenfalls (und wenn die Sammler dann sterben geht alles in die Abfallverwertung, weil’s keinen der Angehörigen interessiert – alles schon zig mal passiert —***seuftz***—)…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dr. Peter Soukup
  • Blätter für Volksliteratur, 1/2021, Jänner 2021
  • 60. Jahrgang
  • Freunde für Volksliteratur, Wien (2021)
  • Magazin, A5, geheftet
  • 48 Seiten
  • ISSN 0006-4483

vereinzelt antiquarisch greifbar – sonst beim Verein beziehbar

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  • keine
  • [Auszug] Blätter für Volksliteratur in der Österreichischen Nationalbibliothek-Literaturzeitschriften – auf onb.ac.at

Die „Blätter für Volksliteratur” verdanken ihre Existenz dem 1961 in Graz gegründeten „Verein der Freunde der Volksliteratur“, der sich um alles, „was dem Gedeihen guter Volksliteratur förderlich ist“, kümmern und dem vielerorts missachteten Genre zu öffentlicher Anerkennung verhelfen wollte. Das Vereinsblatt unterstützt seit 1962 die Anstrengungen des Vereins und versucht, die Volksliteratur aus dem Verdikt des ‚Schundes’ zu befreien. Die „Blätter für Volksliteratur“ beinhalten hauptsächlich Autorenportraits, Einführungen in das Werk einschlägiger Autoren sowie Buchneuvorstellungen. Belletristische Beiträge spielen eine vernachlässigbare Rolle.…

Auszug


  • [Artikel] Verein der Freunde der Volksliteratur im Karl May-WIKI

Der Verein der Freunde der Volksliteratur wurde 1961 in Graz gegründet, dessen Anliegen die „Förderung und Verbreitung guter Volksliteratur“ ist und sich deswegen sich um alles kümmert, „was dem Gedeihen guter Volksliteratur förderlich ist“.…

Auszug


  • [Artikel] Die phantastische Zeitschriftenlandschaft – von Alessandra Reß – auf fragmentansichten.com

In der vagen Hoffnung, damit auf ein paar Magazine aufmerksam machen zu können, bevor sie dicht machen, hier eine Auflistung der Print- und E-Mags, die sich mit Phantastik beschäftigen. Da ich die Weisheit wider Erwarten nicht mit Löffeln gespeist habe, wird die Liste vermutlich unvollständig sein – wenn ihr weitere Magazine wisst, schreibt sie doch bitte in die Kommentare, dann ergänze ich sie. In der Auflistung nicht enthalten sind: .…

Auszug


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Neuauflagen im Heftroman – Alter Wein in neuen Schläuchen? Ja, bitte! – cptstarbucks.wordpress.com

neuauflagen.jpg

Anlass für diese kleine Notiz hier ist es, dass sich einige Leser wünschen, man möge als Verlag den Schwerpunkt nicht auf die kostengünstigeren Nachdrucke legen, sondern sich bitteschön um Neues bemühen: Neue Konzepte, neue Serien, neue Romane und Texte, die frisch, modern und verkaufsfördernd sind, damit das schwächelnde Format des Heftromans frischen Wind bekommt und wir uns noch lange daran erfreuen können. …

über Neuauflagen im Heftroman – Alter Wein in neuen Schläuchen? Ja, bitte!


Siehe auch:

 

Begleitende Literatur zur Phantastik #7

Ein Jahrbuch zur Kinder- und Jugendliteraturforschung, Wort-wörtlich „Alles Mögliche“ und ein Werk zur Trivialliteratur. Das sind heute die Bücher, die mir kurzfristig in die Hände gefallen sind. Also für euch zur Information …


Dolle-Weinkauff, Ewert, Pohlmann - Kinder- und Jugendliteraturforschung 2004/2005
Dolle-Weinkauff, Ewert, Pohlmann – Kinder- und Jugendliteraturforschung 2004/2005

Bernd Dolle-Weinjauff, Hans-Heino Ewers, Carola Pohlmann
Kinder- und Jugendliteraturforschung 2004/2005
Mit einer Gesamtbibliographie der Veröffentlichungen des Jahres 2004
Peter Lang, Frankfurt/Main (2005), Taschenbuch, 260 Seiten
ISBN 3631545371

Im Besonderen Genre-relevant:

  • Heinrich Kaulen – Kafka für Kinder? – Überlegungen zur Kafka-Rezeption in der aktuellen (2005 Anm.d.V.) Erzählprosa für Kinder und Jugendliche
  • Gilles Behoteguy – Das Thema Computer und Cyberspace in zeitgenössischen französichen Jugendromanen

Große, auch phantastisch besetzte, Bibliographie der Kinder- und Jugendliteratur 2004 …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 4.43 EUR, größter Preis: 142.72 EUR, Mittelwert: 54.95 EUR


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Perry Rodan, Jerry Cotton und Johannes Mario Simmel – Eine Darstellung zu Theorie, Geschichte und Vertretern der Trivialliteratur

Gerhard Teuscher - Perry Rhodan, Jerry Cotton und Johannes Mario Simmel

Gerhard Teuscher
Perry Rodan, Jerry Cotton und Johannes Mario Simmel – Eine Darstellung zu Theorie, Geschichte und Vertretern der Trivialliteratur

Ibidem, Stuttgart, 1999
ISBN 3-932602-76-5
162 Seiten
gebundene Ausgabe
Das Buch ist auch antiquarisch derzeit schwierig zu bekommen und wird in gutem Zustand mit Umschlag zwischen 30 und 40 Euro gehandelt.

„Gerhard Teuscher setzt sich kritisch mit dem Phänomen auseinander, liefert einen Überblick zur Theorie der Trivialliteratur und zeichnet die Geschichte dieses Komplexes seit dem 18. Jahrhundert bis heute (1999) auf.“

Soweit der Buchrückentext zum Inhalt – mal sehen was Teuscher sowohl zur „kleinen Trivialliteraturgeschichte“ im allgemeinen und zu „Perry Rhodan“ im Besonderen zu sagen hat. Es wird meine nächste Lektüre sein.