Kategorie: Technik

Begleitende Literatur zur Phantastik #85: Literatur lesen wie ein Kenner – Hermann Kurzke

Hermann Kurzke
Literatur lesen wie ein Kenner
C. H. Beck, München (2021)
ISBN 9783406764356
Eine Handreichung für passionierte Leserinnen und Leser

Ein sehr nützliches Buch habe ich hier gefunden. Es hilft Literatur besser zu verstehen und man hat mehr vom Lesen. Und was hat dies mit Phantastik zu tun? Hermann Kurzke hat unter anderem auch den Staatsroman, die Utopie und die Dystopie zum Beispiel gewählt, um den Vorgang der Analyse zu verdeutlichen. Und das von Daniel Defoe bis Dimitry Glukhovsky. …


Abgesehen davon, dass ich das Buch als sehr informativ erachte, hat es mir einiges über Literatur an sich beigebracht. An den mannigfachen Beispielen von der Antike bis zu aktuellen Büchern zeigt Hermann Kurzke, wie man Literatur analysieren kann, wie man mehr aus der Lesung profitieren kann, wie man einen vertiefenden Einblick in Literatur jedweder Art gewinnen kann. Ich habe hier auch für Rezensionen vertiefende Verfahren gewonnen, die, so hoffe ich, die Qualität meiner Besprechungen erhöhen sollte.

Für wen ist dieses Druckwerk da, welchem Bedürfnis will es abhelfen? Es will nützen, Literatur zu verstehen. Es will eine Orientierung für Liebhaber der Literatur, für engagierte Leser sein, sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene und Bewanderte. Denen will es nicht nur mühsalerleichternd „Stecken und Stab“ (Psalm 22,4) sein, sondern eine Lust und Vergnügen. Es will ihnen das Lesen von Literatur nicht nur so vergnüglich, sondern auch so ertragreich wie möglich machen. …

Auszug 'Absicht und Anlage', Seite 13-16

Die Beispiele aus der Phantastik betreffen Daniel Defoe, Johann Gottfried Schnabel, Gerhart Hauptmann, Aldous Huxley, Hermann Hesse, George Orwell, Ray Bradbury und Dimitry Glukhovsky (siehe Inhaltsverzeichnis im Bilderkarussell). Es gibt natürlich viele solche Ratgeber und Anleitungen, aber dieses Buch hat mich neben der Nützlichkeit auch ganz gut unterhalten und darum gibt es hier eine Empfehlung (abgesehen davon, dass es ein handwerklich gut gemachtes Buch ist) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Hermann Kurzke
  • Literatur lesen wie ein Kenner
  • Eine Handreichung für passionierte Leserinnen und Leser
  • C. H. Beck, München (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 394 Seiten
  • ISBN 9783406764356

Kleinster Preis: € 18,99, größter Preis: € 42,00, Mittelwert: € 28,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Lesebändchen

  • [Artikel] Hermann Kurzke in der WIKIPEDIA

Hermann Kurzke (* 15. Februar 1943 in Berlin) ist ein deutscher Literaturwissenschaftler, katholischer Theologe und Autor. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Handreichungen zur Lesekultur – von Ulrich Klappstein – auf literaturkritik.de

Hermann Kurzke (geb. 1943) ist einem breiteren Publikum vor allem durch seine Publikationen über Thomas Mann bekannt geworden, er gilt außerdem als Spezialist für Kirchenlieder und Kulturchristentum. 2010 hat er in der verdienstvollen Münchener „Beck’schen Reihe“ Die kürzeste Geschichte der deutschen Literatur herausgegeben; schon dort legte er – nach seiner aktiven Zeit als Literaturwissenschaftler an der Universität Mainz – einen persönlichen Literaturkanon und prononcierte Essays über Literatur und Literaten vor, beruhend auf den Schätzen seines Bücherschranks. Eine ganz ähnliche Bilanz, ergänzt um einen Ausblick über die gegenwärtige Lesekultur (in Form eines Patchworks aus zwölf Fetzen oder Läppchen), hat er nun mit seinen Handreichungen für passionierte Leserinnen und Leser vorgelegt. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Hermann Kurzke: Literatur lesen wie ein Kenner – von Gregor Keuschnig – auf begleitschreiben.net

Keine Frage: Empfehlungen, »Handreichungen« bis hin zu neu bestückten Literaturkanons sind beliebt. Der potenzielle Leser lechzt in dem immensen Angebot nach Hilfe. Was soll man lesen? Was muss man lesen? Kurzkes Buch reiht sich zwar in die Kategorie der Helfer ein, ist aber gleichzeitig anders, weil es auch didaktisch aufgebaut ist. Das Ziel sei es, »Literatur zu verstehen«, eine Orientierung zu geben, dies jedoch auch vergnüglich. Wenig später erfährt man, dass Kurzke der Germanistik »ein bisschen skeptisch« gegenüber steht. Das ist bei einem gestandenen Literaturwissenschaftler wie ihm durchaus bemerkenswert. Das Versprechen, einem nicht mit hochgestochenen Vokabeln zu traktieren, hält er immerhin ein. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Begleitende Literatur zur Phantastik #81: Unsterblichkeit – Tatjana Petzer (Hrsg.)

Tatjana Petzer (Hrsg.)
Unsterblichkeit
Matthes & Seitz, Berlin (2021)
ISBN 9783751803434
Slawische Variationen…

Dieses Buch enthält (für mich) äußerst interessante Artikel über das Thema Unsterblichkeit. Zwar beschränkt auf Autoren aus dem slawischen Bereich, aber trotz allem ein außergewöhnliches Buch. Wobei zu bemerken wäre, dass Matthes & Seitz in letzter Zeit einiges an sehr interessanten Büchern herausgebracht hat und auch in der Vorschau ankündigt (dazu ein anderes Mal)…


Ich muss gestehen, dass ich von vielen dieser Autoren noch nichts gelesen habe und einige auch gar nicht kenne, aber das macht es ja so interessant. Zudem sind auch Artikel von sehr bekannten Slawen enthalten. Von Lem und Capek zum Beispiel. Bekannt dürften auch Maxim Gorki und Nikolaj Flodorow sein. Auch Sergej Lukanenko (Wächter-Trilogie) sollte Erinnerungen aufrufen.

Die in diesem Buch versammelten akademischen, publizistischen und literarischen Texte sind Schlaglichter auf grundlegende Ideen und markieren Wegzeichen dieser Entwicklung. Ihre Auswahl und Ordnung folgen drei Zäsuren, die den modernen Unsterblichkeitsdiskurs weltweit bestimmt haben: der Neubewertung des Todes auf der Grundlage neuer naturwissenschaftlicher Erkenntnisse, der zunehmenden Experimentalisierung des Lebens vor dem Hintergrund wissenschaftlich-technischer Durchbrüche sowie der Verbreitung und Akzeptanz transhumanistischer Ideen. Wie sind die Theorien und Entwürfe slawischer Provenienz in diesem Zusammenhang zu verorten?…

Auszug 'Wege zum Homo immortalis (slavicus)', Seite 9-39

Die Essays überbrücken einen sehr großen Zeitraum von knapp 120 Jahren. Von Nikolaj Fjodorows „Körperliche und moralische Unversehrtheit als Voraussetzung der Unsterblichkeit“ um 1900 bis zuMatin Vopenkas „In Zeiten der Unsterblichkeit“ aus 2019. Vielleicht ist dieses Buch auch interessant für Autoren, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen wollen. Es ist meine unbedingte Empfehlung …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Tatjana Petzer
  • Unsterblichkeit
  • Slawische Variationen
  • Matthes & Seitz, Berlin (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 496 Seiten
  • ISBN 9783751803434

Kleinster Preis: € 31,75, größter Preis: € 56,99, Mittelwert: € 38,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [bio-/bibliographisches]Dr. Tatjana Petzer in der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

Schwerpunkte im Bereich der slawischen Literaturen, Künste und (Wissens)Kulturen, Kulturgeschichte und Geoästhetik Südosteuropas, Mobilität und Nomadizität (in) der Literatur und Kunst, Synergie-Konzepte der Slavia Orthodoxa, Transformations- und Zukunftsästhetik der Moderne, Unsterblichkeit, Kryoarchive, Vestimentäre Ordnungen, Übersetzung.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Unsterblichkeit in der WIKIPEDIA

Der Beweis für biologische Unsterblichkeit bzw. deren Möglichkeit bei höher entwickelten tierischen und pflanzlichen Lebensformen steht noch aus. Bei den meisten bekannten Tieren nimmt die Fähigkeit zur Selbstregeneration im Verlauf des Lebens aus verschiedenen Gründen ab. Sollte ein Wesen existieren, das Beschädigungen in demselben Maß reparieren kann, in dem sie auftreten, wäre es potenziell unbegrenzt lebensfähig. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Unsterblichkeit ab 2045: Forscher arbeiten an 5 vielversprechenden Methoden – von

Anti-Aging-Methoden, vegane Ernährung und Jungbrunnen-Therapien, das alles ist heute Normalität, zumindest für Menschen, die sich das auch leisten können. Dadurch offenbart sich auch ein Herzenswunsch der Menschheit: Unsterblichkeit und wie man sie erlangen kann.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #75: Das Bewustsein der Maschinen – Gotthard Günther

Gotthard Günther
Das Bewußtsein der Maschinen
Klostermann, Frankfurt/Main (2021)
ISBN 9783465045649
Eine Metaphysik der Kybernetik

Hier die neueste Auflage, basierend auf der 2. Auflage, eines Buches, bei dem ich nicht sicher bin, ob ich es auch zu Ende lesen werde. Ziemlich starker Tobak in Bezug auf Lesbarkeit für Laien. Aber wenn man sich durchkämpft nicht uninteressant …


Gotthard Günther, ein Fan auch der Science Fiction, schaffte es, die Bedeutung der Denkart von Norbert Wiener anzuerkennen und schuf mit diesem Buch 1957 das erste Werk nach Wiener, das den Zusammenhang der Kybernetik mit der Philosophie interpretierte. …

Der neu hinzugefügte Teil III verdankt seine Entstehung der intensiven Verbreitung, die die Kybernetik in den östlichen Ländern, speziell in Russland, gefunden hat. […] Die der ersten Auflage beigegebene Bibliographie ist diesmal radikal verkürzt worden. Die kybernetische Literatur hat sich seit 1957 so ungeheurer vermehrt, dass es unmöglich ist, eine auch nur annähernde Übersicht zu geben, ohne ein ganzes Buch mit der bloßen Aufzählung von Titeln zu füllen. […] Dafür sind eine Anzahl russischer Autoren mit relevanten Veröffentlichungen in die Bibliographie aufgenommen worden. …

Auszug 'Vorwort zur zweiten Auflage', Seite 9-15)

Besonders interessant vielleicht der Anhang I: „Homunkulus und Robot“. Zur utopischen Idee des Homunkulus in der abendländischen Kultur, der sein Bewusstsein aus der Retorte bezieht und dem subtilen Unterschied zum Roboter, der ein mechanisches Gehirn besitzt. Das Nachwort von Peter Trawny sollte einige Hilfe bei der Beurteilung des Buches sein. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Gotthard Günther
  • Das Bewusstsein der Maschinen
  • Eine Metaphysik der Kybernetik
  • Klostermann, Frankfurt/Main (2021)
  • Rote Reihe, Band 133
  • Taschenbuch
  • 220 Seiten
  • ISBN 9783465045649

Kleinster Preis: € 16,12, größter Preis: € 78,00, Mittelwert: € 21,80

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Gotthard Günther in der WIKIPEDIA

Gotthard Günther (* 15. Juni 1900 in Arnsdorf, Landkreis Hirschberg, Provinz Schlesien; † 29. November 1984 in Hamburg) war ein deutscher Philosoph und Logiker.
Günther entwarf einen über den klassisch zweiwertigen (aristotelischen) Logikkalkül hinausgehenden Kalkül, die Polykontexturale Logik (kurz PKL). Die polykontexturale Logik benötigt eine Morphogrammatik genannte prä-logische Theorie der Form. Den Notationsrahmen für beide liefert die ebenfalls von Günther entwickelte Kenogrammatik. PKL, Morpho- und Kenogrammatik bilden die sogenannte Polykontexturalitätstheorie. Günthers Ausgangspunkt für die Entwicklung dieser Theorie ist eine fundamentale philosophisch-wissenschaftstheoretische Kritik der auf strikter Identitätsontologie basierenden klassischen (mono-kontexturalen) Standard- sowie Nicht-Standard-Logikkalküle. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Norbert Wiener in der WIKIPEDIA

Norbert Wiener (* 26. November 1894 in Columbia, Missouri; † 18. März 1964 in Stockholm) war ein US-amerikanischer Mathematiker und Philosoph. Er ist als Begründer der Kybernetik bekannt, ein Ausdruck, den er in seinem Werk Cybernetics or Control and Communication in the Animal and the Machine (1948) prägte. Er schuf damit die wissenschaftliche und mathematische Basis für die Kontrolltheorie und Regelungstechnik zur Berechnung der Dynamik und Stabilität von rückgekoppelten Systemen und beschrieb deren Analogien zum menschlichen Gehirn (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und zu sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Kybernetik in der WIKIPEDIA

Kybernetik ist nach ihrem Begründer Norbert Wiener die Wissenschaft der Steuerung und Regelung von Maschinen und deren Analogie zur Handlungsweise von lebenden Organismen (aufgrund der Rückkopplung durch Sinnesorgane) und sozialen Organisationen (aufgrund der Rückkopplung durch Kommunikation und Beobachtung). Sie wurde auch mit der Formel „die Kunst des Steuerns“ beschrieben. Der Begriff als solcher wurde Mitte des 20. Jahrhunderts nach dem Vorbild des englischen cybernetics „Regelungstechniken“ in die deutsche Sprache übernommen. Der englische Begriff wiederum ist ein Kunstwort, gebildet aus dem substantivierten griechischen Adjektiv κυβερνητικός kybernetikos „steuermännisch“, das sich aus den entsprechenden Substantiven κυβερνήτης kybernetes „Steuermann“ und κυβέρνησις kybernesis „Leitung, Herrschaft“ ableitet. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Begleitende Literatur zur Phantastik #74: Start in den Weltraum – Wernher von Braun

Wernher von Braun
Start in den Weltraum
Bertelsmann Lesering, o.O. (1958)
ohne ISBN
Ein Buch über Raketen, Satelliten und Raumfahrzeuge

In den 50er Jahren war Wernher von Braun wohl die Ikone der Weltraumforschung. Obwohl sich dieses Bild wohl auf Grund seiner hinterfragbaren NS-Vergangenheit (siehe auch: Mondsüchtig – Rainer Eisfeld) geändert hat, waren seine Thesen zur Weltraumfahrt innovativ und zukunftsweisend…


Fünf Jahre vor den Starts der ersten künstlichen Erdsatelliten entwarf Wernher von Braun bereits die bemannte Weltraumstation. Mit diesem Projekt zeigte er, wie der Mensch den Weltraum erreichen und in 1730 Kilometer Höhe die radförmige Weltraumstation errichten wird. Was er schilderte, schien den kühnsten Visionen zu gleichen, die der Phantasie zu entspringen pflegen – aber dieser Eindruck darf uns nicht täuschen … Die präsentierten Ideen entsprachen damals den neuesten wissenschaftlichen Material …

In naher Zukunft (1958 Anm.d.V.) wird die Erde einen neuen Begleiter am Himmel bekommen, einen bemannten, künstlichen Satelliten, den ersten Stützpunkt der Menschheit im Weltraum. Er wird von Menschen bewohnt und vom Boden aus als ein ruhig wandernder Stern erkennbar sein und doch mit unglaublicher Geschwindigkeit um die Erde kreisen, eingebettet in jene finstere Unendlichkeit außerhalb der Atmosphäre, die wir „Weltraum“ nennen. …

Auszug 'Der Auftakt:...', Seite 5

Aber nicht nur eine Weltraumstation wird beschrieben, sondern auch der Flug zum Mond und sogar schon zum Mars wird erörtert und wissenschaftlich untermauert. Dazu kommen Beiträge von Willy Ley und ein Nachwort von Heinz Gartmann. Besonderen Retro-Charm haben die teilweise färbigen Illustrationen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Wernher von Braun
  • Start in den Weltraum
  • Ein Buch über Raketen, Satellliten und Raumfahrzeuge
  • Bertelsmann Lesering, o. O. (1958?)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • Lizenzausgabe Fischer Verlag, Frankfurt
  • 320 Seiten
  • ohne ISBN

Kleinster Preis: € 5,77, größter Preis: € 1.057,46, 20 Vergriffene Bücher

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  • aus dem Amerikanischen
  • Übersetzer: Heinz Gartmann

  • [Artikel] Wernher von Braun in der WIKIPEDIA

Wernher Magnus Maximilian Freiherr von Braun (* 23. März 1912 in Wirsitz, Provinz Posen, Deutsches Reich; † 16. Juni 1977 in Alexandria, Virginia, USA) war als deutscher und später US-amerikanischer Raketeningenieur ein Wegbereiter der Raketenwaffen und der Raumfahrt.
Er genoss aufgrund seiner Pionierleistungen zunächst als führender Konstrukteur der ersten leistungsstarken, funktionstüchtigen Flüssigkeitsrakete Aggregat 4 („V2“) und später wegen seiner leitenden Tätigkeit beim Bau von Trägerraketen für die NASA-Missionen hohes Ansehen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Willy Ley in der WIKIPEDIA

Willy Ley (* 2. Oktober 1906 in Berlin; † 24. Juni 1969 in New York) war Wissenschaftspublizist, Raketenkonstrukteur und Mitbegründer des weltweit ersten Raketenflugplatzes in Berlin. Er hat auch unter dem Pseudonym Robert Wiley publiziert. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Heinz Gartmann in der WIKIPEDIA

Heinz Gartmann, Pseudonym Werner Wehr, (* 12. Dezember 1917 in Dessau; † 7. August 1960 in Stockholm) war ein deutscher Raketen-Ingenieur, Publizist und Autor im Bereich Technikgeschichte und Raumfahrt-Literatur. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Begleitende Literatur zur Phantastik #55: DIe andere Schöpfung – Herbert Heckmann

Herbert Heckmann
Die andere Schöpfung
Umschau, Frankfurt/Main (1982)
ISBN 3524690319
Geschichte der frühen Automaten in Wirklichkeit und Dichtung…

Ein Püppchen das schreibt – niedlich anzusehen und doch ein ausgefeilter Automat aus dem Jahre 1773. „Wir sind die Androiden Jaquet-Droz“ hat er (unter anderem) geschrieben. Faszinierend …


Schon die dichterische Utopie von den Androiden der Griechen ist ein früher Beweis für die technische Neugier. Aristoteles kommt in seinen Schriften zweimal auf Automaten zu sprechen und zeichnet ein utopisches Bild von einer mit Automaten bevölkerten Welt.

Mit der ihm eigenen Akribie betätigte sich der Schriftsteller und Literaturwissenschaftler Heckmann als Historiker und Philologe, als Übersetzer aus manchen Sprachen und auch als kritischer Analytiker der bisher veröffentlichten Arbeiten zum Thema.
So entstand eine Geschichte der Automaten und ihrer Schöpfer – der Philosophen und Scharlatane, der Wissenschaftler und Magier, der besessenen Mechaniker und spielerischen Genies.
Dieses Buch über Wirklichkeit und Dichtung der Automaten endet an der Grenze zur industriellen Nutzung, zu dem Zeitpunkt, als die Elektrizität und die Elektronik de Roboter möglich machten. …

Auszug 'Vorwort', Seite 9

Dieses Buch ist also den Vorläufern der Roboter und modernen Androiden gewidmet und ist ein herrliches Zeugnis über den Erfindungsreichtum der schlussendlich zum Roboter und künstliche Menschen führt…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Herbert Heckmann
  • Die andere Schöpfung
  • Die Geschichte der frühen Automaten in Wirklichkeit und Dichtung
  • Umschau, Frankfurt/Main (1982)
  • gebundene Ausgabe, 4° Quart
  • 288 Seiten
  • ISBN 3524690319

Kleinster Preis: € 3,85, größter Preis: € 124,41, Mittelwert: € 15,00

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  • Schutzumschlag

  • [Artikel] Herbert Heckmann in der WIKIPEDIA

Herbert Heckmann (* 25. September 1930 in Frankfurt am Main; † 18. Oktober 1999 in Bad Vilbel) war ein deutscher Schriftsteller und Literaturwissenschaftler. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Automat in der WIKIPEDIA

Ein Automat ist eine Maschine, die vorbestimmte Abläufe selbsttätig („automatisch“) ausführt. Der Begriff Automatik steht für eine Vorrichtung, die einen Vorgang steuert und regelt.
[…] Die Abgrenzung zum Begriff Roboter ist nicht eindeutig, da von Land zu Land unterschiedliche Definitionen existieren. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der literarische Maschinenmensch und seine technologische Antiquiertheit. Wechselbeziehungen zwischen Literatur- und Technikgeschichte – von Rudolf Drux – qucosa.de

Die Vorstellung, Menschen schaffen oder spezifisch menschliche Fähigkeiten simulieren zu können, und zwar aus eigener Kraft, gehört zu den Urträumen der Völker, taucht in den Mythen aller Kulturen auf – zumindest der patriarchalischen; denn ausschließlich Männern wird diese (archetypische) Fantasie zugeordnet. Allerdings waren wirklich bewegliche und lebensecht wirkende Kunstgeschöpfe zumeist nur Kopfgeburten der Dichter und Denker.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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