Kategorie: Horror/Schauer

Der Begriff Horror bezeichnet das phantastische Genre, dessen Gegenstand die Schilderung von angsteinflößenden und oft übernatürlichen Ereignissen ist. Dabei stehen die grausigen Motive der Handlung (Monster, Untote, Dämonen, Entstellungen, Qualen etc.) im Vordergrund bzw. Mittelpunkt.

Begleitende Literatur zur Phantastik #38: Der Begriff der Angst

zum Buch …
Sören Kierkegaard
Der Begriff der Angst
Zweitausendeins, Frankfurt/Main (2009)
ISBN 9783861508960
Philosophische Schriften 2…

JA ich weiß, schwere Kost, aber ich finde, man sollte sich auch mit den Grundlagen des phantastischen Genres auseinandersetzen. Gerade diese grundlegende Emotion, die oft willkürlich und aus heiterem Himmel über uns hereinstürzt hat das phantastische Genre eigentlich anfänglich geprägt. …


Sören Kierkegaard war ein sehr polarisierender Mensch, eine „intellektuelle und menschliche Provokation“, wie in der FAZ einmal geschrieben wurde, aber

Mit verblüffendem Spürsinn entdeckte er einige der seelischen Grundströmungen des 20. Jahrhunderts und wurde so zum Vordenker der Existenzialisten und Psychoanalytiker. Sein 1844 erschienenes Buch „Der Begriff Angst“ gilt als eines der Schlüsselwerke für die Tiefenpsychologie wie für die moderne Philosophie. „Kierkegaards ungeheure Beobachtungs- und Diagnosefähigkeit führt den Darlegungen über den Beginn von Geschlechtlichkeit und Geschichte, über das reflektierte Anwachsen der Angst in der Generationenfolge, über Angst, Sinnlichkeit, Scham und Erotik im Griechentum und Christentum eine psychologische Anschauungs- und Gedankenfülle zu, die diese Schrift zu seiner komplexesten machen“ (Kindlers). Auch in seinem fünf Jahre später erschienenen berühmten Werk „Die Krankheit zum Tode“ gelingt es Kierkegaard, in seiner grundlegenden Analyse der Daseinsverfassung des Menschen, theologische und anthropologische Kategorien miteinander ins Verhältnis zu setzen.…

Auszug Buchbeschreibung, Zweitausendeins

Also mag dieses Buch wohl ein wenig Licht ins Dunkel der menschlichen Emotionen bringen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Sören Kierkegaard
  • Der Begriff der Angst
  • Philosophische Schriften 2
  • Zweitausendeins, Frankfurt/Main (2009)
  • Broschiert
  • Lizenzausgabe
  • 1152 Seiten
  • ISBN 9783861508960

Kleinster Preis: € 2,90, größter Preis: € 30,98, Mittelwert: € 10,98

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  • keine

  • [Artikel] Sören Kierkegaard in der WIKIPEDIA

Kierkegaard gilt als der führende dänische Philosoph und darüber hinaus als bedeutender Prosa-Stilist. Er zählt zu den wichtigen Vertretern von Dänemarks Goldenem Zeitalter. […]

Auszug Artikel


  • [Artikel] Zum Begriff der Angst – Teil I: Aristoteles, Augustin und Kierkegaard – von David Ratmoko – kritische-ausgabe.de

Eine moderne philosophische Untersuchung der Angst unternahm zuerst Sören Kierkegaard 1844 in seiner Schrift Begriff der Angst. »Sie hat sich zur Aufgabe gesetzt, den Begriff der ›Angst‹ psychologisch in der Weise abzuhandeln, dass sie das Dogma von der Erbsünde in mente und vor Augen hat.« (BdA 453) An den Grenzen der Geistes-Psychologie, christlichen Dogmatik und Ethik handelt Kierkegaard das Thema ab und gibt damit die Existenz Gottes als Urheber der moralischen Weltordnung nicht preis (BA 99). Kierkegaards Abhandlung ist zwar eine Brücke zur modernen Existenzanalytik, aber zugleich der abendländischen Geistmetaphysik geschuldet und im Augustinismus verwurzelt.[…]

Auszug Artikel


  • [Artikel] Zusammenfassung von: Der Begriff Angst-Sören Kierkegaard – getabstract.com

Worum es geht

Der Schwindel der Freiheit

In der kurzen, aber äußerst komplizierten Schrift Der Begriff Angst interpretiert Kierkegaard, der Ahnherr des Existenzialismus, die Angst des Menschen als Ursprung seiner Freiheit. Er will die Abhandlung als psychologisches Werk verstanden wissen, taucht aber immer wieder tief in die Dogmatik ein, also in die Auslegung der christlichen Glaubenslehre. Ausgangspunkt ist eine Untersuchung des Sündenfalls. Wie konnte ausgerechnet im Paradies die Sünde in die Welt kommen? Kierkegaards Erklärung: Der erste Mensch erlebte seinen Zustand der Unschuld quasi träumend. […]

Auszug Artikel


  • [Downlaod] „Der Begriff Angst“. Eine Erinnerung an Sören Kierkegaard (1813 – 1855) von Prof. Dr. Gunther Wenz

Unter den Analysen furchtunterschiedener Angst, die zum Verzweifeln treibt, nimmt Sören Kierkegaards Werk „Der Begriff Angst“ von 1844 eine hervorragende Stellung ein. Dabei darf der Titel nicht missverstanden werden: Der Begriff Angst benennt ein Daseinsphänomen, dessen existentiales Wesen durch verallgemeinerndes Denken nicht wirklich zu erfassen ist. Die Allgemeinheit des Begriffs stößt am Phänomen der Angst auf eine Grenze, die seine Verallgemeinerungsfähigkeit nicht nur äußerlich, sondern von innen her beschränkt, da in der Angst dem Denken das Unbegreifliche in der Gestalt der Unbegreiflichkeit seiner selbst begegnet. […]

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Vampir, Werwolf und sonstige Unwesen #13 – Graf Dracula zu Riegersburg

Vampiristische Inspirationen aus der Steiermark…
zum Buch …

Alois Gölles (Hrsg.)
Graf Dracula zu Riegersburg
Gölles Schnapsbrennerei & Essigm, Riegersburg (2019)
ISBN 978-3-200-06451-5

Ob das Motiv zu Dracula aus der Steiermark stammt ist bei den Literaten umstritten. Dem zum Trotz pflegt man rund um die Riegersburg natürlich diesen Mythos. Davon zeugt dieses Buch …

[…] War es doch der Reisebericht eines Engländers, Sir Basil Hall, welcher den Winter 1834 / 1835 dort verbrachte und einen sehr detaillierten aber auch überaus unterhaltsamen und spannenden Reisebericht verfasste […] Unzählige Details seiner akribischen Aufzeichnungen finden sich bereits bei Sheridan Le Fanu, dem Verfasser von Camilla, dem ersten aller Vampirromane. Dieser wiederum nahm in weiterer Folge Bram Stocker für seinen Dracula als Vorbild. […] Auszug Einleitung, Seite 1

Eingebettet in einige sekundärliterarische Dokumente, wie Bilder, Beschreibungen und Biographien rund um die steirische Familie der Grafen von Purgstall und Vampirismus allgemein, wird dieser Reisebericht in der Fassung von 1836 wiedergegeben. Nett aufgemacht als Hardcover auch ein schönes Buch in einer Vampirsammlung …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alois Gölles (Hrsg.)
  • Graf Dracula zu Riegersburg
  • Vampiristische Inspirationen aus der Steiermark
  • Gölles Schnapsbrennerei & Essigm, Riegersburg (2019)
  • gebundene Ausgabe
  • 196 Seiten
  • ISBN 9783200064515

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • [Rezension] Die Mutter aller Vampire von Josef Kirchengast – derstandard.at

    Blutige Vergangenheit: Auf Schloss Hainfeld in der Südoststeiermark trieb die Mutter von Dracula und Co ihr literarisches Unwesen…

    Auszug Artikel

  • [Artikel] Wussten Sie, dass …? Teil 18: Dracula in der Steiermark. Über Bram Stokers Besuch in Österreich. – von Adreas Haller – michael-mueller-verlag.de

 

Unabhängig davon, ob es sie gibt oder nicht: die Oststeiermark ist das Reich der Vampire. Dass die lichtscheuen Blutsauger sich hier besonders heimisch fühlen, verwundert angesichts der Schlösser und Burgen im oststeirischen Hügelland kaum.…

Auszug Artikel

  • [Artikel] Schloss Hainfeld – Draculas steirisches Domizil? – von Dr. Peter Kneissl – kollektiv.org

    Gerade von einer Reise aus dem Osmanischen Reich zurückgekehrt, betritt der Attache und Sprachengelehrte Joseph Hammer sein Schreibkabinett. Sich behaglich in dem breiten Lehnstuhle zurücklehnend, gewahrt er auf dem Deckel seiner Schreibmappe einen dicken und umfangreichen Brief mit rotem Siegel.

    Auszug Artikel

siehe auch (Auszug):


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Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #8 – Phantastische Bibliothek Suhrkamp

Sekundärliterarische Inhalte in der Phantastischen Bibliothek

Die Verlagsreihe „Phantastische Bibliothek“ des Suhrkamp-Verlages dürfte wohl jedem einigermaßen an Phantastik Interessierten ein Begriff sein. Die Reihe, die zwischen 1980 und 1998 von Franz Rottensteiner betreut wurde veröffentlichte 366 Titel in Phantastik, Science Fiction und Horror. Offiziell wurden 370 Bandnummern vergeben, aber leider erschienen nicht alle davon bis zur Einstellung. Die Nummern 275, 276, 343 und 364 erblickten nicht das Licht der Welt. Sie enthält aber auch alle 26 Bände der von Kalju Kirde herausgegebenen Reihe „Bibliothek des Hauses User“, die zwischen 1969 und 1975 im Insel-Verlag erschienen sind.

Die Reihe prägte viele „Phantasten“ und führte so manchen an die Thematik heran. Nicht unmaßgeblich verantwortlich dafür waren auch die sekundärliterarischen Texte, die neben den primärliterarischen Veröffentlichungen einen nicht unbeträchtlichen Teil der Reihe ausmachten. Unter sekundärliterarisch verstehe ich hier sowohl die Haupttexte, als auch Vor- und Nachwörter, Einführungen, Einleitungen und Hinweise, die den Texten beigegeben wurden.

Forum Phantastische Literatur
Forum Phantastische Literatur

Angeregt durch die Reihenvorstellung im Internet-Forum „Phantastische Literatur“, welches das Nachfolgeforum des bekannten Horror-Forums ist, unter dem Titel „Phantastische Bibliothek Suhrkamp (1978-2000)„, möchte ich diese sekundärliterarischen Texte hier gesondert sammeln, um einen Überblick über das in der Reihe vorhandene Material zu geben. Diese Texte werde ich hier einbringen, primärliterarische Texte werden nicht angeführt werden. Ein solcher Überblick wurde von mir gesucht, aber nicht gefunden. Eine nicht unmaßgebliche Hilfe bei der Bearbeitung dieses Konvoluts an Texten war die Zusammenstellung von Klaus Meintesberger unter

Klaus Meintsberger Datenbank Phantastische Bibliothek Suhrkamp
Klaus Meintsberger Datenbank Phantastische Bibliothek Suhrkamp
 
 
 

 

 

DIe Bibliograhie des Suhrkamp Verlages 1950-2000Nicht minder auch „Die Bibliograhie des Suhrkamp-Verlages 1950-2000“ (Frankfurt/Main (2002) ISBN 3518411640), welche (fast) alle Erscheinungen des Verlages im betreffenden Zeitraum beinhaltet und in Bezug auf Reihennummerierung und ISBN-Inhalten eine wichtige Nachschlagequelle darstellt.

Ein großer Teil der Bände liegt mir vor bzw. wurde über die „Villa Fantastika“, der großen phantastischen Bibliothek in Wien, eingesehen. Ich bedanke mich bei der Gelegenheit bei den beiden Bibliothekar*innen für die äußerst freundliche, hilfsbereite und kompetente Unterstützung, die sie mir in dieser Angelegenheit angedeihen ließen.

Neben den beiden Reihen Phaicon und Polaris, die als Almanache konzipiert sind, liegen einige Bände vor, die im Besonderen von und über Stanislaw Lem und H. P. Lovecraft geschrieben wurden. Auch die drei Bände von Klaus Völker (Vampire, Werwölfe und künstliche Menschen) liegen in eigenen Ausgaben vor. Erwähnenswert ist auch das Lexikon der phantastischen Literatur von Rein A. Zondergeld. Es wurde aber auch nicht auf allgemeine Abhandlungen über die phantastische Literatur vergessen, wie z.B. Becher’s Aufsätze zur phantastischen Literatur.

Insgesamt gesehen beinhalten 99 Bände von 366 Büchern sekundärliterarische Inhalte von oben beschriebenem Inhalt. Das sind immerhin 27 % und das ist, in Bezug auf die sonstige Ausbeute in der Genreliteratur, reichlich. Auch die Qualität der oft als „niederrangig“ betrachteten Vorwörter, Nachwörter und Anmerkungen, die in den Büchern veröffentlicht wurden, betrachte ich als sehr hoch und jedenfalls mehr informativ als die, oft als Good-Will verfassten, Vor- und Nachwörter in anderen Veröffentlichungen, die als Seitenfüller betrachtet werden können.

Franz Rottensteiner hat hier eine Verlags- und Buchreihe geschaffen, die heutzutage gleichartiges schwer vermissen lässt …

Wer also Interesse am Ergebnis meiner Arbeit hat – hier das Ergebnis:


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Artikel] Die „Phantastische Bibliothek“ in der WIKIPEDIA

    Die Phantastische Bibliothek ist eine Buchreihe des Suhrkamp Verlags und enthält Werke der Phantastik, Science-Fiction, aber auch der Horrorliteratur.

    Die ersten Bände erschienen ohne Reihenzählung: die ersten Bände des Almanachs Phaïcon im Insel-Verlag (seit 1963 bei Suhrkamp) oder der Almanach Polaris im Suhrkamp Verlag. Erst die 3. Auflage von Nacht und Schimmel erschien 1978 offiziell als erster Band der Phantastischen Bibliothek in ihrem charakteristischen violetten Äußerem.[…] Auszug Artikel


  • [Bibliographie] Verzeichnis der 370 Bände bei Klaus Meinetsberger

Phantastische Bibliothek Suhrkamp  ×  Verzeichnis der Bände 1 bis 370* nach Nummern und Autoren  ×  mit Inhaltsverzeichnis der einzelnen Bände[…]
Auszug Artikel

  • [Bibliographie] Die „Phantastische Bibliothek“ auf sf-hefte.de

    In der Spalte „Bemerkung 2“ ist gegebenenfalls angegeben, ob der Zyklus zu einer ‚größeren Serie‘ gehört, wie z.B. die Drachenlanze-Romane oder dass es sich um einen Sammelband mit mehreren Romanen handelt.[…] Auszug Artikel

 


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Weiterführendes:


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[NETigkeiten] #19 Gegen Klärung und Reinheit — phantastikon.de

Phantastikon wieder online…

Neuigkeiten gibt es auch in Bezug auf PHANTASTIKON. Michael Perkampus hat nach einer kleinen Nachdenkpause die Webseite phantastikon.de nun wieder online geschaltet.

Phantastikon neu

Nach der Durchsicht und der Aufräumaktion der Phantastikon-Beiträge, gliederte er zunächst mal die Kategorien neu.  Da war einiges an Schrott und Durcheinander angefallen, und begann er dann ganz systematisch von vorne. Gegenwärtig sind um die 100 Beiträge (von ehemals 1000) frisch getaggt und kategorisiert. Es war ihm aber klar, dass es sich nicht direkt um eine Wiedereröffnung handeln konnte, sondern eher um eine redigierte Neufassung, in der auch seine eigenen Arbeiten ebenso thematisiert wurden, wie die Welt der Fiktion. Der Unterschied zum alten Phantastikon besteht hauptsächlich darin, dass er auf die ganzen Bilder verzichtet hat. Der Schwerpunkt liegt beim Text und das Phantastikon ist privater gehalten als es früher der Fall war. Es erfüllt keine Lesererwartungen und zeichnet Fremdartikel mit „Gastbeiträge“ aus. Es ist also keine Redaktion mehr vorhanden.

Damit ist einer meiner Wünsche in Bezug auf Phantastikon erfüllt worden, nämlich dass eine ganze Reihe von wichtigen Artikel zugänglich bleiben. Schön also, dass es phantastikon in der neuen Form wieder gibt. Dazu gleich ein erster neuer Artikel, der ebenfalls den gestern von mir angesprochenen Essay Sigmund Freuds „Das Unheimliche“ thematisiert […]

Das Bewusstsein um die Aspekte des Nächtlichen, Abseitigen und Unheimlichen reicht weit ins 18. und 19. Jahrhundert hinein und wurde in der Epoche der Romantik, man möchte fast sagen, geboren als eine antiaufklärerische und schwärmerische Suche. Soweit die Klischees. In Wahrheit formulierte diese literarische Bewegung aber keinen radikalen Bruch mit der Aufklärung, sondern bereicherte diese […]

Auszug Artikel


Anmerkung(en):weiterführende Links:
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  • [Artikel] Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #7 – Sigmund Freud – „Das Unheimliche“

    Das Essay von Sigmund Freud „Das Unheimliche“ ist wohl eines der wegweisensten wenn es um das Gefühl des Schreckhaften, der Angst und des Grauen Erregenden geht. Erst unlängst habe ich bei Literaturkritik.de eine Webversion dieses Essays gefunden und möchte euch dieses nicht vorenthalten …[…] Auszug Artikel


  • [Artikel] Die kulturgeschichtliche Epoche der Romantik in der WIKIPEDIA

Die Romantik ist eine kulturgeschichtliche Epoche, die vom Ende des 18. Jahrhunderts bis weit in das 19. Jahrhundert hinein dauerte und sich insbesondere auf den Gebieten der bildenden Kunst, der Literatur und der Musik äußerte, aber auch die Gebiete Geschichte, Theologie und Philosophie sowie Naturwissenschaften und Medizin umfasste. In der Literatur der Romantik (ca. 1795–1848) unterscheidet man Frühromantik (bis 1804), Hochromantik (bis 1815) und Spätromantik (bis 1848). In der Malerei dauert die Spätromantik bis Ende des 19. Jahrhunderts, in der Musik bis Anfang des 20. Jahrhunderts (Gustav Mahler, Richard Strauss). […]

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die kulturgeschichtliche Epoche der Aufklärung in der WIKIPEDIA

    Der Begriff Aufklärung (abgeleitet vom „Aufklären“ von beliebigen Sachverhalten und über beliebige Sachverhalte) bezeichnet die um das Jahr 1700 einsetzende Entwicklung, durch rationales Denken alle den Fortschritt behindernden Strukturen zu überwinden. Es galt Akzeptanz für neu erlangtes Wissen zu schaffen. Seit etwa 1780 bezeichnet der Terminus auch diese geistige und soziale Reformbewegung, ihre Vertreter und das zurückliegende Zeitalter der Aufklärung (Aufklärungszeitalter, Aufklärungszeit) in der Geschichte Europas und Nordamerikas. Es wird meist auf etwa 1650 bis 1800 datiert. […] Auszug Artikel


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Universitas Phantastica – Info, Quellen, Hinweise #7 – Sigmund Freud – „Das Unheimliche“

Erlebt? Bloß vorgestellt? Erlesen?…

Das Essay von Sigmund Freud „Das Unheimliche“ ist wohl eines der wegweisensten wenn es um das Gefühl des Schreckhaften, der Angst und des Grauen Erregenden geht. Erst unlängst habe ich bei Literaturkritik.de eine Webversion dieses Essays gefunden und möchte euch dieses nicht vorenthalten …

Essay "Das Unheimliche" von Sigmund Freud

 

Ein solches ist das „Unheimliche“. Kein Zweifel, daß es zum Schreckhaften, Angst- und Grauenerregenden gehört, und ebenso sicher ist es, daß dies Wort nicht immer in einem scharf zu bestimmenden Sinne gebraucht wird, so daß es eben meist mit dem Angsterregenden überhaupt zusammenfällt. Aber man darf doch erwarten, daß ein besonderer Kern vorhanden ist, der die Verwendung eines besonderen Begriffswortes rechtfertigt. Man möchte wissen, was dieser gemeinsame Kern ist, der etwa gestattet, innerhalb des Ängstlichen ein „Unheimliches“ zu unterscheiden.[…] Auszug Essay

Wenn man sich mit Horror, Schauer und Geister in der Literatur beschäftigt, dann sollte dieses Essay sicherlich auch zur Lektüre gehören, um die Grundlagen zu kennen, die diese Genre bestimmen …

 


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  • [Artikel] „Unheimlich“ in der WIKIPEDIA

    Das Unheimliche (englisch uncanny, französisch Inquiétant, l’inquiétante étrangeté) ist als Gefühl des Schreckhaften, Angst und Grauen Erregenden nicht auf den Bereich ästhetischer Erfahrung beschränkt, sondern beunruhigt den Menschen als verstörende Irritation nicht selten in alltäglichen Situationen. […] Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Angst in uns selbst -Über das Unheimliche: Psychoästhetik im Angesicht der Krise – Von Florian Lehmann auf literaturkritik.de

Was aber ist ‚das Unheimliche‘ eigentlich? Als Phänomen entsteht es im Verlauf des 18. Jahrhunderts. Voraussetzung dafür ist die Entwicklung eines bürgerlich-privaten Erlebnisraums. Dieser Raum des Eigenen generiert ein Refugium der Heimlichkeit, das insbesondere im familiären Bereich kulturgeschichtliche Relevanz entfaltet. Die frühe englische gothic fiction zeugt von der horriblen Anfälligkeit jener Privatheit im Literarischen wie das obige Beispiel zeigt.[…] Auszug Artikel


  • [Artikel] Das Unheimliche / Gespenster – Schauerliteratur und die schwarze Romantik – Der ‚Gespenster-Hoffmann‘ auf etahoffmann.staatsbibliothek-berlin.de

    • Das Unheimliche, das dem Leser oder der Zuschauerin Schauer über den Rücken laufen lässt, ist spätestens seit der ‚schwarzen Romantik’ und der gothic literature gegen Ende des 18. Jahrhunderts präsent, die etwa durch Horace Walpole und seinen 1764 erschienenen Roman The Castle of Otranto mitgeprägt wurden. Ihre Merkmale sind Handlungen voller Rätsel und finsterer magische Vorgänge, denen fluchbeladene, in Geheimnisse verstrickte Figuren ausgeliefert scheinen. Typische schauerromantische Requisiten und morbide Topoi sind einsame, verfallenen Schlösser und schaurige oder groteske Gestalten und nächtliche Szenerien.[…] Auszug Artikel


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