Kategorie: Essay(s)

kurze, geistreiche Abhandlung(en), in der ein Autor subjektive Betrachtungen zu kulturellen oder gesellschaftlichen Phänomenen, hier in der Regel literarischen Themen liefert.

Fundstücke #12 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Ein „anderer Raum“ und seine Semantik : der Friedhof in Neil Gaimans Graveyard Book

Friedhof einmal anders gesehen

Das heutige Fundstück ist für mich in zweierlei Hinsicht interessant. Erstens natürlich in Hinblick auf den phantastischen Input den es mir geben kann und zweitens bin ich als ehemaliger Bestatter und Friedhofsverwalter erfreut, andere Sichtweisen des Gottesackers kennenzulernen. Man lernt ja bekanntlich nie aus …


Gaimans „Graveyard Book“ erschien deutsch unter dem Titel „Das Graveyard Buch“ 2009 im Arena-Verlag heraus (weiteres siehe unter weiterführende Links). Es zeigt, dass auch Jugendbücher interessante Fragestellung in der Phantastik enthalten können…

Mit dem Friedhof als exemplarischem Raum und seiner «anderen Ordnung» entwirft Gaiman eine Welt, die der normierten Alltagswelt des kind- oder jugendlichen Publikums entgegengesetzt ist. Der Roman wirkt als tröstende Utopie, die einen Noch-) Nicht-Ort beschreibt, der zugleich ein Ideal einer anderen und besseren Welt vorgibt. Die von Menschen gemachten Systemzwängen frei ist und in der das wirkliche Böse sich schließlich selbst besiegt, indem es – raumsemantisch klar definiert und erzähllogisch determiniert– nach unten fällt. …

Fazit des Artikels

Nicht wissenschaftlich vorgebildete Leser müssen zwar den Artikel mehrmals sehr genau lesen um die Schlussfolgerungen auch nachvollziehen zu können. Trotzdem empfehle ich eine Lektüre und vor allem auch das Nachvollziehen der angesprochenen Querverbindungen…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Niels Penke
  • Ein „anderer Raum“ und seine Semantik
  • Der Friedhof in Neil Gaimans „Grayveyard Book“
  • Schweizerisches Archiv für Volkskunde, Band 108, Heft 2
  • Schweizerisches Archiv für Volkskunde, Basel (2012)
  • Zeitschrift
  • Download
  • 10 Seiten

antiquarisch nicht sichtbar – Bezug durch downlaod hier

keine

  • [Download] Ein „anderer Raum“ und seine Semantik: der

    Friedhof in Neil Gaimans Graveyard Book

    Der Beitrag analysiert, ausgehend von Jurij Lotmans strukturaler Raumsemantik, den Handlungsschauplatz in Neil Gaimans Roman „The GraveyardBook“ (2008), der erzählt, wie der kleine Junge Bod unter den Fittichen verschiedener fantastischer Figuren aufwächst. Topologie undTopo-graphie entsprechen darin den semantischen Zuschreibungen, die jedoch keine mimetische Wiedergabe dominanzkultureller Werte darstellen, sondern den Friedhof als Ideal eines «anderen Raumes» im Sinne von Michel Foucaults Heterotopie entwerfen. …

    Abstract

  • [Info] Informationen zur Zeitschrift

    Das Schweizerische Archiv für Volkskunde wurde 1897 von Prof. Dr. Eduard Hoffmann-Krayer als mehrsprachiges wissenschaftliches Fachorgan der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde gegründet und veröffentlicht seither – erst vierteljährlich, dann halbjährlich – Originalarbeiten zur Volkskunde/Europäischen Ethnologie. Rezensionen und Buchanzeigen runden die jeweiligen Themen- oder Varia-Hefte ab. …

    Abstract


  • [Info] Informationen zum Graveyard-Buch

    Das Graveyard-Buch ist ein Fantasy-Buch von dem englischen Autor Neil Gaiman. In der Geschichte geht es um einen Jungen namens Nobody Owens, der von den Bewohnern eines Friedhofes adoptiert und aufgezogen wurde, nachdem seine Familie von einem Unbekannten ermordet worden war. . …

    Auszug aus WIKIPEDIA

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.


 

 

 

Hexen: Der Fluch, Lüge und Wahrheit zu sein — Tausend Fiktionen

Hexen, Hexen, Hexen …

Wir wissen, wie Hexen aussehen. Was sie machen und wie sie ticken. Wir kennen Grimms Märchen. Hexen sind hässlich, böse und gefährlich. Unberechenbar zudem. Sie reiten auf Besenstielen durch die Luft, verwandeln Menschen in Kröten, fressen Kinder und tanzen nackt vor dem Teufel. Hexen gelten in fast jeder Kultur, die ihre eigenen Märchen und Legenden […] Artikelauszug


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Utopie #18 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Renaissance der Utopie

Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts

Die Herausgeber Rudolf Maresch, Medientheoretiker und Publizist,  und Florian Rötzer, Autor und Chefredakteur und Mitbegründer des Online-Magazins Telepolis, wollen das utopische Denken aus der Diaspora der Science Fiction, der Zukunfts- und Trendforschung und von der Börse zurückholen …


Ein viel das in den Quellen der verschiedensten Veröffentlichungen aufscheint und an das auch das bereits vorgestellte Buch „Vom Zweck des Systems“ konzeptionell  Anschluss sucht …

Vergangene Utopien sind hauptsächlich deswegen gescheitert, weil sie die Komplexität der sozialen Evolution und die Widersprüche der menschlichen Natur nicht beachtet haben. Hier setzt der Band an. Ihm geht es darum, einfache, aber realistische Utopien anzureißen, die Science und Fiction narrativ aufeinander beziehen. …

Auszug Buchzusammenfassung, Deckblattrückseite

Ein Essayband, dessen Inhalt (siehe oben im Bildkarussell) zu erklären versucht, warum die Ressourcen der Utopien nicht erschöpft, noch ihre Energien aufgebraucht sind …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rudolf Maresch / Florian Rötzer
  • Renaissance der Utopie
  • Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts
  • Edition Suhrkamp, Frankfurt/Main (2004)
  • Taschenbuch
  • Erste Auflage
  • 256 Seiten
  • ISBN 3518123602

Kleinster Preis: € 8,88, größter Preis: € 20,64, Mittelwert: € 11,40

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • kurze Autorenbiograhien

  • [Biographisches] Rodulf Maresch auf goethe.de

    Rudolf Maresch, Jahrgang 1954, studierte Philosophie, Soziologie und Pädagogik. Er ist Kritiker, Autor und Essayist. Die Bücher, die er herausgibt, beschäftigen sich mit den Themen Medien und Öffentlichkeit, Kultur und Politik sowie der Zukunft westlicher Gesellschaften. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet er für verschiedene Online-Medien, derzeit vor allem für Telepolis, das Online-Magazin des Heise Zeitschriften Verlags. …

    Artikelauszug

  • [Artikel] Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn (Buchauszug)

    Beitrag zu diesem Buch: Maresch, Rudolf / Rötzer, Florian (Hrsg.): Renaissance der Utopie, Suhrkamp, 2004

    Unser Produkt „imaginäre Unterhaltungs-Umwelt“ (iUU) befriedigt zwei von kommerziellen Anbietern bisher weitgehend unbeachtete Bedürfnisse. Diese resultieren aus der wenig effizienten Verteilung von Sinn und Zeit durch das derzeitige Wirtschaftssystem: Die Arbeitskraft eines großen Bevölkerungsteils ist nicht mehr profitabel einzusetzen. Deshalb haben diese Menschen viel Zeit – für eine materiell wenig befriedigende Existenz, die sie oft als sinnfrei empfinden. …

    Artikelauszug

siehe auch (Auszug):


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Phantastik #21 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phantastik-Kult oder Kultur?

Aspekte eines Phänomens in Kunst, Literatur und FIlm

Alässlich der Ausstellung „Phantastik am Ende der Zeit“ in Erlangen wurde 2002 ein Kongress veranstaltet. Dieser Band versammelt die daraus hervorgegangenen Beiträge von Vertretern mehrerer kulturwissenschaftlicher Disziplinen, die sich unterschiedlichsten Aspekten der Phantastik in der bildenden Kunst, im Film und in der Literatur widmen …


Das Buch erschien zu einer Zeit, als man, so glaube ich, zu verstehen begann, dass die Phantastik in ihrer Wirkung auf die Realität bei weitem unterschätzt wird. So gesehen, kann man das Buch auch als einen Aufbruch lesen …

… Im Gegensatz mit einer alles überschwemmenden Praxis des Phantastischen konfrontiert, die das Medium Buch längst hinter sich gelassen hat und stattdessen zu einem allgegenwärtigen Phänomen, vielleicht sogar zu einem Problem der Alltagskultur geworden ist …

a.a.O., Vorwort

Hier haben sich Vertreter der phantastischen Forschung versammelt, um Zeugnis abzulegen, dass sich die Zeiten ändern können. Daher meine Empfehlung, das Buch zu lesen und zu reflektieren …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Christine Ivanovic / Jürgen Lehmann / Markus May (Hrsg.)
  • Phantastik – Kult oder Kultur
  • Aspekte eines Phänomens in Kunst, Literatur und Film
  • Metzler, Stuttgart (2003)
  • broschiert
  • 314 Seite
  • ISBN 3476452778

Kleinster Preis: € 34,76, größter Preis: € 61,95, Mittelwert: € 39,95

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Inhaltsbeschreibung] Inhaltsverzeichnis und Leseproben der einzelnen Beiträge


siehe auch (Auszug):


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Utopie #17 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Vom Zweck des Systems

Beiträge zur Geschichte literarischer Utopien

Eine interessante Zusammenstellung (siehe Inhaltsverzeichnis im Slider) von Artikeln theoretischer Entwürfe und Fallstudien aus verschiedenen Sprach-, Zeit- und Kulturräumen. Nicht mehr ganz taufrisch (2006), aber gut lesbar …


Dem vorliegenden Band ging eine internationale Tagung im Oktober 2003 voraus, die im Rahmen des »Sonderprogramms zur Förderung des regionalen Wissenschaftsdialogs in Südosteuropa« mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung in Szeged (Ungarn) organisiert wurde. Vereint sind darin Beiträge von Wissenschaftlern aus Bulgarien, Deutschland, Österreich, Rumänien und Ungarn. …

Wer heutzutage von Utopie spricht und sich entsprechender Konzeptionen annimmt, steht unter Rechtfertigungszwang. Homogen gedachte politische und kulturelle Systeme durchliefen und -laufen verschiedene Verfallsstadien und die Chance an einen U Topos zu gelangen dürfte sich angesichts der fortschreitenden Vernetzungen und Erreichbarkeiten der heutigen Kultur eher in Grenzen halten. Von literarischen Utopieentwürfen ist auch schon eine geraume Zeit nicht mehr die Rede. Utopien sind, so scheint es, abgesagt. Dass dem keineswegs immer so war und im Gegenteil die meisten der wesentlichen Geistesbewegungen Europas auch heute noch aus überlieferten Utopie- sowie Dystopievorstellungen schöpfen, ist Ausgangspunkt und gemeinsame Arbeitshypothese der AutorInnen des Bandes. Ihr Interesse richtet sich auf literarische, philosophische und wissenschaftliche Entwürfe, deren Wirksamkeit bis in die Gegenwart auf Konzeptionen eines Besseren basiert, das – immer schon, erst jetzt, oder irgendwann – möglich sei, denn es „doch das wünschende, fordernde Ich, die uneingesenkte Postulatswelt seines Apriori die beste Frucht, der einzige Zweck des Systems“ (Ernst Bloch, 1918).

Klappentext

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Arpad Bernath u.a. (Hrsg.)
  • Vom Zweck des Systems
  • Beiträge zur Geschichte literarischer Utopien
  • Francke, Tübingen(2006)
  • Taschenbuch, Broschiert
  • 230 Seiten
  • ISBN 3772081207

Kleinster Preis: € 34,00, größter Preis: € 118,14, Mittelwert: € 69,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Rezension] Matthias Löwe auf iaslonline.lmu.de

    Vom Nutzen und Nachteil eines vagen Utopiebegriffs für das Verständnis der Gegenwart



siehe auch (Auszug):


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