Kategorie: Essay(s)

kurze, geistreiche Abhandlung(en), in der ein Autor subjektive Betrachtungen zu kulturellen oder gesellschaftlichen Phänomenen, hier in der Regel literarischen Themen liefert.

Science Fiction #102 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: 1985 – Anthony Burgess

Anthony Burgess
1985
Heyne, München (1982)
ISBN 3453014480
 
Vom Autor des Welterfolgs „Uhrwerk Orange“
 
Burgess widerspricht in seinem Roman George Orwell ganz energisch. Er sieht die Entwicklungen nach 1945 in ganz anderem Licht und gibt der Orwell’schen Utopie keine Chance auf Entstehen …

 
Allerdings gliedert sich das vorliegende Buch in zwei Abteilungen. Der zweite Teil umfasst den Roman und den ersten Teil füllt ein kritischer Essay und beschlossen wird das Buch von einem Interview mit dem Autor. …
 
Wir haben folgende Aufgaben. Die wachend erlebten Ursprünge von Orwells schlechtem Traum zu verstehen – in ihm selbst und in dem Abschnitt der Geschichte, der ihn prägen half. Zu sehen, wo er irrte und wo er recht gehabt zu haben scheint. Ein alternatives Bild der Verhältnisse zu gewinnen, auf welche die ausgehenden siebziger Jahre hinzusteuern scheinen und die sehr wohl in einem realen 1984 bestehen mögen – oder, um dem Vorwurf des Plagiats zu entgehen, 1985. …
Auszug 'Absichten'; Seite 18-20
 
Her haben wir eine ergänzende Lektüre zu den in den Vorwochen präsentierten Büchern von George Orwell und durchaus ein Zeitzeugnis der späten siebziger und anfangenden achtziger Jahre. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Anthony Burgess
  • 1985
  • Heyne, München (1982)
  • Heyne-Buch 5981
  • Taschenbuch
  • 352 Seiten
  • ISBN 3453014480

Kleinster Preis: € 0,34, größter Preis: € 247,18, Mittelwert: € 4,99

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Übersetzung aus dem Englischen
  • Übersetzer: Walter Brumm
  • [Artikel] Anthony Burgess in der WIKIPEDIA

John Anthony Burgess Wilson (* 25. Februar 1917 in Manchester; † 22. November 1993 in London), besser bekannt unter seinem Künstlernamen Anthony Burgess, war ein britischer Schriftsteller und Komponist. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Roman „1985“ in der WIKIPEDIA

Der Roman 1985 ist ein dystopischer Science-Fiction-Roman des britischen Schriftstellers Anthony Burgess. 1978 veröffentlicht, ist der Titel eine deutliche Anspielung (und Hommage) an George Orwells 1984.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Schreiben wie ein Uhrwerk – von Christian Linder – auf deutschlandfunk.de

Sein berühmtestes Buch „Clockwork Orange“ verfasste Anthony Burgess in nur drei Wochen. Der Vielschreiber fühlte sich nicht wohl, wenn er pro Tag nicht mindestens tausend Wörter geschrieben hatte.“Das Leben interessiert mich nur als Rohmaterial“, konstatierte er einst. Neben 50 Romanen umfasst sein Werk Biografien, Theaterkritiken und Biografien.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

Begleitende Literatur zur Phantastik #72: Fiction in Sciene-Science in Ficiton – Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.)

Wendelin Schmidt-Dengler
Fiction in Science – Science in Fiction
Hölder-Pichler-Tempsky, Wien (1998)
ISBN 320902586X
Wissenschaftliche Weltauffassung und Kunst

In der Buchvorstellung „Phantastik #15 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Der anglo-amerikanische Universitätsroman“ hab ich ja konstatiert, dass diese Romangattung fast ausschließlich dem englischen Sprachraum zuzuordnen ist. Hier haben wir ein Werk, dass das Thema ebenfalls aufgreift, aber aus Wien stammt und deutschsprachige Autoren bespricht…


Die Darstellung der Wissenschaft in der Literatur. Da geht’s aber auch in die phantastischen Gefilde wenn Karl Sigmund „Musil, Perutz und Broch Mathematik und die Wiener Literaten“ besprochen werden oder Carl Djerassi „Science-in-fiction ist nicht Science Fiction: Ist sie Autobiographie?“ fragt …

Ausgangspunkt für die Beiträge ist der Status der Wissenschaft; der Weg führt zur Literatur, und das scheint Indiz dafür zu sein, dass diese mit ihren Möglichkeiten Antworten auf die Frage nach den Möglichkeiten der Wissenschaft gibt. …

Auszug 'Editoral', Seite 5-6

und

Der akademische Roman, im angelsächsischen Raum und neuerdings auch im deutschen Sprachraum, ist somit in seinen besten Beispielen nicht nur als eine launige und indiskrete Anekdoten nachplappernde Variante der Unterhaltungsliteratur anzusehen, sondern stellt einen durchaus ernstzunehmenden Beitrag zur Diskussion der Relevanz der Wissenschaften dar, und zwar sowohl in Bezug auf ihre Erkenntnisleistung als auch ihre gesellschaftliche Funktion. …

Auszug 'Editoral', Seite 5-6

Vielleicht also eine interessante Ergänzung des oben angesprochenen Artikels aus dem deutschsprachigen Raum. Hier werden die verschüttet scheinenden Zusammenhänge zwischen Naturwissenschaften und exakten Wissenschaften und andererseits der Poesie wieder ins Zentrum gestellt und angesprochen. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Wendelin Schmidt-Dengler (Hrsg.)
  • Fiction in Science – Science in Fiction
  • Wissenschaftliche Weltauffassung und Kunst
  • Verlag Hölder-Pichler-Tempsky, Wien (1998)
  • Wissenschaftliche Weltauffassung und Kunst, Band 3
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 140 Seiten
  • ISBN 320902586X

Kleinster Preis: € 11,00, größter Preis: € 15,00, Mittelwert: € 11,00

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  • keine

  • [Artikle] Wendelin Schmidt-Dengler in der WIKIPEDIA

Wendelin Schmidt-Dengler (* 20. Mai 1942 in Zagreb; † 7. September 2008 in Wien) war ein österreichischer Literatur- und Sprachwissenschaftler. Schmidt-Dengler war Vorstand des Instituts für Germanistik der Universität Wien, Leiter des Literaturarchivs der Österreichischen Nationalbibliothek und Ehrenvorsitzender der Heimito von Doderer-Gesellschaft. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Institut Wiener Kreis an der Universität Wien

Das Institut Wiener Kreis (IVC) steht in der Tradition des historischen „Wiener Kreises.“ In diesem Sinne unterstützt das IVC philosophische Forschungsvorhaben, die kritisch-konstruktiv an Fragen der Einzelwissenschaften anknüpfen.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Universitätsroman in der WIKIPEDIA

Ein Universitätsroman oder Campus-Roman (engl. campus novel) ist ein Roman, dessen Handlung hauptsächlich auf dem Gelände einer Universität und in deren Umgebung angesiedelt ist und Einblicke in den Universitäts- und akademischen Wissenschaftsbetrieb gibt, oft in kritischer, teils auch satirischer Absicht. Das Genre kam in den 1930er Jahren im angelsächsischen Sprachraum auf. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #101 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Winston Smith & Co – Niederösterreichisches Kulturforum


Klaus Wohlschak (Red.)
Winston Smith & Co
Niederösterreichisches Kulturforum, Schwechat (1984)
ISBN ohne
 
Science Fiction und Fantasy im Orwell-Jahr
 
Im Jahr 1983 wurde von der Literaturzeitschrift „Das Pult“ und dem Niederösterreichischen Kulturforum ein Wettbewerb mit dem Namen „George-Orwell-Preis 1984“ ausgeschrieben. Diese Broschüre war der Schlusspunkt dieses Wettbewerbs in dem am 10. November 1984, mit einer Preisverleihung, anlässlich eines Symposiums in St. Pölten, die ausgepreisten Gewinne (immerhin 10.000,–/5.000,– / 2.000,– Schilling d.s.rund 730,– / 360,– / 145,- Euro) übergeben wurden. …

 
Der Ausgangspunkt dieses Wettbewerbs war die Frage: „Was hätte Orwell, lebte er heute, uns zu sagen?“. 85 Einsendungen, fast ausschließlich Science Fiction-Geschichten war eingesendet worden. Aber auch Lyrik, Satiren und andere Gestaltungsformen fanden sich.  …
 
Wir wollen hier aber nicht nur das Ergebnis des Wettbewerbs dokumentieren, sondern auch das anlässlich der Preisverteilung in St. Pölten abgehaltene Symposium (10. November 1984), bei dem namhafte Experten ihre Meinung zum Thema Science Fiction und Fantasy-Literatur zur Diskussion stellten: Während Dr. Franz Rottensteiner, bekannt als Herausgeber der Bücher von Stanislaw Lem, in der SF-Hausse ein mögliches Indiz für den „Untergang des Abendlandes“ sieht, …
Auszug 'Zu dieser Broschüre', Seite 3-4
 
Ein besonderer Leckerbissen in dieser Broschüre war ein bis dahin unveröffentlichtes Arbeitstagebuch von Stanislaw Lem „Wie eine Geschichte entsteht (Am Beispiel des Romans „Lokaltermin“). Vier Hochglanzgrafiken von Chris Moore und einige Rezensionen damals aktueller Romane von u.a. Lem, Peruz und Becher beschließen diese lesenswerte Broschüre…
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Klaus Wohlschak (Red.)
  • Winston Smith & Co
  • Science Fiction und Fantasy im Orwell-Jahr
  • Niederösterreichisches Kulturforum, Schwechat (1984)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 72 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Webpräsenz] Niederösterreichisches Kulturforum im Netz

Den Zielen der Gründer fühlt sich das NÖ Kulturforum nach wie vor unbeirrt verpflichtet: Wir wollen idealistische Ideenbringer sein. Wir sind Förderer und verstehen uns als Kulturvermittler. Nicht Angepasstheit, sondern kritisches Kulturengagement kennzeichnet unser Tun. Wenn offizielle Kulturpolitik naturgemäß das Ergebnis eines politischen Auftrags ist, so ist unsere Arbeit geprägt von ganzheitlich individuellem, persönlichem Einsatz. Deshalb verzichten wir auch auf einen aufwändigen Apparat – den wir uns auch nicht leisten könnten – und agieren deshalb prompt und unmittelbar.

Auszug Artikel



  • [Download] (Diplomarbeit) Österreichische Literaturzeitschriften nach 1945 am Beispiel der Zeitschriften „das pult“, „Podium“ und „Limes“ – von Marika Pichler- auf core.ac.uk

Anschließend werden „das pult“, „Limes“ und das „Podium“ in jeweils einem Kapitel näher vorgestellt und anhand einzelner, in den drei Zeitschriften erschienenen Beiträgen bestimmte Themenfelder herausgegriffen und besprochen. Aufgrund der unüberschaubaren Fülle des vorliegenden Materials kann in dieser Arbeit nur ein Bruchteil dessen vorgestellt werden, was in den drei Literaturzeitschriften insgesamt an interessanten Themenkomplexen aufzufinden ist. Ziel ist jedoch, eine thematische Überblicksdarstellung des „pult“, „Limes“ und des „Podium“ zu geben und so die grundsätzlichen Merkmale derselben hervorzuheben.

Auszug Artikel



  • [Artikel] Über Klaus Wohlschak, der allerdings am 20. 2. 2021 73-jährig verstorben ist

Klaus Wohlschak, geboren 1947 in Wiener Neustadt, hat nach außen hin, so scheint es, ein zwar durchaus interessantes, aber doch im Grunde eher bürgerliches Leben geführt. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Phantasten #23 -weiblich, männlich und …: Gerechtigkeit und Freiheit – George Orwell


George Orwell
Gerechtigkeit und Freiheit
Diogenes, Zürich (1991)
ISBN 3257219369

Gedanken über Selbstverwirklichung, Kreativität und Lebensqualität

Die Auswahl, die in diesem Büchlein vorgelegt wird, wurde bereits 1982 unter dem Titel „Denken mit Orwell“ angeboten. Allerdings wurde hier das Essay „Kreativität und Lebensqualität“ noch hinzugefügt …


Dieser Essay stammt aus Orwells Roman „The Road to Wigan“  (Der Weg nach Wigan Pier), ein teilweise dokumentarisches und anderen Teils essayistisches Werk von George Orwell. Er beschreibt die sich verschlechternden Lebensbedingungen der englischen Arbeiter im Bergbaugebiet Wigan Pier einerseits und setzt sich mit der politischen Lage in Europa und dem Sozialismus auseinander, dem er zutraut, die Lebensbedingungen der Arbeiter verbessern zu können …

Vor einer Generation war jeder intelligente Mensch in einem gewissen Sinne ein Revolutionär; heutzutage wäre es treffender zusagen, dass jeder intelligente Mensch ein Reaktionär ist. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, H. G. Well’s „Wenn der Schläfer erwacht“ mit Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“, das dreißig Jahre später geschrieben wurde, zu vergleichen. Beides pessimistische Utopien, Visionen von einer Art Paradies für Tugendbolde, in dem alle Träume des „progressiven“ Menschen sich erfüllen. …

Orwells Überlegungen und Einsichten sind auch heutzutage noch immer topaktuell. Wenn man jenen Orwell liest, der abseits von „Farm der Tiere“ und „1984“ in seinen Romanen, Essays und Aufsätzen die Zeit der Dreißiger und Vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts beschreibt, spürt man die Kraft, mit der er Zeugnis eines sich verändernden Europas ablegt. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • George Orwell
  • Gerechtigkeit und Freiheit
  • Gedanken über Selbstverwirklichung, Kreativität und Lebensqualität
  • Diogenes, Zürich (1991)
  • Taschenbuch
  • 160 Seiten
  • ISBN 3257219369

Kleinster Preis: € 3,25, größter Preis: € 6,87, Mittelwert: € 4,34

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  • Zusammenstellung Franz Senn
  • aus dem Englischen
  • Übersetzer Felix Gasbarra und Tina Richter
  • Zeichnungen von Tomi Ungerer
  •  

  • [Artikel] Der Weg nach Wigan Pier in der WIKIPEDIA

Als Orwell in Wigan ankam, quartierte er sich in Proletarierhäusern ein, fuhr mit den Bergmännern in die Kohlestollen ein und erlebte deren Lebensbedingungen hautnah. In seinen Tagebüchern hielt er fest, dass Wigan zu den scheußlichsten Orten gehört, die er je zu Gesicht bekommen hat.…

Auszug Artikel



  • [Digitalisat] Gerechtigkeit und Freiheit – von George Orwell – auf detopia.de

Was heute zur Diskussion steht — von Umweltschutz über Selbst­verwirklichung, alter­nativ leben bis zur Frage nach der Zukunft eines Sozialismus mit menschlichem Gesicht — hat bei Orwell bereits gültige Formulierungen und Forderungen gefunden.  Orwells Überlegungen und Einsichten sind heutzutage, da sich das Gesicht Europas wiederum grundlegend verändert, von allergrößter Aktualität.

Auszug Artikel



  • [Rezension] Farm der Tiere – von Reinhold Standsich – auf sandammeer.at

Der 1903 geborene George Orwell verfasste „Farm der Tiere“ 1943/44, das Buch wurde jedoch von den Verlagen abgewiesen – nicht weil es schlecht gewesen wäre, sondern weil es versteckt aber dennoch deutlich Kritik an der verbündeten Sowjetunion übte. Das Buch stellt de facto eine allegorische Nacherzählung der sowjetischen Politik und Geschichte ab 1917 dar.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Phantastik #49 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: DIe Wirklichkeit des Phantoms – Dietrich Wachler


Dietrich Wachler
Die Wirklichkeit des Phantoms
LIT, Münster (1997)
ISBN 3825831841

Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur

Dieser Band von Dietrich Wachler enthält Aufsätze, Rezensionen und Stellungnahmen, die sehr unterschiedlich, aber immer sehr bestimmt auf die unterschiedlichen Themen bezogen sind und welche als exemplarisch für die Phantastik in ihren unterschiedlichsten Ausformungen gelten können. …


Diese Beispiele für die Phantastik gehen von Kafka, über Krolow und Schelsky, von Lovecraft Lindsay und Herbert (diesen besonders), von Spinrad über Zilig, von der Ordensburg des Wüstenplaneten über Szenarien der Zukunft bis metaphorischen und sprachlichen Transzendenz…

Ein großer Teil der Beiträge befasst sich mit literarischen Werken – wiederum insbesondere mit solchen der Science Fiction – unter soziologischem Aspekt. Auch hier befindet sich Lem in einer Vorreiterposition, wenn er die Science Fiction als „kollektives Phänomen von sozio-kulturellem Charakter“ definiert, das in seiner Zugehörigkeit zu zwei Formen der Weltkultur (Hochliteratur und Trivialliteratur) schließlich zur Massenware wird und den Zwängen des Markts unterliegt. Dabei verkommt eine ursprünglich kritisch-antzipatorische Welthaltung zu affirmativen Tendenzen, die in breitester Front die noch nicht ausgefüllten Felder modernen Sensationshungers besetzen…

Auszug 'Vorwort', Seite 1-3

Wachler unterzieht das Genre einer ausführlichen Kritik in seiner Gestalt, seiner Entstehung und seines Verfalls und zeigt die Klischees auf, die ihm innewohnen. Interessante Lektüre die durchaus auch in den heutigen Zeiten noch Impulse und Anregungen zu geben vermag und die heutzutage in dieser Form zu oft vernachlässigt wird. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Dietrich Wachler
  • Die Wirklichkeit des Phantoms
  • Aufsätze und Rezensionen zur phantastischen Literatur
  • LIT, Münster (1997)
  • Germanistik, Band 11
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 366 Seiten
  • ISBN 3825831841

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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    • keine

  • [Artikel] Dietrich Wachler in der WIKIPEDIA

Dietrich Wachler (* 28. März 1934 in Weimar; † 2. Mai 2004 in Wiesbaden) war ein deutscher Schriftsteller, Bibliothekar und Kritiker.…

Auszug Artikel




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