Beiträge getaggt mit Mythos

Neuzugänge #4– BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Für jeden etwas? Zunächst ein Neuzugang im Bereich Science Fiction der sich mit dem Genre beschäftigt. Dann Aufsätze zur phantastischen Literatur und schließlich ein Buch über Fabeltiere. Also:

Thomas P. Weber - Science Fiction

Thomas P. Weber – Science Fiction

Thomas P. Weber
Science Fiction
Fischer Kompakt, Frankfurt/Main (2005), Taschenbuch, 128 Seiten
ISBN 9783596164912

Thomas P. Weber ist Biologe und Zoologe und arbeitet in Brüssel für die Europäische Union. Zu seinen Veröffentlichungen zählen, neben Texten zur Geschichte der modernen Biologie, Einführungsbände zu den Themen Darwinismus und Science Fiction.

Er bietet eine Geschichte der Science Fiction von der Begründung des Genres in den Pulp-Magazinen der zwanziger Jahre bis hin zur Themen- und Forenvielfalt der Gegenwart.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 1.34 EUR, größter Preis: 32.67 EUR, Mittelwert: 5.90 EURO


Martin Roda Becher - An den Grenzen des Staunens

Martin Roda Becher – An den Grenzen des Staunens

Martin Roda Becher
An den Grenzen des Staunens
Aufsätze zur phantastischen Literatur
Phantastische Bibliothek
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1983), Taschenbuch, 132 Seiten
ISBN 351837415X

Die Welt des Phantastischen ist eisig kalt, doch lesefreundlich, in ihrer Undurchdringichkeit ist sie archaisch einfach, sie erfüllt mit Angst und baut doch zugleich Ängste ab. (Martin Roda Becher)

Teils befssen sich die Essays dieser Sammlung mit einzelenen Autoren wie Borges, Roussel, Jünger, Strauß, Calvino, Ballard, Lem und anderen, teils mit spezifischen Aspekten der phantastischwen Literatur, teils auch mit den Schnittstellen zwischen Literatur und Wissenschaft, Rationalem und Irrationalem.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.82 EUR, größter Preis: 237.29 EUR, Mittelwert: 3.50 EUR


John Cherry (Hrsg.) - Fabeltiere

John Cherry (Hrsg.) – Fabeltiere

John Cherry (Hrsg.)
Fabeltiere
Von Drachen, Einhörnern, und anderen mythischen Wesen
Reclam, Stuttgart (1997), gebundene Ausgaben, 318 Seiten
ISBN 9783150104293

Fabeltiere sind der menschlichen Phantasie entsprungen. Sie begegnen uns in Kunst und Literatur – in allen Kulturen und zu allen Zeiten, von den alten Ägyptern und Cinesen bis heute. Die Welt der Drachcen und Greifen, der Einhörner uns Sphingen, der Kentauren, Sirenen, Harpyien, Seejungfrauen und vieler anderer sagenhafter Tiere wird in diesem reich illustrierten und dokumentierten Werk lebendig.

Im Anschluss daran ein kleines Lexikon und zahreiche Literaturhinweise.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 1.09 EUR, größter Preis: 24.00 EUR, Mittelwert: 8.00 EUR


Siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.

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Begleitende Literatur zur Phantastik #1

Von Fall zu Fall – nein, eigendlich dauernd –  fallen mir bei meinen Recherchen Bücher in die Hände, die zwar manchmal als Sekundärliteratur angeboten werden, jedoch nach meinen Kriteren keine solche sind.

Aber, natürlich haben auch diese Veröffentlichungen (allermeist) ihre Berechtigung (gehabt) und sollten nicht unter den Tisch fallen. Also werde ich diese Werke (von Fall zu Fall – nein, eigentlich fallweise regelmäßig) hier vorstellen bzw. in Erinnerung rufen. Das Erste:

René Freund - Braune Magie? Okkuktismus , New Age und Nationalsozialismus

René Freund – Braune Magie? Okkuktismus , New Age und Nationalsozialismus

René Freund
Braune Magie?
Okkultismus, New Age und Nationalsozialismus
gebundene Ausgabe,
Picus, Wien (1998)
ISBN 9783854522713

In historischen „Legenden“ und in der „New-Age-Literatur“ erscheinen Hitler, Heß, Himmler und andere Nazi-Größen immer wieder als Handlanger dubioser Geheimbünde, als schicksalgläubige Gralssucher, als „braune Magier“ des Dritten Reichs.
Auf welche geschichtliche Fakten gehen diese modernen „Mythen“ zurück?
Und warum kommt es auch heute (1998!) wieder zu der verhängnisvollen Verbindung von Esoterik und Poliktik?
René Freund untersucht und analysiert die tatsächlichen Einflüsse soganannter okkulter Gesellschaften und ihrer Ideen auf den Nationalsozialismus …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 4.00 EUR, größter Preis: 35.94 EUR, Mittelwert: 13.80 EUR

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Merlins Schwester gefunden …

Inge Vielhauer - Merlins Schwester

Inge Vielhauer – Merlins Schwester

Was sich für mich als schwieriges Unterfangen anließ konnte von Klaudia Seibel mit Links erledigt werden (fast magisch !???).

Sie hat „Merlins Schwester – Betrachtungen zu einem keltischen Sagenmotiv„, eine Veröffentlichung von Inge Vielhauer-Pfeiffer, in Inklings, Band 8, aufgefunden und zum Studium aufbereitet. Vielen Dank an Klaudia und die Phantastische Bibliothek in Wetzlar. Kompetenz und Freundlichkeit sind nicht immer selbstverständlich und noch dazu kombiniert.

Wenn es nicht so weit entfernt von mir wäre (831 km), würde ich vorbeifahren und ihr Blumen oder Schoki mitbringen. So muss sie noch warten bis ich Gelegenheit dazu finde hoch in den Norden zu fahren um einige Tage in der Bibliothek zu verbringen.

Diese Arbeit ist für mich wichtig, weil darin der Mythos Merlins abseits der bei uns bekannteren französischen, festländischen Version behandelt wird.

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Monmouth – Zimmer – Vielhauer. Drei auf den Spuren Merlins … – Teil 1/3

Inge Vielhauer (Hrsg.) - Das Leben des Zauberers Merlin

Inge Vielhauer (Hrsg.) – Das Leben des Zauberers Merlin

Nun ist es doch nicht  der Tolstoy geworden, der zu erst abgearbeitet wird. Naja, er ist auch etwas umfangreicher als das jetzige Stück.

Über Inge Vielhauer(-Pfeiffer) habe ich nicht viel herausgefunden. 1920  in Heidelberg geboren, Doktor der Philiosophie und zumindest bis 1980 zwei größere Veröffentlichungen. „Das Leben des Zauberers Merlin“ und „Bruder und Schwester. Untersuchungen  und Betrachtungen zu einem Urmotiv zwischenmenschlicher Beziehung“ aus dem Jahre 1979. Sieht mir ein bisschen dünn aus, aber momentan nicht zu ändern.

An letzteres schließt wohl ein Beitrag in „Inklings, Band 8“ an. „Merlins Schwester. Betrachtungen zu einem keltischen Sagenmotiv„. Leider habe ich gerade diesen Band nicht in meiner Sammlung und muß mir erst den Beitrag organisieren. Das wird aber sicher, im Sinne meiner Betrachtungen zu Merlin, geschehen. Zu prüfen wäre, ob diese Arbeit auch zu Merlins Gesamtbild beitragen kann.

Dieter Petzold (Hrsg.) - Inklings, Band 19

Das Buch selbst, hier in der 3. Auflage (zwei weitere: 4. Aufl. 1985 und 5. Auflage 1991 sind mir noch bekannt) wurde schon kurz in „Inkling, Band 19“ besprochen. Dort reichte es für eine Seite launige Anmerkungen und für eine Kritik, die mir jetzt ein bisschen Kopfzerbrechen bereitet. „… Ein Nachtrag über das weitere Schicksal Merlins in Literatur und Film des 20. Jahrhunderts wäre nützlich gewesen. …“ (Zitat, Inkling, Band 19, Seite 264).

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Jetzt bin ich bei Merlin hängengeblieben … warum eigentlich?

Sebastian Stoye - Zwiegesichtige Zauberer

Sebastian Stoye – Zwiegesichtige Zauberer

Ohhh, Mann/Frau (gendern nicht vergessen :)),  – ich hätte so viele Themen über die ich schreiben will auf Lager und im Schreib-SUS (Stapel ungeschriebener Schriften – warum immer nur SUB?) – muss ich jetzt beim Thema Merlin hängenblieben —***Seufzt***— warum?

Merlin – ein großer Name, aber wieso eigentlich?

Neulich hatte ich den Band 17 der „Inklings“-Reihe zur Bearbeitung vor mir liegen. Bibiographische Daten in die Datenbank schaufeln. Dazu gehört auch die Erfassung von Inhaltswerken und Verknüpfungen zu anderen Veröffentlichungen.

Da stolpere ich über den Artikel von Karl Hepfer „Merlin im Spiegel der Moderne“. Ich kann gar nicht sagen, was mich reizte den Artikel genauer unter die Lupe zu nehmen. Jedenfalls war’s mit lesen einfach nicht getan. Ich verstand njente – nichts. Den Rest des Beitrags lesen »

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