Kategorie: Dystopie

Utopie #50 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die Geschichte der Zukunft – Minois, Georges

Georges Minois – Die Geschichte der Prophezeiungen, Albatros, Düsseldorf (2002) ISBN 9783491960435
Der Wandel der Zukunftsschau
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„Die Geschichte der Prophezeiungen: Orakel, Utopien, Prognosen“ (französischer Originaltitel: Histoire de l’avenir: Des prophètes à la prospective, 1996) ist ein umfassendes kulturhistorisches Werk. Georges Minois untersucht darin ein urmenschliches Bedürfnis: das Verlangen, einen Blick in das Kommende zu werfen, und die Methoden, die Gesellschaften dafür im Laufe der Jahrtausende entwickelt haben. Hier ist eine detaillierte Übersicht zum Autor, dem Inhalt des Buches und einer kritischen Bewertung: …


Georges Minois (geboren 1946) ist ein renommierter französischer Historiker und Kulturwissenschaftler. Er gehört zur Tradition der französischen Mentalitätsgeschichte, die sich nicht primär mit politischen Ereignissen oder Daten beschäftigt, sondern damit, wie Menschen in früheren Epochen gefühlt, gedacht und geglaubt haben.

Minois ist bekannt dafür, monumentale, makrohistorische Themen anzupacken und sie über enorme Zeiträume hinweg zu analysieren. Zu seinen bekanntesten, auch ins Deutsche übersetzten Werken gehören eine Geschichte des Selbstmords, eine Geschichte des Atheismus sowie kulturgeschichtliche Arbeiten über das Alter, das Altern und die Hölle. Seine Arbeiten zeichnen sich durch immense Materialfülle, einen flüssigen Erzählstil und eine skeptisch-aufklärerische Grundhaltung aus. …

Nur die Zukunft verleiht unseren Handlungen einen Sinn, rechtfertigt sie oder offenbart ihre Vergeblichkeit. Um voll und ganz leistungsfähig zu sein, müssen wir diese Zukunft also kennen. Das galt für den vorgeschichtlichen Menschen … es gilt weiterhin für die politisch und wirtschaftlich Verantwortlichen unserer Tage … Einleitung

Minois‘ Kernthese lautet: Jede Epoche spiegelt ihre eigenen Ängste, Werte und Sehnsüchte in dem Bild wider, das sie sich von der Zukunft macht. Das Buch ist chronologisch aufgebaut und zeigt, wie sich die menschliche Strategie zur Bewältigung der Ungewissheit gewandelt hat – von der Ergebung in den göttlichen Willen bis zum Versuch der technologischen Kontrolle.

Der Wandel der Zukunftsschau lässt sich im Wesentlichen in vier große Epochen und Formen unterteilen:

Die Epochen der Zukunftsschau

Epoche / Phase Dominierende Methode Kernmerkmale
Antike Orakel und Divination Menschen befragen die Götter (z. B. das Orakel von Delphi) oder deuten Zeichen in der Natur (Vogelflug, Leberschau). Die Zukunft gilt als von den Göttern vorherbestimmt; der Mensch versucht lediglich, sich anzupassen.
Mittelalter Prophezeiungen und Apokalyptik Mit dem Monotheismus ändert sich der Fokus. Die Zukunft wird linear verstanden und steuert auf ein definiertes Ende zu (das Jüngste Gericht). Astrologie und biblische Prophezeiungen dominieren, das irdische Schicksal ist zweitrangig gegenüber dem Seelenheil.
Frühe Neuzeit Utopien Ab der Renaissance und Aufklärung verliert die göttliche Vorsehung an Gewicht. Gelehrte beginnen, die ideale Gesellschaft der Zukunft selbst zu entwerfen (z. B. Thomas Morus‘ Utopia). Der Mensch nimmt die Gestaltung seiner Zukunft theoretisch selbst in die Hand.
Moderne & Gegenwart Prognosen und Futurologie An die Stelle von Sehern treten Wissenschaftler, Ökonomen und Computerprogramme. Mittels Statistik, Trendforschung und mathematischen Modellen (Prospective) wird versucht, die Zukunft rational und berechenbar zu machen.

Minois zeigt eindrucksvoll, dass trotz des wissenschaftlichen Fortschritts auch die moderne Futurologie oft auf wackeligen Beinen steht. Er argumentiert, dass moderne ökonomische oder klimatische Prognosen in ihrer gesellschaftlichen Funktion den antiken Orakeln erstaunlich ähnlich sind: Sie dienen der Beruhigung oder der Verhaltenssteuerung in der Gegenwart.

Bewertung des Werkes

Positive Aspekte (Stärken)

  • Enorme historische Bandbreite: Minois schafft es, einen Bogen von der Prähistorie über Mesopotamien und die Antike bis hin zur modernen Systemanalyse des späten 20. Jahrhunderts zu spannen, ohne den roten Faden zu verlieren.
  • Erhellende Perspektivumkehr: Das Buch lehrt den Leser, dass „Zukunft“ kein feststehender Fakt ist, sondern ein kulturelles Konstrukt. Wer wissen will, wie eine Epoche tickte, muss sich ansehen, wovor sie Angst hatte und worauf sie hoffte.
  • Unterhaltsam und entlarvend: Minois schreibt mit einer gesunden Portion Ironie. Er deckt schonungslos auf, wie oft Propheten, Astrologen und auch moderne Experten mit ihren Vorhersagen grandios danebenlagen. Er entlarvt beispielsweise die Fixierung auf die Jahrtausendwende (das Jahr 2000) als irrationalen Fetischismus.

Kritische Einwände (Schwächen)

  • Eurozentrismus: Wie viele Werke der französischen Mentalitätsgeschichte konzentriert sich auch dieses Buch sehr stark auf die westliche, europäische Denktradition. Asiatische, afrikanische oder indigene Vorstellungen von Zeit und Zukunft (wie zyklische Zeitkonzepte) kommen zu kurz.
  • Wissenschaftliche Detailtiefe: Gelegentlich neigt Minois zu sehr breiten Verallgemeinerungen. Fachhistoriker haben ihm bei einigen seiner Bücher (unter anderem auch bei der Geschichte des Atheismus) vorgeworfen, den aktuellen Forschungsstand von Spezialdisziplinen zu Gunsten eines flüssigen, populärwissenschaftlichen Erzähltons manchmal zu vernachlässigen.
  • Fehlende Aktualität zur jüngsten Gegenwart: Da das Buch im Original 1996 erschienen ist, fehlen die rasanten Entwicklungen des 21. Jahrhunderts – insbesondere die digitalisierte Algorithmen-Zukunft, Big Data und die Vorhersagemodelle durch Künstliche Intelligenz. Die philosophische Grundlage, die Minois liefert, lässt sich jedoch nahtlos auf diese neuen Phänomene anwenden.

Fazit

„Die Geschichte der Prophezeiungen“ ist ein faszinierendes und zeitloses Handbuch der menschlichen Hoffnung und Skepsis. Es nimmt dem Leser den blinden Glauben an „Expertenprognosen“ und zeigt, dass der Blick in die Zukunft letztlich immer nur ein Spiegel der Gegenwart ist. Wer sich für Geistesgeschichte, Philosophie und die Psychologie der Menschheit interessiert, findet hier ein extrem reiches und anregendes Werk. …

Anmerkung:

Insbesondere sind folgende Abschnitte empfohlen:

  • Seite 111: Die Utopie, Ersatz der Prophetie
  • Seite 247: Merlins Prophezeiungen, divinatorische Träume und Unruhe der Kirche
  • Seite 538: Die Utopie: vom Chiliasmus zum Szientismus
  • Seite 546: Die Utopie als soziopolitisches Projekt
  • Seite 550: Utopie und Zukunft
  • Seite 555: „Das Jahr 2440“: Traum oder Alptraum
  • Seite 626: Die Propheten der wissenschaftlichen Utopie: auf dem Weg zur kommunitären Menschheit
  • Seite 632: Die wissenschaftlich-religiösen Propheten oder die Utopie auf dem Vormarsch
  • Seite 658: Zögern und Zweifeln der Science-fiction
  • Seite 671: Vom Pessimismus der Science-fiction und der Gegenutopie zur Vorsicht der Wahrscheinlichkeitsrechnug und der Prospektive (20. Jahrhundert)
  • Seite 685: Vom utopischen Optimismus zum Pessimismus der Science-fiction
  • Seite 689: Samjatin und Huxley: Die Konditionierung zum Glück
  • Seite 693: George Orwell: „Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft“

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Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Georges Minois
  • Die Geschichte der Prophezeiungen
  • Orakel-Utopien-Prognosen
  • Albatros, Düsseldorf (2002)
  • gebundene Ausgabe
  •  830 Seiten
  • lizenzierte Buchclubausgaben vorhanden
  • ISBN 9783491960435
Preisangaben Eurobuch

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  • Original: Histoire de l’avenir
  • (1996) Librairie Artheme Fayard, Paris
  • [Wikipedia] Georges Minos

In seinem Werk Geschichte der Zukunft. Orakel, Prophezeiungen, Utopien, Prognosen (1996) erzählt er die Geschichte der Zukunft als eine Geschichte der Praxen, mit denen versucht wurde die Zukunft zu deuten. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] G. Minois: Geschichte der Zukunft

Letztlich schreibt Minois also eine Geschichte der Vorhersagen und ihrer Techniken. Sein Quellenfundus sind alle in diese Richtung zielende Praktiken, von vorchristlichen Orakeln und Prophezeiungen bis zu Utopien und wissenschaftlichen Vorhersagen unserer Tage. …

Auszug Artikel


 


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Utopie #46 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Utopien und Dystopien – Isabelle Staufer / Corinna Dziudzia / Sebestaian Tatzel (Hrsg.)

Isabelle Staufer / Corinna Dziudzia / Sebestaian Tatzel (Hrsg.)
Utopien und Dystopien
Aisthesis, Bielefeld (2022)
ISBN 9783849815424

Historische Wurzeln und Gegenwart von Paradies und Katastrophe

Dies ist ein interdisziplinärer Überblick über Untergangängste und Zukunftshoffnungen. Ein sehr breit gefächerter Überblick. Religion, Klima, Videospiel, Landwirtschaft, 20. Jahrhundert und Kaiserreich. Dazu Film und Didaktik. …


In der Einleitung wird schon auf die Wechselwirkung von Utopie und Dystopie eingegangen. Wann begannen die Utopien in Dystopien überzugleiten und wie beeinflussten sie diese beiden gegenseitig. Auch das Thema „Wie tot ist die Utopie“ beschäftigt die Autorinnen. Sie zeigen, dass die Leichen doch noch Leben in sich haben und wenn Totgesagte, wie behauptet, länger leben, dann brauchen wir uns wohl keine Sorge um den Patienten zu machen. …

Der vorliegende Band enthält Beiträge der 31. interdisziplinären Wintervortragsreihe der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt vom Wintersemester 2019/20. Er vereint Aufsätze zu Klimaforschung, Future Fiction, Games Studies, Eschatologie, historisch-ästhetischen und literarische Utopien sowie zur Didaktik der Dystopie und bietet damit einen interdisziplinären Überblick über historische Wurzeln und Gegenwertigkeiten von Untergangängsten und Zukunftshoffnungen…

Auszug 'Eine Einletung', Seite 7-20

Ein lohnenswerter Band, der die gegenwärtigen Diskussionen zu Utopie und Dystopie aufnimmt und seinen Beitrag dazu leistet. Wie können Dystopien zum Auslöser von utopischer Zukunftsentwürfe werden und warum kippen die Ideen und Erfindungen von Utopien in dystopische Szenarien um? Utopie und Dystopie als eine Art Kippfigur? Auch die angeführten Literaturhinweise sind gut gewählt und geben eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten und weiterführenden Hinweisen. Die Beiträgerinnen und Beiträger werden dann noch abschließend kurz vorgestellt. Urteil: lesenswert …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Isabelle Staufer / Corinna Dziudzia / Sebestaian Tatzel (Hrsg.)
  • Utopien und Dystopien
  • Historische Wurzeln und Gegenwart von Paradies und Katastrophe
  • Aisthesis, Bielefeld (2022)
  • Taschenbuch
  • 160 Seiten
  • ISBN 9783849815424 (Print)
  • ISBN 9783849815431 (E-Book)
Kleinster Preis: € 19,30, größter Preis: € 48,47, Mittelwert: € 22,00

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  • keine
  •  
  • [Webpräsenz] Aisthesis Verlag im Internet

Aisthesis bezeichnet – im Dreischritt der klassischen Poetik aus Poesis, Aisthesis und Katharsis – das Vermögen, Kunstwerke angemessen wahrzunehmen. Aisthesis bildet somit das rezeptive Gegenstück zur künstlerischen Produktion. In diesem Sinn steht der AISTHESIS VERLAG für ein Programm, das dazu beitragen möchte, die Wahrnehmung von Kunst – und der Wirklichkeit, mit der sie sich auseinandersetzt – durch neue Einsichten, Entdeckungen und Erkenntnisse zu erweitern. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Endlich mal erklärtWas ist eine Dystopie? – von Tanya Lieske – auf deutschlandfunk.de

Dystopien beschreiben eine ungünstige Entwicklung unserer Gesellschaft. Sie tauchen meistens in Zeiten des Umbruchs auf. Der gegenwärtige Boom des Genres wird stark von der Jugendliteratur beeinflusst, die eine interessante Neuerung bringt: Es kann auch mal ein gutes Ende geben.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Lust am Schrecklichen – von Federico Italiano – auf oeaw.ac.at

Kein anderes Genre in der Literatur sei heute so bedeutend wie der dystopische Roman, sagt Federico Italiano. Der Literaturwissenschaftler erforscht an der ÖAW, welchen Niederschlag aktuelle Debatten, etwa um die Klimaerwärmung, in jenen Romanen und Filmen finden, die publikumswirksam von der Katastrophe erzählen. Und er fragt danach, wie die gegenwärtige Pandemie den dystopischen Roman verändern könnte.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


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Utopie #40 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die anti-utopische Tradition – Stephan Meyer

Stephan Meyer
Die anti-utopische Tradition
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631374925

Eine ideen- und problemgeschichtliche Darstellung

Zielpunkt der Untersuchung sind die anti-utopischen Romane als wirkungsmächtigste Medien der Utopiekritik. Bei der Übersicht der Fülle der anti-utopischen Texte lassen sich nämlich eindeutig Schwerpunkte für eine utopiekritische Argumentation erkennen. …


Bei der vorliegenden ideengeschichtlichen Traditionslinie von der griechischen Antike bis heute konstatiert Meyer ein besonderes Spannungsverhältnis zwischen Anti-Utopie und (E)Utopie. Wobei die Anti-Utopie natürlich in der pessimistischen Unterströmung ihrer jeweiligen Zeit wurzelt…

Den zahlenmäßig größten Anteil der vorgestellten anti-utopischen Kritik bilden narrative Texte, die ein fiktionales und negatives Paradigma vorstellen. Dennoch sollte auch eine Differenzierung der anti-utopischen Kritik vorgenommen werden. Dabei ist die Anti-Utopie zunächst als literarische Utopiekritik definiert, die sich konstitutiver Elemente utopischer Literatur bedient, um sie durch den Einsatz satirischer Mittel zu konterkarieren oder zumindest eine kritisch-negative Akzentverlagerung hervorzurufen. …

Auszug 'Einleitung', Seite 11-15

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p style=“text-align: justify;“>Zunächst wird der Begriff „Anti-Utopie“ definiert, dann folgen Anmerkungen zu einer Typologie anti-utopischen Schreibens, eine Anti-Utopische Wertung und eine Geschichte des negativ akzentuierten Utopie-Begriffes. Sodann folgen Textkritiken zum utopischen Pessimismus, der Anti-utopischen Fortschritts- und Vernunftkritik sowie „Der totalitäre Alptraum Utopias. Abschießend dann das „Ende der Utopien?“ mit Anmerkungen und einem Literaturverzeichnis. Reichlich Stoff  – allerdings auch antiquarisch ziemlich schmerzhaft teuer (siehe „Antiquarisch:“)…

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p style=“text-align: justify;“>

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Stephan Meyer
  • Die anti-utopische Tradition
  • Eine ideen- und problemgeschichtliche Darstellung
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1790
  • Broschüre, A4, Klebebindung
  • 644 Seiten
  • ISBN 3631374925
Kleinster Preis: € 102,14, größter Preis: € 362,25, Mittelwert: € 127,95

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Dystopie in der WIKIPEDIA

Eine Dystopie ist eine meist in der Zukunft spielende Erzählung, in der eine erschreckende oder nicht wünschenswerte Gesellschaftsordnung dargestellt wird. Deshalb wird eine derartige Fiktion auch Antiutopie, selten auch Kakotopie oder Mätopie genannt. Die Dystopie ist ein Gegenbild zur positiven Utopie beziehungsweise der Eutopie, die Thomas Morus’ mit seinem Roman Utopia geprägt hat. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mithilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen.…

Auszug Artikel


  • [Downlaod] (Diplomarbeit)  „‚Hüter der Erinnerung‘ Utopie und Stream of Consciousness“ – von Marlene Koberger – auf univie.ac.at

Ziel meiner Arbeit ist es, ein Verständnis für die Begriffe Utopie und Stream of Consciousness aufzuzeigen, um nachfolgend den Film „Hüter der Erinnerung The Giverhinsichtlich der Utopiefähigkeit zu untersuchen. Die primäre Quellenbasis für die Untersuchung stellt der Spielfilm dar. Das Buch, auf dem der Film basiert, wird hierbei nicht außer Acht gelassen. Zudem werden weitere Vergleichsfilme für die Analyse herangezogen.

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Tage der Utopie – Archiv

Alle zwei Jahre lädt das Festival internationale Expertinnen, Wissenschaftler, Politikerinnen und Künstler ein, ihre gemeinwohlorientierten Lösungsvorschläge zu brennenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu präsentieren. Dabei steht nicht der tagespolitische Reparaturvorschlag, sondern der visionäre Entwurf, das kraftvolle Zukunftsbild im Vordergrund.
Video-Zusammenfassungen und/oder Tonaufzeichnungen der Tage der Utopie Referentinnen und Referenten in alphabetischer Reihenfolge…

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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