Archiv für die Kategorie Interview(s)

Erschienen: CTHULHU LIBRIA NEO: HAUNTED HOUSES — Edition CL

cthulhu libria neo- haunted houses

cthulhu libria neo- haunted houses

Ebenfalls diesen Monat ist die neuste Ausgabe des Phantastik-Magazins CTHULHU LIBRIA NEO erschienen; dieses Mal mit dem Schwerpunkthema HAUNTED HOUSES. Erforscht mit uns die Tiefen der dunklen Phantastik! Jörg Kleudgen & Eric Hantsch (Hrsg.) 81 Seiten Heft Preis 6,37 €

über Erschienen: CTHULHU LIBRIA NEO: HAUNTED HOUSES — Edition CL

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Schon preiswerter und ebenso empfehlenswert …

Wie man die Unendlichekeit in den Griff bekommt

Wie man die Unendlichekeit in den Griff bekommt

Schon in einer anderen Preisliga, aber genaus so empfehlenswert wie „Reihenweise“ ist „Wie man die Unendlichekeit in den Griff bekommt“ des Septim Verlages. Das neuerste Buch der James Tiptree Jr.-Werkausgabe.

2015 jährt sich der Geburtstag von Alice B. Sheldon alias James Tiptree Jr. zum hundertsten mal.
Der Jubiläumsband zur Werkausgabe mit den Briefen, Essays und Gedichten der Autorin James Tiptree Jr. alias Alice B. Sheldon. In Zusammenarbeit mit Julie Phillips (Autorin der Biografie) erscheint hier auch zum ersten Mal weltweit der komplette Briefwechsel zwischen James Tiptree Jr. und Ursula K. Leguin in einem Buch.
Der Band wird von diversen weiteren Sekundärtexten anderer Autorinnen und Autoren begleitet.

Warum diese Jubiläumsband so verspätet kommt ist mir nicht bekannt, aber – Gott sei Dank – erschienen ist er. Eine gute Rezension zu dem Buch empfehle ich auch: Phantastisch! Nr. 66 (wie ich auch das gesamte Magazin empfehle – logo)

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Peter Wilfert: Einleitende Gedanken zur Fantasy – Teil 1

Der Goldmann Fantasy Foliant I, herausgegeben 1983 von Peter Wilfert, enthält ein Vorwort des Herausgebers zur Serie Fantasy Foliant und darüber hinaus die Wiedergabe eines Interviews das Peter Wilfert  dem Börsenblatt des deutschen Buchhandels gegeben hatte.

Goldmann Fantasy Foliant I
Die damals neue Serie

Dazu merkte er an: „… Die dort aufgezeigten – und zugegebenermaßen subjektiven – Maßstäbe, Definitionen und Auswalkriterien für die Goldmann Fantasy-Reihe und für diesen Band sollen durch den Abdruck möglichst viele zum Nachdeneken und Diskutieren über Fantasy anregen…“

Nun auch 35 Jahre nach diesem Vorwort ist es anregend darüber zu reden. Abgesehen davon, dass es natürlich auch Werbung für Goldmann und die neue Fantasy-Reihe darstellt gibt es schon Ansatzpunkte für eine rege Diskussion.

Neu war mir zu Beispiel, der Bezug auf den russischen Literaturwissenschaftler Jurij Lotman (1922-1993) (den ich bis dahin nicht auf dem Radar hatte) und auf dessen strukturelle Textanalyse (Informationen zu diesem angesprochenen Aufsatz wären mir sehr hilfreich).

Kurz und schematisch dargestellt:

  1. Horror/Grusel/Schauer beschreibt zuerst die reale Welt und dann, wie in diese Welt ein übernatürlicher Kosmos mit Gespenstern und Dämonen einbricht, deren Existenz bekanntlich in der realen Welt verneint wird.
  2. Science Fiction entwirft eine Nicht-reale Welt. Teile der Lebenserfahrung des Lesers, aus der realen Welt, sind aber nur weitergedacht und in die Zukunft verlegt.
  3. Fantasy in ihrer echten (?) Form zeigt nur eine nicht-reale Welt. Dies ohne Bezüge auf unsere Reale.

Fantasy hätte demnach als einzige Form keinerlei Bezug oder Brücken zur realen Erfahrung des Lesers. Somit wäre Fantasy die extremste Form der Fuchtliteratur. Und hier schießt sich eine wohlbekannte, immer wieder bemühte, Diskussion an. Sind dies Romane für Eskapisten?

Frank Weinreich - polyoinos

Frank Weinreich – polyoinos

Schon 1939 veteidigte Tolkien die Fantasy ganz vehement gegen diesen Vorwurf:
„… „Wieso sollte jemand verachtet werden, der sich im Gefängnis befindet und versucht, herauszukommen und heimzugehen? Oder, sofern das nicht geht: wenn er über andere Themen nachdenkt und spricht als über Wärter und Kerkermauern?“…“ (nach: Frank Weinreich: Über Märchen. Tolkiens Sicht des Phantastischen. In: polyoinos.de, Oktober 1999.)

Und Wilfert stellt fest, dass Tolkiens Intention für Mittelerde war, ein positives, hoffnungvolles, natürliches Weltbild aufzuzeigen. Dies sei Tolkiens Grund gewesen, Mitteerde zu erschaffen. Für Toklien sei es die Abwendung von „Roheit und Häßlichkeit des modernen Lebens“ gewesen.

Für Peter Wifert ist der Wirklichkeitsbezug, durch das Angebot einer „alternativen Welt“, durch den Leser selbst zu meistern und leisten. Wobei er die „Heroic Fantasy“ oder „Sword and Sorvery“ in Grund und Boden verdammt. Diese leiste genau das nicht, dass durch den Vergleich mit dieser Welt, Erfahrungen und Erkenntnisse gestiftet werden.

Wird fortgesetzt …

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Corona Magazine, Ausgabe 02/2016

Corona ist Corona ist Corona …

Wie immer (bis jetzt) gibt es eine uneingeschränkte Ladeempfehlung. Natürlich schafft es kein Magazin, auch Corona nicht, nur Beiträge zu bringen, die man uneingeschränkt sehen will. Ist ja auch nicht Aufgabe eines Magazins (behaupte ich mal).

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Aber Corona schafft es (bis jetzt) immer etwas zu bringen, von dem ich der Meinung bin, dass es genau das ist, das es rechtfertigt, Speicherplatz auf meinem Kindle zu rechtfertigen.

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Verlag in Farbe und Bunt: Corona 08/2015 erschienen

Corona 8/2015

eCover-Ansicht

Marvels Ant-Man… es kommt nicht auf die Größe an!

Alles begann mit einer winzigen Werbekampagne. Und das im wahrsten Sinne des Wortes… Wieder einmal verstand sich Marvel hervorragend darauf, neugierig auf den neuesten Streich im Cinematic Universe zu machen. Heraus kam, nach Monaten des geschickten Anstachelns, ein Film, der hält, was er verspricht: Es kommt überraschenderweise tatsächlich nicht auf die Größe an! Fakt ist: Das Haus Marvel beweist mit dem neuesten Streich einmal mehr, dass es nicht nur der Flaggschiffe unter den Comichelden bedarf, um einen großartigen Film zusammen zu schustern. Mit Guardians of the Galaxy wurde dies schon einmal bewiesen – und die Rechnung geht auch mit Ant-Man wieder auf.

Mission: Impossible – Rogue Nation: Was lange währt, wird endlich gut?

Mission: Impossible ist ein Franchise, das sich ein wenig anschleicht. Man vergisst gerne, dass es existiert bis der nächste Film praktisch schon in den Startlöchern steht und dann geht alles sehr schnell. Eigentlich eine sehr passende Weise, in der Realität der Fiktion nacheifert. Seit dem 31. Juli (In Deutschland ab dem 6. August) bittet Tom Cruise zum nunmehr 5. Mal mit seinem Mega-Blockbuster Mission: Impossible – Rogue Nation in die Kinosäle der Welt und verspricht praktisch das gleiche wie die anderen Teile auch: Tom Cruise, Explosionen, Tom Cruise, wahnwitzige Stunts, Tom Cruise und eine Bedrohung, die so absurd ist, dass man sich fragt, aus welcher Clowns-Kiste sie herausgesucht wurde.

Kino

  • Pixels – Invasion der Flachwitze
  • Terminator Genisys – Wiederauferstehung eines Kino-Mythos?
  • Insidious 3 oder: der Fluch des dritten Teils
  • It Follows – Wenn das Gruseln zur Kunstform wird
  • Kino-Vorschau: Neuerscheinungen im August

Literatur in Print & Audio

  • Comic-Kolumne: Der eine Tag
  • Military SF: Bücher mit Bomben – Rachel Bachs Paradox-Trilogie
  • Kurzgeschichte des Monats

Weitere Inhalte

  • Phantastische Spiele: BattleLore – Zweite Edition
  • Wissenschaft: Neue Horizonte
  • Subspace Link – Neuigkeiten von über aller Welt

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