Kategorie: Magazin

Magazine #26 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Sprache im technischen Zeitalter, Heft 73/1980

Das Magazin „Sprache im technischen Zeitalter“ bringt immer wieder Artikel, welche im sekundärliterarischen Bereich der Phantastik von Interesse sind. So auch in diesem Heft des Jahres 1980 …


In diesem Heft finden sich zwei Artikel, einer genaueren Betrachtung wert sind.

  • Dietrich Wachler – Die Wirklichkeit des Phantoms. Über die Wirklichkeitskrise in der Science Fiction, Seite 15 – 28

… Wenn man die Science Fiction als einen Partner für kollektive Strömungen und gemeinsame Vorstellungen der vergangenen und gegenwärtigen Epoche ansieht, dann werden in ihrer Entwicklung als Gattung und in ihren einzelnen Werken verschiedene Stationen der fortschreitenden Realitätskrise deutlich sichtbar …

a.a.O., Kapitel II, Seite 17

  • Marianne Kesting – Zylinder und Schädelraum oder Beckett und die Verhaltensforschung. Zur Interpretation des „Depeupleur“, Seite 3 – 14

… Der Subjekt-Objekt-Bezug ist also nicht feststehend, es bleibt im Spielraum der Vermutungen, dem Reich des Möglichen […], dessen feststellbare Realität letztlich die des Buches ist. Als solche aber bietet sie, zusammen mit der Erfahrung Kafkas und seiner Verarbeitung dieser Erfahrung, denkwürdigen Einblick in das Zustandekommen von Fiktion und ihres Bedeutungsspielraums.

a.a.O., Seite 13

Also ein bisschen Genre-Betrachtung und ein bisschen Kafka. Mir hat die Besprechung von Herbert Franks „Dune“, im Beitrag von Wachler, im Besonderen weitergeholfen. Aber es ist ja auch derzeit einer meiner Schwerpunkte…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Walter Höller / Norbert Miller (Hrsg.)
  • Sprache im technischen Zeitalter
  • Heft 73/1980, 20 Jhrg.
  • Literarische Colloquium Berlin (LCB), Berlin (1980)
  • broschiertes Heft
  • 80 Seiten + 40 Seiten Literatur im technischen Zeitalter

derzeit leider vergriffen

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Ab dem zwanzigsten Jahrgang wurde „Sprache im technischen Zeitalter“ um eine Beilage „Literatur im technischen Zeitalter“ im Umfang von 40 Seite ergänzt
  • „Literatur im technischen Zeitalter“ beinhaltete nur Primärliteraturr





siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.

 

Robert N. Bloch, Gerhard Lindenstruth (Hrsg.): Arcana 19 — El Mundo Fantastico

Verlag Lindenstruth, Giessen, Mai 2014, Geklammertes Magazin im A5-Format, Phantastik/Horror, ISSN: 1610-7373, 64 Seiten, 4,- EURTitelillustration: N.N. / Innenillustrationen: Björn Ian Craig, Thomas Franke, N.N.https://www.verlag-lindenstruth.de

Die 19. Ausgabe des geschätzten Phantastik-Magazins „für klassische und moderne Phantastik“ der Herren Bloch und Lindenstruth beginnt gleich mit dem Höhepunkt, einer Kurzgeschichte des Hamburger Autors Ingo Scharnewski namens „1800“. Der […]

über Robert N. Bloch, Gerhard Lindenstruth (Hrsg.): Arcana 19 — El Mundo Fantastico


Siehe auch:

 

Science Fiction #18 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Andromeda Nachrichten, Nr. 265

Der SFCD meldet wieder eine neue Ausgabe seines Clubmagazins. Wie üblich sehr informativ und interessant, also was spricht dagegen zuzugreifen. Die Druckausgabe erhaltet ihr über den Verein, die elektronische Ausgabe könnt ihr hier herunterladen. Viel Vergnügen …


SFCD e.V. (Hrsg.)
ANDROMEDA NACHRICHTEN 265
SFCD, Winnert (2019), Magazin A4 broschiert, 100 Seiten

Der Inhalt:

Nominierungen zum Kurd-Laßwitz-Preis 2019
Seraph 2019

Fantasy
Science-Fiction
Zwielicht
Cinema
e:Games
Perry Rhodan
Science
Fanzine:Kurier
Reissswolf
Story:Files – Johannes Tosin: Greedy Greed. Die große und die kleine Gier

Das Titelbild stammt von Andreas Schwietzke.

Antiquarisch gesichtet: verlagsfrisch über den Verein zu beziehen oder Download (Siehe oben)


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.
 

Magazine #18 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Follow, Nr. 439

Fantasy nicht nur zu lesen, in Filmen und Spielen zu konsumieren, sondern Fantasy zu entwickeln und eine eigene Welt zum Leben zu erwecken, das ist FOLLOW. Seit 1966, und damit länger als irgendeine andere Gruppierung in Deutschland, beschäftigt sich dieser etwas andere Verein mit der Simulation einer Fantasy-Welt: Magira …


Fantasy Club e.V. - Follow, Nr. 439
Fantasy Club e.V. – Follow, Nr. 439

Sabine Erdmenger/Ralf Zeise
Follow, Nr. 439
Vereinsmagazin des Fantasy Club e.V.
Fantasy Club e.V., Wolfburg (2018), Taschenbuch, 542 Seiten
ISBN: ohne

Magira ist eine Fantasy-Welt mit einer Vielzahl von Völkern, Kulturen und Göttern, eine Welt der Magie, der Sagen und Legenden. Die Herrscher scharen ihre Völker oder Gemeinschaften, auch Clans oder Magiragruppen genannt, um sich, um eine bestimmte Kultur zu entwickeln. Im Laufe der Jahre entstanden hunderte von Kultur- und Landesbeschreibungen, Geschichten, Legenden und Lieder. Magira dürfte wohl zu den am besten ausgearbeiteten Fantasywelten weltweit gehören. Und nicht zuletzt durch Rede und durch phantastische Gewandung unterstrichene Darstellung erdachter Persönlichkeiten – sei es Magier, Krieger, Wanderer, Schmied, Händler, Elf, Dieb oder Pirat – erreichen manche Kulturen einen enormen Facettenreichtum und tragen so dazu bei, dass die ganze Welt Magira »atmet«. …

Interessant in dieser Ausgabe:  Die Gesetze Follows

Für Interessierte:

Antiquarisch gesichtet: nur über Mitgliedschaft – 42 Euro pro Jahr


siehe auch (Auszug):


 

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

 

Magazine #15 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Quarber Merkur 119

Franz Rottensteiners ehemals „unillustrierte Literaturzeitschrift“ Quarber Merkur, 1963 unter dem Schlachtruf „Kampf der verderblichen Schundliteratur“ vom ehemaligen Herausgeber der „Phantastischen Bibliothek“ im Suhrkamp-Verlag gegründet, erscheint seit 2010 im Verlag Lindenstruth. …


Quarber Merkur 119
Quarber Merkur 119

Franz Rottensteiner
Quarber Merkur, Nr. 119
Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik
Lindenstruth, Gießen (2018), Taschenbuch, 278 Seiten
ISBN 9783934273986

Der Quarber Merkur ist die einzige Zeitschrift im deutschen Sprachraum, die sich kritisch mit allen Erscheinungsformen des Phantastischen beschäftigt – von der unheimlichen Erzählung bis hin zur Science Fiction – und selbst in amerikanischen Nachschlagewerken berücksichtigt wird.

Zum Inhalt:

  • Erik Simon: Verlage und Publikationsformen der DDR-SF
  • Franz York Haarmann: Star Wars – Machtfantasie einer Fantasymacht
  • Agnieszka Gajewska: Aufspaltung (Teil 2)
  • Martin Alexander Sieber: Thomas Glavinic€’  »Die Arbeit der Nacht«
  • Christian Schobeß: Willkommen im Überwachungsstaat! Torkelnde Kinder in Joachim Zelters Roman »Schule der Arbeitslosen«
  • Wolfgang Both: Utopie, Theorie, Realisierung. Die Popularisierung der Weltraumfahrt durch die deutschen Raketenpioniere
  • Wladimir Borissow: Den Schritt der Denkmäler hören
  • Dennis Mombauer: Genre-Experimente: Cordwainer Smith
  • Kurt J. Fickert: Kafkas »Gehilfen« aus dem Schloß
  • Sophie Holzberger: Das politische Unbewusste in »Simulacron-3« und den Filmen »Welt am Draht« und »The Matrix«
  • Michael K. Iwoleit: Determiniertheit und Ekstase. Verborgene Motive in den Kurzgeschichten von James Tiptree, jr.
  • Rainer Eisfeld, Christian Hoffmann, Almut Oetjen, Franz Rottensteiner, Matthias Schmid, Erik Simon, Holger Wacker: Der Seziertisch

Dumm nur, dass die deutsche Post in ihrer letzten Tarifänderung den „Buchversand“ ersatzlos entfernt hat. Das wird für Österreicher wieder ein Verteuerung mit sich bringen …

Hier geht’s zur Verlagsseite

Antiquarisch gesichtet: Verlagsneu – Kleinster Preis: 16.00 EUR, größter Preis: 16.00 EUR, Mittelwert: 16.00 EUR


siehe auch (Auszug):


 

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.