Kategorie: Magazin

Magazine #61 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Blätter für Volksliteratur, Nr. 2, April 2022 – Dr. Peter Soukup (Hrsg.)

Dr. Peter Soukup (Hrsg.)
Blätter für Volksliteratur, Nr. 2, April 2022
Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2022)
ISSN 0006-4483

Rolf Mauerhardt – Clifford D. Simak – Romanheft-Sammler – Jugendgefährdendes – Aliens …

Wieder ist es Zeit für eine neue Magazinausgabe. Die Blätter für Volksliteratur sind in der Nummer 2, April 2022, erschienen. Wie immer ist doch einiges an interessanten sekundärliterarischen Beiträgen zur Phantastik im Inhalt vorhanden…


Zunächst eine Erinnerung an den Verleger und Autor Rolf Mauerhardt. Am Ende der 40er-Jahre startete er die Science Fiction Reihe „Im Jahre 2000“ und schrieb dazu das erste Heft unter dem Pseudonym Carlos da Silver selbst. Er selbst erlebte das Jahr 2000 knapp nicht mehr. Er starb am 20. Juni 1999, 80ig-jährig.
Als Pionier der Science-Fiction-Literatur gilt Clifford D. Simak. Robert M. Christ hat über diesen Autor ein Essay geschrieben. …

Seine Romane und Erzählungen zeichnen sich durch Humanität und feinsinnigen Humor aus, wobei die Technik häufig in den Hintergrund gedrängt wird, und handeln zumeist von einfachen Leuten, Farmer und Kleinstädtern, die zunächst unvermutet in nicht überschaubare Situationen geraten und dabei durch Türen und Tore mit anderen Dimensionen und Parallelwelten in Kontakt treten. Hinzu gesellen sich bizarre Fabelwesen, einsame Roboter, sprechende Hunde, sympathische Gespenster, listige Kobolde oder fremdartige außerirdische Besucher. Das sind die phantastischen Welten des aus den USA stammenden Schriftstellers Clifford D. Simak, …

Auszug 'Clifford D. Simak …', Seite 8-14

Erinnerungen des Dr. Peter Soukup schließen sich an oben genannte Essays an und umfassen den vor 20 Jahren zuletzt erschienen schweizerischen „Romanheft-Sammler“ und an Jugendgefährdendes aus der guten alten Zeit. Insbesondere an „Pie Grieche“ der eher dunkles Schriftgut zu Vampiren und sonstigen dunklen Gestalten beinhaltete. Zum Abschluss dann noch ein Artikel von Heinz Pscheidt zu Heftromanen mit dem Thema Aliens wie Marsmenschen, Marsmonster und sonstigen Nicht-Erdlingen. Ein kurzweiliges Heft ergibt das allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dr. Peter Soukup (Hrsg.)
  • Blätter für Volksliteratur, Nr. 2, April 2022
  • 61. Jahrgang
  • Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2022)
  • Heft A5, Klammerbindung
  • 24 Seiten
  • ISSN 0006-4483

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Der Heftroman wird 100 – von Luzia Schrampf  – auf derstandard.at

Zwischen den Kriegen zählte man mehr als 100 Heftromanserien im deutschen Sprachraum. Nach dem 2. Weltkrieg gab es zahlreiche Verlagshäuser in Österreich, wie den Wiener Verlag Rolf Mauerhardt oder den E. Schwicker Verlag in Linz, der die „El Coyote“-Serie herausgab. Das „Schmutz und Schund“-Gesetz zum Schutze der Jugend, das 1950 in Kraft trat, und eine Verbreitungsbeschränkung setzten vielen dieser Verlage zu. …

Auszug


  • [Artikel] Clifford D. Simak in der WIKIPEDIA

Clifford Donald Simak (* 3. August 1904 in Millville, Wisconsin, USA; † 25. April 1988 in Minneapolis, Minnesota, USA) war ein US-amerikanischer Journalist und Science-Fiction-Autor böhmischer Abstammung. Simak gilt als einer der „Großen Meister“ der Science Fiction und ist durch zahlreiche Preise innerhalb des Genres geehrt worden.…

Auszug


  • [Bibliographie] Der Romanheft-Sammler auf romanhefte-info.de

 Insgesamt sind 28 Ausgaben von 1996 bis 2002 erschienen.

Auszug


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Magazine #60 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Andromeda Nachrichten, Nr. 276 – Sylvana Freyberg (Hrsg.)

Sylvana Freyberg
Andromeda Nachrichten, Nr. 276
SFCD, Dossenheim (2022)
ISSN 0934-3318

Neue Herausgeberin – neuer Schwung – mal sehenob von Dauer

Die zweite Ausgabe von Andromeda Nachrichten, unter der Nummer 276, von Slvana Freyberg macht einen guten Eindruck. Sie verwendet mehr Farbe im Heft und das tut dem Magazin optisch gut. Ob die Anzeigen, News und Informationen etwas bringen wird man in Zukunft sehen – es ist einen Versuch wert. Jedenfalls ist der Anteil der Essays verbessert und das freut mich besonders. Ob anhaltend, wird auch in Zukunft zu beurteilen sein. …


Da hätten wir einmal einen Artikel zu Robert Brenner, an dessen 90. Geburtstag damit erinnert werden sollt. Leider ein Nachdruck aus dem Magazin „phantastisch!, Nr. 84„, aber dort erschien der Text gekürzt, was wiederum ein positiver Aspekt für AN 276 ist. Hermann Ritter bietet in diesem Text einen sehr gründlichen Überblick über das Schaffen von Robert Brenner und mit Unterstützung des Bildmaterials bekommt man schon Lust diesen literarischen Einlassungen auch praktisch zu folgen. …

Es ist schade, dass die Stimme dieses Autors nach Ärger mit dem Verlag verstummt ist. Man wünscht sich eine Komplettausgabe in einer schönen Edition mit den Originalillustrationen – nicht nur aus nostalgischen Gründen, sondern auch um zu beweisen, dass Robert Brenner mit Lee Casimir sehr wohl einen Platz an der Seite von „Jugendhelden“ wie Mark Brandis oder Perry Rhodan verdient hat. Man darf ja träumen…

Auszug 'Fazit'

Interessant auch der Artikel von Ju Honisch über die Musikgattung Filk und der Artikel von Thomas Harbach in der Abteilung Nostalgia, „The Courier Who Came in from the Other Europe„. Auch die Rezension über die vierbändige „Europe in Autumn“-Serie würde Lust auf mehr bringen, aber leider ist die Serie nicht in Deutsch erschienen (soweit ich weiß). Ich finde es etwas fehl am Platz, dass in einem Magazin wie Andromeda Nachrichten, einem Mitgliedermagazin mit deutschsprachigem Publikum, derart umfangreiche Rezensionen fremdsprachiger Veröffentlichungen erscheinen. Gibt es keine deutschsprachigen Veröffentlichungen die dergleichen wert wären? Aber, ich sehe ein, ein Magazin muss gefüllt werden, und der nächste Redaktionschluß ist immer näher als man glaubt.

Das jedenfalls war Jammer auf hohem Niveau. Das Heft ist empfehlenswert und die üblichen Rezensionskapitel sind auch interessant und hilfreich. Bitte weiter so …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Silvana Freyberg
  • Andromeda Nachrichten, Nr. 276
  • 53. Jahrgang, Januar 2022
  • SFCD, Dossenhaim (2022)
  • Magazin, A4, Klebebindung
  • 350 Exemplare
  • 128 Seiten
  • ISSN 0934-3318

derzeit antiquarisch leider kaum greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Robert Brenner in der WIKIPEDIA

Robert Brenner (* 8. Januar 1931 in Salzburg) ist ein österreichischer Schriftsteller und Physiker. …

Auszug


  • [Artikel] Dave Hutchinson in der WIKIBRIEF

Dave Hutchinson ist ein Science-Fiction- Autor, der 1960 in Sheffield in England geboren wurde undan der University of Nottingham Amerikanistik studierte. Anschließend wechselte er in den Journalismus und schriebfast 25 Jahre langfür The Weekly News und The Dundee Courier. Bekannt wurde er durch seinemehrfach nominierte Fractured Europe- Reihe. Der dritte Roman, Europe in Winter, wurde mit dem BSFA Award als bester Roman ausgezeichnet.…

Auszug


  • [Artikel] Filk in der WIKIPEDIA

Filk ist eine Musikrichtung, die sich formal an Folk anlehnt – daher der Name – und inhaltlich Science-Fiction- und Fantasy-Themen verwendet. Auch Musik aus Rollenspielen (insbesondere LARP) zählt mit zu diesem Genre. Beim Filk hat der Liedtext einen besonderen Stellenwert, da in den Liedern oft Geschichten erzählt oder Bezüge auf literarische Vorlagen genommen werden. Auch Parodien sind beliebt. Filk wurde erstmals in den 1960er Jahren im englischsprachigen Gebiet als eigenständige Musikrichtung identifiziert. …

Auszug


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Magazine #59 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Nova 31 – Michael Haitel (Hrsg.)

Nova, Nr. 31
p.machinery, Winnert (2022)
ISBN 9783957652706

Magazin für spekulative Literatur

Die neue Nummer des bekannten Magazins hat es, in sekundärliterarischer Sicht – in sich. Das Magazin bringt drei Beiträge und zwei davon sind sehr speziell. So speziell, dass man in Leserkreisen laut und deutlich vernehmen kann: „Lese ich nicht, interessiert mich nicht“. Das ist schade, aber teilweise verständlich …


Zunächst haben wir da mal Wolfgang Asholt mit seinem Essay über Michel Houellebeq und seinen Roman „Unterwerfung“. Der Essay ist nicht neu, er erschien 2016 in Romanische Studien 3, und kann auf romanischestudien.de heruntergeladen werden (siehe bei weiterführende Links). Allerdings sind hier im Text die Quellenangaben inkludiert, welche im Download fehlen und die, im Download fremdsprachigen, Zitate sind übersetzt. Zusätzlich wurde der Abschnitt „Eine ‚deutsche‘ Rezeption?“ eingefügt. Es handelt sich um den (überarbeiteten und erweiterten) Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30.6. – 2.7. 2015). Interessant zu lesen, aber nicht einfach (zumindest für mich war es das nicht) …

Die politische „Unkorrektheit“ wird offensichtlich vom deutschen Publikum besonders geschätzt: Neben Frankreich verkauft sich Houellebecq in Deutschland am besten. […] Allgemein formuliert vollziehen die Romane Houellebecqs einen Übergang von einer dekadent-desaströsen Gegenwart in eine konfliktfreie Zukunft, die je nach Geschmack als Utopie oder Dystopie gelesen werden kann. Die Frage ist, ob Houellebecq mit seinen Provokationen ein „Überzeugungstäter“ ist oder ob er provoziert, um (noch) mehr Aufmerksamkeit zu erreichen. …

Auszug 'Eine 'deutsche' Rezeption', Seite 286-287

Der zweite Essay stammt von Dr. Manuel Mackasare dessen Schwerpunkt derzeit Ernst Jüngers spätere Schriften sind. Hier haben es ihm im Besonderen die „Gläserne Bienen“ des Autors angetan. Ein Roman aus dem Jahre 1957. Mackasare versucht, die futurologischen Perspektiven daraus zu extrahieren. Voriges Jahr hat er in Ingo Irsigler/Dominik Orth (Hrsg.), „Roboter, Künstliche Intelligenz und Transhumanismus in Literatur, Film und anderen Medien“, Winter, Heidelberg (2021), ISBN 978-3-8253-7205-7, bereits die „Prognosen zur Robotik – Zukunftswissen in Ernst Jüngers Roman Gläserne Bienen“ veröffentlicht bekommen. Inwieweit diese beiden Essays den gleichen Inhalt haben kann ich derzeit nicht sagen, da ich das Buch (noch) nicht in meiner Bibliothek habe. Ich vermute aber doch einiges an Duplizitäten. Mal sehen. Mir hat der Essay aber gefallen, weil er mich ein bisschen in das Thema Ernst Jünger eingeführt hat und so wertvoll für mein Wissen war.

Der dritte sekundärliterarische Teil ist ein Kurz- – nein, Kürzestporträt – des Künstlers Helmut Wenske von Michael K. Iwoleit. Das die Vitae der mitwirkenden Autoren mitgeliefert werden freute mich, da dieses Goodie heutzutage sehr vernachlässigt wird.

Eines fällt allerdings noch auf. Während die Stories im Buch allesamt eine Einleitung erhalten haben, werden die Essays unkommentiert, ja fast lieblos, dem Publikum vorgesetzt. Gerade bei sekundärliterarischen Texten dieser Provenienz würde aber eine Kommentierung durchaus Sinn ergeben und allenfalls weniger routinierten Lesern etwas in die Hand geben, das sie unterstützt. Oder – hat man das selbst nicht genau gewusst, was man da veröffentlicht? Jedenfalls sollte da Thomas A. Sieber als Spartenredakteur da in Zukunft noch etwas nachbessern …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Nova, Nr. 31
  • Magazin für spekulative Literatur
  • p.machinery, Winnert (2022)
  • Taschenbuch
  • Magazin
  • 328 Seiten
  • ISBN 9783957652706
  • ISSN 1864 2829

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 19,15, Mittelwert: € 17,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  •  
  • [Artikel] Wolfgang Asholt in der WIKIPEDIA

Wolfgang Asholt (* 3. Mai 1944 in Brackwede) ist ein deutscher Romanist. …

Auszug


  • [Artikel] Dr. Manuel Mackasare auf staff.germanistik.rub.de

Aufsätze

  • Zur diachronen Entwicklung der Deutschdidaktik. Ein Vergleich des späten 19./frühen 20. Jahrhunderts und der Gegenwart. In: Textes & Contextes – Themenheft 2019: Diachronische Ansätze zur Erforschung von Fachdiskursen und -kulturen, 1/2020. (15 Seiten) (Mit Carolin Kull) (im Erscheinen)
  • Menschheit versus Animalität. Friedrich Schillers Gesellschaftsutopie. In: Gerd Jüttemann (Hrsg.): Menschliche Höherentwicklung, Lengerich 2019. (zehn Seiten) (im Erscheinen) …

Auszug


  • [Downlaod] Vom Terrorismus zum Wandel durch Annäherung: Houellebecqs ‚Soumission‘ – von Wolfgang Asholt – auf

Zusammenfassung: Political Correctness in der Literaturwissenscha􀈻t? — Houellebecq und der „Terrorismus“ — Wandel durch Annäherung: Political Correctness und Soumission? — Anti-Correctness oder Markstrategie? Es handelt sich um den Text eines Vortrags beim von Ursula Hennigfeld und Elmar Schafroth organisierten Workshop „Zensur, Political Correctness und Terrorismus“ (Universität Düsseldorf, 30. Juni – 2. Juli 2015).
Schlagwörter: Houellebecq, Michel; Soumission; Political Correctness; Terrorismus; Islam …

Auszug


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Magazine #58 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Blätter für Volksliteratur – Dr. Peter Soukup (Hrsg.)

Dr. Peter Soukup (Hrsg.)
Blätter für Volksliteratur, 2022/01, Jänner 2022
Freunde der Volksliteratur, Wien (2022)
ISSN 0006-4483

Perry Rhodan, Bram Stoker, Arthur Machen und ein interessanter Artikel zu Sammlern…

Ein neues Jahr, ein neuer Jahrgang, der 61. Jahrgang für die „Blätter der Volksliteratur“. Wie jeden Jänner mit der doppelten Seitenzahl und aus diesem Grund auch mit längeren Artikeln. Besonders Robert M. Christ hat sich gleich mit zwei Artikeln eingestellt …


Zunächst einmal hat der Herausgeber selbst eine Rückschau zum Thema „60 Jahre Perry Rhodan – Der Held der erfolgreichsten SF-Serie“ gestaltet. Sie bringt natürlich nichts Neues, aber sie ist mit viel Herzblut dem Magazin mitgegeben. Danach bespricht Robert M. Christ den Schöpfer von Dracula, Bram Stoker, biographisch und die Coverabbildungen, obwohl schwarz/weiß gefallen. …

Die Erinnerung an Dracula und seinen Schöpfer hält Irland mit zahlreichen Attraktionen aufrecht. Das ganze Jahr besuchen Touristen Bram Stokers Geburtsort bei Dublin „Castle Dracula on Clondarf“. Hier werden Stokers Charaktere lebendig, wobei die Show im einzigartigen Graveyard Theater (Friedhoftheater) Nervenkitzel ohne Ende verspricht, nicht zuletzt dank ihrer überzeugenden Schauspieler…

Auszug 'Bram Stoker,…', Seite 9-16

Fortgesetzt wird dann mit einem sehr interessanten Artikel mit dem Titel „Wie man zum Umschlagfetischisten wird“ von Mirko Schädel. Ein Artikel über die Sammelleidenschaft von Buchumschlägen in Papierform. Ein sehr spezielles Sammelgebiet, das aber sehr interessant scheint. Den Abschluss der phantastische Themen wird dann wieder von Robert M. Christ gestaltet, der einen  zweiten biographischen Artikel zu „Arthur Machen, ein Meister der Horrorgeschichten“ präsentiert. Alles in allem ein sehr gelungenes Beispiel des Magazins …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dr. Peter Soukup (Hrsg.)
  • Blätter für Volksliteratur, 2022/01, Jänner 2022
  • Freunde der Volksliteratur, Wien (2022)
  • Magazin, A5, Klammerngebunden
  • 48 Seiten
  • ISSN 0006-4483

derzeit antiquarisch leider kaum greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Bram Stoker in der WIKIPEDIA

Abraham „Bram“ Stoker (* 8. November 1847 in Clontarf bei Dublin; † 20. April 1912 in London, England, Vereinigtes Königreich) war ein irischer Schriftsteller. Er wurde hauptsächlich durch seinen Roman Dracula bekannt. …

Auszug


  • [Artikel] Arthur Machen in der WIKIPEDIA

Arthur Machen (* 3. März 1863 in Caerleon, Wales; † 15. Dezember 1947 in Beaconsfield, Buckinghamshire) war ein walisischer Autor phantastischer Geschichten. …

Auszug


  • [Artikel] Diese schönen Bücher könnten auf den Catwalk gehen – von – auf welt.de

Wenn Bücher Plakat spielen, heißt das Schutzumschlag. Ein Prachtband zeigt nun Buchumschläge der Weimarer Republik. Eine Feier auf die Außenhaut der Literatur – und ihre Designer. …

Auszug


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #15: Alle Jahre wieder … in: Phantastisch!, Nr. 85

Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
Phantastisch!, Nr. 85
Atlantis, Stolberg (2022)
ISSN 1616-8437
Seit mehr als einem halben Jahrhundert ist J. R. R. Tolkiens „DER HERR DER RINGE“ das Herzstück der Hobbit Presse

Grundsätzlich ist natürlich das gesamte Heft von Phantastisch!, Nr. 85, eine Empfehlung – durch die Bank. Allerdings, wie oft, gibt es Artikel, die mehr hervorzuheben sind, als andere. In diesem Fall ist es der Artikel von Horst Illmer und Matita Lang zu den verschiedenen Ausgaben des HdR …


Ich bin ja auch Besitzer der einen oder anderen Ausgabe von HdR – unter anderem der ledergebundenen von 2003 und der letzten, mit den Illustrationen von Tolkien, aber es ist schon interessant, welche deutsche Ausgaben es im Laufe der Zeit so  noch gegeben hat.. Hier bietet die kommentierte Bilderstrecke im Atlantis-Werk einen schönen Einblick …

Außerdem wollen wir uns mit einem für uns (und hoffentlich auch für Sie) besonders spannenden Aspekt beschäftigen: Das Erscheinungsbild der deutschsprachigen Ausgaben des Buchs hat sich seit dessen erstem Erscheinen 1969 bis heute ständig verändert. Wer ist dafür eigentlich verantwortlich? Und wie viele Varianten von „Der Herr der Ringe“ können Sammler*innen in ihren Regalen aufstellen? …

Auszug 'Essay', Seite 38-49

Kurz gesagt – 28 unterschiedliche Ausgaben werden aufgezählt und besprochen. Großteils auch mit Bildmaterial vorgestellt. Darunter auch ein doppelseitiges Bild aus der ledergebundenen Ausgabe der Anhänge aus dem Jahr 2003. Ein sehr interessanter Artikel, der auch den Grafikern einen breiten Raum einräumt. Besonderes Schmankerl – die dazugehörige Bibliographie kann man auf der Verlagsseite downloaden (siehe weiterführende Links). Bei Interesse an den anderen Beiträgen siehe das Inhaltsverzeichnis im Bilderkarussell …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Klaus Bollhöfener (Hrsg.)
  • Phantastisch, Nr. 85
  • Seit über zwanzig Jahren  das Magazin für Science Fiction, Fantasy & Horror
  • Atlantis, Stolberg (2022)
  • Magazin, A4, Klammerngeheftet
  • 88 Seiten
  • ISSN 1616-8437

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Bibliographie] J.R. R. Tolkien – Der Herr der Ringe – Bibliografie der in deutscher Sprache erschienenen Ausgaben (1969–2021) – von Horst Illmer – auf phantastisch.net

# 1 / 1969/70 (Erstausgabe, 3 Einzelbände,
Leinen mit Schutzumschlag)
Tolkien, J. R. R.
DER HERR DER RINGE. Band I –
Die Gefährten.
Ü: Margaret Carroux & E. M. von Freymann
(The Fellowship of the Ring. Being the First
Part of the Lord of the Rings / 1954)
Stuttgart, Klett, 1969, 491 S.
+ 1 gefaltete Karte
* Hobbit Presse / 22 x 14,5 / Ln. m. SU /
Umschlag von Heinz Edelmann; blaugrauer Kopffarbschnitt / keine ISBN /
Verlagsnr. 90808

Auszug Artikel


  • [Bibligraphie] Der Herr der Ringe (Ausgaben) – von anonym – auf ardapedia.org

Auf dieser Seite werden einige wichtige Ausgaben des Romans Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien vorgestellt, sowohl in englischer wie in deutscher Sprache. Sowohl die Ausstattung wie auch inhaltliche Merkmale werden vorgestellt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Herr der Ringe – Drei Übersetzungen aus der Sicht eines langjährigen Fans – von Eva Bergschneider – auf hobbitpresse.de

Meine erste Begegnung mit dem Fantasy-Klassiker Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien erlebte ich mit der Übersetzung von Margaret Carroux. Die Bücher Die Gefährten, Die zwei Türme und Die Rückkehr des Königs faszinierten mich wie wenige andere zuvor und sorgten dafür, dass ich nachhaltig der Phantastischen Literatur verfiel. Der antiquiert klingende Stil störte mich nicht, passte er doch hervorragend zum mittelalterlichen Setting der Geschichte. Darüber, ob die Übersetzung werkgetreu vorgenommen wurde oder die Formulierungen dem deutschen Sprachgebrauch entsprachen, machte ich mir als Jugendliche keine Gedanken. Ich kannte ja Tolkiens Originaltext nicht, den Sammelband The Lord of the Rings kaufte ich erst viele Jahre später. Nämlich dann, als sich der erste Teil von Peter Jacksons Herr der Ringe-Verfilmung ankündigte.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.