Kategorie: Feministische SF

Science Fiction #119 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Utopias Geschlechter – Rolf Löchel

Rolf Löchel
Utopias Geschlechter
U. Helmer, Sulzbach/Taunus (2012)
ISBN 9783897413368
 
Gender in deutschsprachiger Science Fiction von Frauen
 
Hier wird die Science Fiction-Literatur im Kontext der sich wandelnden Frauenbewegung betrachtet. Vom ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die Neuzeit kommen Frauen als Autorinnen zur Sprache und deren Geschlechterkonstruktion in ihren Werken …

 
Feministische Science Fiction und Geschlechterkonstruktion in der Science Fiction zählen zu Rolf Löchels Forschungsschwerpunkten. Neben den Abschnitten über die Geschlechterkonstruktion in den SF-Schriften während, zwischen und nach den beiden Frauenbewegungen, bespricht er auch das literarische Motiv der Sexualität und der damit verknüpften Ehe- und Reproduktionstechnologien…
 
Innerhalb der chronologischen Ordnung werden die Werke der Autorinnen nicht jeweils separat untersucht, sondern gemeinsam unter je bestimmten Aspekten beleuchtet. Dabei werden insbesondere in den die Zeiten während und unmittelbar nach den beiden Wellen der Frauenbewegung behandelten Anschnitten auch die Bezüge der untersuchten Werke zu diesen Bewegungen in den Blick genommen. Zunächst aber werden die Autorinnen und ihr jeweiliges Œuvre in meist nur wenigen Zeilen vorgestellt …
Auszug 'Einleitung', Seite 9-15
 
Ein umfangreicher Anmerkungsblock und ein umfangreiches Literaturverzeichnis runden den Band ab. Diese Monographie, die erstmal die Geschlechterkonstruktion in der deutschsprachigen Science Fiction-Literatur von Frauen bespricht, ist zwar schon 10 Jahre alt, aber sicherlich einige Lesestunden wert. …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rolf Löchel
  • Utopias Geschlechter
  • Gender in deutschsprachiger Science Ficiton von Frauen
  • U. Helmer, Sulzbach/Taunus (2012)
  • broschiert, Klebebindung
  • 346 Seiten
  • ISBN 9783897413368

Kleinster Preis: € 17,35, größter Preis: € 57,45, Mittelwert: € 26,02

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  • keine
  • [Artikel] Rolf Löchel auf literaturkritik.de

Rolf Löchel ist freier Autor und schreibt seit 1999 für literaturkritik.de.
Ebenfalls 1999 gründete er zusammen mit anderen den Arbeitskreis Zukunft des Zentrums für Gender Studies und feministische Zukunftsforschung an der Philipps Universität Marburg, dem er bis zu dessen Auflösung im Jahre 2009 angehörte. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Rolf Löchel: Utopias Geschlechter. Gender in deutschsprachiger Science Fiction von Frauen. 2012. – von Luise F. Pusch – auf fembio.org

Rolf Löchel ist vermutlich unter den KennerInnen feministischer Literatur der beste. Für das online-Magazin literaturkritik.de hat er seit 1999 sagenhafte 952 Rezensionen geschrieben, das sind sechs pro Monat über einen Zeitraum von 13 Jahren. Ich versuche, keine dieser Rezensionen zu verpassen, und so sind Rolf Löchels Rezensionen oft die einzigen, zu denen ich komme. Als Arbeitsschwerpunkte gibt er bei literaturkritik.de folgendes an: Geschlecht in Literatur, Film und Philosophie; feministische Literaturwissenschaft; dekonstruktiver Feminismus und Gender Studies; feministische Science Fiction; Geschichte der Frauenbewegung. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Liste deutschsprachiger Science-Fiction-Autorinnen oin der WIKIPEDIA

Die Liste deutschsprachiger Science-Fiction-Autorinnen ist eine Zusammenstellung von Schriftstellerinnen, die mindestens ein literarisches Werk im Science-Fiction-Genre, einschließlich Subgenres wie beispielsweise Steam- und Cyberpunk, post-apokalyptische oder Gesellschafts-Dystopie oder Utopie, Space Opera oder Military-SF veröffentlicht haben. Sie beinhaltet eine Werkauswahl von Frauen geschriebener deutschsprachiger SF-Literatur seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert. Die Liste ist alphabetisch sortiert und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

Science Fiction #87 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die maskierte Utopie – Regina Binder

Regina Binder
Die maskierte Utopie
Lang, Frankfurt/Main (1996)
ISBN 3631487940
ISSN 0721-3301
 
Feminismus und Science Fiction
 
Ja, auch 1996 schon ein Thema. Gibt es feministische Science Fiction? Dieser Fragestellung geht Regina Binder in dieser Untersuchung nach. Binder sieht im Unterschied  zwischen Utopie und Science Fiction ein Spannungsverhältnis zwischen dem gesellschaftspolitischen Anliegen von feministischen Autorinnen und dem technikbelastetem Schwerpunkt des Science Fiction Mainstreams als „Männergenre“ …

 
Natürlich bespricht sie auch gattungstechnische Belange und untersucht das Motiveninventar feministischer Science Fiction. Interessant auch ein Exkurs: „Der künstliche Mensch zwischen Mystik und Rationalisierung, Monster, Roboter, Androiden“…
 
Die Betrachtung der SF-Gattungskonventionen lässt ein auf verschiedene Ebenen angesiedeltes Spannungsverhältnis zwischen SF, dem Männergenre par excellence, und der Artikulation feministischer Weltsicht vermuten. Es ist das Anliegen dieser Arbeit, die Widersprüche zwischen den beiden Phänomenen aufzuspüren, zu benennen und ihre Manifestationen in der literarischen Praxis sichtbar zu machen …
Auszug 'Zur Einleitung', Seite 13-17
 
Diese, mit Unterstützung der Kulturabteilung des Magistrates der Stadt Wien erstellte, Untersuchung schließt mit einer ansehnlichen Bibliographie von Sekundärliteratur und sollte bei an diesem Thema Interessierten jedenfalls in der Bibliothek zu finden sein…
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Regina Binder
  • Die maskierte Utopie
  • Feminismus und Science Fiction
  • Lang, Frankfurt/Main (1996)
  • Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1555
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 172 Seiten
  • ISBN 3631487940

Kleinster Preis: € 17,95, größter Preis: € 49,66, Mittelwert: € 17,95

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  • keine
  • [Artikel] zur Autorin Regina Binder auf peterlang.com

Die Autorin: Regina Binder wurde 1963 in Wien geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften Eintritt in die Bundesverwaltung und berufsbegleitendes Studium der Deutschen Philologie sowie der Anglistik und Amerikanistik. .…

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Science Fiction – Informationen zur Deutschdidaktik – von Werner Wintersteiner – auf Fide.aau.at

Das vorliegende Heft, das all diese Fragen keineswegs beantwortet, will doch einigeOrientierungen auf der Fahrt durch das SF-Universum bieten. Dabei kann man nichtgrundsätzlich genug beginnen. Zur Einstimmung diskutiert denn auch WOLFGANGMÜLLER-FUNK in seinem Essay »Gott ist Zeit« am Beispiel Ernst Blochs den Zusam-menhang von Mythos und Zukunftsvorstellungen – ein Aspekt, den auch MarkusKreuzwieser in seiner Analyse der »Star-Wars«-Filme wieder aufgreift.…

Auszug Artikel


  • [Download] Erzählstrukturen und Motive der fantastischen und Science-Fiction- Literatur in Oswald Levetts Zeitreiseroman „Verirrt in den Zeiten“ (1933) – von Jennifer Lang – auf univie.ac.at

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem 1933 veröffentlichten Roman Verirrt in den Zeiten des österreichischen Erzählers Oswald Levett. Da die Erzählung sowohl Züge der Fan-tastik als auch der Science-Fiction trägt, wird ausgesuchten charakteristischen Erzähltechni-ken und Motiven dieser zwei Genres auf den Grund gegangen.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #61 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Science Fiction Almanach 1981 – H. J. Alpers (Hrsg.)

H. J. Alpers (Hrsg.)
Science Fiction Almanach 1981
Moewig, München (1980)
ISBN 3811835068
Frauen und Science Fiction

Der ersten Band der siebenbändigen Moewig-Subreihe der „Science Fiction Almanache“ aus dem Jahr 1981 hatte der immer wiederkehrende Thema „Frauen und Science Fiction“ zu Thema. Angeblich soll diese Anthologie die erste sein, die im deutschen Sprachraum der weiblichen Science Fiction gewidmet wurde …


Wobei sich an den Beispielen nicht sonderlich viel verändert hat. Vinge, Bradley und die Rolle der Frau in der Science Fiction. Da hat sich auch in der Zwischenzeit nicht sonderlich viel getan. Seit damals. Darell Schweitzer führt ein Interview mit Joan D. Vinge. Rosemarie Hundertmarck schreibt über den „Rollentausch – Frauen in der Science Fiction und Mary Kenny Badami über „Science-fiction aus feministischer Sicht“ …

Immerhin, es sollte gezeigt werden, dass Frauen in der Science Fiction nicht länger abseits stehen. Was Frauen in der Science Fiction zu geben haben, ob es überhaupt etwas Spezifisches ist, mag der Leser selbst beurteilen …

Auszug 'Nachwort', Seite 363-366

Na ja, ein wenig weiter sind wir zwischenzeitlich ja vielleicht schon. Im Übrigen stellt Ronald M. Hahn den komplexen „Darkover-Romanzyklus“ vor. Alles in Allem interessant, sowohl die vielen Stories von weiblichen Autoren, als auch die Beiträge aus den frühen goldenen Jahren der SF…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • H. J. Alpers (Hrsg.)
  • Science Fiction Almanach 1981
  • Moewig, München (1980)
  • Taschenbuch
  • 366 Seiten
  • ISBN 3811835068

Kleinster Preis: € 0,01, größter Preis: € 1.144,22, Mittelwert: € 2,50

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  • keine
  • [Artikel und Bibiographie] Hans Joachim Alpers auf de.linkfang.org

Hans Joachim Alpers (* 14. Juli 1943 in Wesermünde; † 16. Februar 2011 in Niebüll) war ein deutscher Verleger und Schriftsteller. Unter seinem richtigen Namen, aber auch unter den Pseudonymen Jürgen Andreas, Thorn Forrester, Gregory Kern, Mischa Morrison, P. T. Vieton und Jörn de Vries verfasste er mehrere Science-Fiction- und Fantasy-Romane. Gemeinsam mit Ronald M. Hahn verfasste Werke erschienen unter dem Pseudonym Daniel Herbst. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Hans Joachim Alpers – von Uwe Weiher – auf zauberspiegel-online.de

Erst in den siebzigern wurde zaghaft versucht, hier eine Trendwende einzuleiten. Während einige Perry Rhodan Autoren einfach ihre alten Heftromane auf Taschenbuchlänge brachten, gingen andere Herausgeber neue Wege. Wolfgang Jeschke, Herbert W. Franke und Ronald Hahn zählten damals dazu, vor allem aber auch H.J Alpers, der sich deutsche SF besonders auf die Fahnen geschrieben hatte.    Er erlag einem Leberkrebs am 16. Februar 2011 in Niebüll.

Auszug Artikel


  • [Artikel] SF-JOURNAL/017: Geschichtliches… Autorinnen inkognito (70er Jahre) – von anonym – auf schattenblick.de

Wohl kaum eine Entwicklungsrichtung in der Geschichte der Science Fiction-Literatur ist unter so vielen Aspekten beleuchtet, so heiß diskutiert worden wie das verstärkte Eindringen von Autorinnen in die heiligen Hallen eines bislang von Autoren geprägten Genres in den 70er Jahren. …

Auszug Artikel


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