Archiv für die Kategorie Biographisches, Nachrufe

[Biografisches/Film] Hugo Bettauer 1872-1925 – Die Stadt ohne Juden

Hugo Bettauer - Gesammelte Werke

Hugo Bettauer – Gesammelte Werke

Aus gegebenem Anlass möchte ich hier auf einen Autor aufmerksam machen, dessen einziger utopischer Roman sich heutzugtage wieder als höchst aktuell zeigt. Er war ein erfolgreicher (Krimis), aber sehr umstrittener Autor, der für diesen Roman ermordet wurde …

Der Anlass:
Am Sonntag, den 18. November 2018, um 11:00 Uhr, zeigt das Akzent Theater in der Theresianumgasse 18, 1040 Wien, den 1925 gedrehten Film „Die Stadt ohne Juden“ nach dem geichnamigen Roman von Hugo Bettauer aus dem Jahre 1922. (Für Interessenten: um Anmeldung wird gebeten unter Tel. +43 1 216 13 00 oder augarten@filmarchiv.at)

Schauspieler: Johannes Riemann, Hans Moser, Karl Thema, Anny Miletty, Eugen Neufeld, Ferdinand Mayerhofer, Mizi Griebl

Regie: Hans Karl Breslauer
Musik: Gerhard Gruber (2000), Saunders Kurtz (1928)
Kamera: Hugo Eywo
Autor: H.K. Breslauer, Ida Jenbach

Inhalt:
Der Staat Utopia wird von Arbeitslosigkeit und Inflation heimgesucht. Während die Lebensmittelpreise explodieren, demonstrieren die Massen. Die antisemitischen Großdeutschen nehmen diese Situation zum Anlass, den Juden die Schuld an der Misere zu geben und beschließen ihre Ausweisung. Die Reaktionäre empören sich gegen die Herrschaft der jüdischen Intelligenz, sie dünken sich in Kunst, Handel und Industrie verdrängt und der Kanzler des Landes heckt einen abenteuerlichen Plan aus, um die lästige Judenfrage ein für alle Mal zu lösen.

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Biographien zur Phantastik #9

Ein Porträt und Bibliographie zu Werner Bergengruen, ein Buch über den Mann, der die Zukunft erfand und ein Buch über den Schatzmeister des Verbotenen. Es wird wieder persönlich …


Carl J. Burckhardt - Über Werner Bergengruen

Carl J. Burckhardt – Über Werner Bergengruen

Carl J. Burckhardt
Über Werner Bergengruen – Porträt und Bibliographie
Fünf Porträtskizzen und Lebenslauf
Arche, Zürich (1968), gebundene Ausgabe, 72 Seiten

Werner Bergengruen war ein christlicher baltischer Schriftsteller, dem in den Jahren nach 1945 mit romantischen Novellen und Romanen ein phänomenaler Publikumserfolg beschieden war, der heute jedoch nahezu vergessen ist. Seine phantastischen Erzählungen, inhaltlich von E. T. A. Hoffmann, sprachlich von Heinrich von Kleist und Paul Heyse beeinflusst, lesen sich in ihrem archaischen Duktus wie das Werk eines Autors des 19. Jahrhunderts.

(Auszug aus dem Artikel von Robert N. Bloch zu Werner Bergengruen in „Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur“, Corian)

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 9.95 EUR, größter Preis: 12.00 EUR, Mittelwert: 12.00 EUR


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Biographien zur Phantastik #8

Ein, als Biographie konzipiertes, Buch mit dem H. R. Gigers kunst- und mediengeschichtliche Bedeutung hervorgehoben werden soll, ein Buch über den Schöpfer dunkler Lande und unrühmlicher Helden und ein Buch um „… zu ahnen, wie das alles gemeint war“. Also viel Spaß damit …


Herbert M. Hurka - HR Giger. Das Buch

Herbert M. Hurka – HR Giger. Das Buch

Herbert M. Hurka
HR Giger. Das Buch
Biografie. Kunst. Medien
Tredition, Hamburg (2018), gebundene Ausgabe, 332 Seiten, Lesebändchen
ISBN 9783743982611 (Paperback)
ISBN 9783746914626 (Hardcover)

Weltruhm erlangte der Schweizer Künstler HR Giger mit seinem biomechanischen Stil, vor allem aber durch seinen Oscar für das zukunftsweisende Design in dem SF-Film „Alien“. Das als Biografie konzipierte Buch entstand aus einer über zweijährigen Zusammenarbeit mit HR Giger und diente von vornherein auch dem Ziel, Gigers kunst- und mediengeschichtliche Bedeutung nicht nur für die phantastische Kunst hervorzuheben, sondern generell für die beharrliche Unterwanderung der Demarkationen zwischen Hoch- und Populärkultur. …

(Die ISBN für das Hardcover ist im Impressum des Hardcoverbuches falsch angegeben!)

Zur Leseprobe vom Verlag

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 24.90 EUR, größter Preis: 61.68 EUR, Mittelwert: 41.59 EUR


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ARCHÄOLOGE DES BÖSEN: JEAN-CHRISTOPHE GRANGÉ — Martin Compart

 

Jean-Christoph Grangé schlug ein paar heftige Wunden in den Körper des Noir-Thrillers, die nie mehr heilen werden. Das mögen manche Leser und Kritiker gar nicht. Ihnen erscheinen Grangés Werke wie von einem Psychopathen geschrieben, dem man ein geschärftes Rasiermesser in die Hände gedrückt hat. Das kann man Leuten, die auf Zimmertemperatur denken und den kleinsten […]

über ARCHÄOLOGE DES BÖSEN: JEAN-CHRISTOPHE GRANGÉ — Martin Compart


Siehe auch:

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Biographien zur Phantastik #7

Bücher zu Hauf‘ – ähhh – zu Hauff – nämlich Wilhelm Hauff. Er war zu seiner Zeit (1802 – 1827) ein sehr beliebter Autor im Bereich der Unterhaltung und hat in seiner kurzen, ihm zur Verfügung stehenden Zeit, ein reichhaltiges Werk geschaffen. Aber nur seine Märchen konnten jetzt schon beinahe 200 Jahre dauerhaft im Gedächtnis bleiben …


Ulrich Kittstein - Wilhelm Hauff

Ulrich Kittstein – Wilhelm Hauff

Ulrich Kittstein (Hrsg.)
Wilhelm Hauff
Aufsätze zu seinem poetischen Werk
Mit einer Bibliographie der Forschungsliteratur
Mannheimer Studien zur Literatur- und Kulturwissenschaft, Band 28
Röhrig, St. Ingbert (2002), broschiert, 184 Seiten
ISBN 3861103265

Die beachtliche Popularität des Autors beruht ausschließlich auf seinen drei Märchenalmanachen, während die Romane, Novellen und literarischen Skizzen fast in Vergessenheit geraten sind.

Zum 200. Geburtstag hier ein Sammelband der Hauffs poetisches Schaffen in seiner Gesamtheit wieder größere Aufmerksamkeit sichern soll und daher neben den Märchen auch die weniger bekannten Werke einbezieht …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 19.00 EUR, größter Preis: 19.92 EUR, Mittelwert: 19.92 EUR


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