Kategorie: zum Buch

Begleitende Literatur zur Phantastik #78: Träume auf dickem Papier – Jörg Weigand

Jörg Weigand
Träume auf dickem Papier
Nomos, Baden-Baden (1995)
ISBN 3789038660
Das Leihbuch nach 1945 – ein Stück Buchgeschichte

Ein Klassiker und Standardwerk  zum Thema Leihbuch, das in seiner 1. Ausgabe heute leider zu teils unverschämten Preisen selten angeboten wird. Zum Glück wurde 2018 eine zweite, erweiterte Auflage aufgelegt, sodass der Engpass behoben wurde. …


Zwar ist das Buch in meine Kategorie „begleitende Literatur“ einzuordnen, aber natürlich berührt das Thema Leihbuch auch die phantastische Literatur sehr stark. Besonders Science Fiction und utopische Kriminalromane sind in den Listen sehr stark vertreten. Wahrscheinlich auch dadurch bedingt, dass Heinz Bingenheimer mit seinem Verlag Transgalaxis Einfluss auf die Verlage nehmen konnte. …

Phantastische Romane – von der Science Fiction bis zum harten Horror-Thriller – gehörten heutzutage zu den gesuchtesten Titeln der Leihbuch-Sammlerszene. Das hat relativ früh begonnen, nämlich in der zweiten Hälfte der fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts, als der Handelsvertreter und SF-Begeisterte Heinz Bingenheimer in Friedrichsdorf/Taunus eine Versandbuchhandlung mit dem Namen „Transgalaxis“ gründete, die heute – nach dem frühen Tod des Firmengründers – vom Sohn Rolf Bingenheimer weitergeführt wird. …

Auszug ' Das phantastische Element', Seite 73-76

Jedenfalls ein interessantes Thema. Wenn ich daran denke, wie ich selbst diese Leihbücher in unserer Gemeindebibliothek Stück für Stück weggelesen habe. Vor allem die Science Fiction, damit bin ich eigentlich sozialisiert worden. Auch die Darstellung der Arbeitsbedingungen der Autoren hat  mich gepackt. Wichtig auch eine Liste der indizierten Leihbücher …

Hier noch ein Bilderkarussell der 2. Auflage:

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jörg Weigand
  • Träume auf dickem Papier
  • Das Leihbuch nach 1945 – ein Stück Buchgeschichte
  • Nomos, Baden-Baden (1995)
  • Broschiert A5,Klebebindung
  • 168 Seiten
  • ISBN 3789038660 – 1. Auflage
  • ISBN 9783848748938 – 2. Auflage Print
  • ISBN 9783845290812 – 2. Auflage PDF

  • keine

  • [Artikel] Jörg Weigand in der WIKIPEDIA

Jörg Ernst Weigand (* 21. Dezember 1940 in Kelheim/Donau) ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber. Unter dem gemeinschaftlichen Pseudonym Celine Noiret veröffentlichte er auch mit Karla Weigand. In jüngerer Zeit ist Weigand auch als Komponist hervorgetreten. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Leihbibliothek in der WIKIPEDIA

Im weiteren Sinne ist jede Bücherei, die Bücher verleiht, eine Leihbibliothek, im engeren Sinne handelt es sich um wirtschaftliche Betriebe, die gegen eine bestimmte Gebühr ein Buch für einen definierten Zeitraum zur Verfügung stellen. Sie ist eine heute nicht mehr gebräuchliche Form des kommerziellen Bücherverleihs.…

Auszug Artikel


  • [Rezension] Das utopisch-phantatsische Leihbuch nach 1945 – Eine Bestandsaufnahme – eine empfehlenswerte Ergänzung

Als der Verlag Dieter von Reeken daher „Das utopisch-phantastische Leihbuch nach 1945“ ankündigte, nahm ich fälschlicherweise an, eine sich auf die SF  konzentrierende Abwandlung seines Buchs „Träume auf dickem Papier“ angeboten zu bekommen.
Stattdessen erwartet den Leser, eigentlich in erster Linie den Sammler, nach einem kurzen, informativem Vorwort eine Bestandsaufnahme der utopisch-phantastischen Leihbücher nebst umfangreicher Titelbild-Reproduktionen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Begleitende Literatur zur Phantastik #58: Zur Sache des Buches – Michael Hagner

Michael Hagner
Zur Sache des Buches
Wallstein, Göttingen (2015)
ISBN 9783835315471
Als Ausdruck einer moralischen Ökonomie…

Der Autor, Michael Hager, Jahrgang 1960, ist Professor für Wissenschaftsforschung an der EHT Zürich und erhielt 2008 den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Es ist interessant ein bisschen über den Tellerrand unserer „phantastischen“ Welt hinauszusehen …


Er liefert hier eine Analyse der Sache des Buches in Hinblick auf die wissenschaftlichen, politischen, kulturellen und ökonomischen Verhältnisse. Er betrachtet aber auch neue Entwicklungen, wie zum Beispiel – Open Access – und arbeitet Vorteile und Nachteile gleichermaßen heraus. Aber, Vorsicht, er spricht hier nicht vom Buch als Roman usw., sondern vom gedruckten wissenschaftlichen Werk. Was m.E. aber für uns im Bereich der phantastischen Sekundärliteratur unerheblich ist.

Er bündelt seine Überlegungen in drei Abteilungen:

  1. Kulturkritik und mediale Heilserwartung – Er möchte zeigen, dass die Kritik am gedruckten Buch, die sich einiger Beliebtheit erfreut, in einer älteren Tradition der Kulturkritik steht, die weit hinter die Anfänge des Internets zurückreicht …
  2. Alles umsonst. Open Access – Eine genauere Beleuchtung der Bedingungen, Praktiken und Konsequenzen, die mit Open Access verbunden sind …
  3. Vom Buch zum Buch – in dem nach einem historischen Rückblick die gegenwärtig noch dominierende Kultur des geisteswissenschaftlichen Buches vis-a-vis der digitalen Perspektiven zwischen E-Book und Open Access diskutiert wird.

In diesem Buch geht es vor allem um eine Aktualisierung von Nietzsches Frage: Wie steht es um Gegenwart und Zukunft des geisteswissenschaftlichen Buches? Darunter versteht man keineswegs bloß jene gelehrten Werke, denen man – um noch einmal Nietzsche zu beanspruchen – den Buckel, die „krummgezogene Seele“ des Gelehrten ansieht. …

Auszug 'Einleitung', Seite 9-24

Darauf aufmerksam geworden bin ich durch die Lektüre von Monika Schmitz-Emans „Literatur, Buchgestaltung und Buchkunst – Ein Kompendium“ (das noch eine eigene Vorstellung bekommt). Ist Lesen (und Schreiben) von Büchern wirklich ein Anachronismus mit begrenzter Lebensdauer. Mal sehen was Hagner noch dazu zu sagen hat.…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Michael Hagner
  • Zur Sache des Buches
  • Wallstein, Göttingen (2015)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 280 Seiten
  • ISBN 9783835315471

Kleinster Preis: € 5,36, größter Preis: € 157,40, Mittelwert: € 10,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Schutzumschlag

  • [Artikel] Michael Hagner in der WIKIPEDIA

Michael Hagner (* 29. Januar 1960 in Bochum[1]) ist ein deutscher Mediziner und Wissenschaftshistoriker. […] Michael Hagner ist Mitglied des Zentrums Geschichte des Wissens. Bekannt wurde er durch seine Arbeiten zur Geschichte der Hirnforschung. Er gehört zu den Unterstützern der Charta der Digitalen Grundrechte der Europäischen Union, die Ende November 2016 veröffentlicht wurde.…

Auszug Artikel


  • [Rezension] Zur Sache des Buches – von Olaf Blaschke – auf hsozkult.de

Was geht Historikerinnen und Historiker ein Buch über Bücher an? Ist das nicht ein Gegenstand für Buchwissenschaftler oder Bibliomane? Erstens: Historiker lesen und publizieren selber Bücher. Damit könnte es eines Tages vorbei sein, lautet eine Prognose. Zweitens ist der enorme Umbruch des Buchmarktes hin zur Digitalisierung ein Indikator für den „nach dem Boom“ einsetzenden Trend zur Kommerzialisierung von Wissenschaft und Kultur im Zeichen des (bisher oft nicht näher bestimmten) Neoliberalismus, wie ihn Zeithistoriker zu untersuchen beginnen.

Auszug Artikel


  • [Siehe auch] Michael Hagner – Die Lust am Buch – auf suhrkamp.de

Die Lust am Text – die Veröffentlichung von Roland Barthes war in den 1970er Jahren ein erfolgreicher Weckruf an die Theorie und Praxis der Leser. Die Lust am Buch von Michael Hagner ist ein Weckruf zur Demonstration der unhintergehbaren Rolle des Buches im digitalen Zeitalter. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.