Kategorie: Phantastik

Bibliographien #24 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Gesamtbibliographie der Phantastischen Literatur der DDR – Bianca Birk

Bianca Birk
Gesamtbibliographie der Phantastischen Literatur der DDR
Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (1999)

Korrekturfassung

Ein Buch, dessen Verwendungszweck mich fasziniert hat. Eine limitierte Vor-Auflage um ein Thema auszuloten und Mitarbeit zu lukrieren. Das hatte ich bis jetzt noch nicht vorgefunden, aber es ist eine kluge Vorgehensweise, auch wenn schlussendlich nichts aus dem Projekt geworden ist- und es ist so ganz untypisch für die Phantastische Szene…


Band 13 der Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar wäre eben eine Gesamtbibliographie der Phantastischen Literatur der DDR geworden, wenn dann nicht Olaf R. Spittel und Erik Simon dem Ganzen mit ihren Werken zuvorgekommen wären. Dazu die Bibliothek:
Hallo Thomas, habe geforscht und folgende Auskunft erhalten: „Aufgrund unserer sehr umfangreichen Buchspenden, die wir aus der DDR bzw. aus Bibliotheksauflösungen nach der DDR-Auflösung erhalten haben, hatten wir in der 1990er Jahren das Projekt einer DDR-Phantastik-Bibliographie begonnen. Da wir dazu zahlreiche Nachfragen erhalten haben, haben wir diese Korrekturfassung erstellt, die a) zeigen sollte, wo’s hingeht und b) die Datenlücken aufzeigen sollte. Wir haben daraufhin auch einige Informationen (und Bücher) erhalten. Als aber auf dem Buchmarkt die ersten Konkurrenzbibliographien erschienen (u.a. von Spittel und Simon), haben wir unser Projekt nicht weitergeführt. Um die Frage zu beantworten: Es gibt keine Schlussfassung und wird auch keine geben. …
Auszug 'Facebook-Massenger vom 10.5.2021'
Wobei ich mir nicht sicher bin, aber sowohl Simon, als auch Spittel und auch Neumann meines Wissens ihre Werke ausschließlich auf die Science Fiction ausrichteten und daher ein Überblick über die gesamte phantastische Literatur  (also auch Fantasy, Horror, Märchen, Sage, Utopien und auch Phantastische Reise- und Abenteuerliteratur, usw.) noch nicht existiert. Auch, wenn die SF natürlich einen sehr großen Teil des Konvoluts ausmacht, wäre auch der „Rest“ eine Bibliographie wohl wert. Wie wär’s also mit noch einem Anlauf? …
 
Übrigens:
Der sekundärliterarische Teil ist jedenfalls interessant, aber wohl schwer zu bekommen. Bei einer Sonderauflage von 200 Stück bliebt kaum was auf dem Markt. Vereinzelt siehe (Antiquarisch:)…
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Bianca Birk
  • Gesamtbibliographie der Phantastischen Literatur der DDR
  • Korrekturfassung
  • Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (1999)
  • Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, Band 13
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 162 Seiten
  • unverkäufliche, nicht zum Vertrieb bestimmte Korrekturfassung

Kleinster Preis: € 25,00, größter Preis: € 25,00, Mittelwert: € 25,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Download] (Magisterarbeit) Die literarische ScienceFiction in der DDR – von Michal Svoboda – auf theses.cz

Angesichts dieser „eingeborenen“ Tendenzen ist es nicht bewundernswert, welch eine spezielle Aufgabe die ScienceFiction später in jenem Staat erfüllte, wo man „dem Wind und dem Regen befehlen wollte“ in der Sowjetunion. Hier, nachdem sie von der offiziellen Kulturpolitik akzeptiert wurde, wurde die „wissenschaftlichphantastische Literatur“ zu einem Schaufenster der hellen sozialistischen Zukunft.

Auszug Artikel


  • [Liste] Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar

Die Phantastische Bibliothek Wetzlar ist Herausgeberin einer wissenschaftlichen Schriftenreihe, in der Sekundärtexte zu Themen der phantastischen Literaturgenres aufgenommen werden. Diese Reihe umfaßt sowohl Arbeiten, die unabhängig von der Bibliothek im universitären Bereich – etwa als Dissertationen oder als Examensarbeiten – verfaßt wurden, als auch Texte, die mit unmittelbarem Bezug bzw. in Zusammenarbeit mit der Bibliothek entstanden sind, sowie Tagungsbände, Bibliographien und Ergebnisse eigener Projekte. …

Auszug Artikel


Die Literaturverzeichnisse in der Kategorie Bibliographie verstehen sich als Empfehlungen für Standardliteratur zu den Themen Bilderbuch, Comics, Fantastik, Hörspiel und Hörbuch, Kinder- und Jugendfilm, Kinder- und Jugendliteratur, Kinder- und Jugendtheater sowie Märchen und Sagen. Darüber hinaus stellen wir Datenbanken und Portale vor, die Ihnen wertvolle Informationen bieten.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 

 

 

Bibliographien #23 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Arthur Conan Doyle-Eine illustrierte Bibliographie – Gerhard Lindenstruth

Gerhard Lindenstruth
Arthur Conan Doyle Eine illustrierte Bibliographie
Munniksma, Giessen (1994)
Eine illustrierte Bibliographie der Veröffentlichungen im deutschen Sprachraum

Gerhard Lindenstruth hat hier ein Werk geschaffen, das sieben Jahre bis zur Veröffentlichung reifen musste. Die Kriterien zur Aufnahme in dieses Werk waren eine deutschsprachige Veröffentlichung oder eine Veröffentlichung im deutschen Sprachraum – und da gab’s wohl so einiges…


Neben einem chronologischen Lebenslauf von Doyle zu Beginn gibt es in der anschließenden Bibliographie auch etliche für die sekundärliterarische Arbeit wertvolle Eintragungen und Hinweise. Die abschließenden Anhänge erschließen eine Auswahl von Sherlock Holmes-Werkausgaben und eine Titelliste der von 1907-1911 im Gustav Müller-Verlag, Berlin,  erschienenen Sherlock Holmes-Heftreihe …
Es war im Januar 1987, als ich meinem Freund Gerhard Lindenstruth, der sich damals mit  seinem Germanistik-Studium herumschlug, den Vorschlag machte, eine Bibliographie des  Sherlock Holmes-Autors zusammenzustellen. […] Die Jahre flossen dahin, sein  Germanistikstudium schloss es in der Zwischenzeit ab, doch die Arbeit an der Conan Doyle-Bibliographie nahm kein Ende […] Es erstaunt mich heute noch, zu sehen, was ich mit meinem wagen Vorschlag angerichtet habe. …
Auszug 'Vorwort-Robert N. Bloch', Seite 3
Abschließend gibt es dann noch einen Titelindex der Romane und Einzelausgaben bzw. einen ebensolchen der Erzählungen. Gesamt gesehen ist dieses Buch für Conan Doyle-Fans jedenfalls ein MUSS. …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Gerhard Lindenstruth
  • Arthur Conan Doyle
  • Eine illustrierte Bibliographie der Veröffentlichungen im deutschen Sprachraum
  • Munniksma, Giessen (1994)
  • Das Phantasmaskop, Band 5
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 236 Seiten
  • ISBN ohne

Kleinster Preis: € 20,88, größter Preis: € 64,67, 2 Vergriffene Bücher

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  • keine
  • [Artikel] Arthur Conan Doyle in der WIKIPEDIA

Sir Arthur Ignatius Conan Doyle M.D. (* 22. Mai 1859 in Edinburgh, Schottland; † 7. Juli 1930 in Crowborough, Sussex, England) war ein britischer Arzt und Schriftsteller. Er veröffentlichte die Abenteuer von Sherlock Holmes und dessen Freund Dr. Watson. Bekannt ist auch die Figur Challenger aus seinem Roman Die vergessene Welt, die als Vorlage für zahlreiche Filme und eine mehrteilige Fernsehserie diente. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arthur Conan Doyle im Projekt Gutenberg

Doyle studierte Medizin an der Universität Edinburgh und erhielt 1885 seinen Doktortitel. Mit dem Schreiben begann er 1879, um sein Studium bezahlen zu können. Seine Praxis in Southsea/Portsmouth brachte ihm nicht genügend Patienten und ließ ihm Zeit zur Fortsetzung seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Seine erste Sherlock-Holmes-Geschichte »A Study in Scarlet« wurde 1887 veröffentlicht.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arthur Conan Doyle und seine Hass-Liebe zu Sherlock Holmes – von Ruth Rach – auf deutschlandfunk.de

56 Geschichten und vier Romane hat Arthur Conan Doyle über Sherlock Holmes geschrieben. Dabei war er den Meisterdetektiv aus der Londoner Baker Street schon nach wenigen Jahren leid. Sein eigentliches Interesse galt dem historischen Roman – und noch einer weiteren Passion: der Geisterjagd.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 

 

Fundstücke #18 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Der Orchideengarten – Karl Hans Strobel (Hrsg.)

Karl Hans Strobl
Der Orchideengarten. Phantastische Blätter
Dreiländerverlag, München (1918-1921)
phantastische Blätter – digital

Diese Seite ist mir durch einen Post im „Phantastische Literatur“-Forum zugegangen. Ich denke, dieser Link auf die digitale Version dieser Zeitschrift ist es wert, verbreitet zu werden …


Bekannt als die älteste „Fantasy“-Zeitschrift der Welt, würde ich den Inhalt eher als „Phantastisch“ denn als „Fantasy“ (wie in der Beschreibung der UNI) bezeichnen. Karl Hans Strobl war, mit Gustav Meyrink und Hanns Heinz Ewers, einer der Großen der deutschen Fantastik nach 1900. …

Wie der Titel versprach, lag der inhaltliche Schwerpunkt des Orchideengartens auf fantastischer, okkulter und erotischer Literatur – stehen Orchideen (von griech. ὄρχις orchis ‘Hoden’) doch gleichermaßen für Sexualität und sinnliches Vergnügen, wie auch für das Seltene, Geheimnisvolle. Neben deutschen Originaltexten, kulturtheoretischen Abhandlungen, Rezensionen und Prophezeiungen wurden auch Nachdrucke von Werken der Weltliteratur in Übersetzungen publiziert. Genannt seien Erzählungen, Gedichte und Abhandlungen von Edgar Allen Poe, Nathaniel Hawthorne, Washington Irving, Guillaume Apollinaire, Victor Hugo, E.T.A. Hoffmann, Nikolai Gogol, Fjodor Sologub u.a., sowie ab dem 3. Heft astrologische Aufsätze von Karl zu Eulenburg. Einige Ausgaben waren Sonderthemen wie „Phantastische Liebesgeschichten“ (15/1919), „Phantastik der Technik“ (4/1920), „Elektrodämonen“ (23/1920), „Moden und Masken“ (2/ 1921), oder „Märchen“ (7/1921) gewidmet. Geplant war zudem eine Schriftenreihe mit fantastischen und unheimlichen Erzählungen und Romanen, die jedoch nie realisiert wurde.…

Auszug 'Der Orchideengarten: phantastische Blätter – digital'

Vermutlich gibt’s diese Downloadmöglichkeit schon lange, aber man muss halt darüber Bescheid wissen. Mir hat der Link jedenfalls viel Freude gemacht, weil in Original leisten kann man sich die Reihe kaum, sollte man sie überhaupt zu Gesicht bekommen. Ich hoffe euch auch. Allerdings einen kleinen Wermutstropfen gibt es doch: Das 1918 erschienene Probeheft des Orchideengartens im Umfang von 11 Seiten fehlt  …

Übrigens:

Für diese Zeitschrift gibt es auch eine kommentierte Bibliographie von Robert N. Bloch die 2011 im Lindenstruth-Verlag erschien und den Inhalt erschließt …

„Der Orchideengarten“ ist nicht nur die erste Zeitschrift zur phantastischen Literatur, sie ist auch die graphisch am besten ausgestattete Zeitschrift des Genres, […]. Was die Bedeutung der literarischen Originalbeiträge angeht, kann sie weder in Konkurrenz mit dem vier Jahre später gegründeten amerikanischen Magazin „Weird Tales“ treten, noch mit dem deutschen Magazin „Meine Zeitung“ (1924-1929), in dem weit mehr phantastische Texte erschienen. …

Auszug 'Einführung', Seite 5-8

Es sind in dieser Bibliographie neben den kommentierten Titelangaben alle Titelcover farbig abgebildet und außerdem ist ein Autorenindex angeschlossen. Empfehlenswert …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Robert N. Bloch
  • Der Orchideengarten
  • Eine kommentierte Bibliographie
  • Lindenstruth, Giessen (2011)
  • Heft, A5, Klammerngebunden
  • 54 Seiten
  • ISBN 9783934273832

Selten! – Kleinster Preis: € 12,00, größter Preis: € 12,00, Mittelwert: € 12,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

keine

  • [Artikel] „Der Orchideengarten“ in der WIKIPEDIA

Der Orchideengarten, Nebentitel Phantastische Blätter, war eine deutschsprachige Zeitschrift, die sich der Phantastik und der Erotik in Literatur und bildender Kunst widmete. Sie erschien zwischen Januar 1919 und November 1921 im Dreiländerverlag in München, in 51 Heften und 54 Nummern, im ersten Jahrgang mit 18 Heften, im zweiten mit 24 und im dritten mit 12 Heften. Ihr Herausgeber war der österreichische Schriftsteller Karl Hans Strobl, ihr Redakteur der österreichisch-deutsche Schriftsteller und Maler Alfons von Czibulka, der den Dreiländerverlag zusammen mit dem deutschen Verleger und Alpinschriftsteller Walter Schmidkunz am 1. Februar 1919 gegründet hatte. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Karl Hans Strobl in der WIKIPEDIA

Karl Hans Strobl (Pseudonym: Matthias Rongstock, * 18. Jänner 1877 in Iglau (Jihlava), Mähren; † 10. März 1946 in Perchtoldsdorf bei Wien) war ein österreichischer Schriftsteller. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Der Orchideengarten und seine phantastischen Blätter – von Robert M. Christ – auf kultplatz.net

Meine erste Begegnung mit der Zeitschrift Der Orchideengarten (1919-1921) erfolgte in den späten 1970er Jahren durch die Entdeckung eines mehrseitigen Artikels The Magazines: Weird Tales and others (mit 7 Abbildungen) in Franz Rottensteiners’ berühmten illustrierten Buch The Book of Fantasy, erschienen bei Thames and Hudson, London 1978, in dem sich der Autor mit einer Auswahl von populären Publikationen diverser Magazine und Zeitschriften aus dem Bereich der Phantastik und Fantasy kritisch auseinandersetzte.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Bibliographien #22 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Robert Kraft – Walter Henle

Walter Henle
Robert Kraft
Munniksma, Gissen (1988)
Eine kommentierte Bibliographie

Auch diese Büchlein zeugt von der unbändigen Schaffenskraft begeisterter Fans. Natürlich kann sie sich nicht mit der Bibliographie von Braatz messen, die 10 Jahre später das Standardwerk zu Kraft werden sollte, aber für ihr Entstehungsdatum ist es eine beachtliche Leistung. Sie war auch Anregung und Vorlage für diese spätere Arbeit von Thomas Braatz…


Walter Henle hatte schon 1981 im Abenteuer-Almanach „Vom Lederstrumpf zum Winnetou“ einen „Versuch einer Robert Kraft-Bibliographie“ geschrieben. Zum 70. Todestag von Robert Kraft, am 10. Mai 1986, hat er versucht, ein (noch) besseres Bild des Schriftstellers zu zeichnen …

Die größten Schwierigkeiten ergaben sich bei der Spurensicherung seines undurchsichtigen Lebensweges und bei der Suche nach bisher noch unbekannten Novellen, Erzählungen, Humoresken und Selbsterlebtem in alten Periodika. Die mir zufließenden neuen Erkenntnisse  und Informationen erleichterten mir die Entscheidung, diese in die nun vorliegende Kraft-Bibliographie einfließen zu lassen und sie erneut einem an der phantastisch-exotischen Abenteuerliteratur interessierten Leserpublikum vorzustellen…

Auszug 'Vorwort', Seite 5

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p style=“text-align: justify;“>Es ist eine beachtliche und durchaus umfangreiche Publikation geworden die ein Titelregister, Pseudonyme, Kryptonyme und Anagramme, ein Auflagenregister, eine Titelbibliographie, Übersetzungen, Pläne zu einer Neuherausgabe von Krafts Werk, eine Filmographie, Sekundärliteratur, Biographien und bibliographische Notizen und Bibliographien zu Robert Kraft enthält. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Walter Henle
  • Robert Kraft
  • Eine kommentierte Bibliograhie
  • Munniksma, Gissen (1988)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 84 Seiten

Kleinster Preis: € 19,80, größter Preis: € 30,00, 2 Vergriffene Bücher

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  • keine
  • [Artikel] Walter Henle in der Karl-May-WIKI

Walter Henle (* 19. Mai 1920; † 24. Juli 2016 in Trier) war Büchersammler und Robert-Kraft-Forscher. Henle verfasste Bibliographische Beiträge zu Robert Kraft unter anderem im Abenteuer-Almanach Vom Lederstrumpf zum Winnetou

Auszug Artikel


  • [Artikel] Robert Kraft in der WIKIPEDIA

Emil Robert Kraft (* 3. Oktober 1869 in Leipzig; † 10. Mai 1916 in Haffkrug) war ein deutscher Schriftsteller. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Walter Henle (1920–2016), Kraftforscher der ersten Stunde – von Thomas Braatz – auf robert-kraft.de

Mitte der 90er Jahre lernte ich Walter Henle kennen. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, wie der Kontakt zustande kam. Wahrscheinlich wurde ich durch Heinz-Jürgen Ehrig auf ihn aufmerksam. Mit Heinz-Jürgen teilte ich nicht nur das SF-Hobby, sondern wir interessierten uns beide für Robert Kraft, das gleiche galt auch für Walter Henle. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliographien #18 – Zeile für Zeile, Eintrag für Eintrag : Bibliograhie und Index der Sekundärliteratur in der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp – Thomas Sebesta

Thomas Sebesta
Bibliographie und Index der Sekundärliteratur der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp
Eigenverlag, Neunkirchen (2020)
Es hat länger gebraucht als geplant, aber jetzt ist es geschafft …
Seit März 2020  sind nun 8 Monate vergangen und ich dachte, es nimmt kein Ende. Da war nicht nur Corona schuld. Im Gegenteil, im Lockdown ist es eigentlich sehr gut vorangekommen. Die Ablenkung war ja minimal. Aber, dann gab es einige Problemchen und es zog sich und zog sich und zog sich…


Die Entstehung dieses Index wurde von Mitgliedern des Forums „Phantastische Literatur“ initiiert und stellt die Erweiterung eines Blogbeitrages im Blog „Treffpunkt Phantastik“ auf sebesta-seklit.net dar, der eine „Liste der sekundärliterarischen Werke der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp“ beinhaltet. Diese Liste war zwar sehr schön gestaltet und auch sehr nützlich, aber sie befriedigte (leider) nicht meinen Anspruch an Verwendbarkeit, da weder eine Sortierung nach Autoren oder Werkarten oder Einzeltitel vorhanden war, noch Stichworte oder Titelbild rasch und übersichtlich zur Suche verwendbar waren. Es ist einfach eine Liste, die nach Bandnummer gereiht die einzelnen Bände vorstellt. Schön, aber aufgrund der doch zahlreichen Bücher sehr unübersichtlich.

[…]

Zunächst stellte sich die Frage nach dem Inhalt des Index. Sollten alle Werke der Verlagsreihe indexiert werden? Diese Frage wurde von mir verworfen, da es einen solchen Index bereits gibt. Sogar mindestens zweimal. Erstens als Teil des „Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur – Verlags- und Reihenbibliographien. 1987–2016, 37 Lieferungen“ von Corian und Zweitens unter dem Titel „Phantastische Bibliothek“ auf der Webpräsenz von Klaus Meinetsberger. Außerdem fühle ich mich eben der deutschsprachigen Sekundärliteratur verpflichtet und habe daher den Inhalt auf diese beschränkt.

Danach wurde die Frage der Veröffentlichungsform aufgeworfen. Sollte ich versuchen den Index auf dem Blog zu gestalten? War es besser, daraus ein Buch zu gestalten? Nachdem das Interesse an einer wirtschaftlichen Verwertung meiner Bemühungen eher gering ist, die Form der Umsetzung auf dem Blog schwierig wäre und die Gestaltung einer eigenen Webpräsenz zu aufwändig, habe ich mich entschlossen, einfach ein PDF-Dokument zu gestalten und diese über den Blog zum Download anzubieten.

Diese Publikationsform bietet noch dazu die Möglichkeit, mit Hypertext-Links die Bewegung im Dokument sehr zu erleichtern und damit ein Dokument zu schaffen, in dem man sehr flexibel von einem Punkt des Index zu einem relevanten anderen Punkt springen kann. So zum Beispiel von der Bibliographie der beinhalteten Bücher zum Titelbild. Oder von den Unterindizies Autoren, Titel und Kategorien zurück zur Bibliographie der verwendeten Bände. Nicht zu sprechen vom Stichwortindex, der den Zugang zum Autorenindex sehr erleichtert. Daher ein kleiner Tipp: Verwenden Sie einen PDF-Reader, der ein Inhaltsverzeichnis auslesen kann und der Umgang mit diesem Dokument wird noch mehr Freude bereiten.

[…]

Inhaltlich war die Phantastische Bibliothek ziemlich ausgewogen in Bände mit Kurzprosa, also Anthologien und Collectionen, und Romane und Sachbücher. In diesem Index der Sekundärliteratur wurden 114 Bände mit 551 verschiedenen, sekundärliterarischen Texten gelistet. Abgesehen von Vor-, Nach- und sonstigen Sekundärtexten widmen sich 19 Ausgaben ausschließlich der Sekundärliteratur und 14 Ausgaben zu einem größeren Teil dieser Textsorte. 25 Bände haben Vorwörter, 43 Bände Nachwörter und 36 Bände haben Angaben zu Autoren und sonstige Sekundärtexte im Inhalt. Fallweise sind natürlich mehrere Textsorten vertreten.

Insbesondere die Nachworte weisen in der Phantastischen Bibliothek eine Qualität auf, die man in anderen Veröffentlichungen eher selten antrifft. Kalju Kirde, Darko Suvin. Franz Rottensteiner, Rein A. Zondergelt, Dirk W. Mosik, Stanislaw Lem, Robert M. Bloch, Marek Wyduch, Marianne Wünsch und noch einige andere, klingende Namen im phantastischen Wirkungsbereich, gaben sich ein Stelldichein auf den letzten Seiten der Veröffentlichungen. Gerade diese Texte gaben der phantastischen Bibliothek auch jenen Reiz mit auf den Weg, der diese Reihe zu so etwas besonderen machte und noch immer macht. …

Einleitung, Seite 15-16

Tja, hiermit übergebe ich den Index der Öffentlichkeit und hoffe, dass er gnädig aufgenommen wird. Jede kompetente Kritik ist willkommen und wird in den Folgeversionen auch einer entsprechenden Würdigung unterzogen werden. In diesem Sinne wünsche ich uns, dass er sich zu einem sinnvollen und hilfreichen Instrument entwickelt…


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelenen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.