Kategorie: Genre-Theorie

[Medienhinweis] #129: James A. Sullivan im Genretalk über Progressive Phantastik – zauberwelten-online.de

Von konservativ zu fortschrittlich

von Ann A. Kalliope auf zauberwelten-online.de

Ein Genretalk zur „Progressiven Fantastik“, die „die Traditionen des Genres auf allen Ebenen hinterfragt, überkommene Motive aktualisiert und ungeahnte Kombinationen wagt“ – selber Meinung bilden darüber.

zauberwelten.online.de - 2021-06-26

Wer in Fantasy- und Sci-Fi-Welten unterwegs ist, wähnt sich automatisch in anderen Strukturen als der Realität, von der wir tagtäglich umgeben sind. Dass dem aber nicht so ist, erklärt James A. Sullivan. Sein Anliegen ist es, Leser*innen und Autor*innen mit der Progressiven Phantastik für neue Lesarten zu sensibilisieren. Wieso ausgerechnet die Sci-Fi besonders anfällig für konservatives Denken ist, wie man Progressive Phantastik überhaupt erkennt und was ein Schaufelradbagger im Rheinland damit zu tun hat, das klären wir im Genretalk.[…]

Auszug Artikel


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Phantastik #48 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Die phantastische Literatur – Florian F. Marzin


Florian F. Marzin
Die phantastische Literatur
Lang, Frankfurt/Main (1982)
ISBN 3820471561

Eine Gattungsstudie

Diese Studie ist jetzt fast 40 Jahre alt, aber ich bekomme dieses Teil erst jetzt in die Hände. Dabei wird es immer wieder in der Sekundärliteratur erwähnt und behandelt. …


Marzin hat insbesondere im ersten Kapitel die Gattung und die Probleme mit dem Gattungsbegriff im Auge verliert aber in der restlichen Untersuchung dann dieses Problem eigentlich wieder aus den Augen…

In der vorliegenden Untersuchung soll eine Literaturgattung näher untersucht werden, die lange Zeit ein Schattendasein innerhalb der Literaturwissenschaft geführt hat, weil sie schwer fassbar ist. Diese Tatsache offenbart sich, wenn man die bis jetzt bestehenden Ansätze zur Definition der Phantastik näher betrachtet. Sei spiegeln zum Großteil die Schwierigkeiten wider, dieses Genre in den Griff zu bekommen, da weder die zu subsumierenden Texte eingegrenzt sind, noch ein eindeutiges Begriffsinstrumentarium auf der Beschreibungsebene existiert. …

Auszug 'Vorbemerkung', Seite 11-13

Diese Untersuchung stellt einen der früheren Versuche dar, die phantastische Literatur wissenschaftlich zu fassen und aus dem Ghetto der Trivialliteratur, die einer solchen Behandlung nicht würdig wäre, herauszuheben. Natürlich ist sie aus heutiger Sicht angreifbar und sie wurde auch sehr kontroversiell diskutiert, aber sie hat auch Grundlagen geschaffen, auf denen Nachfolgende aufbauen konnten. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Florin F. Marzin
  • Die phantastische Literatur
  • Eine Gattungsstudie
  • Lang, Frankfurt/Main (1982)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 252 Seiten
  • ISBN 3820471561

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Florian F. Marzin in der PERRYPEDIA

Dr. Florian F. Marzin (* 1953 in Frankfurt am Main,  Wikipedia-logo.png Deutschland) studierte an der Johann Wolfgang von Goethe Universität, Frankfurt/Main, die Fächer Literaturwissenschaft, Politik und Jura. Ab Ende 1987 übernahm er die Position als Chefredakteur der Perry Rhodan-Serie. Bis zum Verlassen der Verlagsunion Pabel-Moewig im Jahre 1995 übte er diese Arbeit aus. Ab 1992 wurde er von Klaus N. Frick als Perry Rhodan-Redakteur unterstützt. …

Auszug Artikel



  • [Download] Theorie der phantastischen Literatur Der Versuch eines reintegrierenden Interdiskurses – von Dirk Rossnagel – auf rossnagel.com

Über die Zuordnung der erwähnten Texte in den Bereich des Phantastischen scheint auf den ersten Blick ein allgemeines Einvernehmen zu bestehen, haftet doch allen ein in gewisser Weise phantastisches Element an. Doch handelt es sich hierbei wirklich um phantastische Literatur? Was macht dieses literarische Genre eigentlich aus und wie lässt es sich definie-ren? Betrachtet man hierzu die literaturwissenschaftliche Diskussion der jüngeren Zeit, so muss man schnell feststellen, dass bis heute „keine Einigkeit darüber [besteht], was unter dem Begriff der phantastischen Literatur überhaupt zu verstehen sei“ (Durst 2001, S.17).

Auszug Artikel



  • [Download] Poetik des Unmöglichen – von Jan E. Antonsen – auf beckassets.blob.core.windows.net

In der folgenden Untersuchung sollen gerade diese Fragen gestellt werden. Ihren Ausgangspunkt hat sie in einem ganz anderen Genre: der Phantastik. Denn in der Phantastik ist von vornherein klar, dass es »nicht mit rechten Dingen zugeht«, wenn ein bronzenes Standbild plötzlich zum Leben erwacht oder ein Gestorbener in Kommunikation mit einem Lebenden tritt6. Wenn im Folgenden von Phantastik die Rede sein soll als einem Genre der Erzählliteratur, das sich von Märchen, Heiligenlegende und mythischer Erzählung wesentlich unterscheidet, dann ist damit zunächst einmal ein spezifischer, enger Begriff von Phantastik ins Spiel gebracht, der von einem weiteren zu unterscheiden ist:

Auszug Artikel



 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Film, TV und Video #01 – Phantastik am Bildschirm: Der fantastische Film – Oliver Jahraus / Stefan Neuhaus (Hrsg.)


Oliver Jahraus / Stefan Neuhaus (Hrsg.)
Der fantastische Film
Königshausen & Neumann, Würzburg (2005)
ISBN 3826030311
 
Geschichte und Funktion in der Mediengesellschaft
 
Auf Grund der zahlreichen Bücher, die direkt den phantastischen Film im Bereich Kino, TV, Video und nicht zuletzt Streaming ansprechen, glaube ich, dass sich diese Sparte eine eigene Kategorie verdient hat. Heute daher zum Kategorienstart ein Buch das zeigen will, wie das Phantastische im Film inszeniert wird…

 
Der Band geht auf eine Tagung im Jahre 2004 an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg zurück und bringt dreizehn Beiträge von Teilnehmern die eine zentrale Leitfrage stellen: „Inwiefern könnte die Fantastik paradigmatisch für unsere Gegenwartskultur sein?“…
 
Mit dem vorliegenden Band soll der Versuch fortgesetzt werden, heute besonders lebendige, für die Gegenwartskultur zentrale Genres genauer in den Blick zu nehmen, die Merkmale herauszuarbeiten, die sie als Genres konstituieren, und ihre Funktionen in der Gesellschaft zu beschreiben. …
Auszug 'Fantastik als Paradigma der Kultur', Seite 7-12
 
Die Bandbreite der Filme, auf die näher eingegangen wird, reicht von 1913 bis 2002 (siehe Bilderkarussell Rückseitencover)  und diese werden in verschiedenen Perspektivenwechsel gesehen. Der Medienwechsel von der Literatur zum Film, die kulturelle Präsenz der Fantastik und das kulturelle Erbe …
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Oliver Jahraus / Stefan Neuhaus (Hrsg.)
  • Der fantastische Film
  • Geschichte und Funktion in der Mediengesellschaft
  • Königshausen & Neumann, Würzburg (2005)
  • Film-Medium-Diskurs, Band 10
  • Broschiert, Klebebindung
  • 202 Seiten
  • ISBN 3826030311

Kleinster Preis: € 11,00, größter Preis: € 80,21, Mittelwert: € 29,29

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Oliver Jahraus in der WIKIPEDIA

Oliver Jahraus (* 13. November 1964 in Kempten (Allgäu)) ist ein deutscher Germanist und Literatur-, Kultur- und Medienwissenschaftler. Er ist Inhaber des Lehrstuhls für Neuere deutsche Literatur und Medien an der Ludwig-Maximilians-Universität in München.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Stefan Neuhaus in der WIKIPEDIA

Stefan Neuhaus (* 26. März 1965 in Wimbern) ist ein deutscher Germanist und seit 2012 Professor an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. …

Auszug Artikel



  • [Downlaod] (Diplomarbeit) „Treten Sie ein in eine andere Welt –Grenzüberschreitungen im Fantasyfilm.“ – von Theresa Thanhofer – auf core.ac.uk

Da es aufgrund der Fülle vorhandener Definitionen von Fantasy nicht möglich ist, eine allgemein gültige Beschreibung zu finden, wird in Kapitel 2 zuerst versucht, eine Arbeitsdefinition anhand der literaturwissenschaftlichen Ansätze und Erklärungsmodelle zu erstellen. In Kapitel 3 drängt sich die Frage auf, wie es möglich ist das Genre Fantasyfilm einzugrenzen. Auch hier erweist es sich als prekär, wenn nicht sogar als unmöglich, eine universelle Definition aufzustellen. Es wird versucht, anhand inhaltlicher Charakteristika den Fantasyfilm in Subgenres zu unterteilen, die der Überschaubarkeit dienen sollen.

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


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[Medienhinweis] #111: Phantastische Gattungen – utopia2016.ch

Was folgt, ist keine ausgewachsene Rezension, sondern einige allgemeine Überlegungen nach der Lektüre des ersten Kapitels.

von Simon Spiegel auf utopia2016.ch

Lesenswerter Artikel zum Thema Genre(bildung) mit der Hoffnung auf Fortsetzung …

utopie2016.ch - 2021-05-02

Auslöser dieses Posts, das nichts mit Utopien zu tun hat, ist eine Publikation zur phantastischen Literatur von Karin Angela Rainer, welche dieses Jahr bei Peter Lang erschienen ist. Als Todorov-Geschädigter – seine Phantastik-Theorie verfolgt mich seit meinem Studium – begegne ich neuen Publikationen zum Thema jeweils mit einer gewissen Skepsis. Mittlerweile scheint mir zu der durch seine Einführung in die fantastische Literatur angestossenen Forschungsrichtung wirklich alles gesagt worden zu sein. Meine erste Reaktion angesichts von Rainers Buch war denn auch ein beherztes «schon wieder?». […]

Auszug Artikel


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