Kategorie: Science Fiction – realistische Spekulation über Möglichkeiten

Wieso Dietmar Dath die Faszination Scifi nicht vermitteln kann – br.de

Uuui, uuui, heftiger (erwarteter) Gegenwind, tendenziell aber in Ordnung …

Porträt von Dietmar Dath, er trägt Brille und eine Kappe.

Schriftsteller und Journalist Dietmar Dath hat 942 Seiten über sein Lieblingsgenre vorgelegt. „Niegeschichte“ hätte ein brillantes Buch über Science Fiction sein können. Doch Dath präsentiert sich als Parteisoldat, der dringend eine Lektorin braucht.

Jetzt heißt es: stark sein. 942 Seiten umfasst das neue Buch von Dietmar Dath. Aber zum Glück hat es Science Fiction zum Thema – und wenn Außerirdische und Raumschiffe auftauchen, dann ist mein Sitzfleisch sehr belastbar. […] Artikelauszug


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Science Fiction #30 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Niegeschichte

Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine

Lange erwartet – und doch jetzt überraschend schnell eingelangt. Mal sehen ob Dietmar Daths umfassende Theoriegeschichte der Science Fiction hält was wir uns davon erhoffen …


Nach Dietmar Dath ist Science Fiction ja mehr als ein Genre – es ist laut ihm eine Denkanleitung. Daher lädt das Buch angeblich ein Science Fiction neu zu denken. Sehen wir, ob dies gelingt …

… Der Untertitel des Buches, „Science Fiction als Kunst- und Denkmaschine“, spricht zwei Befunde aus: Man kann Science Fiction erstens als Kunst genießen, und man kann mit ihr zweitens Dinge und Verhältnisse denken, die ohne sie ungedacht bleiben müssten…

a.a.O., Kapitel 1, Seite 21

Eines ist jedenfalls schon sicher: Ein Autor, der folgendes an den Anfang seines Buches stellt, hat bei mir schon einen gewaltigen Stein im Brett:

… Längere fremdsprachige Zitate, also überwiegend englische, sind vom Verfasser an Ort und Stelle in Fußnoten übersetzt. Diese Übersetzungen sind bei den literarischen Zitaten eher Dolmetscherangebote als ästhetisch angemessene literarische Übertragungen; das Kapitel IX. und insbesondere dessen Unterkapitel 1, „Missverstehen als Fehlübersetzen“, erklärt, warum das so ist. …

a.a.O., Inhaltsverzeichnis, Seite 1

Na bitte, geht doch – und das Kapitel XI, 1, ist das Erste, das von mir wohl ganz genau gelesen wird. Vor allem anderen …

Ergänzung: Zwischenzeitlich habe ich begonnen das Buch zu lesen. Interessant, aber anspruchsvoll – Der Stil von Dath ist nicht ohne … und haltet euch dabei eine Internetverbindung offen um all die Anmerkungen, Ergänzungen und Anspielungen entsprechend würdigen zu können …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dietmar Dath
  • Niegeschichte
  • Science Ficition als Kunst- und Denkmaschine
  • Matthes & Seitz, Berlin(2019)
  • gebundene Ausgabe
  • 942 Seiten
  • ISBN 9783957577856

Kleinster Preis: € 27,72, größter Preis: € 56,99, Mittelwert: € 38,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • mit Lesebändchen
  • Schutzumschlag
  • [Artikel] Dietmar Dath in der WIKIPEDIA

Dath wuchs im südbadischen Schopfheim auf, besuchte dort das Theodor-Heuss-Gymnasium und machte sein Abitur auf dem Freiburger Rotteck-Gymnasium. Er studierte nach dem Zivildienst Physik und Literaturwissenschaften[1] in Freiburg. Seit 1990 veröffentlicht er in in- und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften literarische und journalistische Beiträge zu gesellschaftlichen und popkulturellen Themen, …

Artikelauszug

  • [Artikel] „In Lenins Schriften ist viel Nützliches“ v

Kaum ein linker Intellektueller provoziert wie Dietmar Dath: Er schreibt Romane und politische Theorien am Fließband, verteidigt den Kommunismus und die DDR. WELT ONLINE sprach mit ihm über sein Buch „Die Abschaffung der Arten“ und fragte, warum er Lenins Gräueltaten für vernachlässigenswert hält. Dietmar Dath polemisiert …

Artikelauszug

  • [Artikel] Eins durch zwei -Wahrheit als Geschichte der Zukunft: Sehen (und fühlen) lernen mit Science-Fiction von Dietmar Dath

Der vorliegende Text ist ein Kapitel aus Dietmar Daths Buch »Niegeschichte. Science-Fiction als Kunst- und Denkmaschine«, das dieser Tage bei Matthes & Seitz erscheint. Es ist das fast 1.000seitige Produkt einer zehnjährigen ästhetischen Begriffsarbeit, eine große materialistische Genre­geschichte. Wir danken Autor und Verlag für die freundliche Genehmigung zum Vorabdruck. (jW) Science-Fiction ist ein Genre. Über Genres insgesamt hat Peter Hacks im »Versuch über das Libretto« (1973) das Entscheidende gesagt: …

Artikelauszug

siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Science Fiction #29 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: I Was A Robot – Ausstellungskatalog

Science Ficiton und Popultur – ein Ausstellungskatalog

erst vor kurzem habe ich hier im Blog die Ausstellung „I Was A Robot“ im Museum Folkwang vorgestellt und eine Bezugsmöglichkeit für den Ausstellungskatalog angegeben. Heute kann ich diesen Katalog bereits vorstellen. Übrigens, der Bezug ist problemlos gewesen …


Und der Katalog ist auch wunderschön anzusehen und voll von wunderschönen Hochglanzbildern. Was ich nicht wusste war, dass das Museum in Folkwang das „Deutsche Plakat Museum“ darstellt.…

… In acht Kapiteln untersucht die Ausstellung die große Fülle an Bildfindungen und Interpretationen, die die Science-Fiction zum Roboter hervorgebracht hat. Die Themenfelder reichen von „Schöpfung und Funktion“ über „Ironie und Poesie“, „Serielles und Wiederholung“, „Künstliche Kreation und Künstliche Intelligenz“ bis hin zu „Cyberpunk und dem Tod der Menschheit“. Umschlaggestaltungen für Magazine und Illustrationen, Plakate, Filme, Objekte und Video-Games entführen in Bildwelten, in denen Roboter und Mischwesen zu Metaphern unserer eigenen Entfremdung werden. Sie geben nicht zuletzt einen faszinierenden Einblick in die popkulturellen Erzeugnisse der Science-Fiction. .…

Museumskatalog, Vorwort, Seite 9

Bei aller Bewunderung für den Katalog, meines Erachtens für eine Ausstellung sehr aufwändig gestaltet ist, habe ich mich trotzdem über eine Sache sehr gewundert: Von 106 Abbildungen waren nur vier Abbildungen von deutschen Medien und davon noch drei von Perry-Rhodan-Romanen und eine solche eines Terra-Nova-Romans.

Ich denke für ein „Deutsches Plakat Museum“ ist das Verhältnis eigentlich beschämend und ich kann mir nicht vorstellen, dass es im deutschen Medienzirkus keine entsprechenden Alternativen für einiges aus allen Herren Länder gegeben hätte. Bei allem Verständnis, dass die Science Fiction aus dem amerikanischen Raum zu uns gefunden hat, sollte bei einem solchen Projekt doch auch die heimische Produktion repräsentativ vertreten sein. Dies ist sie meines Erachtens bei weitem nicht. Schade. Vielleicht habe ich aber auch nur den Sinn und Zweck des Museums und damit der Ausstellung nicht ganz erfasst. Dass es eine Ausstellung in Zusammenarbeit des Schweizer Maison d’Alleurs ist, mag auch dazu beigetragen haben. Es gäbe daher bei mir für den Katalog an sich durchaus 9/10 Punkten, aber nach obigem eher nur 7/10 …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Marc Atallah / Frederic Jaccaud
  • I Was A Robot
  • Science Fiction und Popkultur
  • Edition Folkwang/Steidl, Folkwang(2019)
  • Katalog, Hochglanz
  • Broschiert
  • 144 Seiten
  • ISBN 9783958296923

Kleinster Preis: € 17,90, größter Preis: € 30,00, Mittelwert: € 20,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Eine Ausstellung des Maison d’Alleurs in Zusammenarbeit mit dem Museum Folkwang
  • Übersetzer: Daniel Böhmler, Stefan Barmann
  • [Artikel] Das Maison d’Alleurs in der WIKIPEDIA

  • [Homepage] Das Museum Folkwang


siehe auch (Auszug):


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Wie man einen verdammt guten Science-Fiction-Roman schreibt — MARCUS JOHANUS

Manche denken zwar einen Schreibratgeber zu benötigen wie einen Kropf am Hals, aber ich will euch diesen nicht vorenthalten … MARCUS JOHANUS, THRILLERAUTOR und Blogger, sollte es eigentlich wissen und so kann man vielleicht etwas lernen, abkupfern oder aufnehmen. Übrigens, seinen Blog finde ich auch gut …

Für Science-Fiction-Schreibratgeber gilt auf dem deutschen Markt das Gleiche wie für Horror. Während es im angloamerikanischen Sprachraum viele Werke über das Schreiben von SF und anderer Genres gibt, werden hierzulande bestenfalls Ratgeber zum Krimi- und Thriller-Schreiben veröffentlicht. Deswegen hier meine eigenen Ideen dazu, wie man einen verdammt guten Science-Fiction-Roman schreibt. Science-Fiction-Geschichten sind Ideengeschichten Mehr als in […] a.a.O., Auszug Homepage


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Fundstücke #10 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Von Science-Fiction-Städten lernen

Warum sollte die Stadtplanung in einen Dialog mit den medialen Welten der Science-Fiction treten?

Dieses Mal habe ich eine 72-seitige Broschüre des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) im Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR) aufgegabelt. Recht interessant setzt sie sich mit dem Thema „Städte der Zukunft“ auseinander und mag den Einen oder Anderen von euch in ihrer speziellen Fragestellung interessieren …

„Von Science-Fiction-Städten lernen – Szenarien für die Stadtplanung“ ist das Ergebnis des viermonatigen Forschungsprojekts „Sci-Fi-Cities – Stadtzukünfte in Kunst, Literatur und Video“. Das Forschungsprojekt untersuchte die Frage, ob und in welchen Bereichen Werke der Science-Fiction der Stadtpolitik Orientierung geben können, um nach Potenzialen und Risiken der Stadt von Übermorgen zu suchen.

Imaginäre Städte sind ein wiederkehrender Handlungsort in der Science-Fiction. AutorInnen nutzen teils bekannte, teils entrückte Stadtwelten, um ihren gesellschaftlichen Entwurf zu platzieren. Dieser ist meist als Kritik an die Gegenwart gerichtet. Die lebensweltlichen Diskurse der Gegenwart und die imaginären Weltentwürfe in Comics, Filmen oder Computerspielen sind in beide Richtungen verbunden: Technologische Fiktionen, etwa Bildtelefone der 1930er-Jahre, wurden Wirklichkeit und bestimmen aktuelle Lebens- und Arbeitswelten. Umgekehrt greifen Science-Fiction-AutorInnen reale Stadtentwicklungstrends auf, z.B. die global fortschreitende Verstädterung. Schließlich ist Stadtplanung an eine wissenschaftliche Methodik gebunden, während Werke der Science-Fiction an der Spannung der Erzählung bemessen werden. …

Auszug Zusammenfassung, Seite 8

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