Rechtsfragen zu Thema „Kontakt mit Außerirdischen“, i zwei Ausgaben, und ein Artikel dazu sind die Ausbeute des gestrigen Tages. Dazu eine Zeitschrift für Anomalistik. Was will man mehr. Da kommen UFOs, Nitzsche, Kommunikation mit Außerirdischen und deren (mögliche) Artefakte noch zur Sprache. Vor lauter Lesen bin ich kaum zum Eintragen gekommen – eine herrliche Zeit…
Neuzugänge:
1.
K. Akerma
Zeitschrift für Anomalistik, 2023, Vol. 23, Issue 2Zeitschrift für Anomalistik 2 vol 23 (2023), A. Anton (Hrsg.), Gesellschaft für Anomalistik: 291–301
ISBN 978-3-937361-14-7
Abstract: Nietzsche versteht sich als Überwinder des Christentums und der mit dieser Religion verbundenen Erlösungserwartungen und Heilsversprechen. In eigenen Worten, er philosophiere mit dem Hammer, um auf diese Weise neue und außerchristliche Wege für ein gelungenes Dasein zu schmieden. Zumindest an einer Stelle seines Werks scheinen Außerirdische an die Stelle des von ihm kritisierten christlichen Heilsversprechens zu treten. Man könnte dieser Konstellation folgenden Ausdruck verleihen: Nachdem Nietzsche den christlichen Gott an allen Ecken und Enden der Welt aufgespürt und ihn aus sämtlichen Weltgegenden vertrieben hat, ist ein vager Schatten dieses Gottes gleichwohl noch anwesend: als außerirdische Intelligenz. In diesem Gewand hat der aus dem Weltall verbannte Christengott freilich eine tiefgreifende Metamorphose hinter sich und ist kaum noch wiederzuerkennen. Er ist gleichsam nur noch ein blasser materieller Schatten seiner selbst. Doch weist Nietzsche diesem materiellen Schatten eine systematische Stelle zu, die es uns ermöglicht, ihn zugleich als eine extraterrestrische Wiederauferstehung des von Nietzsche totgedachten alten Gottes zu deuten. In seiner extraterrestrisch-materiellen Schwundstufe hat Gott das Attribut der Allmacht verloren. Was der Schwundstufe noch eignet, ist hingegen eine säkularisierte Form einstigen göttlichen Allwissens. Bei Nietzsche ist dieses Allwissen ausreichend, um uns Menschen ein Substitut für Erlösung zu bieten. …
Tags: Außer->-irdisch(e/r)->, Magazin(e)->, Magazin(e)->Zeischrift für Anomalistik, Person->, Person->Nietzsche, Friedrich, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
2.
Zeitschrift für Anomalistik 2 vol 23 (2023), A. Anton (Hrsg.), Gesellschaft für Anomalistik
ISBN 978-3-937361-14-7
Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Zeischrift für Anomalistik, Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
3.
S. Brachat
Zeitschrift für Anomalistik, 2023, Vol. 23, Issue 2Zeitschrift für Anomalistik 2 vol 23 (2023), A. Anton (Hrsg.), Gesellschaft für Anomalistik: 353–366
ISBN 978-3-937361-14-7
Tags: Kommunikation(s)->, Kommunikation(s)->interstellar, Magazin(e)->, Magazin(e)->Zeischrift für Anomalistik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
4.
I. Jüdt
Zeitschrift für Anomalistik, 2023, Vol. 23, Issue 2Zeitschrift für Anomalistik 2 vol 23 (2023), A. Anton (Hrsg.), Gesellschaft für Anomalistik: 324–352
ISBN 978-3-937361-14-7
Abstract: Die von Alexander Wendt und Raymond Duvall 2008 formulierte These von der Existenz eines „UFO-Tabus“ muss angesichts der sich seit Ende 2017 entfaltenden me- dialen und politischen Aufmerksamkeit für das UFO-Thema neu bewertet werden. Hierzu ist es hilfreich, die Vorgeschichte dieser „Disclosure“ zu untersuchen und zu rekonstruieren, wie es zustande kam, dass ein grenzwissenschaftliches Forschungsprojekt zwei Jahre lang aus Mitteln des amerikanischen Verteidigungshaushalts finanziert und weitere sechs Jahre als informelle Neben- tätigkeit von Angehörigen des Verteidigungsministeriums fortgesetzt wurde. Als Schlüssel zum Verständnis dieses Vorgangs erweisen sich zwei Momente: erstens die Existenz eines die Grenze zwischen „Fringe“ und „Mainstream“ überspannenden Einflussnetzwerks, dem parlamentarisch erfahrene Akteure in zentralen Positionen im Haushaltsbewilligungsprozess des amerikanischen Kongresses angehörten, und zweitens eine thematische Schwerpunktverschiebung von paranormalen Forschungsgegenständen zur Artikulation eines „Leidensdrucks“ amerikanischer Marinepiloten, deren Begegnungen mit anomalen atmosphärischen Phänomenen innerhalb der Streitkräfte keine angemessene Beachtung fanden. Sowohl institutionell als auch inhaltlich wurde auf diese Weise die Grenze zwischen illegitimen und legitimen Interessenträgern überschritten und damit das bis dahin intakte „Containment“ des UFO-Tabus durchbrochen …
Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Zeischrift für Anomalistik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Ufo(s), {04.1} Bestand/Digital
5.
K. Stähle
Journal of Anomalistics / Zeitschrift für Anomalistik 2023, Vol.23, Issue 2 (2023): 399–415
Abstract: Es wird dargelegt, dass Extraterrestrischen die Geltung normativen Rechts bekannt sein muss, wenn sie kulturell, sozial und vor allem technisch so weit entwickelt sind, dass sie mit anderen Spezies in Kontakt treten und die Erde erreichen können. Völkerrechtlich auf der Erde geltende Vereinbarungen wie der Internationale Pakt über die bürgerlichen und politischen Rechte könnten von irdischer Seite aus eine Grundlage für eine speziesübergreifende Verständigung sein, wenn die ETI zu Verhandlungen bereit und in der Lage sind. In der Anfangsphase solcher Verhandlungen oder im Fall extremer Andersartigkeit muss sich die Menschheit auf die Grundsätze des Metalaw konzentrieren. Der Grund, warum es gegenwärtig keinen Kontakt mit relevantem Informationsaustausch mit Extraterrestrischen gibt und auch kein offener Kontakt ohne einen solchen Informationsaustausch zu beobachten ist, beruht vermutlich auf normativem Recht der Extraterrestrischen über die Erde. Ein gleichsam indirekter Kontakt wird hiermit aber nicht ausgeschlossen. Die Erde ist vermutlich ein sog. Kondominium, also eine Art Protektorat ohne eigene souveräne Rechte im Verhältnis zu anderen interstellaren Völkerrechtssubjekten.
Tags: Alien(s)->, Außer->-irdisch(e/r)->, Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
6.
Rechtsfragen beim Kontakt mit Extraterrestrischen: Völkerrecht, Wirtschaft und Politik – ein Gedankenmodell
K. Stähle
(2024), BWV Berliner Wissenschafts-Verlag
ISBN 978-3-8305-5617-6
Abstract: Gibt es einen Kontakt mit Außerirdischen mit relevantem Informationsaustausch, hat dies erhebliche Auswirkungen auf all unsere irdischen Verhältnisse – ökonomisch, naturwissenschaftlich, medizinisch, kulturell, psychologisch und religiös. Die Menschheit sucht nach außerirdischem intelligenten Leben (SETI). Sie versucht die Unidentified Aerial Phenomena (UAPs) aufzuklären. Da sollte es auch für Juristen höchste Zeit sein, sich relevanten Fragen zu stellen. Welchem Völkerrechtssubjekt werden wir begegnen? Inwieweit kann unser internationales Recht normativ auch für Außerirdische gelten? Welche Rechtslage gilt bei kriegerischer oder friedlich-wohlwollender Intervention durch Außerirdische? Wie kann man die sogenannten Entführungsphänomene rechtlich einordnen? Ist die Erde ein Kondominium oder ein Protektorat? Sind wir die Entdeckten, wird die Beziehung ungleich verlaufen. Ein verbindlicher Rechtsrahmen schützt den Schwächeren. Höchste Zeit, nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Institutionen darauf vorzubereiten. …
Tags: Alien(s)->, Außer->-irdisch(e/r)->, Politik->, Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Recht(e/s)->Völker-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Wirtschaft, {04.0} Bestand/Papier
7.
R. Vaas
Zeitschrift für Anomalistik, 2023, Vol. 23, Issue 2Zeitschrift für Anomalistik 2 vol 23 (2023), A. Anton (Hrsg.), Gesellschaft für Anomalistik: 367–398
ISBN 978-3-937361-14-7
Tags: Außer->-irdisch(e/r)->, Außer->Außer->-irdisch(e/r)->Artefakte, Außer->Außer->-irdisch(e/r)->Technosignaturen, Magazin(e)->, Magazin(e)->Zeischrift für Anomalistik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
1.
Tolkien, Europa und die Tradition: Zivilisation im Spiegel des Imaginären
A. Berger
Fundamente 03 (2022), Jungeuropa Verlag
ISBN 978-3-948145-19-4
Abstract: Buchbeschreibung: Der politisch korrekte Furor des globalen Linksliberalismus macht vor nichts Halt. Selbst J.R.R. Tolkien wird umgedeutet, umgeprägt, umgeschrieben, zuletzt für eine aktuelle Serienverfilmung. Der Alltagsverstand der Konsumenten wird fortan auch über Tolkiens verfälschtes Werk umgepolt. Dabei ist Tolkien ein Gigant europäischer Mythenbildung und identitärer Bewusstwerdung. Jeder kennt den immensen mythologischen Schatz namens »Der Herr der Ringe«. Weitaus unbekannter scheint derweil, dass das in diesem Epos verwendete Material selbst aus dem Fundus europäischer Mythologien stammt. Tolkien, renommierter Philologe der Universität Oxford, interpretiert in seinen romantischen Fresken die »Ilias« und »Beowulf«, die »Edda« und das »Kalevala« neu was sein Werk zu einer einzigartigen europäischen Symphonie macht. Es ist diese reiche mythologische Grundlage, die Armand Berger ebenso herausarbeitet wie die schillernde Persönlichkeit des Autors von »Der Hobbit« und des »Silmarillion« … Rechtes und Identidäres Gedankengut? Zu Dr. David Engels siehe auch Quarber Merkur 120 ->Die alte Welt bei Lovecraft und Tolkien Laut Verlagsangaben und Rezensionen konzentriert sich das Werk auf folgende Aspekte: Abwehr von „Modernisierung“: Berger positioniert sein Buch explizit als Antwort auf zeitgenössische Adaptionen wie die Amazon-Serie Die Ringe der Macht. Er kritisiert darin eine aus seiner Sicht stattfindende „politisch korrekte Umdeutung“ von Tolkiens Mythologie durch den Linksliberalismus. Mythologie und Tradition: Der Autor arbeitet die tiefen mythologischen und europäischen Wurzeln von Mittelerde heraus. Er sieht in Tolkiens Welt ein Bewahren „traditioneller Werte“ und eine Reflexion europäischer Zivilisationsgeschichte. Kritik am Fortschritt: Das Buch thematisiert Tolkiens eigene Skepsis gegenüber Industrialisierung und technischem Fortschritt, die Berger als Kernbestandteil einer traditionsbewussten Weltsicht interpretiert. Wertung und Einordnung Die Bewertung des Buches hängt stark vom politischen Standpunkt des Lesers ab, da es in einem Verlag der sogenannten „Neuen Rechten“ erschienen ist: Im rechten Spektrum wird das Buch als notwendige „Rückbesinnung“ auf den „echten“ Tolkien gefeiert, der als Verteidiger europäischer Identität gegen globale Vereinheitlichung gesehen wird. Es handelt sich weniger um eine literaturwissenschaftliche Analyse im klassischen Sinne, sondern um eine ideengeschichtliche Einordnung Tolkiens in das Weltbild der „Tradition“ (im Sinne von Denkern wie Julius Evola oder dem Umfeld des Institut Iliade). Kritiker werfen solchen Interpretationen oft vor, Tolkien für politische Zwecke zu instrumentalisieren und seine komplexe, christlich-humanistisch geprägte Weltsicht auf eine rein identitäre oder anti-moderne Botschaft zu verengen. Das 104-seitige Werk ist eine kompakte Kampfschrift gegen die liberale Deutungshoheit über Tolkien und versucht, Mittelerde als geistiges Erbe eines traditionellen Europas zu reklamieren.
Tags: Extremismus->, Person->, Person->Berger, Armand, Person->Engels, Dr. David, Person->Tolkien, J. R. R., Recht(e/s)->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier
2.
Rechtsfragen beim Kontakt mit Extraterrestrischen: Völkerrecht, Wirtschaft und Politik – ein Gedankenmodell
K. Stähle
(2022), BWV Berliner Wissenschafts-Verlag
ISBN 978-3-8305-5514-8
Abstract: Gibt es einen Kontakt mit Außerirdischen mit relevantem Informationsaustausch, hat dies erhebliche Auswirkungen auf all unsere irdischen Verhältnisse – ökonomisch, naturwissenschaftlich, medizinisch, kulturell, psychologisch und religiös. Die Menschheit sucht nach außerirdischem intelligenten Leben (SETI). Sie versucht die Unidentified Aerial Phenomena (UAPs) aufzuklären. Da sollte es auch für Juristen höchste Zeit sein, sich relevanten Fragen zu stellen. Welchem Völkerrechtssubjekt werden wir begegnen? Inwieweit kann unser internationales Recht normativ auch für Außerirdische gelten? Welche Rechtslage gilt bei kriegerischer oder friedlich-wohlwollender Intervention durch Außerirdische? Wie kann man die sogenannten Entführungsphänomene rechtlich einordnen? Ist die Erde ein Kondominium oder ein Protektorat? Sind wir die Entdeckten, wird die Beziehung ungleich verlaufen. Ein verbindlicher Rechtsrahmen schützt den Schwächeren. Höchste Zeit, nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Institutionen darauf vorzubereiten. …
Tags: Alien(s)->, Außer->-irdisch(e/r)->, Politik->, Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Recht(e/s)->Völker-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Wirtschaft, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier
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