am 21. März 2026
Neuzugänge:

Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.
Abstract: Der Band dokumentiert die Vorträge und Forschungsergebnisse des Jubiläumssymposiums. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit der Biografie Krafts als auch mit der Analyse seiner enormen Werkfülle. Zentrale Themen und Beiträge: Thomas Braatz, der als einer der fundiertesten Kenner der Materie gilt, liefert oft neue Erkenntnisse zu Krafts unstetem Leben (Seemannszeit, Weltreisen), die oft als Inspiration für seine Romane dienten. Es werden spezifische Werkreihen analysiert, etwa die berühmte Serie „Detektiv Nobody“ oder seine utopischen Romane wie „Die neue Erde“. Ein Fokus liegt auf dem Vergleich zu Zeitgenossen. Wie grenzte sich Kraft vom „Edel-Abenteurer“ Karl May ab? Warum wurde er als „deutscher Jules Verne“ bezeichnet? Für Sammler besonders wertvoll sind die akribischen Auflistungen von Erstveröffentlichungen in Groschenheften und Leihbüchern, die oft unter Pseudonymen erschienen. Der Band enthält Reproduktionen alter Cover und Dokumente, die den Geist der Kolportageliteratur um 1900 lebendig machen. Thomas Braatz arbeitet auf einem Niveau, das weit über reines Fantum hinausgeht. Die Beiträge sind literaturwissenschaftlich fundiert, aber dennoch für Laien lesbar. Es gibt kaum eine andere Quelle, die sich so intensiv mit der deutschen Trivialliteratur der Kaiserzeit und den Anfängen der hiesigen Science Fiction auseinandersetzt. Die Publikation atmet die Begeisterung des Freundeskreises Science Fiction Leipzig. Man merkt, dass hier Liebhaber am Werk sind, die das Erbe Krafts vor dem Vergessen bewahren wollen. Für jemanden, der Robert Kraft nicht kennt, ist der Einstieg sehr steil. Es handelt sich um ein Werk von Experten für Experten (oder sehr interessierte Sammler). Da diese Bände oft in sehr kleinen Auflagen im Eigenverlag des fksfl erscheinen, sind sie im regulären Buchhandel kaum zu finden und werden schnell zu gesuchten Sammlerstücken. Die Ausgabe zum 5. Robert-Kraft-Symposium ist ein unverzichtbares Referenzwerk für jeden, der sich ernsthaft mit der Geschichte der deutschen utopisch-phantastischen Literatur beschäftigt. Sie räumt mit Vorurteilen über „Schundliteratur“ auf und zeigt Robert Kraft als einen visionären Geist, der seiner Zeit oft voraus war. …
Tags: Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Verne, Jules, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 8–9
Abstract: Thomas Braatz, der als der maßgebliche Experte für das Leben und Werk von Robert Kraft (1869–1916) gilt, nutzt das Vorwort traditionell nicht nur zur Begrüßung, sondern als wissenschaftliche und biografische Standortbestimmung. Braatz rekapituliert den aktuellen Stand der Gedenkarbeit. Ein zentrales Thema 2025 war die Aufarbeitung von Krafts Biografie, insbesondere die Abgrenzung zwischen seinen fiktiven Abenteuerberichten (Autofiktion) und den tatsächlichen Lebensstationen. Er führt in die Schwerpunkte des Symposiums ein, die im Band vertieft werden: * Robert Krafts Rolle als Pionier der **technischen Zukunftsromanik** (z. B. „Der Herr der Lüfte“). * Die Verbindung zu Zeitgenossen wie **Paul Scheerbart** und die Rezeption durch spätere Autoren wie Arno Schmidt. * Neue Funde aus dem Münchmeyer-Verlag und die schwierige Quellenlage zu Krafts Verlegern. Braatz gibt einen Ausblick auf die laufende Edition der Gesammelten Werke (oft in Kooperation mit dem Verlag Dieter von Reeken) und die Arbeit des Robert-Kraft-Archivs. Der Essay und der gesamte Band werden in Fachkreisen der Phantastik- und Abenteuerliteratur-Forschung hoch bewerte. Braatz gelingt es, die oft unterschätzte Kolportageliteratur auf ein akademisches Niveau zu heben, ohne die Begeisterung des Sammlers zu verlieren. Der Begleitband (mit über 300 Seiten und ca. 450 Abbildungen deutlich umfangreicher als geplant) wird für seine akribische Dokumentation gelobt. Braatz’ Vorwort bereitet dabei die komplexe Materie für Laien und Experten gleichermaßen verständlich auf. Für die Robert-Kraft-Renaissance ist dieser Text essenziell, da er die Brücke zwischen der klassischen Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts und der modernen Science Fiction schlägt. > **Hinweis zur Verfügbarkeit:** Der Band erschien in einer limitierten Hardcover-Auflage (oft schnell vergriffen) und einer Softcover-Ausgabe. Da Thomas Braatz die treibende Kraft hinter dem Symposium ist, gilt sein Vorwort als das „Mission Statement“ der aktuellen Kraft-Forschung. … Quellen * [Programmflyer und Inhaltsverzeichnis des 5. Robert-Kraft-Symposiums 2025](https://robert-kraft.de/resources/PDF-und-epub/Programmflyer-5.Robert–Kraft-Symposium.pdf) * [Offizielle Website zur Robert-Kraft-Forschung und Symposiumsberichte](https://www.robert-kraft.de/) * [Jahresplan und Publikationsliste des Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.](https://fksfl.de/page155/index.html) * [Phantastik-News: Bericht über das 5. Symposium und den Begleitband](https://www.phantastiknews.de/index.php/veranstaltungen/30434-12-oktober-das-5-robert-kraft-symposium-in-leipzig)
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, Vorwort, {04.0} Bestand/Papier

Kleine Reihe 2.0 (2025), Taschen
Abstract: Der Schweizer Künstler HR Giger (1940-2014) wurde vor allem durch die Gestaltung des Weltraummonsters für Ridley Scotts Scifi-Horrorfilm Alien (1979) berühmt, für das er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Das Alien ist zweifellos der Star aus Gigers umfangreichem Arsenal biomechanischer Geschöpfe, doch nur eines von vielen Zwitterwesen aus Mensch und Maschine, mit denen Giger unsere Albträume bevölkerte, Kreaturen von eindringlicher Kraft, schrecklicher Schönheit, morbid-erotischer Drastik und surrealer Fantastik. Giger schuf eine völlig eigenständige Bildwelt und verlieh den kollektiven Ängsten seiner Epoche Ausdruck: Angst vor dem Atomkrieg, vor Überbevölkerung und knappen Rohstoffen und einer Zukunft, in der das Überleben unserer Körper von Maschinen abhängen wird. Dieser Band erzählt anhand autobiografischer Texte und einer Fülle exzellent-schauriger Abbildungen Gigers Lebensgeschichte und gibt Einblick in ein überaus facettenreiches Werk. Er zeigt Gigers Skulpturen, Interieurs, Zeichnungen, Gemälde und Plattencover, seine ausgefeilten Setdesigns für Filme wie Species, Alien oder Dune, das einzigartige Giger-Museum und die fantastische, ganz von Giger designte Bar in der Kleinstadt Gruyères in der französischen Schweiz. Das Vorwort schrieb Gigers Freund Timothy Leary. Das Werk **“HR Giger 1940–2014″** gilt als die definitive Monografie über den Schweizer Meister der biomechanischen Kunst. Das Buch bietet eine umfassende Retrospektive, die weit über Gigers bekannteste Arbeit für den Film *Alien* hinausgeht. Es dokumentiert detailliert die Verschmelzung von organischer Form und kalter Mechanik, die Gigers Stil prägte. Enthalten sind seine berühmten Airbrush-Arbeiten der 1970er Jahre (z. B. aus *Necronomicon*). Neben *Alien* (für das er den Oscar erhielt) beleuchtet der Band seine Entwürfe für Jodorowskys unvollendetes *Dune*-Projekt, *Poltergeist II* und *Species*. Das Buch enthält zudem persönliche Texte Gigers, Zitate von Zeitgenossen (wie Ridley Scott oder Timothy Leary) und Dokumente aus seinem Privatarchiv. Bewertung und Kritik Die Publikationen von Taschen zu Giger werden in der Kunstwelt und von Fans durchgehend als Referenzklasse bewertet. Besonders die dunklen, feinen Nuancen von Gigers Airbrush-Arbeiten werden präzise wiedergegeben. Es deckt alle Schaffensphasen ab, von frühen Zeichnungen bis zum Spätwerk und dem Museum HR Giger. Für Bewunderer von Gigers düsterer Ästhetik ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es korrigiert das oft einseitige Bild Gigers als reiner „Alien-Vater“ und zeigt ihn als visionären Künstler, der kollektive Ängste (Atomkraft, Überbevölkerung) in zeitlose Mythen verwandelte. … Quellen: * [Taschen Verlag – HR Giger (Produktseite)](https://www.taschen.com/de/books/art/44853/hr-giger/) * [Rezensionen.ch – Besprechung zum Opus Magnum](https://www.rezensionen.ch/hr-giger/3836587025) * [Halcyon Realms – Art Book Reviews (XXL Edition)](https://halcyonrealms.com/books/hr-giger-xxl-art-book-review-taschen/)
Tags: Biographie(n)->, Biographie(n)->Autobiographie(n), Person->, Person->Giger, H. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 10–23
Abstract: Hofmann, der in der deutschen Science-Fiction-Szene sowohl als Kenner der Fandom-Historie als auch als kritischer Beobachter bekannt ist, widmet sich darin dem Spannungsfeld, in dem die Rezeption von Robert Kraft (1869–1916) heute steht. Er analysiert in seinem Beitrag die „Zwitterstellung“ von Robert Kraft in der deutschen Literaturlandschaft und er beschreibt, wie die Pflege von Krafts Werk jahrzehntelang fast ausschließlich durch leidenschaftliche Sammler und Amateurbildner (das Fandom) geschah. Ohne diese „Basisarbeit“ wäre Kraft heute vermutlich vergessen. Hofmann stellt fest, dass die Literaturwissenschaft erst spät (unter anderem durch die Vorarbeit von Thomas Braatz und Institutionen wie dem FKSFL) begonnen hat, Kraft als ernsthaften Vorläufer der modernen Science Fiction und als Pionier der technischen Zukunftsromanik anzuerkennen. Ein Kernpunkt des Essays ist die Analyse der unterschiedlichen Herangehensweisen. Während das Fandom oft biografisch-anekdotisch und bewundernd arbeitet, sucht die Akademie nach strukturellen Einordnungen und diskursanalytischen Ansätzen (z. B. Kolonialismus-Kritik in Krafts Werk). Hofmann plädiert dafür, dass beide Seiten voneinander lernen müssen: Die Wissenschaft braucht den bibliografischen Detailreichtum der Sammler, und das Fandom profitiert von der kontextuellen Einordnung durch die Forschung. Bewertung Der Essay wird in Fachkreisen als reflektiert und richtungsweisend bewertet. Im Gegensatz zu rein hagiografischen (verehrenden) Texten wahrt Hofmann eine gesunde kritische Distanz zum Sujet. Er benennt die Schwächen der frühen Kolportageliteratur ebenso wie die Defizite einer rein akademischen Betrachtung, die den „Spaß am Text“ oft vergisst. Der Text gilt als sehr gut lesbar, da Hofmann einen journalistisch-essayistischen Stil pflegt, der komplexe fachliche Fragen (z. B. die Definition von „Phantastik-Oldie“) auflockert. Für die Robert-Kraft-Forschung ist dieser Beitrag von Bedeutung, weil er das Symposium selbst und dessen Zielsetzung – die Professionalisierung der Kraft-Rezeption – legitimiert und hinterfragt. … Quellen * [Inhaltsverzeichnis des Begleitbandes zum 5. Robert-Kraft-Symposium (FKSFL)](https://fksfl.de/page155/publikationen-symposiumsband-5.html) * [Robert-Kraft-Archiv: Publikationsliste und Rezensionen zum Symposium 2025](https://robert-kraft.de/forschung/publikationen-2025.php) * [Phantastik-News: Rezension zum Tagungsband „Robert Kraft 2025“](https://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/30512-tagungsband-5-robert-kraft-symposium-leipzig-2025) * [Andromeda Nachrichten – Magazin für Science Fiction (Ausgabe 2026/1): Besprechung Thomas Hofmanns Essay](https://sfcd.eu/andromeda-nachrichten/)
Tags: Fandom->, Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 26–29
Abstract: Thomas Hofmann, der bereits über das 3. Symposium ausführlich berichtete, liefert in diesem Text eine detaillierte Rückschau auf die vorangegangene Veranstaltung. Der Essay fungiert als Bindeglied in der Chronik der Symposiumsreihe. Hofmann rekapituliert den Verlauf des 4. Symposiums, das unter dem Schwerpunktthema „Serienheld Nobody – 100 Jahre Kraft-Film“ stand. Er fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Vorträge zusammen. Der Essay dokumentiert die Fachgespräche zwischen Sammlern und Literaturwissenschaftlern, die charakteristisch für die Leipziger Treffen sind. Hofmann geht zudem auf die Entstehung des begleitenden 4. Symposiumsbandes ein, der als Referenzwerk für die filmische Aufarbeitung von Krafts Stoffen gilt. Bewertung Der Beitrag wird in der Fachrezeption (etwa in Publikationen wie Karl May in Leipzig oder den Andromeda Nachrichten) positiv hervorgehoben Hofmanns Essay wird für seine präzise Chronistenpflicht gelobt. Er stellt sicher, dass die Ergebnisse der Forschungstreffen auch für diejenigen nachvollziehbar bleiben, die nicht persönlich anwesend sein konnten. Kritiker wie Hartmut Fischer bescheinigen dem Autor eine lebendige, fast reportageartige Schreibweise, die den „Werkstattcharakter“ der Kraft-Forschung gut einfängt. In der Gesamtschau des 5. Bandes dient der Essay als wichtiger Beweis für die Kontinuität und Professionalisierung der Robert-Kraft-Renaissance innerhalb des Leipziger Fandoms. Quellen – Tagungsband 5. Robert-Kraft-Symposium 12.10.2025, herausgegeben von Thomas Braatz und dem Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.. – Programmflyer: Programm 5. Robert-Kraft-Symposium, Leipzig 2025. – Fachportal: Robert-Kraft.de, Nachrichten und Rezensionen zu den Symposiumsbänden. – Vereinsmitteilungen: Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V., Publikationsverzeichnis.
Tags: Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Verne, Jules, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 24–25
Abstract: Illmer betreibt hier „Sekundärliteratur-Forschung“. Er analysiert nicht Robert Kraft direkt, sondern die Art und Weise, wie die Forschung über Kraft vor vier Jahren dokumentiert wurde. Illmer hebt hervor, dass der 3. Band besonders Jakob Beymehl in Verbimndung mitHans Wollschläger und Arno Schmidt behandelt. Gleichwohl auch KarlHeinz Steinmüller und Matthias Käther. Am umfangreichsten sieht er das Essay zu Arnulf Meifert. Der Essay ist wichtig, um die Reihe der Symposien (seit 2017) als zusammenhängendes Forschungsprojekt zu begreifen. Illmer verhindert, dass frühere Erkenntnisse in Vergessenheit geraten. Typisch für Illmer ist ein „plaudernder“, aber fachlich extrem fundierter Tonfall. Er schreibt für Kenner, bleibt aber durch seine Begeisterungsfähigkeit ansteckend für Neulinge. … Quellen – Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V. – Publikationsverzeichnis Symposiumsbände – Robert-Kraft.de – Archiv der Symposiums-Berichte und Rezensionen von Horst Illmer – Phantastik-Couch.de – Autorenprofil und Rezensionsarchiv Horst Illmer – Andromeda Nachrichten – Fachzeitschrift des SFCD, Ausgabe 288 (Rezension zum 5. Robert-Kraft-Band)
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
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