Bibliotheca Universitas Phantastica #86 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 20. März 2026

MOhh, schwieriger Tag – da reichte es nur zur Ergänzung um das letzte „NOVA“ und um die Ergänzung bei den Götter- und Heldensagen von Pfisterer. Vor allem die Buchbeschreibungen mussten überarbeitet werden. Aber es steht ja wieder ein Wochenende vor der Türe. Da heißt es wieder ungehemmt schmökern und Bücher in die Bibliothek aufnehmen – hoffentlich, wenn ich nur nicht beim Schmökern hängen bleibe —***seuftz***— …


Neuzugänge:

image
1.

Team NOVA

Nova, Magazin für spekulative Literatur 37 Oktober 2025 (2025), p.machinery

ISBN 978-3-95765-678-0

Abstract: widmet sich als Sonderausgabe schwerpunktmäßig dem Thema „Intelligenz“. Mit einem Umfang von 444 Seiten gilt es als die bisher umfangreichste Ausgabe in der Geschichte des Magazins. Die Ausgabe ist in mehrere Sektionen unterteilt, die unterschiedliche Aspekte spekulativer Literatur beleuchten: Sektion „NOVA Storys“: Enthält Kurzgeschichten namhafter Autoren wie Herbert W. Franke („Rettet uns!“), Heidrun Jänchen („Die Jahrgangsbeste“) und Christian Endres. Die Erzählungen decken ein breites Spektrum ab, von klassischen SF-Szenarien bis hin zu experimentellen Gedankenexperimenten über Intelligenzformen. Sektion „NOVAsekundär“: Dieser Bereich befasst sich theoretisch und essayistisch mit dem Leitthema. Dominik Irtenkauf steuert mehrere Beiträge bei, unter anderem über die Intelligenz von Honigbienen sowie das Verhältnis von Philosophie und Science-Fiction. Neben menschlicher Intelligenz werden auch künstliche und tierische Intelligenzformen thematisiert (z. B. „Octopodia“ von Gard Spirlin). Das Magazin wird aufgrund seiner Dicke verlagsintern als „Monster“ bezeichnet. Es markiert einen Rekordwert für die Reihe und bietet deutlich mehr Material als frühere Standardausgaben (die oft nur etwa halb so viele Seiten hatten). Durch den massiv gestiegenen Umfang ist der Preis für das Taschenbuch (ca. 26,90 €) höher als bei Vorgängern, was jedoch durch die Dichte an Inhalten und die Qualität der Beiträge gerechtfertigt wird. In Fachforen wie dem SF-Netzwerk wird die Themenausgabe als ambitioniertes Werk für Leser spekulativer Literatur wahrgenommen. Die Kombination aus fiktionalen Texten und tiefgehender Sekundärliteratur macht es zu einem Sammlerstück für Fans anspruchsvoller Science-Fiction. … NOVAsekundär Dominik Irtenkauf: Die Intelligenz der Honigbienen. Dominik Irtenkauf: Intelligente Bewegungsformen Dominik Irtenkauf: Philosophie & Science-Fiction: Eine zu entdeckende intelligente Beziehung. Dominik Irtenkauf: Sammelinterview zu anderen Intelligenzen Thomas Ballhausen: Fantastisches Erzählen im Zeichen »Künstlerischer Intelligenz«. Eine Wiederbegegnung mit Moebius Zura Jishkariani: Abkömmlinge der Sonne. Die Hypothese des toten Universums …

Tags: Intelligenz(en)->, Magazin(e)->, Magazin(e)->Nova, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Tier(e)->Biene(n), Wissenschaft(s/en)->Philosophie->, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

image
1.

Götter- und Heldensagen der Griechen
F. Pfister

(2002), Winter

ISBN 978-3-8253-1372-2

Abstract: Die bereits 1956 in erster Auflage publizierte Studie hat es sich zum Ziel gesetzt, den antiken Mythos anhand der Überlieferung anschaulich vor Augen zu führen, die die Genese europäischer Kunst wie der Weltliteratur insgesamt tief geprägt hat: die Götter- und Heldensagen der Griechen. Deren Darstellung ist genealogisch: nach Stammbäumen geordnet, in zeitlicher Folge der mythischen Geschehnisse. Auf diese Weise vermittelt gerade die fortschreitende Folge der mythischen Erzählung dem Leser eine Ahnung der Lebendigkeit, die den griechischen Sagen eigen war, und zeigt zugleich deren unveränderte Aktualität. Ein klassisches Standardwerk der Religionswissenschaft und Altertumskunde. Das Buch bietet eine wissenschaftlich fundierte, aber anschauliche Darstellung des antiken Mythos. Es umfasst eine strukturierte Übersicht über die wichtigsten griechischen Göttergestalten und Heldenepen. Pfister stützt sich direkt auf die antike Überlieferung, um die Entstehung und Bedeutung der Sagen zu erklären. Die Studie beleuchtet, wie diese Mythen die europäische Kunst und Weltliteratur nachhaltig geprägt haben. In Fachkreisen wird das Buch aufgrund seiner wissenschaftlichen Präzision und der dennoch zugänglichen Sprache geschätzt. Pfister kombiniert mythologische Erzählungen mit ihrer überlieferungsgeschichtlichen Einordnung, was das Buch von reinen Nacherzählungen abhebt. Trotz seines Alters wird es aufgrund seiner klaren Struktur und des Fokus auf die Primärquellen weiterhin nachgedruckt und als Basislektüre empfohlen. …

Tags: Geographie->, Geographie->Europa (GR)->, Geographie->Europa (GR)->antik, Gott/Gött(in/er)->, Gott/Gött(in/er)->-sage(n), Held(en)->, Held(en)->-sage(n), Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->griechisch, Volk(s)/Völker->, Volk(s)/Völker->Griechen (antik), {04.0} Bestand/Papier

oder auch gleich direkt in das

Repository
Sofern die Dokumente im Internet zum Download angeboten werden, sind sie auch im Repository per Klick erreichbar.


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #85 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 19. März 2026

MZunächst findet sich noch ein Band der Reihe „Bibliothek der Esoterik“ vom Taschen-Verlag. Dann finden sich noch ein Band bzw. eine Bachelorarbeit zum Thema „Mittelerde“ und zum Anschluss er Neuerungen eine Standortbestimmung gegenwärtiger Epik. Bei den Änderungen wurde insbesondere die „Geschichte der Utopie“ um eine bessere Beschreibung ergänzt. …


Neuzugänge:

image
1.

Nach „Mittelerde“ und zurück: eine empirisch-qualitative psychologische Studie anhand Jacksons Verfilmung von J. R. R. Tolkiens Roman
W. Baßler

Medienpädagogik Band 4 (2007), Lit

ISBN 978-3-8258-9986-8

Abstract: In dieser speziellen Veröffentlichung arbeitet Baßler heraus, dass Peter Jacksons Verfilmung eine **mediale Sozialisationsinstanz** darstellt. Baßler argumentiert, dass Jugendliche und junge Erwachsene den Film als einen Raum nutzen, in dem sie moralische Dilemmata und Reifungsprozesse stellvertretend durchleben. Die Medienpädagogik fragt hier: Welche Vorbilder (Archetypen) bietet der Film für die heutige Identitätsfindung an? Die Studie untersucht, dass die Wirkung des Films oft **prä-reflexiv** ist. Das bedeutet: Die Zuschauer werden erst emotional „überwältigt“ (durch Musik, monumentale Landschaft, Pathos), bevor sie das Erlebte rational einordnen können. Baßler analysiert, wie diese ästhetische Erfahrung als Motor für innere Lernprozesse dient. Ein medienpädagogischer Kernpunkt ist die Kompensation. In einer technisierten, oft als „sinnleer“ empfundenen Welt bietet der Film laut Baßler einen **„Wiederverzauberungs-Effekt“**. Er untersucht, wie die filmische Erzählung den Zuschauern hilft, Begriffe wie Treue, Opferbereitschaft und Hoffnung neu zu besetzen Die Arbeit zeigt eindrucksvoll, dass „Fantasy“ kein Eskapismus (Flucht aus der Realität) sein muss, sondern ein **Umweg zur Realität** sein kann. Durch das Durchleben der Mythenwelt kehren die Zuschauer gestärkt in ihren Alltag zurück. Baßler geht über das bloße „Verstehen“ von Filmen hinaus. Er fordert ein Verständnis für die **tiefenpsychologische Wirkung** von Bildern. Für Medienpädagogen ist das ein Plädoyer, Filme nicht nur formal zu analysieren, sondern deren emotionale Wucht ernst zu nehmen. Die Stärke ist die Verbindung von Jungscher Psychologie mit moderner Medienanalyse. Baßler beweist, dass alte Mythen in neuen Schläuchen (CGI, Surround-Sound) ihre pädagogische Kraft nicht verloren haben. Wenn Du dich für diesen speziellen Band interessierst, geht es weniger um Tolkien-Fakten, sondern darum, wie **großes Kino als Lehrmeister für die Seele** fungiert. Baßler liefert eine wissenschaftliche Begründung dafür, warum wir uns in Mittelerde „zuhause“ fühlen und was wir aus diesem Gefühl für unser echtes Leben lernen können. …

Tags: Film(e)->, Person->, Person->Jackson, Peter, Person->Tolkien, J. R. R., Psychologie->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

image
2.

M. Baßler

Poetiken der Gegenwart (2013), S. Horstkotte, L. Herrmann (Hrsg.), De Gruyter: 31–46

ISBN 978-3-11-033642-9 978-3-11-033654-2

Abstract: In diesem Artikel schlägt Moritz Baßle eine Brücke zwischen klassischen literaturwissenschaftlichen Gattungsbegriffen und modernen Erzählformen. Er analysiert, wie sich das Erzählen im 21. Jahrhundert durch das Zusammenspiel von Realismus, seriellen Strukturen und fantastischen Elementen verändert hat. Baßlers zentrales Argument ist, dass moderner Realismus nicht mehr durch die bloße Abbildung der Welt funktioniert, sondern durch die **Sättigung von Informationen** und den **„Weltbau“ (Worldbuilding)**. Baßler definiert Realismus neu: Er sieht ihn als eine Art **„Archiv-Realismus“**. Ein Text wirkt für den modernen Leser dann „realistisch“, wenn er eine hohe Dichte an Details aufweist, die wir aus unserem Wissensarchiv (Medien, Geschichte, Alltag) wiedererkennen. Es geht nicht um „Wahrheit“, sondern um die **Vollständigkeit der Welt**. Der Artikel untersucht, warum serielle Erzählformen so erfolgreich sind. Serialität erlaubt es, eine Welt in einer Tiefe auszuarbeiten, die ein einzelner, abgeschlossener Text nicht leisten kann. Durch die Wiederholung und Variation von Motiven entsteht eine **„Erzählwelt“**, in der sich der Leser häuslich einrichten kann. Hier schließt sich der Kreis zu Tolkien und der modernen Fantasy: Baßler argumentiert, dass **Fantasy der „realistischste“ aller Stile** ist, wenn man Realismus als „Worldbuilding“ begreift. * In der Fantastik muss die Welt von Null auf konstruiert werden (Sprachen, Gesetze, Geographie). * Diese totale Konstruktion führt zu einer maximalen Kohärenz. Wenn eine Welt in sich logisch und detailreich genug ist, wird sie vom Leser als „real“ empfunden – unabhängig davon, ob es dort Drachen gibt oder nicht. Der klassische bürgerliche Realismus (Fontane etc.) funktioniert heute nicht mehr, da unsere Wirklichkeit zu komplex und medial vermittelt ist. Qualität in der Gegenwartsliteratur wird zunehmend daran gemessen, wie konsistent und „bewohnbar“ eine fiktive Welt ist. Baßler hebt die Trennung zwischen „E-Literatur“ (ernsthafte Literatur) und „U-Literatur“ (Unterhaltung wie Fantasy/Sci-Fi) auf. Er zeigt, dass beide heute dieselben Techniken (Serialität und Archiv-Referenz) nutzen. Moritz Baßler gilt als einer der profiliertesten deutschen Literaturwissenschaftler der Gegenwart. Baßler liefert ein Werkzeugset, um moderne Romane (z.B. von Christian Kracht, Daniel Kehlmann oder eben Fantasy-Epen) mit demselben Maßstab zu messen. Er nimmt Phänomene wie Fernsehserien und Genre-Literatur ernst und integriert sie in die Hochliteratur-Theorie und er erklärt theoretisch fundiert, warum wir heute dazu neigen, in fiktive Welten völlig abzutauchen (Immersion). Kritiker werfen Baßler vor, dass sein Fokus auf „Information“ und „Weltbau“ die sprachliche Schönheit oder die moralische Tiefe eines Werkes vernachlässigen könnte. Wenn Literatur nur noch als „Archiv“ gesehen wird, könnte der künstlerische Eigensinn auf der Strecke bleiben. Seine Behauptung, Fantasy sei die Steigerung des Realismus, ist provokant und wird in der konservativen Literaturkritik oft abgelehnt. Der Artikel ist ein Schlüsseltext der neueren Germanistik. Er erklärt, warum wir im 21. Jahrhundert so besessen von detailreichen Welten sind (egal ob Mittelerde, Westeros oder das historische Berlin). Baßler zeigt auf, dass der moderne Leser nicht mehr nach einer „Botschaft“ sucht, sondern nach einer **Welt, die so komplex ist wie die eigene**. …

Tags: Fantastik->, Film(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, Serie(n)->, TV->, TV->Serie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

image
3.

J.M. Huber

Bachelorseminar: Interaktionen zwischen Kulturen (2016). Bachelorarbeit

Abstract: Die Bachelorarbeit befasst sich mit einem der zentralen Themen der deutschsprachigen Tolkien-Forschung: der Frage, wie die sprachliche Gestaltung die Wirkung eines fiktiven Mythos beeinflusst. Die Arbeit ist in zwei Hauptteile gegliedert: die theoretische Einordnung des „Phänomens Tolkien“ und die praktische Analyse der deutschen Übersetzungen. Huber untersucht Tolkiens Theorie aus seinem Essay *“On Fairy-Stories“*. Es geht darum, wie Tolkien eine Welt erschuf, die eine eigene innere Logik und historische Tiefe (Philologie, Genealogie, Geographie) besitzt. Die Arbeit analysiert Tolkiens Bestreben, den angelsächsischen Völkern eine verlorene Identität durch ein künstlich erschaffenes Epos zurückzugeben. Warum wirkt Mittelerde so „echt“? Huber zeigt auf, dass dies durch die archaische Sprache und die Verknüpfung mit nordischen und germanischen Sagenmotiven (z. B. aus der *Edda* oder dem *Beowulf*) geschieht. Der Kern der Arbeit liegt im Vergleich der beiden maßgeblichen deutschen Fassungen von *Der Herr der Ringe*: 1. **Margaret Carroux (1969/1970):** Diese Übersetzung entstand in enger Abstimmung mit Tolkien selbst. Huber analysiert die philologische Genauigkeit und den eher gehobenen, zeitlosen und oft archaischen Ton, der den mythologischen Charakter des Originals bewahrt. 2. **Wolfgang Krege (2000):** Diese Neuübersetzung versuchte, das Werk zu „modernisieren“ und die unterschiedlichen Sprachebenen (z. B. die bodenständige Sprache der Hobbits) stärker hervorzuheben. Huber bewertet den „Wirkungsvergleich“ wahrscheinlich an konkreten Beispielen: Ein klassischer Punkt ist die Anrede von Frodo durch Sam. Carroux wählt das traditionelle **“Herr“** (für „Master“), während Krege das moderne **“Chef“** wählt. Huber arbeitet heraus, wie Kreges Wortwahl den mythologischen Kontext zugunsten einer (umstrittenen) Modernität bricht. Während Carroux einen einheitlicheren, epischen Stil pflegt, nutzt Krege teils flapsige Umgangssprache. Die Arbeit bewertet, ob dadurch die „Ehrfurcht“ vor dem Mythos verloren geht oder ob die Geschichte dadurch nahbarer wird. Die Übertragung von Eigennamen und geografischen Bezeichnungen wird auf ihre lautmalerische und etymologische Treue zum Original geprüft. Die Arbeit nutzt die Komparatistik , um zu zeigen, dass Übersetzung nicht nur ein bloßer Transfer von Wörtern ist, sondern eine Interpretation des gesamten Weltentwurfs. Die Debatte „Carroux vs. Krege“ ist ein Paradebeispiel für die Übersetzungstheorie. Hubers Fokus auf den „Mythos“ ist besonders schlüssig, da er aufzeigt, dass eine zu moderne Sprache die „Patina“ und damit die Glaubwürdigkeit eines fiktiven Mythos zerstören kann. Die Arbeit punktet dort, wo sie nachweist, dass Tolkiens Werk als **Gesamtkunstwerk** aus Sprache und Mythos begriffen werden muss. Eine Übersetzung, die nur die Handlung überträgt, aber den Tonfall ändert, verändert zwangsläufig das Wesen des Mythos. Wenn Sie sich für die Arbeit interessieren, ist sie vor allem dann wertvoll, wenn Sie verstehen wollen, **warum** sich die beiden deutschen Fassungen so unterschiedlich anfühlen. Huber kommt wahrscheinlich zu dem Schluss, dass die Carroux-Übersetzung dem mythologischen Anspruch Tolkiens gerechter wird, während Krege eher einen modernen Abenteuerroman im Blick hat. …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.1} Bestand/Digital, Übersetzung(en)->, Übersetzung(en)->literarische

image
4.

Astrologie
A. Richards und S. Miller

Bibliothek der Esoterik (2021), TASCHEN

ISBN 978-3-8365-8523-1

Abstract: Das Buch ist eine visuelle Reise durch die Geschichte und Symbolik der Astrologie. Anstatt eine trockene Anleitung zur Berechnung von Horoskopen zu sein, fungiert dieser Band als kuratierte Kunstgeschichte der Astrologie. Das Buch spannt den Bogen von antiken ägyptischen Tempeln und mittelalterlichen Manuskripten bis hin zur modernen, zeitgenössischen Kunst. Es zeigt, wie die Menschheit seit Jahrtausenden versucht, die Ordnung des Kosmos im Irdischen zu spiegeln. Jedes der zwölf Sternzeichen wird ausführlich beleuchtet – nicht nur durch Text, sondern durch eine enorme Vielfalt an Illustrationen aus verschiedenen Epochen. Auch die Bedeutung der Himmelskörper und die Struktur des astrologischen Haussystems werden ästhetisch aufbereitet. Das Buch untersucht, wie Astrologie die Kunst, die Psychologie (z. B. C.G. Jung) und die Populärkultur beeinflusst hat. Während Jessica Hundley die Reihe herausgibt, stammen die begleitenden Texte meist von der Autorin **Andrea Richards**. Diese sind informativ und essayistisch gehalten, aber der Fokus liegt eindeutig auf dem Bildmaterial. Wie von Taschen gewohnt, ist die Druckqualität exzellent. Das Buch ist ein „Coffee Table Book“ par excellence – Goldfolienprägung, schweres Papier und lebendige Farben. Für Künstler, Designer und Esoterik-Interessierte bietet das Buch einen fast unerschöpflichen Fundus an Symbolik und Bildsprache.Es wird nicht nur die westliche Astrologie betrachtet; die Einflüsse sind global und zeitübergreifend. Wer lernen möchte, wie man ein Geburtshoroskop präzise berechnet oder tiefgreifende Aspektlehre betreibt, wird enttäuscht sein. Es ist eine *Kulturgeschichte*, kein technisches Handbuch. Aufgrund der Qualität ist das Buch sehr schwer und unhandlich für das Lesen im Bett oder unterwegs – es möchte auf einem Tisch liegen und bewundert werden. Das Buch ist ein absolutes Muss für **Sammler**, die eine Leidenschaft für visuelle Kultur und das Okkulte haben. Es ist weniger ein Werk für „Astrologie-Studenten“ im technischen Sinne, sondern vielmehr für **Ästheten**, die verstehen wollen, wie die Sterne unsere Vorstellungskraft über die Jahrhunderte geprägt haben. …

Tags: Esoterik->, Esoterik->Astrologie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

1.

Fiktionskritik: Überlegungen zur ‚Unwahrheit‘ des literarischen Erfindens.

Geschichte der Fiktionalität: Diachrone Perspektiven auf ein kulturelles Konzept (2018), J. Franzen, P. Galke-Janzen, F. Janzen, M. Wurich (Hrsg.), Ergon: 269–284

ISBN 978-3-95650-427-3

Abstract: Fiktionalität bedeutet Freiheit: Indem ein Autor einen Text als ‚fiktional‘ mar-kiert, erwirbt er sich das Recht, bestimmte Lizenzen in der Darstellung wahrzunehmen. Der Verfasser eines fiktionalen Textes ‚darf‘ mehr als der Verfasser eines faktualen Textes. Ein Romancier muss sich nicht an dieselben Regeln halten wie eine Journalistin, ein Theaterautor hat mehr Freiheiten als eine Historikerin. Diese Freiheit beruht auf dem Versprechen, das fiktionale Texte ihren Lesern in einer konventionalisierten Kommunikationssituation vermitteln: Für die bedeutsamen Elemente der hier dargestellten Handlung (und das heißt in den meisten Fällen für die Protagonisten) existieren keine Referenten in der Alltagswirklichkeit – es handelt sich um erfundene Figuren. …

Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->-alität, Fiktion(s/en)->-kritik, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur

image
2.

Schriftenreihe des Graduiertenkollegs 1767 4 (2018), D.J. Franzen, P. Galke-Janzen, F. Janzen, M. Wurich (Hrsg.), Ergon

ISBN 978-3-95650-426-6 978-3-95650-427-3

Abstract: Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen – das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen – gehört zu den wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit. Die Beiträge des Bandes stellen aus jeweils unterschiedlichen disziplinären Perspektiven die Frage nach der Geschichtlichkeit der Fiktionalität. Wurden schon zu allen Zeiten und in allen Kulturen erfundene Geschichten erzählt? Oder gibt es einen literaturhistorischen Moment, in dem diese Praktik erst ‚entdeckt‘ oder ‚erfunden‘ werden musste? Welchen Status hatte das literarische Erfinden in der Antike, im Mittelalter oder in der Neuzeit? Wie verhielt es sich in nicht-westlichen Kulturen? Ausgehend von diesen Fragen werden vor allem theoretische und methodische Probleme diskutiert, die mit dem großen Projekt einer „Geschichte der Fiktionalität“ einhergehen. Diese betreffen den Quellenstand, die Rolle der Medien oder Wertungskontroversen. Gleichzeitig bieten die Beiträge konkrete fiktionshistorische Erkenntnisse zu ihrem jeweiligen Forschungsfeld. Dieser Band (herausgegeben von J. Franzen, P. Galke-Janzen, F. Janzen und M. Wurich) ist das Ergebnis einer Tagung am Freiburg Institute for Advanced Studies. Er verfolgt einen **diachronen Ansatz**, das heißt, er betrachtet die Entwicklung des Erzählens durch die Jahrhunderte. Die Leitfrage ist, ob Menschen schon immer „fiktional“ erzählt haben oder ob dies eine Erfindung der Neuzeit ist. Die Autoren zeigen, dass das, was wir heute unter Fiktion verstehen (die Erlaubnis zu „lügen“, ohne dass es eine Lüge ist), historisch hart erkämpft wurde. Wolfgang Rösler untersucht die Entstehung des Fiktionalitätsbewusstseins im griechischen Drama. Henrike Manuwald und Sebastian Holtzhauer diskutieren, wie im Mittelalter mit „Wahrheit“ umgegangen wurde (z. B. in Visionen oder Berichten über Drachen), wo die Trennung von Fakt und Fiktion oft noch unscharf war. Johannes Franzen selbst steuert einen wichtigen Beitrag zur **Fiktionskritik der Gegenwart** bei. Er analysiert, warum das literarische Erfinden heute oft wieder skeptisch betrachtet wird (z. B. der Vorwurf der Belanglosigkeit gegenüber dem „echten Leben“). Der Band fungiert als methodisches Laboratorium für die damals neue Forschungsrichtung des GRK „Faktuales und fiktionales Erzählen“. Man bekommt keinen monolithischen Text, sondern Einblicke von der klassischen Philologie über die Mediävistik bis zur modernen Literaturwissenschaft. Während viele Fiktionstheorien (wie die von Genette oder Searle) sehr abstrakt und zeitlos sind, zeigt dieser Band, dass Fiktion eine **Kulturtechnik** ist, die sich wandelt. * **Brückenschlag:** Er verbindet theoretische Fiktionsforschung mit konkreten Analysen (z. B. wie ein mittelalterlicher Leser mit Wunderberichten umging). Wie bei Sammelbänden üblich, bleiben Lücken. Es ist keine lückenlose Chronik, sondern eine Sammlung von Schlaglichtern („Perspektiven“). Der Band ist deutlich stärker an ein Fachpublikum gerichtet als Franzens spätere Monographie. Die Einleitung ist theoretisch sehr dicht. Wenn man sich für die **theoretische Herleitung** und die **historischen Wurzeln** (v. a. Antike und Mittelalter) interessierst, ist der **Sammelband von 2018** die richtige Wahl. Er zeigt hervorragend, dass „Fiktion“ kein stabiler Begriff ist, sondern je nach Epoche etwas völlig anderes bedeuten konnte. Johannes Franzens **Einzelwerk von 2022** hingegen vertieft diese Ansätze zu einer geschlossenen Theorie, konzentriert sich aber stärker auf die rechtlichen und sozialen Kämpfe um die Fiktion in der Moderne. …

Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->-alität, Fiktion(s/en)->Geschichte, Kultur(en)->, Kultur(en)->-technik, Literatur->, Literatur->Analyse, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, [01] zur Bearbeitung, {04.1} Bestand/Digital

image
3.

Geschichte der Utopie: Eine Einführung
T. Schölderle

UTB 3625 (2012), UTB

ISBN 978-3-8252-3625-0

Abstract: Utopien sind Gedankenexperimente und kritische Spiegelbilder der historischen Wirklichkeit zugleich. Diese Einführung liefert einen Überblick zur Geschichte der Utopie und stellt ihre wichtigsten Entwürfe sowie ihre wesentlichen Merkmale, Ziele und Funktionsweisen vor. Auf diese Weise ergibt sich ein klares und konturenreiches Bild einer der einflussreichsten Denkströmungen der abendländischen Tradition, das von den antiken Mythen des Goldenen Zeitalters bis zu den Schreckensvisionen und den ökologischen und feministischen Modellen des 20. Jahrhunderts reicht. Behandelt werden u. a. Platon, Joachim von Fiore, Thomas Morus, Francis Bacon, Tommaso Campanella, J. G. Schnabel, William Morris und George Orwell. Schölderle strukturiert das Buch klassisch chronologisch, verknüpft dies aber mit theoretischen Vorüberlegungen zur Definition des Begriffs. Das Buch beginnt mit der Klärung, was eine Utopie überhaupt ist. Schölderle unterscheidet zwischen der Utopie als literarischem Genre (der Reisebericht zu einem fernen Ort) und dem utopischen Denken als politischer Programmatik. Er analysiert Platons *Politeia* als den philosophischen Vorläufer, auch wenn der Begriff „Utopie“ damals noch nicht existierte. Ein zentrales Kapitel widmet sich dem Namensgeber. Schölderle analysiert Morus’ *Utopia* (1516) im Kontext des Humanismus und erklärt die Doppeldeutigkeit von *Outopia* (Nicht-Ort) und *Eutopia* (glücklicher Ort). Hier werden die „Staatsromane“ von Tommaso Campanella (*Der Sonnenstaat*) und Francis Bacon (*Neu-Atlantis*) behandelt, die stärker von Religion bzw. Wissenschaft geprägt sind. Dies ist ein entscheidender theoretischer Punkt im Buch. Schölderle beschreibt den Wandel im 18. Jahrhundert: Die Utopie liegt nun nicht mehr an einem fernen, unentdeckten Ort (Raum), sondern in der Zukunft (Zeit). Die Sozialutopien (z. B. von Fourier, Owen oder Saint-Simon) und die kritische Auseinandersetzung von Marx und Engels mit dem „utopischen Sozialismus“ stehen hier im Fokus. Das 20. Jahrhundert wird vor allem durch das Umschlagen der Hoffnung in die Warnung charakterisiert. Schölderle geht auf die klassischen Dystopien (Orwell, Huxley) ein und diskutiert das „Ende der Utopie“ nach dem Scheitern totalitärer Ideologien. Schölderle betont, dass Utopien weniger über die Zukunft aussagen als über die Mängel der Gegenwart, in der sie geschrieben wurden. Ein wiederkehrendes Thema ist das Spannungsfeld zwischen der vollkommenen Ordnung in Utopien (die oft Züge von Totalitarismus trägt) und der individuellen Freiheit. Als UTB-Band ist das Buch explizit für Studierende geschrieben. Es ist klar strukturiert, verwendet eine präzise Sprache und vermeidet unnötigen Jargon. Auf knapp 250 Seiten gelingt ein Parforceritt durch über 2000 Jahre Geistesgeschichte, ohne den roten Faden zu verlieren. Besonders wertvoll ist die Unterscheidung zwischen verschiedenen Utopie-Typen (Raum vs. Zeit, Staatsroman vs. politisches Manifest). Schölderle integriert auch modernere Debatten und zeigt, dass utopisches Denken trotz aller Krisen ein anthropologisches Grundbedürfnis bleibt. Wie die meiste Literatur zu diesem Thema konzentriert sich Schölderle fast ausschließlich auf die westliche/europäische Tradition. Außereuropäische Entwürfe einer idealen Gesellschaft fehlen weitgehend. Aufgrund des Einführungscharakters können einzelne Werke (wie etwa Bacons *Neu-Atlantis*) nur schlaglichtartig beleuchtet werden. Wer eine tiefenpsychologische oder detaillierte literaturwissenschaftliche Analyse sucht, muss zu Spezialliteratur greifen. Thomas Schölderles Einführung ist **das ideale Einstiegswerk** für alle, die sich einen soliden Überblick über die Geschichte und Theorie der Utopie verschaffen wollen. Es eignet sich hervorragend für Studierende der Politikwissenschaft, Geschichte, Soziologie oder Literaturwissenschaft sowie für interessierte Laien. Es bietet eine klare Orientierung in einem Feld, das oft zwischen Träumerei und politischer Gefahr oszilliert. …

Tags: Utopie(n)->, Utopie(n)->-theorie, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

oder auch gleich direkt in das

Repository
Sofern die Dokumente im Internet zum Download angeboten werden, sind sie auch im Repository per Klick erreichbar.


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #84 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 18. März 2026

MDie Geschichte der Fiktionalität – Das literarische Erfinden von Figuren, Orten und Ereignissen – schlicht, das Hervorbringen fiktionaler Erzählungen. Eine interessante Reise in diesem Sammelband vom antiken Griechenland über das Mittelalter bis in die Gegenwart ist versprochen. Das alles neben einer Rezension zu „Vom Papyrus zum Internet“ von letztens. Mit einem Wort – es ist angerichtet – viel Vergnügen …


Neuzugänge:

225090 6JU4GJPA 1 technische-universitat-dortmund-ag-virtual-machining 50 creator asc 1 1 1 title 1 43869 https://sebesta-seklit.net/wp-content/plugins/zotpress/
%7B%22status%22%3A%22success%22%2C%22updateneeded%22%3Afalse%2C%22instance%22%3Afalse%2C%22meta%22%3A%7B%22request_last%22%3A0%2C%22request_next%22%3A0%2C%22used_cache%22%3Atrue%7D%2C%22data%22%3A%5B%7B%22key%22%3A%22WL7G2MJE%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Braatz%22%2C%22parsedDate%22%3A%222025%22%2C%22numChildren%22%3A4%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B5.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5CnRobert-Kraft-Symposium%205%20%282025%29%2C%20T.%20Braatz%20%28Hrsg.%29%2C%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20e.V.%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22book%22%2C%22title%22%3A%225.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22editor%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Braatz%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Der%20Band%20dokumentiert%20die%20Vortr%5Cu00e4ge%20und%20Forschungsergebnisse%20des%20Jubil%5Cu00e4umssymposiums.%20Die%20Beitr%5Cu00e4ge%20besch%5Cu00e4ftigen%20sich%20sowohl%20mit%20der%20Biografie%20Krafts%20als%20auch%20mit%20der%20Analyse%20seiner%20enormen%20Werkf%5Cu00fclle.%5CnZentrale%20Themen%20und%20Beitr%5Cu00e4ge%3A%5CnThomas%20Braatz%2C%20der%20als%20einer%20der%20fundiertesten%20Kenner%20der%20Materie%20gilt%2C%20liefert%20oft%20neue%20Erkenntnisse%20zu%20Krafts%20unstetem%20Leben%20%28Seemannszeit%2C%20Weltreisen%29%2C%20die%20oft%20als%20Inspiration%20f%5Cu00fcr%20seine%20Romane%20dienten.%5CnEs%20werden%20spezifische%20Werkreihen%20analysiert%2C%20etwa%20die%20ber%5Cu00fchmte%20Serie%20%26quot%3BDetektiv%20Nobody%26quot%3B%20oder%20seine%20utopischen%20Romane%20wie%20%26quot%3BDie%20neue%20Erde%26quot%3B.%5CnEin%20Fokus%20liegt%20auf%20dem%20Vergleich%20zu%20Zeitgenossen.%20Wie%20grenzte%20sich%20Kraft%20vom%20%26quot%3BEdel-Abenteurer%26quot%3B%20Karl%20May%20ab%3F%20Warum%20wurde%20er%20als%20%26quot%3Bdeutscher%20Jules%20Verne%26quot%3B%20bezeichnet%3F%5CnF%5Cu00fcr%20Sammler%20besonders%20wertvoll%20sind%20die%20akribischen%20Auflistungen%20von%20Erstver%5Cu00f6ffentlichungen%20in%20Groschenheften%20und%20Leihb%5Cu00fcchern%2C%20die%20oft%20unter%20Pseudonymen%20erschienen.%5CnDer%20Band%20enth%5Cu00e4lt%20Reproduktionen%20alter%20Cover%20und%20Dokumente%2C%20die%20den%20Geist%20der%20Kolportageliteratur%20um%201900%20lebendig%20machen.%5Cn%5CnThomas%20Braatz%20arbeitet%20auf%20einem%20Niveau%2C%20das%20weit%20%5Cu00fcber%20reines%20Fantum%20hinausgeht.%20Die%20Beitr%5Cu00e4ge%20sind%20literaturwissenschaftlich%20fundiert%2C%20aber%20dennoch%20f%5Cu00fcr%20Laien%20lesbar.%20Es%20gibt%20kaum%20eine%20andere%20Quelle%2C%20die%20sich%20so%20intensiv%20mit%20der%20deutschen%20Trivialliteratur%20der%20Kaiserzeit%20und%20den%20Anf%5Cu00e4ngen%20der%20hiesigen%20Science%20Fiction%20auseinandersetzt.%5CnDie%20Publikation%20atmet%20die%20Begeisterung%20des%20Freundeskreises%20Science%20Fiction%20Leipzig.%20Man%20merkt%2C%20dass%20hier%20Liebhaber%20am%20Werk%20sind%2C%20die%20das%20Erbe%20Krafts%20vor%20dem%20Vergessen%20bewahren%20wollen.%5CnF%5Cu00fcr%20jemanden%2C%20der%20Robert%20Kraft%20nicht%20kennt%2C%20ist%20der%20Einstieg%20sehr%20steil.%20Es%20handelt%20sich%20um%20ein%20Werk%20von%20Experten%20f%5Cu00fcr%20Experten%20%28oder%20sehr%20interessierte%20Sammler%29.%5CnDa%20diese%20B%5Cu00e4nde%20oft%20in%20sehr%20kleinen%20Auflagen%20im%20Eigenverlag%20des%20fksfl%20erscheinen%2C%20sind%20sie%20im%20regul%5Cu00e4ren%20Buchhandel%20kaum%20zu%20finden%20und%20werden%20schnell%20zu%20gesuchten%20Sammlerst%5Cu00fccken.%5Cn%5CnDie%20Ausgabe%20zum%205.%20Robert-Kraft-Symposium%20ist%20ein%20unverzichtbares%20Referenzwerk%20f%5Cu00fcr%20jeden%2C%20der%20sich%20ernsthaft%20mit%20der%20Geschichte%20der%20deutschen%20utopisch-phantastischen%20Literatur%20besch%5Cu00e4ftigt.%20Sie%20r%5Cu00e4umt%20mit%20Vorurteilen%20%5Cu00fcber%20%26quot%3BSchundliteratur%26quot%3B%20auf%20und%20zeigt%20Robert%20Kraft%20als%20einen%20vision%5Cu00e4ren%20Geist%2C%20der%20seiner%20Zeit%20oft%20voraus%20war.%20%5Cu2026%22%2C%22date%22%3A%2209.2025%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22Brosch%5Cu00fcre%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%225MFRKEVG%22%2C%226JU4GJPA%22%2C%22MUKX4MS2%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-03-21T10%3A17%3A36Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Person-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EBlasius%2C%20Richard%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EKraft%2C%20Robert%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EMay%2C%20Karl%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EVerne%2C%20Jules%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EScience%20Fiction%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3ERobert%20Kraft-%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.0%7D%20Bestand%5C%2FPapier%22%7D%5D%7D%2C%22image%22%3A%5B%22https%3A%5C%2F%5C%2Fi0.wp.com%5C%2Fsebesta-seklit.net%5C%2Fwp-content%5C%2Fuploads%5C%2F2026%5C%2F03%5C%2Frobert-kraft-symposium-2025_20250929112834180392_001.jpg%3Fresize%3D150%252C150%26ssl%3D1%22%2C150%2C150%2Ctrue%5D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22PDXNHCJ6%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Braatz%22%2C%22parsedDate%22%3A%222025%22%2C%22numChildren%22%3A0%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BVorwort%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BT.%20Braatz%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn5.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025Robert-Kraft-Symposium%205%20%282025%29%2C%20T.%20Braatz%20%28Hrsg.%29%2C%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20e.V.%3A%208%26%23x2013%3B9%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22bookSection%22%2C%22title%22%3A%22Vorwort%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22editor%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Braatz%22%7D%2C%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Braatz%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Thomas%20Braatz%2C%20der%20als%20der%20ma%5Cu00dfgebliche%20Experte%20f%5Cu00fcr%20das%20Leben%20und%20Werk%20von%20Robert%20Kraft%20%281869%5Cu20131916%29%20gilt%2C%20nutzt%20das%20Vorwort%20traditionell%20nicht%20nur%20zur%20Begr%5Cu00fc%5Cu00dfung%2C%20sondern%20als%20wissenschaftliche%20und%20biografische%20Standortbestimmung.%20Braatz%20rekapituliert%20den%20aktuellen%20Stand%20der%20Gedenkarbeit.%20Ein%20zentrales%20Thema%202025%20war%20die%20Aufarbeitung%20von%20Krafts%20Biografie%2C%20insbesondere%20die%20Abgrenzung%20zwischen%20seinen%20fiktiven%20Abenteuerberichten%20%28Autofiktion%29%20und%20den%20tats%5Cu00e4chlichen%20Lebensstationen.%20Er%20f%5Cu00fchrt%20in%20die%20Schwerpunkte%20des%20Symposiums%20ein%2C%20die%20im%20Band%20vertieft%20werden%3A%5Cn%20%20%20%20%2A%20Robert%20Krafts%20Rolle%20als%20Pionier%20der%20%2A%2Atechnischen%20Zukunftsromanik%2A%2A%20%28z.%20B.%20%26quot%3BDer%20Herr%20der%20L%5Cu00fcfte%26quot%3B%29.%5Cn%20%20%20%20%2A%20Die%20Verbindung%20zu%20Zeitgenossen%20wie%20%2A%2APaul%20Scheerbart%2A%2A%20und%20die%20Rezeption%20durch%20sp%5Cu00e4tere%20Autoren%20wie%20Arno%20Schmidt.%5Cn%20%20%20%20%2A%20Neue%20Funde%20aus%20dem%20M%5Cu00fcnchmeyer-Verlag%20und%20die%20schwierige%20Quellenlage%20zu%20Krafts%20Verlegern.%5CnBraatz%20gibt%20einen%20Ausblick%20auf%20die%20laufende%20Edition%20der%20Gesammelten%20Werke%20%28oft%20in%20Kooperation%20mit%20dem%20Verlag%20Dieter%20von%20Reeken%29%20und%20die%20Arbeit%20des%20Robert-Kraft-Archivs.%5Cn%5CnDer%20Essay%20und%20der%20gesamte%20Band%20werden%20in%20Fachkreisen%20der%20Phantastik-%20und%20Abenteuerliteratur-Forschung%20hoch%20bewerte.%20Braatz%20gelingt%20es%2C%20die%20oft%20untersch%5Cu00e4tzte%20Kolportageliteratur%20auf%20ein%20akademisches%20Niveau%20zu%20heben%2C%20ohne%20die%20Begeisterung%20des%20Sammlers%20zu%20verlieren.%20Der%20Begleitband%20%28mit%20%5Cu00fcber%20300%20Seiten%20und%20ca.%20450%20Abbildungen%20deutlich%20umfangreicher%20als%20geplant%29%20wird%20f%5Cu00fcr%20seine%20akribische%20Dokumentation%20gelobt.%20Braatz%5Cu2019%20Vorwort%20bereitet%20dabei%20die%20komplexe%20Materie%20f%5Cu00fcr%20Laien%20und%20Experten%20gleicherma%5Cu00dfen%20verst%5Cu00e4ndlich%20auf.%20F%5Cu00fcr%20die%20Robert-Kraft-Renaissance%20ist%20dieser%20Text%20essenziell%2C%20da%20er%20die%20Br%5Cu00fccke%20zwischen%20der%20klassischen%20Abenteuerliteratur%20des%2019.%20Jahrhunderts%20und%20der%20modernen%20Science%20Fiction%20schl%5Cu00e4gt.%5Cn%5Cn%26gt%3B%20%2A%2AHinweis%20zur%20Verf%5Cu00fcgbarkeit%3A%2A%2A%20Der%20Band%20erschien%20in%20einer%20limitierten%20Hardcover-Auflage%20%28oft%20schnell%20vergriffen%29%20und%20einer%20Softcover-Ausgabe.%20Da%20Thomas%20Braatz%20die%20treibende%20Kraft%20hinter%20dem%20Symposium%20ist%2C%20gilt%20sein%20Vorwort%20als%20das%20%26quot%3BMission%20Statement%26quot%3B%20der%20aktuellen%20Kraft-Forschung.%20%5Cu2026%5Cn%5CnQuellen%5Cn%2A%20%5BProgrammflyer%20und%20Inhaltsverzeichnis%20des%205.%20Robert-Kraft-Symposiums%202025%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Frobert-kraft.de%5C%2Fresources%5C%2FPDF-und-epub%5C%2FProgrammflyer-5.Robert--Kraft-Symposium.pdf%29%5Cn%2A%20%5BOffizielle%20Website%20zur%20Robert-Kraft-Forschung%20und%20Symposiumsberichte%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fwww.robert-kraft.de%5C%2F%29%5Cn%2A%20%5BJahresplan%20und%20Publikationsliste%20des%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20Leipzig%20e.V.%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Ffksfl.de%5C%2Fpage155%5C%2Findex.html%29%5Cn%2A%20%5BPhantastik-News%3A%20Bericht%20%5Cu00fcber%20das%205.%20Symposium%20und%20den%20Begleitband%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fwww.phantastiknews.de%5C%2Findex.php%5C%2Fveranstaltungen%5C%2F30434-12-oktober-das-5-robert-kraft-symposium-in-leipzig%29%22%2C%22bookTitle%22%3A%225.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025%22%2C%22date%22%3A%2209.2025%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22Brosch%5Cu00fcre%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%225MFRKEVG%22%2C%226JU4GJPA%22%2C%22MUKX4MS2%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-03-21T15%3A08%3A53Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Person-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EKraft%2C%20Robert%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EScience%20Fiction%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3ERobert%20Kraft-%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Vorwort%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.0%7D%20Bestand%5C%2FPapier%22%7D%5D%7D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22HJAAVQHP%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Giger%22%2C%22parsedDate%22%3A%222025%22%2C%22numChildren%22%3A2%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BHR%20Giger%3A%201940-2014%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BH.R.%20Giger%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5CnKleine%20Reihe%202.0%20%282025%29%2C%20Taschen%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BISBN%20978-3-8365-3317-1%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22book%22%2C%22title%22%3A%22HR%20Giger%3A%201940-2014%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22H.%20R.%22%2C%22lastName%22%3A%22Giger%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Der%20Schweizer%20K%5Cu00fcnstler%20HR%20Giger%20%281940-2014%29%20wurde%20vor%20allem%20durch%20die%20Gestaltung%20des%20Weltraummonsters%20f%5Cu00fcr%20Ridley%20Scotts%20Scifi-Horrorfilm%20Alien%20%281979%29%20ber%5Cu00fchmt%2C%20f%5Cu00fcr%20das%20er%20mit%20einem%20Oscar%20ausgezeichnet%20wurde.%20Das%20Alien%20ist%20zweifellos%20der%20Star%20aus%20Gigers%20umfangreichem%20Arsenal%20biomechanischer%20Gesch%5Cu00f6pfe%2C%20doch%20nur%20eines%20von%20vielen%20Zwitterwesen%20aus%20Mensch%20und%20Maschine%2C%20mit%20denen%20Giger%20unsere%20Albtr%5Cu00e4ume%20bev%5Cu00f6lkerte%2C%20Kreaturen%20von%20eindringlicher%20Kraft%2C%20schrecklicher%20Sch%5Cu00f6nheit%2C%20morbid-erotischer%20Drastik%20und%20surrealer%20Fantastik.%20Giger%20schuf%20eine%20v%5Cu00f6llig%20eigenst%5Cu00e4ndige%20Bildwelt%20und%20verlieh%20den%20kollektiven%20%5Cu00c4ngsten%20seiner%20Epoche%20Ausdruck%3A%20Angst%20vor%20dem%20Atomkrieg%2C%20vor%20%5Cu00dcberbev%5Cu00f6lkerung%20und%20knappen%20Rohstoffen%20und%20einer%20Zukunft%2C%20in%20der%20das%20%5Cu00dcberleben%20unserer%20K%5Cu00f6rper%20von%20Maschinen%20abh%5Cu00e4ngen%20wird.%20Dieser%20Band%20erz%5Cu00e4hlt%20anhand%20autobiografischer%20Texte%20und%20einer%20F%5Cu00fclle%20exzellent-schauriger%20Abbildungen%20Gigers%20Lebensgeschichte%20und%20gibt%20Einblick%20in%20ein%20%5Cu00fcberaus%20facettenreiches%20Werk.%20Er%20zeigt%20Gigers%20Skulpturen%2C%20Interieurs%2C%20Zeichnungen%2C%20Gem%5Cu00e4lde%20und%20Plattencover%2C%20seine%20ausgefeilten%20Setdesigns%20f%5Cu00fcr%20Filme%20wie%20Species%2C%20Alien%20oder%20Dune%2C%20das%20einzigartige%20Giger-Museum%20und%20die%20fantastische%2C%20ganz%20von%20Giger%20designte%20Bar%20in%20der%20Kleinstadt%20Gruy%5Cu00e8res%20in%20der%20franz%5Cu00f6sischen%20Schweiz.%20Das%20Vorwort%20schrieb%20Gigers%20Freund%20Timothy%20Leary.%5Cn%5CnDas%20Werk%20%2A%2A%26quot%3BHR%20Giger%201940%5Cu20132014%26quot%3B%2A%2A%20gilt%20als%20die%20definitive%20Monografie%20%5Cu00fcber%20den%20Schweizer%20Meister%20der%20biomechanischen%20Kunst.%5CnDas%20Buch%20bietet%20eine%20umfassende%20Retrospektive%2C%20die%20weit%20%5Cu00fcber%20Gigers%20bekannteste%20Arbeit%20f%5Cu00fcr%20den%20Film%20%2AAlien%2A%20hinausgeht.%20Es%20dokumentiert%20detailliert%20die%20Verschmelzung%20von%20organischer%20Form%20und%20kalter%20Mechanik%2C%20die%20Gigers%20Stil%20pr%5Cu00e4gte.%20Enthalten%20sind%20seine%20ber%5Cu00fchmten%20Airbrush-Arbeiten%20der%201970er%20Jahre%20%28z.%20B.%20aus%20%2ANecronomicon%2A%29.%20Neben%20%2AAlien%2A%20%28f%5Cu00fcr%20das%20er%20den%20Oscar%20erhielt%29%20beleuchtet%20der%20Band%20seine%20Entw%5Cu00fcrfe%20f%5Cu00fcr%20Jodorowskys%20unvollendetes%20%2ADune%2A-Projekt%2C%20%2APoltergeist%20II%2A%20und%20%2ASpecies%2A.%20Das%20Buch%20enth%5Cu00e4lt%20zudem%20pers%5Cu00f6nliche%20Texte%20Gigers%2C%20Zitate%20von%20Zeitgenossen%20%28wie%20Ridley%20Scott%20oder%20Timothy%20Leary%29%20und%20Dokumente%20aus%20seinem%20Privatarchiv.%20%5Cn%5CnBewertung%20und%20Kritik%5CnDie%20Publikationen%20von%20Taschen%20zu%20Giger%20werden%20in%20der%20Kunstwelt%20und%20von%20Fans%20durchgehend%20als%20Referenzklasse%20bewertet.%20Besonders%20die%20dunklen%2C%20feinen%20Nuancen%20von%20Gigers%20Airbrush-Arbeiten%20werden%20pr%5Cu00e4zise%20wiedergegeben.%20Es%20deckt%20alle%20Schaffensphasen%20ab%2C%20von%20fr%5Cu00fchen%20Zeichnungen%20bis%20zum%20Sp%5Cu00e4twerk%20und%20dem%20Museum%20HR%20Giger.%20F%5Cu00fcr%20Bewunderer%20von%20Gigers%20d%5Cu00fcsterer%20%5Cu00c4sthetik%20ist%20dieses%20Buch%20ein%20absolutes%20Muss.%20Es%20korrigiert%20das%20oft%20einseitige%20Bild%20Gigers%20als%20reiner%20%26quot%3BAlien-Vater%26quot%3B%20und%20zeigt%20ihn%20als%20vision%5Cu00e4ren%20K%5Cu00fcnstler%2C%20der%20kollektive%20%5Cu00c4ngste%20%28Atomkraft%2C%20%5Cu00dcberbev%5Cu00f6lkerung%29%20in%20zeitlose%20Mythen%20verwandelte.%20%5Cu2026%5Cn%5CnQuellen%3A%5Cn%2A%20%5BTaschen%20Verlag%20-%20HR%20Giger%20%28Produktseite%29%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fwww.taschen.com%5C%2Fde%5C%2Fbooks%5C%2Fart%5C%2F44853%5C%2Fhr-giger%5C%2F%29%5Cn%2A%20%5BRezensionen.ch%20-%20Besprechung%20zum%20Opus%20Magnum%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fwww.rezensionen.ch%5C%2Fhr-giger%5C%2F3836587025%29%5Cn%2A%20%5BHalcyon%20Realms%20-%20Art%20Book%20Reviews%20%28XXL%20Edition%29%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fhalcyonrealms.com%5C%2Fbooks%5C%2Fhr-giger-xxl-art-book-review-taschen%5C%2F%29%22%2C%22date%22%3A%222025%22%2C%22originalDate%22%3A%221991%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22Benedikt%20Taschen%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22gebundene%20Ausgabe%22%2C%22ISBN%22%3A%22978-3-8365-3317-1%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%225MFRKEVG%22%2C%226JU4GJPA%22%2C%22MUKX4MS2%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-03-21T14%3A31%3A45Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Biographie%28n%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Biographie%28n%29-%3EAutobiographie%28n%29%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EGiger%2C%20H.%20R.%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EScience%20Fiction%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.0%7D%20Bestand%5C%2FPapier%22%7D%5D%7D%2C%22image%22%3A%5B%22https%3A%5C%2F%5C%2Fi0.wp.com%5C%2Fsebesta-seklit.net%5C%2Fwp-content%5C%2Fuploads%5C%2F2026%5C%2F03%5C%2Fgiger_20251108185834180437_001.jpg%3Fresize%3D150%252C150%26ssl%3D1%22%2C150%2C150%2Ctrue%5D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22CPCDXZCN%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Hofmann%22%2C%22parsedDate%22%3A%222025%22%2C%22numChildren%22%3A0%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BEin%20Phantastik-Oldie%20zwischen%20Fandom%20und%20akademischer%20Betrachtung%3A%20Das%203.%20Robert-Kraft-Symposium%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BT.%20Hofmann%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn5.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025Robert-Kraft-Symposium%205%20%282025%29%2C%20T.%20Braatz%20%28Hrsg.%29%2C%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20e.V.%3A%2010%26%23x2013%3B23%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22bookSection%22%2C%22title%22%3A%22Ein%20Phantastik-Oldie%20zwischen%20Fandom%20und%20akademischer%20Betrachtung%3A%20Das%203.%20Robert-Kraft-Symposium%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22editor%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Braatz%22%7D%2C%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Hofmann%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Hofmann%2C%20der%20in%20der%20deutschen%20Science-Fiction-Szene%20sowohl%20als%20Kenner%20der%20Fandom-Historie%20als%20auch%20als%20kritischer%20Beobachter%20bekannt%20ist%2C%20widmet%20sich%20darin%20dem%20Spannungsfeld%2C%20in%20dem%20die%20Rezeption%20von%20Robert%20Kraft%20%281869%5Cu20131916%29%20heute%20steht.%20Er%20analysiert%20in%20seinem%20Beitrag%20die%20%26quot%3BZwitterstellung%26quot%3B%20von%20Robert%20Kraft%20in%20der%20deutschen%20Literaturlandschaft%20und%20er%20beschreibt%2C%20wie%20die%20Pflege%20von%20Krafts%20Werk%20jahrzehntelang%20fast%20ausschlie%5Cu00dflich%20durch%20leidenschaftliche%20Sammler%20und%20Amateurbildner%20%28das%20Fandom%29%20geschah.%20Ohne%20diese%20%26quot%3BBasisarbeit%26quot%3B%20w%5Cu00e4re%20Kraft%20heute%20vermutlich%20vergessen.%20Hofmann%20stellt%20fest%2C%20dass%20die%20Literaturwissenschaft%20erst%20sp%5Cu00e4t%20%28unter%20anderem%20durch%20die%20Vorarbeit%20von%20Thomas%20Braatz%20und%20Institutionen%20wie%20dem%20FKSFL%29%20begonnen%20hat%2C%20Kraft%20als%20ernsthaften%20Vorl%5Cu00e4ufer%20der%20modernen%20Science%20Fiction%20und%20als%20Pionier%20der%20technischen%20Zukunftsromanik%20anzuerkennen.%20Ein%20Kernpunkt%20des%20Essays%20ist%20die%20Analyse%20der%20unterschiedlichen%20Herangehensweisen.%20W%5Cu00e4hrend%20das%20Fandom%20oft%20biografisch-anekdotisch%20und%20bewundernd%20arbeitet%2C%20sucht%20die%20Akademie%20nach%20strukturellen%20Einordnungen%20und%20diskursanalytischen%20Ans%5Cu00e4tzen%20%28z.%20B.%20Kolonialismus-Kritik%20in%20Krafts%20Werk%29.%20Hofmann%20pl%5Cu00e4diert%20daf%5Cu00fcr%2C%20dass%20beide%20Seiten%20voneinander%20lernen%20m%5Cu00fcssen%3A%20Die%20Wissenschaft%20braucht%20den%20bibliografischen%20Detailreichtum%20der%20Sammler%2C%20und%20das%20Fandom%20profitiert%20von%20der%20kontextuellen%20Einordnung%20durch%20die%20Forschung.%5Cn%5CnBewertung%5CnDer%20Essay%20wird%20in%20Fachkreisen%20als%20reflektiert%20und%20richtungsweisend%20bewertet.%20Im%20Gegensatz%20zu%20rein%20hagiografischen%20%28verehrenden%29%20Texten%20wahrt%20Hofmann%20eine%20gesunde%20kritische%20Distanz%20zum%20Sujet.%20Er%20benennt%20die%20Schw%5Cu00e4chen%20der%20fr%5Cu00fchen%20Kolportageliteratur%20ebenso%20wie%20die%20Defizite%20einer%20rein%20akademischen%20Betrachtung%2C%20die%20den%20%26quot%3BSpa%5Cu00df%20am%20Text%26quot%3B%20oft%20vergisst.%20Der%20Text%20gilt%20als%20sehr%20gut%20lesbar%2C%20da%20Hofmann%20einen%20journalistisch-essayistischen%20Stil%20pflegt%2C%20der%20komplexe%20fachliche%20Fragen%20%28z.%20B.%20die%20Definition%20von%20%26quot%3BPhantastik-Oldie%26quot%3B%29%20auflockert.%20F%5Cu00fcr%20die%20Robert-Kraft-Forschung%20ist%20dieser%20Beitrag%20von%20Bedeutung%2C%20weil%20er%20das%20Symposium%20selbst%20und%20dessen%20Zielsetzung%20%5Cu2013%20die%20Professionalisierung%20der%20Kraft-Rezeption%20%5Cu2013%20legitimiert%20und%20hinterfragt.%20%5Cu2026%5Cn%5CnQuellen%5Cn%2A%20%5BInhaltsverzeichnis%20des%20Begleitbandes%20zum%205.%20Robert-Kraft-Symposium%20%28FKSFL%29%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Ffksfl.de%5C%2Fpage155%5C%2Fpublikationen-symposiumsband-5.html%29%5Cn%2A%20%5BRobert-Kraft-Archiv%3A%20Publikationsliste%20und%20Rezensionen%20zum%20Symposium%202025%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Frobert-kraft.de%5C%2Fforschung%5C%2Fpublikationen-2025.php%29%5Cn%2A%20%5BPhantastik-News%3A%20Rezension%20zum%20Tagungsband%20%26quot%3BRobert%20Kraft%202025%26quot%3B%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fwww.phantastiknews.de%5C%2Findex.php%5C%2Frezensionen%5C%2F30512-tagungsband-5-robert-kraft-symposium-leipzig-2025%29%5Cn%2A%20%5BAndromeda%20Nachrichten%20-%20Magazin%20f%5Cu00fcr%20Science%20Fiction%20%28Ausgabe%202026%5C%2F1%29%3A%20Besprechung%20Thomas%20Hofmanns%20Essay%5D%28https%3A%5C%2F%5C%2Fsfcd.eu%5C%2Fandromeda-nachrichten%5C%2F%29%22%2C%22bookTitle%22%3A%225.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025%22%2C%22date%22%3A%2209.2025%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22Brosch%5Cu00fcre%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%225MFRKEVG%22%2C%226JU4GJPA%22%2C%22MUKX4MS2%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-03-21T15%3A26%3A05Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Fandom-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EKraft%2C%20Robert%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EScience%20Fiction%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3ERobert%20Kraft-%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.0%7D%20Bestand%5C%2FPapier%22%7D%5D%7D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22UKGACQU7%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Hofmann%22%2C%22parsedDate%22%3A%222025%22%2C%22numChildren%22%3A0%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B4.%26%23xA0%3B%20Robert-Kraft-Symposium%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BT.%20Hofmann%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn5.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025Robert-Kraft-Symposium%205%20%282025%29%2C%20T.%20Braatz%20%28Hrsg.%29%2C%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20e.V.%3A%2026%26%23x2013%3B29%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22bookSection%22%2C%22title%22%3A%224.%20%20Robert-Kraft-Symposium%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22editor%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Braatz%22%7D%2C%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Hofmann%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Thomas%20Hofmann%2C%20der%20bereits%20%5Cu00fcber%20das%203.%20Symposium%20ausf%5Cu00fchrlich%20berichtete%2C%20liefert%20in%20diesem%20Text%20eine%20detaillierte%20R%5Cu00fcckschau%20auf%20die%20vorangegangene%20Veranstaltung.%20Der%20Essay%20fungiert%20als%20Bindeglied%20in%20der%20Chronik%20der%20Symposiumsreihe.%20Hofmann%20rekapituliert%20den%20Verlauf%20des%204.%20Symposiums%2C%20das%20unter%20dem%20Schwerpunktthema%20%5Cu201eSerienheld%20Nobody%20%5Cu2013%20100%20Jahre%20Kraft-Film%5Cu201c%20stand.%20Er%20fasst%20die%20wesentlichen%20Erkenntnisse%20der%20Vortr%5Cu00e4ge%20zusammen.%20Der%20Essay%20dokumentiert%20die%20Fachgespr%5Cu00e4che%20zwischen%20Sammlern%20und%20Literaturwissenschaftlern%2C%20die%20charakteristisch%20f%5Cu00fcr%20die%20Leipziger%20Treffen%20sind.%20Hofmann%20geht%20zudem%20auf%20die%20Entstehung%20des%20begleitenden%204.%20Symposiumsbandes%20ein%2C%20der%20als%20Referenzwerk%20f%5Cu00fcr%20die%20filmische%20Aufarbeitung%20von%20Krafts%20Stoffen%20gilt.%5Cn%5CnBewertung%5CnDer%20Beitrag%20wird%20in%20der%20Fachrezeption%20%28etwa%20in%20Publikationen%20wie%20Karl%20May%20in%20Leipzig%20oder%20den%20Andromeda%20Nachrichten%29%20positiv%20hervorgehoben%20Hofmanns%20Essay%20wird%20f%5Cu00fcr%20seine%20pr%5Cu00e4zise%20Chronistenpflicht%20gelobt.%20Er%20stellt%20sicher%2C%20dass%20die%20Ergebnisse%20der%20Forschungstreffen%20auch%20f%5Cu00fcr%20diejenigen%20nachvollziehbar%20bleiben%2C%20die%20nicht%20pers%5Cu00f6nlich%20anwesend%20sein%20konnten.%20Kritiker%20wie%20Hartmut%20Fischer%20bescheinigen%20dem%20Autor%20eine%20lebendige%2C%20fast%20reportageartige%20Schreibweise%2C%20die%20den%20%5Cu201eWerkstattcharakter%5Cu201c%20der%20Kraft-Forschung%20gut%20einf%5Cu00e4ngt.%5CnIn%20der%20Gesamtschau%20des%205.%20Bandes%20dient%20der%20Essay%20als%20wichtiger%20Beweis%20f%5Cu00fcr%20die%20Kontinuit%5Cu00e4t%20und%20Professionalisierung%20der%20Robert-Kraft-Renaissance%20innerhalb%20des%20Leipziger%20Fandoms.%5Cn%5CnQuellen%5Cn-%20Tagungsband%205.%20Robert-Kraft-Symposium%2012.10.2025%2C%20herausgegeben%20von%20Thomas%20Braatz%20und%20dem%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20Leipzig%20e.V..%5Cn-%20Programmflyer%3A%20Programm%205.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%20Leipzig%202025.%5Cn-%20Fachportal%3A%20Robert-Kraft.de%2C%20Nachrichten%20und%20Rezensionen%20zu%20den%20Symposiumsb%5Cu00e4nden.%5Cn-%20Vereinsmitteilungen%3A%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20Leipzig%20e.V.%2C%20Publikationsverzeichnis.%22%2C%22bookTitle%22%3A%225.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025%22%2C%22date%22%3A%2209.2025%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22Brosch%5Cu00fcre%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%226JU4GJPA%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-03-21T15%3A21%3A10Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Person-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EBlasius%2C%20Richard%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EKraft%2C%20Robert%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EMay%2C%20Karl%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EVerne%2C%20Jules%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EScience%20Fiction%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3ERobert%20Kraft-%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.0%7D%20Bestand%5C%2FPapier%22%7D%5D%7D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22FI47YE78%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Illmer%22%2C%22parsedDate%22%3A%222025%22%2C%22numChildren%22%3A0%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BBand%20zum%203.%20Robert-Kraft-Symposium%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BH.%20Illmer%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn5.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025Robert-Kraft-Symposium%205%20%282025%29%2C%20T.%20Braatz%20%28Hrsg.%29%2C%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20e.V.%3A%2024%26%23x2013%3B25%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22bookSection%22%2C%22title%22%3A%22Band%20zum%203.%20Robert-Kraft-Symposium%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22editor%22%2C%22firstName%22%3A%22Thomas%22%2C%22lastName%22%3A%22Braatz%22%7D%2C%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Horst%22%2C%22lastName%22%3A%22Illmer%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Illmer%20betreibt%20hier%20%26quot%3BSekund%5Cu00e4rliteratur-Forschung%26quot%3B.%20Er%20analysiert%20nicht%20Robert%20Kraft%20direkt%2C%20sondern%20die%20Art%20und%20Weise%2C%20wie%20die%20Forschung%20%5Cu00fcber%20Kraft%20vor%20vier%20Jahren%20dokumentiert%20wurde.%5CnIllmer%20hebt%20hervor%2C%20dass%20der%203.%20Band%20besonders%20Jakob%20Beymehl%20in%20Verbimndung%20mitHans%20Wollschl%5Cu00e4ger%20und%20Arno%20Schmidt%20behandelt.%20Gleichwohl%20auch%20KarlHeinz%20Steinm%5Cu00fcller%20und%20Matthias%20K%5Cu00e4ther.%20Am%20umfangreichsten%20sieht%20er%20das%20Essay%20zu%20Arnulf%20Meifert.%5CnDer%20Essay%20ist%20wichtig%2C%20um%20die%20Reihe%20der%20Symposien%20%28seit%202017%29%20als%20zusammenh%5Cu00e4ngendes%20Forschungsprojekt%20zu%20begreifen.%20Illmer%20verhindert%2C%20dass%20fr%5Cu00fchere%20Erkenntnisse%20in%20Vergessenheit%20geraten.%20Typisch%20f%5Cu00fcr%20Illmer%20ist%20ein%20%26quot%3Bplaudernder%26quot%3B%2C%20aber%20fachlich%20extrem%20fundierter%20Tonfall.%20Er%20schreibt%20f%5Cu00fcr%20Kenner%2C%20bleibt%20aber%20durch%20seine%20Begeisterungsf%5Cu00e4higkeit%20ansteckend%20f%5Cu00fcr%20Neulinge.%20%5Cu2026%5Cn%5CnQuellen%5Cn-%20Freundeskreis%20Science%20Fiction%20Leipzig%20e.V.%20-%20Publikationsverzeichnis%20Symposiumsb%5Cu00e4nde%5Cn-%20Robert-Kraft.de%20-%20Archiv%20der%20Symposiums-Berichte%20und%20Rezensionen%20von%20Horst%20Illmer%5Cn-%20Phantastik-Couch.de%20-%20Autorenprofil%20und%20Rezensionsarchiv%20Horst%20Illmer%5Cn-%20Andromeda%20Nachrichten%20-%20Fachzeitschrift%20des%20SFCD%2C%20Ausgabe%20288%20%28Rezension%20zum%205.%20Robert-Kraft-Band%29%22%2C%22bookTitle%22%3A%225.%20Robert-Kraft-Symposium%2C%2012.10.2025%22%2C%22date%22%3A%2209.2025%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22Brosch%5Cu00fcre%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%225MFRKEVG%22%2C%226JU4GJPA%22%2C%22MUKX4MS2%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-03-21T15%3A08%3A53Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Person-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Person-%3EKraft%2C%20Robert%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EScience%20Fiction%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Symposium-%3ERobert%20Kraft-%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.0%7D%20Bestand%5C%2FPapier%22%7D%5D%7D%7D%5D%7D
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025
Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.
Vorwort
T. Braatz
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 8–9
HR Giger: 1940-2014
H.R. Giger
Kleine Reihe 2.0 (2025), Taschen
ISBN 978-3-8365-3317-1
Ein Phantastik-Oldie zwischen Fandom und akademischer Betrachtung: Das 3. Robert-Kraft-Symposium
T. Hofmann
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 10–23
4.  Robert-Kraft-Symposium
T. Hofmann
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 26–29
Band zum 3. Robert-Kraft-Symposium
H. Illmer
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 24–25

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

225090 78M7AY52 1 technische-universitat-dortmund-ag-virtual-machining 50 creator asc 1 1 1 title 1 43869 https://sebesta-seklit.net/wp-content/plugins/zotpress/

oder auch gleich direkt in das

Repository
Sofern die Dokumente im Internet zum Download angeboten werden, sind sie auch im Repository per Klick erreichbar.


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #83 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 17. März 2026

MGestern ging’s in eine ganz andere Richtung als zuletzt. Eher in die Esoterik, aber doch mit Anklängen in die Phantastik. Der Taschen-Verlag bietet hier ganz besondere Gusto-Stückchen in der Bibliothek der Esoterik. Sehenswert und teilweise billiger als man glauben sollte. Keine Sekundärliteratur ist die neue Ausgabe von Klett-Cotta des Hobbits, aber sie ist entzückend und sollte daher auch in der Bibliothek gewürdigt werden. Genau so die Ausgabe des Taschen-Verlages mit Grimms und Anderses Märchen inklusive zweier Essays zu Märchen und deren Illustrationen. Alles in allem alles sehr schöne und interessante Bücher. Und sei es vielleicht auch nur für’s Herz …


Neuzugänge:

image
1.

Die Märchen von Grimm & Andersen: 2 in 1, 40. Edition
Büder Grimm und H.C. Andersen

(2020), Taschen

ISBN 978-3-8365-8345-9

Abstract: Dieses Wendebuch enthält auf der einen Seite die Märchen der Brüder Grimm und auf der anderen Seite die von Hans Christian Andersen, jeweils mit eigenem Cover. Folgende Märchen sind enthalten: Brüder Grimm: Der Froschkönig oder der eiserne Heinrich, Der Wolf und die sieben jungen Geißlein, Rapunzel, Hänsel und Gretel, Das tapfere Schneiderlein, Aschenputtel, Frau Holle, Rotkäppchen, Die Bremer Stadtmusikanten, Die Wichtelmänner, Daumerlings Wanderschaft, Dornröschen, Schneewittchen, Rumpelstilzchen, Die drei Federn, Die goldene Gans, Die Gänsemagd, Die zertanzten Schuhe, Die Sterntaler, Der Hase und der Igel, Der gestiefelte Kater Hans Christian Andersen: Die Prinzessin auf der Erbse, Die Nachtigall, Der Schweinehirt, Des Kaisers neue Kleider, Zwölf mit der Post, Der standhafte Zinnsoldat, Die Schneekönigin, Ole Luk-Oie, Das hässliche, junge Entlein, Die Blumen der kleinen Ida, Die Hirtin und der Schornsteinfeger, Der fliegende Koffer, Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen, Das Feuerzeug …

Tags: Person->, Person->Andersen, Hans Christian, Person->Grimm, Brüder, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, {04.0} Bestand/Papier

2.

Hans Christian Andersen: Herz und Seele des modernen Märchens
N. Daniel

Die Märchen von Grimm & Andersen: 2 in 1, 40. Edition (2020), Taschen: 9–23

ISBN 978-3-8365-8345-9

Abstract: der Essay von Noel Daniel verfolgt das Ziel, die zeitlose Relevanz dieser Geschichten zu erklären. Dabei konzentriert sie sich auf drei zentrale Säulen: Daniel beschreibt, wie die **Brüder Grimm** (Jacob und Wilhelm) ursprünglich als Sprachwissenschaftler begannen, die mündliche Überlieferung des Volkes zu retten. Sie zeigt auf, wie aus der „rohen“ Urform durch ständige Überarbeitung die „kindgerechte“, aber dennoch tiefgründige Form wurde, die wir heute kennen. Der Titel „Herz und Seele“ ist Programm: Es geht darum, warum diese Geschichten über Jahrhunderte überlebt haben. Der Essay argumentiert, dass Märchen die **universellen Ängste und Hoffnungen** der Menschheit (Verlust, Reifung, Gier, Liebe) in archetypische Bilder fassen. Sie sind sozusagen die „Software“ unserer moralischen und emotionalen Entwicklung. Ein wesentlicher Teil des Essays im Taschen-Verlag widmet sich der **Illustrationsgeschichte**. Daniel erklärt, dass das „moderne Märchen“ untrennbar mit seiner visuellen Darstellung verbunden ist. Von den detailreichen Radierungen des 19. Jahrhunderts bis zu den farbgewaltigen Werken des Goldenen Zeitalters der Illustration (wie Kay Nielsen oder Arthur Rackham) haben Künstler die „Seele“ der Geschichten immer wieder neu interpretiert. Der Essay ist akademisch fundiert, liest sich aber so flüssig wie eine Erzählung. Er holt sowohl Laien als auch Kenner ab. Er hilft dem Leser zu verstehen, warum Andersens Märchen (oft melancholisch, literarisch neu erschaffen) eine andere „Seele“ haben als die der Grimms (volkstümlich, urtypisch). In Kombination mit den sorgfältig kuratierten Bildern im Buch schafft der Essay eine Brücke zwischen Text und Kunstgeschichte. Kritiker könnten anmerken, dass der Essay sehr stark die klassische, europäische Sichtweise betont und modernere, dekonstruktive Ansätze der Märchenforschung (z. B. feministische oder postkoloniale Lesarten) eher am Rande liegen lässt. Der Ton ist sehr wertschätzend. Wer eine rein objektive, knallharte wissenschaftliche Analyse sucht, findet hier eher eine „Liebeserklärung“ an das Genre. Der Essay ist der perfekte **Kompass** für die monumentalen Taschen-Bände. Er bereitet den Leser darauf vor, die Märchen nicht nur als „Kindergeschichten“ zu lesen, sondern als bedeutende kulturelle Artefakte, die unsere moderne Erzählweise (von Disney bis Fantasy-Epen) maßgeblich geprägt haben. Da Taschen oft verschiedene Editionen (Jubiläumsausgaben, XL-Formate) herausbringt, kann die Länge des Essays variieren, aber die Kernaussage bleibt stets die Verteidigung des Märchens als „lebendiges Organ“ unserer Kultur. …

Tags: Person->, Person->Andersen, Hans Christian, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, {04.0} Bestand/Papier

3.

Märchenhafte Bildwelten: Die Erzählungen der Brüder Grimm im Spiegel der Kunst
N. Daniel

Die Märchen von Grimm & Andersen: 2 in 1, 40. Edition (2020), Taschen: 7–21

ISBN 978-3-8365-8345-9

Abstract: Der Essay ist weit mehr als nur ein Vorwort; er ist eine kunsthistorische Aufarbeitung der „Sichtbarmachung“ von Märchen. Daniel beschreibt den Weg der Grimm’schen Märchen von einer rein textlichen Sammlung (die erste Auflage 1812 war fast unbebildert) hin zu einem Medium, das ohne Illustrationen heute kaum denkbar wäre. Sie würdigt den „Malerbruder“ **Ludwig Emil Grimm**, der mit seinen Radierungen das erste visuelle Gesicht der Sammlung prägte, und zeigt den Übergang zur romantischen Verklärung durch Künstler wie **Ludwig Richter**. Ein großer Teil des Essays widmet sich den Giganten der Illustration wie **Arthur Rackham**, **Walter Crane**, **Kay Nielsen** und **Gustave Doré**. Daniel erklärt, wie technische Neuerungen (wie der Vierfarbdruck) es ermöglichten, dass diese Künstler ihre Visionen in die Wohnzimmer brachten. Der Essay analysiert, wie unterschiedliche Epochen – vom Jugendstil bis zum frühen Expressionismus – die Märchen interpretiert haben. Es geht um die Spannung zwischen der kindgerechten Darstellung und der oft düsteren, grausamen Realität der Originaltexte. Noel Daniel gelingt es hervorragend, die Brücke zwischen der literarischen Bedeutung der Grimms und der ästhetischen Leistung der Illustratoren zu schlagen. Man versteht plötzlich, *warum* Aschenputtel oder Rotkäppchen in unserer kollektiven Vorstellung so aussehen, wie sie aussehen. Der Essay dient als perfekter Wegweiser für die im Buch enthaltenen Bildtafeln. Er schärft den Blick für Details in den Illustrationen, die man sonst vielleicht übersehen würde (z.B. Rackhams Liebe zu knorrigen Bäumen). Trotz der fachlichen Tiefe bleibt die Sprache lebendig und begeisternd. Es ist kein trockenes akademisches Paper, sondern eine Einladung zum Staunen. Da der Essay viele Jahrzehnte und Dutzende Künstler abdeckt, kann er bei einzelnen Biografien nur an der Oberfläche kratzen. Wer eine tiefgreifende Analyse eines einzelnen Künstlers (z.B. nur über Kay Nielsen) sucht, benötigt weiterführende Monografien. Da es sich um eine Prachtausgabe handelt, liegt der Fokus stark auf der ästhetisch ansprechenden Buchkunst. Modernere, vielleicht „hässlichere“ oder verstörendere Interpretationen des 20. und 21. Jahrhunderts werden eher ausgeklammert. Für jeden, der Märchen nicht nur lesen, sondern ihre Wirkung auf unsere visuelle Kultur verstehen will, ist dieser Text ein Muss. Lies den Essay am besten *vor* dem Betrachten der Bilder, da er dir erklärt, welche drucktechnischen Meisterleistungen hinter den oft über 100 Jahre alten Illustrationen stecken. …

Tags: Kunst->, Kunst->Buchillustration, Person->, Person->Grimm, Brüder, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, {04.0} Bestand/Papier

image
4.

Heilige Orte

Bibliothek der Esoterik (2025), J. Hundley (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-7544-0173-6

Abstract: Das Buch **„Heilige Orte“** (Originaltitel: *Sacred Sites*) ist ein prachtvoller Band aus der gefeierten Reihe **„The Library of Esoterica“** des TASCHEN Verlags. Herausgegeben von **Jessica Hundley**, setzt dieser Band die Tradition fort, spirituelle und esoterische Themen durch eine kuratierte Auswahl an Kunst und Fotografie greifbar zu machen. Der Band versteht sich nicht als klassischer Reiseführer, sondern als visuelle und philosophische Kartografie des Sakralen. Er hält eine Fokus auf Berge (wie den Kailash oder den Uluru), Höhlen, Quellen und Haine, die seit Jahrtausenden als Sitz von Gottheiten oder Energien gelten. Eine Untersuchung von Orten wie Stonehenge, den Pyramiden von Gizeh oder Chichén Itzá, bei denen Architektur und Sternenkonstellationen verschmelzen. Sichtet die Entwicklung vom „natürlichen“ heiligen Ort hin zu den architektonischen Meisterleistungen des Glaubens (von Angkor Wat bis zu gotischen Kathedralen). Der Text beleuchtet auch moderne Konzepte der Geomantie und die Idee, dass die Erde von energetischen Linien durchzogen ist. Wie in der gesamten Serie üblich, kombiniert das Buch zeitgenössische Fotografie mit historischer Kunst, esoterischen Diagrammen und Illustrationen aus verschiedensten Epochen TASCHEN-typisch ist die Druckqualität überragend. Die Gegenüberstellung von uralten Stichen und moderner Naturfotografie erzeugt eine fast meditative Sogwirkung. Jessica Hundley schafft es, Archäologie, Mythologie und moderne Spiritualität zu verknüpfen, ohne in reines „New-Age-Geschwurbel“ abzugleiten. Die Texte sind informativ, lassen aber Raum für das Mysterium. Das Buch beschränkt sich nicht auf westliche Heiligtümer, sondern gibt indigenen Stätten und östlichen Traditionen den gleichen Raum. Da das Buch versucht, den gesamten Planeten abzudecken, bleibt die Analyse einzelner Orte zwangsläufig an der Oberfläche. Wer eine tiefenwissenschaftliche archäologische Studie sucht, wird enttäuscht sein. Als typischer „Coffee Table Table“ ist das Buch recht schwer und unhandlich für die Lektüre im Bett oder unterwegs – es ist ein Objekt zum bewussten Zelebrieren am Tisch. „Heilige Orte“ ist das perfekte Buch für alle, die sich für die Schnittstelle von **Reisen, Kunst und Spiritualität** interessieren. Es ist weniger ein Nachschlagewerk als vielmehr eine Einladung zum Staunen und Träumen. Es regt dazu an, die Welt nicht nur als physischen Raum, sondern als geweihte Landschaft zu begreifen. …

Tags: Esoterik->, Esoterik->heilige Orte, Ort(e)->, Ort(e)->heilige, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.0} Bestand/Papier

image
5.

Der Hobbit: oder Hin und zurück
J.R.R. Tolkien und T. Jansson

(2025), Klett-Cotta

ISBN 978-3-608-98888-8

Abstract: Die 2025 bei **Klett-Cotta** erschienene Ausgabe von *„Der Hobbit“* mit den Illustrationen von **Tove Jansson** ist weit mehr als nur eine weitere Neuauflage – es ist das Zusammentreffen zweier der bedeutendsten Weltenbau-Genies des 20. Jahrhunderts. Diese Edition greift die Illustrationen auf, die Jansson bereits 1962 für die schwedische Ausgabe anfertigte, und präsentiert sie nun in einer bibliophilen Aufmachung, die im vergangenen Jahr für viel Aufsehen unter Tolkien- und Moomin-Fans gesorgt hat. Tove Janssons Interpretation unterscheidet sich radikal von den heute dominierenden „High Fantasy“-Stilen eines Alan Lee oder John Howe. Statt epischer Schlachtenpanoramen setzt Jansson auf feine Federzeichnungen, viel Weißraum und eine melancholische Weite. Ihre Landschaften fangen das Gefühl von Einsamkeit und Abenteuer perfekt ein. Legendär ist ihre Darstellung von Gollum, den sie (bevor es die heute gängige visuelle Festlegung gab) als riesige, fast drachenartige Kreatur zeichnete. Das wirkt auf moderne Leser zunächst befremdlich, hat aber einen ganz eigenen, unheimlichen Charme. Die Zwerge und Bilbo haben diese typische, leicht rundliche und etwas verlorene Jansson-Ästhetik. Das passt hervorragend zum ursprünglichen Charakter des Hobbits als Kinderbuch. Es wird hiernicht die klassische Übersetzung von Walter Scherf verwendet, die den eher märchenhaften Ton der Illustrationen besser stützten würde als die modernere Krege-Übersetzung. Aber … Ein Muss für Sammler; verbindet Tolkien mit dem Charme der Moomins. Wer die Filme im Kopf hat, wird die Abweichungen (z. B. Gollum) eventuell als störend empfinden. Fängt die Einsamkeit und das „Märchenhafte“ besser ein als monumentale Kunst. Es ist eher ein Kunstobjekt als eine „Gebrauchsausgabe“ zum Herumtragen im Rucksack. Diese Ausgabe ist eine **Liebeserklärung an die Phantasie**. Wenn du Tolkien-Purist bist, der Mittelerde nur im „Realismus-Look“ der Filme akzeptiert, wirst du hiermit eventuell nicht glücklich. Wenn du aber die künstlerische Freiheit liebst und sehen willst, wie eine Genialität (Jansson) eine andere (Tolkien) interpretiert, dann ist dieser Band ein Juwel in jedem Regal. …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Hobbit(s), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Primärliteratur->, Primärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

image
1.

Film Noir
Alain Silver; James Ursini

(2004), Taschen

ISBN 3-8228-2268-X

Tags: Film(e)->, Film(e)->Genre->Horror/Schauer, Film(e)->Genre->Science Fiction, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

image
2.

Das Stanley Kubrick Archiv
A. Castle

Bibliotheca Universalis (2021), Taschen

ISBN 978-3-8365-5684-2

Tags: Film(e)->, Person->, Person->Kubrick, Stanley, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

image
3.

Das Star Wars Archiv: 1999-2005: Episoden I – III
P. Duncan

(2022), Taschen

ISBN 978-3-8365-9324-3

Abstract: Von dem Moment an, als Star Wars 1977 auf die Leinwand kam, war das Publikum zu gleichen Teilen fasziniert und entsetzt von dem Halb-Mann-Halb-Maschine-Hybrid Darth Vader. 1999 begann sein Schöpfer George Lucas, dessen Vorgeschichte zu erzählen: wie er als Anakin Skywalker aufwuchs, unter Obi-Wan Kenobi als Jedi ausgebildet wurde und sich in Padmé Amidala, die Königin von Naboo, verliebte, bevor er sich der dunklen Seite seines Wesens zuwandte und fortan mehr einer Maschine als einem Menschen glich. George Lucas erkannte früh die filmischen Möglichkeiten der aufkommenden digitalen Technologie, die ihn in die Lage versetzte, neue Kreaturen und neue Welten in einem größeren Maßstab als je zuvor auf die Leinwand zu bringen. Lucas drehte den ersten digitalen Blockbuster und stieß auf heftigen Widerstand, als er sich für die Verbreitung von digitalen Produktionsmethoden einsetzte. Digitale Kameras, Schauplätze, Charaktere und Projektionen sind heute in der gesamten Branche üblich. Lucas sorgte als einer der ersten für digitale StaER – ndards und popularisierte diese moderne Form des Filmemachens. Dieser zweite Band, wiederum in enger Kooperation mit George Lucas und Lucasfilm entstanden, behandelt die Entstehung der Prequel-Trilogie – Episode I: Die dunkle Bedrohung, Episode II: Angriff der Klonkrieger und Episode III: Die Rache der Sith. Enthalten sind auch dieses Mal ein Exklusivinterview mit George Lucas, viele seltene Dokumente, Drehbuchseiten, Produktionsunterlagen, Konzeptentwürfe, Storyboards sowie eine Fülle an Fotos aus den Filmen und von den Dreharbeiten. …

Tags: Star Wars->, Star Wars->Entstehung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung, {04.0} Bestand/Papier

image
4.

Piranesi: Gesamtkatlog der Radierungen
L. Ficacci

Bibliotheca Universalis (2016), Taschen

ISBN 978-3-8365-5940-9

Tags: Person->, Person->Piranesi, Giovanni Battista, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

image
5.

History of EC Comics

(2020), G. Geissman (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-4976-9

Abstract: Famous First Edition: Nummerierte Erstauflage von 5.000 Exemplaren Im Jahr 1947 erbte Bill Gaines EC Comics, den noch jungen Verlag seines legendären Vaters M. C. Gaines, der während seiner Zeit bei All-American Publications für die Geburt des Comics, wie wir ihn kennen, mitverantwortlich war und der Welt Wonder Woman und Green Lantern bescherte. In den nächsten acht Jahren sollten Bill Gaines und ein „Who is Who“ der Ära, darunter Al Feldstein, Harvey Kurtzman und Wally Wood, mit Titeln wie Tales from the Crypt, Crime SuspenStories, Weird Science und MAD den Begriff des Comics nochmal vollkommen neu erfinden. EC begeisterte seine Leser mit blutigen, morbiden Horror- und Crime-Comics, die sich durch spontane und ironische Auflösungen auszeichneten. Zugleich leistete man Pionierarbeit mit den ersten lebensechten Kriegscomics, den ersten „echtenER – “ Science-Fiction-Geschichten und einer Reihe von Storys über Tabu-Themen wie Rassismus, Bigotterie, Selbstjustiz, Drogensucht, Polizeikorruption und Antisemitismus. Letztlich waren die Inhalte zu edgy und anspruchsvoll, um langfristig zu bestehen – verschiedene Moralwächter der 1950er Jahre waren überzeugt davon, dass die ausgefallenen Inhalte der EC- Comics Jugendkriminalität beförderten. Ca. ein Jahr nach einer umfassenden öffentlichen Untersuchung der Horror- und Crime-Comics verschwanden die bahnbrechenden EC-Heftchen wieder von der Bildfläche. TASCHEN präsentiert die ganze faszinierende Geschichte dieses legendären Unternehmens – konzipiert, gestaltet und verfasst vom EC-Experten Grant Geissman in Zusammenarbeit mit der Familie Gaines, die dafür ihre Archive öffnete und über 100 bislang unveröffentlichte Raritäten zutage förderte. Viele der Titelbilder wurden von Gaines’ eigenen Archivexemplaren reproduziert, die weithin als die am besten erhaltenen Ausgaben von EC-Comics gelten. Selbst eingefleischteste EC-Fanatiker werden hier noch etwas Neues finden. Mit mehr als 1.000 Abbildungen – darunter seltene und berüchtigte Cover, Innenseiten, Illustrationen, rare Fotos, Vintage- Originalzeichnungen – und einigen der berühmtesten Geschichten, die jemals für einen Cent vierfarbig gedruckt wurden, ist dies das ultimative EC-Comics-Kompendium. Ein Muss für jeden Comic-Enthusiasten oder Popkultur-Historiker!

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

image
6.

The Fantastic Worlds of Frank Frazetta

(2022), D. Hanson (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-7921-6

Abstract: Frank Frazetta ist seit 50 Jahren der unangefochtene Meister der Fantasy-Kunst, und sein Ruhm ist in den 12 Jahren seit seinem Tod stetig gewachsen. Seine Gemälde brechen mittlerweile Auktionsrekorde: Sein Werk Egyptian Queen wurde gerade für 5,4 Millionen US-Dollar verkauft. Auch deshalb war es höchste Zeit, diese ultimative Monografie über ihn zu produzieren.Frank Frazetta wurde 1928 als Sohn einer sizilianischen Familie in Brooklyn geboren. Er war Profi-Baseballer in der amerikanischen Liga, Kleinkrimineller und notorischer Verführer mit dem Aussehen eines Filmstars und außergewöhnlichen Begabungen. Er behauptete, nur dann sich der Kunst zu widmen, wenn es nichts Besseres zu tun gab – lieber spielte er Baseball – und begann seine Karriere als professioneller Comiczeichner doch schon im Alter von 16 Jahren. Seine Auftragsarbeiten führten ihn zu den berüchtigten EC Comics, dann zu den Ölgemälden für die Tarzan- und die Conan- Serie. Beide Charaktere wurden schon von vielen vor ihm dargestellt, aber, wie er in den 1970er-Jahren erklärte: „Ich bin sehr körperfixiert. In Brooklyn kannte ich Conan, ich kannte Typen, die exakt so drauf waren wie er“. Und er nutzte seine Vertrautheit mit Muskelpaketen und Machos, um die FantasyER – -Helden noch massiver, bedrohlicher und testosteron-gesteuerter zu zeichnen. Als Gegengewicht erfand er eine neue Spezies von Frauen, gerade so nackt wie die Zensur es erlaubte, mit Elfengesichtern und gebärfreudigen Körpern: fette Schenkel, volle Hintern, Brüste, die weit hervorstehen. Und doch schuf er sie überzeugend realitätsnah, mit weichen Bäuchen und Anzeichen von Cellulitis. Dazu noch etwas Action, Fantasywesen, dämmrige Welten aus jagenden Schatten – Frazettas Kunst ist so süchtig machend wie Kartoffelchips.Diese Monografie ist die ausführlichste und umfassendste, die jemals über Frank Frazetta zusammengestellt wurde, sie entstand in Zusammenarbeit mit der Frazetta-Familie und den wichtigsten Sammlern.

Tags: Kunst->, Kunst->Covergestaltung, Kunst->Coverkunst, Kunst->phantastische, Person->, Person->Frazetta, Frank, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, zur Bearbeitung, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

image
7.

HR Giger. 40th Ed.

(2022), W. Holzwarth (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-8702-0

Abstract: „Im Kern gräbt sich Gigers Kunst in die Psyche ein und berührt unsere tief sitzenden urzeitlichen Instinkte und Ängste. Seine Kunst bildet eine Kategorie für sich. Der Beweis dafür liegt in der Intensität seines Werks und seiner Vorstellungskraft, die ich in der Fähigkeit, zu provozieren und zu verstören, nur mit Hieronymus Bosch und Francis Bacon vergleichen kann.“ ― Ridley ScottDer Schweizer Künstler HR Giger (1940-2014) wurde vor allem durch die Oscar-prämierte Gestaltung des Monsters für Ridley Scotts Science-Fiction-Horrorfilm Alien (1979) berühmt. Im Rückblick betrachtet war dies nur das prominenteste Wesen aus Gigers umfangreichem Arsenal biomechanischer Geschöpfe. Dazu zählen verschmolzene Zwitterwesen von Mensch und Maschine, sinnliche Körper, die in mutterleibsartigen Apparaten eingeschlossen sind, und gemalte Dämonen, von fantastischer Literatur und Gigers Albträumen beflügelt.Diese Bilder verliehen den kollektiven Ängsten seiner Epoche Ausdruck: Angst vor dem Atomkrieg, vor Überbevölkerung und Ressourcenknappheit sowie einer Zukunft, in der das Überleben unserer Körper von Maschinen abhängt. Ihre visionäre Kraft spielt mit den Dämonen der Vergangenheit und erzeugt zugleich Mythen für die Zukunft.Diese günstigere AusgaER – be basiert auf der umfassenden Monographie, die kurz vor dem unerwarteten Tod des Künstlers begonnen wurde, und huldigt Gigers einzigartiger Vision. Sie erzählt die vollständige Geschichte seines Lebens und seiner Kunst, zeigt seine Skulpturen, die Filmarbeiten und Plattencover mit Kultstatus sowie das Erbe, das er in seinem eigenen Künstlermuseum in den Schweizer Alpen hinterlassen hat. In einem tiefgründigen Essay setzt sich der Giger-Experte Andreas J. Hirsch intensiv mit den Themen von Gigers Werk und seiner Welt auseinander. Zudem enthält das Buch zahlreiche Dokumente aus Gigers Archiv, Zitate von Zeitgenossen und kritische Betrachtungen sowie eine ausführliche Biographie, die sich auf die Aufzeichnungen des Künstlers stützt.Über die ReiheTASCHEN ist 40! Seit wir im Jahr 1980 unsere Arbeit als kulturelle Schatzgräber aufgenommen haben, steht TASCHEN für erschwingliche, hochwertige und mitunter tollkühne Publikationen. Ob Kunst oder Körperkult – wir machen’s möglich, dass sich Buchwürmer auf der ganzen Welt zu unschlagbaren Preisen ihre eigenen Bibliotheken zusammenstellen. Heute feiern wir unseren 40. Geburtstag und bleiben unserem Motto treu: Die 40th Anniversary Edition versammelt einige der Toptitel unseres Programms in smarten Ausgaben – handliches Format, freundlicher Preis und wie immer mit großer Hingabe produziert.

Tags: Eintragung, Kunst->, Kunst->phantastische, Person->, Person->Giger, H. R., [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

image
8.

Tarot

Bibliothek der Esoterik (Taschen) (2020), J. Hundley (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-7987-2

Abstract: Tarot zu erforschen bedeutet, sich selbst zu erforschen und daran erinnert zu werden, dass es eine universelle Sehnsucht nach der Verbindung mit dem Göttlichen gibt. Die über 600 Jahre alte Tradition spiegelt nicht nur die Geschichte dieser Suche wider, sondern auch das Urbedürfnis nach künstlerischem Ausdruck, um die Erzählung der Menschheit in sinnhafte Bilder zu fassen. Für viele in der westlichen Welt ist Tarot nichts weiter als eine obskure Scheinlehre, ein überholtes Relikt aus den staubigen Vitrinen des Arkanen. Doch sein geheimnisvolles Wissen hielt dem Lauf der Zeiten stand. Unzählige kreative Köpfe, Mystiker wie Künstler, häufig im Zusammenwirken, reichten die Lehre über die Jahrhunderte weiter. Obskure Schriften und mündliche Überlieferung, aber auch Erkenntnisse von Philosophen und Gelehrten verwandelten das einstige Gesellschaftsspiel in ein profundes Medium der Wahrsagung und Selbsterforschung. Jede folgende Generation fügte dem ihre jeweils eigene Sichtweise hinzu und interpretierte die Karten neu. Die Autorin Jessica Hundley folgt dieser faszinierenden Geschichte in Tarot, dem ersten Band aus TASCHENs Library of Esoterica-Reihe. Das Buch untersucht die symbolische Bedeutung hinter mehr als 500 Karten und Originalwerken – zwei Drittel davon wurden noch nie außerhalb der Decks veröffentlicht. Es ist das erste visuelle Kompendium dieser Art, das vom Mittelalter bis zur Moderne reicht, kunstvoll arrangiert in der Reihenfolge der 78 Karten der Großen und Kleinen Arkana. Es erforscht den starken Einfluss von Tarot als Inspiration für Künstler wie Salvador Dalí oder Niki de Saint Phalle und umfasst die Decks von fast 100 zeitgenössischen Künstlern aus aller Welt, die das Medium für seine Fähigkeit schätzten, kulturelle Identitäten voranzutreiben. Das Buch wird abgerundet durch Textauszüge von Éliphas Lévi, Carl Gustav Jung und Joseph Campbell, ein Vorwort der Künstlerin Penny Slinger, einen Leitfaden zur Lektüre der Karten von Johannes Fiebig sowie einen Essay über Orakel-Decks von Marcella Kroll. …

Tags: Esoterik->, Esoterik->Tarot, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Spiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->Tarot, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

image
9.

Hexenkunst

Bibliothek der Esoterik (2022), J. Hundley (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-8561-3

Abstract: Das umfangreiche Buch gibt eine Einführung in die faszinierende und komplexe Geschichte der Hexenkunst, die sich von den Mythen uralter Göttinnen bis zu den Werken moderner Künstler und Aktivisten erstreckt, zugleich bietet es einen großartigen Überblick über die jahrhundertealte Tradition. Der Archetypus der Hexe hat seine Wurzeln in Legenden, volkstümlichen Überlieferungen sowie Mythen und geht auf die Erzählungen von Odysseus und Kirke zurück, auf die keltische Verführerin Cerridwen oder den Mythos der Hekate, der Herrscherin über mondhelle Nächte. In Witchcraft sehen wir ihre vielfältige Inkarnation im Laufe der Jahrhunderte als Mutter, Nymphe und alte Frau, als Verführerin und Zerstörerin. Die Herausgeberin Jessica Hundley schuf zusammen mit der Autorin, Forscherin und Hexenexpertin Pam Grossman dieses einzigartige Buch, das in die komplexen Symboliken der Hexentraditionen eintaucht und sie mithilfe der Kunstgeschichte erkundet. Die Hexe diente vielen Künstlern als Muse, so erscheint sie bei Francisco de Goya und Albrecht Dürer als dunkle Verführung und im surrealistischen Zirkel von Remedios Varo, Leonora Carrington und Leonor Fini als elegante Hymne auf die magische Weiblichkeit. Sie fasziniert uns aber ebenso in Volksmärchen und Dramen, wie in den grimmschen Märchen, in Shakespeares Macbeth oder in L. Frank Baums Der Zauberer von Oz. Auf dieser fesselnden visuellen Reise erleben wir auch, wie Hexen verfolgt wurden und sich allmählich zu einem Symbol für mutigen Widerstand und kraftvolle Nonkonformität entwickelten. Mit informativen Essays von Expertinnen wie Kristen J. Sollae und Judika Illes sowie Interviews mit Autorinnen und Wissenschaftlerinnen wie Madeline Miller und Juliet Diaz veranschaulicht das Buch die enorme Bandbreite kultureller Traditionen, die Magie als spirituelle Erkundung und kreative Katharsis verstehen. …

Tags: Esoterik->, Hexe(n)->, Hexe(n)->Forschung, Hexe(n)->Kult, Hexe(n)->Verfolgung, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

image
10.

Magie der Pflanzen

Bibliothek der Esoterik 04 (2023), J. Hundley (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-8566-8

Abstract: Der vierte Band der Bibliothek der Esoterik erforscht die Geschichte der Pflanzen in Mythen und magischen Praktiken. Essays, Interviews und mehr als 400 Abbildungen – von ägyptischen Reliefs über viktorianische Pflanzendarstellungen bis zuzeitgenössischen Werken – dokumentieren die symbiotische Beziehung zwischen Pflanzen und Menschen. …

Tags: Esoterik->, Esoterik->Pflanzen, Magie->, Magie->Pflanzen-, Pflanze(n)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

image
11.

Drachen. Mythologie – Symbolik – Geschichte
Karl Shuker

(2007), Taschen

ISBN 978-3-8228-5149-4

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

image
12.

Das Buch der Symbole: Betrachtungen zu archetypischen Bildern

(2022), A. Ronnberg, L. Martin (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-2572-5

Abstract: The Book of Symbols vereint eigens für dieses Buch verfasste Kurzessays über einzelne Symbole mit repräsentativen Abbildungen aus allen Erdteilen und Epochen. Das ganz besondere Zusammenspiel der überaus eingängigen Texte mit den über 800 Farbabbildungen enthüllt zahlreiche verborgene Bedeutungsebenen. Jeder der annähernd 350 Essays untersucht den spirituellen Hintergrund des jeweiligen Symbols und die Entstehung dynamischer spiritueller Prozesse. Ethymologische Wurzeln, das Spiel der Gegensätze, Paradoxe und Schatten sowie kulturelle Unterschiede – all diese Gesichtspunkte werden angesprochen.Die von Autoren aus den Bereichen Psychologie, Religion, Kunst, Literatur und vergleichende Mythenkunde verfassten Essays verfließen auf eine Weise miteinander, welche die unerwarteten Konvergenzen der Psyche widerspiegelt. Dabei gibt es jedoch keine fertigen Definitionen, die der Symbolkraft eher schaden würden; vielmehr bleibt ein bis heute lebendiges Symbol teilweise rätselhaft, fordert unsere Aufmerksamkeit und entfaltet mit der Zeit neue Bedeutungen und Manifestationen. Anstelle bloßer Kategorisierung verdeutlicht The Book of Symbols den Schritt von der visuellen Wahrnehmung eines Symbolbilds in Kunst, Religion, Alltag oder TrauER – m hin zum unmittelbaren Erleben seiner persönlichen und psychologischen Resonanz.The Book of Symbols setzt neue Standards für eine bedachtsame Erkundung der Symbole und ihrer Bedeutungen und wendet sich an eine breite Leserschaft – an Künstler, Designer, Träumer und Traumdeuter, Psychotherapeuten, Selbsthelfern, Fans von Videospielen, Lesern von Comics, Suchende von Glauben und Spiritualität, Schriftsteller, Studenten und alle, die sich für die Kraft archetypischer Bilder interessieren.

Tags: Eintragung, Symbol(e)->, Symbol(e)-> Symbolik, Symbol(e)->Deutung, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

image
13.

Griechische Sagen
G. Schwab

(2023), M. Siebler (Hrsg.), Taschen

ISBN 978-3-8365-9248-2

Abstract: Die griechischen Mythen sind zeitlose Klassiker, deren Figuren und Geschichten uns seit jeher in ihren Bann ziehen. Ihre Götter und Helden verkörpern universelle menschliche Eigenschaften und Gefühle, wie Liebe, Hass, Glück, Eifersucht, Rache, Hybris, Gier oder Tapferkeit. Diese Emotionen sind die Grundlagen für die tiefgründigen, spannenden Dramen und Erzählungen, die heute noch großen Einfluss auf unsere Kultur und Literatur haben und alle, ob jung oder alt, faszinieren. Dieser Band enthält 21 der bekanntesten Sagen, die vom Trojanischen Krieg, den anschließenden Irrfahrten des Odysseus und seiner lang ersehnten Rückkehr nach Ithaka erzählen. Die Texte wurden sorgsam aus dem berühmten Klassiker Sagen des klassischen Altertums von Gustav Schwab (1792–1850) ausgewählt und mit Werken von 15 Künstlern bebildert, darunter herausragende Vertreter des Goldenen Zeitalters der Buchillustration und der Arts-and-Crafts-Bewegung, wie Walter Crane (1845–1915), William Russell Flint (1880–1969), Newell Convers Wyeth (1882–1945) und Virginia Frances Sterrett (1900–1931). Ergänzt werden diese Bilder durch Illustrationen von Clifford Harper, die eigens für dieses Buch angefertigt wurden: szenische Vignetten, die jeder Geschichte vorangestellt sind, und ein Stammbaum der griechischen Götter. Eine Einleitung von Dr. Michael Siebler ordnet sowohl die antiken Mythen als auch Gustav Schwabs Nacherzählungen in ihren historischen Kontext ein. Ein umfangreiches Glossar zu den wichtigsten Protagonisten der griechischen Mythen rundet das Buch ab. Die Vielschichtigkeit der griechischen Mythologie zeigt sich in dieser üppig illustrierten Ausgabe, die die Götter und Helden zu neuem Leben erweckt. …

Tags: Geographie->, Geographie->Asien->, Geographie->Asien->Türkei->, Geographie->Asien->Türkei->Troja, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Odysseus, Sage(n)->, Sage(n)->Europa->, Sage(n)->Europa->Griechenland, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, {04.0} Bestand/Papier

14.

Götter und Helden der griechischen Antike: Einleitung
G. Schwab

Griechische Sagen (2023), M. Siebler (Hrsg.), Taschen: 7–13

ISBN 978-3-8365-9248-2

Tags: Antike(n)->, Antike(n)->klassische->, Antike(n)->klassische->Griechenland, Einleitung(en), Epoche(n)->, Epoche(n)->Antike->, Geographie->, Geographie->Asien->, Geographie->Asien->Türkei->, Geographie->Asien->Türkei->Troja, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Odysseus, Sage(n)->, Sage(n)->Europa->, Sage(n)->Europa->Griechenland, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, {04.0} Bestand/Papier

image
15.

Robots and Spaceships
Teruhisa Kitahara; Yukio Shimizu

Icons (2001), Taschen

ISBN 3-8228-5566-9

Abstract: Die Roboter und Raumschiffe in diesem Buch geben einen Überblick über Blechspielzeug der Ära der 50er und 60er Jahre.

Tags: Blechspielzeug, Figuren, Space Patrol, Space Tank, Spiel(e)->-zeug, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

oder auch gleich direkt in das

Repository
Sofern die Dokumente im Internet zum Download angeboten werden, sind sie auch im Repository per Klick erreichbar.


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #82 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 16.März 2026

MEine Dissertation zum Thema Architektur kann und will ich noch anbieten. Die Dissertation verknüpft Architekturtheorie mit psychologischen und philosophischen Konzepten des Unheimlichen (z. B. nach Freud), um die beklemmende Wirkung von Hilberseimers Visionen zu erklären. Daneben ein Buch, dass mit der verbreiteten Meinung aufräumt, dass von den Wissenschaften keine großen Erkenntnisse mehr zu erwarten sind. Dabei legt Ganteför, als Experimentalphysiker (Universität Konstanz) Wert darauf, Fiktion strikt von physikalischen Gesetzen zu trennen. Lesbar, aber nicht unbestritten. Bei den Änderungen der Daten  wurde sodann ein Buch zu Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction bearbeitet und eine Kleinigkeit, bei welcher der Text herausarbeitet, dass das Idyll bei Adorno nicht bloße Weltflucht ist, sondern als „Nicht-Ort“ (Utopie) fungiert, der die Mängel der bestehenden Realität spiegelt. Lassen wir es auf uns wirken


Neuzugänge:

image
1.

K. Faschingeder

(2010). Dissertation/Philosophie

Abstract: Die Arbeit befasst sich intensiv mit dem Werk des Architekten und Stadtplaners Ludwig Hilberseim (1885–1967) und analysiert dieses durch das theoretische Prisma des „Unheimlichen“. Als Zentrales Thema untersucht Faschingeder, wie Hilberseimers radikale Entwürfe für die moderne Großstadt (insbesondere seine „Hochhausstadt“ von 1924) eine Ästhetik des Unheimlichen evozieren. Er stellt die These auf, dass die absolute Rationalität und Monotonie dieser Entwürfe nicht nur funktional, sondern auch als bewusster Ausdruck einer urbanen Krise zu verstehen sind. Die Dissertation verknüpft Architekturtheorie mit psychologischen und philosophischen Konzepten des Unheimlichen (z. B. nach Freud), um die beklemmende Wirkung von Hilberseimers Visionen zu erklären. Sie ist ist in mehrere Teile gegliedert, die von der historischen Herleitung des Unheimlichen in der Architektur bis zur detaillierten Analyse von Hilberseimers Planungskonzepten und deren Rezeption reichen. In Fachkreisen wird die Arbeit als Beitrag zur Erforschung der klassischen Moderne und zur Theorie der urbanen Ästhetik wahrgenommen. Sie gilt als eine der profiliertesten Untersuchungen, die Hilberseimers Werk nicht nur als „gescheiterte Utopie“, sondern als vielschichtige kulturelle Vision interpretiert. Besonders hervorgehoben wird die interdisziplinäre Herangehensweise, die Architekturgeschichte mit Kulturwissenschaften verbindet. …

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Dissertation, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Unheimlich->, Unheimlich->Stadt, {04.1} Bestand/Digital

image
2.

Heute Science Fiction, Morgen Realität?: An Den Grenzen des Wissens und Darüber Hinaus
G. Ganteför

Erlebnis Wissenschaft (2016), Wiley-VCH Verlag

ISBN 978-3-527-33881-8 978-3-527-69319-1 978-3-527-69320-7 978-3-527-69321-4

Abstract: Der Physiker Gerd Ganteför untersucht , welche technologischen Visionen aus der Science-Fiction tatsächlich wissenschaftlich plausibel sind. Ganteför strukturiert das Buch in elf Kapiteln, in denen er die Grenzen der heutigen Naturwissenschaften auslotet und spekuliert, wie weit sich diese in Zukunft verschieben könnten. Zu den zentralen Themen gehören: – Die Realisierbarkeit von Zeitreisen, Warp-Antrieben und der Besiedlung ferner Planeten. – Das Potenzial winzigster Maschinen und neuer Materialien, für die Ganteför bereits Auszeichnungen erhalten hat. – Eine Analyse der physikalischen Grundlagen unserer Energieversorgung und der klimatischen Herausforderungen aus einem interdisziplinären Blickwinkel. – Die Zukunft der menschlichen Biologie, Künstliche Intelligenz und die Frage, ob wir unsere eigene Evolution steuern werden. Die Kritiken zum Buch heben vor allem Ganteförs Fortschrittsoptimismus und seine Fähigkeit hervor, komplexe Sachverhalte verständlich zu erklären. Das Buch wird als gut lesbar und anschaulich gelobt, da es bewusst kurz gehalten ist, um auch Laien einen Zugang zu ermöglichen. Als Experimentalphysiker (Universität Konstanz) legt Ganteför Wert darauf, Fiktion strikt von physikalischen Gesetzen zu trennen. Einige Rezensenten bemerken „Ungereimtheiten“ zu Beginn des Buches oder stehen seinem starken Fokus auf technologische Lösungen (besonders im Bereich Klima) skeptisch gegenüber. Fazit der Kritik: Es gilt als Werk für Leser, die sich für die Schnittstelle zwischen aktueller Forschung und futuristischen Visionen interessieren, ohne in reine Fantasie abzugleiten. …

Tags: Realität(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Wissen(s)->, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

image
1.

Heute die Welt – morgen das ganze Universum: Rechtsextremismus in der deutschen Gegenwarts-Science-Fiction

AndroSF-Science-Fiction und rechte Populärkultur 54 (2016), M. Haitel, H. Ritter, J. Rüsterer, D. Spreen, L. Bauer (Hrsg.), p.machinery

ISBN 978-3-95765-049-8

Abstract: Es ist paradox: Wohl niemand kann sich der Faszination der Vergangenheit entziehen – und gleichzeitig wird sie in den seltensten Fällen ungebrochen reflektiert. Der Nationalsozialismus bzw. seine Manifestation in der deutschen Geschichte ist nicht nur ein weltpolitisches Phänomen 1933-45, dessen mahnende Reflexion heute wesentlicher Bestandteil des bundesdeutschen Erinnerungsnarrativs ist. Die völkischen, faschistischen und nationalsozialistischen Diskurse und Gesellschaftsentwürfe selbst und ihre post-faschistischen Wiedergänger haben eine populärkulturelle Dimension: Es zieht sich ein roter Faden von den völkischen Utopien zur Selbstästhetisierung der faschistischen Diktaturen in Europa – und von diesen zu den modernen rechtskonservativen bis rechtsradikalen Epigonen, die sich im Rahmen des verfassungsrechtlich Möglichen aus beider Zeichen- und Mythenvorrat bedienen. Einmal mehr erweist sich die fantastische Literatur als Seismograf gesamtkultureller Zusammenhänge, finden das psychologische Spiel mit Archetypen der Fantasy und die allegorische Qualität der Science-Fiction als Ideenliteratur zu großer Wirkung zusammen. Deshalb gilt gerade für diesen literarischen Bereich in besonderem Maße: Ob affirmative faschistoide Allmachtsfantasie, weER – ltanschaulich taubstumme Naziästhetik im Actionfilm oder geschliffene Satire – die Verarbeitung von totalitär-nationalsozialistischen Versatzstücken in der Popkultur bedarf dringend der Decodierung, damit der Umgang mit der Zeitgeschichte differenziert erfolgt. Das ist auch die Intention dieses Buches: Diesem tumben Raunen sollen ein paar helle Beiklänge beigemischt werden, in die braunverdunkelten Geister ein kleines Flämmchen der Aufklärung getragen werden. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Der Inhalt: Wenn’s doch nur um Julius Caesar ginge. Vorwort Hermann Ritter: Die geheime Weltregierung tagt in Tibet Johannes Rüster: Ein Volk, ein Reich und|oder ein Führer? Von der Faszination nationalsozialistischer Alternativwelten Dierk Spreen: Rechtsextreme Populärkultur. Zum mediensoziologischen und medienethischen Verständnis der Print-Science-Fiction-Serie Stahlfront Das Titelbild basiert auf einem Motiv von Lothar Bauer.

Tags: Epoche(n)->Drittes Reich, Nationalsozialismus, Popul(ar/är)->-kultur, Recht(e/s)->-extremismus, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.1.1} Bestand/Digital/Kindle, {04.2} Bestand/Papier+Digital, {09.1} im Verkauf / Blog

2.

G. Jessen

Bildbruch-Beobachtungen an Metaphern: Utopie und IdyllBildbruch 2022/04 2022/04 (2022), Bildbruch: 171–179

Tags: Person->, Person->Adorno, Person->Mörike, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Klein-, Utopie(n)->

oder auch gleich direkt in das

Repository
Sofern die Dokumente im Internet zum Download angeboten werden, sind sie auch im Repository per Klick erreichbar.


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.