Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #29 – Schrecken als ästhetische Ware: Kirde, Kalju – Führer durch die klassische Weird Fiction

Kirde, Kalju
Führer durch die klassische Weird Fiction
Lindenstruth, Giessen (2008)
ISBN 3934273882
 
Ein Meilenstein der unheimlichen Phantastik – Kalju Kirdes Wegweiser durch die Weird Fiction …
 
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Die unheimliche Phantastik ist heute aus der modernen Populärkultur nicht mehr wegzudenken. Doch das Fundament für das Verständnis dieses Genres im deutschsprachigen Raum wurde bereits vor Jahrzehnten gelegt. Mit dem „Führer durch die klassische Weird Fiction“ von Kalju Kirde, veröffentlicht im Lindenstruth Verlag im Jahr 2008, lag die erste umfassende Literaturgeschichte dieser Gattung in deutscher Sprache vor. Der Text bietet einen faszinierenden, historisch wertvollen Einblick in eine literarische Strömung, die lange Zeit im Verborgenen blühte. …

Der Autor: Ein Pionier des Unheimlichen

Um das Werk angemessen zu würdigen, ist ein Blick auf den Verfasser unerlässlich. Kalju Kirde erlangte bleibende Bedeutung als Herausgeber der legendären Reihe „Bibliothek des Hauses Usher“ im renommierten Insel Verlag. In dieser Funktion leistete er unschätzbare Pionierarbeit und brachte anspruchsvolle phantastische Literatur einem breiteren Publikum näher. Kirde war kein distanzierter Theoretiker, sondern ein leidenschaftlicher Kenner, dessen profundes Wissen und sicheres Gespür für literarische Qualität das Genre im Nachkriegsdeutschland maßgeblich prägten.

Historischer und gesellschaftlicher Hintergrund

Besonders eindrucksvoll ist der zeitliche Kontext der Entstehung: Kalju Kirde verfasste diesen Leitfaden bereits im Jahr 1966. Die „Bemerkungen über Weird Fiction“ erschienen in den Nummern 8, 9 und 10 des Quarber Merkur von Franz Rottensteiner. Die historische Isolation spiegelt sich auch in der  Publikationsform wider: Der Text erschien nicht in einem etablierten Verlag, sondern in einem Amateur-Magazin. Er entsprang somit direkt der damaligen Fanzine-Kultur – einer engagierten Subkultur von Enthusiasten, die sich abseits des literarischen Mainstreams bewegten.
Zu jener Zeit war die literarische Landschaft in Deutschland bezüglich der angelsächsischen unheimlichen Phantastik weitgehend ein unbeschriebenes Blatt. Namen wie H. P. Lovecraft, Clark Ashton Smith oder William Hope Hodgson, die heute Kultstatus genießen, waren damals hierzulande nahezu gänzlich unbekannt.
Die zeitliche Entwicklung von der Veröffentlichung in einem Amateur-Magazin bis hin zur ersten geschlossenen Buchausgabe im Jahr 2008 verdeutlicht eindrucksvoll, wie sich die Weird Fiction von einer belächelten Nische zu einer anerkannten literarischen Strömung gewandelt hat.
 

Inhaltliche Analyse und literarischer Wert

Kirdes literaturgeschichtlicher Streifzug zeichnet sich vor allem durch seine Zugänglichkeit aus. Er erzählt anschaulich von der Entwicklung des Genres und stellt dabei sowohl die großen Wegweiser als auch weniger bedeutende Autoren und deren Werke detailliert vor. Dies geschieht völlig ohne akademischen Dünkel, ist jedoch höchst unterhaltsam und informativ gestaltet.
Dass diese Arbeit weit mehr als nur ein historisches Kuriosum ist, betont auch der bekannte Experte Franz Rottensteiner im Vorwort der vorliegenden Ausgabe. Er attestiert Kirdes Ausführungen eine bleibende Aktualität:
 
… Auch vom heutigen Stand der wissenschaftlichen Forschung gesehen findet man in diesen Ausführungen allerlei, das dank seiner klaren und eindeutigen Aussageweise und dem sicheren Urteilsvermögen als Richtschnur zur Lektüre und nützliche Anleitung zur näheren Beschäftigung mit der phantastischen Literatur dienen kann. …Franz Rottensteiner, Vorwort
 
Damit bietet das Werk gerade interessierten Laien eine verlässliche und klare Orientierungshilfe, um die historischen Verästelungen des Unheimlichen zu durchdringen.

Hochwertige Ausstattung der Neuausgabe

Die im Jahr 2008 vom Lindenstruth Verlag vorgelegte Erstausgabe in Buchform wertet Kirdes historischen Text durch eine wissenschaftlich und ästhetisch gelungene Ausstattung auf. Der Neuausgabe wurden Abbildungen seltener Buchumschläge beigegeben, die den Geist der damaligen Epoche visuell einfangen. Darüber hinaus machen eine präzise Bibliographie sowie ein umfassender Personenindex das schmale Werk zu einem vollwertigen, praktischen Nachschlagewerk für die eigene Bibliothek.

Fazit und Kernaussage

Für interessierte Laien bietet dieser Führer den perfekten roten Faden durch die klassische Weird Fiction. Die zentrale Kernaussage ist leicht verständlich: Die unheimliche Phantastik ist kein modernes Phänomen, sondern eine historisch tief verwurzelte Kunstform, deren Entdeckung im deutschsprachigen Raum Männern wie Kalju Kirde zu verdanken ist. Seine Mischung aus profundem Urteilsvermögen und lebendiger Erzählweise macht das Buch zu einer Pflichtlektüre für jeden Phantastik-Liebhaber …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Kirde, Kalju
  • Führer durch die klassische Weird Fiction
  • Lindenstruth, Giessen (2008)
  • Paperback
  • erweiterte Neuausgabe
  • 195 Seiten
  • Zusatz
  • ISBN 3934273882
Preisangaben Eurobuch (mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)
derzeit aber antiquarisch vergriffen
  • keine
  • Wikipedia: Eintrag Kalju Kirde

Onlinequelle …
Bedeutung: Zugang zu kurzer Lebensbeschreibung und Klarnamen (Kalju Frisch) …
Quelle: Wikipedia - Kalju Kirde

  • Buchquelle: Lexikon der phantastischen Literatur – Rein A. Zondergeld, Weibrecht, Stuttgart (1998), Eintrag Kalju Kirde, Seite 194
    Bedeutung: Lexikoneintrag zu Kalju Kirde …
    Sekundärliteratur …
    225090 {225090:RC42UMVH} 1 technische-universitat-dresden-medienwissenschaft-und-neuere-deutsche-literatur-note 50 default 1 1 1 1 45224 https://sebesta-seklit.net/wp-content/plugins/zotpress/
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    Rein A. Zondergeld, Holger E. Wiedenstried: Lexikon der phantastischen Literatur. Stuttgart/Wien/Bern: Weitbrecht Verlag in K. Thienemanns Verlag 1998. 1
    Quelle: Zotero-Webpage (t.sebesta's Library)

  • Sekundärquelle: Bibliothek des Hauses Usherphantastik-literatur.de

Sekundärliteratur …
Bedeutung: Hintergrundinformationen zur verlegerischen Tätigkeit von Kalju Kirde im Insel Verlag. …Quelle: phantastik-literatur.de


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

Universitas Phantastica – Reflektion #28 – Protokolle der Unbegreiflichen-Die Erzähltechniken des New Weird im 21. Jhdt …

Learn More-internWährend H. P. Lovecraft im frühen 20. Jahrhundert noch auf altertümliche Adjektive wie „namenlos“, „gottverlassen“ oder „blasphemisch“ zurückgreifen musste, um das kosmische Grauen zu beschreiben, steht das New Weird im 21. Jahrhundert vor einer ganz anderen Herausforderung. Das moderne Publikum ist durch die Reizflut des Informationszeitalters abgehärtet. Ein Monster mit Tentakeln schockiert niemanden mehr.
Um echtes kosmisches Grauen in der Gegenwartsliteratur zu erzeugen, haben Autoren wie Jeff VanderMeer (Auslöschung), China Miéville (Perdido Street Station) oder Mark Z. Danielewski (House of Leaves) das Arsenal der erzählerischen Mittel radikal modernisiert. Sie nutzen spezifische literarische Techniken, um die Belastbarkeit unseres Verstandes direkt auf der Textebene zu testen.

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Bibliotheca Universitas Phantastica #119 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 25. Juni bis 27. Juni 2026

MGestern war die Besprechung der Verlagsreihe „Kabinett der Phantasten“ auf dem Programm, die ich für eine vorbildliche verlegerische Leistung halte. Heute daher ein Auszug von Ausgaben dieser Reihe aus der Bibliothek. Die Ausgaben sind aus den Jahren 2024 und 2025. Derzeit liegen verlagsseitig auch bereits die Ausgaben bis 126 vor.
Dieses Mal waren auch eine Menge Änderungen notwendig auf Ausgaben kreuz und quer durch die Verlagslandschaft. aber seht selbst …


Neuzugänge:
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1.

Vorbemerkung zu „Pique Dame“
J. Britze

Pique Dame: 1834Kabinett der Phantasten 112 (2024), JMB Verlag: 3–8

ISBN 978-3-95945-049-2

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Spiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->Pharo (Faro), Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), Vorbemerkung, {04.0} Bestand/Papier

2.

Nachwort zu „Piquet Dame“
J. Britze

Pique Dame: 1834Kabinett der Phantasten 112 (2024), JMB Verlag: 51–69

ISBN 978-3-95945-049-2

Tags: Person->, Person->Puschkin, Alexander S., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Spiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->Pharo (Faro), Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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3.

Das blutrote Rouleau: 1920
H.D. Everett

Kabinett der Phantasten 107 (2023), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-048-5

Abstract: Als der 16jährige Schotte Ronald McEwan seine Ferien in England, im Pfarrhaus seines Onkels in Swanmere verbringt, wird er seines Gespensterglaubens wegen von seinen zwei Vettern schwer gehänselt. Und als sie ihn um Mitternacht zu einem vermeintlichen Spukhaus lotsen, glaubt er (mit Recht!), daß ihm ein übler Streich gespielt werden soll. Doch dann läuft die Sache gruselig aus dem Ruder; auch wenn Ronald nicht ganz dahinter kommt, was es mit dem Geist wirklich auf sich hat. – Zwanzig Jahre später absolviert er dann einen Wochenend-Besuch bei Freunden, die sich frisch in – Swanmere angesiedelt haben, und zwar in eben jenem »Spukhaus« von damals. Was ein paar unruhige Nächte für Ronald erbringt …

Tags: Geist(er)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Spuk->, Spuk->-geschichte(n), Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

4.

Nachwort zu „DIe Angelika-Wanderung“
D. Giebel

Die Angelika-Wanderung: 1927Kabinett der Phantasten 106 (2023), JMB Verlag: 71–79

ISBN 978-3-95945-043-0

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Wiedergänger, Nachwort, Person->, Person->Norman, Regine, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), Wieder->-gänger, {04.0} Bestand/Papier

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5.

Der skelettierte Graf oder Die vampirische Mätresse: 1828
E.C. Grey

Kabinett der Phantasten 115 (2025), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-054-6

Abstract: Die Geschichte vom skelettierten Grafen und seiner vampirischen Mätresse bietet alles, was man sich von einer reißenden Schauer-Story erwartet: Teufelspakt und Leichenraub, Totenbeschwörung und Blutsaugerei, Transformationen und Metamorphosen, schneeweiße Mädchenbusen und sündige Liebe, zündelnde Volksempörung und eine grausige Pfählung. Und bei alledem noch die spannende Frage: War es wirklich Elizabeth Caroline Grey, die diesen Schocker 1828 zu Papier gebracht hat? …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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6.

Nachwort in „Cille Parsberg“
G. Haefs

Cille Parsberg: 1884Kabinett der Phantasten 109 (2023), JMB Verlag: 35–40

ISBN 978-3-95945-044-7

Tags: Hexe(n)->, Hexe(n)->Verfolgung, Nachwort, Person->, Person->Thoresen, Magdalene, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

7.

Nachwort zu „Tobias Guarnerius“
U. Klappstein

Tobias Guarnerius: 1832Kabinett der Phantasten 108 (2023), JMB Verlag: 30–40

ISBN 978-3-95945-047-8

Tags: Instrument(e)->, Instrument(e)->Streich–>, Instrument(e)->Streich–>Geige(n), Musik->, Nachwort, Person->, Person->Rabou, Charles, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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8.

Die unsichtbaren Bewohner von Rushmere: 1883
F. Marryat

Kabinett der Phantasten 110 (2023), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-050-8

Abstract: »Sie werden niemals jemanden von der hiesigen Landbevölkerung dazu bringen, einen Fuß ins Haus Rushmere zu setzten – niemals, und wenn Sie dort bis zum Tag Ihres Todes wohnen sollten.« »Und warum nicht?« fragte ich mit vorgetäuschtem Unwissen. »Wie? Haben Sie nichts gehört, seit Sie hier sind, Sir?« »Gehört? Was sollte ich denn gehört haben?« »Naja, Sie haben Glück, wenn Sie davongekommen sind – bis jetzt«, versetzte er geheimnisvoll; »doch das ist nicht für lange. Keiner, der in Rushmere lebt, lebt dort allein.« Florence Marryat, »Die unsichtbaren Bewohner von Rushmere«

Tags: Person->, Person->Marryat, Florence, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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9.

Die Angelika-Wanderung: 1927
R. Normann

Kabinett der Phantasten 106 (2023), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-043-0

Abstract: Auf einem Berggipfel an der Küste Nordnorwegens sitzt eine Wandergruppe in der Mitternachtssonne und erzählt sich Sagen und Spukgeschichten. Sie handeln von verschollenen Fischern, die als Wiedergänger Unruhe stiften, von den Zauberkünsten der samischen Nachbarn und von Unterirdischen, die mal Gutes, mal Böses im Sinn haben. Regine Normann (1867–1939) lässt in diesen Geschichten das Nordnorwegen von vor gut 150 Jahren auferstehen, wie wir es uns heute nur noch schwer vorstellen können. Es ist die Zeit, bevor die Moderne mit all ihren technischen Errungenschaften auch im hohen Norden Einzug hält – eine Zeit, in der Glaube und Aberglaube eine zentrale Rolle im Alltagsleben spielen. …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Wiedergänger, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), Wieder->-gänger, {04.0} Bestand/Papier

10.

Nachwort zu „Das blutrote Rouleau“
H. Postma

Das blutrote Rouleau: 1920Kabinett der Phantasten 107 (2023), JMB Verlag: 28–36

ISBN 978-3-95945-048-5

Tags: Geist(er)->, Nachwort, Person->, Person->Everett, Henrietta D., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Spuk->, Spuk->-geschichte(n), Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

11.

Nachwort zu „Die unsichtbaren Bewohner von Rushmere“
H. Postma

Die unsichtbaren Bewohner von Rushmere: 1883Kabinett der Phantasten 110 (2023), JMB Verlag: 51–61

ISBN 978-3-95945-050-8

Tags: Nachwort, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

12.

Nachwort zu „Die Todten sind unersättlich“
H. Postma

Die Todten sind unersättlich: 1875Kabinett der Phantasten 111 (2023), JMB Verlag: 50–61

ISBN 978-3-95945-051-5

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Nachwort, Person->, Person->Sacher-Masoch, Leopold von, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

13.

Nachwort in „Ein Mysterium in der Campagne“
H. Postma

Ein Mysterium in der Campagna: 1886Kabinett der Phantasten 113 (2024), JMB Verlag: 63–69

ISBN 978-3-95945-052-2

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Nachwort, Person->Rabe, Anne Crawford von, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

14.

Nachwort in „Die Todtenbraut“
H. Postma

Die Todtenbraut: 1820Kabinett der Phantasten 114 (2024), JMB Verlag: 39–45

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Nachwort, Person->, Person->Rauschnick, Gottfried Peter, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

15.

Nachwort in „Der skelettierte Gaf oder Die vampirische Mätresse“
H. Postma

Der skelettierte Graf oder Die vampirische Mätresse: 1828Kabinett der Phantasten 115 (2025), JMB Verlag: 36–45

ISBN 978-3-95945-054-6

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Nachwort, Person->, Person->Grey, Elizabeth Caoline, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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16.

Pique Dame: 1834
A.S. Puškin

Kabinett der Phantasten 112 (2024), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-049-2

Abstract: Der deutschstämmige Ingenieuroffizier Hermann ist bekannt für seine rationale, alles durchkalkulierende Art, die ihn jedes Glücksspiel ablehnen lässt. Dennoch sucht er ständig die Nähe zu seinen kartenspielenden Kameraden. Und als sich ihm die Chance auf einen großen Gewinn eröffnet … Liebe, Macht und Gier sind die zentralen irdischen Kräfte, die Puschkin in seiner Meisternovelle »Pique Dame« verarbeitet. Dazu kommt noch die außerirdische Kraft des Schicksals, die die irdischen Triebe ständig neu konfiguriert und das Leben der Menschen scheinbar zufällig in immer neue Richtungen weiterlaufen lässt. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Spiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->, Spiel(e)->Kartenspiel(e)->Pharo (Faro), Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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17.

Tobias Guarnerius: 1832
C. Rabou

Kabinett der Phantasten 108 (2023), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-047-8

Abstract: Im Mittelpunkt der phantastischen Erzählung von Charles Rabou steht eine Geige – und ihr schicksalhaftes Wirken auf die Menschen. Eins der legendären Instrumente, die von Giuseppe Guarnerius, einem Nachfahren der weit verzweigten italienischen Geigenbauerfamilie, gebaut worden waren. In seiner letzten Schaffensperiode soll auch Guarnerius selbst unbekannten, neuen Zielen nachgejagt sein – angeregt von den mutmaßlichen Umständen seines Todes wurden seine letzten Instrumente als »Gefängnisgeigen« bezeichnet. Er war das Vorbild für Rabous genialisch-teuflischen Titelhelden. …

Tags: Instrument(e)->, Instrument(e)->Streich–>, Instrument(e)->Streich–>Geige(n), Musik->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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18.

Die Todtenbraut: 1820
G.P. Rauschnick

Kabinett der Phantasten 114 (2024), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-053-9

Abstract: Ein schauerliches Fatum scheint über der gräflichen Familie Zellenstein zu lasten: Zwei erwachsene Söhne und die Tochter sind auf sonderbare, unerklärliche Weise kurz nacheinander gestorben. Übrig geblieben ist nur der jüngste Sohn, auf dem (und dessen still frommer Braut) nun die Hoffnungen der Eltern ruhen. Da quartiert sich eine ebenso geheimnisvolle wie schöne italienische Marchese im gräflichen Schloß ein, deren Reizen der junge Mann immer mehr verfällt. Ein wahnsinniges Mädchen aus der Nachbarschaft erkennt in der Fremden ahnungsvoll ein teuflisches Gespenst, ja, eine Vampirin. Doch wird man auf ihre Warnungen hören? …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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19.

Die Todten sind unersättlich: 1875
L. von Sacher-Masoch

Kabinett der Phantasten 111 (2023), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-051-5

Abstract: ›Komm‹, gebot sie, ›laß uns das grausam süße Spiel der Liebe erneuern.‹ ›Ich fürchte mich vor Dir und Deinem rothem Munde‹, erwiderte ich zögernd. Sie lachte. Es war ein verlockendes Lachen voll holder Üppigkeit. ›Oh! Du entfliehst mir nicht‹, rief sie, und schon hatte sie mich mit einer ungestümen Bewegung in ihrem Haar gefangen, dann drehte sie einen Theil desselben rasch zu einer Schlinge, legte sie um meinen Hals und zog sie langsam zusammen. – ›Wenn ich Dich jetzt erwürgen würde‹, sagte sie, ›und zugleich ersticken mit meinen Küssen, wie es die Russalka mit ihren Opfern macht?‹ ›Es wäre ein süßer Tod.« ›Glaubst Du? Aber ich lasse Dich leben zu meiner Freude und Deiner Qual.‹ Leopold von Sacher-Masoch, Die Todten sind unersättlich

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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20.

Cille Parsberg: 1884
M. Thoresen

Kabinett der Phantasten 109 (2023), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-044-7

Abstract: Vardø, im hohen Norden Norwegens gelegen, Land der Mitternachtssonne und der ewig dunklen Winter. Vor dieser scheinbar romantischen Kulisse haben sich blutige Geschehnisse abgespielt. Nirgendwo in Europa wurden mehr Hexen verbrannt (gemessen an der Bevölkerungszahn) als ausgerechnet dort. Magdalene Thoresen (1819–1903), zu ihren Lebzeiten Norwegens meistgelesene Autorin und auch in Deutschland erfolgreich, stellt in ihrer hier erstmals übersetzten Erzählung Land und Leute vor und geht dem Schicksal einer der heute noch bekanntesten Opfer dieses Hexenwahns nach. …

Tags: Hexe(n)->, Hexe(n)->Verfolgung, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

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21.

Ein Mysterium in der Campagna: 1886
Von Degen

Kabinett der Phantasten 113 (2024), JMB Verlag

ISBN 978-3-95945-052-2

Abstract: Der exzentrische Komponist Marcello Souvestre zieht sich aus seinem römischen Künstler-Freundeskreis in eine »Einsiedler-Klause« in der Campagna zurück, um ungestört eine Oper zu schreiben. Als ihn der Maler Martin Detaille dort besucht, ist er verwundert über das fahle Aussehen und das seltsam veränderte Verhalten des Freundes. Dann bemerkt er in seinem Porträt Marcello’s, daß dessen Gesicht plötzlich blaß und leidend wirkt, und fällt in einen Fieberwahn, in dem er von einer tödlichen Gefahr deliriert, die dem Komponisten drohe. Und in der Tat: Was sich dort in der »Vigna Marziali« und einer nahen altrömischen Katakombe abspielt, ist unheimlich, gespenstisch, ja, vampirisch …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Verlag(e)->, Verlag(e)->Reihe(n)->, Verlag(e)->Reihe(n)->Kabinett der Phantasten (JMB), {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
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1.

Gespräch mit Julio Cortazar
J. Bernlef

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 150–159

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Interview(s)->, Interview(s)->Cortazar, Julio, Person->, Person->Cortazar, Julio, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

2.

Das Bild des Phantastischen: Vom Märchen bis zur Science Fiction
R. Caillois

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 44–83

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Märchen->, Person->, Person->Caillois, Roger, Phantastik->, Science Fiction->, Science Fiction->Theorie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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3.

Die magische Schreibmaschine: Aufsätze zur Tradition des Phantastischen in der Literatur

Leipziger Schriften zur Kultur-, Literatur-, Sprach- und Übersetzungswissenschaft 8 (1998), Elmar SchenkelW. F. Schwarz; L. Stockinger; A. De Toro, Elmar Schenkel, A. De Toro, L. StockingerW. F. Schwarz (Hrsg.), Vervuert

Tags: Magie->, Phantastik->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

4.

Phantastik im erzählerischen Schaffen von Julio Cortazar
C. Gatzemeier

Die magische Schreibmaschine: Aufsätze zur Tradition des Phantastischen in der LiteraturLeipziger Schriften zur Kultur-, Litertur-, Sprach- und Übersetzungswissenschaft 8 (1998), E. Schenkel, F. Schwarz, A.D. Toro (Hrsg.), Vervuert: 301–325

Tags: Person->, Person->Cortazar, Julio, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

5.

Einleitung zu Thomas Owen „Les chemines étranges“
Jean Ray

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zonder (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 160–166

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Einleitung(en), Person->, Person->Owen, Thomas, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

6.

Das Marsprinzip – oder: zurück vom Million-Year-Picnic
Jörg Kriechbaum

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 171–180

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Person->, Person->Bradbury, Ray, Roman(e)->, Roman(e)->Titel->, Roman(e)->Titel: Mars-Chroniken (Bradbury), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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7.

Hanns Heinz Ewers. Die Geschichte seiner Entwicklung
H. Krüger-Welf

(1922), Wunderlich

Tags: Biographie(n)->, Biographie(n)->Fremdbiographien->, Fremdbiographien->Ewers, Hanns Heinz, Person->, Person->Ewers, Hanns Heinz, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

8.

Tzvetan Todorovs Theorie des Phantastischen
S. Lem

Quarber Merkur 34Quarber Merkur 34 (1973), H.J. Alpers (Hrsg.), Alpers, Hans Joachim: 46–60

Tags: Genre->, Genre->Phantastik, Person->, Person->Lem, Stanislaw, Person->Todorov, Tzvetan, Phantastik->, Phantastik->Theorie(n), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

9.

Tzvetan Todorovs Theorie des Phantastischen
S. Lem

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 92–122

ISBN 978-3-458-24305-2

Tags: Genre->, Genre->Phantastik, Person->, Person->Lem, Stanislaw, Person->Todorov, Tzvetan, Phantastik->, Phantastik->Theorie(n), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier, {04.2} Bestand/Papier+Digital

10.

Die Phantastik
Louis Vax

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), Rein A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 11–43

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Person->, Person->Vax, Louis, Phantastik->, Phantastik->Theorie(n), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

11.

Der erschrockene Erzähler
Marek Wydmuch und Hans Joachim Alpers (Herausgeber(in))

Quarber Merkur (37): Quarber Merkur 37, Jg. 12, Nr. 1Quarber Merkur 037 (1974), Marek Wydmuch (Autor/in) (Hrsg.), Alpers, Hans Joachim: 28–42

Abstract: Nachdrucke des Essay in H. P. Lovecraft – der Poet des Grauens Über H. P. Lovecraft, Rottensteiner

Tags: Person->Lovecraft, H. P., [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier, {03.1} Eigentum/Digital

12.

Hans Heinz Ewers
J. Ray

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 167–170

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Persolnalities, Person->Ewers, Hanns Heinz, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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13.

Phaicon 1: Almanach der phantastischen Literatur
Rein A. Zondergeld und A. Zondergeld

Phaicon (Insel) it 69 1 (1973), Insel bei Suhrkamp

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Almanach, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, [08] Import Calibre, {04.0} Bestand/Papier, {04.2} Bestand/Papier+Digital

14.

Eine Begegnung mit Borges
H. Sleutelaar und J. de Groot

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 135–149

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Interview(s)->, Interview(s)->Borges, Jorge Luis, Person->, Person->Borges, Jorge Luis, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

15.

Eine Abhandlung über Horrorgeschichten
E. Wilson

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 123–134

ISBN 3-458-01769-0

Abstract: aus: Classics and Commercials, New York 1962

Tags: Horror->, Horror->-geschichten, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

16.

Wege nach Sais: Gedanken zur phantastischen Literatur
R.A. Zondergeld

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 84–91

ISBN 3-458-01769-0

Abstract: aus: Quarber Merkur 37, Frühjahr 1974

Tags: Literatur->, Literatur->Phantastik->, Person->, Person->Zondergeld, Rein A., Phantastik->, Phantastik->Theorie(n), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

17.

Vorwort in „Phaicon 1“
R.A. Zondergeld und Rein A. Zondergeld (Herausgeber(in))

Phaicon 1Phaicon (Insel) it 69 1 (1974), R.A. Zondergeld (Hrsg.), Insel bei Suhrkamp: 9–10

ISBN 3-458-01769-0

Tags: Vorwort, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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18.

Quarber Merkur 37, Jg. 12, Nr. 1: Franz Rottensteiners unillustrierte Literaturzeitschrift

Quarber Merkur 37 (1974), Alpers, Hans Joachim

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Quarber Merkur, Person->Lovecraft, H. P., [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

 

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19.

Quarber Merkur 34: Franz Rottensteiners unillustrierte Literaturzeitschrift

Quarber Merkur 034 (1973)

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Quarber Merkur, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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Horror-, Schauer- und Gespensterliteratur #28 – Schrecken als ästhetische Ware: Das Kabinett der Phantasten

Postma, Dr. Heiko (Hrsg.)
Kabinett der Phantasten
JMB, Hannover ( ab 2010)
 
Schattenrisse des Unheimlichen: Eine literaturwissenschaftliche Betrachtung der Buchreihe
 
K
Die Wiederentdeckung und Bewahrung klassischer phantastischer Literatur stellt eine der faszinierendsten Nischen des modernen Publikationswesens dar. Ein herausragendes Beispiel für dieses editorische Engagement ist die im JMB Verlag erscheinende Reihe Das Kabinett der Phantasten. Geprägt durch das Zusammenspiel von Verleger Jens Bolm und dem Herausgeber, Literaturwissenschaftler sowie Übersetzer Dr. Heiko Postma, widmet sich dieses ambitionierte Projekt der systematischen Aufarbeitung von Meisterwerken der Schauerliteratur, der Phantastik und der unheimlichen Belletristik vom 18. bis zum frühen 20. Jahrhundert.
Der folgende Essay analysiert das literarische und konzeptionelle Profil dieser Reihe, beleuchtet den historischen Hintergrund und untersucht die besondere Rolle der wissenschaftlichen Kommentierung für das Lesepublikum. …

 

Das konzeptionelle und visuelle Profil der Reihe

Wie in den Abbildungen exemplarisch zu sehen ist, zeichnet sich das Kabinett der Phantasten durch ein strenges, unverwechselbares Gestaltungsprinzip aus: Ein tiefschwarzer Hintergrund kontrastiert mit signalroten Textfeldern, während das Verlagslogo unten rechts in einem roten Blutstropfen platziert ist. Dieses visuelle Erkennungsmerkmal spiegelt den inhaltlichen roten Faden der Reihe wider: die Erkundung der dunklen, abgründigen Seiten der Weltliteratur.
Jedes Bändchen ist als handliches Softcover konzipiert und umfasst eine einzige, vollständige Erzählung oder Novelle. Ein zentrales Strukturprinzip der Reihe lautet dabei: Jeder Autor und jede Autorin ist im Gesamtkatalog nur ein einziges Mal vertreten. Durch diese selbstauferlegte Beschränkung entfaltet sich ein beispielloses, internationales Panorama des Phantastischen, das Monotonie konsequent vermeidet.
 
Sie können sich schon einmal darauf gefaßt machen, daß die Geisterstunden, die Sie im »Kabinett der Phantasten« verbringen, alles an Schauer und Grusel, Unheimlichem und Übersinnlichem, Magischem und Spukhaftem bieten werden, was man nur herbeiführen kann.…
 

Phantastik als literarischer Raum: Warum eine Reihe wie diese sinnvoll ist

Phantastische Literatur ist ein Sammelbegriff: Er umfasst Schauererzählungen, Gespenstergeschichten, okkulte und dämonologische Texte, Traum- und Wahnsinnserzählungen, Weird Fiction sowie Übergänge zur frühen Science-Fiction. Diese Texte arbeiten oft mit einem Kernverfahren: Sie erzeugen eine Irritation im Wirklichkeitsverständnis.
Für die Literaturwissenschaft ist das Phantastische nicht nur ein „Genre“, sondern eine ästhetische Strategie. Sie zeigt sich typischerweise in drei Konstellationen:
  1. Das Unheimliche im Vertrauten: Ein scheinbar alltäglicher Raum kippt in eine bedrohliche Mehrdeutigkeit.
  2. Grenzbereiche der Wahrnehmung: Traum, Halluzination, Krankheit, Trance oder Obsession werden erzählerisch ernst genommen.
  3. Konflikt zwischen Rationalität und Übersinnlichem: Erzählungen halten bewusst offen, ob eine übernatürliche Erklärung „wahr“ ist oder ob sich alles psychologisch deuten lässt.
Gerade in dieser Schwebe liegt die kulturelle Bedeutung des Feldes: Phantastik reagiert oft auf historische Spannungen – etwa auf den Konflikt zwischen Aufklärung und Religion, zwischen Wissenschaftsglauben und metaphysischem Bedürfnis, oder auf Krisenerfahrungen moderner Gesellschaften.
 

Historischer Hintergrund: Von der Romantik zur Moderne – und warum das 19. Jahrhundert nachwirkt

Viele Texte, die in Reihen wie „Das Kabinett der Phantasten“ erscheinen, sind ohne ihren historischen Resonanzraum nur halb zu verstehen.

3.1 Romantik und Schauer

Im frühen 19. Jahrhundert entsteht im deutschsprachigen Raum (und parallel in England und Frankreich) eine Literatur, die das Dunkle, Irrationale und Nachtseitige als Gegenpol zur aufklärerischen Vernunft betont. Die Romantik kultiviert die Idee, dass die Welt mehr ist als das Messbare: Rätsel, Symbol, Traum und Mythos werden zu legitimen Erkenntnisformen.

3.2 Industrialisierung, Urbanisierung, Moderne

Spätere Phantastik spiegelt dann die Erfahrung der Moderne: Großstadt, beschleunigter Alltag, technische Umwälzungen, neue medizinische und psychologische Wissensbestände. Das „Monströse“ kommt nun häufig nicht mehr aus Burgruinen, sondern aus dem Inneren: aus Zwangsvorstellungen, Sucht, Begehren, gesellschaftlichem Druck.

3.3 Fin de Siècle und Décadence

Um 1900 gewinnt eine Ästhetik an Bedeutung, die besonders gut zur Phantastik passt: Décadence und Symbolismus. Hier werden Grenzerfahrungen stilisiert, Künstlichkeit und Verfeinerung betont, gleichzeitig aber auch Verfall, Müdigkeit und moralische Ambivalenz. Viele klassische unheimliche Erzählungen – etwa über Vampire, Doppelgänger, gefährliche Artefakte oder verführerische Fremdheiten – werden in diesem Klima neu geprägt.
Die Reihenkonzeption des JMB Verlags ist (so lässt sich literaturhistorisch lesen) eine Antwort auf genau diese langen Traditionslinien: Sie macht sichtbar, dass „phantastische Literatur“ nicht erst mit modernen Popkulturen beginnt, sondern tief in der europäischen Literaturgeschichte verwurzelt ist.
 

Die zeitliche Entwicklung der Reihe

Seit dem Start des Projekts hat das Kabinett der Phantasten eine bemerkenswerte quantitative und qualitative Evolution vollzogen, die sich in Phasen unterteilen lässt:
  • Die Etablierungsphase (ab 2012): Die Reihe startete im JMB Verlag mit dem Ziel, eine bibliophile und zugleich erschwingliche Sammlung für Liebhaber klassischer Gruselliteratur aufzubauen. Die ersten Bände widmeten sich klassischen Eckpfeilern der Gattung.
  • Die Konsolidierung und das Jubiläum (bis ca. 2022): Die Verkaufszahlen und das öffentliche Interesse stiegen kontinuierlich. Mit dem Erreichen der magischen Grenze von Band 100 (Der gelüftete Schleier von George Eliot) festigte die Reihe ihren Status auf dem Buchmarkt. Die Gesamtauflage der Reihe bewegte sich zu diesem Zeitpunkt bereits auf die Marke von 20.000 Exemplaren zu. Zudem wurde die Reihe für den Sonderpreis des renommierten Vincent Preis nominiert.
  • Die Fortführung in die Gegenwart (2026): Mittlerweile umfasst der Katalog weit über 120 Bände. Die Reihe integriert zunehmend auch komplexere, psychologische Strömungen der Phantastik des frühen 20. Jahrhunderts (unter anderem mit Werken von Marjorie Bowen und Ellen Glasgow) und beweist damit eine anhaltende editorische Vitalität.

Der editorische Zugriff: Edition und Übersetzung

Herausgeber und Übersetzerteam (soweit öffentlich dokumentiert)

Nach öffentlich verfügbaren Angaben wird die Reihe von Heiko Postma herausgegeben. Er ist zugleich als Übersetzer tätig, insbesondere aus dem Englischen und Niederländischen. Weitere Übersetzungsarbeiten werden – je nach Ausgangssprache – von verschiedenen Personen übernommen (u. a. für französische, russische, serbische und norwegische Texte). Das Übersetzerteam besteht  neben Heiko Postma (ENG/NL)auch aus Ulrich Klappstein (FR), Joachim Britze (RUS/SRB), Gabriele Haefs, Dörte Giebel (beide NOR) und Kristina Bedijs (ITA). Für Leserinnen und Leser ist das nicht nebensächlich: In der Phantastik entscheidet die Übersetzung oft darüber, ob das Unheimliche als „stilistisch altbacken“ oder als präzise literarische Spannung erfahrbar wird.
Wichtig ist dabei eine Einschränkung: Ohne Einsicht in die einzelnen Vor- und Nachworte sowie die Editionsrichtlinien kann man nicht pauschal beurteilen, wie stark die Bände wissenschaftlich kommentiert sind. Sicher ist jedoch: Der Anspruch, Texte systematisch zu kuratieren und in neuer Übersetzung zugänglich zu machen, ist bereits eine wesentliche kulturvermittelnde Leistung.
 

Die fundamentale Bedeutung der Nachwörter

Für eine literaturwissenschaftliche Einordnung ist das wichtigste Alleinstellungsmerkmal der Reihe am Ende der einzelnen Bände zu finden: die ausführlichen Nachwörter. Diese meist vom Herausgeber Dr. Heiko Postma verfassten Essays heben die Bändchen aus dem Status reiner Unterhaltungsliteratur heraus. Sie bieten interessierten Laien einen leicht verständlichen, aber wissenschaftlich fundierten Schlüssel zur Textanalyse.
Die Nachwörter erfüllen dabei drei wesentliche Funktionen:
  1. Biografischer Kontext: Sie beleuchten die oft exzentrischen oder tragischen Lebensumstände der Autoren und zeigen auf, wie persönliche Krisen in die unheimlichen Erzählungen einflossen.
  2. Epochengeschichtliche Verortung: Die Essays erklären die literarischen Strömungen der Entstehungszeit – vom viktorianischen Geisterglauben über die deutsche Romantik bis hin zum Fin de Siècle – und machen so die zeitgenössischen Ängste der Gesellschaft sichtbar.
  3. Motivgeschichtliche Analyse: Postma schlüsselt die verwendeten literarischen Motive (wie das Doppelgängertum, die lebende Untote oder den Einbruch des Übernatürlichen in den Alltag) auf und erklärt deren Funktion innerhalb der Erzählstruktur.

Literarische Bedeutung: Was Leserinnen und Leser daraus gewinnen können

Für interessierte Laien liegt der Wert der Reihe in drei Punkten:
  1. Zugang zu „vergessenen Klassikern“: Viele Texte der Phantastik sind kulturgeschichtlich prägend, aber nicht ständig im allgemeinen Sortiment präsent.
  2. Vergleichbarkeit und Leseweg: Eine Reihe schafft Orientierung. Wer Gefallen an einem Band findet, kann entlang des Programms weiterlesen, ohne jedes Mal neu „suchen“ zu müssen.
  3. Historische Tiefenschärfe: Die Texte zeigen, wie Gesellschaften Angst, Schuld, Begehren oder Fremdheit erzählen – und wie sich diese Erzählweisen wandeln.
Phantastik ist damit auch ein Spiegel: Sie verrät häufig weniger über „echte Gespenster“ als über menschliche und gesellschaftliche Konflikte. Gerade deshalb eignet sie sich ausgezeichnet, um Literatur nicht nur als Unterhaltung, sondern als kulturelles Gedächtnis zu verstehen.
 

Fazit: Kernaussage

Das Kabinett der Phantasten“ ist als Reihe des JMB Verlags literaturgeschichtlich bedeutsam, weil sie klassische phantastische Texte systematisch sammelt, kuratiert und (oft) neu übersetzt. Sie macht sichtbar, dass Phantastik eine lange Tradition besitzt, die von romantischen Nachtseiten über die Moderne bis zu frühen Formen der Weird Fiction reicht. Indem die Reihe diese Texte in einer konsistenten Form zugänglich hält, leistet sie Kulturvermittlung: Sie bietet interessierten Leserinnen und Lesern einen geordneten, seriösen Einstieg in ein literarisches Feld, dessen Reiz gerade in der produktiven Verunsicherung der Wirklichkeit liegt.
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Postma, Dr. Heiko (Hrsg.)
  • Kabinett der Phantasten
  • derzeit 126 Ausgaben
  • JMB Verlag, Hannover (ab 2010)
  • Heft, kartoniert
  • variabel
  • ISBN vorhanden
im Verlagsshop pro Heft 9,00 Euro + Versandkosten

Innerhalb Deutschlands: 3,50 €
Innerhalb Europas: 5,00 €
weltweit: 10,00 €

  • Die Bände erscheinen unregelmäßig ca. 5-8x pro Jahr
  • veschiedenste Auflagen
  • JMB Verlag – Offizielle Website

Onlinequelle …

Bedeutung: Programm/Produktseiten zur Reihe „Kabinett der Phantasten“

Quelle: JMB Verlag


  • Wikipedia: „Kabinett der Phantasten“

Onlinequelle …

Bedeutung: Überblick zu Reihe, Herausgeber, Übersetzern, Gestaltung; als Sekundärquelle nützlich, aber mit Vorsicht zu prüfen

Quelle: Wikipedia


  • Dr. Heiko Postma – Offizielle Webseite des Herausgebers

Onlinequelle …

Bedeutung: Detailreiche Dokumentation aller erschienenen und in Vorbereitung befindlichen Bände (inklusive Inhaltsangaben und Editionsdetails zu den Folgebänden ab Band 121)

Quelle: Webpräsenz …


  • Schöne Bücher Netzwerk – Fachbericht: „99-mal Gänsehaut satt“

Onlinequelle …

Bedeutung: Wichtige Hintergrundquelle mit direkten Interviews von Verleger Jens Bolm zur Editionsgeschichte, zu Verkaufszahlen, zur Zielgruppenausrichtung und zur gezielten Auswahl der Autoren.

Quelle: Schöne Bücher Netzwerk


  • Schöne Bücher Netzwerk – Branchenmeldung zum Verlagsjubiläum

Onlinequelle …

Bedeutung: Dokumentation des Erreichens von Band 100 als historischer Meilenstein der Reihe und Einblicke in die Zusammenarbeit zwischen Verlag und Herausgeber.

Quelle: Schöne Bücher Netzwerk


  • Robots & Dragons (Artikel/Rezension zur Reihe, z. B. Band 120)

Onlinequelle …

Bedeutung: sekundäre Einordnung; als Pressestimme brauchbar, aber nicht primärwissenschaftlich

Quelle: JMB Verlag



siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

Universitas Phantastica – Reflektion #27 – Welten jenseits der Logik: Definiert sich das Meta-Genre Fantastik durch den Bruch mit der Normalität?…

Learn More-internIn der letzten „Fantasia 1263e – Geheimnisse in dunklen Sphären 40“ (hier im Blog) schreibt Achim Hättich in seiner Einleitung: „Das Phantastikgenre ist quasi definiert durch Abweichungen vom Normalen, seien es zukünftige Gesellschaften, Gespenster oder bizarre Serienkiller …“. Hat er mit dieser Einschätzung recht?

Doch lässt sich dieses riesige literarische Feld tatsächlich primär durch seine Abweichung vom „Normalen“ definieren? Eine journalistische und literaturwissenschaftliche Spurensuche zeigt, dass die Antwort darauf eng mit unserer eigenen Definition von Realität verknüpft ist und sich im Laufe der Jahrhunderte stark verändert hat.

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