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5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 42–47
Abstract: Besucherbericht zum 4. Robert-Kraft-Symposium
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.
Abstract: Der Artikel befasst sich mit einem spezifischen historischen Zusammentreffen im Jahr 1907 in Bad Schandau (Sächsische Schweiz), wo der damals bereits sehr populäre Abenteuerschriftsteller Robert Kraft (1869–1916) in der „Villa Elfriede“ residierte. Robert Kraft: Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs (u. a. Detektiv Nobody, Die neue Erde). Er galt als deutscher „Jules Verne“ und beherrschte den Markt der Kolportageliteratur. Richard Blasius (1885–1968): Damals ein junger Lehramtskandidat und glühender Bewunderer Krafts. Später wurde Blasius als Pädagoge, Heimatforscher und Lyriker in der Oberlausitz bekannt. Der Essay zeigt auf, dass Kraft für Blasius eine Art literarische Lichtgestalt war. Die Begegnung war für den jungen Mann eine Initiation in die Welt der Literatur, auch wenn Blasius später einen völlig anderen, eher bodenständigen und pädagogischen Weg einschlug. Bauer hinterfragt kritisch, ob von einer gegenseitigen Inspiration die Rede sein kann oder ob es – wie der Titel mit dem Fragezeichen andeutet – eher eine einseitige Verehrung war. Lückenschluss in der Biografie: Während Krafts große Romane gut erforscht sind, war seine Zeit in Bad Schandau und sein sozialer Umgang oft nur bruchstückhaft bekannt. Bauer leistet hier präzise Quellenarbeit. Der Essay ist ein wertvolles Dokument dafür, wie Kraft auf die damalige Jugend und angehende Intellektuelle wirkte. Er entkräftet das Vorurteil, Kraft sei „nur“ Schundliteratur für ungebildete Schichten gewesen. Bauer verfällt nicht in die bei Fans oft übliche Hagiografie (Heiligenverehrung). Er bleibt distanziert und prüft die Faktenlage kritisch. Der Text ist für Leser mit Interesse an der sächsischen Literaturgeschichte besonders reizvoll, da er das Bad Schandau der Jahrhundertwende lebendig werden lässt. Der Essay ist ein wichtiger Baustein der Robert-Kraft-Forschung. Er zeigt Kraft als nahbaren, wenn auch exzentrischen Autor und dokumentiert die Fernwirkung seiner Phantastik auf die nächste Generation sächsischer Literaten. Das im Titel gesetzte Fragezeichen wird dahingehend beantwortet, dass die Inspiration vor allem in der Bestärkung des jungen Blasius lag, selbst einen schöpferischen Weg zu gehen. …
Tags: Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 167–176
Abstract: Über seine Arbeit und Sammlung …
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Person->Löschnig, Felix, Person->May, Karl, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 177–233
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Münchmeyer, Heinrich Gotthold (Verleger), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, Verlag(e)->, {04.0} Bestand/Papier
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 12–15
Abstract: Bericht über den 5. Tag der Science-Fiction-Literatur in Ostfriesland vom 4. Oktober 2025 Der Bericht unterstreicht, dass Science-Fiction heute mehr ist als reine Unterhaltung. Sie dient als „Frühwarnsystem“ und Werkzeug zur Bewältigung gesellschaftlicher Ängste. Die zentrale Bewertung ist, dass SF aktiv gegen die Klimaresignation wirken kann. Anstatt nur den Untergang zu verwalten, liefern die vorgestellten Werke Impulse für politisches und persönliches Handeln. Fiks beschreibt das Event als „abwechslungsreich und inspirierend“. Trotz logistischer Schwierigkeiten (wie Problemen bei der Anreise mit der Bahn) wird der Tag als Erfolg für die SF-Literaturvermittlung in der Region gewertet. Die Mischung aus wissenschaftlicher Einordnung (Wurche) und kreativer Umsetzung (Tunnat, Hegmann) wird als besonders gelungen hervorgehoben, da sie verschiedene Zielgruppen anspricht. …
Tags: Bericht(e)->, Con(s)->, Con(s)->Tag der Science-Fcition-Literatur in Ostfriesland, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Genre->, Genre->Science Fiction->, Genre->Science Fiction->Climate Fiction, Science Fiction->, Science Fiction->Genre->, Science Fiction->Genre->Climate Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 48–71
Abstract: Von Reeken über seinen Verlag und die Verbindug zu Kurd Laßwitz …
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Person->Reeken, Dieter von, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, Verlag(e)->, Verlag(e)->Dieter von Reeken, {04.0} Bestand/Papier
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 81–82
Abstract: Er verknüpft komplexe astrophysikalische Details mit der Frage, wie dieses Wissen unser Weltbild und die Geschichten, die wir uns über die Zukunft erzählen, beeinflusst. In der SF-Szene wird der Artikel als wichtiger Beitrag geschätzt, um Fans auf dem Laufenden zu halten, die nicht nur an „Space Opera“, sondern auch an „Hard SF“ und den realen Grundlagen der Kosmologie interessiert sind. Sein Fazit ist meist ein „vorsichtiger Optimismus“: Wir stehen kurz davor, die wahre Natur der Schwerkraft besser zu verstehen, auch wenn dies bedeutet, dass wir liebgewonnene Konzepte wie die Dunkle Energie aufgeben müssen. …
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Kosmo(logische)s->, Kosmo(logische)s->Dunkle Energie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Kosmologie, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 84–85
Abstract: Hector gelingt es, komplexe wissenschaftstheoretische Konzepte (Popper, Kuhn) so aufzubereiten, dass sie auch für interessierte Laien ohne Physikstudium nachvollziehbar sind. Da der Text in einem SF-Magazin erschienen ist, schlägt er implizit die Brücke dazu, wie „Sense of Wonder“ durch das Verständnis realer physikalischer Grenzen und deren Erweiterung entsteht. Der Autor vermeidet es, in pseudowissenschaftliche Spekulationen abzugleiten. Er bleibt eng an der methodischen Arbeitsweise der modernen Naturwissenschaft. Auf den wenigen Seiten eines Magazinbeitrags können die tiefgreifenden philosophischen Debatten (z. B. Realismus vs. Instrumentalismus) nur gestreift werden.Der Text konzentriert sich auch sehr stark auf die Physik. Fortschritt in anderen Naturwissenschaften (wie Biologie oder Chemie), die oft weniger durch harte mathematische Modelle als durch Entdeckungen geprägt sind, bleibt weitgehend außen vor. Hectors Essay ist ein guter Überblick für Leser, die verstehen wollen, warum sich wissenschaftliche Erkenntnisse ständig ändern, ohne dass die Wissenschaft dabei ihre Glaubwürdigkeit verliert. Er zeigt auf, dass Fortschritt in der Physik ein ständiges „Herausschälen“ einer tieferen Realität ist. Ein intellektuell anregender Beitrag, der das Fundament der modernen Physik kritisch und zugleich wertschätzend hinterfragt. …
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Fortschritt(s)->, Fortschritt(s)->wissenschaftlicher-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Natur-, Wissenschaft(s/en)->Physik->, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 82–84
Abstract: Hector gelingt es hervorragend, medizinische Fachtermini in eine bildhafte Sprache zu übersetzen. Er vermeidet „Fachchinesisch“, ohne dabei oberflächlich zu wirken. Der Text ist mehr als eine reine Biologiestunde. Er bietet er wertvolles Hintergrundwissen für Leser und Autoren von Science-Fiction-Literatur. Als Dr. med. bürgt der Autor für die Richtigkeit der Fakten. In einer Zeit von Fehlinformationen im Gesundheitsbereich ist dieser fundierte Ansatz innerhalb der Fanzine-Landschaft sehr wertvoll. Ein gelungener „Science Corner“-Beitrag, der die Andromeda Nachrichten um eine seriöse, wissenschaftliche Komponente bereichert. Er zeigt auf, dass die „biologische Rüstung“ des Menschen oft spannender ist als jede fiktive Technologie. …
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Medizin->, Medizin->Immunologie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 89–129
Abstract: Das Essay von Meifert wird in der Fachwelt (insbesondere innerhalb der Robert-Kraft-Interessengemeinschaft) aus mehreren Gründen hoch geschätzt: Es markiert einen Übergang in der Kraft-Forschung – weg von der rein biografischen Überprüfung von Fakten („Stimmte das?“) hin zu einer literaturtheoretischen Analyse der Erzählstrategie. Meifert bewertet Krafts biografische Unwahrheiten nicht moralisch, sondern erkennt darin eine künstlerische Überlebensstrategie. Sie ordnet ihn damit in die Tradition großer Selbststilisierer wie Karl May ein. Der Aufsatz gilt als wegweisend für das Verständnis von Krafts Spätwerk, in dem die Reflexion über das eigene Ich immer komplexer wurde. Das Essay trägt maßgeblich dazu bei, Robert Kraft nicht nur als Verfasser von Unterhaltungsliteratur, sondern als einen Autor zu sehen, der die Mechanismen der Identitätskonstruktion in der Moderne bereits intuitiv nutzte. …
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 130–166
Abstract: Meifert nutzt das Konzept der Heldenreise (nach Joseph Campbell), erweitert es jedoch um die Perspektive der Prä- und Perinatalpsychologie. Seine Kernthese ist, dass die archetypischen Motive in der Abenteuerliteratur – insbesondere bei Robert Kraft – unbewusste Erinnerungen an die Zeit im Mutterleib und den Geburtsvorgang widerspiegeln. Robert Kraft gilt als einer der phantasievollsten Autoren der deutschen Kolportageliteratur. Meifert argumentiert, dass Krafts eigene, oft rastlose Biografie und seine Neigung zu extremen Grenzerfahrungen in seinen Texten eine „Re-Inszenierung“ biologischer Ur-Erfahrungen bewirkten. Der „Held“ ist demnach eine Metapher für das Individuum, das die existenzielle Krise der Geburt übersteht. Für Leser, die rein literaturhistorische Fakten suchen, mag der Ansatz zu spekulativ sein. Die Deutung literarischer Motive als Geburtsmetaphern ist ein radikaler psychoanalytischer Weg, der voraussetzt, dass man der Annahme eines „vorgeburtlichen Gedächtnisses“ folgt. Dennoch bietet der Essay einen faszinierenden Schlüssel, um die Intensität von Krafts Erzählweise zu verstehen. …
Tags: Essay(s)->, Essay(s)->BIld-, Geburt->, Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Verne, Jules, Popul(ar/är)->, Popul(ar/är)->-medien, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 304–308
Abstract: Hier untersucht der Literaturwissenschaftler Martin Schulz, inwiefern der deutsche Abenteuerschriftsteller Robert Kraft (1869–1916) Versatzstücke und Motive aus dem Werk von Jules Verne übernommen und für sein eigenes Publikum transformiert hat. Schulz geht von der Beobachtung aus, dass Robert Kraft – oft als „der deutsche Jules Verne“ bezeichnet – kein isoliertes Werk geschaffen hat. Er stand unter dem enormen Produktionsdruck der Kolportage-Verlage (wie Münchmeyer). Schulz zeigt auf, dass Kraft sich aktiv am „Weltvorrat“ der Abenteuerliteratur bediente, wobei Jules Verne seine wichtigste Referenzquelle war. Der Fokus liegt auf Krafts Erzählung um den jungen Kurier des Zaren. Schulz stellt diese direkt Vernes Klassiker „Michael Strogoff“ (Der Kurier des Zaren) gegenüber. Die gefährliche Reise durch Sibirien, die Begegnung mit tatarischen Aufständischen und die Rolle des „unerkennbaren“ Helden. Kraft „verjüngt“ den Helden. Während Vernes Strogoff ein gestandener Offizier ist, wählt Kraft einen Dreizehnjährigen. Schulz analysiert dies als bewusste Strategie, um die jugendliche Zielgruppe der Heftromane stärker emotional zu binden. Ein zentraler Punkt des Essays ist die Analyse der Hybridisierung. Kraft übernimmt nicht nur die Abenteuerelemente von Verne, sondern reichert sie mit seinen typischen okkulten, phantastischen und teilweise spiritistischen Elementen an, die bei dem eher rational-technisch orientierten Verne fehlen. Martin Schulz liefert mit diesem Essay einen fundierten Nachweis dafür, dass Robert Kraft Jules Verne als eine Art „Steinbruch“ nutzte. Kraft kopierte jedoch nicht plump, sondern passte die Sujets den Erwartungen des deutschen Kaiserreichs und seinem eigenen Hang zum Phantastischen an. …
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Person->Verne, Jules, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 21–23
Abstract: Da M. H. Steinmetz selbst als Autor tätig ist, schreibt er nicht rein akademisch. Der Text ist praxisnah und zeigt ein tiefes Verständnis für die erzählerischen Mechanismen des Genres. Steinmetz gelingt es, die nostalgische Verklärung der 1980er-Jahre-Anfänge (Gibson, Sterling) von der modernen Notwendigkeit des Genres zu trennen. Er entlarvt Cyberpunk als ein Werkzeug, um aktuelle technologische Ängste zu kanalisieren. Der Schreibstil ist lebendig und leidenschaftlich. Er richtet sich klar an Genre-Fans und Literaturschaffende, die sich nicht mit oberflächlichen Klischees zufriedenrechnen wollen. Für Leser, die eine rein historische Abhandlung der Genre-Geschichte suchen, könnte der Essay zu sehr auf die philosophische und praktische Komponente fokussiert sein. Er fungiert eher als Manifest oder Standortbestimmung denn als chronologische Aufarbeitung. Steinmetz liefert mit „Cyberpunk? Cyberpunk!“ ein leidenschaftliches Plädoyer für ein Genre, das oft für tot erklärt wurde, dessen Themen aber heute aktueller sind denn je. Er fordert die Rückkehr zur inhaltlichen Substanz – dem „Punk“ –, statt sich nur auf der visuellen Oberfläche auszuruhen. Für Leser der Andromeda Nachrichten 292 bildet dieser Text einen fundierten Einstieg in die Debatte um die moderne Science Fiction. …
Tags: Cyber->, Cyber->-punk, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Science Fiction->, Science Fiction->Genre->, Science Fiction->Genre->Cyberpunk, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 258–303
Abstract: Der Essay ist eine essenzielle Lektüre für alle, die verstehen wollen, wie die deutsche Science Fiction vor dem Ersten Weltkrieg funktionierte. Steinmüller gelingt es, Robert Kraft aus der Nische der reinen „Groschenliteratur“ zu holen und ihn als wichtigen Akteur in der Geschichte der technischen Zukunftsphantasik zu etablieren. Steinmüller untersucht, wie Kraft in Werken wie Der Herr der Lüfte (1909) oder Die hohle Erde die Eroberung des Luftraums thematisiert. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war das Fliegen noch ein technisches Abenteuer mit offenem Ausgang (Luftschiff vs. Flugzeug). Kraft nutzte diese Unsicherheit, um fantastische Apparate zu entwerfen, die weit über den damaligen Stand der Technik hinausgingen. 2. Technik vs. Phantastik Ein zentraler Punkt des Essays ist das Spannungsfeld zwischen plausibler Extrapolation und reiner Phantastik. Er würdigt Kraft als einen der produktivsten deutschen Autoren der frühen Science Fiction (damals meist „Zukunftsroman“ genannt), der es verstand, technische Faszination massentauglich aufzubereiten. Steinmüller arbeitet heraus, dass Kraft weniger an einer konsistenten wissenschaftlichen Weltbeschreibung interessiert war als an der dramatischen Wirkung. Die Technik dient dem Abenteuer, nicht umgekehrt. Der Essay macht deutlich, dass Krafts Weltbild oft von den konservativen oder kolonialen Vorstellungen seiner Zeit geprägt war, was sich in der Darstellung der „Eroberung“ des Luftraums widerspiegelt. …
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Raum/Räum(e)->, Raum/Räum(e)->Luft-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, Technik->, Technik->Flugzeug, {04.0} Bestand/Papier
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD
Abstract: Stoll schreibt aus der Perspektive eines fundierten Laien oder Experten, der komplexe physikalische Zusammenhänge (wie die Zeitdilatation) verständlich herunterbricht, ohne den Unterhaltungswert der besprochenen Literatur zu schmälern. Positiv hervorzuheben ist seine kritische Auseinandersetzung mit dem sogenannten Technobabble. Er unterscheidet klar zwischen „Hard SF“, die versucht, innerhalb bekannter Gesetze zu bleiben, und „Space Opera“, bei der die Technik lediglich als magisches Requisit dient, um die Handlung voranzutreiben. Der Text richtet sich primär an SF-Fans, die ein tieferes Verständnis für die Hintergründe ihrer Lieblingsgeschichten entwickeln wollen. Er fungiert als Realitätscheck, der aufzeigt, wie groß die Herausforderungen der echten Raumfahrt im Vergleich zur filmischen Darstellung tatsächlich sind. Stolls Beitrag in der Andromeda Nachrichten 292 ist ein Plädoyer für mehr „Science“ in der Science Fiction. Er macht deutlich, dass die Grenzen der Physik nicht zwangsläufig die Kreativität einschränken, sondern neue, spannende Erzählprobleme schaffen können. …
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Kommunikation(s)->, Kommunikation(s)->interstellar, Raum/Räum(e)->, Raum/Räum(e)->-fahrt->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 290, August 2025, Jhrg. 56Andromeda Nachrichten 290 (2025), Sylvana Freyberg (Herausgeber(in)) (Hrsg.), SFCD: 28–29
Abstract: Stoll gelingt es hervorragend, die SF von der Last der „Prophetie“ zu befreien. Er wertet das Genre damit eigentlich auf: SF muss nicht „wahr“ werden, um gut zu sein; sie muss uns zum Nachdenken anregen. Die Unterscheidung zwischen echter Prognose (datenbasiert) und literarischer Extrapolation (fiktionsbasiert) ist sauber herausgearbeitet. Der Essay setzt ein gewisses Grundwissen über die Geschichte der SF voraus. Für absolute Neulinge im Genre könnten einige Referenzen (insbesondere zur „Hard SF“) etwas trocken wirken. Günter Stolls Beitrag ist ein Plädoyer für eine erwachsene Sicht auf die Science Fiction. Er sieht das Genre als Labor der Gegenwart, in dem wir soziale und technische Szenarien durchspielen, ohne den Anspruch, eine präzise Kristallkugel zu besitzen. „Science Fiction ist nicht dazu da, die Zukunft vorherzusagen, sondern sie zu verhindern – oder sie erstrebenswert zu machen.“ (Ein Grundtenor, den Stoll im Essay unerstützt). …
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fandom->, Fandom->GE->, Interview(s)->, Person->, Prognose(n), Prophezeihung(en)->, Rezension(en)->, SFCD, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), Sylvana Freyberg (Hrsg.), SFCD: 42–44
Abstract: Stoll gelingt es, die oft reißerische Debatte um KI auf eine fundierte kulturwissenschaftliche und literarische Ebene zu heben. Anstatt nur technische Fakten aufzuzählen, bettet er diese in den Kontext der Genre-Geschichte ein. Er schlägt eine Brücke von den philosophischen Fragen der 1960er und 1980er Jahre (Dick, Haraway) zu den aktuellen gesellschaftlichen Umbrüchen durch KI im Jahr 2025/2026. Dies macht den Artikel besonders relevant für Leser, die verstehen wollen, warum klassische SF-Themen plötzlich ihren „Sense of Wonder“ zugunsten einer (oft beängstigenden) Realität verlieren. Wie für Stolls Kolumne „Science in Science Fiction“ üblich, ist der Text gut recherchiert und für ein Fachpublikum (SF-Fandom) geschrieben, bleibt aber auch für interessierte Laien verständlich. Er vermeidet plumpe Technikgläubigkeit und bewahrt sich einen kritischen, analytischen Blick. In der Andromeda Nachrichten 291 bildet der Artikel ein wichtiges theoretisches Gegengewicht zu den eher nostalgischen Rezensionen und Fan-Beiträgen der Ausgabe. …
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 18–19
Abstract: Die Bewertung innerhalb der SF-Szene (etwa im SF-Netzwerk) hebt hervor, dass der Beitrag den Fokus von technischer Hard-SF weg hin zu soziologischer und politischer Spekulation verschiebt. Das Interview wird als einer der „frischen“ Höhepunkte der Ausgabe Nr. 292 wahrgenommen. Die Stärke des Interviews liegt in der Verbindung von SF-Literatur mit aktueller Kulturkritik. Jan Off gelingt es, die Gefahren einer totalen Harmonisierung der Gesellschaft pointiert darzustellen, ohne dabei moralisierend zu wirken. Für Leser der Andromeda Nachrichten bietet das Gespräch einen wertvollen Einblick in die Arbeitsweise eines Autors, der die Grenzen zwischen Genre-Literatur und gesellschaftspolitischem Statement verwischt. Es ist eine Empfehlung für alle, die sich für „Social Fiction“ und die Schattenseiten utopischer Gesellschaftsentwürfe interessieren. …
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Person->, Person->Off, Jan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Totalitarismus, {04.2} Bestand/Papier+Digital

SFCD intern 69 (2026), SFCD
Abstract: Vereisinterne Informationen wie Kassierbericht, Einladung zur Mitgliederversammlung, usw.
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fandom->GE->
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 6
Abstract: Nachruf auf John Herbert Varley
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Nachruf, Person->, Person->Varley, John, Herbert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), SFCD
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Mysterien->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, TV->, TV->Serie(n)->, {04.1} Bestand/Digital
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 8–9
Abstract: Thomas Braatz, der als der maßgebliche Experte für das Leben und Werk von Robert Kraft (1869–1916) gilt, nutzt das Vorwort traditionell nicht nur zur Begrüßung, sondern als wissenschaftliche und biografische Standortbestimmung. Braatz rekapituliert den aktuellen Stand der Gedenkarbeit. Ein zentrales Thema 2025 war die Aufarbeitung von Krafts Biografie, insbesondere die Abgrenzung zwischen seinen fiktiven Abenteuerberichten (Autofiktion) und den tatsächlichen Lebensstationen. Er führt in die Schwerpunkte des Symposiums ein, die im Band vertieft werden: * Robert Krafts Rolle als Pionier der **technischen Zukunftsromanik** (z. B. „Der Herr der Lüfte“). * Die Verbindung zu Zeitgenossen wie **Paul Scheerbart** und die Rezeption durch spätere Autoren wie Arno Schmidt. * Neue Funde aus dem Münchmeyer-Verlag und die schwierige Quellenlage zu Krafts Verlegern. Braatz gibt einen Ausblick auf die laufende Edition der Gesammelten Werke (oft in Kooperation mit dem Verlag Dieter von Reeken) und die Arbeit des Robert-Kraft-Archivs. Der Essay und der gesamte Band werden in Fachkreisen der Phantastik- und Abenteuerliteratur-Forschung hoch bewerte. Braatz gelingt es, die oft unterschätzte Kolportageliteratur auf ein akademisches Niveau zu heben, ohne die Begeisterung des Sammlers zu verlieren. Der Begleitband (mit über 300 Seiten und ca. 450 Abbildungen deutlich umfangreicher als geplant) wird für seine akribische Dokumentation gelobt. Braatz’ Vorwort bereitet dabei die komplexe Materie für Laien und Experten gleichermaßen verständlich auf. Für die Robert-Kraft-Renaissance ist dieser Text essenziell, da er die Brücke zwischen der klassischen Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts und der modernen Science Fiction schlägt. > **Hinweis zur Verfügbarkeit:** Der Band erschien in einer limitierten Hardcover-Auflage (oft schnell vergriffen) und einer Softcover-Ausgabe. Da Thomas Braatz die treibende Kraft hinter dem Symposium ist, gilt sein Vorwort als das „Mission Statement“ der aktuellen Kraft-Forschung. … Quellen * [Programmflyer und Inhaltsverzeichnis des 5. Robert-Kraft-Symposiums 2025](https://robert-kraft.de/resources/PDF-und-epub/Programmflyer-5.Robert–Kraft-Symposium.pdf) * [Offizielle Website zur Robert-Kraft-Forschung und Symposiumsberichte](https://www.robert-kraft.de/) * [Jahresplan und Publikationsliste des Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.](https://fksfl.de/page155/index.html) * [Phantastik-News: Bericht über das 5. Symposium und den Begleitband](https://www.phantastiknews.de/index.php/veranstaltungen/30434-12-oktober-das-5-robert-kraft-symposium-in-leipzig)
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, Vorwort, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 30–41
Abstract: Das Interview konzentriert sich primär auf den Dialog zwischen dem Forscher Thomas Braatz und dem Künstler Arnold Tokstein vor dessen Originalen und Belegstücken. Anstatt weitläufige historische Abhandlungen zu liefern, ist das Gespräch ein akribisches Zeitdokument. Wie kam Tokstein zu Robert Kraft, wie entsand seine Sammlung und wie war das Verhältnis bei ihm zwische Kraly May und Robert Kraft. Für Sammler, Illustratoren-Enthusiasten und Literaturhistoriker ist dieser Beitrag das Herzstück des Symposiums-Bandes. Braatz rettet das Wissen um die Entstehung einer visuellen Ära vor dem Vergessen und festigt Toksteins Platz in der Geschichte der phantastischen Kunst. … Quellen und weiterführende Links – Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V. (FSL): https://www.fsl-leipzig.de (Bestellmöglichkeit des Symposiumsberichts). – Robert-Kraft-Portal: https://www.robert-kraft.de (Galerie der besprochenen Tokstein-Illustrationen). – Edition Braatz: http://www.edition-braatz.de (Hintergründe zur Forschungsarbeit von Thomas Braatz). – Karl-May-Wiki: https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Arnold_Tokstein (Biografische Daten und Ergänzungen zum Werk).
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Tokstein, Arnold, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 10–11
Abstract: Bericht über einen Besuch der Tagung der Gesellschaft für Fantastikforschung 2025
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Institution(en)->, Institution(en)->Gesellschaft für Fantastikforschung (GfF), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 7–8
Abstract: Vorstellung des Preises und zweier Komiteemitglieder Jan Kreyßig und Ralf Bayer
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Person->, Person->Bayer, Ralf, Person->Kreyßig, Jan, Preis(e)/Award(s)->, Preis(e)/Award(s)->Deutscher Science-Fiction-Preis (DSFP), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), SFCD
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Preis(e)/Award(s)->, Preis(e)/Award(s)->Krefelder Preis für fantastische Literatur, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 10–23
Abstract: Hofmann, der in der deutschen Science-Fiction-Szene sowohl als Kenner der Fandom-Historie als auch als kritischer Beobachter bekannt ist, widmet sich darin dem Spannungsfeld, in dem die Rezeption von Robert Kraft (1869–1916) heute steht. Er analysiert in seinem Beitrag die „Zwitterstellung“ von Robert Kraft in der deutschen Literaturlandschaft und er beschreibt, wie die Pflege von Krafts Werk jahrzehntelang fast ausschließlich durch leidenschaftliche Sammler und Amateurbildner (das Fandom) geschah. Ohne diese „Basisarbeit“ wäre Kraft heute vermutlich vergessen. Hofmann stellt fest, dass die Literaturwissenschaft erst spät (unter anderem durch die Vorarbeit von Thomas Braatz und Institutionen wie dem FKSFL) begonnen hat, Kraft als ernsthaften Vorläufer der modernen Science Fiction und als Pionier der technischen Zukunftsromanik anzuerkennen. Ein Kernpunkt des Essays ist die Analyse der unterschiedlichen Herangehensweisen. Während das Fandom oft biografisch-anekdotisch und bewundernd arbeitet, sucht die Akademie nach strukturellen Einordnungen und diskursanalytischen Ansätzen (z. B. Kolonialismus-Kritik in Krafts Werk). Hofmann plädiert dafür, dass beide Seiten voneinander lernen müssen: Die Wissenschaft braucht den bibliografischen Detailreichtum der Sammler, und das Fandom profitiert von der kontextuellen Einordnung durch die Forschung. Bewertung Der Essay wird in Fachkreisen als reflektiert und richtungsweisend bewertet. Im Gegensatz zu rein hagiografischen (verehrenden) Texten wahrt Hofmann eine gesunde kritische Distanz zum Sujet. Er benennt die Schwächen der frühen Kolportageliteratur ebenso wie die Defizite einer rein akademischen Betrachtung, die den „Spaß am Text“ oft vergisst. Der Text gilt als sehr gut lesbar, da Hofmann einen journalistisch-essayistischen Stil pflegt, der komplexe fachliche Fragen (z. B. die Definition von „Phantastik-Oldie“) auflockert. Für die Robert-Kraft-Forschung ist dieser Beitrag von Bedeutung, weil er das Symposium selbst und dessen Zielsetzung – die Professionalisierung der Kraft-Rezeption – legitimiert und hinterfragt. … Quellen * [Inhaltsverzeichnis des Begleitbandes zum 5. Robert-Kraft-Symposium (FKSFL)](https://fksfl.de/page155/publikationen-symposiumsband-5.html) * [Robert-Kraft-Archiv: Publikationsliste und Rezensionen zum Symposium 2025](https://robert-kraft.de/forschung/publikationen-2025.php) * [Phantastik-News: Rezension zum Tagungsband „Robert Kraft 2025“](https://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/30512-tagungsband-5-robert-kraft-symposium-leipzig-2025) * [Andromeda Nachrichten – Magazin für Science Fiction (Ausgabe 2026/1): Besprechung Thomas Hofmanns Essay](https://sfcd.eu/andromeda-nachrichten/)
Tags: Fandom->, Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 26–29
Abstract: Thomas Hofmann, der bereits über das 3. Symposium ausführlich berichtete, liefert in diesem Text eine detaillierte Rückschau auf die vorangegangene Veranstaltung. Der Essay fungiert als Bindeglied in der Chronik der Symposiumsreihe. Hofmann rekapituliert den Verlauf des 4. Symposiums, das unter dem Schwerpunktthema „Serienheld Nobody – 100 Jahre Kraft-Film“ stand. Er fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Vorträge zusammen. Der Essay dokumentiert die Fachgespräche zwischen Sammlern und Literaturwissenschaftlern, die charakteristisch für die Leipziger Treffen sind. Hofmann geht zudem auf die Entstehung des begleitenden 4. Symposiumsbandes ein, der als Referenzwerk für die filmische Aufarbeitung von Krafts Stoffen gilt. Bewertung Der Beitrag wird in der Fachrezeption (etwa in Publikationen wie Karl May in Leipzig oder den Andromeda Nachrichten) positiv hervorgehoben Hofmanns Essay wird für seine präzise Chronistenpflicht gelobt. Er stellt sicher, dass die Ergebnisse der Forschungstreffen auch für diejenigen nachvollziehbar bleiben, die nicht persönlich anwesend sein konnten. Kritiker wie Hartmut Fischer bescheinigen dem Autor eine lebendige, fast reportageartige Schreibweise, die den „Werkstattcharakter“ der Kraft-Forschung gut einfängt. In der Gesamtschau des 5. Bandes dient der Essay als wichtiger Beweis für die Kontinuität und Professionalisierung der Robert-Kraft-Renaissance innerhalb des Leipziger Fandoms. Quellen – Tagungsband 5. Robert-Kraft-Symposium 12.10.2025, herausgegeben von Thomas Braatz und dem Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.. – Programmflyer: Programm 5. Robert-Kraft-Symposium, Leipzig 2025. – Fachportal: Robert-Kraft.de, Nachrichten und Rezensionen zu den Symposiumsbänden. – Vereinsmitteilungen: Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V., Publikationsverzeichnis.
Tags: Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Verne, Jules, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 24–25
Abstract: Illmer betreibt hier „Sekundärliteratur-Forschung“. Er analysiert nicht Robert Kraft direkt, sondern die Art und Weise, wie die Forschung über Kraft vor vier Jahren dokumentiert wurde. Illmer hebt hervor, dass der 3. Band besonders Jakob Beymehl in Verbimndung mitHans Wollschläger und Arno Schmidt behandelt. Gleichwohl auch KarlHeinz Steinmüller und Matthias Käther. Am umfangreichsten sieht er das Essay zu Arnulf Meifert. Der Essay ist wichtig, um die Reihe der Symposien (seit 2017) als zusammenhängendes Forschungsprojekt zu begreifen. Illmer verhindert, dass frühere Erkenntnisse in Vergessenheit geraten. Typisch für Illmer ist ein „plaudernder“, aber fachlich extrem fundierter Tonfall. Er schreibt für Kenner, bleibt aber durch seine Begeisterungsfähigkeit ansteckend für Neulinge. … Quellen – Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V. – Publikationsverzeichnis Symposiumsbände – Robert-Kraft.de – Archiv der Symposiums-Berichte und Rezensionen von Horst Illmer – Phantastik-Couch.de – Autorenprofil und Rezensionsarchiv Horst Illmer – Andromeda Nachrichten – Fachzeitschrift des SFCD, Ausgabe 288 (Rezension zum 5. Robert-Kraft-Band)
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), SFCD
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fandom->Con(s)->, Fandom->Cons->Eurocon, Fandom->Cons->GarchingCon, Fandom->Cons->WetzKon, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), SFCD: 6–10
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Preis(e)/Award(s)->, Preis(e)/Award(s)->Deutscher Science-Fiction-Preis (DSFP), Preis(e)/Award(s)->Deutscher Science-Fiction-Preis (DSFP)->Preisträger, Rede(n)->, Rede(n)->Laudatio, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), SFCD
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Intelligenz(en)->, Intelligenz(en)->künstliche, Mensch(en)->, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), Sylvana Freyberg (Hrsg.), SFCD: 44–45
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Intelligenz(en)->, Intelligenz(en)->künstliche, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 291, November 2025, 56. Jhrg.Andromeda Nachrichten 291 (2025), SFCD
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->SFCD->, Fandom->, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Interview(s)->, Interview(s)->Haupt, Sven, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
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am 22. März 2026
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 6
Abstract: Nachruf auf John Herbert Varley
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Nachruf, Person->, Person->Varley, John, Herbert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 30–41
Abstract: Das Interview konzentriert sich primär auf den Dialog zwischen dem Forscher Thomas Braatz und dem Künstler Arnold Tokstein vor dessen Originalen und Belegstücken. Anstatt weitläufige historische Abhandlungen zu liefern, ist das Gespräch ein akribisches Zeitdokument. Wie kam Tokstein zu Robert Kraft, wie entsand seine Sammlung und wie war das Verhältnis bei ihm zwische Kraly May und Robert Kraft. Für Sammler, Illustratoren-Enthusiasten und Literaturhistoriker ist dieser Beitrag das Herzstück des Symposiums-Bandes. Braatz rettet das Wissen um die Entstehung einer visuellen Ära vor dem Vergessen und festigt Toksteins Platz in der Geschichte der phantastischen Kunst. … Quellen und weiterführende Links – Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V. (FSL): https://www.fsl-leipzig.de (Bestellmöglichkeit des Symposiumsberichts). – Robert-Kraft-Portal: https://www.robert-kraft.de (Galerie der besprochenen Tokstein-Illustrationen). – Edition Braatz: http://www.edition-braatz.de (Hintergründe zur Forschungsarbeit von Thomas Braatz). – Karl-May-Wiki: https://www.karl-may-wiki.de/index.php/Arnold_Tokstein (Biografische Daten und Ergänzungen zum Werk).
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Tokstein, Arnold, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier

Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 10–11
Abstract: Bericht über einen Besuch der Tagung der Gesellschaft für Fantastikforschung 2025
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Institution(en)->, Institution(en)->Gesellschaft für Fantastikforschung (GfF), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Andromeda Nachrichten, Nr. 292, Februar 2026, 57. Jhrg.Andromeda Nachrichten 292 Februar 2026 (2026), S. Freyberg (Hrsg.), SFCD: 7–8
Abstract: Vorstellung des Preises und zweier Komiteemitglieder Jan Kreyßig und Ralf Bayer
Tags: Fanzine(s)->, Fanzine(s)->Titel: Andromeda Nachrichten (SFCD), Person->, Person->Bayer, Ralf, Person->Kreyßig, Jan, Preis(e)/Award(s)->, Preis(e)/Award(s)->Deutscher Science-Fiction-Preis (DSFP), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier+Digital
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am 21. März 2026

Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.
Abstract: Der Band dokumentiert die Vorträge und Forschungsergebnisse des Jubiläumssymposiums. Die Beiträge beschäftigen sich sowohl mit der Biografie Krafts als auch mit der Analyse seiner enormen Werkfülle. Zentrale Themen und Beiträge: Thomas Braatz, der als einer der fundiertesten Kenner der Materie gilt, liefert oft neue Erkenntnisse zu Krafts unstetem Leben (Seemannszeit, Weltreisen), die oft als Inspiration für seine Romane dienten. Es werden spezifische Werkreihen analysiert, etwa die berühmte Serie „Detektiv Nobody“ oder seine utopischen Romane wie „Die neue Erde“. Ein Fokus liegt auf dem Vergleich zu Zeitgenossen. Wie grenzte sich Kraft vom „Edel-Abenteurer“ Karl May ab? Warum wurde er als „deutscher Jules Verne“ bezeichnet? Für Sammler besonders wertvoll sind die akribischen Auflistungen von Erstveröffentlichungen in Groschenheften und Leihbüchern, die oft unter Pseudonymen erschienen. Der Band enthält Reproduktionen alter Cover und Dokumente, die den Geist der Kolportageliteratur um 1900 lebendig machen. Thomas Braatz arbeitet auf einem Niveau, das weit über reines Fantum hinausgeht. Die Beiträge sind literaturwissenschaftlich fundiert, aber dennoch für Laien lesbar. Es gibt kaum eine andere Quelle, die sich so intensiv mit der deutschen Trivialliteratur der Kaiserzeit und den Anfängen der hiesigen Science Fiction auseinandersetzt. Die Publikation atmet die Begeisterung des Freundeskreises Science Fiction Leipzig. Man merkt, dass hier Liebhaber am Werk sind, die das Erbe Krafts vor dem Vergessen bewahren wollen. Für jemanden, der Robert Kraft nicht kennt, ist der Einstieg sehr steil. Es handelt sich um ein Werk von Experten für Experten (oder sehr interessierte Sammler). Da diese Bände oft in sehr kleinen Auflagen im Eigenverlag des fksfl erscheinen, sind sie im regulären Buchhandel kaum zu finden und werden schnell zu gesuchten Sammlerstücken. Die Ausgabe zum 5. Robert-Kraft-Symposium ist ein unverzichtbares Referenzwerk für jeden, der sich ernsthaft mit der Geschichte der deutschen utopisch-phantastischen Literatur beschäftigt. Sie räumt mit Vorurteilen über „Schundliteratur“ auf und zeigt Robert Kraft als einen visionären Geist, der seiner Zeit oft voraus war. …
Tags: Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Verne, Jules, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 8–9
Abstract: Thomas Braatz, der als der maßgebliche Experte für das Leben und Werk von Robert Kraft (1869–1916) gilt, nutzt das Vorwort traditionell nicht nur zur Begrüßung, sondern als wissenschaftliche und biografische Standortbestimmung. Braatz rekapituliert den aktuellen Stand der Gedenkarbeit. Ein zentrales Thema 2025 war die Aufarbeitung von Krafts Biografie, insbesondere die Abgrenzung zwischen seinen fiktiven Abenteuerberichten (Autofiktion) und den tatsächlichen Lebensstationen. Er führt in die Schwerpunkte des Symposiums ein, die im Band vertieft werden: * Robert Krafts Rolle als Pionier der **technischen Zukunftsromanik** (z. B. „Der Herr der Lüfte“). * Die Verbindung zu Zeitgenossen wie **Paul Scheerbart** und die Rezeption durch spätere Autoren wie Arno Schmidt. * Neue Funde aus dem Münchmeyer-Verlag und die schwierige Quellenlage zu Krafts Verlegern. Braatz gibt einen Ausblick auf die laufende Edition der Gesammelten Werke (oft in Kooperation mit dem Verlag Dieter von Reeken) und die Arbeit des Robert-Kraft-Archivs. Der Essay und der gesamte Band werden in Fachkreisen der Phantastik- und Abenteuerliteratur-Forschung hoch bewerte. Braatz gelingt es, die oft unterschätzte Kolportageliteratur auf ein akademisches Niveau zu heben, ohne die Begeisterung des Sammlers zu verlieren. Der Begleitband (mit über 300 Seiten und ca. 450 Abbildungen deutlich umfangreicher als geplant) wird für seine akribische Dokumentation gelobt. Braatz’ Vorwort bereitet dabei die komplexe Materie für Laien und Experten gleichermaßen verständlich auf. Für die Robert-Kraft-Renaissance ist dieser Text essenziell, da er die Brücke zwischen der klassischen Abenteuerliteratur des 19. Jahrhunderts und der modernen Science Fiction schlägt. > **Hinweis zur Verfügbarkeit:** Der Band erschien in einer limitierten Hardcover-Auflage (oft schnell vergriffen) und einer Softcover-Ausgabe. Da Thomas Braatz die treibende Kraft hinter dem Symposium ist, gilt sein Vorwort als das „Mission Statement“ der aktuellen Kraft-Forschung. … Quellen * [Programmflyer und Inhaltsverzeichnis des 5. Robert-Kraft-Symposiums 2025](https://robert-kraft.de/resources/PDF-und-epub/Programmflyer-5.Robert–Kraft-Symposium.pdf) * [Offizielle Website zur Robert-Kraft-Forschung und Symposiumsberichte](https://www.robert-kraft.de/) * [Jahresplan und Publikationsliste des Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.](https://fksfl.de/page155/index.html) * [Phantastik-News: Bericht über das 5. Symposium und den Begleitband](https://www.phantastiknews.de/index.php/veranstaltungen/30434-12-oktober-das-5-robert-kraft-symposium-in-leipzig)
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, Vorwort, {04.0} Bestand/Papier

Kleine Reihe 2.0 (2025), Taschen
Abstract: Der Schweizer Künstler HR Giger (1940-2014) wurde vor allem durch die Gestaltung des Weltraummonsters für Ridley Scotts Scifi-Horrorfilm Alien (1979) berühmt, für das er mit einem Oscar ausgezeichnet wurde. Das Alien ist zweifellos der Star aus Gigers umfangreichem Arsenal biomechanischer Geschöpfe, doch nur eines von vielen Zwitterwesen aus Mensch und Maschine, mit denen Giger unsere Albträume bevölkerte, Kreaturen von eindringlicher Kraft, schrecklicher Schönheit, morbid-erotischer Drastik und surrealer Fantastik. Giger schuf eine völlig eigenständige Bildwelt und verlieh den kollektiven Ängsten seiner Epoche Ausdruck: Angst vor dem Atomkrieg, vor Überbevölkerung und knappen Rohstoffen und einer Zukunft, in der das Überleben unserer Körper von Maschinen abhängen wird. Dieser Band erzählt anhand autobiografischer Texte und einer Fülle exzellent-schauriger Abbildungen Gigers Lebensgeschichte und gibt Einblick in ein überaus facettenreiches Werk. Er zeigt Gigers Skulpturen, Interieurs, Zeichnungen, Gemälde und Plattencover, seine ausgefeilten Setdesigns für Filme wie Species, Alien oder Dune, das einzigartige Giger-Museum und die fantastische, ganz von Giger designte Bar in der Kleinstadt Gruyères in der französischen Schweiz. Das Vorwort schrieb Gigers Freund Timothy Leary. Das Werk **“HR Giger 1940–2014″** gilt als die definitive Monografie über den Schweizer Meister der biomechanischen Kunst. Das Buch bietet eine umfassende Retrospektive, die weit über Gigers bekannteste Arbeit für den Film *Alien* hinausgeht. Es dokumentiert detailliert die Verschmelzung von organischer Form und kalter Mechanik, die Gigers Stil prägte. Enthalten sind seine berühmten Airbrush-Arbeiten der 1970er Jahre (z. B. aus *Necronomicon*). Neben *Alien* (für das er den Oscar erhielt) beleuchtet der Band seine Entwürfe für Jodorowskys unvollendetes *Dune*-Projekt, *Poltergeist II* und *Species*. Das Buch enthält zudem persönliche Texte Gigers, Zitate von Zeitgenossen (wie Ridley Scott oder Timothy Leary) und Dokumente aus seinem Privatarchiv. Bewertung und Kritik Die Publikationen von Taschen zu Giger werden in der Kunstwelt und von Fans durchgehend als Referenzklasse bewertet. Besonders die dunklen, feinen Nuancen von Gigers Airbrush-Arbeiten werden präzise wiedergegeben. Es deckt alle Schaffensphasen ab, von frühen Zeichnungen bis zum Spätwerk und dem Museum HR Giger. Für Bewunderer von Gigers düsterer Ästhetik ist dieses Buch ein absolutes Muss. Es korrigiert das oft einseitige Bild Gigers als reiner „Alien-Vater“ und zeigt ihn als visionären Künstler, der kollektive Ängste (Atomkraft, Überbevölkerung) in zeitlose Mythen verwandelte. … Quellen: * [Taschen Verlag – HR Giger (Produktseite)](https://www.taschen.com/de/books/art/44853/hr-giger/) * [Rezensionen.ch – Besprechung zum Opus Magnum](https://www.rezensionen.ch/hr-giger/3836587025) * [Halcyon Realms – Art Book Reviews (XXL Edition)](https://halcyonrealms.com/books/hr-giger-xxl-art-book-review-taschen/)
Tags: Biographie(n)->, Biographie(n)->Autobiographie(n), Person->, Person->Giger, H. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 10–23
Abstract: Hofmann, der in der deutschen Science-Fiction-Szene sowohl als Kenner der Fandom-Historie als auch als kritischer Beobachter bekannt ist, widmet sich darin dem Spannungsfeld, in dem die Rezeption von Robert Kraft (1869–1916) heute steht. Er analysiert in seinem Beitrag die „Zwitterstellung“ von Robert Kraft in der deutschen Literaturlandschaft und er beschreibt, wie die Pflege von Krafts Werk jahrzehntelang fast ausschließlich durch leidenschaftliche Sammler und Amateurbildner (das Fandom) geschah. Ohne diese „Basisarbeit“ wäre Kraft heute vermutlich vergessen. Hofmann stellt fest, dass die Literaturwissenschaft erst spät (unter anderem durch die Vorarbeit von Thomas Braatz und Institutionen wie dem FKSFL) begonnen hat, Kraft als ernsthaften Vorläufer der modernen Science Fiction und als Pionier der technischen Zukunftsromanik anzuerkennen. Ein Kernpunkt des Essays ist die Analyse der unterschiedlichen Herangehensweisen. Während das Fandom oft biografisch-anekdotisch und bewundernd arbeitet, sucht die Akademie nach strukturellen Einordnungen und diskursanalytischen Ansätzen (z. B. Kolonialismus-Kritik in Krafts Werk). Hofmann plädiert dafür, dass beide Seiten voneinander lernen müssen: Die Wissenschaft braucht den bibliografischen Detailreichtum der Sammler, und das Fandom profitiert von der kontextuellen Einordnung durch die Forschung. Bewertung Der Essay wird in Fachkreisen als reflektiert und richtungsweisend bewertet. Im Gegensatz zu rein hagiografischen (verehrenden) Texten wahrt Hofmann eine gesunde kritische Distanz zum Sujet. Er benennt die Schwächen der frühen Kolportageliteratur ebenso wie die Defizite einer rein akademischen Betrachtung, die den „Spaß am Text“ oft vergisst. Der Text gilt als sehr gut lesbar, da Hofmann einen journalistisch-essayistischen Stil pflegt, der komplexe fachliche Fragen (z. B. die Definition von „Phantastik-Oldie“) auflockert. Für die Robert-Kraft-Forschung ist dieser Beitrag von Bedeutung, weil er das Symposium selbst und dessen Zielsetzung – die Professionalisierung der Kraft-Rezeption – legitimiert und hinterfragt. … Quellen * [Inhaltsverzeichnis des Begleitbandes zum 5. Robert-Kraft-Symposium (FKSFL)](https://fksfl.de/page155/publikationen-symposiumsband-5.html) * [Robert-Kraft-Archiv: Publikationsliste und Rezensionen zum Symposium 2025](https://robert-kraft.de/forschung/publikationen-2025.php) * [Phantastik-News: Rezension zum Tagungsband „Robert Kraft 2025“](https://www.phantastiknews.de/index.php/rezensionen/30512-tagungsband-5-robert-kraft-symposium-leipzig-2025) * [Andromeda Nachrichten – Magazin für Science Fiction (Ausgabe 2026/1): Besprechung Thomas Hofmanns Essay](https://sfcd.eu/andromeda-nachrichten/)
Tags: Fandom->, Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 26–29
Abstract: Thomas Hofmann, der bereits über das 3. Symposium ausführlich berichtete, liefert in diesem Text eine detaillierte Rückschau auf die vorangegangene Veranstaltung. Der Essay fungiert als Bindeglied in der Chronik der Symposiumsreihe. Hofmann rekapituliert den Verlauf des 4. Symposiums, das unter dem Schwerpunktthema „Serienheld Nobody – 100 Jahre Kraft-Film“ stand. Er fasst die wesentlichen Erkenntnisse der Vorträge zusammen. Der Essay dokumentiert die Fachgespräche zwischen Sammlern und Literaturwissenschaftlern, die charakteristisch für die Leipziger Treffen sind. Hofmann geht zudem auf die Entstehung des begleitenden 4. Symposiumsbandes ein, der als Referenzwerk für die filmische Aufarbeitung von Krafts Stoffen gilt. Bewertung Der Beitrag wird in der Fachrezeption (etwa in Publikationen wie Karl May in Leipzig oder den Andromeda Nachrichten) positiv hervorgehoben Hofmanns Essay wird für seine präzise Chronistenpflicht gelobt. Er stellt sicher, dass die Ergebnisse der Forschungstreffen auch für diejenigen nachvollziehbar bleiben, die nicht persönlich anwesend sein konnten. Kritiker wie Hartmut Fischer bescheinigen dem Autor eine lebendige, fast reportageartige Schreibweise, die den „Werkstattcharakter“ der Kraft-Forschung gut einfängt. In der Gesamtschau des 5. Bandes dient der Essay als wichtiger Beweis für die Kontinuität und Professionalisierung der Robert-Kraft-Renaissance innerhalb des Leipziger Fandoms. Quellen – Tagungsband 5. Robert-Kraft-Symposium 12.10.2025, herausgegeben von Thomas Braatz und dem Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V.. – Programmflyer: Programm 5. Robert-Kraft-Symposium, Leipzig 2025. – Fachportal: Robert-Kraft.de, Nachrichten und Rezensionen zu den Symposiumsbänden. – Vereinsmitteilungen: Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V., Publikationsverzeichnis.
Tags: Person->, Person->Blasius, Richard, Person->Kraft, Robert, Person->May, Karl, Person->Verne, Jules, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
5. Robert-Kraft-Symposium, 12.10.2025Robert-Kraft-Symposium 5 (2025), T. Braatz (Hrsg.), Freundeskreis Science Fiction e.V.: 24–25
Abstract: Illmer betreibt hier „Sekundärliteratur-Forschung“. Er analysiert nicht Robert Kraft direkt, sondern die Art und Weise, wie die Forschung über Kraft vor vier Jahren dokumentiert wurde. Illmer hebt hervor, dass der 3. Band besonders Jakob Beymehl in Verbimndung mitHans Wollschläger und Arno Schmidt behandelt. Gleichwohl auch KarlHeinz Steinmüller und Matthias Käther. Am umfangreichsten sieht er das Essay zu Arnulf Meifert. Der Essay ist wichtig, um die Reihe der Symposien (seit 2017) als zusammenhängendes Forschungsprojekt zu begreifen. Illmer verhindert, dass frühere Erkenntnisse in Vergessenheit geraten. Typisch für Illmer ist ein „plaudernder“, aber fachlich extrem fundierter Tonfall. Er schreibt für Kenner, bleibt aber durch seine Begeisterungsfähigkeit ansteckend für Neulinge. … Quellen – Freundeskreis Science Fiction Leipzig e.V. – Publikationsverzeichnis Symposiumsbände – Robert-Kraft.de – Archiv der Symposiums-Berichte und Rezensionen von Horst Illmer – Phantastik-Couch.de – Autorenprofil und Rezensionsarchiv Horst Illmer – Andromeda Nachrichten – Fachzeitschrift des SFCD, Ausgabe 288 (Rezension zum 5. Robert-Kraft-Band)
Tags: Person->, Person->Kraft, Robert, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Symposium->, Symposium->Robert Kraft-, {04.0} Bestand/Papier
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am 20. März 2026

Nova, Magazin für spekulative Literatur 37 Oktober 2025 (2025), p.machinery
Abstract: widmet sich als Sonderausgabe schwerpunktmäßig dem Thema „Intelligenz“. Mit einem Umfang von 444 Seiten gilt es als die bisher umfangreichste Ausgabe in der Geschichte des Magazins. Die Ausgabe ist in mehrere Sektionen unterteilt, die unterschiedliche Aspekte spekulativer Literatur beleuchten: Sektion „NOVA Storys“: Enthält Kurzgeschichten namhafter Autoren wie Herbert W. Franke („Rettet uns!“), Heidrun Jänchen („Die Jahrgangsbeste“) und Christian Endres. Die Erzählungen decken ein breites Spektrum ab, von klassischen SF-Szenarien bis hin zu experimentellen Gedankenexperimenten über Intelligenzformen. Sektion „NOVAsekundär“: Dieser Bereich befasst sich theoretisch und essayistisch mit dem Leitthema. Dominik Irtenkauf steuert mehrere Beiträge bei, unter anderem über die Intelligenz von Honigbienen sowie das Verhältnis von Philosophie und Science-Fiction. Neben menschlicher Intelligenz werden auch künstliche und tierische Intelligenzformen thematisiert (z. B. „Octopodia“ von Gard Spirlin). Das Magazin wird aufgrund seiner Dicke verlagsintern als „Monster“ bezeichnet. Es markiert einen Rekordwert für die Reihe und bietet deutlich mehr Material als frühere Standardausgaben (die oft nur etwa halb so viele Seiten hatten). Durch den massiv gestiegenen Umfang ist der Preis für das Taschenbuch (ca. 26,90 €) höher als bei Vorgängern, was jedoch durch die Dichte an Inhalten und die Qualität der Beiträge gerechtfertigt wird. In Fachforen wie dem SF-Netzwerk wird die Themenausgabe als ambitioniertes Werk für Leser spekulativer Literatur wahrgenommen. Die Kombination aus fiktionalen Texten und tiefgehender Sekundärliteratur macht es zu einem Sammlerstück für Fans anspruchsvoller Science-Fiction. … NOVAsekundär Dominik Irtenkauf: Die Intelligenz der Honigbienen. Dominik Irtenkauf: Intelligente Bewegungsformen Dominik Irtenkauf: Philosophie & Science-Fiction: Eine zu entdeckende intelligente Beziehung. Dominik Irtenkauf: Sammelinterview zu anderen Intelligenzen Thomas Ballhausen: Fantastisches Erzählen im Zeichen »Künstlerischer Intelligenz«. Eine Wiederbegegnung mit Moebius Zura Jishkariani: Abkömmlinge der Sonne. Die Hypothese des toten Universums …
Tags: Intelligenz(en)->, Magazin(e)->, Magazin(e)->Nova, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Tier(e)->Biene(n), Wissenschaft(s/en)->Philosophie->, {04.0} Bestand/Papier

(2002), Winter
Abstract: Die bereits 1956 in erster Auflage publizierte Studie hat es sich zum Ziel gesetzt, den antiken Mythos anhand der Überlieferung anschaulich vor Augen zu führen, die die Genese europäischer Kunst wie der Weltliteratur insgesamt tief geprägt hat: die Götter- und Heldensagen der Griechen. Deren Darstellung ist genealogisch: nach Stammbäumen geordnet, in zeitlicher Folge der mythischen Geschehnisse. Auf diese Weise vermittelt gerade die fortschreitende Folge der mythischen Erzählung dem Leser eine Ahnung der Lebendigkeit, die den griechischen Sagen eigen war, und zeigt zugleich deren unveränderte Aktualität. Ein klassisches Standardwerk der Religionswissenschaft und Altertumskunde. Das Buch bietet eine wissenschaftlich fundierte, aber anschauliche Darstellung des antiken Mythos. Es umfasst eine strukturierte Übersicht über die wichtigsten griechischen Göttergestalten und Heldenepen. Pfister stützt sich direkt auf die antike Überlieferung, um die Entstehung und Bedeutung der Sagen zu erklären. Die Studie beleuchtet, wie diese Mythen die europäische Kunst und Weltliteratur nachhaltig geprägt haben. In Fachkreisen wird das Buch aufgrund seiner wissenschaftlichen Präzision und der dennoch zugänglichen Sprache geschätzt. Pfister kombiniert mythologische Erzählungen mit ihrer überlieferungsgeschichtlichen Einordnung, was das Buch von reinen Nacherzählungen abhebt. Trotz seines Alters wird es aufgrund seiner klaren Struktur und des Fokus auf die Primärquellen weiterhin nachgedruckt und als Basislektüre empfohlen. …
Tags: Geographie->, Geographie->Europa (GR)->, Geographie->Europa (GR)->antik, Gott/Gött(in/er)->, Gott/Gött(in/er)->-sage(n), Held(en)->, Held(en)->-sage(n), Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->griechisch, Volk(s)/Völker->, Volk(s)/Völker->Griechen (antik), {04.0} Bestand/Papier
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