Bibliotheca Universitas Phantastica #81 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 15. März 2026

MEs lässt sich vereinbaren: Bärlauch im Wald suchen und Bibliothek ergänzen – alles eine Frage der Organisation. Beides entspannend. Jedenfalls geht die Frage der Architektur in der Utopie (oder umgekehrt?) weiter. Bis auf zwei Titel, welche die Utopie grundsätzlich beleuchten, streifen alle anderen dieses Thema – mehr oder weniger. Das Gattungswerk von Hudde, das posthum erschienen ist, war mir bislang nicht bekannt – also eine absolute Bereicherung der Bibliothek. Für die „Geschichte der Utopie“ habe ich einen Teilauszug digital im Netz aufgespürt und entsprechend verlinkt. Vielleicht gefällt er ja …


Neuzugänge:

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Abstract: Das Buch „Architekturkonzeption der utopischen Sozialisten“ (1977) von Franziska Bollerey ist ein Standardwerk zur theoretischen und baulichen Planung des Frühsozialismus. Es untersucht, wie gesellschaftliche Reformen durch alternative Architektur und Stadtplanung verwirklicht werden sollten. Bollerey analysiert darin die Architektur als Instrument für den gesellschaftlichen Prozess. Das Werk befasst sich intensiv mit den Modellen von Robert Owen und Charles Fourier. Es dokumentiert Entwürfe für ideale Gemeinschaften, wie Fouriers Phalanstères oder Owens genossenschaftliche Siedlungen, die Arbeit, Wohnen und Bildung räumlich vereinten. Die Autorin zeigt auf, dass Architektur bei den utopischen Sozialisten nicht nur Ästhetik war, sondern ein konkretes Mittel, um soziale Gleichheit und neue Lebensformen zu erzwingen. Das Buch enthält zahlreiche historische Abbildungen und Pläne, die diese utopischen Konzepte visualisieren. Die wissenschaftliche Rezeption hebt vor allem die Bedeutung des Werks für die Architekturgeschichte und Soziologie hervor. Das Buch gilt als grundlegende Untersuchung der Verbindung zwischen Frühsozialismus und Architektur. Rezensionen, unter anderem vom renommierten Architekturhistoriker Julius Posener, ordnen das Werk als wesentlichen Beitrag zur Erforschung der „Gartenstadtbewegung“ und deren Wurzeln ein. Es wird als „sauberes“ und gut dokumentiertes Fachbuch geschätzt, das die Utopie als „kritischen Spiegel der Wirklichkeit“ begreifbar macht. …

Tags: Architektur->, Architektur->Haus/Häuser, Architektur->Stadt-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sozial(er)->-sozialismus, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.0} Bestand/Papier

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2.

M.-D. Cojocaru

Edition Moderne Postmoderne (2012), transcript Verlag

ISBN 978-3-8376-2021-4 978-3-8394-2021-8

Abstract: Obschon Städte zurzeit vor allem durch ihre drastischen Probleme in unser Bewusstsein treten, ist es sinnvoll, auch nach der urbanen Wende an einer Vorstellung von der »guten Stadt« festzuhalten. Dieser Topos bildet eine Konstante der normativen Reflexion der menschlichen Lebensform, die dadurch, dass die Stadt das menschliche Habitat par excellence geworden ist, neue Bedeutung erlangt. Durch eine kritische Rekonstruktion der Geschichte von der »guten Stadt« anhand klassischer sowie zeitgenössischer Beiträge – von Platons Kallipolis bis zu von Borries‘ Klimakapseln – zeigt Mara-Daria Cojocaru, wie ein gewisser Rest-Utopismus das gesellschaftliche Handeln in den Städten begleiten kann. Sie zeigt: Nicht die gebaute Umwelt bringt bedeutsame Formen von Gesellschaft hervor – vielmehr verhält es sich umgekehrt. In ihrem Werk geht Cojocaru der Frage nach, wie eine „gute Stadt“ gestaltet sein sollte und welche Rolle utopische Entwürfe dabei spielen. Die Autorin analysiert klassische und zeitgenössische Konzepte der Stadtgeschichte, beginnend bei Platons „Kallipolis“ bis hin zu modernen Visionen wie den „Klimakapseln“ von Friedrich von Borries. Cojocaru argumentiert, dass Städte heute oft nur über ihre Probleme (Verkehr, Miete, Kriminalität) wahrgenommen werden. Sie hält jedoch am Topos der „guten Stadt“ fest, um einen normativen Rahmen für urbanes Leben zu schaffen. Das Buch untersucht Urbanität nicht nur als bauliche Gegebenheit, sondern als eine spezifische Form der sozialen und politischen Praxis. Die Rezensionen zum Buch heben vor allem die interdisziplinäre Verknüpfung von Philosophie und Stadtplanung hervor. Rezensenten wie Jos Schnurer auf socialnet.de bewerten das Werk als wichtigen Beitrag, um die Stadt wieder als Ort der politischen Selbstverständigung zu begreifen. Es wird als fundierte wissenschaftliche Arbeit geschätzt, die über rein architektonische Fragen hinausgeht und ethische Grundwerte des Zusammenlebens thematisiert. Trotz des philosophischen Fokus bietet das Buch Anknüpfungspunkte für aktuelle Debatten über Stadtentwicklung und die Frage, wie wir in Zukunft zusammenleben wollen. …

Tags: Geschicht(s/e/en)->, Geschicht(s/e/en)->Stadt, Historie->, Historie->Rekonstruktion, Politik->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Zukunft, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

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Abstract: Die Arbeit untersucht das Werk des deutsch-jüdischen Architekten Richard Kauffmann, der in den 1920er Jahren maßgeblich an der Planung jüdischer Siedlungen in Palästina beteiligt war: Hirschvogel analysiert Kauffmanns Entwürfe für unterschiedliche Gemeinschaftsformen, insbesondere die ländliche Genossenschaftssiedlung (Moshav Ovdim), Kommunalsiedlungen (Kvutzah) und Gartenvorstädte. Ein Kernaspekt ist der Vergleich zwischen Kauffmanns theoretischen Abhandlungen (z. B. zum Konzept der Siedlungskrone) und der tatsächlich gebauten Realität. Die Autorin zeigt auf, wie europäische Ideen (wie die Gartenstadtbewegung oder Einflüsse von Bruno Taut) in den palästinensischen Kontext übertragen und dort als „gebaute Utopie“ materialisiert wurden. Das Buch beleuchtet Architektur als Mittel zur Formung einer neuen Gesellschaft unter den spezifischen Bedingungen der Aufbauphase in Palästina. In der Forschung zur Architektur der Moderne und des Zionismus gilt das Werk als wesentlicher Beitrag zur Erforschung Richard Kauffmanns, der trotz seines großen Einflusses lange Zeit weniger beachtet wurde als europäische Zeitgenossen. Hirschvogel wird für ihre detaillierte Gegenüberstellung von Idealplanung und gebautem Ergebnis geschätzt, was die Ambivalenzen und Kompromisse utopischer Projekte sichtbar macht. Die Arbeit stellt eine wertvolle Verbindung zwischen der europäischen Reformarchitektur (ca. 1900–1924) und deren globalen Ausläufern her. …

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Masterarbeit, Architektur->, Architektur->Stadt-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

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4.

(2021), A. Holm, C. Laimer (Hrsg.), TU Wien Academic Press

ISBN 978-3-85448-044-0

Abstract: Gemeinschaftliches Wohnen und selbstorganisiertes Bauen bieten neue Antworten auf die aktuellen Herausforderungen im Wohnungswesen. Seit vielen Jahren haben Baugruppen und Hausprojekte in zahlreichen Ländern Erfahrungen in der gemeinschaftlichen Planung gesammelt, neue Wohnformate entwickelt und unkonventionelle Formen gemeinschaftlichen Wohnens erprobt. Das gilt insbesondere für Initiativen, die mit selbstorganisierten Planungsprozessen, einer nicht gewinnorientierten Bewirtschaftung und kollektiver Verantwortung gemeinschaftliche Wohnformen entwickeln und nutzen. Diese Publikation möchte aufzeigen, wie Nischen innerhalb des kapitalistischen Systems genutzt werden können und welche Ansätze es darüber hinaus gibt. Darum finden sich neben Beiträgen über das Wohnen und Bauen im engeren Sinne auch solche über Commons, Solidarische Ökonomien, Eigentum, Dekommodifizierung oder alternative Finanzierungsinstrumente. Der Band entstand im Rahmen eines Fellowships an der TU Wien zum Thema „Neues soziales Wohnen“. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

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5.

H. Hudde

FAU Studien aus der Philosophischen Fakultät 30 (2024), FAU University Press

ISBN 978-3-96147-774-6

Abstract: Das Werk ist eine grundlegende literaturwissenschaftliche Untersuchung, die sich mit der Definition, Entstehung und Abgrenzung der Utopie als eigenständiges Genre befasst. Hudde nähert sich dem Thema aus einer romanistischen Perspektive und strukturiert seine Analyse entlang folgender Kernfragen: – Was charakterisiert eine literarische Utopie und wie unterscheidet sie sich von verwandten Formen wie dem Staatsroman oder der Dystopie? Das Buch untersucht, wann und wo die Utopie als Gattung entstanden ist, wobei ein besonderer Fokus auf der französischen Literatur liegt. Hudde analysiert die strukturellen Elemente utopischer Texte, wie etwa das Motiv der Reise an einen „Nicht-Ort“ oder die Schilderung idealisierter Gesellschaftsmodelle. Interessanterweise entstand das Manuskript bereits im Jahr 1979 während Huddes Zeit als Heisenberg-Stipendiat, blieb aber lange Zeit unveröffentlicht in der Schublade, bis es 2024 posthum durch seine Kinder herausgegeben wurde. Es gilt als präzise Einführung in die Gattungstheorie der Utopie und bietet einen klaren Überblick über deren Ziele und Funktionsweisen. Gelobt wird Huddes Bemühen, den oft vagen Utopiebegriff literaturwissenschaftlich zu schärfen und eine Ordnung in die „chaotische Fülle“ utopischer Texte zu bringen. Da die Arbeit den Forschungsstand der späten 1970er Jahre widerspiegelt, ist sie ein wichtiges Dokument für die Entwicklung der Utopieforschung, die damals eine Hochphase erlebte. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->-geschichte, Utopie(n)->Theorie, {04.1} Bestand/Digital

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6.

Architektur unseres Jahrhunderts in Zeichnungen: Utopie und Realität
V.M. Lampugnani

(1982), Verlag Gerd Hatje

ISBN 978-3-7757-0168-6

Abstract: Das 1982 erschienene Werk gilt als ein Standardwerk der Architekturgeschichte, das die Visionen und Realitäten des 20. Jahrhunderts anhand von Handzeichnungen dokumentiert. Lampugnani strukturiert die Architekturgeschichte nicht rein chronologisch, sondern thematisiert das Spannungsfeld zwischen theoretischen Entwürfen (Utopie) und deren baulicher Umsetzung (Realität). Das Buch hebt die Bedeutung der Zeichnung als eigenständiges Medium hervor. Sie dient nicht nur als Bauplan, sondern als Träger radikaler architektonischer Ideen und Manifeste. Es werden verschiedene Richtungen der Moderne beleuchtet, darunter die rationale Architektur (z. B. Le Corbusier), expressionistische Visionen und organische Entwürfe. Das Werk ordnet die Zeichnungen in den gesellschaftlichen und theoretischen Diskurs ihrer Zeit ein und zeigt, wie grafische Darstellungen die gebaute Umwelt vorweggenommen oder kritisiert haben. In Fachkreisen wird das Buch als essenzielle Quellensammlung und theoretisches Kompendium geschätzt. Es knüpft an frühere bedeutende Sammlungen ungebauter Architektur an und bildet eine Brücke von den klassischen Zeichnungen des 19. Jahrhunderts zu den modernen Techniken. Lampugnani wird für seine Fähigkeit gelobt, Architektur nicht nur als Bauwerk, sondern als Teil des kulturellen Gedächtnisses und des professionellen Diskurses zu begreifen. Als profilierter Architekturtheoretiker und Professor an der ETH Zürich bringt Lampugnani eine wissenschaftliche Strenge ein, die das Buch zu einer verlässlichen Referenz für Studenten und Historiker macht. Gelegentlich wird angemerkt, dass sein Ansatz sehr stark auf den „professionellen Architekturdiskurs“ fokussiert ist und weniger populärkulturelle Einflüsse berücksichtigt. …

Tags: Architektur->, Architektur->Utopie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.0} Bestand/Papier

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7.

Thesen zur Stadt der Zukunft
A. Mitscherlich

Suhrkamp-Taschenbuch 10 (1971), Suhrkamp

ISBN 978-3-518-06510-5 978-3-518-36510-6

Abstract: in diesem Weg führt der Psychoanalytiker Alexander Mitscherlich seine 1965 in „Die Unwirtlichkeit unserer Städte“ begonnene Kritik am modernen Städtebau fort. Er analysiert die psychologischen Auswirkungen urbaner Fehlplanungen und fordert eine radikale Umkehr hin zu menschenfreundlichen Lebensräumen. Mitscherlich argumentiert, dass Stadtplaner die seelischen Bedürfnisse der Menschen (wie das Bedürfnis nach Identität, Kontakt und Schutz) ignorieren. Er kritisiert die strikte Trennung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit, die zu monotonen Schlafstädten und langen Arbeitswegen führt. Durch unkontrolliertes Wachstum und die Dominanz des Autos geht der Raum für sozialen Austausch verloren. Er bemängelt „protzige Bauten“ und uniforme „Betonwüsten“, die keinen Bezug zum menschlichen Maß oder zum sozialen Charakter der Bewohner haben. Mitscherlich widmet sich auch Themen wie dem Altenheim als „falschen Bauauftrag“ und den Auswirkungen der „Fremdenindustrie“ (Tourismus) auf die Stadtgestalt. Mitscherlichs Thesen gelten heute als Klassiker der Stadtsoziologie und Architekturkritik, werden jedoch differenziert betrachtet: Er gilt als einer der ersten, der die psychologischen Folgen der Nachkriegsmoderne (Funktionalismus, Massenwohnungsbau) öffentlichkeitswirksam kritisierte. Sein Aufruf, sich nicht klaglos an unwirtliche Umgebungen anzupassen, prägte eine ganze Generation von Stadtplanern und Bürgerinitiativen. Kritiker werfen ihm teilweise allerdings eine zu einseitige Sichtweise vor, die die Vorteile der modernen Infrastruktur unterschätze oder eine nostalgische Vorstellung von der „europäischen Stadt“ idealisiere. Viele seiner Forderungen nach Mischung von Wohnen und Arbeiten sowie nach „menschlichen“ Maßstäben finden sich heute in Konzepten der „Stadt der kurzen Wege“ oder des nachhaltigen Städtebaus wieder …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Zukunft, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.0} Bestand/Papier

8.

K. Ronneberger

Gemeinschaftliches Wohnen und selbstorganisiertes Bauen (2021), A. Holm, C. Laimer (Hrsg.), TU Wien Academic Press: 11–20

ISBN 978-3-85448-044-0

Abstract: Lange Zeit hatten in der ,offiziellen‘ Geschichte der Arbeiter*innenbewegung Genossenschaftsinitiativen und Selbsthilfeunternehmen nur eine marginale Rolle gespielt. Dabei war die Bandbreite solcher Aktivitäten enorm: Im frühen 20. Jahrhundert reichten sie von Konsumvereinen über Produktions- und Baugenossenschaften bis hin zu Versicherungsgesellschaften. Die Vorgeschichte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus speist sich aus sehr unterschiedlichen Ideologien und sozialreformerischen Praktiken. Man denke nur an die experimentellen Projekte der sogenannten utopischen Sozialisten oder an die Siedlungsvorhaben bürgerlicher Philanthropen (altgriechisch: Menschenfreund). Die Übertragung des Gedankens der Selbsthilfe auf die Wohnraumbeschaffung erweist sich als ausgesprochen schwierig, denn die speziellen Eigenschaften der Wohnungsproduktion (Langlebigkeit, komplizierte planerische Erschließung, hohe Finanzierungskosten) erschweren bzw. verunmöglichen Versuche einer genossenschaftlichen Selbsthilfe aus den Reihen der Arbeiterschaft. Der Aufstieg der Wohnungsbaugenossenschaften im späten 19. Jahrhundert zeichnet sich deshalb durch zwei Besonderheiten aus: Entweder handelte es sich um reine Mittelstandprojekte oder sie wurden von externen Finanzhilfen abgestützt, die mit speziellen Vorgaben verbunden waren (vgl. Novy/Prinz 1985: 12ff.). Ronneberger analysiert die historische Entwicklung und das Scheitern utopischer Siedlungsmodelle. Er schlägt den Bogen von den Phalanstères (Fourier) und New Harmony (Owen) bis hin zu modernen alternativen Wohnprojekten. Ein zentrales Thema ist die „Inselbildung“. Ronneberger beschreibt, wie utopische Gemeinschaften oft versuchen, sich vom kapitalistischen Umland zu isolieren, woran sie meist ökonomisch oder sozial scheitern. Er arbeitet heraus, dass Architektur in diesen Modellen oft als Instrument zur Formung des „neuen Menschen“ gedacht war (räumlicher Determinismus). Der Essay beleuchtet das ambivalente Verhältnis zwischen der Sehnsucht nach dem ländlichen Idyll (Anti-Urbanismus) und der Notwendigkeit kollektiver Organisation. Er betrachtet Utopien nicht als Träumereien, sondern als Reaktionen auf Krisenphänomene der Urbanisierung und Industrialisierung. Der Essay gilt als ernüchternde, aber faire Bestandsaufnahme, die aufzeigt, warum die Übertragung von Kleinst-Gemeinschaften auf die gesamte Gesellschaft (Maßstabssprung) meist misslingt. Er wird häufig zitiert, um aktuelle Trends wie Co-Housing oder Ökodörfer historisch einzuordnen und vor den immer gleichen strukturellen Fallstricken zu warnen. …

Tags: Architektur->, Genossenschaft(en)->, Genossenschaft(en)->Wohnungs-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Stadt/Städte->, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

9.

L. Schwarte

Geschichte der Utopie: Eine EinführungUTB 3625 (2012), Thomas Schölderle (Hrsg.), UTB

ISBN 978-3-8252-3625-0

Abstract: In seinem Buchbeitrag „Thomas Morus und der Begriff der Utopie“ (erschienen im Sammelband Utopie bei UTB, 2022) liefert der Philosoph Ludger Schwarte eine tiefgehende Analyse des Ursprungstextes der Gattung und dessen theoretischer Tragweite. Schwarte fokussiert sich weniger auf eine reine Nacherzählung des Inhalts von Morus’ Utopia, sondern auf die philosophische und architektonische Struktur des Begriffs: Er analysiert das Wortspiel zwischen Utopie (Nicht-Ort) und Eutopie (glücklicher Ort) und zeigt auf, dass der „Nicht-Ort“ bei Morus eine notwendige Leerstelle ist, um gesellschaftliche Kritik überhaupt erst zu ermöglichen. Schwarte, dessen Forschungsschwerpunkt oft auf der Philosophie der Architektur liegt, untersucht, wie die räumliche Trennung (die Inselwerdung Utopias) und die streng geometrische Stadtplanung bei Morus als Instrumente der Disziplinierung und sozialen Kontrolle fungieren. Er arbeitet heraus, dass die Utopie bei Morus kein unerreichbarer Traum ist, sondern ein operativer Begriff. Sie dient als Spiegel, um die Missstände im damaligen England (wie die Einzäunungen/Enclosures) radikal zu kritisieren. In der wissenschaftlichen Einordnung wird Schwartes Beitrag besonders für seine begriffliche Präzision geschätzt. Schwarte grenzt sich klar von einem alltagssprachlichen Utopieverständnis ab, das Utopien als bloße „Hirngespinste“ abtut. Er wertet die Utopie stattdessen als unverzichtbares Werkzeug des politischen Denkens auf. Er bleibt nicht bei der Bewunderung der idealen Gesellschaft stehen, sondern macht auf die Ambiwalenz der Ordnung aufmerksam. Die Perfektion in Morus’ Entwurf wird bei Schwarte auch als potenziell erdrückend oder unfrei problematisiert. Außerdem nutzt er die Analyse von Morus, um die Frage nach der heutigen Notwendigkeit „utopischer Intentionen“ zu stellen, insbesondere angesichts globaler Krisen wie der Klimaerwärmung. Dieser Text gilt als hervorragende Grundlage, um die philosophische Tiefe hinter dem literarischen Klassiker zu verstehen und die Utopie als Methode (statt nur als Ziel) zu begreifen. …

Tags: Utopie(n)->, Utopie(n)->-theorie, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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10.

Utopische Architektur: von Morus bis Hausrucker & Co.

(1982), H. Weihsmann (Hrsg.), Ars-Nova-Medienverlag

ISBN 978-3-900347-14-7

Abstract: Das Werk ist eine kompakte Untersuchung der Ideengeschichte utopischer Bau- und Stadtentwürfe. Weihsmann beleuchtet auf rund 60 Seiten die Visionen von Architekten und Denkern, die gesellschaftliche Ideale in bauliche Entwürfe übersetzten. Der Titel spannt den Rahmen von der Renaissance (Thomas Morus und seine „Utopia“) bis in die Moderne und Postmoderne. Es ist eine Analyse von Entwürfen, die über rein funktionale Architektur hinausgehen und alternative Lebensformen vorschlagen. Es findet eine Einbeziehung von Strömungen, die Technikgläubigkeit oder organische Formen thematisieren, statt und eine besondere Berücksichtigung der österreichischen Architekten- und Künstlergruppe, die für ihre pneumatischen Strukturen (Luftschlösser) und installativen Eingriffe im Stadtraum der 1960er/70er Jahre bekannt ist. Das Buch ist reich illustriert und enthält zahlreiche historische Abbildungen, die die oft abstrakten Visionen veranschaulichen. Es wird primär als theoretische und dokumentarische Bestandsaufnahme wahrgenommen. Helmut Weihsmann ist ein anerkannter Architekturhistoriker (bekannt auch für Standardwerke wie „Das Rote Wien“). Seine Arbeiten zeichnen sich durch eine präzise historische Einbettung aus. Mit nur etwa 62 Seiten dient es eher als fundierte Einführung oder Essai denn als erschöpfende Enzyklopädie. Da es 1982 in kleinerer Auflage erschien, ist es heute vor allem als antiquarisches Sammlerstück für Architekturinteressierte relevant. …

Tags: Architektur->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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1.

Geschichte der Utopie: Eine Einführung
Thomas Schölderle

UTB 3625 (2012), UTB

ISBN 978-3-8252-3625-0

Abstract: Utopien sind Gedankenexperimente und kritische Spiegelbilder der historischen Wirklichkeit zugleich. Diese Einführung liefert einen Überblick zur Geschichte der Utopie und stellt ihre wichtigsten Entwürfe sowie ihre wesentlichen Merkmale, Ziele und Funktionsweisen vor. Auf diese Weise ergibt sich ein klares und konturenreiches Bild einer der einflussreichsten Denkströmungen der abendländischen Tradition, das von den antiken Mythen des Goldenen Zeitalters bis zu den Schreckensvisionen und den ökologischen und feministischen Modellen des 20. Jahrhunderts reicht. Behandelt werden u. a. Platon, Joachim von Fiore, Thomas Morus, Francis Bacon, Tommaso Campanella, J. G. Schnabel, William Morris und George Orwell. …

Tags: Utopie(n)->, Utopie(n)->-theorie, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papie

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Bibliotheca Universitas Phantastica #80 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 14. März 2026

MPhuuu, das überrascht mich jetzt. Zum Thema Architektur und Utopie habe in mehr in der Bibliothek, als ich gerechnet hatte. Soviel, dass es bestimmt auch das nächste Mal noch Material für die Neuigkeiten gibt. Es gehört einfach aufgearbeitet. Dieses Mal z.B.: „Mikro-Utopien der Architektur“, „Utopie zur bildenden Kunst und Architektur“ und „Unheimliche Architektur“ im Film. Daneben noch Glasarchitektur von Paul Scheerbart und einiges anderes an Änderungen der Eintragungen. Wochenende eben …


Neuzugänge:

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1.

S. Meireis

ArchitekturDenken 12 (2020), transcript Verlag

ISBN 978-3-8376-5197-3 978-3-8394-5197-7

Abstract: Nachdem die Utopie mit dem Eintritt in die »Postmoderne« ab 1968 allmählich in Verruf geriet, zeigt sich in den gegenwärtigen kulturellen Diskursen ihre Rückkehr. Der Tief- und Wendepunkt dieser Entwicklung wird vom Zusammenbruch der kommunistischen Regime 1989/91 markiert. Sandra Meireis stellt für das architektonische Feld die zentrale Hypothese auf, dass sich eine Wiederkehr der Utopie in Form pluraler Mikro-Utopien beobachten lässt. Darüber hinaus zeigt sie auf, dass die Utopie als geschichtsphilosophisches Modell gesellschaftlichen Wandlungen unterliegt und mithin die spätmoderne Tendenz der kulturellen Partikularität reflektiert. Architekturwissenschaftlerin Sandra Meireis untersucht die Wiederkehr und Neudefinition des Utopiebegriffs in der zeitgenössischen Architektur. Das Buch analysiert, wie sich utopisches Denken nach dem vermeintlichen Ende der großen gesellschaftlichen Entwürfe in der Postmoderne gewandelt hat. Meireis distanziert sich von einem rein phantastischen Utopieverständnis ohne realen Boden. Sie begreift Utopie stattdessen als notwendige humanistische Intention, um auf aktuelle sozialökologische Krisen zu reagieren. Der Fokus liegt auf kleinen, oft unscheinbaren Eingriffen und „Minimaltechniken“ in Architektur und Stadtplanung, die dennoch das Potenzial haben, gesellschaftliche Alternativen aufzuzeigen. Sie benennt spezifische Ebenen, auf denen diese Mikro-Utopien wirken, um soziale und räumliche Veränderungen anzustoßen, anstatt starre Idealzustände vorzugeben. Die Arbeit spannt einen Bogen von der Philosophie (u. a. Ernst Bloch) bis hin zu konkreten architektonischen Praktiken der Gegenwart. Das Buch wird als besonders relevant für die Bewältigung planetarer Krisen (Klimawandel, soziale Ungleichheit) bewertet, da es das „Möglichkeitsdenken“ in der Architektur rehabilitiert. Es Erschienen in der Reihe „ArchitekturDenken“ (transcript Verlag), richtet es sich primär an ein akademisches Publikum, bietet aber durch den Open-Access-Zugang eine breite Grundlage für Diskussionen über die politische Verantwortung von Architekten. Gelobt wird die interdisziplinäre Verknüpfung von politischer Theorie und konkreter Raumgestaltung. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

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2.

M.-C. Stelzhammer

(2014). Diplomarbeit/Architektur

Abstract: Befasst sich mit der wechselseitigen Beeinflussung von Architektur und Film im Kontext des psychologischen Phänomens des „Unheimlichen“. Die Arbeit untersucht, wie architektonische Räume im Film genutzt werden, um Unbehagen, Angst oder das Gefühl des Unheimlichen zu erzeugen. Die Kernthemen umfassen: – Die Auseinandersetzung mit dem Begriff des Unheimlichen (häufig basierend auf Sigmund Freud), übertragen auf den (gebeauten) Raum. – Die Untersuchung spezifischer Filme, in denen Architektur nicht nur Kulisse ist, sondern als aktives Element das Grauen oder die Orientierungslosigkeit verstärkt. – Die Analyse von Licht, Schatten, Enge (Klaustrophobie) und Weite sowie labyrinthartigen Strukturen als filmarchitektonische Stilmittel. – Die Einordnung in die Architekturtheorie und Filmgeschichte, etwa den deutschen Expressionismus, der für seine verzerrten, „unheimlichen“ Bauten bekannt ist. Da es sich um eine akademische Abschlussarbeit handelt, liegen öffentliche Rezensionen oder kritische Bewertungen (wie bei Sachbüchern) nicht vor. Die Arbeit kann jedoch wie folgt eingeordnet werden: – Sie ist Teil des Forschungsfeldes Architekturtheorie und Medienwissenschaft. Arbeiten dieser Art werden an der TU Wien im Fachbereich für Architekturgeschichte und Architekturtheorie betreut. – Die Arbeit wird für Leser geschätzt, die sich für die Schnittstelle zwischen Psychologie, Filmkunst und Raumgestaltung interessieren. – Das vollständige PDF der Arbeit ist über das Repositorium der TU Wien, reposiTUm, frei zugänglich und ermöglicht eine eigene fachliche Beurteilung. …

Tags: Architektur->, Architektur->Horror- und Schauer-, Film(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Unheimlich->, Unheimlich->Architektur, {04.1} Bestand/Digital

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3.

O. Sukrow

(2018), Heidelberg University Publishing

ISBN 978-3-947732-11-1

Abstract: Im Spannungsfeld zwischen Macht- und Wahrheitsanspruch der SED und dem subjektiven Eigensinn der Kunstwerke und ihrer SchöpferInnen entfalteten sich in den 1960er Jahren zwischen Mauerbau (1961) und Machtwechsel (Ulbricht / Honecker 1971) Debatten um die Frage nach Gestaltung und Erscheinungsbild eines zukünftigen, technologisch hoch entwickelten und wissenschaftlich fundierten Sozialismus. Arbeit. Wohnen. Computer. spürt anhand von Fragen nach dem Aussehen des Arbeiters der Zukunft, nach dem Wohnen der Zukunft sowie nach der Bedeutung des Computers in der Zukunft diesen Vorstellungswelten sozialistischer Wunschräume und Wunschzeiten in Bild, Bau und Wort nach.

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->60er Jahre, Geographie->, Geographie->Europa (GE)->, Geographie->Europa (GE)->DDR, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Utopie(n)->Architektur, Utopie(n)->Kunst, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

1.

Glasarchitektur – Paul Scheerbart
Anonymus

Quarber Merkur, Nr. 29Quarber Merkur 29 (1972), Hans Joachim Alpers (Hrsg.), Alpers, Hans Joachim: 86–87

Abstract: In der 29. Ausgabe des „Quarber Merkur“ wird Paul Scheerbarts „Glasarchitektur“ (1914) als Schlüsseltext der Moderne analysiert, der die Verbindung zwischen utopischer Literatur und dem architektonischen Expressionismus, insbesondere Bruno Tauts, beleuchtet. Der Beitrag würdigt Scheerbarts aphoristische Vision einer gläsernen Welt als radikalen, phantastischen Entwurf, der weit über die Zeit hinausdachte. Weitere Einblicke bietet der Artikel von baumeister.de (siehe dort) über Scheerbarts Erdichtete Glaspaläste. …

Tags: Architektur->, Architektur->Haus/Häuser, Person->, Person->Scheerbart, Paul, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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2.

Quarber Merkur 29: Franz Rottensteiners unillustrierte Literaturzeitschrift

Quarber Merkur 29 (1972), F. Rottensteiner (Hrsg.), Alpers, Hans Joachim

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Quarber Merkur, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

 

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3.

Traum und res publica: Traumkulturen und Deutungen sozialer Wirklichkeiten im Europa von Renaissance und Barock

Colloquia Augustana 26 (2008), P. Schmidt, G. Weber (Hrsg.), Akademie Verlag

ISBN 978-3-05-004568-9

Abstract: Der Band analysiert die Bedeutung von Träumen, deren Interpretation bis zum 17. Jahrhundert noch stark in der Kontinuität antiker Vorgaben stand, wie die Editionen klassischer Traumdeutungsbücher in Renaissance und Barock belegen. In einer gesamteuropäischen Perspektive wird dabei deutlich, wie im Verlauf des 17. Jahrhunderts diese aus der Antike reichende Tradition an Relevanz einbüßte, da beispielsweise geträumte Herrschaftslegitimationen, die seit dem Altertum vorwiegend in nächtlich vermittelten Botschaften übermittelt wurden, an Bedeutung verloren. Trotz der überkonfessionellen Verurteilung der Traumkultur als heils- und seelengefährend lässt sich beobachten, dass gerade in Krisenzeiten bedrängte Gläubige von ihrer Erlösung und der ihrer Kirche träumten. Gleichzeitig ist jene wachsende Individualisierungstendenz der Traumkultur zu konstatieren, wie sie sich in der Aufklärung ausformte und wie sie uns heute vertraut ist. …

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Barock, Epoche(n)->Renaissance, Traum->, Traum->-deutung, Traum->-kultur, {04.0} Bestand/Papier, {95.0} Doublette(n)

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Tags: Unheimlich->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import Calibre

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Bibliotheca Universitas Phantastica #79 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 12. März 2026

MDrei speziellere Bücher fanden gestern Eingang in die Bibliothek. Zunächst einmal eine Abhandlung zu Erhaltung und Verlust von Texten, einschließlich der Fragen von Fehlern, Fälschungen, Plagiaten, Übersetzung und Textwiederherstellung. Sehr interessant in Verbindung von Phantastik und Übersetzungen, auch wenn der Text eigentlich von antiken Klassikern handelt. Vieles lässt sich in die heutige Zeit übertragen. Dann ein Notizbuch von Fritz Lang inklusive dessen Transkription und einem Essay zum Notizbuch und der Person Fritz Lang. Zuletzt ein Buch über Automaten in Kunst und Literatur des Mittelalters und der frühen Neuzeit. Es werden auch „magische“ Automaten behandelt und dies lässt sich sehr gut nach Fantasy und SF umlegen. Insgesamt ein sehr interessanter Tag an dem das Lesen mehr Zeit in Anspruch nahm als die technische Aufnahme. Sehr schön und angenehm …


Neuzugänge:

1.

Entdeckung einer Spur
R. Aurich und W. Jacobsen

„What makes him tick?“: Notizbuch 1929-1934 (2018), R. Aurich, W. Jacobsen (Hrsg.), Deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen Belleville: 246

ISBN 978-3-946875-39-0

Abstract: Der Essay befasst sich mit der Analyse und historischen Einordnung eines privaten Notizbuchs von Fritz Lang, das dieser zwischen 1929 und 1934 führte. Aurich und Jacobsen rekonstruieren den Weg des Notizbuchs und dessen Bedeutung als Werkstattbericht aus einer entscheidenden Phase in Langs Schaffen – dem Übergang vom Stummfilm zum Tonfilm (u. a. die Arbeit an M und Das Testament des Dr. Mabuse). Der Text analysiert die im Notizbuch enthaltenen Skizzen, Besetzungslisten, Adressen und flüchtigen Gedanken, um Langs Arbeitsweise und seine Akribie („What makes him tick?“) zu entschlüsseln. Er thematisiert auch die Zeit des Umbruchs und Langs Emigration im Jahr 1933, die sich indirekt in den Notizen widerspiegelt. In Fachkreisen gilt er Essay als unverzichtbarer Kommentar, um das oft kryptische Material des Faksimiles für Leser und Forscher überhaupt erst lesbar und kontextualisierbar zu machen. Die Autoren (beide erfahrene Filmhistoriker und Kuratoren) nutzen einen philologischen Ansatz, indem sie das Notizbuch nicht nur transkribieren, sondern durch ihre „Erläuterungen“ eine Brücke zwischen den privaten Notizen und dem öffentlichen Werk des Regisseurs schlagen. Die Kombination aus dem haptischen Faksimile, der präzisen Transkription und dem abschließenden Essay wird als vorbildliche filmwissenschaftliche Aufarbeitung gelobt, die weit über eine reine Materialsammlung hinausgeht. …

Tags: Film(e)->, Film(e)->Genre->, Film(e)->Genre->Horror/Schauer, Film(e)->phantastisch, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Notizbuch, Person->, Person->Lang, Fritz, Sekundärliteratur->Horror, {04.0} Bestand/Papier

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2.

Automaten in Kunst und Literatur des Mittelalters und der Frühen Neuzeit

Wolfenbütteler Mittelalter-Studien Band 17 (2003), K. Grubmüller, M. Stock (Hrsg.), Harrassowitz

ISBN 978-3-447-04768-5

Abstract: Am Beispiel der Automaten tritt als die Zeiten übergreifende Konstante die Herausforderung zur Nachahmung und Veränderung der Schöpfung hervor, zunächst als spezifisch mittelalterliche, dann weit in die Neuzeit hinaus wirksamer Akzent, dargestellt in der Problematisierung dieser menschlichen Anmaßung vor dem Hintergrund eines verpflichtenden theozentrischen Weltbildes. Die zehn Beiträge des Buches verdeutlichen, wie mächtig bei allem Bemühen um Einbindung und Domestizierung des menschlichen Erfindungsdranges die Faszination der „Künstlichkeit“ bleibt, ob für das Fest oder den Krieg. …

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Epoche(n)->frühe Neuzeit, Kongress, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Technik->, Technik->Automaten->Kunst, Technik->Automaten->Literatur, Technik->Automation, technik->Automaten->, {04.0} Bestand/Papier

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3.

„What makes him tick?“: Notizbuch 1929-1934
F. Lang

(2018), R. Aurich, W. Jacobsen (Hrsg.), Deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen Belleville

ISBN 978-3-946875-39-0

Abstract: In diesem Notizbuch Fritz Langs aus den Jahren 1929 bis 1934 finden sich Texte, Skizzen, Zeichnungen, eingeklebte Zeitungsausrisse und Fotos. Es gewährt einen Einblick in seine Gedankenwerkstatt. In knappster Form umreisst Fritz Lang szenische Visionen, pointiert Charaktere, entwirft Episoden – isoliert von irgendeiner Handlung: Einfälle, frisch gefunden, gleichsam hingehuscht, immer aber auf einen überraschenden Effekt zugeschnitten. Einige Ideen weisen auf den Film DAS TESTAMENT DES DR. MABUSE, andere beziehen sich auf M. Fritz Lang bastelt beständig an Sensationen und ist dabei dem Menschen und seinem Tun auf der Spur. Er interessiere sich für tausend Dinge, hat er einmal gesagt. Aus diesen tausend Dingen habe sich dann sein Hauptinteresse entwickelt: der Mensch. Was ihn antreibt, ihn zum Helfer, zum Mitfühlenden, zum Opfer – zum Mörder macht? „What makes him tick?“ Die Lektüre von Fritz Langs Notizbuches lässt uns erfahren, wie er selbst tickte. Neben dem Notizbuch als Faksimile und dessen Transkript enthält der Band einen Essay von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen. …

Tags: Film(e)->, Film(e)->Genre->, Film(e)->Genre->Horror/Schauer, Film(e)->phantastisch, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Notizbuch, Person->, Person->Lang, Fritz, Sekundärliteratur->Horror, {04.0} Bestand/Papier

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4.

Vom Papyrus zum Internet: Eine Geschichte der Überlieferung und Rezeption der antiken Klassiker
F. Stok

(2017), VML – Verlag Marie Leidorf GmbH

ISBN 978-3-86757-090-9

Abstract: Dieses Buch [veröffentlicht 2012 bei Carocci editore, Rom] wurde an der Universität Tor Vergata in Rom verfasst und an der Universität Rostock übersetzt. Es präsentiert die Geschichte der Überlieferung und Rezeption lateinischer und altgriechischer Texte, die in den letzten 2000 Jahren auf unterschiedlichste Weise gelesen und interpretiert wurden. Die Auswahl der Texte ist auf die selektive und feste Beziehung zurückzuführen, die wir seit jeher zu antiken Schriftstellern haben. Die sechs Kapitel des Bandes befassen sich mit der Erhaltung und dem Verlust von Texten, die auf Metall, Leinen, Holz, Papyrus, Pergamentrollen und Kodizes geschrieben wurden, sowie mit antiken Bibliotheken, mit der Überlieferung von Texten als Manuskripte, einschließlich der Fragen von Fehlern, Fälschungen, Plagiaten und Textwiederherstellung, mit den Höhen und Tiefen der Rezeption klassischer Schriftsteller von der Antike bis zum Mittelalter, mit der Beziehung zwischen klassischen Texten und Humanisten, mit dem Schicksal der klassischen Schriftsteller im Zeitalter der gedruckten Bücher von den ersten gedruckten Versionen bis zu modernen Ausgaben nach der „Lachmann-Methode“ sowie mit der klassischen Literatur in jüngerer Zeit vom Niedergang des Lateinischen bis zu digitalen Bibliotheken. Das Buch endet mit einer Liste von Internetressourcen, einer Bibliografie und einem Register. …

Tags: Medien->, Medien->Überlieferung, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.0} Bestand/Papier, Überlieferung->, Überlieferung->Klassiker

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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1.

Lord der Sterne: Die Welt der tausend Ebenen Band 3.

Knaur Taschenbuch 60513 (1996), Knaur

ISBN 978-3-426-60513-4

Abstract: Robert Wolff, Meister der Dimensionen und Herr der Welt der tausend Ebenen, ist verschwunden und hat seine Macht seinem langjährigen Freund und Begleiter Paul Janus Finnegan übertragen. Dieser weiß jedoch nichts davon und ist mehr als überrascht, sich plötzlich als Gejagter zu sehen. Denn die Schwarzen Schneller, künstliche Intelligenzen, die menschliche Gestalt annehmen können, machen sich zum Angriff bereit. Das Schicksal der ganzen Welt ruht auf Finnegans Schultern – doch als ihm das endlich klar wird, scheint es bereits zu spät …

Tags: Einführung, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction

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2.

Traum und res publica: Traumkulturen und Deutungen sozialer Wirklichkeiten im Europa von Renaissance und Barock

Colloquia Augustana 26 (2008), P. Schmidt, G. Weber (Hrsg.), Akademie Verlag

ISBN 978-3-05-004568-9

Abstract: Der Band analysiert die Bedeutung von Träumen, deren Interpretation bis zum 17. Jahrhundert noch stark in der Kontinuität antiker Vorgaben stand, wie die Editionen klassischer Traumdeutungsbücher in Renaissance und Barock belegen. In einer gesamteuropäischen Perspektive wird dabei deutlich, wie im Verlauf des 17. Jahrhunderts diese aus der Antike reichende Tradition an Relevanz einbüßte, da beispielsweise geträumte Herrschaftslegitimationen, die seit dem Altertum vorwiegend in nächtlich vermittelten Botschaften übermittelt wurden, an Bedeutung verloren. Trotz der überkonfessionellen Verurteilung der Traumkultur als heils- und seelengefährend lässt sich beobachten, dass gerade in Krisenzeiten bedrängte Gläubige von ihrer Erlösung und der ihrer Kirche träumten. Gleichzeitig ist jene wachsende Individualisierungstendenz der Traumkultur zu konstatieren, wie sie sich in der Aufklärung ausformte und wie sie uns heute vertraut ist. …

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Barock, Epoche(n)->Renaissance, Traum->, Traum->-deutung, Traum->-kultur, {04.0} Bestand/Papier, {95.0} Doublette(n)

3.

Einführung
R. Zelazny

Lord der Sterne: Die Welt der tausend Ebenen Band 3.Knaur Taschenbuch 60513 (1996), Knaur: 5–9

ISBN 978-3-426-60513-4

Abstract: In seinem Text konzentriert sich Zelazny vor allem auf das erzählerische Geschick und die visionäre Kraft Farmers: Er lobt Farmers Fähigkeit, Atmosphäre durch eine breite Palette an „Farben“ (stark, düster, rauchig, hell) zu erzeugen und bezeichnet seine Gabe für den perfekten Abschlusssatz als meisterhaft. Zelazny hebt die Genialität des Settings der „Welt der tausend Ebenen“ hervor – die Idee, künstliche Universen wie die Schichten einer Torte oder ein Ziggurat übereinander zu stapeln und beschreibt, dass Farmers Geschichten beim Leser ein Gefühl des „Staunens“ auslösen. Zelaznys Einführung ist mehr als nur ein Vorwort; sie dokumentiert eine gegenseitige literarische Beeinflussung: Er räumte offen ein, dass Farmers Konzepte der „Taschenuniversen“ und der gottgleichen „Lords“ einen massiven Einfluss auf seine eigene berühmte Amber-Saga hatten. Durch die Einführung eines so hochkarätigen Autors wurde Farmer (der oft als „Pulp“-Autor galt) innerhalb des Genres weiter legitimiert. Zelazny betont, dass Farmers Werk trotz Non-Stop-Action eine enorme Tiefe und Originalität besitzt. …

Tags: Einführung, Person->, Person->Farmer, Philip José, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #78 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 11. März 2026

MEin ruhiger Tag, aber trotzdem mit interessanten Büchern unterlegt. So kam der neue Eisfeld endlich um die Ecke, der Sozialwissenschaft und Science Fiction behandelt, und Traumkulturen und Deutungen sozialer Wirklichkeiten im Europa von Renaissance und Barock hat mich schon längere Zeit fasziniert. Der Traum spielt ja auch in der Phantastik keine unwichtige Rolle. Bei Humboldt & Mommsen habe ich das Buch um lächerliche 10,00 Euro gefunden und für die Bibliothek eingekauft. Neuwertig. Bei Amazon kostet der Wälzer fast 115,00 Euro und selbst in der Kindle-Version noch fast 70,– Euro. Manchmal hat der Mensch ja auch Glück. Ich hoffe, euch ist es heute auch gut gesinnt. …

Übrigens: Für Interessenten dürfte es noch Exemplare dort geben – man muss nur schnell sein, also los …


Neuzugänge:

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1.

Sozialwissenschaft und Science Fiction: Dokumente eines „Doppellebens“: Zum 85. Geburtstag des Autors
R. Eisfeld

(2026), D. von Reeken (Hrsg.), Reeken, Dieter von

ISBN 978-3-911230-23-0

Abstract: Vorwort des Herausgebers Einleitung I. Ein Doppelleben – wie geht das, wie kam das? II. London 1957: Lauwarmes Ale, eine Rede – und die Folgen III. Frankfurt 1968, Osnabrück ab 1974: “Join IPSA and See the World” IV. „Mondsüchtig“ und andere Volltreffer V. Ausklang Register / Drucknachweise Rainer Eisfeld ist mit mittlerweile fünf Büchern, vier davon über Science Fiction, seit zwanzig Jahren „Hausautor“ des Verlags Dieter von Reeken. 1957, im Alter von 16 Jahren, vertrat er den Science Fiction Club Deutschland beim SF-Worldcon in London mit einer aufsehenerregenden Rede. Er brachte die „Science Fiction Times“ nach Deutschland, übersetzte Romane von Asimov, van Vogt, Jack Williamson, Henry Kuttner, war aktiv im Fandom jener Jahre, schrieb darüber später das Standardwerk „Die Zukunft in der Tasche“. Nach Studium und Promotion wurde er 33-jährig auf die Professur für Politikwissenschaft an der neu gegründeten Universität Osnabrück berufen. Wieder engagierte er sich vielfältig, wurde auf Grund seiner Bücher – „Mondsüchtig“ (1996) über die Verwicklung der Peenemünder V 2-Ingenieure in das Sklavenarbeitsprogramm des NS-Regimes; „Pluralism“ (2006) über demokratische Theorie und Praxis – in das Kuratorium der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora berufen, danach als Vertreter der Forschungsausschüsse in den Vorstand der International Political Science Association gewählt. Stets blieb er dem Vorhaben einer Demokratisierung von Universitäten und Gesellschaft verpflichtet, setzte sich dafür vor Ort wie in zahlreichen Veröffentlichungen ein. Überdies kehrte er zurück zur Auseinandersetzung mit Science Fiction. Nun entstanden seine kritischen van Vogt-Ausgaben für Wolfgang Jeschkes Bibliothek der Science Fiction-Literatur sowie zahlreiche Aufsätze im „Science Fiction Jahr“, der „SF Times“ und dem „Quarber Merkur“. Zu seinem 85. Geburtstag zeichnet der hier vorgelegte Band als farbiges, anschauliches Zeitdokument mit einer Vielfalt von Dokumenten und Texten Eisfelds Lebensweg nach. … (Amazon)

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2.

Traum und res publica: Traumkulturen und Deutungen sozialer Wirklichkeiten im Europa von Renaissance und Barock

Colloquia Augustana 26 (2008), P. Schmidt, G. Weber (Hrsg.), Akademie Verlag

ISBN 978-3-05-004568-9

Abstract: Der Band analysiert die Bedeutung von Träumen, deren Interpretation bis zum 17. Jahrhundert noch stark in der Kontinuität antiker Vorgaben stand, wie die Editionen klassischer Traumdeutungsbücher in Renaissance und Barock belegen. In einer gesamteuropäischen Perspektive wird dabei deutlich, wie im Verlauf des 17. Jahrhunderts diese aus der Antike reichende Tradition an Relevanz einbüßte, da beispielsweise geträumte Herrschaftslegitimationen, die seit dem Altertum vorwiegend in nächtlich vermittelten Botschaften übermittelt wurden, an Bedeutung verloren. Trotz der überkonfessionellen Verurteilung der Traumkultur als heils- und seelengefährend lässt sich beobachten, dass gerade in Krisenzeiten bedrängte Gläubige von ihrer Erlösung und der ihrer Kirche träumten. Gleichzeitig ist jene wachsende Individualisierungstendenz der Traumkultur zu konstatieren, wie sie sich in der Aufklärung ausformte und wie sie uns heute vertraut ist. …

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Barock, Epoche(n)->Renaissance, Traum->, Traum->-deutung, Traum->-kultur, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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Abstract: Der Begriff Fiktion wird umgangssprachlich in vielerlei Lebenszusammenhängen verwendet, ohne dass er im Vornhinein genau definiert würde. Es steht nicht eindeutig fest, zu welchem anderen Begriff er im logischen Gegensatz steht. Es bieten sich verschiedene Wörter an, wie etwa Realität, Wahrheit, Empirische Erfahrung die sich vage unter dem Begriff Non-Fiktion zusammenfassen lassen. Diese Verschwommenheit im Sprachgebrauch zeugt von der Schwierigkeit, das Gegensatzpaar Fiktion – Non-Fiktion präzise zu definieren. In den Naturwissenschaften spielen Gedankenexperimente – eine besondere Form von Fiktionen! – eine wichtige Rolle bei der Veranschaulichung von wissenschaftlichen Theorien, Gesetzmässigkeiten und Hypothesen. Auch bei der Rechtssetzung werden Fiktionen verwendet mit dem Ziel kohärente Regeln des Zusammenlebens zu entwickeln. In der Soziologie behalf sich bereits Max Weber des Begriffs der Idealtypen, um gesellschaftliche Zusammenhänge intelligibel zu machen. In der Soziologie ist oft die Rede von unausgesprochenen symbolischen Vorstellungen, die stillschweigend jeder Gesellschaft zugrunde liegen und die von ihren Menschen als selbstverständlich hingenommen werden. In diesem Zusammenhang seien die Arbeiten von Alfred Schütz genannt, der in seinem Aufsatz „Don Quichotte und das Problem der Realität“ (Schütz, S. 155 ff) das komplexe Ineinanderwirken von drei Vorstellungswelten – der literarischen, der lebensweltlichen und der individuellen – am Text von Cervantes veranschaulicht. …

Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->Non-, Fiktion(s/en)->fiktionale Texte, Kunst->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital

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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #77 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 10. März 2026

MAlso, wie „versprochen“ nun die Fortsetzung der Elbisch-Bücher. Nicht alle liegen in der Bibliothek vor, aber sie sind zum Ankauf gekennzeichnet. Siehe Tags. Kommt Zeit, kommt Buch. Wichtig schien mir auch der Vortrag von Helmut W. Pesch. Außerdem kamen noch eine Einführung von Zelazny und Faye Guillaume, durch einen Besuch der Villa Fantastica in Wien, zum Zuge. Faye war und ist auch in der Neurechten Szene ein absolutes Thema. Aber eindeutig ein Science-Fiction-Autor. Man muss halt seine Szenenherkunft im Hinterkopf behalten. So, Elbisch das zieht sich auch in die Änderungen der Datensätze mit hinein – natürlich. Insgesamt ein netter und interessanter Bibliotheks-Tag – ganz entspannt.

Ach ja, noch ein Hinweis auf ein Buch das anscheinend im Juni bei Zauberfeder erscheint. „Die große Mittelerde-Enzyklopädie: Numeor und das zweite Zeitalter“. Wird sicher interessant …


Neuzugänge:

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1.

Die große Mittelerde-Enzyklopädie Númenor und das Zweite Zeitalter
D. Bador, V. Stocker, C. Potot, D. Vigot, A. Labarre, D. Greset, K.H. Meyer, A. Morelle, J.-R. Turlin und S. Gestin

Tolkiens Legendarium (2026), Zauberfeder Verlag

ISBN 978-3-96481-038-0

Abstract: Mit Die große Mittelerde-Enzyklopädie – Númenor und das Zweite Zeitalter erscheint ein neues umfassendes Werk zu Tolkiens Legendarium. Die Autoren, aus deren Feder auch Die große Hobbit-Enzyklopädie stammt, legen im zweiten Band der Reihe den Fokus auf die Schöpfung von Tolkiens Welt Mittelerde, den Aufstieg und Untergang von Númenor sowie wichtige Ereignisse, Orte und Figuren des Zweiten Zeitalters. Ideal für all jene, die beim Lesen des Silmarillions oder beim Schauen von Die Ringe der Macht gern die Hintergründe und großen Zusammenhänge erkennen und verstehen wollen. Denn Mittelerde ist mehr als nur Elben, Hobbits und Orks und endet nicht an den Ufern des Anduin, es beginnt weit jenseits davon. Woher kommen die Ringe der Macht? Was sind die Palantíri? Wer ist Sauron wirklich? Und was passierte mit Eregion und Lindon? Die große Mittelerde-Enzyklopädie bietet einen umfassenden Überblick über die Entstehung Mittelerdes und die Zeit vor Der Hobbit und Der Herr der Ringe – von der Ainulindale, der Musik der Ainur, über den Aufstieg und Fall des Königreichs Númenor bis zum letzten Bündnis der Elben und Menschen. In systematischer und verständlicher Form werden die ersten Völker und Kulturen Mittelerdes, ihre Sprachen, die Flora & Fauna, besondere Artefakte und die großen Ereignisse des Zweiten Zeitalters in ausführlichen Artikeln vorgestellt – auf Basis von Tolkiens zentralen Werken wie dem Silmarillion, der Akallabêth und ergänzender Schriften aus dem Legendarium. Da Tolkien nicht nur Schriftsteller, sondern auch Professor der englischen Sprachwissenschaft an der Universität Oxford war und eine große Leidenschaft für Heldenepen, Mythologie und Sprachen hegte, gibt es außerdem ein ganzes Kapitel über die Inspirationsquellen und Einflüsse wie beispielsweise den Mythos des Inselreichs Atlantis, das Pate für Númenor stand. Die große Mittelerde Enzyklopädie ist Nachschlagewerk und Schmöker zugleich – ein Muss für alle, die mehr über die Ursprünge von Tolkiens Welt wissen wollen! …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Enzyklopädie, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {98.0} Vorbestellt

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2.

Lord der Sterne: Die Welt der tausend Ebenen Band 3.

Knaur Taschenbuch 60513 (1996), Knaur

ISBN 978-3-426-60513-4

Abstract: Robert Wolff, Meister der Dimensionen und Herr der Welt der tausend Ebenen, ist verschwunden und hat seine Macht seinem langjährigen Freund und Begleiter Paul Janus Finnegan übertragen. Dieser weiß jedoch nichts davon und ist mehr als überrascht, sich plötzlich als Gejagter zu sehen. Denn die Schwarzen Schneller, künstliche Intelligenzen, die menschliche Gestalt annehmen können, machen sich zum Angriff bereit. Das Schicksal der ganzen Welt ruht auf Finnegans Schultern – doch als ihm das endlich klar wird, scheint es bereits zu spät …

Tags: Einführung, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction

3.

Vorwort und Schlussfolgerung
G. Faye

Die Symphonie der Apokalypse: Archäofuturismus II: ein apokalyptischer RomanUnitall SF (2021), HJB Verlag: 5 + 255

ISBN 978-3-95634-181-6

Abstract: Das Vorwort, oft eingeleitet oder ergänzt durch den Herausgeber Lanz Martell, setzt den Ton für das gesamte Werk: Es wird die Dringlichkeit der Lage betont. Faye argumentiert, dass die im ersten Band (Archäofuturismus) beschriebene „Konvergenz der Katastrophen“ nicht mehr nur eine Theorie, sondern bereits bittere Realität sei. Das Vorwort fungiert als Weckruf, der den Leser darauf vorbereitet, dass die bisherige Weltordnung vor dem Zusammenbruch steht. Kritiker und Anhänger beschreiben das Vorwort als düster und kompromisslos. Es wird oft als „politisches Testament“ eines Mannes gewertet, der bis zu seinem Tod (2019) an der Unausweichlichkeit eines zivilisatorischen Schocks festhielt. Die Radikalität der Sprache dient hierbei als stilistisches Mittel zur Abgrenzung vom liberalen Zeitgeist. Die Schlussfolgerung fasst die Analysen des Buches zusammen und wagt den Ausblick auf die Zeit nach dem Kollaps. Faye skizziert hier die Vision einer neuen Welt. Die Kernbotschaft ist, dass nur die Rückkehr zu archaischen Werten (Sippe, Ehre, Hierarchie) in Kombination mit technologischer Souveränität das Überleben der europäischen Völker sichern kann. Er plädiert für einen radikalen Bruch mit dem Egalitarismus und dem Fortschrittsglauben der Moderne. Diese Passagen werden innerhalb der Neuen Rechten als visionärer Entwurf gefeiert, während sie von der breiteren Politikwissenschaft als dystopisch und antimodern eingestuft werden. Die Schlussfolgerung ist weniger eine sachliche Analyse als vielmehr ein metapolitisches Manifest, das zur spirituellen und physischen Selbstbehauptung aufruft. …

Tags: Apokalypse, Identitär(e)->, Katastrophe(n)->, Katastrophe(n)->-zukünfte, Neue Rechte, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

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4.

Die Symphonie der Apokalypse: Archäofuturismus II: ein apokalyptischer Roman
G. Faye

Unitall SF (2021), HJB Verlag

ISBN 978-3-95634-181-6

Abstract: In seinem Archäofuturismus stellt der französische Autor Guillaume Faye fest, dass sich das 21. Jahrhundert nicht gemäß den Prognosen derjenigen entwickeln wird, bei denen Zuhause die Alarmsirenen nicht funktionieren, die aber so verwegen sind, die Welt retten zu wollen. Wenn wir unmündige Kinder, Narren auf Freigang, allerlei Schabernack treibende Maskenträger sowie immer unprofessioneller auftretende Politschauspieler nebst ihrer robusten Schaustellerhaufen einmal kurz beiseite wischen, müssen wir erkennen, dass sie bereits überall zu sehen sind: die Anzeichen einer explosiven Rückkehr des Archaischen, eine Zunahme an Rücksichtslosigkeit und Gewalt, der offene Verrat an den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung, die unverfrorene Propagierung totaler Wirklichkeitsverleugnung – und der verspielt dahingedachte Traum vom Ende der Menschheit auf einer grünbunten Wiese, die uns alle einfach verschlingt. Was wär‘ das schön, wenn’s so wäre. Ja, alle Signale sprechen dafür, dass die zu erwartende Zukunft das Gesicht eines Albtraums haben wird. … (Verlagstext) Guillaume Faye (* 7. November 1949 in Angoulême; † 6. März 2019 in Paris) war ein französischer Journalist und Autor. Er war in den 1970er und 1980er Jahren einer der führenden Theoretiker der Neuen Rechten in Frankreich. Siehe Wikpedia https://de.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Faye

Tags: Identitär(e)->, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden

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5.

Elbisches Wörterbuch
W. Krege

(2025), Klett-Cotta

ISBN 978-3-608-98880-2 978-3-608-12248-0

Abstract: Das unverzichtbare Wörterbuch Nicht erst seit den Der Herr der Ringe-Filmen, in denen die Elben im vertraulichen Gespräch das Eldarin verwenden, sind die Tolkien-Leserinnen und -Leser fasziniert von den Sprachen, die Tolkien für seine Welt Mittelerde erfunden hat. Meist sind nur wenige Wörter oder Begriffe überliefert, doch für die beiden Elbensprachen Sindarin und Quenya hat Tolkien Wortlisten zusammengestellt, die die Rekonstruktion einer Grammatik möglich macht. Für alle Leserinnen und Leser, die ganz in Tolkiens Universum eintauchen wollen. »Die Welt, die erschaffen wird, braucht ihre eigene Sprache – oder richtiger, mehrere, denn einsprachig wäre sie zu eng.« »Pedo mellon a minno« / »Sprich ‚Freund‘ und tritt ein« …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Wörterbuch, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, {04.0} Bestand/Papier

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Abstract: Vortrag, gehalten auf dem Tolkien Tag in Geldern, Mai 2009 – J. R. R. Tolkien hat seine »Elbensprachen« nicht nur für seine eigene Mythologie verwendet, aber das war natürlich ihr hauptsächlicher Zweck. Pesch verdeutlichte, dass für Tolkien die Sprachen (insbesondere Quenya und Sindarin) bereits existierten, bevor er die Geschichten von Mittelerde niederschrieb. Die Welt wurde erschafft, damit es Menschen (bzw. Elben) gab, die diese Sprachen sprachen. Er analysierte Tolkiens Aussage „Ich hätte lieber auf Elbisch geschrieben“. Pesch argumentierte, dass die Sprachschöpfung nicht nur ein Hobby, sondern die ästhetische und theoretische Basis des gesamten Werkes darstellt. Der Vortrag beleuchtete, wie Tolkien reale Sprachen wie Finnisch und Walisisch als lautmalerische Vorbilder nutzte, um eine spezifische Atmosphäre zu kreieren. Pesch zeigte auf, dass die Entwicklung der Sprachen ein lebenslanger Prozess war, der sich parallel zur Weltschöpfung vollzog („Weltschöpfung und Sprachschöpfung gehen Hand in Hand“) …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Pesch, Dr. Helmut W., Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->Fantasy, Sprach(en)->, Sprach(en)->Elbisch->, Sprach(en)->Elbisch->Quenya, {04.1} Bestand/Digital

7.

Einführung
R. Zelazny

Lord der Sterne: Die Welt der tausend Ebenen Band 3.Knaur Taschenbuch 60513 (1996), Knaur: 5–9

ISBN 978-3-426-60513-4

Abstract: In seinem Text konzentriert sich Zelazny vor allem auf das erzählerische Geschick und die visionäre Kraft Farmers: Er lobt Farmers Fähigkeit, Atmosphäre durch eine breite Palette an „Farben“ (stark, düster, rauchig, hell) zu erzeugen und bezeichnet seine Gabe für den perfekten Abschlusssatz als meisterhaft. Zelazny hebt die Genialität des Settings der „Welt der tausend Ebenen“ hervor – die Idee, künstliche Universen wie die Schichten einer Torte oder ein Ziggurat übereinander zu stapeln und beschreibt, dass Farmers Geschichten beim Leser ein Gefühl des „Staunens“ auslösen. Zelaznys Einführung ist mehr als nur ein Vorwort; sie dokumentiert eine gegenseitige literarische Beeinflussung: Er räumte offen ein, dass Farmers Konzepte der „Taschenuniversen“ und der gottgleichen „Lords“ einen massiven Einfluss auf seine eigene berühmte Amber-Saga hatten. Durch die Einführung eines so hochkarätigen Autors wurde Farmer (der oft als „Pulp“-Autor galt) innerhalb des Genres weiter legitimiert. Zelazny betont, dass Farmers Werk trotz Non-Stop-Action eine enorme Tiefe und Originalität besitzt. …

Tags: Einführung, Person->, Person->Farmer, Philip José, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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1.

Elbisches Wörterbuch. Nach J.R.R. Tolkien
W. Krege

(2005), Klett-Cotta

ISBN 3-608-93185-6

Abstract: Nicht erst seit dem Film, in dem die Elben im vertraulichen Gespräch das Eldarin verwenden, sind die Tolkien-Leser fasziniert von den Sprachen, die Tolkien für seine Welt Mittelerde entwickelt hat. Meist sind nur wenige Wörter oder Begriffe überliefert, doch für die beiden Elbensprachen Sindarin und Quenya hat Tolkien Wortlisten zusammengestellt, die die Rekonstruktion einer – wenn auch rudimentären – Grammatik möglich macht. …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Wörterbuch, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

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2.

Elbisch: Lern-und Übungsbuch
(Dr.) Helmut W. Pesch

(2004), Bastei Lübbe

ISBN 978-3-404-20498-4

Abstract: Elen síla lumenn‘ omentielvo! Ein Stern scheint auf die Stunde unserer Begegnung! So sagen die Elben, wenn sie in einer sternenklaren Nacht durch die Wälder von Mittelerde ziehen. Und was wirst du ihnen antworten? Auch du kannst Elbisch lernen. Mit einer Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin in je 12 Lektionen mit Übungen und Lösungsteil. Mit zusätzlichen Tabellen und Übungen zur Tengwar-Schrift mit Anleitung und Beispielen. Mit Wörterbüchern Deutsch – Elbisch. Ein Lern- und Übungsbuch für Tolkien-Fans, Fantasy-Rollenspieler und alle, die von J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe und der Geschichte von Mittelerde verzaubert sind. …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->-reiter, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

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3.

Das große Elbisch-Buch: Grammatik, Schrift und Wörterbücher der Elben-Sprachen J.R.R. Tolkiens mit Anhängen zu den Sprachen der Zwerge und Orks
(Dr.) Helmut W. Pesch

Bastei-Lübbe-Taschenbuch 28524 (2012), Bastei Lübbe

ISBN 3-404-28524-7

Abstract: Nach langer Zeit sind nun endlich Tolkiens Notizen, Kommentare und Erklärungen zum Herrn der Ringe veröffentlicht worden. Aus diesen Notizen gehen viele neue Erkenntisse über die geheimnisvolle Sprache der Elben hervor. Das große Elbisch-Buch bringt den Leser auf den neuesten Stand. Es bietet: -Eine umfassende Einführung in die Sprachen der Elben. Neues Hintergrundwissen aus Tolkiens Notizen zum Herrn der Ringe. -Neue grammatische Zusammenhänge und viele bislang unbekannte Vokabeln. -Einen Anhang über die Sprachen der Orks und Zwerge. -Erstmals einen Index Deutsch-Elbisch / Elbisch-Deutsch. …

Tags: Buch/Bücher->Wörter-, Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Ork(s), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Schrift(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->Grammatik, Sprach(e)->Kunst-, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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4.

Elbisch: Grammatik, Schrift und Wörterbuch der Elbensprache von J. J. R. Tolkien
(Dr.) Helmut W. Pesch

(2003), Bastei Lübbe

Abstract: Sprich „Freund“ und tritt ein! Die Erfindung von Sprachen ist die Grundlage von J. R. R. Tolkiens Werk. Der Herr der Ringe spielt vor dem Hintergrund der Geschichte der unsterblichen Elben und ihrer Sprachen, die eine Zeit von mehr als zehntausend Jahren umfasst. – Lernen Sie die Sprachen der Elben des Dritten Zeitalters kennen, das feierliche Quenya und die anmutige Sindarin. – Schreiben Sie in der Schrift der Elben, in Tengwa-Buchstaben und Certhas-Runen. – Verstehen Sie, was sich hinter den Namen der Wesen, Orte und Dinge verbirgt. Die Sprachen von Mittelerde sind der Schlüssel zum Buch des Jahrhunderts. …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Person->, Person->Tolkien, J. J. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

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5.

Das große Elbisch-Buch: Grammatik, Schrift und Wörterbücher der Elben-Sprachen J.R.R. Tolkiens mit Anhängen zu den Sprachen der Zwerge und Orks
(Dr.) Helmut W. Pesch

Bastei-Lübbe (2025), Bastei Lübbe

ISBN 978-3-7577-0147-5

Abstract: Dieses unverzichtbare Handbuch für alle Tolkien-Fans spiegelt die neuesten Erkenntnisse über die geheimnisvolle Sprache der Elben wider. Helmut W. Pesch ist einer der führenden Tolkien-Experten Deutschlands und bringt uns auf den neusten Stand. Entdecke die faszinierende Vielfalt von J.R.R. Tolkiens Sprachschöpfung und tauche ein in eine (Sprach-)Welt, die bis heute begeistert und inspiriert. DAS GROSSE ELBISCH-BUCH umfasst: eine Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin, neues Hintergrundwissen und eine Fülle von neuen Vokabeln und Bedeutungen, Erklärungen zu elbischen Namen und Zitaten, eine ausführliche Darstellung der Elbenschriften, erweiterte Wörterbücher Elbisch-Deutsch mit Verweisen Deutsch-Elbisch, Anhänge zu den Sprachen der Zwerge und Orks. Ein Muss für alle Tolkien-Fans und alle, die sich für Sprache und Fantasy interessieren. Der Bestseller in Neuausgabe – komplett überarbeitet Das Standardwerk der Elbensprachen J.R.R. Tolkiens – in diesem Umfang weltweit einzigartig …

Tags: Buch/Bücher->Wörter-, Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Ork(s), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Schrift(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->Grammatik, Sprach(e)->Kunst-, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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6.

Elbisches Wörterbuch: Quenya und Sindarin

(2015), Klett-Cotta

ISBN 978-3-608-93919-4

Abstract: Nicht erst seit den Herr-der-Ringe-Filmen, in denen die Elben im vertraulichen Gespräch das Eldarin verwenden, sind die Tolkien-Leser fasziniert von den Sprachen, die Tolkien für seine Welt Mittelerde entwickelt hat. Meist sind nur wenige Wörter oder Begriffe überliefert, doch für die beiden Elbensprachen Sindarin und Quenya hat Tolkien Wortlisten zusammengestellt, die die Rekonstruktion einer Grammatik möglich macht. »Pedo mellon a minno« »Sprich ‚Freund‘ und tritt ein« Dieses elbische Wörterbuch mit einer Grammatik ist unentbehrlich für alle, die ganz in Tolkiens Universum eintauchen wollen. …

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Wörterbuch, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, Sprach(e)->elbisch->Madarin, Sprach(e)->elbisch->Quenya, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

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7.

Elbisch für Anfänger

(2015), Bastei Lübbe

ISBN 978-3-404-17336-5

Abstract: Mae govannen! Wohl getroffen!So sagen die Elben, wenn sie dir in den weiten Wäldern der Mittelerde begegnen. Und was wirst du ihnen antworten?Auch du kannst Elbisch lernen. Elbisch für Anfänger enthält eine Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin. Was J.R.R. Tolkien in jahrzehntelanger Arbeit schuf, wird hier in vereinfachter Form erklärt und in einer Folge von kurzen Lektionen mit Übungen und Lösungsteil dargeboten.

Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

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