Bibliotheca Universitas Phantastica #46 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 7. Februar 2026

SEin Buch und dessen Aufsätze zu Künstlichen Menschen und ein Nachtrag zum letzten Schwerpunkt Utopie/Stadt/Architektur lagen in der Abteilung „NEU“ im Eingang. Ein Hinweis auf die teilweise vorhandenen Download-Möglichkeiten sei mir hier erlaubt. Ausgaben für literarische Fabeltiere, Star Trek und Philosophie in der Science Fiction bedurften einer Überarbeitung der Daten. Ja, so vergeht ein Samstag wie im Flug …


Neuzugänge:

1.

Blicke überleben: Die unheimliche Treffsicherheit verfehlter Blicke in Claude Cahuns (1894-1954) photographischen Selbstinzenierungen
S. Adorf

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 107–127

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Der Text analysiert die Foto-Selbstporträts der surrealistischen Künstlerin Claude Cahun (1894–1954) und thematisiert den Blick, die Selbstinszenierung und die Abwesenheit des eigenen Blicks. …

Tags: Blick(e)->, Film(e)->, Foto(s)->, Foto(s)->-grafie, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->Cahun, Claude, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

2.

„Melancholische Darsteller in völliger Einsamkeit“: Rebrcca Horns anthropomorphe Objekte als Kehrseite des künstlichen Menschen
C. Bahmer

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 148–168

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Claudia Bahmer analysiert in diesem Werk die Installationen, kinetischen Objekte und Body-Art-Performances der Künstlerin Rebecca Horn. Der Fokus liegt auf der Darstellung des Künstlichen, Maschinenartigen und Anthropomorphen (menschenähnlichen) in Rebecca Horns Werk und wie diese als melancholische, einsame „Darsteller“ fungieren, die Fragen nach Identität, Körperlichkeit und der Grenze zwischen Mensch und Maschine aufwerfen. Bahmer analysiert diese Objekte als die „Kehrseite des künstlichen Menschen“. Während künstliche Wesen oft als Optimierung oder Utopie gedacht werden, wirken Horns Apparaturen isoliert, fragil und eben melancholisch. …

Tags: Kunst->, Körper->, Körper->-kunst, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier

3.

C. Bauer-Funke

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, Cerstin Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 60–71

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: … Am Schnittpunkt von Animation toter Materie und Mortifikation des Lebendigen angesiedelt, erscheinen die monströsen Traumbilder – »fantasmas« – von Boby und Muerta als phantasmagorische Ausgeburten eines machtlosen Pygmalion, dessen unrealisierbare Träume vom Mythos der Schöpfung und von der Freiheit des Künstlers – symbolisiert durch die grotesk auseinanderbrechende Freiheitsstatue namens Muerta – in einer infernalischen Endzeitvision auf dem blutigen Schlachtfeld der Erde zerschellen und den Schöpfer so in den Tod treiben. Die unauflösbare Verkettung einer von Beginn an morbiden, zum Scheitern verurteilten Menschenkonstruktion mit der brutalen Zerstörung des pygmalionischen Schöpfungsmythos präsentiert sich dabei als grandioses und subversives Bühnenspektakel, das in der schockierenden Inszenierung von Künstlichkeit und Kunstkörpern letztlich die visuelle Dekonstruktion und Entmystifizierung aller ernstgemeinten Schöp- fungsphantasien feiert.

Tags: Film(e)->, Interview(s)->, Kunst->, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Pigmalion, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->Gómez-Arcos, Augustín, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.2} Bestand/Papier+Digital

4.

Von Cyborgs, Monstern und der Hochkonjunktur des Hybriden in der Theorie
M. Brink

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 183–202

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: In dem Aufsatz „Von Cyborgs, Monstern und der Hochkonjunktur des Hybriden in der Theorie“ analysiert die Literaturwissenschaftlerin Margot Brink (nicht Cornelia Brink), wie hybride Figuren als Grenzphänomene die traditionelle Trennung von Mensch, Maschine und Tier infrage stellen. Brink untersucht, warum das „Hybride“ – das Vermischte und Unreine – in der modernen Kulturtheorie eine solche Konjunktur erlebt. Sie greift zentrale Thesen von Donna Haraway auf, in denen der Cyborg als utopische Figur fungiert, die starre Geschlechterrollen und dualistische Denkmuster (Natur/Kultur, Körper/Geist) auflöst. Monster werden nicht nur als Schreckgestalten, sondern als produktive Störungen begriffen, die zeigen, wo gesellschaftliche Normen an ihre Grenzen stoßen. …

Tags: Kunst->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Monster->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier

5.

Stimme und anamorphotischer Blick oder wie man sich in Romanen und Oper in virtuelle Wesen verliebt
G. Febel

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 72–92

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: In Anlehnung an die Anamorphose (eine perspektivisch verzerrte Darstellung) beschreibt Febel einen Blickwinkel, unter dem das Künstliche oder Unheimliche erst Gestalt annimmt oder als „ideal“ erscheint. Die Untersuchung konzentriert sich auf die ästhetische Konstruktion des „idealen Menschen“ im 19. und 20. Jahrhundert. In ihrem Aufsatz konzentriert sich Gisela Febel vor allem auf die Phase der Romantik und des Realismus, in der die Grenze zwischen Mensch und Maschine (oder Fiktion) zunehmend verschwimmt. …

Tags: Blick(e)->, Blick(e)->anamorphotischer, Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Oper, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Stimme(n)->, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

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6.

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts

Querelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Das Motiv des idealen Menschen zieht sich durch viele Bereiche der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Autorinnen und Autoren analysieren dieses Motiv vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Utopien und gehen dabei aktuellen ästhetischen und ethischen Fragen nach. …

Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

7.

Lieber Mestiza als Cyborg?: Utopische Konzepte im Chicana/o-Diskurs

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke, A. Bandau (Hrsg.), Wallstein: 203–217

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Der Titel spielt direkt auf das berühmte Zitat von Donna Haraway an: „I would rather be a cyborg than a goddess“. Bandau untersucht dabei folgendes: Gegenentwurf zum Cyborg: Während Haraways Cyborg eine technologische und postgender Utopie darstellt, fokussiert sich der Chicana/o-Diskurs auf die Mestiza als Figur der Grenzüberschreitung. Mestiza Bewusstsein: Basierend auf Gloria Anzaldúa wird die Mestiza als ein Subjekt verstanden, das zwischen Kulturen, Sprachen und Rassen vermittelt und so binäre Gegensätze auflöst. Kritik an Dystopien: Bandau diskutiert auch die „ethnisierte Vision“ von Filmen wie Blade Runner, in denen hybride Identitäten oft dystopisch statt utopisch besetzt sind. …

Tags: Dystopie(n)->, Feminismus->, Film(e)->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, Utopie(n)->, {04.2} Bestand/Papier+Digital

8.

Puppe und Affe: Überlegungen zur phantastischen Funktion von Tieren und Maschinen anläßlich von Spike Jonzes Film „Beeing John Malkovich“
J. Griem

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 169–182

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Der Aufsatz befasst sich mit der phantasmatischen (phantastischen) Funktion von Tieren und Maschinen in Bezug auf die menschliche Identität und Wahrnehmung. Griem untersucht, wie Tiere und Maschinen in der Kultur und im Diskurs als Projektionsflächen für menschliche Ängste, Wünsche und Vorstellungen von Künstlichkeit dienen. Die Autorin nutzt den Film Being John Malkovich von Spike Jonze als konkretes Beispiel, um diese Dynamiken zu analysieren. Sie betrachtet, wie die Grenzen zwischen Mensch, Tier und Maschine in solchen narrativen Kontexten verschwimmen und welche philosophischen sowie kulturellen Implikationen sich daraus ergeben. …

Tags: Film(e)->, Film(e)->Film: Beeing John Malkovich (Jonze, Spike), Kunst->, Maschine(n)->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Tier(e)->, {04.0} Bestand/Papier

9.

B. Käufer

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 128–147

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: In dem Artikel oder Kapitel mit dem vollständigen Titel „TRUE BODIES? Von der Suche nach dem echten Körper und dem Finden der Kunstfigur“ untersucht Birgit Käufer, eine Kunstwissenschaftlerin, die Darstellung und Wahrnehmung von Körpern in der modernen Kunst, insbesondere in der Fotografie. Das Werk ist Teil ihrer umfassenderen Analyse, die in ihrem Buch „Die Obsession der Puppe in der Fotografie: Hans Bellmer, Pierre Molinier, Cindy Sherman“ veröffentlicht wurde. Sie thematisiert die Konstruktion von Künstlichkeit und Realität, wobei sie sich mit der Rolle der Puppe, des Automaten und der Kunstfigur im Gegensatz zum „echten“ oder „wahren“ Körper auseinandersetzt. Käufer analysiert, wie Künstler wie Hans Bellmer, Pierre Molinier und Cindy Sherman in ihren fotografischen Arbeiten mit diesen Themen spielen und die Grenzen zwischen belebtem Körper und unbelebter Figur verwischen. …

Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.2} Bestand/Papier+Digital

10.

Warenkörper und Kunstfigur: Der Manichino als ästhetisches Phänomen
C. Peppel

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 93–106

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Der Text analysiert die ästhetische Erscheinung des „Manichino“ (italienisch für Schaufensterpuppe oder Gliederpuppe). Peppel untersucht, wie der Manichino gleichzeitig als „Warenkörper“ im kommerziellen Kontext und als „Kunstfigur“ in künstlerischen Darstellungen (z.B. in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts) fungiert und welche ästhetischen Phänomene dabei entstehen. …

Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Puppe(n)->, Puppe(n)->Manichino, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

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11.

Stadt und Architektur in der literarischen Utopie der frühen Neuzeit
S. Rahmsdorf

Beiträge zur neueren Literaturgeschichte Folge 3 168 (1999), Winter

ISBN 978-3-8253-0899-5

Abstract: Die Gestaltung der imaginären utopischen Städte im Kontext der sog. „Idealstadtplanung“ und einer topisch geprägten, humanistischen Stadtvorstellung wird anhand zentraler Architekturtraktake der Renaissance diskutiert und das Verhältnis von pragmatischer Stadtplanung und bedeutungsvoller literarischer Stadtimagination bestimmt. Aus dem Inhalt: Stadtplanung und Stadtvorstellungen als Kontext der Stadtgestaltung in den literarischen Utopien – Das Modell. Thomas Morus: Utopia (1516). – Die Verankerung der Renaissancestadtidee in der literarischen Utopie. Anton Francesco Doni: II mondo savio e pazzo (1552) und Kaspar Stiblin: Commentariolus de Eudaemonensium Republica. – Die Synthese von Utopie und Stadt. Tommaso Campanella: Civitas Solis (1602-03/1623) und Johann Valentin Andreae: Christianopolis (1619). – Die Auflösung der Synthese Utopie – Planstadt – Stadtstaat. Denis Veiras: L’Histoire des Sevarambes (1677-1679). – Ergebnisse: Vergleichende Analyse der diskutierten Utopien; Charakteristika der Raumgestaltung durch Stadt und Architektur in der literarischen Utopie der frühen Neuzeit und ihr Verhältnis zur Stadtplanung. …

Tags: Architektur->, Architektur->Stadt-, Epoche(n)->, Epoche(n)->Neuzeit, frühe, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Stadt/Städte->, Utopie(n)->, Utopie(n)->literarische, {04.0} Bestand/Papier

12.

I. Scharold

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 19–40

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: … Die paradoxe Struktur des Zeichens ›Statue‹ erinnert an Freuds Definition des Fetischs als eines ›gespaltenen Zeichens‹, »in dessen Aufbau sowohl die Verleugnung wie die Behauptung der Kastration Eingang gefunden haben«. Nach Freuds zentralem Theorem von der Entstehung der Kastrationsangst hat das Kind nach seiner Beobachtung am ›kastrierten‹ Weibe den Glauben an den Phallus zugleich »bewahrt«, aber auch »aufgegeben«: »im Konflikt zwischen dem Gewicht der unerwünschten Wahrnehmung und der Stärke des Gegenwunsches ist es zu einem Kompromiß gekommen«, der zur Konstruktion eines ›Ersatzes‹ führte. Demnach setzt sich der Abscheu vor der Kastration bei manchen Männern im Fetisch ein Denkmal: als paradoxes Zeichen des »Triumphes über die Kastration« und als »Schutz gegen sie«. Der Fetisch wird von Freud mit der Vorstellung des Skotom in Zusammenhang gebracht, womit jener ›blinde Fleck‹ im Gesichtsfeld gemeint ist, der Wahrnehmung verhindert, »wegwischt«, wie Freud es ausdrückt. Allerdings verwirft Freud den Begriff der Skotomisation nach intensiverer Diskussion: …

Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->Mèrimèe, Prosper, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: La Venus d’ille (Merimee, 1837), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Archäologie, {04.2} Bestand/Papier+Digital

13.

Die künstliche Frau als Glücksversprechen: Die zweifelhafte Machbarkeit des Ideals in Villiers de I’Isle-adams L’Eve future (1886)
A. Wortmann

Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 41–59

ISBN 978-3-89244-762-7

Abstract: Wortmann analysiert darin die „zweifelhafte Machbarkeit des Ideals“ am Beispiel des Romans „L’Ève future“ (Die künftige Eva, 1886) von Auguste de Villiers de l’Isle-Adam. Der Aufsatz untersucht die männliche Fantasie, eine „perfekte“ Frau künstlich zu erschaffen (Androide Hadaly), um die Unzulänglichkeiten realer Frauen zu überwinden. Wortmann thematisiert, dass das Glücksversprechen der künstlichen Frau brüchig ist, da die technische Konstruktion letztlich an der Komplexität des menschlichen Wesens und der Seele scheitert. …

Tags: Film(e)->, Frau(en)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->De L’Isle-Adam, Auguste Vielliers, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: L’Eve future (De L’Isle-Adam, 1886), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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1.

Dystopie-Catalog
Golo Föllmer und Georg Klein

(2018), Dystopie-Festival

Tags: Dystopie(n)->Sound Art Festival Catalog, [01] zur Bearbeitung, [08] Import Calibre

 

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2.

Philosophie und Science Fiction
Hans Frey

(2013), Shayol

Abstract: Was haben Platon und Aristoteles mit Science Fiction zu tun? Warum wäre die SF ohne Kopernikus, Newton und Descartes nicht denkbar? Wieso sind Darwin, Einstein und Freud für die SF unverzichtbar? Weshalb lebt die SF auch von Schopenhauer und Nietzsche? Sind Kant, Hegel und Marx heimliche Philosophen der SF? Diese und viele andere Fragen beantwortet Hans Frey in seinem kennER – tnisreichen Buch über den Zusammenhang von Philosophie und Science Fiction. In einem atemberaubenden Parforceritt durch die Geschichte des europäischen Denkens zeigt er die großen Linien auf, die das Abendland geformt und geprägt haben. Sie sorgten neben vielem anderen dafür, dass es die Literaturgattung Science Fiction überhaupt gibt. Dem Autor gelingt es, schwierige Sachverhalte und komplizierte Denkgebäude allgemeinverständlich und klar, aber trotzdem korrekt darzustellen. Wer langweilige Traktate befürchtet, wird angenehm überrascht werden. Philosophie und Science Fiction ist bei allem Ernst in der Sache ein flüssig geschriebenes, amüsantes und unterhaltsames Buch. Wer Philosophie und Science Fiction gelesen hat, wird nicht nur verstehen, was den Kern der SF ausmacht; er wird nicht nur einen umfassenden Überblick über die europäische Geschichte bekommen, sondern er wird begreifen, was die großen Denker unseres Kontinents tatsächlich gesagt und gemeint haben. Die Science Fiction ist keine Prophezeihungs-, sondern eine Optionsliteratur. Gerade deshalb ist sie auch eine philosophische Literatur. Verschiedene Optionen, die sich oft als Alternativen verstehen, setzen unterschiedliche Sichtweisen über den Menschen und das Universum voraus. Diese Sichtweisen – die sogenannten Welt- und Menschenbilder – haben immer einen philosophischen Kern. Exakt damit beschäftigt sich auch die SF. Worum geht es? Im ersten Teil des Buches begibt sich der Autor auf eine spannende, erstaunliche und wunderbar-schreckliche Reise durch die Labyrinthe des europäischen Geschichts- und Geisteslebens. Er belegt schlüssig die Entstehung der Science Fiction aus der Entwicklung der westlichen Kultur hin zum rational geprägten Denken, ohne dabei Brüche, Ungleichzeitigkeiten und Widersprüche zu missachten. Im zweiten Teil steht die Literatur- und Kunstgattung Science Fiction selbst im Mittelpunkt. Mit der Darstellung ihres Werdens, Wesens und Wirkens und ihrer engen Beziehung zur Philosophie vertieft und untermauert er seine Thesen und Schlussfolgerungen.

Tags: Dystopie(n)->, Hohlwelttheorie, Laßwitz, Kurd, Person->, Person->Dick, Philip K., Person->Kant, Person->Poe, Edgar Allen, Person->Shelley, Mary Wollstonecraft, Person->Verne, Jules, Person->Vogt, A.E. Van, Person->Wells, H.(erbert) G.(eorge), Philosophie->, Reise(n)->, Reise(n)->Reiseroman, Religion(s/en)->, Religion(s/en)->Philosophie, Romantik-16-0->, Science Fiction->Genre, Sex->-ualität, Utopie(n)->, Utopie(n)->Anti-Utopie, Utopie(n)->Utopietheorie, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

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3.

Einhorn, Drache, Basilisk: Fabelhafte Fabelwesen
Janina Drostel

(2007), Jan Thorbecke Verlag GmbH u. Co.

ISBN 978-3-7995-0188-0

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Basilisk(en), Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

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4.

Die Monstermacher: Hinter den Kulissen einer Filmproduktion
Olaf Rappold

(1987), Bastei Lübbe

ISBN 3-404-13138-X

Tags: Monster->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

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5.

Unendliche Weiten: Lösungsorientiert denken mit Captain Kirk, Mr. Spock und Dr. McCoy
S. Stolzel

(2012), Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN 978-3-525-40459-1

Abstract: Der Weltraum: unendliche Weiten … Wir schreiben das Jahr 2012. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das viele Jahre unterwegs war, um neue Welten zu erforschen, neue Assoziationen und neue Denkwege. Durch kleine Verschiebungen Ihrer normalen Alltagswahrnehmung dringen auch Sie mit der Enterprise in Galaxien vor, die Sie so vielleicht noch nie zuvor gesehen haben.Haben Sie sich bei den ublichen Konflikten im Berufs- oder Privatleben auch schon einmal gefragt, ob es dort uberhaupt irgendwo intelligentes Leben gibt? Und welches Spiel eigentlich gerade gespielt wird? Wo sind Sie nur gelandet – in einem Paralleluniversum? Manchmal scheint auch bei den angeblich so sachbezogenen Entscheidungen der logische Faktor die reinste Illusion zu sein. Einfach faszinierend! Da hilft dann nur noch Magie – oder eine ganz neue Haltung zu den kleinen und grossen Ausweglosigkeiten des Alltagslebens. Sei es durch eine neuartige Methode, Zeitreisen in die Vergangenheit zu unternehmen, oder indem man sture Rechner einfach neutralisiert.Diese humorvolle Anregung zur kreativen Querdenkerei mit Captain Kirk, Mr. Spock und Dr. McCoy ist Praxisbuch und kulturwissenschaftlicher Essay in einem und vielleicht das beste Mittel gegen Chronifizierung und Burnout, nicht nur fur Science-Fiction-Fans. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Star Trek->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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6.

Basilisken, Einhörner und Sirenen: Panoptikum der fantastischen Wesen

(2019), Folio

ISBN 978-3-85256-759-4

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Basilisk(en), Literarische Fabelwesen->Fabeltier(e), Monster->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #45 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 6. Februar 2026

FUtopie war gestern das Hauptthema. Insbesondere Antonio Averlino alias Filarete. Seines Zeichens Architekt und Utopist. Also Architektur, Stadt und Utopie geben ein imposantes Themengebiet ab. Da gibt es sicher noch mehr zu entdecken – ach ja, und die neue SOL des PRFC ist auch eingetroffen …


Neuzugänge:

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1.

Morphomata Band 38 (2018), Paderborn, D. Boschung, J. Jachmann (Hrsg.), Wilhelm Fink

ISBN 978-3-7705-6281-7

Abstract: Wenn der Künstler für sich selbst zum Thema wird, dann entstehen Werke von besonderer Komplexität, seien es Selbstporträts oder Architektenhäuser. In der langen Geschichte derartiger architektonischer Selbst entwürfe wurden sie als Manifest und künstlerisches Experiment verstanden, aber auch als soziales Instru ment, urbanistischer Eingriff, religiöses Bekenntnis oder Werbebotschaft. Ohne die durch einen Bauherrn ausge übten Zwänge muss der Architekt seine Vorstellungen von der Baukunst und vom Wohnen ebenso in ideal typischer Weise definieren wie die eigene gesellschaftliche und künstlerische Rolle. Sogar der Entwurfsprozess ist auf Grund des Fehlens einer expliziten Aufgabenstel lung und der für diese Disziplin so charakteristischen Problemlösungen neu zu denken. Das seit den kunsthistorischen Arbeiten der 1980er Jahre aufgespannte Forschungsfeld der Künstler und Architektenhäuser wurde 2016 auf einer Tagung an der Stiftung Bibliothek Werner Oechslin in Einsiedeln neu erkundet, deren Beiträge nun das erste Mal in gedruckter Form vorliegen. Neben kunst und architekturhistori schen Untersuchungen fanden auch Texte praktizieren der Architekten in den Band Eingang. Der zeitliche Horizont reicht von den architektonischen Utopien des Renaissancearchitekten Filarete bis zu den neoliberalen Selbstentwürfen des Immobilienunternehmers und späteren amerikanischen Präsidenten Donald Trump. …

Tags: Architektur->, Architektur->Haus/Häuser, Epoche(n)->, Epoche(n)->Renaissance, Geschicht(s/e/en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

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2.

Utopie, Fiktion, Planung: Stadtentwurfe zwischen Antike und früher Neuzeit

Forum Mittelalter. Studien Band 9 (2014), Regensburg, A. Dietl, W. Schöller, D. Steuernagel (Hrsg.), Schnell & Steiner

ISBN 978-3-7954-2902-7

Abstract: Die Idee der idealen Stadt beschäftigt die Menschheit seit den frühesten Stadtkulturen, in Form utopischer Visionen und konkreter Entwürfe. Während regelhafte Muster antiker Provenienz in den Planstädten der Frühen Neuzeit wiederkehren, scheinen die Städte des Mittelalters unkontrolliertes Wachstum zu spiegeln. Doch auch in dieser Epoche wurde der reale Stadtraum durch sekundäre Konzepte überformt. Der Band verfolgt die Wechselwirkungen zwischen Utopie- und Idealvorstellungen und deren urbanistischer Realisierung von den antiken Kulturen bis zum Ausgang des Mittelalters. Er eröffnet dabei ein breites Fächerspektrum von der Archäologie und Kunstgeschichte über die Alte und Mittelalterliche Geschichte bis zur Theologie. Für die griechische und römische Antike wird zum einen nach der baulichen Realisierung von politischen Konzepten, zum anderen nach der Funktion von Stadtbeschreibungen in der Literatur gefragt. Die Überlagerung mittelalterlicher Städte mit religiös-sakralen Deutungsmustern zeigt der Band etwa an den europäischen Nachbildungen der Topographie Jerusalems. Ausblicke auf die Frühe Neuzeit geben Beiträge zu malerischen Entwürfen von Idealstädten und zu städtischen Sozialutopien im Architekturtraktat des Filarete. …

Tags: Geschicht(s/e/en)->, History, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Planung, {00.0} Gesucht

3.

N. Fiks

Sol, Nr. 121, 01/2026, 31. Jhrg.: Schwerpunkt: Umweltangepasste MenschenSOL (PRFZ) 121 01/2026 (2026), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ): 65–67

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Weltraum->, Weltraum->Sternenkunde, {04.2} Bestand/Papier

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4.

Utopie kreativ 118 8/2000 (2000), Berlin, Förderverein Konkrete Utopien e.V. (Hrsg.), Förderverein Konkrete Utopien e.V.

Abstract: Editorial (auch als html) Essay GERHARD ZWERENZ: Das Trotzki-Tabu (auch als html) Deutsche Jubiläen RUTH MAY: Stalinstadt 1955. Der „Neue Mensch„, vom Westen aus betrachtet. Ein Quick-Report (auch als html) ULRICH BUSCH: Friedrich Nietzsche und die DDR Standorte CHRISTOPH JÜNKE: Auf zum letzten Gefecht? Zur Kritik an Domenico Losurdos Neostalinismus (auch als html) Antifaschismus SIMONE BARCK: “Grundfrage: Antifaschistischer Widerstand„. Zur Widerstandsrezeption in der DDR bis 1970 (auch als html) JULIANE WETZEL: Zur Widerstandsrezeption in der BRD bis 1989 (auch als html) (REINHARD OPITZ): Ein schnellwirkendes Heilmittel … (auch als html) Utopie-Geschichte RICHARD SAAGE: Utopia als selbstreflexive Vision. Zu Ursula K. Le Guins “Planet der Habenichtse“ (auch als html) Konferenzen & Veranstaltungen ARNDT HOPFMANN: Effiziente Pflanzenproduktion mit Hilfe von Gentechnik? Festplatte WOLFGANG SABATH: Die Wochen im Rückstau Bücher & Zeitschriften André Hahn: Der Runde Tisch. Das Volk und die Macht – politische Kultur im letzten Jahr der DDR (FRITZ VILMAR) Fritz Reheis: Die Kreativität der Langsamkeit. Neuer Wohlstand durch Entschleunigung, (JENS LANGER) Christian Girschner: Politische Ökonomie und Weltmarkt. Allgemeine Weltmarktdynamik in der Marxschen Kritik der politischen Ökonomie (ARNDT HOPFMANN) Summeries

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Utopie kreativ, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, {04.1} Bestand/Digital

5.

F.G. Gerik

Sol, Nr. 121, 01/2026, 31. Jhrg.: Schwerpunkt: Umweltangepasste MenschenSOL (PRFZ) 121 01/2026 (2026), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ): 50–54

Abstract: Die Plejaden, auch bekannt als das Siebengestirn, sind einer der bekanntesten Sternhaufen am Nachthimmel. Im Perryversum spielen sie eine immer größere Rolle – darunter als Standort der neuen Hauptwelt der Liga Freier Terraner (LF), Maharani. …

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Weltraum->, Weltraum->Plejaden (Sternhaufen), {04.2} Bestand/Papier

6.

H. Günther

Utopien: von Averlino über Christine de Pizan bis Filarete: Festschrift für den unbekannten KunsthistorikerBeiträge zur Kunstwissenschaft Band 100 (2021), München, M. Klein (Hrsg.), scaneg: 229–304

ISBN 978-3-89235-100-9

Abstract: Um zu verstehen, in welchem Verhältnis Filaretes Architekturtraktat zu Realismus, Ideal, Science Fiction und Utopie steht, sei vorab kurz der historische Rahmen abgesteckt, in den diese Elemente gehören1 Zu Beginn des 15. Jahrhunderts fand ein epochaler Umbruch statt, der die meisten Lebensbereiche betraf. Er war so tiefgreifend, dass wir ihn bis heute trotz aller Veränderungen, die inzwischen stattgefunden haben, als Beginn der Neuzeit auffassen. Wir nehmen damit an, dass damals die Grundlage für die heutigen Verhältnisse gelegt wurde. Die Avantgarde gab damals apodiktisch Richtlinien für eine bessere Zukunft aus. Sie ging so weit, eine neue Art des rationalen Denkens zu fordern. …

Tags: Architektur->, Person->, Person->Averlino, Antonio di Pietro (Filarete), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

7.

Utopische Elemente in Filrates Idealstadt Plusiapolis
H. Günther

Utopie, Fiktion, Planung: Stadtentwurfe zwischen Antike und früher NeuzeitForum Mittelalter. Studien Band 9 (2014), Regensburg, A. Dietl, W. Schöller, D. Steuernagel (Hrsg.), Schnell & Steiner: 197–220

ISBN 978-3-7954-2902-7

Abstract: Architektur als Ausdru k gesellschaftlicher Verhältnisse und der Architekt als politischer Denker waren in der Renaissance von Anfang an geläufige Vorstellungen. Dahin ter stand wie üblich die Antike. Schon der Städteplaner Hippodamos von Milet befasste sich mit der Staatsverfassung. Antonio Averlino gen. il Filarete tritt in seinem Architek turtraktat (1460-64) als Berater eines Fürsten bei der Gestaltung des Staats auf. Das Werk wirkt zunächst ziemlich phantastisch, aber es sollte zu der politischen Wende im Geist der Renaissance beitragen, die Francesco Sforza ab 1450 in Mailand programmatisch herbeiführte. Nur halblegal an die Macht gelangt, suchte der neue Herzog ein gutes Einvernehmen mit den Bürgern seiner großen Metropole. Um seine Stellung auf Dauer zu festigen, führte er sich als idealer Herrscher im Sinn der Renaissance auf: tatkräftig und reformfreudig, klug und human, besorgt um das Wohlergehen Mailands und seiner Einwohner. Sichtbares Zeichen seiner Fürsorge war das Hospiz , das neue, großzügig und technisch hochmodern ausgestattete Zentrum der Sozialfürsorge, das er durch Filarete errichten ließ …

Tags: Geschicht(s/e/en)->, Person->, Person->Averlino, Antonio di Pietro (Filarete), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Planung, {04.1} Bestand/Digital

8.

R. Habeck

Sol, Nr. 121, 01/2026, 31. Jhrg.: Schwerpunkt: Umweltangepasste MenschenSOL (PRFZ) 121 01/2026 (2026), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ): 42–43

Abstract: Nachruf auf Erich von Däniken …

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Person->, Person->Däniken, Erich von, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier

9.

SOL (PRFZ) 121 01/2026 (2026), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ)

Abstract: SOL-Info: Aus dem Sternenmeer die PERRY RHODAN-Romane 3334 bis 3349 von Alexandra Trinley Interview: Ein Interview mit ADNAN TURAN von Christina Hacker PR-Background: Aus dem Tagebuch eines Spätlesers – Teil 14 von Andreas Gruber Das Perryversum vs. Plejaden: Der »Greater Pleiades Complex« von Frank G. Gerigk Neues Volk, bewährte Themen und SpongeBob als Mausbiber – das PERRY RHODAN-Plejaden-Hörspiel von Gerhard Huber Zhygor ist eine Reise wert von Stefan Wepil »Raumfragmente« von Thomas Harbach Weißt du, wie viel Sternlein stehen? von Norbert Fiks Terranische Technik – »Andruckabsorber« von Günter Puschmann PERRY RHODAN NEO: NEOisiert! – Gedanken zu PERRY RHODAN NEO Die Staffel »Pulsar« von Christina Hacker Story: »Dick im Geschäft« von Dieter Bohn Schwerpunkt: UMWELTANGEPASSTE MENSCHEN Echte Kosmopoliten auf der intergalaktischen Bühne von Thomas Harbach Umweltangepasste im frühen Perryversum von Senex Das Variable Genome Project – oder die Besiedelung der Lokalen Blase von Christina Hacker Fanszene: Gedanken zur PRFZ von Nils Hirseland Heimkehr zu den Göttern: Ad astra Erich von Däniken von Reinhard Habeck »Varynkor« – unser Rollenspiel von Dieter Reich Die PERRY RHODAN-Stammtische Sonstiges: Editorial / Rüsselmops von Reinhard Habeck Impressum

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier

10.

C. Hacker

Sol, Nr. 121, 01/2026, 31. Jhrg.: Das Magazin der Perry Rhodan-FanzentraleSOL (PRFZ) 121 01/2026 (2026), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ): 18–19

Abstract: Er ist der Neue in der Perry Rhodan-Redaktion. Seit einem Jahr arbeitet Adnan Turan für die größte Science Fiction-Serie der Welt. Wie er dorthin gwekommen ist, was er dort macht, und wie es ihm gefällt, haben wir ihn gefragt …

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Interview(s)->, Interview(s)->Turan, Adnan, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier

11.

T. Harbach

Sol, Nr. 121, 01/2026, 31. Jhrg.: Schwerpunkt: Umweltangepasste MenschenSOL (PRFZ) 121 01/2026 (2026), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ): 63–65

Abstract: Am Ende des 1981 erschienen Bildbandes „Zeitsplitter“ kündigte William Voltz eine Fortsetzung mit dem Titel „Raumsplitter“ an. Dazu ist es nicht mehr gekommen. Mehr als vierzig Jahre nach der Erstveröffentlichung haben sich Alfred Kelsner und Gerhard Börnsen an diese „Fortsetzung“ gemacht. …

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Bildband, Person->, Person->Börnsen, Gerhard, Person->Kelsner, Alfred, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.2} Bestand/Papier

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Abstract: Ausgehend vom Ruf mancher pädagogischer TheoretikerInnen nach mehr Utopie und utopischem Denken in der politischen Bildung und speziell der politischen Erwachsenenbildung, geht die vorliegende Arbeit mithilfe ausgewählter Literatur den Fragen nach, welches Verständnis von Bildung und politischer Erwachsenenbildung ein solcher Ruf voraussetzt und was mit diesem Ruf gemeint sein kann beziehungsweise welche Anknüpfungspunkte die Utopie für die politische Erwachsenenbildung bietet. Zunächst wird gezeigt, dass die Forderung nach mehr Utopie in einer Zielbestimmung von politischer Erwachsenenbildung wurzelt, die nicht in einer reinen Anpassungsleistung und dem bestmöglichen Zurechtkommen mit nicht zu hinterfragenden gesellschaftlichen Bedingungen aufgeht, sondern unter anderem den Wert von kritischer Auseinandersetzung, Emanzipation und gesellschaftsverändernden Ansprüchen unterstreicht. Auf dieser theoretischen Verortung aufbauend wird der mehrdeutige Utopiebegriff analysiert, um schließlich drei Potentiale der Utopie beziehungsweise utopischen Denkens, die anschlussfähig für die politische Erwachsenenbildung sein könnten, aufzuzeigen und aus unterschiedlichen Perspektiven zu erörtern: den Möglichkeitssinn, die Kritik und die Orientierung. …

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Masterarbeit, Bildung(en/s)->, Bildung(en/s)->Erwachsenen-, Denken->, Denken->utopisches, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

13.

B. Hub

Selbstentwurf: Das Architektenhaus von der Renaissance bis zur GegenwartMorphomata Band 38 (2018), Paderborn, D. Boschung, J. Jachmann (Hrsg.), Wilhelm Fink: 41–94

ISBN 978-3-7705-6281-7

Abstract: Der Künstler Antonio di Pietro Averlino, der sich selbst »Filarete« nannte, muss zu Enenkels Katalog von Autoren hinzugefügt werden als einer der ersten Renaissance Humanisten, der in formal wie inhaltlich höchst innovativer Art und Weise in Bild und Schrift, in Selbstporträt und Autobiographie, zugleich an einem Entwurf seiner selbst und an einem Entwurf eines neuen Berufsstandes arbeitete. …

Tags: Architektur->, Architektur->Haus/Häuser, Epoche(n)->, Epoche(n)->Renaissance, Geschicht(s/e/en)->, Person->, Person->Averlino, Antonio di Pietro (Filarete), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

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14.

Beiträge zur Kunstwissenschaft Band 100 (2021), München, M. Klein (Hrsg.), scaneg

ISBN 978-3-89235-100-9

Abstract: 1516 erschien UTOPIA von Thomas More, die erste humanistische Beschreibung einer idealen Gesellschaft und Beginn des Genres Sozialutopie. Bereits Jahrzehnte davor rückten in einigen Architekturtraktaten (z.B. von Alberti und Filarete) utopische Vorstellungen in den Vordergrund. Eine Vielzahl von Kunsthistorikern folgte einem Aufruf des Herausgebers, ihn beim Thema „Utopien“ mit einem eigenen Beitrag zu unterstützen. Als Ergebnis ist diese Schrift entstanden, die kunstwissenschaftlich fundierte Sammlung einer faktualen Realität über eine fiktive Welt

Tags: Persolnalities, Person->, Person->Averlino, Antonio di Pietro (Filarete), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {00.0} Gesucht

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15.

Stadtträume – Traumstädte: Tagungsband der 50. Jahrestagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung

Stadt in der Geschichte Band 47 (2024), Göttingen, R. Müller (Hrsg.), Vandenhoeck & Ruprecht

ISBN 978-3-647-31548-5

Abstract: Die Beiträge des Bands spannen einen weiten Bogen von Konzepten frühneuzeitlicher Ideal- und Planstädte bis zu Visionen von der Stadt der Zukunft. Sie beschäftigen sich u.a. mit Ideal- und Planstädten im deutschen Südwesten, mit der „kleinen Stadt“ im Umbruch zur Moderne, dem rechtlichen Rahmen der kommunalen Infrastrukturplanung im 19. Jahrhundert sowie dem urbanistischen Prestigeprojekt der DDR Halle-Neustadt. Das Spannungsfeld zwischen Globalisierung und der Betonung lokaler Identitäten, die Probleme sozialer Segregation sowie die Vision einer humanen Stadt, in der gesellschaftliche Funktionalität und individuelle Wünsche vereinbar werden, verweisen auf gegenwärtige und künftige Herausforderungen. …

Tags: Architektur->, Architektur->Stadt-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {00.0} Gesucht

16.

Gebaute Utopien: Zwischen frühneuzeitlicher Isealstadt und den architektur- und Stadtplanungen der ruissischen Avantgarde der 1920er Jahre

Stadtträume – Traumstädte: Tagungsband der 50. Jahrestagung des Südwestdeutschen Arbeitskreises für StadtgeschichtsforschungStadt in der Geschichte Band 47 (2024), Göttingen, R. Müller (Hrsg.), Vandenhoeck & Ruprecht: 15–36

ISBN 978-3-647-31548-5

Abstract: Bis Mitte der 1990er Jahre hatte die Utopieforschung weitgehend vernachlässigt, was im Zentrum der frühneuzeitlichen Entwürfe einer alternativen Gesellschaft steht, nämlich die an geometrischen Formen orientierte architektonische und stadtplanerische Gestaltung des fiktiven Raumes. Es ist kein Zufall, dass in der groß an- gelegten Bilanz der Utopieforschung, die Wilhelm Vosskamp 1982 herausgegeben hat1, ein Bericht über den Forschungsstand der Korrelation von Utopie und Stadt- planung bzw. Architektur fehlt, weil es eine solche Auseinandersetzung, die diesen Namen verdiente, zu diesem Zeitpunkt nicht gegeben hat. Dieses Forschungsdefizit ist unterdessen durch die beiden Studien von Sabine Rahmsdorf »Stadt und Architektur in der literarischen Utopie der frühen Neuzeit«2 aus dem Jahr 1999 und von Eva-Maria Seng »Stadt – Idee und Planung. Neue Ansätze im Städtebau des 16. und 17. Jahrhunderts«3, publiziert im Jahr 2003, weitgehend behoben. Doch bereits 1996 haben wir in der Zeitschrift für Geschichtswissenschaft die Umrisse eines Forschungsfeldes verdeutlicht, das das Thema »Architektur und Stadtplanung im utopischen Diskurs« von der Frühen Neuzeit bis zur russischen Avantgarde in der Frühphase des 20. Jahrhunderts erweiterte.4 Aus diesem Aufsatz ist der folgende Versuch hervorgegangen, Kontinuitätslinien der architektonischen und städtebaulichen Entwicklung innerhalb eines Zeitraumes von 400 Jahren aufzuzeigen, obwohl sich die sozio-politischen Rahmenbedingungen ihres Ursprungs radikal gewandelt haben. Um die Relevanz dieses Versuchs zu verdeutlichen, ist die folgende Strukturierung des Materials naheliegend. In Teil I wird es darauf ankommen, eine Art heuristisches Modell zu entwickeln, innerhalb dessen die spezifischen architektonischen und städtebaulichen Merkmale der Renaissance-Utopien zu einem konsistenten Szenario entwickelt werden. …

Tags: Architektur->, Architektur->Stadt-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {00.0} Gesucht

17.

R. Saage

Utopie kreativ, Nr. 118, Heft 8/2000Utopie kreativ 118 8/2000 (2000), Berlin, Förderverein Konkrete Utopien e.V. (Hrsg.), Förderverein Konkrete Utopien e.V.: 808–820

Abstract: Ursula K. Le Guins Planet der Habenichtse gehört zu den wenigen Büchern, denen gleich nach ihrem Erscheinen im Jahr 1975 der Rang eines »Klassikers« attestiert wurde. Abgesehen davon, daß sich die Autorin bereits seit Ende der sechziger Jahre durch zahlreiche Romane als führende Schriftstellerin auf dem Gebiet der Science-fiction-Literatur im englischen Sprachraum profiliert hatte, ermöglichten drei Gründe die erstaunliche »Karriere« ihres utopischen Entwurfs. Zunächst stellt dieses Buch einen überaus gelungenen »Übergang vom tendenziell konventionellen Science-fiction-Roman mit den Elementen der interstellaren Reise, der Raumschiffe, Roboter und Aliens zur ethische Probleme diskutierenden Utopie« dar, »in deren Mittelpunkt politische Ideen stehen«. …

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Utopie kreativ, Person->, Person->Le Guin, Ursula K., Roman(e)->, Roman(e)->Titel: Planet der Habenichtse, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

1.

SOL (PRFZ) 120 04/2025 (2025), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ)

Abstract: SOL-Info: Aus dem Sternenmeer die PERRY RHODAN-Romane 3325 bis 3333 von Alexandra Trinley Interview: Ein Interview mit KAI HIRDT von Christina Hacker PR-Background: Terranische Technik – »LEH-System« von Günter Puschmann PERRY RHODAN-Kartanin – Teil 2 von Daniela Hesse Aus dem Tagebuch eines Spätlesers – Teil 13 von Andreas Gruber PERRY RHODAN NEO: NEOisiert! – Gedanken zu PERRY RHODAN NEO Die Staffel »Imprint« – Teil 2 von Christina Hacker Story: Semitronischer Abgesang von Arndt Büssing Schwerpunkt: 30 JAHRE SOL-MAGAZIN Mausbiberreport: Gucky an Bord der SOL von Gerhard Huber Interview mit JÜRGEN MENGE von Christina Hacker Die Titelbilder des SOL-Magazins – eine visuelle Zeitreise von Gerhard Huber Statistisches zum SOL-Magazin von Leonhard Beyrle & Christina Hacker Fanszene: Gedanken zur PRFZ von Nils Hirseland Protokoll der ordentlichen Mitgliederversammlung 2025 Leserzuschriften von Hans Nüsken und Rainer Brunhofer Ein solides Planetenroman-Abenteuer von Thomas Harbach GarchingCon – Perrys Unterhosen … von Stefan Friedrich Eine Conbuch-Rezension von Sabine Seyfarth GarchingCon 13 – mein ZeitreiseCon von Gerhard Huber GarchingCon 13 – noch eine Wiederholung von Daniela Hesse Kugelraumer Marke Eigenbau – ein Baubericht von Gerhard Weinert Die PERRY RHODAN-Stammtische Sonstiges: Editorial / Rüsselmops von Reinhard Habeck Impressum

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier

2.

SOL (PRFZ) 119 03/2025 (2025), Rastatt, C. Hacker (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ)

Abstract: SOL-Info: Aus dem Sternenmeer die PERRY RHODAN-Romane 3313 bis 3324 von Alexandra Trinley Interview: Ein Interview mit Dr. Florian F. Marzin von Christina Hacker Ein Interview mit dem PERRY RHODAN-Marketing in Person von Sophia Rossnagel von Alexandra Trinley & Christina Hacker PR-Background: Aus dem Tagebuch eines Spätlesers – Teil 12 von Andreas Gruber Der »Ninja«-Stealth-Raumtorpedo der USO von Frank G. Gerigk & Andreas Weiß Die PERRY RHODAN Planetenromane 41/42 rezensiert von Thomas Harbach Terranische Technik – »Impulskanone« von Günter Puschmann PERRY RHODAN NEO: NEOisiert! – Gedanken zu PERRY RHODAN NEO Die Staffel »Imprint« – Teil 1 von Christina Hacker Story: Der Zehntausendjährige? von George W. Abbot Schwerpunkt: DIE KARTANIN Überlegungen zur Biologie der Kartanin von Frank G. Gerigk Das Volk der Kartanin im Bild von Gerhard Huber Dao bei NEO – Die Kartanin im NEOversum von Christina Hacker PERRY RHODAN-Kartanin / Teil 1 von Daniela Hesse Fanszene: Gedanken zur PRFZ von Nils Hirseland Rollenspiel in fantastischen Welten von Stefan Küppers Interview mit Markéta Klainerová von Nils Hirseland Die PERRY RHODAN-Stammtische Die SOL-Redaktion empfiehlt: »Die gestohlenen Jahrhunderte« von Florian F. Marzin Sonstiges: Editorial / Rüsselmops von Reinhard Habeck Rüsselmops von Reinhard Habeck Impressum

Tags: Fandom->, Fandom->Club(s)->, Fandom->Club(s)->PRFZ, Fandom->GE->Clubs->, Fandom->GE->Clubs->Perry Rhodan Fanzentrale (PRFZ), Fanzine(s)->, Fanzine(s)->SQL (PRFZ), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

3.

J.N. Hochfeldt

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 69–73

Abstract: in tugendhafter Ritter zieht, verstoßen wegen eines Komplotts, in die Ferne und erlebt dort allerlei Abenteuer. Er begegnet phantastischen Wesen, manche friedfertig, andere feindlich gesonnen, und bereist die prächtigsten Orte. Schließlich kehrt er in die Heimat zurück, wird von aller angeblichen Schuld freigesprochen, und kann sein altes Leben weiterführen. Was auch der Plot eines zeitgenössischen Fantasyromans sein könnte, stammt tatsächlich aus dem 12. Jahrhundert. Vermutlich um das Jahr 1180 schuf ein namentlich nicht bekannter Dichter in Schwaben mit dem »Herzog Ernst« einen der populärsten mittelalterlichen Versromane. Uns heute überliefert ist allerdings nicht diese originale Fassung, sondern eine, wenig später zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstandene Ausgabe, die in der Forschung als Version B bezeichnet wird. Wie viele Romane des hohen Mittelalters, beruht auch der »Herzog Ernst« auf einem historischen Kern, doch dazu später mehr. Zunächst möchte sich dieser Artikel auf die Spur jenes Ritters Ernst begeben und ihm tief in jene Gebiete folgen, die der mittelalterliche Mensch mit phantastischen Wesen und mächtigen Königreichen verband: den so genannten »Orient«. Ein eingeschränkter Horizont? Der mittelalterliche europäische Mensch sah die Welt deutlich anders als wir es heute tun. Das hat natürlich zum einen damit zu tun, dass der damalige Wissensstand hinsichtlich geographischer Begebenheiten ein ganz anderer war als heute. Wissen als solches war außerdem nicht ohne Weiteres allgemein zugänglich. Und auch die Kirche mischte lange Zeit kräftig mit, wenn es darum ging, das Weltbild ihrer Anhängerschaft zu prägen. Grundsätzlich war die Welt der meisten Menschen im mittelalterlichen Europa sehr viel kleiner als die unsere. Wenngleich es zahlreiche Fernhandelskontakte und Pilgerreisen in die entlegensten Gegenden der Erde gab, waren die meisten Menschen doch eng mit ihrer Heimat verbunden. …

Tags: Epoche(n)->Hellenismus, Epoche(n)->Mittelalter, Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Roman(e)->Titel: Herzog Ernst, Sekundär->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #44 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 5. Februar 2026

DStreng genommen sind Tondokumente keine Sekundärliteratur. Aber hier mache ich eine Ausnahme. So hat z.B. der Blog „Epochentrotter“ einige Tondokumente anzubieten, die die Themen der Bibliothek sehr gut begleiten und deshalb werden sie auch aufgenommen. Manchmal sind die Augen ja vom Lesen übermüdet und dann gibt’s noch die Alternative Ton – da kann man dann die Augen so schön ausruhen. Dazu noch eine Veröffentlichung zu Zukunftsforschung und spekulativer Literatur – ganz neu …

Hinweis: Die rot eingefärbten Titel sind Links, welche direkt zur Webseite des Anbieters und damit zum Download führen.…


Neuzugänge:

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1.

Epochentrotter

Epochentrotter (2021), Greven, Epochentrotter

Abstract: Das letzte Einhorn lebt zurückgezogen in einem idyllischen Wald – ein wunderschönes, scheues, magisches Wesen. Es ist in der Lage, Trauer zu empfinden, kennt jedoch weder Mitleid noch Liebe oder Verzweiflung. Ganz anders als das Geschöpf aus dem Fantasyroman von Peter S. Beagle (1982 verfilmt) beschreibt der Physiologus, eine frühchristliche Naturlehre, die schon ab dem 2. Jahrhundert überliefert ist, das Einhorn. Es ist ein kleines Tier, das dem Zicklein ähnelt, das mutig ist und die Freude liebt. Es kann nur mithilfe einer Jungfrau gefangen werden und schützt vor Gift. Diesem fantastischen Tierwesen sind wir in dieser Folge zusammen mit Florian von Forgotten Creatures durch die Epochen nachgejagt. Wir begeben uns dabei an die Ursprünge des Mythos in der Antike zurück, gehen biologischen Spuren und Augenzeugenberichten von Marco Polo und Aristoteles nach. Außerdem decken wir auf, was Leibnitz im Zwergenloch für Hinweise auf ein reales Einhorn fand, warum Luther an allem Schuld ist, was ein Einhorn mit Jesus gemeinsam hat und warum das Pummel-Einhorn gar nicht so weit vom monókeros weg ist, wie man zuerst denkt. …

Tags: (03.0) Podcast, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Einhorn, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.1} Bestand/Digital

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2.

Epochentrotter

Epochentrotter (2022), Greven, Epochentrotter

Abstract: Fuchur, Valerion, Tabaluga, Ohnezahn, Norbert, Saphira, Smaug, Hildegunst von Mythenmetz – mit diesen Namen verbinden wir dank der modernen Fantasyliteratur ganz unterschiedliche Vorstellungen von Drachen. Aber woher kommt dieses Wesen eigentlich und wie hat man sich Drachen in verschiedenen Epochen vorgestellt? Was symbolisieren sie in den Religionen und Mythologien unserer Geschichte? Wie hat sich das westliche Bild vom Drachen geformt und welche Stufen hat es durchlaufen? Gemeinsam mit Florian von Forgotten Creatures widmen wir uns in dieser Folge nun also nach dem Einhorn einem weiteren Fabelwesen, das jedoch gerade am Beginn der zoologischen Forschung recht reale Züge erhält. Taucht ein mit uns in die Tiefen der Vorstellungskraft und entdeckt mit uns Drachen, die an langhalsige Leoparden erinnern, mehrköpfige Ungeheuer, Wasserdrachen, schlangenartige Lindwürmer, feuerspeiende Höhlenbewohner und fledermausflügelige Riesenvertreter dieser mythischen, teils magisch aufgeladenen Wesen. Wir versprechen euch, Euer Blick auf Ohnezahn wird nie mehr derselbe sein …

Tags: (03.0) Podcast, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.1} Bestand/Digital

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3.

Epochentrotter

Epochentrotter (2023), Greven, Epochentrotter

Abstract: Der Basilisk ist heute vor allem ein aus Harry Potter und anderen Fantasy-Welten bekanntes Monster, das aber nur noch wenig mit seinem historischen Ursprung gemeinsam hat. Ein missverstandenes Fabelwesen also? Folgt uns auf eine spannende Reise durch die Epochen, in der wir die Geschichte des Basilisken genauer vorstellen. Dabei treffen wir auf alte Bekannte (Drachen!) und sehen, wie sich in der Gelehrtenwelt der Frühen Neuzeit bereits die modernen Wissenschaften entwickeln, während der zeitgenössische Volksglauben noch bunte Mythen zu Fabeltieren ersinnt. Für dieses Epochentrotten haben wir uns wieder Florian Schäfer von Forgotten Creatures eingeladen, der sich im Rahmen seines neuen Buchs mit allerlei Fabeltieren beschäftigt hat. …

Tags: (03.0) Podcast, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Basilisk(en), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.1} Bestand/Digital

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4.

Epochentrotter

Epochentrotter (2024), Greven

Abstract: Der Werwolf ist bekannt aus zahlreichen Fantasy- und Horrorfilmen. Seine Wurzeln reichen jedoch bis in die Antike und wie so häufig hat der historische Werwolf nur wenig mit seinem popkulturellen Vettern gemein. Gemeinsam mit dem Sagenexperten Florian Schäfer und der Historikerin Laura Glöckler besprechen wir die Kulturgeschichte des Gestaltwandlers und blicken dabei vor allem in die Frühe Neuzeit. Hier finden sich zahlreiche Prozesse gegen sogenannte Werwölfe und so stellen sich Fragen wie „Welchen Tatbestand warf man den Angeklagten konkret vor?“ und „Gab es Gemeinsamkeiten oder Unterschiede zu den zeitgleichen Hexenprozessen?“ …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Werwolf, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, \05.05 MP3-Datei, {04.1} Bestand/Digital

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5.

Epochentrotter

Epochentrotter (2026), Epochentrotter

Abstract: Ein langer, grauer Bart, magische Fähigkeiten und ein prophetischer Blick in die Zukunft – mit einem Wort: Merlin. Der Magier mit keltisch-walisischem Ursprung ist aus unserer heutigen Medienlandschaft nicht mehr wegzudenken. Egal ob als weiser Druide in einer Nebenrolle in einem Doctor Strange-Comic oder als junger Zauberlehrling mit eigener Serie, in Comics, Romanen, Film und Fernsehen taucht er immer wieder in unterschiedlicher Gestalt auf und ist doch stets als ‚Merlin‘ zu erkennen. Selbst die Indiana Jones-Romane machen vor Merlin nicht halt. Doch wo hat diese berühmte Figur eigentlich ihre Wurzeln? Und wie sah sie einst aus? Handelt es sich gar um eine historische Person, die schließlich zur Fantasygestalt wurde? Wir haben uns auf Merlins Spuren begeben und einiges zu Tage gefördert über den Propheten, den Zauberer, den Feldherrn und Berater der Tafelrunde. Taucht mit uns ein in die sagenhafte Welt um alte Bekannte wie König Artus, Vortigern und Morgan le Fae und erfahrt, warum schon das Hoch- und Spätmittelalter ein Faible für Prequels hatte. …

Tags: Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Merlin, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, \05.0 PDF-Datei->Hilfe, {04.1} Bestand/Digital

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6.

Epochentrotter

Epochentrotter (2020), Greven, Epochentrotter

Abstract: Kein König war gerechter, kein Ritter war edler. König Artus ist zusammen mit seinen Rittern der Tafelrunde der Inbegriff des höfischen Mittelalters. Doch was ist dran an jenem strahlenden Herrscher, der bis heute darauf wartet, nach Britannien zurückzukehren und die Nation abermals zu retten? Begleitet uns auf einem Ritt durch die Jahrhunderte, auf dem wir nicht nur das Frühmittelalter und die vermeintlich historischen Ursprünge von Artus besprechen, sondern auch seinen Aufstieg im Mittelalter zu größter Bekanntheit. Bis in die Gegenwart ist die Faszination ungebrochen, wie zahlreiche Filme, Bücher und Serien beweisen. Diesen werden wir uns aber an anderer Stelle noch ausführlicher widmen und hier lediglich anschneiden. …

Tags: Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Artus, Mythen->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, \05.0 PDF-Datei->Hilfe, {04.1} Bestand/Digital

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7.

Epochentrotter

Epochentrotter (2025), Greven, Epochentrotter

Abstract: Von den dunklen Schmieden der nordischen Mythologie über die listigen und oft widersprüchlichen Gestalten der höfischen Romane des Mittelalters bis hin zu den berühmten Zwergen bei den Brüdern Grimm und in Tolkiens Fantasywelten – wir folgen den Spuren dieser faszinierenden Wesen durch die Jahrhunderte. Gemeinsam mit Florian vom Projekt Forgotten Creatures werfen wir einen Blick auf die wechselvolle Motivgeschichte der Zwerge und entdecken, wie sich ihr Bild im Lauf der Zeit immer wieder gewandelt hat. …

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, \05.05 MP3-Datei, {04.1} Bestand/Digital

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8.

J. Grillmayr

Critical Futures 5 (2026), Bielefeld, Transcript

ISBN 978-3-8376-7885-7 978-3-8394-2682-1

Abstract: Was hat Science-Fiction mit der Zukunft zu tun? Und können literarische Spekulationen dabei helfen, systematisch über Zukünfte nachzudenken? Viele Science-Fiction-Erzählungen spielen in der Zukunft und werden bei Überlegungen über mögliche Entwicklungen als Beispiele herangezogen. Gleichzeitig schätzen Fans das Genre besonders für seine eigenartigen, exzentrischen und unwahrscheinlichen Weltentwürfe. Ausgehend von aktuellen Projekten, die Literatur und futurologische Szenario-Technik aktiv verschränken, beleuchtet Julia Grillmayr die gemeinsamen Ziele und Geschichten der Science-Fiction und Zukunftsforschung, blickt dabei aber auch auf das, was sie trennt und Science-Fiction als Kunstform einzigartig macht …

Tags: Literatur->, Literatur->Science Fiction, Literatur->Spekulative, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Zukunft(s)->, Zukunft(s)->-forschung, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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9.

Inklings Newsletter 2025/02 15 (2025), Reichshof, C. Kullmann, M. Wein (Hrsg.), Inklings-Gesellschaft e.V.

Abstract: Book Review: Eislotus: Wasser findet seinen Weg (von Liza Grimm) (Anna Miehe) TV Series Review: The Summer Hikaru Died (Julia Zogel) Book Review: Sunrise on the Reaping (von Suzanne Collins) (Francis Lena Franke‑Stuhlmüller) Book Review: Bury Our Bones in the Midnight Soil (von V. E. Schwab) (Clara Weinrauch) Book Review: Katabasis (von R. F. Kuang) (Merve Kehlbeck) Book Review: A Study in Remix: The Tainted Cup (von Robert Jackson Bennett) (Niklas Weber) Film Review: Jurassic World Rebirth: Back to the Dinosaur Islands (Melanie Melchior) Book Review: Träume im Horroruniversum (Das träumende Land von Manuel Otto Bendrin) (Armin Wallau)

Tags: Fandom->, Fandom->GE->, Fandom->GE->Verein(e)->, Fandom->GE->Verein(e)->Inklings-Gesellschaft e.V., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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Bibliotheca Universitas Phantastica #43 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 4. Februar 2026

MUnsterblichkeit ist ein großes Thema. Die „Dialoge“ von Stanislaw Lem z.B. gelten heute als Vorläufer moderner Debatten über Mind Uploading und künstliche Intelligenz. Die Phantastik, von Science Fiction bis Horror, bietet hier ein riesiges Feld an Schriften an. Wie die, die gestern in die Bibliothek eingingen. …


Neuzugänge:

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1.

Unsterblichkeit: Vom Mut zum Ende

Wissenschaft und Kunst 20 (2012), Heidelberg, D. Daphinoff, B. Hallensleben (Hrsg.), Universitätsverlag Winter

ISBN 978-3-8253-5992-8

Abstract: Es ist die Sterblichkeit, die das Nachdenken über die Unsterblichkeit provoziert und nährt, sei es im Sterben des Individuums oder im Untergang der Nation. Von Woody Allen ist der Ausspruch bezeugt: „I don’t want to achieve immortality through my work, I want to achieve it by not dying.“ In der Trotzhaltung des amerikanischen Filmemachers erfährt die Spannung zwischen Wunsch und Wirklichkeit, die der menschlichen Existenz eignet, eine zugespitzte Formulierung. Ist sie Ausdruck des unerschütterlichen Fortschrittsglaubens des modernen Menschen oder ein Beweis seiner zunehmenden Gottesferne? Ist sie nostalgische Sehnsucht oder Hybris? Ist ewiges Leben – oder auch ‚nur’ ein (zu) langes Leben – überhaupt wünschenswert? Auf solche und ähnliche Fragen versucht der Band mit Beiträgen von Fachleuten aus Philosophie, Theologie, Anthropologie, Geschichte, Germanistik, Romanistik und Anglistik mögliche Antworten zu finden. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Tod->, Unsterblichkeit, {04.0} Bestand/Papier

2.

Unsterblichkeit und die Erkundungen des Weltraums in Stephen Baxters Far Future-science Fiction-Roman „Ring“ (1994)
S. Herbe

Unsterblichkeit: Vom Mut zum EndeWissenschaft und Kunst 20 (2012), Heidelberg, D. Daphinoff, B. Hallensleben (Hrsg.), Universitätsverlag Winter: 173–184

ISBN 978-3-8253-5992-8

Tags: Person->, Person->Baxter, Stephen, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: Ring (Baxter, Stephan-1994), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Unsterblichkeit, Weltraum->, Weltraum->-erkundung, {04.2} Bestand/Papier+Digital

3.

Dialog über die Gehirntransplantation (1957)
S. Lem

Unsterblichkeit: Slawische Variationen (2021), Berlin, T. Petzer (Hrsg.), Mattes & Seitz: 496

ISBN 978-3-7518-0343-4

Abstract: In Stanisław Lems philosophischem Werk „Dialoge“ (1957) ist die Debatte über die Gehirntransplantation ein zentrales Gedankenexperiment zur Erforschung von Identität und Kybernetik. Der Kern des Dialogs lässt sich so zusammenfassen: Das Experiment: Lem entwirft ein Szenario, in dem ein Gehirn schrittweise durch künstliche Komponenten ersetzt wird oder in einen neuen Körper verpflanzt wird. Die zentrale Frage: Er untersucht, ab welchem Punkt die individuelle Identität verloren geht. Bleibt das „Ich“ erhalten, wenn die biologische Hardware (das Gehirn) gegen eine funktionell identische mechanische Kopie ausgetauscht wird? Kybernetische Sicht: Lem nutzt die damals junge Kybernetik, um zu argumentieren, dass das Bewusstsein nicht an eine spezifische Materie gebunden sein muss, sondern an die Informationsstruktur und die Prozesse. Kontinuität vs. Kopie: Er problematisiert das Paradoxon, dass eine perfekte Kopie Ihres Bewusstseins zwar behaupten würde, „Sie“ zu sein, Ihr ursprüngliches Bewusstsein aber dennoch erloschen sein könnte. Die „Dialoge“ gelten heute als Vorläufer moderner Debatten über Mind Uploading und künstliche Intelligenz. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Unsterblichkeit, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

4.

„But what a lovley curse!“: Due Unsterblichkeit des Vampirs als Seifenoper
R.J. Poole

Unsterblichkeit: Vom Mut zum EndeWissenschaft und Kunst 20 (2012), Heidelberg, D. Daphinoff, B. Hallensleben (Hrsg.), Universitätsverlag Winter: 185–206

ISBN 978-3-8253-5992-8

Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Seifenoper, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Horror, Tod->, Unsterblichkeit, {04.2} Bestand/Papier+Digital

5.

M. Treml

Bücher im Gespräch (2022), Berlin, Leibnitz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung

Abstract: In den gegenwärtig hitzig geführten Diskussionen um Trans- und Posthumanismus ist das Thema Unsterblichkeit geradezu allgegenwärtig. Im Vordergrund stehen dabei zumeist US-amerikanische und westeuropäische Autoren und Konzepte, slawischsprachige Perspektiven sind außerhalb von Fachkreisen kaum bekannt. Dabei gibt es in den Ländern der ehemaligen Sowjetunion, Mittel- sowie Südosteuropas seit Ende des 19. Jahrhunderts lebhafte Diskussionen und Versuche, das menschliche Leben potentiell unendlich zu entgrenzen. Die von Tatjana Petzer herausgegebene Anthologie zu »slawischen Variationen« der Unsterblichkeit stellt eine Auswahl dieser Positionen teils in deutscher Erstübersetzung vor, in deren Zusammenschau über Landes- und Disziplinengrenzen hinweg Gemeinsamkeiten und Verflechtungen sichtbar werden. Ist von Unsterblichkeit die Rede, sind metaphysische Überlegungen zum Nachleben häufig nicht weit. Die in der Anthologie versammelten Texte eint jedoch, dass sie Unsterblichkeit zuvorderst als physisches Phänomen betrachten, das mit den Mitteln der Naturwissenschaft erklärt bzw. erreicht werden kann. Biologen, Mediziner und Physiker, aber auch Schriftsteller und Publizisten entwickelten im Laufe des 20. Jahrhunderts verschiedene ›Unsterblichkeitstechniken‹, mit deren Hilfe sie den Tod zu überwinden hofften. Während der Physiker und Experimentalbiologe Porfiri Bachmetjew dabei auf die Anabiose, das Einfrieren des Organismus und sein Wiederauftauen bei günstigeren Bedingungen setzte, strebte die Kybernetik, im Band wissenschaftlich durch Tanju Kolew, in literarischer Form durch Stanisław Lem vertreten, eine Überwindung des biologischen Körpers mittels Informations- und Transplantationstechnik an. In den literarischen Entwürfen Stanislav Vinavers und Andrej Platonows wiederum soll die Elektrizität den Tod besiegen, wie es auch in Lenins Ausspruch »Kommunismus – das ist Sowjetmacht plus Elektrifizierung des Landes« anklingt. Neben der individuellen stand im sowjetischen Diskurs stets auch die soziale Unsterblichkeit des Kollektivs zur Debatte, die ihre Form in der mit der russischen Revolution plötzlich erreichbar scheinenden kommunistischen Zukunftsgesellschaft neuer Menschen finden sollte. Deutlich tritt hier insbesondere bei Platonow die Spannung zutage, die sich zwischen dem befreienden Potenzial der Unsterblichkeit und der unendlichen Arbeit auftut, die mit ihr einhergehen kann. Dem unsterblichen Körper droht jedoch nicht nur die unendliche Ausbeutung seiner Arbeitskraft, sondern auch unsägliche Langeweile, vom Immunologen Ilja Metschnikow auf den Begriff der Lebenssättigung gebracht. Juristische Probleme bleiben ebenso wenig aus: Gibt es eine Pflicht zu leben? Und wie steht es, ist der natürliche Tod einmal abgeschafft, um gegenwärtig umstrittene Fragen wie die von Suizid und Sterbehilfe? …

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

1.

Nachwort zu: Dialoge
S. Lem

DialogeEdition Suhrkamp (es) 1013 Neue Folge 13 (1980), Frankfurt/Main, Suhrkamp Verlag: 307–319

ISBN 978-3-518-11013-3

Tags: Person->Lem, Stanislaw, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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2.

Unsterblichkeit: Slawische Variationen

(2021), Berlin, T. Petzer (Hrsg.), Mattes & Seitz

ISBN 978-3-7518-0343-4

Abstract: Kann der Tod überwunden, der Mensch unsterblich werden? Erkenntnisse der natur- und lebenswissenschaftlichen Forschung seit der Moderne haben ein neues Bewusstsein für Sterblichkeit und Vergänglichkeit geschaffen sowie Ideen über die Verlängerung des Lebens und physische Unsterblichkeit auf den Prüfstand gestellt. Wegweisende Befunde und Entwürfe slawischer Autoren reihen sich nicht nur in zeitgenössische und aktuelle Diskussionen ein, sondern haben auch eigene Visionen und Technologien mit kulturspezifischer Signatur hervorgebracht. In den Entwicklungen experimenteller Disziplinen, etwa der medizinischen Kybernetik, Robotik und Quantenphysik, erkannten sie Möglichkeiten zur Entgrenzung des Lebens. Heute sind diese Positionen und Suchbewegungen in der Immortologie programmatisch verankert. Von Porfiri Bachmetjew bis Dimitri Itzkow, von Maxim Gorki bis Borislav Pekić haben eine beeindruckende Reihe slawischsprachiger Forscher, Visionäre und Schriftsteller ihre einzigartige, ebenso spekulative wie fruchtbare Perspektive auf das menschliche Leben und die Unsterblichkeit formuliert. …

Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Unsterblichkeit, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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3.

Dialoge
Stanislaw Lem

Edition Suhrkamp (es) 1013 Neue Folge 13 (1980), Frankfurt/Main, Suhrkamp Verlag

ISBN 978-3-518-11013-3

Abstract: In diesem Werk, das in einer Reihe steht mit seiner Summa Technologiae (1976) und Phantastik und Futurologie (1977), unternimmt Stanislaw Lem eine Neuschöpfung der sokratischen Dialoge, sokratischer Dialoge in einer Zeit, in der die traditionellen Themen der Philosophie, Theologie und Gesellschaftstheorie, vor allem unter dem Einfluß der Kybernetik, eine neue Darstellung erfahren. Die in der Zukunft liegenden Konsequenzen, die die weiter fortschreitende Konstruktion von Computern zeitigen werden – von einem eventuell möglichen ewigen Leben des Individuums bis zur Konstruktion neuer Gesellschaftsformationen – suchen diese Dialoge zu explorieren und zu bewerten.

Tags: Kybernetik->, Person->, Person->Lem, Stanislaw, Sokrates, Wissenschaft(s/en)->Kybernetik, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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Bibliotheca Universitas Phantastica #42 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 3. Februar 2026

DIn erster Linie war „Phantastisch!, Nr. 100“ Objekt der Begierde. Aber auch Rechtsfragen zu extraterrestrischen Besuchern und „Das Leben und Schreiben“, in Hardcover, von Stephen King gingen in die Bibliothek ein.  Diese erforderten auch Änderungen an den anderen Ausgaben-so what.

Hinweis: Die Bibliothek ist sehr gut mit Stichworten versorgt. In der Web-Version ist damit sehr gut eine Suche zu sehr differenzierten Themen möglich. Einen Versuch wäre es wert …
hier geht’s ins Repository


Neuzugänge:

1.

B. Frenz

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 58–61

Abstract: Ein Interview von Bernd Frenz Zunächst eine persönliche Frage, denn du lebst schon seit längerer Zeit in Stockholm. Was hat dich dazu bewogen, vom schönen Frankreich nach Schweden zu ziehen? …

Tags: Interview(s)->, Interview(s)->Runberg, Silvain, Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Person->, Person->Runberg, Silvain, Sekundär->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

2.

B. Frenz

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 56–57

Abstract: Der Autor Sylvain Runberg, Jahrgang 1971, veröffentlichte im Jahre 2004 sein erstes Comicalbum beim französischen Verlag Soleil. Seitdem hat er sich zu einem der produktivsten Szenaristen von franko-belgischen Comics entwickelt, und legt eine beachtliche inhaltliche Spannbreite an den Tag. Auf der einen Seite adaptierte er die MILLENIUM-Trilogie von Stieg Larsson und mehrere Romane des chinesischen Science-Fiction-Autoren Cixin Liu als Comicszenarien, auf der anderen Seite schrieb er auch ein albenlanges Abenteuer für den Barbaren CONAN. Obwohl Runberg auch schon moderne Thriller verfasst hat, widmet er sich in seinen eigenen Stoffen am liebsten allen erdenklichen Spielarten der Phantastik. Ob Science Fiction, Fantasy oder Horror, der Großteil seiner deutschen Alben ist im Programm des SPLITTER-Verlages zu finden, seine Beiträge zur Fantasyserie MIC MAC ADAM erschienen dagegen im Magazin ZACK. …

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Person->, Person->Runberg, Silvain, Sekundär->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

3.

J.N. Hochfeldt

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 69–73

Abstract: in tugendhafter Ritter zieht, verstoßen wegen eines Komplotts, in die Ferne und erlebt dort allerlei Abenteuer. Er begegnet phantastischen Wesen, manche friedfertig, andere feindlich gesonnen, und bereist die prächtigsten Orte. Schließlich kehrt er in die Heimat zurück, wird von aller angeblichen Schuld freigesprochen, und kann sein altes Leben weiterführen. Was auch der Plot eines zeitgenössischen Fantasyromans sein könnte, stammt tatsächlich aus dem 12. Jahrhundert. Vermutlich um das Jahr 1180 schuf ein namentlich nicht bekannter Dichter in Schwaben mit dem »Herzog Ernst« einen der populärsten mittelalterlichen Versromane. Uns heute überliefert ist allerdings nicht diese originale Fassung, sondern eine, wenig später zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstandene Ausgabe, die in der Forschung als Version B bezeichnet wird. Wie viele Romane des hohen Mittelalters, beruht auch der »Herzog Ernst« auf einem historischen Kern, doch dazu später mehr. Zunächst möchte sich dieser Artikel auf die Spur jenes Ritters Ernst begeben und ihm tief in jene Gebiete folgen, die der mittelalterliche Mensch mit phantastischen Wesen und mächtigen Königreichen verband: den so genannten »Orient«. Ein eingeschränkter Horizont? Der mittelalterliche europäische Mensch sah die Welt deutlich anders als wir es heute tun. Das hat natürlich zum einen damit zu tun, dass der damalige Wissensstand hinsichtlich geographischer Begebenheiten ein ganz anderer war als heute. Wissen als solches war außerdem nicht ohne Weiteres allgemein zugänglich. Und auch die Kirche mischte lange Zeit kräftig mit, wenn es darum ging, das Weltbild ihrer Anhängerschaft zu prägen. Grundsätzlich war die Welt der meisten Menschen im mittelalterlichen Europa sehr viel kleiner als die unsere. Wenngleich es zahlreiche Fernhandelskontakte und Pilgerreisen in die entlegensten Gegenden der Erde gab, waren die meisten Menschen doch eng mit ihrer Heimat verbunden. …

Tags: Epoche(n)->Mittelalter, Epoche->Hellenismus, Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Roman(e)->Titel: Herzog Ernst, Sekundär->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

4.

M. Hofmann

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 50–54

Abstract: Wer ist der beste SF-Autor bzw. die beste SF-Autorin aller Zeiten? In Umfragen kristallisieren sich oft drei Namen heraus. Das sind in der Regel die mit den höchsten Auflagen, dem größten Bekanntheitsgrad und damit automatisch die erfolgreichsten SF-Schriftsteller: Isaac Asimov, Robert A. Heinlein und Arthur C. Clarke. Aber sind sie wirklich die Besten? Auf der Webseite Discover Sci-Fi, die laut eigenen Angaben von einer Gruppe von SF-Bestsellerautoren gegründet wurde, um eine Community rund um ihr Lieblingsgenre zum Schreiben und Lesen aufzubauen, habe ich eine Top-Ten-Liste der »Besten« gefunden, die ebenfalls von den Großen Drei angeführt wird. Immerhin Platz 10 belegt Frederik Pohl, ein Autor, der zu Lebzeiten großen Einfluss innerhalb der Branche hatte, aber in den 2020er Jahren zunehmend in Vergessenheit geraten ist. Höchste Zeit, ihn zum Thema meiner »Streifzüge« zu machen. Rechtzeitig zur einhundertsten Jubiläumsausgabe der phantastisch! kommt eine neue Folge. Aus privaten Gründen hatte ich der Kolumne eine Pause verordnet. Das Thema für die neue Folge hatte ich jedoch bereits vor über einem Jahr festgelegt. Es sollte ein Buch von Frederik Pohl sein, einem Autor, der zeitlebens sehr aktiv in der Szene war und den ich als Chairman des FreiCon 1995 fast als Ehrengast in Freiburg hätte begrüßen können, wenn der damals 75-jährige nicht Probleme mit der Lunge bekommen hätte und von seinem Arzt für Interkontinentalflüge »gesperrt« worden wäre. Pohl war bis ins hohe Alter schreibend aktiv. Sein letzter Roman erschien 2011, als er das fast schon biblische Alter von 91 Jahren erreicht hatte: »All the Lives He Led« ist, wie einige andere Werke aus seiner Feder, bislang nicht auf Deutsch erschienen. Wahrscheinlich ist das für die deutschen Leser kein Verlust, denn der Roman fiel bei der kontemporären US-Kritik eher durch und scheint definitiv nur für Pohl-Fans und -Komplettisten …

Tags: Literatur->, Literatur->Science Fiction, Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Sekundär->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

5.

H. Illmer

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 63–68

Abstract: Die gar nicht so geheime Geschichte der deutschen Science-Fiction-Magazine erzählt Horst Illmer Vor einhundert Jahren nahm ein literarisches Genre Gestalt an, dass heute unter dem Namen »Science Fiction« Epoche macht. Nicht nur die Gegenwartsliteratur, unsere gesamte Realität scheint sich den in wissenschaftlich-phantastischen Geschichten erzählten Phänomenen geradezu »an den Hals« zu werfen. Das Magazin phantastisch!, dessen 100. Ausgabe Sie gerade in Händen halten (oder mittels Wischbewegungen über einen Bildschirm bewegen), begleitet diesen Siegeszug der phantastischen Literatur in ihren Ausprägungen Science Fiction, Fantasy und Horror inzwischen auch schon seit mehr als 25 Jahren. Allerdings stehen auch wir nicht am Beginn dieser medialen Literaturbegleitung, sondern eher auf den Schultern unserer Vorgänger. Welche diese waren, wo ihre Wurzeln lagen, was mit ihnen geschah – das möchte ich im Folgenden näher in Augenschein nehmen. Dazu werde ich kurz auf den April 1926 eingehen, in dem Hugo Gernsback seine Vorstellungen der Zukunft in Form eines neuen Magazins auf den Markt brachte. Dann blicken wir in die Historie unterhaltungsliterarischer Publikationen und machen dann einen Sprung in das Nachkriegsdeutschland des Jahres 1955. Aber lesen Sie selbst. Im April 1926 veröffentlichte der aus Luxemburg stammende Erfinder, Radiomacher, Magazinherausgeber und Schriftsteller Hugo Gernsback (1884–1967) die erste Ausgabe von Amazing Stories, einem Kurzgeschichtenmagazin, in dem er sich vor allem einer neuen Art von Genreliteratur widmen wollte, …

Tags: Jubiläum->, Jubiläum->100 Jahre, Magazin(e)->, Magazin(e)->Amazing Stories, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Sekundär->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

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6.

Das Leben und das Schreiben
S. King

(2025), München, Heyne

ISBN 978-3-453-44297-9

Abstract: »Wenn Sie Schriftsteller werden wollen, müssen Sie vor allem zweierlei tun: Viel lesen und viel schreiben. Um diese beiden Dinge kommen Sie nicht herum, nicht dass ich wüsste.« Stephen King Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren – Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftstellerinnen und Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur. …

Tags: Person->, Person->King, Stephen, Schreib(en)->, Schrift(en)->, Schrift(en)->-steller, {00.0} Gesucht

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7.

Rechtsfragen beim Kontakt mit Extraterrestrischen: Völkerrecht, Wirtschaft und Politik – ein Gedankenmodell
Klaus Stähle

(2024), Berlin, BWV Berliner Wissenschafts-Verlag

Abstract: Gibt es einen Kontakt mit Außerirdischen mit relevantem Informationsaustausch, hat dies erhebliche Auswirkungen auf all unsere irdischen Verhältnisse – ökonomisch, naturwissenschaftlich, medizinisch, kulturell, psychologisch und religiös. Die Menschheit sucht nach außerirdischem intelligenten Leben (SETI). Sie versucht die Unidentified Aerial Phenomena (UAPs) aufzuklären. Da sollte es auch für Juristen höchste Zeit sein, sich relevanten Fragen zu stellen. Welchem Völkerrechtssubjekt werden wir begegnen? Inwieweit kann unser internationales Recht normativ auch für Außerirdische gelten? Welche Rechtslage gilt bei kriegerischer oder friedlich-wohlwollender Intervention durch Außerirdische? Wie kann man die sogenannten Entführungsphänomene rechtlich einordnen? Ist die Erde ein Kondominium oder ein Protektorat? Sind wir die Entdeckten, wird die Beziehung ungleich verlaufen. Ein verbindlicher Rechtsrahmen schützt den Schwächeren. Höchste Zeit, nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Institutionen darauf vorzubereiten.

Tags: Alien(s)->, Außer->-irdisch(e/r)->, Politik->, Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Recht(e/s)->Völker-, Wirtschaft, [01] zur Bearbeitung, {01.0} Bestellt/angefordert

8.

A. Nym

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 26–33

Abstract: Im Jahr 2009 erschien in der phantastisch! Nr. 33 bereits ein Interview mit dem in den USA tätigen Produktionsdesigner und Concept Artist Oliver Scholl – Grund genug, anlässlich der 100. Ausgabe Nachschub zu liefern. Hier also das längst überfällige Update mit dem grundsympathischen und bescheidenen Schwaben, inklusive teils erstmals veröffentlichter Bilder aus seinem Schaffen …

Tags: Interview(s)->, Interview(s)->Scholl, Oliver, Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Person->, Person->Scholl, Oliver, Sekundär->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

9.

R. Schäfer

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 42–48

Abstract: Die Medizin war schon immer eine Disziplin, die sich irgendwo zwischen Wunder und Wissenschaft bewegt hat. Was gestern noch undenkbar war, gehörte wenige Jahre später bereits zum Alltag in Arztpraxen und Kliniken. Und was uns in diesen Tagen noch als ferne Zukunftsmusik erscheint, existiert oft schon als Blaupause in Datenbanken oder steht als Prototyp in Entwicklungs- und Testlaboren. Oft genug beginnt alles mit einer Geschichte. Mit einem Arzt an Bord eines Raumschiffs, der Krankheiten oder Verletzungen sekundenschnell mit einem Handscanner diagnostiziert und berührungsfrei mittels eines fingergroßen Sensors heilt. In einem Labor, in dem in wenigen Minuten maßgeschneiderte Organe aus neutralen Gewebekulturen wachsen. Oder mit einer Künstlichen Intelligenz, die in der Lage ist, nach einem Körperscan die verbleibende Lebensspanne eines Patienten tagesgenau zu berechnen. In der Science Fiction gab es solche und ähnliche Visionen schon sehr früh – als Spannungsträger, Gedankenexperiment, als Versprechen und Mahnung, als mehr oder weniger gewagtes Spiel mit anscheinend unbegrenzten Möglichkeiten. Doch die Realität holt immer schneller auf. Was im letzten Jahrhundert noch literarische Spekulation war, ist heute medizinischer Alltag oder doch zumindest Gegenstand klinischer Studien oder realistisches Ziel von Start-up-Unternehmen – inklusive Nanobot-Therapien, KI-Diagnosen und ambulanten Eingriffe …

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Medizin->, Medizin->utopisch, Sekundär->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Zukunft(s)->, Zukunft(s)->-medizin, {04.1} Bestand/Digital

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10.

Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media

Abstract: Interviews OLIVER SCHOLL: Vom Buch zum Bild: Die phantastischen Welten des Production Designers Von Alexander Nym SYLVAIN RUNBERG: Der multimediale Autor und seine Projekte Von Bernd Frenz Bücher, Autoren & mehr RÜDIGER VAAS: Kosmischer Codex? SONJA STÖHR: Phantastisches Lesefutter für jedes Alter – Neue Kinder- und Jugendbücher RÜDIGER SCHÄFER: Die Medizin der Zukunft MATTHIAS HOFMANN: Streifzüge durch die Welt der literarischen Science Fiction JAN NIKLAS HOCHFELDT: Von Weltwundern in Westeros und römischen Werwölfen BERND FRENZ: Weit mehr als CAPTAIN FUTURE HORST ILLMER: Erstaunlich! 100 Jahre Science Fiction – Teil 1 JAN NIKLAS HOCHFELDT: »Herzog Ernst« HORST ILLMER: Ein fingerschmeichelnder Augenschmaus

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Sekundär->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

11.

R. Vaas

Phantastisch!, 26. Jhrg., 2026, Nr. 100, Ausgabe 2026/1Phantastisch! 100 (2026), Frankfurt, S. Thoms, J. Redeleff (Hrsg.), Calliope Media: 34–37

Abstract: Existieren doch keine anderen Zivilisationen in der Galaxis? Oder meiden sie uns und haben womöglich ein Embargo über die Erde verhängt? Es mag kurios klingen, aber inzwischen denken darüber auch Juristen nach, und auch über die bei einem Kontakt mit ETs entstehenden Rechtsfragen. Dabei hat bislang noch kein einziges der sprichwörtlichen grünen (oder grauen) Männchen gegen ein Parkverbot verstoßen. Zumindest liegt keine polizeiliche Anzeige vor. Doch es geht hier nicht um Realsatire, zumal wir gar nicht genau wissen, welche Realität uns umgibt. Die mutmaßliche Existenz Außerirdischer ist nicht nur ein naturwissenschaftliches Thema, sondern hat auch soziale Dimensionen – ethische und juristische Fragen, Folgen und Probleme eingeschlossen. Hierzu zählen erstens die Rahmenbedingungen von SETI. Wie darf, soll oder muss man beispielsweise nach einer Entdeckung oder einem Kontakt verfahren? Zweitens geht es um das menschliche Verhalten gegenüber ETs. Und drittens stellt sich die Frage nach den Rechtsbeziehungen zu – und zwischen – extraterrestrischen Individuen beziehungsweise Zivilisationen insgesamt. …

Tags: Alien(s)->, Magazin(e)->, Magazin(e)->phantastisch! (Callliope)), Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Sekundär->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

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1.

Im Jahrzehnt der Großen Brüder: Orwells 1984 aktueller denn je Vom Alptraum zur Realität
Gerd E. Hoffmann

(1982), Frankfurt, Fischer

ISBN 978-3-596-24256-6

Abstract: Hoffmann zeichnet ein düsteres Bild unserer von den „Großen Brüdern“ beherrschten Welt, wobei weite Teile des Buches auf die Bundes republik abzielen. Themen sind unter anderem: Volkszählung, Bildschirmtext, Computer. Frie- densbewegung. Bei alledem wirkt die Gleich setzung von Orwellschem Schrecken mit den heutigen Verhältnissen in West und Ost keineswegs überzogen.

Tags: Person->, Person->Orwell, George, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

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2.

Das Leben und das Schreiben: Memoiren
S. King

(2011), München, Heyne

ISBN 3-453-43574-5

Abstract: „Warum sollte gerade ich von der Arbeit des Schriftstellers berichten? Wieso war gerade ich der Ansicht, etwas Sinnvolles darüber zu sagen zu haben?“ Diese Fragen stellt sich Stephen King im ersten – von drei – Vorwörtern seines neuen Buches. Nach kurzem Hin-und-Her erklärt er: „Dieses Buch ist ein Versuch, kurz und bündig darzulegen, wie ich zu dieser Kunst kam, was ich inzwischen über sie weiß und wie sie gefertigt wird.“ Dieser Aufgabe stellt er sich in zwei Teilen, dem „Lebenslauf“ und dem „Werkzeugkasten“. Über Stephen Kings Leben ist viel geschrieben worden, doch es überrascht, dass der offenste und schonungsloseste Bericht ausgerechnet von ihm selbst kommt. Er erzählt freimütig von seiner Kindheit und Jugend, seinen ersten Schreibversuchen und dem langersehnten Erfolg. Der Weg zum Bestsellerautor war schwierig, daran lässt King keine Zweifel, aber auch das Leben als Superstar hat seinen Preis. Über Alkohol und Drogen, über seinen überdimensionalen Schreibtisch und die Auseinandersetzungen mit seiner FrauTabitha legt er Rechenschaft ab. Heute lebt er sehr zurückgezogen ER – und spendet viel Geld an Bibliotheken und Krankenhäuser. Der zweite Teil handelt vom eigentlichen Thema des Buches, dem Schreiben selbst (das Original trägt den Titel On Writing). Darin erläutert er, wie er selbst sein Handwerk ausübt, vergleicht dies mit der Arbeitsweise anderer Autoren, gibt Ratschläge, worauf angehende Schriftsteller achten und was sie vermeiden sollen. Er geht sehr detailliert vor, und immer wieder wundert man sich, dass sein Credo lautet: kurz fassen. Schließlich haben seine Bücher selten unter 500 Seiten. Mit Danse Macabre hat Stephen King 1981 einen Ausblick auf die ihn umgebende Welt der Horrorliteratur und der Horrorfilme gegeben. In Das Leben und das Schreiben gestattet er uns einen Einblick in seine private Welt. Beide Bücher sind über die Maßen spannend und lehrreich. Wirklich herausragend werden sie allerdings durch eine Eigenschaft, die auch die meisten seiner Romane auszeichnet: sie gehen uns nahe. Ein größeres Kompliment kann man einem Schriftsteller kaum machen. …

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3.

Das Leben und das Schreiben
S. King

(2000), Ullstein

ISBN 3-550-07143-4

Abstract: »Wenn Sie Schriftsteller werden wollen, müssen Sie vor allem zweierlei tun: Viel lesen und viel schreiben. Um diese beiden Dinge kommen Sie nicht herum, nicht dass ich wüsste.« Stephen King Während der Genesung nach einem schweren Unfall schreibt Stephen King seine Memoiren – Leben und Schreiben sind eins. Ein unverzichtbarer Ratgeber für alle angehenden Schriftstellerinnen und Schriftsteller und eine Fundgrube für alle, die mehr über den König des Horror-Genres erfahren wollen. Ein kluges und gleichzeitig packendes Buch über gelebte Literatur. …

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4.

Rechtsfragen beim Kontakt mit Extraterrestrischen: Völkerrecht, Wirtschaft und Politik – ein Gedankenmodell
K. Stähle

(2022), Berlin, BWV Berliner Wissenschafts-Verlag

Abstract: Gibt es einen Kontakt mit Außerirdischen mit relevantem Informationsaustausch, hat dies erhebliche Auswirkungen auf all unsere irdischen Verhältnisse – ökonomisch, naturwissenschaftlich, medizinisch, kulturell, psychologisch und religiös. Die Menschheit sucht nach außerirdischem intelligenten Leben (SETI). Sie versucht die Unidentified Aerial Phenomena (UAPs) aufzuklären. Da sollte es auch für Juristen höchste Zeit sein, sich relevanten Fragen zu stellen. Welchem Völkerrechtssubjekt werden wir begegnen? Inwieweit kann unser internationales Recht normativ auch für Außerirdische gelten? Welche Rechtslage gilt bei kriegerischer oder friedlich-wohlwollender Intervention durch Außerirdische? Wie kann man die sogenannten Entführungsphänomene rechtlich einordnen? Ist die Erde ein Kondominium oder ein Protektorat? Sind wir die Entdeckten, wird die Beziehung ungleich verlaufen. Ein verbindlicher Rechtsrahmen schützt den Schwächeren. Höchste Zeit, nicht nur unser Recht, sondern auch unsere Institutionen darauf vorzubereiten.

Tags: Alien(s)->, Außer->-irdisch(e/r)->, Politik->, Recht(e/s)->, Recht(e/s)->-fragen, Recht(e/s)->Völker-, Wirtschaft, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {01.0} Bestellt/angefordert

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