Jetzt waren wieder einmal Einführung, Vor- und Nachwörter auf der To-Do-Liste. Eine Einführung von Roger Zelazny fand ich in Farmers „Lord der Sterne“, Knaur 1980. Da hätten wir bei Farmer auch in „Die Götter der Flußwelt“ zwei gleichlautende Vorwörter von Himself in Ausgaben von Heyne 1987 und Piper 2008, das Nachwort steht nur bei Heyne im Buch. Dazu die Einleitung für „Helden.Heroes.Heros: Faszinosum Antiheld“. „Metropolen“ ist als begleitende Literatur in die Bibliothek gerutscht – interessant! Die „Weltenentwürfe in Literatur und Medien“ war zwar schon länger im Bestand, wurde aber erst jetzt vollständig erfasst. /1I….’&
Neuzugänge:
1.
A.-C. Bolay und A. Schlüter
Helden.Heroes.Heros: Faszinosum Antiheld:E.Journal zu Kulturen des HeroischenSonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ 3.1 (2015) (2015), A.-C. Bolay, A. Schlüter (Hrsg.), Universität Freiburg: 5–8
Tags: Held(en)->, Held(en)->Anti-, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital
2.
Die Götter der Flußwelt: 5. Band des Flußwelt-Zyklus: Science-Fiction-Roman
P.J. Farmer
Heyne (06), Sciece Fiction & Fantasy 4256 (1987), Heyne
ISBN 978-3-453-31237-1
Abstract: Der Abenteurer Richard Burton und seine Gefährten sind am Ziel: Sie haben den Polturm erreicht, das ehemalige Machtzentrum der fremdartigen Ethiker. Von nun an regieren die Menschen über die Flusswelt. Aber dann fällt ihr Verbündeter, der sich von den unheimlichen Ethikern losgesagt hat, einem Attentat zum Opfer. Sind Burton und seine Gefährten doch nicht allein im Machtzentrum der Ethiker? Ziehen die Fremden noch immer die Fäden? Die Jagd nach einem gesichtslosen Killer in dem riesigen Turm entscheidet über das Schicksal der Flusswelt …
Tags: Gott/Götter->, Person->, Person->Farmer, Philip José, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden
3.
Vorwort des Verfassers
P.J. Farmer
Die Götter der Flußwelt: 5. Ban des Flußwelt-Zyklus: Science-Fiction-RomanHeyne (06), Sciece Fiction & Fantasy 4256 (1987), Heyne: 7–8
ISBN 978-3-453-31237-1
Abstract: Farmer erklärt, warum er einen fünften Band schrieb, obwohl der vierte Teil (Das magische Labyrinth) die Serie eigentlich abschließen sollte. Er geht auf die lange Entstehungszeit des Zyklus ein (das erste Manuskript entstand bereits 1953) und wie sich die Welt über Jahrzehnte in seinem Kopf geformt hat. Farmer thematisiert oft seine eigene Rolle als „Schöpfer“ dieser Welt, was gut zum Thema des Buches passt, in dem die Protagonisten selbst göttliche Macht über die Auferstehungsmaschine erhalten. In Fankreisen und Rezensionen wird das Vorwort (und oft auch das erklärende Nachwort) unterschiedlich aufgenommen: Positiv: Leser schätzen die Transparenz des Autors. Es hilft, die komplexe Historie der Buchreihe zu verstehen und ordnet die teils sprunghafte Handlung des fünften Bandes besser ein. Kritisch: Manche Kritiker sehen darin den Beleg, dass Farmer die Serie künstlich in die Länge gezogen hat. Die Erklärungen werden gelegentlich als notwendig empfunden, weil der Roman selbst viele logische Fragen offenlässt oder „Retcons“ (nachträgliche Änderungen der Fakten) vornimmt. …
Tags: Gott/Götter->, Person->, Person->Farmer, Philip José, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Vorwort, {04.1} Bestand/Digital
4.
Nachwort
P.J. Farmer
Die Götter der Flußwelt: 5. Band des Flußwelt-Zyklus: Science-Fiction-RomanHeyne (06), Sciece Fiction & Fantasy 4256 (1987), Heyne: 394–399
ISBN 978-3-453-31237-1
Abstract: Das Nachwort (oder der abschließende Teil des Buches) von „Die Götter der Flusswelt“ dient als endgültiger Abschluss des Flusswelt-Zyklus. Es fasst die zentralen philosophischen und technischen Rätsel der Serie zusammen. Es wird endgültig geklärt, wer die „Ethischen“ (die Erbauer der Flusswelt) waren und was ihr wahres Ziel war: eine Art galaktische „Auslese“ zur spirituellen Vervollkommnung der Menschheit. Das Nachwort beschreibt, was aus Richard Francis Burton und den anderen Überlebenden wird, nachdem sie die Kontrolle über den Turm übernommen haben. Es wird enthüllt, dass die Reise in die Unsterblichkeit oder in eine höhere Daseinsform (das „Satori“) für jeden Einzelnen individuell verläuft. Farmer gibt letzte Details zur Funktionsweise der Wollaston-Maschinen und der Speicherung der Seelen (Sematas) preis. Die Reaktionen auf den Abschluss sind gespalten: Positiv: Viele Leser empfinden das Ende als befriedigend, da es die metaphysischen Fragen (Was kommt nach dem Tod? Können Menschen sich ändern?) konsequent zu Ende führt. Es bietet den dringend benötigten „Abschluss“, den der vierte Band schuldig blieb. Kritiker bemängeln oft, dass die Auflösung zu technokratisch oder trocken ausfällt. Die „Entzauberung“ des Mysteriums durch detaillierte Erklärungen im Nachwort nimmt der Serie für manche den ursprünglichen Reiz des Unbekannten. Da Farmer das Buch Jahre nach dem eigentlich geplanten Ende schrieb, wirkt das Nachwort manchmal wie eine nachträgliche Korrektur, um logische Lücken der Vorgängerbände zu schließen. …
Tags: Gott/Götter->, Nachwort, Person->, Person->Farmer, Philip José, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital
5.
Lord der Sterne: Fantasy-Roman
P.J. Farmer
(1980), Droemer-Knaur
ISBN 978-3-426-05723-0
Abstract: Wolff, auch Jadawin genannt, gehört zu der dekadenten Rasse der Lords, den Meistern der Dimensionen und Schöpfern von Universen. Den Großteil ihrer Zeit verbringen sie damit, einander zu bekriegen oder in Fallen zu locken. Wolff allerdings hat sich seit seiner Gefangenschaft auf der Erde geändert. Während ihn jedoch die Intrigenspiele seiner Verwandten beschäftigen, wird sein Universum von den Schwarzen Schellern angegriffen, jenen künstlichen Intelligenzen, die in der Lage sind, menschliche Körper anzunehmen. Das Schicksal der Welt der vielen Ebenen, letztlich also auch das Schicksal aller Menschen und aller Lords, ruht auf den Schultern von Wolffs Freund Kickaha. Der aber erkennt lange Zeit nicht das Ausmaß der Gefahr und wird zudem von seinen Feinden erbarmungslos gejagt. Als er in Wolffs Schwester Anana eine Verbündete findet und den Kampf aufnimmt, scheint es bereits zu spät zu sein… HUGO-Preisträger Philip Jose Farmer, 1918 in den USA geboren, gilt als Meister farbiger Science-Fiction-Abenteuer. Sein Roman »Die Liebenden« (Knaur Science Fiction Bd. 5703) ist sein bekanntestes Werk und gilt als Klassiker dieses Genres. »Lord der Sterne« ist nach »Meister der Dimensionen« (Knaur Science Fiction Fantasy Bd. 5715) und »Welten wie Sand« (Knaur Science Fiction Fantasy Bd. 5718) der dritte Roman seiner »World of Tiers«-Serie. Die Meinungen zu diesem Klassiker der Science-Fantasy gehen weit auseinander: Positiv: Fans loben das hohe Tempo und die schier endlose Fantasie Farmers bei der Gestaltung bizarrer Welten und Kreaturen. Er gilt als Meister der „ideenreichen Abenteuer-SF“. Negativ: Kritiker bemängeln den oft veralteten Schreibstil (Pulp-Stil der 60er/70er Jahre). Die Charaktere werden teils als eindimensional und die Rollenbilder als sexistisch empfunden. Zudem wird die Logik der Dimensionstore manchmal als inkonsistent kritisiert. …
Tags: Person->, Person->Farmer, Philip José, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden
6.
Der Flusswelt-Zyklus: 5. Die Götter der Flusswelt
P.J. Farmer
Piper Taschenbuch 6661 (2008), Piper
ISBN 978-3-492-26661-1
Abstract: Der Abenteurer Richard Burton und seine Gefährten sind am Ziel: Sie haben den Polturm erreicht, das ehemalige Machtzentrum der fremdartigen Ethiker. Von nun an regieren die Menschen über die Flusswelt. Aber dann fällt ihr Verbündeter, der sich von den unheimlichen Ethikern losgesagt hat, einem Attentat zum Opfer. Sind Burton und seine Gefährten doch nicht allein im Machtzentrum der Ethiker? Ziehen die Fremden noch immer die Fäden? Die Jagd nach einem gesichtslosen Killer in dem riesigen Turm entscheidet über das Schicksal der Flusswelt … Der Abschluss des großen Flusswelt-Zyklus, endlich vollständig neu überarbeitet und mit bislang unveröffentlichtem Bonusmaterial. …
7.
Metropolen: die Weltgeschichte der Menschheit in den Städten
B. Wilson
(2022), Fischer
ISBN 978-3-10-397370-9
Abstract: Wie kommt es, dass heute die Hälfte der Menschheit in Städten lebt? Der Historiker Ben Wilson spannt einen faszinierenden Bogen von der Urzeit in die Zukunft, um diese Frage zu beantworten. Seine Reise beginnt 4.000 v. Chr. in Uruk, verläuft über die Zentren der antiken Welt Babylon, Athen und Rom, führt u.a. über Bagdad und Lübeck nach Paris, New York und Warschau und endet in Lagos. Jede Stadt steht für einen bestimmten Aspekt, Lübeck etwa für Handel, Warschau für Zerstörung durch Krieg, Lagos für die Megacity der Zukunft. Farbig und detailreich erzählt Wilson vom Alltag der Menschen in der Stadt, vom Glanz der Villen und Boulevards, aber auch von denen, die in Schmutz und Elend gestrandet sind. Bis heute verheißen die Städte Schutz und Wohlstand, Arbeit und Vergnügungen. Und so ziehen sie Milliarden Menschen an, trotz der Gefahr, im urbanen Strudel unterzugehen. Wilson wählt keinen rein chronologischen Ansatz, sondern nutzt einzelne Städte, um universelle Themen der Urbanisierung zu beleuchten. Das Buch spannt den Bogen von den ersten Siedlungen bis zu den Megastädten der Zukunft: Ursprünge: Beginnend mit Uruk (Mesopotamien) als Wiege der Zivilisation und der Indus-Kultur (z. B. Harappa), die bereits im dritten Jahrtausend v. Chr. über fortschrittliche Sanitäranlagen verfügte. Antike & Mittelalter: Er untersucht Babylon als Sinnbild für Sündenfall und Pracht, das antike Rom als Prototyp der Massenmetropole und das mittelalterliche Bagdad als Zentrum des Wissens. Moderne & Industrialisierung: Städte wie London, Paris und New York werden als Motoren für Handel, Kunst und soziale Umbrüche analysiert. Gegenwart & Zukunft: Den Abschluss bilden moderne Giganten wie Lagos oder Karachi, wobei Wilson die Widerstandsfähigkeit von Städten gegenüber Krisen wie dem Klimawandel betont. Bewertung: Experten- und Pressestimmen Das Buch wird von der Kritik überwiegend als „fulminante Liebeserklärung“ an den urbanen Lebensraum gefeiert. Positive Kritik: Stil: Rezensenten der Süddeutschen Zeitung und der NZZ loben die lebendige, erzählerische Sprache, die weit über eine trockene Datensammlung hinausgeht. Perspektive: Laut Blinkist bietet das Buch faszinierende Einblicke in soziale und kulturelle Dynamiken, die das Stadtleben bis heute prägen. Anschaulichkeit: Spektrum der Wissenschaft hebt die opulente Ausstattung mit Bildteilen hervor, die die historischen Beschreibungen ergänzen. Kritische Anmerkungen: Struktur: Die FAZ merkt an, dass das Werk eher ein „urbanistisches Potpourri“ ohne eine einzige, alles verbindende leitende Idee sei. Lücken: Die New York Times kritisiert, dass indigene Städte (wie Tenochtitlan) oder koloniale Machtverhältnisse teilweise unterrepräsentiert bleiben. …
Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Stadt/Städte->, Stadt/Städte->Metropolen, {04.0} Bestand/Papier
8.
Einführung
R. Zelazny
Lord der Sterne: Fantasy-Roman (1980), Droemer-Knaur: 5–8
ISBN 978-3-426-05723-0
Tags: Person->, Person->Farmer, Philip José, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
1.
Weltentwürfe in Literatur und Medien Phantastische Wirklichkeiten – realistische Imaginationen; Festschrift fuer Marianne Wuensch
(2002), H. Krah, C.-M. Ort (Hrsg.), Ludwig
ISBN 978-3-933598-47-9
Abstract: Die Beiträge des vorliegenden Bandes beschäftigen sich einerseits mit realistischen oder phantastischen Weltentwürfen, beschreiben andererseits aber auch die Art ihrer jeweiligen Vermittlung. Dabei werden literatur-, später auch film- und mediengeschichtliche Entwicklungslinien von der Goethezeit bis zur Gegenwart nachvollzogen. Das Themenspektrum ist entsprechend weit gefasst: Dramen der Klassik finden ebenso Berücksichtigung wie die deutsche Phantastik des beginnenden 20. Jahrhunderts, jüngste amerikanische Filme wie The Blair Witch Project oder die Arbeiten von Steven Spielberg. Ein außergewöhnliches Buch zu außergewöhnlichen Themen. Untersuchung der Mechanismen, mit denen Texte, Filme und andere Medien „Welten“ entwerfen. Dabei wird die Grenze zwischen dem Realistischen und dem Phantastischen als fließend betrachtet. Wie Medien durch ihre spezifische Form (z. B. Film vs. Buch) unterschiedliche Weltentwürfe generieren. Analyse von Zeichenprozessen, die gesellschaftliche und fiktive Räume konstituieren. Beiträge zu spezifischen Genres wie der Phantastik, aber auch Analysen zu historischen Stoffen (z. B. Erster Weltkrieg) und deren medialer Aufarbeitung Es verbindet klassische Literaturwissenschaft mit moderner Medienanalyse und Kultursemiotik, was es zu einem Referenzwerk für Studierende der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft (NDL) macht. Die Herausgeber Krah und Ort sind bekannt für ihre präzisen Analysen auf Basis der Systemtheorie und Semiotik, was dem Band eine hohe wissenschaftliche Tiefe verleiht. Durch die Vielzahl an Einzelanalysen (z. B. zu Verfilmungen oder spezifischen Autoren) dient es als Werkzeugkasten für die praktische Text- und Medienanalyse. …
Tags: Literatur->, Medien->, Phantastik->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Welt(en)->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier
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