Die Mythologie und Religion der Wikingerzeit

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Wikinger-Grabsteine

Von Rudolf Simek, erschienen im Ausstellungskatalog zur Ausstellung „Die Wikinger“ in der Kunsthalle Leoben 2008; ISBN 987-3-9500840-4-0.

„Alle im Kampf auf dem Schlachtfeld gefallenen Krieger seit Anbeginn der Welt kommen nach Walhall zu Odin. Dort ist daher eine riesige Menschenmenge, aber für alle ist genug Fleisch vom Eber Saehrimnir da, der jeden Tag aufs Neue vom Koch Andhrimnir gesotten wird und am Abend wieder ganz ist. Odin aber füttert mit dem Fleisch nur seine beiden Wölfe, Geri und Freki, er selbst lebt nur vom Wein allein. Seinen Kriegern aber, unter denen sich natürlich viele Könige und Fürsten befinden, läßt er Met vorsetzen, der unablässig vom Euter der Ziege Heidrun in ein Gefäß tropft, sodaß alle Einherier – so heißen die gefallenen Krieger Odins – genug bekommen. Die Ziege aber steht auf dem Dach von Walhall und frißt die Blätter eines Baumes namens Laeradr. – Walhall hat 540 Tore, und…

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Star Trek und die multirassische Zukunft

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StarTrek1

Von Jonathan Pyle, übersetzt von Deep Roots

Das Original Star Trek and the Multi-Racial Future erschien am 30. Mai 2009 im Occidental Observer.

Der neue “Star Trek”-Film, der unter der Regie von J.J. Abrams entstand, wirft interessante Fragen über die Zukunft des Multikulturalismus auf. Der Film übermittelt zwei starke Botschaften:

1) Diversität ist normal:

Wie in der ursprünglichen Fernsehserie sind die Charaktere eine Menagerie unterschiedlicher Rassen und Kulturen: Kirk, ein weißer Mann aus dem ländlichen Iowa; Scotty, ein Schotte mit starkem schottischen Akzent; Chekov, ein Russe mit starkem russischen Akzent; Sulu, ein Asiate; Uhura, eine Afroamerikanerin, und Spock, ein superschlauer grünblütiger Vulkanier. Die Macher von Star Trek nehmen an, daß die Menschen im Jahr 2248 (239 Jahre in der Zukunft) immer noch ausgeprägte rassische, kulturelle und linguistische Merkmale aufweisen werden. Nichtweiße werden als nicht weniger kompetent dargestellt als Weiße und als nicht weniger wahrscheinlich in Autoritätspositionen, und verschiedenartiges Personal…

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Interview mit Greg Johnson

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Caspar David Friedrich Wanderer über dem Nebel

Von Alex Kurtagić, übersetzt von Deep Roots.

Das Original Interview with Greg Johnson erschien am 27. November 2010 bei Counter-Currents Publishing.

A. K.: 1. Als Mann der Ideen, hat Literatur eine wichtige Rolle in Ihrem Leben gespielt? Was würden Sie sagen, waren die Texte, die sich in Ihrer persönlichen und intellektuellen Entwicklung als entscheidend erwiesen? Und warum?

G. J.: Geschichte und Philosophie haben eine größere Rolle bei der Formung meiner Ansichten gespielt als Literatur. Tatsächlich kann ich kein einziges Romanwerk, qua Fiktion, nennen, das meine Weltsicht geformt hat. Aber Romanwerke haben mir konkrete und lebhafte Erläuterungen ansonsten abstrakter Ideen gegeben. Ich liebe philosophische Romane. Platos Dialoge qualifizieren sich natürlich sowohl als Literatur als auch als Philosophie.

Plato hat den größten Einfluß auf meine Ansichten gehabt, besonders die Republik, aber auch Gorgias, Phaedrus, Symposium, Euthydemus, Euthyphro, Apologia und Phaedo. Rousseaus philosophischer Roman

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FILM und BUCH 11

eine Empfehlung – und es gibt noch mehr davon …

Film und Buch

Film und Buch11Wir haben einmal wieder unser Scribus-Programm angeworfen. Herausgekommen ist Ausgabe 11 unseres PDF-Magazins FILM und BUCH. Darin enthalten sind dieses Mal wieder interessante und spannende Artikel. So schreibt die Autorin und Phantastikexpertin Alessandra Ress über Krankheit in der Phantastik, der Übersetzer Alexander Pechmann verfasste einen Artikel über die außergewöhnliche Freundschaft zwischen Henry James und Robert Louis Stevenson, die Filmexpertin Sabine Schwientek beschäftigte sich mit der Geschichte der Superschurken in Literatur und Film und schließlich gibt es auch noch einen Artikel über koreanische Schulhorrorfilme.

FILM und BUCH 11 gibt es zum kostenlosen Download hier: Film und Buch11

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John Howe – Der letzte Drache, der erste Drache

Quelle: John Howe – Der letzte Drache, der erste Drache
Erstellt

Die Drachen in J. R. R. Tolkiens Mittelerde

»Ich wünschte mir Drachen mit einer tiefen Sehnsucht. Natürlich wollte ich mit meinem furchtsamen Körper sie nicht direkt als Nachbarn haben. Aber eine Welt, die auch nur die Vorstellung von Fáfnir enthielt, war reicher und schöner,
um den Preis jedweder Gefahr.«
– J. R. R. Tolkien, aus seinen Tagebüchern

Smaug der Goldene nimmt eine ganz besondere Stellung in der Geschichte der Drachen ein. J. R. R. Tolkiens Smaug ist in vieler Hinsicht ein traditioneller Drache, ein direkter Nachfolger von Fáfnir und Beowulfs Fluch. Dennoch ist er auch der erste Drache, der im Zentrum eines modernen Fantasy-Romans steht und im Alleingang das literarische Genre der heroischen Fantasy etablierte. Smaug, der letzte der althergebrachten »Würmer«, verkörpert in der modernen Fantasy den archetypischen Drachen.

More… siehe Link

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