[Medienhinweis] #113: Friedhelm Rathjens Chronik zu Leben und Werk Arno Schmidts – literaturkritik.de

 
Arno-Schmidt-Chronik. Daten zu Leben & Werk.

von anonym auf literaturkritik.de

Wenn Arno Schmidt Thema ist, vielleicht etwas Interessantes …

/literaturkritik.de - 2021-05-08

Aus diesen Gründen hat Friedhelm Rathjen Leben und Werk Arno Schmidts in Form einer detaillierten Chronik aufgearbeitet. Ziel dieser Chronik ist es, möglichst alle zuvor nur verstreut greifbaren Fakten zur Entwicklung Schmidts und seines Werks, soweit sie eine Datierung erlauben, zu komprimieren und nach der Zeitleiste zu sortieren.  […]

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[Medienhinweis] #112: „Die Götter der Dämmerung“ – Ein Interview mit Jasmin Engel – fantastischeantike.de

 
Themenkomplex präkolumbisches Amerika mit der Prä-Astronautik

von Michael Kleu auf fantastischeantike.de

Prä-Austronautik? – Na immer doch …

fantastischeantike.de - 2021-05-08

Heute haben wir die Autorin Jasmin Engel zu Gast, um mit ihr über ihren Roman „Die Götter der Dämmerung“ zu sprechen, der im präkulumbischen Mesoamerika spielt und die Prä-Astronautik thematisiert. […]

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Science Fiction #94 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop – Alexander Amberger

 

Alexander Amberger
Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
ISBN ohne
 
Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
 
Mit bestem Dank habe ich hier einen Tip von Norbert Fiks (siehe den Blog „Gedankensprünge„) gerne angenommen und dieses Heft aus der Reihe „Hefte zur DDR-Geschichte) von „Helle-Panke“ e.V.-Rosa-Luxenburg-Stiftung Berlin aufgegriffen …

 
Wie haben hier die schriftliche Ausarbeitung eines Vortrages vom 25. August 2020. Es geht um zwei dystopische Kriminalgeschichten des Autors Gert Prokop die unter dem Titel „Wer stiehlt schon Unterschenkel“ und „Der Samenbankraub“ 1977 und 1983 in der DDR veröffentlicht wurden …
 
Es ist schlicht unbekannt oder auch völlig in Vergessenheit geraten. Am Inhaltlichen kann es kaum liegen, denn was der Autor Gert Prokop in seinen dystopischen Kriminalgeschichten rund um den Chicagoer Stardetektiv des ausgehenden 21. Jahrhunderts, um jenen Timothy Truckle, erdacht hat, ist sowohl innovativ, teils politisch-philosophisch tief reflektierend, am Zeitgeist orientiert und nicht mit dem Vorwurf wegwischbar, dystopisch verkleidete DDR-AgitProp-Literatur zu sein. …
Auszug 'Einleitung', Seite 5-6
 
Alexander Amberger hat hier einen sehr interessanten Text verfasst, der sich nicht nur im Leben und Werk des Gert Prokop erschöpft, sondern auch Begriffe und Abgrenzungen zu Science Fiction versus Utopie mitgibt, DDR-Utopiegeschichtliches wiedergibt und zum Forschungsstand bezüglich DDR-Science Fiction nicht schweigt. Die Drei Euro sind wahrlich gut angelegt (ansonsten siehe „weiterführende Links – Podcast“) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Alexander Amberger
  • Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
  • Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
  • Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
  • Hefte zur DDR-Geschichte, Nr. 154
  • Heft A5, geheftet
  • 58 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Webpräsenz] Alexander Amberger im Netz

Dr. Alexander Amberger, geboren 1978 in Gotha. Von 1999-2006 Studium der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Abschluss mit einer Diplomarbeit über den Systemcharakter des Stalinismus. Von 2006-2013 Arbeit an einer Dissertation über die Postwachstumsutopien der DDR-Oppositionellen Bahro, Harich und Havemann. 2013 Verteidigung der Dissertation an der Martin-Luther-Universität mit dem Prädikat magna cum laude.…

Auszug 'Vita'


  • [Podcast] Eine Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop, Vortrag zum Nachhören – von Alexander Amberger – auf alexander-amberger.de

Vortrag vom 25. August 2020 beim „Helle Panke“ e.V. Berlin,
Referent: Dr. Alexander Amberger (Politikwissenschaftler, forscht u.a. zur Geschichte politischer Utopien)
Moderation: Dr. des Birgit Ziener…

Auszug Artikel


  • [Download] Wie zukunftsfähigist der klassische Utopiebegriff? – von Ricard Saage – auf rosalux.de

Wer heute über politische Utopien redet, muss wissen, dass es keinen Konsens darüber gibt, was man unter diesem Begriff zu verstehen hat. Exemplarisch lässt sich dieses Dilemma in den Sozialwissenschaften aufzeigen. In ihrem Diskurs sind vor allem der intentionale, der totalitäre und der klassische Utopiebegriff schulemachend geworden.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Utopie #39 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Grenzsituation und nukleare Gefahr – Rainer Kessler

 

Rainer Kessler
Grenzsituation und nukleare Gefahr
Lang, Frankfurt/Main (2000)
ISBN 3631371349

Studien zu Jugendliteratur und ihrer Vermittelbarkeit. Zur Funktion von Grenzsituation, Denkstil, Charakter und Reifung sowie Dystopie und Utopie in der deutsch- und englischsprachigen Jugendliteratur

Rainer Kessler stellt in dieser Untersuchung zwölf jugendliterarische Texte gegenüber, welche von nuklear bedingten Grenzsituationen und ihren Gefahren handeln…


Im Besonderen wird dabei die Funktion von „Story“ und „Plot“ und der Grenzsituation beachtet. Daraus folgert er die literarische und pädagogische Einordnung der Texte. …

Dabei geht es um die Rolle von Denkstilen, den Gegensatz von Charakter und Reifung in der Figurenzeichnung, die Verbindung von Dystopie und Utopie und schließlich um die Vermittlung positiver Einstellungen und Ideen in nicht-utopischen Dystopien…

Auszug 'Einleitung, Zielsetzung', Seite 1

Kessler zweigt auf, welche  Eigenschaften in diesen Texten für das literarische und pädagogische Gelingen bzw. Misslingen aufgezeigt werden können. Als Erkenntnis darauf folgert Kessler unter anderem, dass englischsprachige Texte den deutschsprachigen Texten in dieser Hinsicht vorgezogen werden sollten.
Für mich zeigte sich ein sehr interessantes Bild, dass mich an meine Prägungszeit für die SF-Literatur erinnerte, wo sich sehr viele Texte um die atomare Frage drehten. Abschließend ein ausführliches Literaturverzeichnis – finanziell in der Anschaffung fordernd (siehe unter „Antiquarisch:“) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Rainer Kessler
  • Grenzsituationen und nukleare Gefahr
  • Studien zu Jugendliteratur und ihrer Vermittelbarkeit
  • Zur Funktion von Grenzsituation, Denkstil, Charakter und Reifung sowie Dystopie und Utopie in der deutsch- und englischsprachigen Jugendliteratur
  • Lang, Frankfurt/ain (2000)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 210 Seiten
  • ISBN 3631371349


Kleinster Preis: € 58,95, größter Preis: € 81,39, Mittelwert: € 81,39

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

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  • [Downlaod] „Rezensionen“ – drunter auch obiges Buch – von anonym – auf springer.com

Kesslers Ausführungen sind nicht frei von Wiederholungen, insgesamt hätte er seine Darstellung etwas straffen und zum Beispiel die vielen langen Zitate kürzen müssen. Bei aller Kritik im Einzelnen bleibt festzuhalten: Dem Autor ist auf der Basis seines Begriffsnetzes ein anregender Beitrag zur Jugendliteraturforschung gelungen, der zu weiteren Untersuchungen einlädt.

Auszug Artikel, ab Seite 168



  • [Artikel] Atomare Kinder- und Jugendliteratur in Japan und Deutschland – von Yôko Koyama-Siebert – auf literaturkritik.de/21859

Wenden wir unseren Blick nun auf Deutschland in den 1980er-Jahren. Obwohl das Land selbst keine Atombomben erlebt hatte, war das Gefahrenbewusstsein wegen der geographischen Lage als „Front“ des westlichen Lagers zum östlichen stets vorhanden. Was die „friedliche Nutzung der Kernenergie“ angeht, wurde die Zuversicht durch den Super-GAU von Tschernobyl (1986), infolgedessen Deutschland trotz einer Entfernung von 1.400 km von radioaktiver Verseuchung betroffen wurde, stark erschüttert. In diesem Zusammenhang entstanden zwei Werke, die die atomare Gefahr zum Zentralthema erhoben. Das sind die mittlerweile weltbekannten Jugendromane Die letzten Kinder von Schewenborn (1983) und Die Wolke (1987) von Gudrun Pausewang. Im ersteren geht es um einen fiktiven Atomkrieg in Europa, im letzteren um einen fiktiven Super-GAU in Deutschland. …

Auszug Artikel



  • [Download] Diplomarbeit: Junge Heldenfinstere Visionen – von Sophia Eyb – auf uni-ak.ac.at

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich aus Kunstund Kulturwissenschaftlicher Sicht mit den Phänomenen der Utopie und Dystopie und dem literarischen Genre der dystopischen Jugendliteratur. Diese greift aktuellegesellschaftspolitische und kritische Themen auf, die in verständlicher Sprache formuliert sind. Auf diese Weise kann die Komplexität der Welt gefasst und verarbeitet werden. In Hinblick auf die Analyse der einzelnen Motive in dieser Arbeit soll ein Einblick verschaffen werden, der Theorie und praktische Auseinandersetzung verbindet.

Auszug Artikel


 


siehe auch (Auszug):


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Magazine #52 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Blätter für Volksliteratur, April 2021, Nummer 2 – Peter Soukup

 

Peter Soukup (Hrsg.)
Blätter für Volksliteratur, 2021/2, April 20201
Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2021)
ISSN 0006-4483

Algernon Blackwood – Meister unheimlicher Geschichten

Die neue Ausgabe des Magazins hat dieses Mal den Altmeister Blackwood als phantastisches Aushängeschild. Daneben gibt es noch einige andere Themen Nicht-phantastischer Provenienz …


Robert M. Christ hat ein kurzes Essay zu Algernon Blackwood gestaltet, das durch das Leben des Altmeisters führt. Nett geschrieben als eine Kurzzusammenfassung…

Kalju Kirde:“ Bläckwood ist ein subtiler Schilderer des Unheimlichen, ein wahrer Meister des Genres. Seine Erzählungen sind eindringlich, seltsam und schön. Er verfügt über eine starke suggestive Kraft, die eine äußerst intensive Atmosphäre schafft und eine dramatische Spannung erzeugt, die er noch von Seite zu Seite weiter zu steigern vermag. Seine Geistergeschichten stimmen nachdenklich und bleiben im Gedächtnis haften, weil sie überzeugend schlicht erzählt und mit eindrucksvoller Sorgfalt dargestellt sind.“ …

Auszug 'Algernon Blackwood …, Kalju Kirde Zitat', Seite 15-21

Dazu gibt es Artikel über Anthony Berkeley, Caleb York, Prinz Eisenherz und Bob Barring. Wie gesagt, eine nette Mischung – kurz und unterhaltsam…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Dr. Peter Soukup (Hrag.)
  • Blätter für Volksliteratur, 2021/2, April 2021
  • Verein der Freunde der Volksliteratur, Wien (2021)
  • Heft A5, geheftet
  • quartalsbezug
  • 24 Seiten
  • ISSN 0006-4483

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  • keine

  • [Artikel] Algernon Blackwood in der WIKIPEDIA

Algernon Blackwood (Algernon Henry Blackwood; * 14. März 1869 in Shooter’s Hill; † 10. Dezember 1951) war ein englischer Autor, Esoteriker und Theosoph. …

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  • [Artikle] Kalju Kirde in der WIKIPEDIA

Kalju Kirde, ursprünglich Kalju Frisch, (* 2. Dezember 1923 in Lelle, Raplamaa; † 29. Juni 2008 in Klein Lengden) war ein estnischer Physiker und Herausgeber. …

Auszug



  • [Artikel] Blätter für Volksliteratur in der onb.ac.at

Die ‚Blätter für Volksliteratur‘ verdanken ihre Existenz dem 1961 in Graz gegründeten ‚Verein der Freunde der Volksliteratur‘, der sich um alles, ‚was dem Gedeihen guter Volksliteratur förderlich ist‘, kümmern und dem vielerorts missachteten Genre zu öffentlicher Anerkennung verhelfen wollte. …

Auszug




siehe auch (Auszug):


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