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am 11. März 2026
Übrigens: Für Interessenten dürfte es noch Exemplare dort geben – man muss nur schnell sein, also los …

(2026), D. von Reeken (Hrsg.), Reeken, Dieter von
Abstract: Vorwort des Herausgebers Einleitung I. Ein Doppelleben – wie geht das, wie kam das? II. London 1957: Lauwarmes Ale, eine Rede – und die Folgen III. Frankfurt 1968, Osnabrück ab 1974: “Join IPSA and See the World” IV. „Mondsüchtig“ und andere Volltreffer V. Ausklang Register / Drucknachweise Rainer Eisfeld ist mit mittlerweile fünf Büchern, vier davon über Science Fiction, seit zwanzig Jahren „Hausautor“ des Verlags Dieter von Reeken. 1957, im Alter von 16 Jahren, vertrat er den Science Fiction Club Deutschland beim SF-Worldcon in London mit einer aufsehenerregenden Rede. Er brachte die „Science Fiction Times“ nach Deutschland, übersetzte Romane von Asimov, van Vogt, Jack Williamson, Henry Kuttner, war aktiv im Fandom jener Jahre, schrieb darüber später das Standardwerk „Die Zukunft in der Tasche“. Nach Studium und Promotion wurde er 33-jährig auf die Professur für Politikwissenschaft an der neu gegründeten Universität Osnabrück berufen. Wieder engagierte er sich vielfältig, wurde auf Grund seiner Bücher – „Mondsüchtig“ (1996) über die Verwicklung der Peenemünder V 2-Ingenieure in das Sklavenarbeitsprogramm des NS-Regimes; „Pluralism“ (2006) über demokratische Theorie und Praxis – in das Kuratorium der KZ-Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora berufen, danach als Vertreter der Forschungsausschüsse in den Vorstand der International Political Science Association gewählt. Stets blieb er dem Vorhaben einer Demokratisierung von Universitäten und Gesellschaft verpflichtet, setzte sich dafür vor Ort wie in zahlreichen Veröffentlichungen ein. Überdies kehrte er zurück zur Auseinandersetzung mit Science Fiction. Nun entstanden seine kritischen van Vogt-Ausgaben für Wolfgang Jeschkes Bibliothek der Science Fiction-Literatur sowie zahlreiche Aufsätze im „Science Fiction Jahr“, der „SF Times“ und dem „Quarber Merkur“. Zu seinem 85. Geburtstag zeichnet der hier vorgelegte Band als farbiges, anschauliches Zeitdokument mit einer Vielfalt von Dokumenten und Texten Eisfelds Lebensweg nach. … (Amazon)

Colloquia Augustana 26 (2008), P. Schmidt, G. Weber (Hrsg.), Akademie Verlag
Abstract: Der Band analysiert die Bedeutung von Träumen, deren Interpretation bis zum 17. Jahrhundert noch stark in der Kontinuität antiker Vorgaben stand, wie die Editionen klassischer Traumdeutungsbücher in Renaissance und Barock belegen. In einer gesamteuropäischen Perspektive wird dabei deutlich, wie im Verlauf des 17. Jahrhunderts diese aus der Antike reichende Tradition an Relevanz einbüßte, da beispielsweise geträumte Herrschaftslegitimationen, die seit dem Altertum vorwiegend in nächtlich vermittelten Botschaften übermittelt wurden, an Bedeutung verloren. Trotz der überkonfessionellen Verurteilung der Traumkultur als heils- und seelengefährend lässt sich beobachten, dass gerade in Krisenzeiten bedrängte Gläubige von ihrer Erlösung und der ihrer Kirche träumten. Gleichzeitig ist jene wachsende Individualisierungstendenz der Traumkultur zu konstatieren, wie sie sich in der Aufklärung ausformte und wie sie uns heute vertraut ist. …
Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Barock, Epoche(n)->Renaissance, Traum->, Traum->-deutung, Traum->-kultur, {04.0} Bestand/Papier

Abstract: Der Begriff Fiktion wird umgangssprachlich in vielerlei Lebenszusammenhängen verwendet, ohne dass er im Vornhinein genau definiert würde. Es steht nicht eindeutig fest, zu welchem anderen Begriff er im logischen Gegensatz steht. Es bieten sich verschiedene Wörter an, wie etwa Realität, Wahrheit, Empirische Erfahrung die sich vage unter dem Begriff Non-Fiktion zusammenfassen lassen. Diese Verschwommenheit im Sprachgebrauch zeugt von der Schwierigkeit, das Gegensatzpaar Fiktion – Non-Fiktion präzise zu definieren. In den Naturwissenschaften spielen Gedankenexperimente – eine besondere Form von Fiktionen! – eine wichtige Rolle bei der Veranschaulichung von wissenschaftlichen Theorien, Gesetzmässigkeiten und Hypothesen. Auch bei der Rechtssetzung werden Fiktionen verwendet mit dem Ziel kohärente Regeln des Zusammenlebens zu entwickeln. In der Soziologie behalf sich bereits Max Weber des Begriffs der Idealtypen, um gesellschaftliche Zusammenhänge intelligibel zu machen. In der Soziologie ist oft die Rede von unausgesprochenen symbolischen Vorstellungen, die stillschweigend jeder Gesellschaft zugrunde liegen und die von ihren Menschen als selbstverständlich hingenommen werden. In diesem Zusammenhang seien die Arbeiten von Alfred Schütz genannt, der in seinem Aufsatz „Don Quichotte und das Problem der Realität“ (Schütz, S. 155 ff) das komplexe Ineinanderwirken von drei Vorstellungswelten – der literarischen, der lebensweltlichen und der individuellen – am Text von Cervantes veranschaulicht. …
Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->Non-, Fiktion(s/en)->fiktionale Texte, Kunst->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
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am 10. März 2026
Ach ja, noch ein Hinweis auf ein Buch das anscheinend im Juni bei Zauberfeder erscheint. „Die große Mittelerde-Enzyklopädie: Numeor und das zweite Zeitalter“. Wird sicher interessant …

Tolkiens Legendarium (2026), Zauberfeder Verlag
Abstract: Mit Die große Mittelerde-Enzyklopädie – Númenor und das Zweite Zeitalter erscheint ein neues umfassendes Werk zu Tolkiens Legendarium. Die Autoren, aus deren Feder auch Die große Hobbit-Enzyklopädie stammt, legen im zweiten Band der Reihe den Fokus auf die Schöpfung von Tolkiens Welt Mittelerde, den Aufstieg und Untergang von Númenor sowie wichtige Ereignisse, Orte und Figuren des Zweiten Zeitalters. Ideal für all jene, die beim Lesen des Silmarillions oder beim Schauen von Die Ringe der Macht gern die Hintergründe und großen Zusammenhänge erkennen und verstehen wollen. Denn Mittelerde ist mehr als nur Elben, Hobbits und Orks und endet nicht an den Ufern des Anduin, es beginnt weit jenseits davon. Woher kommen die Ringe der Macht? Was sind die Palantíri? Wer ist Sauron wirklich? Und was passierte mit Eregion und Lindon? Die große Mittelerde-Enzyklopädie bietet einen umfassenden Überblick über die Entstehung Mittelerdes und die Zeit vor Der Hobbit und Der Herr der Ringe – von der Ainulindale, der Musik der Ainur, über den Aufstieg und Fall des Königreichs Númenor bis zum letzten Bündnis der Elben und Menschen. In systematischer und verständlicher Form werden die ersten Völker und Kulturen Mittelerdes, ihre Sprachen, die Flora & Fauna, besondere Artefakte und die großen Ereignisse des Zweiten Zeitalters in ausführlichen Artikeln vorgestellt – auf Basis von Tolkiens zentralen Werken wie dem Silmarillion, der Akallabêth und ergänzender Schriften aus dem Legendarium. Da Tolkien nicht nur Schriftsteller, sondern auch Professor der englischen Sprachwissenschaft an der Universität Oxford war und eine große Leidenschaft für Heldenepen, Mythologie und Sprachen hegte, gibt es außerdem ein ganzes Kapitel über die Inspirationsquellen und Einflüsse wie beispielsweise den Mythos des Inselreichs Atlantis, das Pate für Númenor stand. Die große Mittelerde Enzyklopädie ist Nachschlagewerk und Schmöker zugleich – ein Muss für alle, die mehr über die Ursprünge von Tolkiens Welt wissen wollen! …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Enzyklopädie, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {98.0} Vorbestellt

Knaur Taschenbuch 60513 (1996), Knaur
Abstract: Robert Wolff, Meister der Dimensionen und Herr der Welt der tausend Ebenen, ist verschwunden und hat seine Macht seinem langjährigen Freund und Begleiter Paul Janus Finnegan übertragen. Dieser weiß jedoch nichts davon und ist mehr als überrascht, sich plötzlich als Gejagter zu sehen. Denn die Schwarzen Schneller, künstliche Intelligenzen, die menschliche Gestalt annehmen können, machen sich zum Angriff bereit. Das Schicksal der ganzen Welt ruht auf Finnegans Schultern – doch als ihm das endlich klar wird, scheint es bereits zu spät …
Tags: Einführung, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction
Die Symphonie der Apokalypse: Archäofuturismus II: ein apokalyptischer RomanUnitall SF (2021), HJB Verlag: 5 + 255
Abstract: Das Vorwort, oft eingeleitet oder ergänzt durch den Herausgeber Lanz Martell, setzt den Ton für das gesamte Werk: Es wird die Dringlichkeit der Lage betont. Faye argumentiert, dass die im ersten Band (Archäofuturismus) beschriebene „Konvergenz der Katastrophen“ nicht mehr nur eine Theorie, sondern bereits bittere Realität sei. Das Vorwort fungiert als Weckruf, der den Leser darauf vorbereitet, dass die bisherige Weltordnung vor dem Zusammenbruch steht. Kritiker und Anhänger beschreiben das Vorwort als düster und kompromisslos. Es wird oft als „politisches Testament“ eines Mannes gewertet, der bis zu seinem Tod (2019) an der Unausweichlichkeit eines zivilisatorischen Schocks festhielt. Die Radikalität der Sprache dient hierbei als stilistisches Mittel zur Abgrenzung vom liberalen Zeitgeist. Die Schlussfolgerung fasst die Analysen des Buches zusammen und wagt den Ausblick auf die Zeit nach dem Kollaps. Faye skizziert hier die Vision einer neuen Welt. Die Kernbotschaft ist, dass nur die Rückkehr zu archaischen Werten (Sippe, Ehre, Hierarchie) in Kombination mit technologischer Souveränität das Überleben der europäischen Völker sichern kann. Er plädiert für einen radikalen Bruch mit dem Egalitarismus und dem Fortschrittsglauben der Moderne. Diese Passagen werden innerhalb der Neuen Rechten als visionärer Entwurf gefeiert, während sie von der breiteren Politikwissenschaft als dystopisch und antimodern eingestuft werden. Die Schlussfolgerung ist weniger eine sachliche Analyse als vielmehr ein metapolitisches Manifest, das zur spirituellen und physischen Selbstbehauptung aufruft. …
Tags: Apokalypse, Identitär(e)->, Katastrophe(n)->, Katastrophe(n)->-zukünfte, Neue Rechte, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

Unitall SF (2021), HJB Verlag
Abstract: In seinem Archäofuturismus stellt der französische Autor Guillaume Faye fest, dass sich das 21. Jahrhundert nicht gemäß den Prognosen derjenigen entwickeln wird, bei denen Zuhause die Alarmsirenen nicht funktionieren, die aber so verwegen sind, die Welt retten zu wollen. Wenn wir unmündige Kinder, Narren auf Freigang, allerlei Schabernack treibende Maskenträger sowie immer unprofessioneller auftretende Politschauspieler nebst ihrer robusten Schaustellerhaufen einmal kurz beiseite wischen, müssen wir erkennen, dass sie bereits überall zu sehen sind: die Anzeichen einer explosiven Rückkehr des Archaischen, eine Zunahme an Rücksichtslosigkeit und Gewalt, der offene Verrat an den Bedürfnissen der eigenen Bevölkerung, die unverfrorene Propagierung totaler Wirklichkeitsverleugnung – und der verspielt dahingedachte Traum vom Ende der Menschheit auf einer grünbunten Wiese, die uns alle einfach verschlingt. Was wär‘ das schön, wenn’s so wäre. Ja, alle Signale sprechen dafür, dass die zu erwartende Zukunft das Gesicht eines Albtraums haben wird. … (Verlagstext) Guillaume Faye (* 7. November 1949 in Angoulême; † 6. März 2019 in Paris) war ein französischer Journalist und Autor. Er war in den 1970er und 1980er Jahren einer der führenden Theoretiker der Neuen Rechten in Frankreich. Siehe Wikpedia https://de.wikipedia.org/wiki/Guillaume_Faye
Tags: Identitär(e)->, Primärliteratur->, Primärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden

(2025), Klett-Cotta
Abstract: Das unverzichtbare Wörterbuch Nicht erst seit den Der Herr der Ringe-Filmen, in denen die Elben im vertraulichen Gespräch das Eldarin verwenden, sind die Tolkien-Leserinnen und -Leser fasziniert von den Sprachen, die Tolkien für seine Welt Mittelerde erfunden hat. Meist sind nur wenige Wörter oder Begriffe überliefert, doch für die beiden Elbensprachen Sindarin und Quenya hat Tolkien Wortlisten zusammengestellt, die die Rekonstruktion einer Grammatik möglich macht. Für alle Leserinnen und Leser, die ganz in Tolkiens Universum eintauchen wollen. »Die Welt, die erschaffen wird, braucht ihre eigene Sprache – oder richtiger, mehrere, denn einsprachig wäre sie zu eng.« »Pedo mellon a minno« / »Sprich ‚Freund‘ und tritt ein« …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Wörterbuch, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, {04.0} Bestand/Papier

Abstract: Vortrag, gehalten auf dem Tolkien Tag in Geldern, Mai 2009 – J. R. R. Tolkien hat seine »Elbensprachen« nicht nur für seine eigene Mythologie verwendet, aber das war natürlich ihr hauptsächlicher Zweck. Pesch verdeutlichte, dass für Tolkien die Sprachen (insbesondere Quenya und Sindarin) bereits existierten, bevor er die Geschichten von Mittelerde niederschrieb. Die Welt wurde erschafft, damit es Menschen (bzw. Elben) gab, die diese Sprachen sprachen. Er analysierte Tolkiens Aussage „Ich hätte lieber auf Elbisch geschrieben“. Pesch argumentierte, dass die Sprachschöpfung nicht nur ein Hobby, sondern die ästhetische und theoretische Basis des gesamten Werkes darstellt. Der Vortrag beleuchtete, wie Tolkien reale Sprachen wie Finnisch und Walisisch als lautmalerische Vorbilder nutzte, um eine spezifische Atmosphäre zu kreieren. Pesch zeigte auf, dass die Entwicklung der Sprachen ein lebenslanger Prozess war, der sich parallel zur Weltschöpfung vollzog („Weltschöpfung und Sprachschöpfung gehen Hand in Hand“) …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Pesch, Dr. Helmut W., Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->Fantasy, Sprach(en)->, Sprach(en)->Elbisch->, Sprach(en)->Elbisch->Quenya, {04.1} Bestand/Digital
Lord der Sterne: Die Welt der tausend Ebenen Band 3.Knaur Taschenbuch 60513 (1996), Knaur: 5–9
Abstract: In seinem Text konzentriert sich Zelazny vor allem auf das erzählerische Geschick und die visionäre Kraft Farmers: Er lobt Farmers Fähigkeit, Atmosphäre durch eine breite Palette an „Farben“ (stark, düster, rauchig, hell) zu erzeugen und bezeichnet seine Gabe für den perfekten Abschlusssatz als meisterhaft. Zelazny hebt die Genialität des Settings der „Welt der tausend Ebenen“ hervor – die Idee, künstliche Universen wie die Schichten einer Torte oder ein Ziggurat übereinander zu stapeln und beschreibt, dass Farmers Geschichten beim Leser ein Gefühl des „Staunens“ auslösen. Zelaznys Einführung ist mehr als nur ein Vorwort; sie dokumentiert eine gegenseitige literarische Beeinflussung: Er räumte offen ein, dass Farmers Konzepte der „Taschenuniversen“ und der gottgleichen „Lords“ einen massiven Einfluss auf seine eigene berühmte Amber-Saga hatten. Durch die Einführung eines so hochkarätigen Autors wurde Farmer (der oft als „Pulp“-Autor galt) innerhalb des Genres weiter legitimiert. Zelazny betont, dass Farmers Werk trotz Non-Stop-Action eine enorme Tiefe und Originalität besitzt. …
Tags: Einführung, Person->, Person->Farmer, Philip José, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.1} Bestand/Digital

(2005), Klett-Cotta
Abstract: Nicht erst seit dem Film, in dem die Elben im vertraulichen Gespräch das Eldarin verwenden, sind die Tolkien-Leser fasziniert von den Sprachen, die Tolkien für seine Welt Mittelerde entwickelt hat. Meist sind nur wenige Wörter oder Begriffe überliefert, doch für die beiden Elbensprachen Sindarin und Quenya hat Tolkien Wortlisten zusammengestellt, die die Rekonstruktion einer – wenn auch rudimentären – Grammatik möglich macht. …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Wörterbuch, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

(2004), Bastei Lübbe
Abstract: Elen síla lumenn‘ omentielvo! Ein Stern scheint auf die Stunde unserer Begegnung! So sagen die Elben, wenn sie in einer sternenklaren Nacht durch die Wälder von Mittelerde ziehen. Und was wirst du ihnen antworten? Auch du kannst Elbisch lernen. Mit einer Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin in je 12 Lektionen mit Übungen und Lösungsteil. Mit zusätzlichen Tabellen und Übungen zur Tengwar-Schrift mit Anleitung und Beispielen. Mit Wörterbüchern Deutsch – Elbisch. Ein Lern- und Übungsbuch für Tolkien-Fans, Fantasy-Rollenspieler und alle, die von J. R. R. Tolkiens Der Herr der Ringe und der Geschichte von Mittelerde verzaubert sind. …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->-reiter, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

Bastei-Lübbe-Taschenbuch 28524 (2012), Bastei Lübbe
Abstract: Nach langer Zeit sind nun endlich Tolkiens Notizen, Kommentare und Erklärungen zum Herrn der Ringe veröffentlicht worden. Aus diesen Notizen gehen viele neue Erkenntisse über die geheimnisvolle Sprache der Elben hervor. Das große Elbisch-Buch bringt den Leser auf den neuesten Stand. Es bietet: -Eine umfassende Einführung in die Sprachen der Elben. Neues Hintergrundwissen aus Tolkiens Notizen zum Herrn der Ringe. -Neue grammatische Zusammenhänge und viele bislang unbekannte Vokabeln. -Einen Anhang über die Sprachen der Orks und Zwerge. -Erstmals einen Index Deutsch-Elbisch / Elbisch-Deutsch. …
Tags: Buch/Bücher->Wörter-, Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Ork(s), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Schrift(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->Grammatik, Sprach(e)->Kunst-, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

(2003), Bastei Lübbe
Abstract: Sprich „Freund“ und tritt ein! Die Erfindung von Sprachen ist die Grundlage von J. R. R. Tolkiens Werk. Der Herr der Ringe spielt vor dem Hintergrund der Geschichte der unsterblichen Elben und ihrer Sprachen, die eine Zeit von mehr als zehntausend Jahren umfasst. – Lernen Sie die Sprachen der Elben des Dritten Zeitalters kennen, das feierliche Quenya und die anmutige Sindarin. – Schreiben Sie in der Schrift der Elben, in Tengwa-Buchstaben und Certhas-Runen. – Verstehen Sie, was sich hinter den Namen der Wesen, Orte und Dinge verbirgt. Die Sprachen von Mittelerde sind der Schlüssel zum Buch des Jahrhunderts. …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Person->, Person->Tolkien, J. J. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

Bastei-Lübbe (2025), Bastei Lübbe
Abstract: Dieses unverzichtbare Handbuch für alle Tolkien-Fans spiegelt die neuesten Erkenntnisse über die geheimnisvolle Sprache der Elben wider. Helmut W. Pesch ist einer der führenden Tolkien-Experten Deutschlands und bringt uns auf den neusten Stand. Entdecke die faszinierende Vielfalt von J.R.R. Tolkiens Sprachschöpfung und tauche ein in eine (Sprach-)Welt, die bis heute begeistert und inspiriert. DAS GROSSE ELBISCH-BUCH umfasst: eine Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin, neues Hintergrundwissen und eine Fülle von neuen Vokabeln und Bedeutungen, Erklärungen zu elbischen Namen und Zitaten, eine ausführliche Darstellung der Elbenschriften, erweiterte Wörterbücher Elbisch-Deutsch mit Verweisen Deutsch-Elbisch, Anhänge zu den Sprachen der Zwerge und Orks. Ein Muss für alle Tolkien-Fans und alle, die sich für Sprache und Fantasy interessieren. Der Bestseller in Neuausgabe – komplett überarbeitet Das Standardwerk der Elbensprachen J.R.R. Tolkiens – in diesem Umfang weltweit einzigartig …
Tags: Buch/Bücher->Wörter-, Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Ork(s), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Schrift(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->Grammatik, Sprach(e)->Kunst-, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

(2015), Klett-Cotta
Abstract: Nicht erst seit den Herr-der-Ringe-Filmen, in denen die Elben im vertraulichen Gespräch das Eldarin verwenden, sind die Tolkien-Leser fasziniert von den Sprachen, die Tolkien für seine Welt Mittelerde entwickelt hat. Meist sind nur wenige Wörter oder Begriffe überliefert, doch für die beiden Elbensprachen Sindarin und Quenya hat Tolkien Wortlisten zusammengestellt, die die Rekonstruktion einer Grammatik möglich macht. »Pedo mellon a minno« »Sprich ‚Freund‘ und tritt ein« Dieses elbische Wörterbuch mit einer Grammatik ist unentbehrlich für alle, die ganz in Tolkiens Universum eintauchen wollen. …
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Wörterbuch, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, Sprach(e)->elbisch->Madarin, Sprach(e)->elbisch->Quenya, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht

(2015), Bastei Lübbe
Abstract: Mae govannen! Wohl getroffen!So sagen die Elben, wenn sie dir in den weiten Wäldern der Mittelerde begegnen. Und was wirst du ihnen antworten?Auch du kannst Elbisch lernen. Elbisch für Anfänger enthält eine Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin. Was J.R.R. Tolkien in jahrzehntelanger Arbeit schuf, wird hier in vereinfachter Form erklärt und in einer Folge von kurzen Lektionen mit Übungen und Lösungsteil dargeboten.
Tags: Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht
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am 9. März 2026

Bastei-Lübbe-Taschenbuch 28524 (2012), Bastei Lübbe
Abstract: Nach langer Zeit sind nun endlich Tolkiens Notizen, Kommentare und Erklärungen zum Herrn der Ringe veröffentlicht worden. Aus diesen Notizen gehen viele neue Erkenntisse über die geheimnisvolle Sprache der Elben hervor. Das große Elbisch-Buch bringt den Leser auf den neuesten Stand. Es bietet: -Eine umfassende Einführung in die Sprachen der Elben. Neues Hintergrundwissen aus Tolkiens Notizen zum Herrn der Ringe. -Neue grammatische Zusammenhänge und viele bislang unbekannte Vokabeln. -Einen Anhang über die Sprachen der Orks und Zwerge. -Erstmals einen Index Deutsch-Elbisch / Elbisch-Deutsch. …
Tags: Buch/Bücher->Wörter-, Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Ork(s), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Schrift(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->Grammatik, Sprach(e)->Kunst-, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

Bastei-Lübbe (2025), Bastei Lübbe
Abstract: Dieses unverzichtbare Handbuch für alle Tolkien-Fans spiegelt die neuesten Erkenntnisse über die geheimnisvolle Sprache der Elben wider. Helmut W. Pesch ist einer der führenden Tolkien-Experten Deutschlands und bringt uns auf den neusten Stand. Entdecke die faszinierende Vielfalt von J.R.R. Tolkiens Sprachschöpfung und tauche ein in eine (Sprach-)Welt, die bis heute begeistert und inspiriert. DAS GROSSE ELBISCH-BUCH umfasst: eine Einführung in die Elbensprachen Quenya und Sindarin, neues Hintergrundwissen und eine Fülle von neuen Vokabeln und Bedeutungen, Erklärungen zu elbischen Namen und Zitaten, eine ausführliche Darstellung der Elbenschriften, erweiterte Wörterbücher Elbisch-Deutsch mit Verweisen Deutsch-Elbisch, Anhänge zu den Sprachen der Zwerge und Orks. Ein Muss für alle Tolkien-Fans und alle, die sich für Sprache und Fantasy interessieren. Der Bestseller in Neuausgabe – komplett überarbeitet Das Standardwerk der Elbensprachen J.R.R. Tolkiens – in diesem Umfang weltweit einzigartig …
Tags: Buch/Bücher->Wörter-, Geographie->, Geographie->fiktiv->, Geographie->fiktiv->Mittelerde->, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Elfen/Elben, Literarische Fabelwesen->Ork(s), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Person->, Person->Tolkien, J. R. R., Schrift(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->Grammatik, Sprach(e)->Kunst-, Sprach(e)->elbisch->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier
Lichtjahr 7 (1999), Adolf Skerl (Autor/in) (Hrsg.), Freundeskreis SF Leipzig: 58–60
Tags: Science Fiction->(DDR), [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier, {99.99} verkauft
Lichtjahr 7 (1999), Alexander Kröger (Autor/in) (Hrsg.), Freundeskreis SF Leipzig: 120–122
Tags: Science Fiction->(DDR), [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier, {99.99} verkauft

(1987), H.-M. Bock, T. Schreiber (Hrsg.), Haffmans
Abstract: Teil einer mehrbändigen Dokumentationsreihe zur Rezeptionsgeschichte des Autors. Die Reihe wurde von der Arno Schmidt Stiftung herausgegeben. In diesem Band (Band II) liegt der Fokus auf umfassenden Porträts und Essays, die Schmidts Gesamtwerk oder größere Werkphasen einordnen. Die Bände gelten als unverzichtbares Standardwerk für die Schmidt-Forschung, da sie verstreute und schwer zugängliche Quellen (wie alte Zeitungsartikel) zentral bündeln. Sie machen deutlich, wie sich die Wahrnehmung Schmidts vom „Geheimtipp“ und „Sprachzertrümmerer“ zum anerkannten Monument der Moderne wandelte. …
Tags: Person->, Person->Schmidt, Arno, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

Bildlexikon der Kunst (Parthas) 6 (2004), Parthas
Abstract: »Warum haben Engel Flügel und Teufel Hörner? Warum stellen wir uns die einen im Himmel und die anderen in den Flammen der Hölle vor?« In diesem Band mit über dreihundert vierfarbigen Abbildungen aus neun Jahrhunderten erfahren Leser alles Wissenswerte über diese geheimnisvollen Wesen, ihre Geschichte, ihre Aufenthaltsorte, in welchem Verhältnis sie zu Gott und den Menschen stehen und wie sie von den Malern durch die Jahrhunderte ikonografisch dargestellt werden. Ebenso erhält man Antwort auf Fragen wie »Was sind die sieben Todsünden?« oder »Wer sind die apokalyptischen Reiter?«, »Sind Teufel, Luzifer, Satan, Belzebub alle ein und derselbe?«, »Was ist der Unterschied zwischen einem Engel, Erzengel, Seraphim und Cherubim?« und »Was oder wen verkörpern die Drachen, Schlangen, Höllenhunde und anderen Dämonen?« …
Tags: Kunst->, Literarische Fabelwesen->Basilisk(en), Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Religion(s/en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.0} Bestand/Papier

Informationen zur Zeit (1983), Fischer Taschenbuch Verlag
Abstract: Das Buch „Im Jahrzehnt der Großen Brüder“ von Gerd E. Hoffmann ist ein zeitgeschichtliches Dokument der frühen 1980er-Jahre, das die Warnungen aus George Orwells 1984 auf die damalige technologische Realität überträgt. Hoffmann analysiert die beginnende Computerisierung der Gesellschaft und zieht Parallelen zum Überwachungsstaat in Orwells Dystopie. Er beschreibt, wie die wachsende Vernetzung von Behörden- und Wirtschaftsdatenbanken das Potenzial zur lückenlosen Überwachung schafft. Hoffmann warnt vor Entwicklungen, die heute als Vorläufer von Smart Cities oder massiver Vorratsdatenspeicherung gesehen werden können. Wie in 1984 wird die Erosion des privaten Raums durch moderne Kommunikationstechnik thematisiert. Ein Klassiker der Bürgerrechtsbewegung. Das Werk wird heute vor allem als wichtiges Zeugnis der kritischen Debatte rund um die Volkszählung 1983 und die entstehende Informationsgesellschaft bewertet. Leser schätzen das Buch als „visionär“ ein, da es viele Fragen aufwarf, die im Zeitalter von Big Data aktueller denn je sind. Die technologischen Vergleiche sind aus heutiger Sicht teils veraltet (z. B. Großrechner der 80er), die gesellschaftskritischen Grundsatzfragen zur Macht der Information siond jedoch zeitlos. Positiv bewertet da er komplexe Überwachungsmechanismen verständlich aufarbeitet. …
Tags: Bürger->, Bürger->-rechtsbewegung, Gesellschaft(s/en)->, Gesellschaft(s/en)->Informations-, Person->, Person->Orwell, George, Politik->, Speicher(und)->Vorratsdaten-, Speicher(ung)->, Technik->, Technik->Kommunikations-, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier
Lichtjahr 7 (1999), Karsten Kruschel (Autor/in) (Hrsg.), Freundeskreis SF Leipzig: 62–64
Tags: Science Fiction->(DDR), [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier, {99.99} verkauft

(2002), H. Krah, C.-M. Ort (Hrsg.), Ludwig
Abstract: Die Beiträge des vorliegenden Bandes beschäftigen sich einerseits mit realistischen oder phantastischen Weltentwürfen, beschreiben andererseits aber auch die Art ihrer jeweiligen Vermittlung. Dabei werden literatur-, später auch film- und mediengeschichtliche Entwicklungslinien von der Goethezeit bis zur Gegenwart nachvollzogen. Das Themenspektrum ist entsprechend weit gefasst: Dramen der Klassik finden ebenso Berücksichtigung wie die deutsche Phantastik des beginnenden 20. Jahrhunderts, jüngste amerikanische Filme wie The Blair Witch Project oder die Arbeiten von Steven Spielberg. Ein außergewöhnliches Buch zu außergewöhnlichen Themen. Untersuchung der Mechanismen, mit denen Texte, Filme und andere Medien „Welten“ entwerfen. Dabei wird die Grenze zwischen dem Realistischen und dem Phantastischen als fließend betrachtet. Wie Medien durch ihre spezifische Form (z. B. Film vs. Buch) unterschiedliche Weltentwürfe generieren. Analyse von Zeichenprozessen, die gesellschaftliche und fiktive Räume konstituieren. Beiträge zu spezifischen Genres wie der Phantastik, aber auch Analysen zu historischen Stoffen (z. B. Erster Weltkrieg) und deren medialer Aufarbeitung Es verbindet klassische Literaturwissenschaft mit moderner Medienanalyse und Kultursemiotik, was es zu einem Referenzwerk für Studierende der Neueren Deutschen Literaturwissenschaft (NDL) macht. Die Herausgeber Krah und Ort sind bekannt für ihre präzisen Analysen auf Basis der Systemtheorie und Semiotik, was dem Band eine hohe wissenschaftliche Tiefe verleiht. Durch die Vielzahl an Einzelanalysen (z. B. zu Verfilmungen oder spezifischen Autoren) dient es als Werkzeugkasten für die praktische Text- und Medienanalyse. …
Tags: Literatur->, Medien->, Phantastik->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Welt(en)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {00.0} Gesucht, {04.0} Bestand/Papier

Telepolis spezial 01/09 (2009), Marcus Hammerschmitt (Autor/in) (Hrsg.), Heise Zeitschriften Verlag: 127–131
Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital, {09.1} im Verkauf / Blog
Camp, Nr 4, 2022Camp 04 (2022), Paolo Canepple (Autor/in); Günter Krenn (Autor/in) (Hrsg.), Edition Alfons: 102–109
Tags: Blog, Geliefert/wartet auf Eintragung, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Vampir(e)->, Nosferatu, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung, {09.1} im Verkauf / Blog
Texte und Materialien zur phantastischen Literatur (3): Der Golem Nr. 3Texte und Materialien zur phantastischen Literatur (Tilsner) 5 (1992), Rüdiger Schäfer (Autor/in) (Hrsg.), Tilsner Verlag: 58–64
Tags: Literarische Figur(en)->Perry Rhodan, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier, {09.1} im Verkauf / Blog

(2022), T. Seidel (Hrsg.), Perry Rhodan Fantreff Kaiserslautern
Tags: Fan(dom)->Club/Vereine->, Fan(dom)->Club/Vereine->Perry Rhodan Fantreff Kaiserslautern, Fandom->, Fandom->Cons->, Fandom->Cons->Perry, Fandom->GE->, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Perry Rhodan, Rhodan Tage Pfalz, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung, {95.0} Doublette(n)

Bildbruch 0.0 (2022), Bildbruch / Berlin-Basel
Tags: Utopie(n)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import Calibre
Sol, Nr. 1, 01/1996, 1. Jhrg.: Das Magazin der Perry Rhodan-Fanzentrale (remastered)SOL (PRFZ) 1 01/1996 (2025), PRFZ (Hrsg.), Perry Rhodan-Fanzentrale (PRFZ): 4–11
Abstract: Michael Thiesen würdigt in SOL 1 den im Oktober 1995 verstorbenen Perry-Rhodan-Titelbildkünstler Johnny Bruck als prägende Gestalt des Serien-„Gesichts“. Der Nachruf, der als wegweisender Artikel der ersten Fanzentrale-Ausgabe gilt, beleuchtet Brucks künstlerisches Erbe …
Tags: Grafik->, Magazin(e)->, Magazin(e)->SOL (PRFZ), Nachruf, Person->, Person->Bruck, Johnny, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Titelbild(er)->, {04.2} Bestand/Papier
phantastisch!, Sonderausgabe 2024Phantastisch! 095 (2024), Thomas Höhl (Autor/in) (Hrsg.), Atlantis Verlag Guido Latz: 44–55
Tags: Verlag(e)->, Verlag(e)->Marvel, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung
Sternenfeuer, Nr. 7 (1997), Unbekannt (Autor/in) (Hrsg.), Eigenverlag: 31–35
Tags: Preis(e)/Award(s)->, Preis(e)/Award(s)->Kurt-Laßwitz-Preis (KLP), [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier, {95.0} Doublette(n)
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am 8. März 2026

Fantasia (EDFC) 1257 (2026), EDFC
Abstract: im neuen Fantasia stellt uns Achim Hättich 40 Filme aus der Phantastik vor …
Tags: Film(e)->, Film(e)->Review, Film(e)->phantastisch, Rezension(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

Philosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG
Abstract: Die Philosophischen Symposien sind ein Tagungs-Format der DFG. Die Vorträge und Diskussionen werden vom FID Philosophie gehostet.
Tags: Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 5
Tags: Diskussion(en)->, Diskussion(en)->Abschluss-, Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Symposium->, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 31
Abstract: Von den Begriffen der durch Edmund Husserl begrü ndeten Phä nomenologie hat derjenige der Lebenswelt das philosophische Denken ü ber die Welt am stä rksten geprägt. Der Begriff wird gewö hnlich mit Husserls 1936 erschienenen Abhandlung Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie in Verbindung gebracht, steht aber in Kontinuitä t zu frü heren Werken, die die transzendentale Phä nomenologie eingefü hrt haben.1 Als kurze Einfü hrung zum Thema sei gesagt, dass Husserls Philosophie die Welt als „eine unendliche, auf Unendlichkeiten einstimmig zu vereinenden Erfahrungen bezogene Idee“ versteht. Selbstverstä ndlich kö nnen wir diese unendliche Idee immer nur durch endlich viele einstimmigen Erfahrungen belegen. Die Welt ist also eine unendliche Idee, die endlich viele Erfahrungen umfasst. Dasselbe gilt dem Weltraum: die Erscheinungen verweisen auf unendlich weitere mö gliche Erscheinungen in einem offen-unendlichen Raum, den wir jedoch nur als vom Horizont begrenzt erleben kö nnen. Die Literaturwissenschaften wie auch die Kulturwissenschaften verstehen den Weltraum nicht als vorgegeben, sondern als „gesellschaftlicher Produktionsprozess der Wahrnehmung, Nutzung und Aneignung“,2 die auch die Macht besitzt, eine Welt neu zu entwerfen, und zwar so, dass die neuen Erfahrungen die bestehende Welt in Frage setzen oder sogar sie widersprechen kö nnen. Was dieser „Idee“ der Welt angeht, so verweist sie auf ein raumzeitliches Netzwerk aus endlich viele einstimmigen Erfahrungen, die weit ü ber sich hinausweisen und damit eine mögliche Welt entwerfen. Daraus ergibt sich, dass eine mögliche Welt eine mögliche Erfahrbarkeit besagt. So behandelt der Beitrag die Frage eines Weltentwurfes und die Voraussetzungen einer kategorialen Bestimmung von „mö glichen“ vs. „unmö glichen“ Welten,3 die sich phä nomenologisch auf die mö gliche bzw. unmö gliche Erfahrbarkeit zurü ckfü hren lässt. …
Tags: Erfahrung(en/s)->, Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Person->, Person->Borges, Jorge Luis, Person->Husserl, Edmund, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG
Abstract: Auf die Frage, wie Philosophie entsteht und wie sie zu betreiben sei, wird man von jeder Philosophin und je- dem Philosophen wohl eine andere Antwort bekommen. Ob man eher von der Passivität eines Widerfahrnisses her denkt, wie beim sokratischen Staunen, oder eher von der Aktivität einer selbstgelenkten Relexion, wie bei der Descartes’schen Meditation – die Philosophie bewegt sich in Erfahrungsräumen, die in der alltäglichen Lebenswirklichkeit ihren Ausgangspunkt haben. Man mag über alles Mögliche staunen und alles Mögliche bezweifeln. In der Philosophie werden diese Erfahrungen jedoch zu methodischen Leitfäden und zu Lupen, durch die man die Welt in klarerer Weise zu betrachten erhofft. Motive wie diese sind eingebettet in philosophiegeschichtliche Narrative, die Gründungsmythen mit ihren Heroinnen und Heroen beinhalten, die im Laufe der Rezeption immer wieder transformiert werden. Hierbei bilden sich bestimmte „Denkkollektive“ mit ihren jeweiligen „Denkstilen“ (Ludwik Fleck) heraus, die neue Narrative gestalten, um ihre Interpretationen – wissenssoziologisch betrachtet – zur Etablierung von Grenzziehungen zu nutzen, wie in der modernen Philosophie etwa zwischen „analytischer“ und „kontinentaler“ Philosophie (was in mehrerlei Hinsicht irreführend ist, uns aber an dieser Stelle nicht weiter beschäftigen kann). …
Tags: Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 19
Abstract: Leisten fiktionale Texte einen Beitrag zur Erkenntnis? Falls ja, worin besteht dieser Beitrag und unterscheiden sich durch die Lektü re iktionaler Literatur gewonnene Erkenntnisse von solchen, die wir durch lebensweltliche Erfahrungen, Schul- und Universitä tsbesuch sowie das Studium von Sachbü chern oder wissenschaftlichen Theorien erwerben? Dies sind die Fragen, denen ich im Rahmen meiner Uberlegungen nachgehen mö chte. Zur Einleitung skizziere ich mein Verstä ndnis von Fiktion bzw. iktionalen Texten (I). Im Anschluss gebe ich einen Uberblick ü ber einige der in der laufenden Debatte zum Thema Fiktion und Erkenntnis maßgeblichen Fragen, die insbesondere die Begriffe der Wahrheit und des Wissens bzw. der Erkenntnis betreffen (II). Im dritten Teil frage ich, ob und inwiefern die Lektü re iktionaler Literatur auch dann einen Erkenntniswert haben kö nnte, wenn man sie weder als Wahrheits- noch als Wissensvermittlerin begreift (III). Im letzten Teil folgen Uberlegungen zur Frage nach dem nicht-propositionalen Wissen in der Literatur (IV) …
Tags: Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital

Schriftenreihe des Graduiertenkollegs 1767 1 (2015), M. Fludernik, N. Falkenhayner, J. Steiner (Hrsg.), Ergon Verlag: 294

Fantasia (EDFC) 1254 (2026), EDFC
Tags: Literatur->, Literatur->Phantastik->, Rezension(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

Fantasia (EDFC) 1256 (2026), EDFC
Abstract: Wieder ein Fantasia mit Buchbesprechungen, Erzählungen und Artikeln …
Tags: Literatur->, Literatur->Phantastik->, Rezension(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 18
Abstract: Gedankenexperimente motivieren Urteile über hypothetische Fälle in ihren Betrachtern. Kann dieses Nachdenken im Lehnstuhl über solche bloß iktiven Fälle eine echte Erkenntnisquelle sein? Kann ein solches Nachdenken also zu gerechtfertigten Meinungen, im besten Fall vielleicht sogar zu Wissen führen? Ein Verteidiger von Gedankenexperimenten als Erkenntnisquelle nimmt normalerweise die beiden folgenden Dinge an: 1.) Theorien, und zwar insbesondere philosophische Theorien, sagen nicht nur etwas über die aktuale Welt aus, sondern haben darüber hinaus eine modale Kraft, sie sagen also, was notwendig oder essenziell ist. Damit enthalten sie nicht nur Aussagen über die aktuale Welt, sondern auch Aussagen über nicht-aktuale mögliche Welten. Aus diesem Grund sind auch Urteile über fiktive, nicht-aktuale Welten für die Wahrheit dieser Theorien relevant. Wer beispielsweise behauptet, dass Wissen als gerechtfertigte wahre Meinung definiert werden muss, der sagt damit nicht nur, dass jeder aktuale Fall von gerechtfertigter wahrer Meinung Wissen ist, sondern auch, dass jeder nur mögliche Fall von gerechtfertigter wahrer Meinung Wissen ist. 2.) die durch Gedankenexperimente ausgelösten Urteile manifestieren nicht einfach irgendwelche Hintergrundmeinungen, sondern davon zu unterscheidende Intuitionen. …
Tags: Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG
Abstract: Anhand seiner eigenen philosophischen Sozialisierung unterstreicht Herman Cappelen in seinem Buch Philosophy Without Intuitions auf eindrucksvolle Weise, wie sich die intuitionsbasierte Argumentation, einem „verbalen Virus“ gleich, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der anglophonen Philosophie „analytischer“ Prägung rasend ausgebreitet hat. Gerade in der praktischen Philosophie, auf die ich mich im Folgenden konzentrieren möchte, spielen durch Gedankenexperimente evozierte Einzelfallurteile häufig eine unverzichtbare Rolle, wenn es darum geht, Sollenssätze zu bestätigen oder zu hinterfragen. Parallel dazu wird aber auch die Kritik am Gebrauch von Intuitionen zum Zwecke normativer Rechtfertigung immer lauter. Nicht zuletzt die experimentelle Philosophie weist uns darauf hin, dass intuitive Urteile sozial und historisch kontingente Produkte individueller Psychologie und kollektiver Lebensformen sind. Die epistemische Verlässlichkeit von Intuitionen sei höchstens vorläufig, so die Kritiker, und ihre Fähigkeit, höherrangige Prinzipien zu rechtfertigen, ernsthaft zu hinterfragen. …
Tags: Erkenntnis, Experiment(e)->, Experiment(e)->Gedanken-, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Intuition(en)->, Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 27
Abstract: Dass auch das Mittelalter Gedankenexperimente kannte, ohne diese so zu nennen, ist keine neue Behauptung. Ich möchte hier dem Zusammenhang zwischen Gedankenexperiment und der Idee der göttlichen Allmacht nachgehen. Hans Blumenberg behauptet einen solchen Zusammenhang in der ‚Legitimität der Neuzeit‘, und dieser Zusammenhangt scheint für seine These der im Spätmittelalter einsetzenden Selbstbestimmung des Menschen in erkenntnistheoretischer Hinsicht ebenso zentral zu sein wie in moralischer Hinsicht die von Blumenberg diagnostizierte ‚nominalistische‘ Konzeption eines Willkürgottes. Denn erst Überlegungen zur göttlichen Allmacht, befeuert durch die Pariser Verurteilung von 1277, hätten die naturphilosophischen Gedankenexperimente des 14. Jahrhunderts ermöglicht. Zugleich sieht Blumenberg diese unter dem dunklen Stern einer reduzierten Wirklichkeitsgewissheit, aus der heraus sich die Rehabilitierung der Neugierde entwickelt. Blumenberg ist so verstanden worden, dass er die Debatte um Gottes Potenzen als Bedrohung ganz realer Täuschungsmanöver missverstanden habe, und ihm ist der Einwand gemacht worden, dass jene Uberlegungen, die mit einem göttlichen Eingriff spekulieren, diesen gerade nicht als real annahmen. Genau deswegen seien es auch Gedankenexperimente als rein kontrafaktische Uberlegungen gewesen. Gewissheitskrisen konnten derartige Uberlegungen, die mit der Allmacht Gottes operieren, also gar nicht auslösen. Das scheint mir jedoch mit Blick auf die Position, die Blumenberg der spätmittelalterlichen Philosophie im ‚Prozeß der theoretischen Neugierde‘ zuweist, zu kurz gegriffen …
Tags: Allmacht, Erkenntnis, Experiment(e)->, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Person->, Person->Blumenberg, Hans, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 21
Tags: Epistemologie->, Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->-theorie, Wissenschaft(s/en)->Erkenntnistheorie, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 25
Abstract: Etwa seit der Jahrtausendwende hat sich ein neuer methodischer Zugang zur Philosophie herausgebildet, der nach Meinung der einen das Fach bereichert und nach Meinung der anderen die Philosophie gründlich missversteht: die experimentelle Philosophie. Kurz gesagt untersucht sie klassische philosophische Fragen mit den Mitteln der empirischen Wissenschaften. Auch wenn die experimentelle Philosophie als Methode zunächst vor allem auf Fragen der theoretischen Philosophie bezogen wurde – ihr Anfang wird oft in einer vielbeachteten Studie zum Wissensbegriff gesehen – wurde der empirische Zugang inzwischen auf alle Bereiche der Philosophie angewendet, und mithin auch auf die Ethik. …
Tags: Erkenntnis, Experiment(e)->, Experiment(e)->-elle Ethik, Experiment(e)->Gedanken-, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 17
Abstract: Zu Beginn der Meditationen über die Erste Philosophie (1642) erzählt René Descartes einen kleinen Teil seiner Lebensgeschichte. Er erzählt, dass er erkannt hat, dass nicht alles, was er in seiner Jugend für wahr gehalten hatte, er auch zu einem späteren Zeitpunkt als wahr gelten ließe. Dieser Umstand lässt ihn grundlegend an der Möglichkeit einer gesicherten Erkenntnis über die Welt um ihn herum zweifeln. Er sitzt beim Kamin, so erzählt Descartes, er trägt einen Winterrock, er betastet Papier und er wähnt sich in mehrerer Hinsicht in Sicherheit. Eigentlich, so sinniert er, gäbe es keinen triftigen Grund, um sinnvoll daran zu zweifeln, dass er, Descartes, tatsächlich am Kamin sitzt, er tatsächlich einen Winterrock trägt und er tatsächlich mit seinen Händen Papier berührt. Seine Situation, schreibt er, scheint prädestiniert für eine gesicherte Erkenntnis der wahrgenommenen Gegenstände um ihn herum zu sein. Wenn nicht, wie dann? Auch wenn er sich in der Wahrnehmung der Gegenstände von Zeit zu Zeit täuscht, räsoniert er, würde doch nur ein Wahnsinniger bestreiten wollen, dass er, Descartes, Wissen über die Gegenstände seiner Umgebung habe. Aber dennoch muss er klein beigeben. Denn, so führt Descartes aus, er könne nicht ausschließen, dass er zu diesem Zeitpunkt träume, er säße beim Kamin, er trüge einen Winterrock und er berühre Papier. Da er auch kein sicheres Kennzeichen ausmachen kann, das Wachsein von Träumen unterscheidet, schließt Descartes, ist an eine Erkenntnis von der Welt wie sie wirklich ist und den wirklichen Gegenständen in der Welt nicht zu denken. Und darüber hinaus, knüpft Descartes an, kann er auch nicht ausschließen, dass ein böser und listiger Geist ihn systematisch über die Gegebenheiten in der Welt täusche. Mit dieser scheinbar harmlosen Erzählung schafft es Descartes, ein nachhaltiges Problem aufzuwerfen, das Philosophinnen und Philosophen bis heute beschäftigt und mit denen er unser Wissen von der Welt um uns herum grundlegend in Frage stellt. …
Tags: Erkenntnis, Erzähl(er/ung(en))->unerzählbare, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital
Philosophische Symposien der DFG: Gedankenexperimente und NarrationPhilosophische Symposien der DFG Vol.2 (2023), E. Brednel, H. Gander, M. Lessau (Hrsg.), Deutsche Forschungsgemeinschaft; DFG: 31
Abstract: Figürliche, bildliche oder übertragene Redeweisen beschäftigen die Philosophie seit ihren Anfängen. Um sie theoretisch zu erfassen, wurden sie meist unter den Begriff der Rhetorik subsumiert, der immer wieder als ein Gegenbegriff zur Philosophie fungierte. Die Kritik an der Rhetorik kann geradezu konstitutive Funktion für das philosophische Selbstverständnis attestiert werden. Bereits Platon hatte einen mit der Rhetorik assoziierten Sprachgebrauch anlässlich seiner Kritik an den Sophisten für nicht wahrheitsfähig erklärt. Zentrale philosophische Unterscheidungen wie die von res und verba, von theoretischem Sachbezug und praktischer Manipulation, von eigentlicher buchstäblicher und uneigentlicher übertragener Rede laufen allesamt auf eine Konsequenz hinaus: Figürliche Sprachformen werden in Sonderbereiche wie ›Rhetorik‹ oder späterhin ›Asthetik‹ abgedrängt, sollen für das erkenntnis- und sprachtheoretische Hauptgeschäft der Philosophie aber keine wesentliche Rolle spielen. Eine »Pathologie der Rhetorik« zieht sich wie ein roter Faden auch durch Philosophien der neuzeitlichen Auklä rung. Sie findet sich etwa bei René Descartes, Thomas Hobbes, John Locke oder Immanuel Kant. Sie alle verbinden das epistemologische Motiv der mangelnden Klarheit mit dem ethischen Motiv der ungebührlichen Erregung von Leidenschaften. Rhetorik stellt sich etwa für Kant als die manipulative Kunst »durch den schönen Schein zu hintergehen« dar, als illegitime Anwendung poetischer Mittel zu theoretischen oder praktischen Zwecken. Diese Tendenz setzt sich in wichtigen Strömungen der modernen Sprachphilosophie fort. Noch die Kommunikationstheorie von Jürgen Habermas oder der postanalytische Ansatz Robert Brandoms zollen ›rhetorischen‹ Sprachformen kaum Beachtung. …
Tags: Erkenntnis, Fiktion(s/en)->, Gedanke(n)->, Gedanke(n)->-experiment(e), Kritik(en)->, Kritik(en)->metaphorische, Methapher(n)->, Methapher(n)->-kritik, Narration(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Sprach(e)->, Sprach(e)->figürliche, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Philosophie->, {04.1} Bestand/Digital

Abstract: Der Begriff Fiktion wird umgangssprachlich in vielerlei Lebenszusammenhängen verwendet, ohne dass er im Vornhinein genau definiert würde. Es steht nicht eindeutig fest, zu welchem anderen Begriff er im logischen Gegensatz steht. Es bieten sich verschiedene Wörter an, wie etwa Realität, Wahrheit, Empirische Erfahrung die sich vage unter dem Begriff Non-Fiktion zusammenfassen lassen. Diese Verschwommenheit im Sprachgebrauch zeugt von der Schwierigkeit, das Gegensatzpaar Fiktion – Non-Fiktion präzise zu definieren. In den Naturwissenschaften spielen Gedankenexperimente – eine besondere Form von Fiktionen! – eine wichtige Rolle bei der Veranschaulichung von wissenschaftlichen Theorien, Gesetzmässigkeiten und Hypothesen. Auch bei der Rechtssetzung werden Fiktionen verwendet mit dem Ziel kohärente Regeln des Zusammenlebens zu entwickeln. In der Soziologie behalf sich bereits Max Weber des Begriffs der Idealtypen, um gesellschaftliche Zusammenhänge intelligibel zu machen. In der Soziologie ist oft die Rede von unausgesprochenen symbolischen Vorstellungen, die stillschweigend jeder Gesellschaft zugrunde liegen und die von ihren Menschen als selbstverständlich hingenommen werden. In diesem Zusammenhang seien die Arbeiten von Alfred Schütz genannt, der in seinem Aufsatz „Don Quichotte und das Problem der Realität“ (Schütz, S. 155 ff) das komplexe Ineinanderwirken von drei Vorstellungswelten – der literarischen, der lebensweltlichen und der individuellen – am Text von Cervantes veranschaulicht. …
Tags: Fiktion(s/en)->, Fiktion(s/en)->Non-, Fiktion(s/en)->fiktionale Texte, Kunst->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital

Schriftenreihe des Graduiertenkollegs 1767 8 8 (2020), Dustin Breitwischer, Hanna-Myriam Häger, Julian Menninger (Hrsg.), Ergon
Abstract: Dieser Band beschäftigt sich mit historisch spezifischen Formen der sachlichen und fiktiven Erzählung innerhalb der Literatur und verschiedener nicht-literärer Medien. Die Beiträge beschäftigen sich mit der Frage, wie und warum das jeweilige Medium, der historische Kontext, soziokulturelle Normen und ästhetische Konventionen bestimmte Ansprüche auf Sachlichkeit oder Fiktionalität innerhalb einer gegebenen Erzählung formulieren können (oder nicht). Genauer gesagt, die gesammelten Aufsätze verdeutlichen, dass die Gültigkeitsansprüche eines Textes gleichermaßen an seinen historischen Rahmen, sein jeweiliges Medium und seine jeweilige narrative Praxis gebunden sind. Die Diskussion, Analyse und der Vergleich von historischen Besonderheiten einerseits und einem erweiterten Medienarsenal andererseits ermöglichen es den Mitwirkenden so, narrative Besonderheiten der sachlichen und fiktiven Erzählung in ihren vielfältigen Ausdrucksformen aufzudecken und zu beschreiben. Im Einklang mit der disziplinären Vielfalt seiner Mitwirkenden richtet sich der Band sowohl an medienwissenschaftlich orientierte Erzähler …
Tags: Erzähl(er/ung(en))->, Erzähl(er/ung(en))->-praktiken->, Erzähl(er/ung(en))->-praktiken->Geschichte, Erzähl(er/ung(en))->Gebrauchs-, Erzähl(er/ung(en))->fiktionales, Fiktion(s/en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Zukunft(s)->, Zukunft(s)->Forschung, {04.1} Bestand/Digital
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