Universitas Phantastica – Reflektion #31 – Wie der kosmische Horror das Genredreieck vollendet …

Learn More-internWenn man den kosmischen Horror (auch bekannt als Lovecraftian Horror) in die Betrachtung einbezieht, verschiebt sich die bisherige zweidimensionale Gegenüberstellung grundlegend. Es entsteht kein einfaches Dualsystem mehr, sondern ein hochkomplexes Genredreieck.
Der kosmische Horror bricht mit einer Prämisse, die sowohl dem klassischen als auch dem traditionellen phantastischen Horror gemein ist: der Annahme, dass der Mensch das wichtigste Zentrum der Erzählung darstellt.

Hier ist das erweiterte Essay, das diese metaphysische Dimension integriert. …

Continue reading „Universitas Phantastica – Reflektion #31 – Wie der kosmische Horror das Genredreieck vollendet …“

Science Fiction #132 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Deutschland. Ein Science-Fiction – Rickels, Laurence A.

Rickels, Laurence A.
Deutschland. Ein Science Fiction.
in: Meister, Carolin / Rickels, Laurence A. (Hrsg.) – Ghostarbeiter: über technische und okkulte Medien
Kadmos, Berlin (2014)
ISBN 9783865992420
 
Deutschland als Science-Fiction-Diagnose…
 
D
Wer sich für Fantastik/Fantastik-Debatten in Deutschland interessiert – insbesondere für die Linie von Technikphantasien, Dystopie und Utopiekritik – findet in Laurence A. Rickels’ „Deutschland. Ein Science-Fiction“ einen Text, der sich wie eine Mini-Monografie im Aufsatzformat liest: Rickels nutzt Science-Fiction nicht als Nische der Populärkultur, sondern als kulturgeschichtliches Diagnoseinstrument. „Deutschland“ erscheint dabei als Problem- und Projektionsfläche, die in Genres, Medien und Technikutopien fortlebt – oft dort, wo direkte historische Erzählung aussetzt.
Der Aufsatz ist deshalb so ergiebig, weil er Fantastik nicht nur inhaltlich (Raumfahrt, Androiden, Zukunft) adressiert, sondern methodisch: Er fragt, welche kulturellen Arbeiten (Trauer, Reparation, Integration, Verdrängung) Genres leisten – und wie Technik- und Mediengeschichte diese Arbeiten mit organisiert. …

 
Laurence A. Rickels’ Beitrag „Deutschland. Ein Science-Fiction“ lässt sich als medien- und kulturtheoretische Fallstudie lesen, die Science-Fiction nicht primär als Literaturgattung, sondern als kulturelles Dispositiv behandelt. Der Text verbindet Genre-Geschichte, Technik- und Populärkultur sowie psychoanalytisch informierte Begriffe (u. a. Trauer, Empathie, Integration) zu einer Argumentation, in der „Deutschland“ weniger als geografisch-nationale Kategorie denn als Problem- und Projektionsfigur innerhalb der Science-Fiction-Traditionen erscheint.
 
Strukturell arbeitet der Artikel über mehrere miteinander verschränkte Themenfelder: Erstens zeichnet Rickels eine Linie, in der „Deutschland“ als früher Impulsgeber technischer Imagination (u. a. im Umfeld filmischer Projektionen wie Fritz Lang) und zugleich als später verdrängter bzw. umcodierter Bezugspunkt der Nachkriegs-SF erscheint. Science-Fiction fungiert dabei als Speicherform, in der Gewaltgeschichte und ihre Nachwirkungen nicht direkt, sondern über Zukunftsformen und Technikmotive weiterarbeiten. Zweitens rückt Rickels die Figur des Androiden und das Motiv des „Empathietests“ ins Zentrum. Das „Androiden-Problem“ wird nicht als Frage technischer Eliminierung, sondern als Problem sozialer und psychischer Integration gefasst. Adoleszenz erscheint in diesem Zusammenhang als zeitlich begrenzte Inszenierung von Psychopathie, aus der ein Hinauswachsen möglich ist; dadurch wird die Grenzziehung zwischen „menschlich“ und „nicht-menschlich“ als Frage affektiver und trauerbezogener Kompetenz modelliert.
 
Drittens erweitert der Text die Perspektive auf Nachkriegskultur und Populärmedien: Die Nachkriegskarriere Wernher von Brauns und die Disney-Formate um „Tomorrowland“ werden als Bestandteile einer kulturellen Maschinerie beschrieben, die technische Zukunftsbilder, Schuld- und Produktivitätsnarrative sowie politische „Integration“ ineinander verschaltet. In diesem Kontext erscheint Science-Fiction als Infrastruktur, die bestimmte gesellschaftliche Verständigungen über Technik und Zukunft performativ herstellt, statt sie nur abzubilden. Viertens thematisiert Rickels die Nachkriegsordnung (u. a. Morgenthau, Adenauer, Wiedergutmachungspolitik) und diskutiert – auch über Hinweise auf Pynchon – die auffällige Abwesenheit des Holocaust in bestimmten Zukunftsentwürfen als Symptom kultureller Umdefinitionen. Die These, dass „Wiedergutmachung“ eine Sprache der Bewertung und Kompensation etabliert, wird als Teil einer symbolischen Ökonomie entfaltet, die produktive, aber auch riskante Verschiebungen ermöglicht.
 
Der Beitrag arbeitet stilistisch mit dichter Montage, schnellen Übergängen und einer hohen Referenzdichte (Genre, Geschichte, Psychoanalyse, Popkultur). Die Argumentation ist weniger als linearer Nachweis angelegt denn als Folge von Verknüpfungen, die den Leser:innen ein assoziativ-theoretisches Mitdenken abverlangen. Als Stärke kann gelten, dass Rickels Science-Fiction konsequent als kulturelle Form ernst nimmt, in der historische Konflikte, Affektpolitiken und Medienumgebungen zusammenlaufen. Zugleich setzt der Text für eine reibungslose Lektüre Vorwissen bzw. Bereitschaft zur Theoriearbeit voraus; eine explizite Begriffsführung oder didaktische Entfaltung der Referenzen ist nicht sein primäres Ziel.
 
Insgesamt bietet „Deutschland. Ein Science-Fiction“ eine Deutung von Science-Fiction als historisch aufgeladene Kulturtechnik, in der „Deutschland“ als Signatur von Integrations- und Übersetzungsproblemen (Technik, Gewaltgeschichte, Empathie) wiederkehrt. Der Artikel eignet sich besonders für Fragestellungen, die Genre nicht nur textimmanent, sondern im Verbund mit Mediengeschichte, politischer Nachgeschichte und Affekttheorie untersuchen. …
 
Laurence Rickels liest die posttraumatische Wiedervereinigung Deutschlands und Kaliforniens in Dicks Simulacra als Allegorie auf die Geschichte des SF-Genres.
Auszug Vorwort

Worum geht’s? Fünf argumentative Bewegungen

1) „Deutschland“ als Science-Fiction-Archiv: von Lang zur Nachkriegs-SF

Rickels setzt bei einer Genealogie an, die deutsche Zukunftsbilder eng mit Medien- und Technikgeschichte verschaltet: Fritz Langs Bildräume und die frühe Film-SF markieren einen Ursprung, aus dem heraus „Deutschland“ als technikfantastische Projektionsmacht sichtbar wird – Rakete, Gravitation, Grab/Start, Aufbruch und Kontrollphantasie. (Rickels Laurence – Deutschland. Ein Science-Fiction)
Entscheidend ist dann die Verschiebung: Nach 1945 ist „Deutschland“ nicht einfach nur ein Herkunftslabel, sondern wird im Genre als Integrationsproblem weitergeführt. Science-Fiction wird – in Rickels’ Zugriff – zu einem Speicher, in dem die Nachgeschichte (Schuld, Gewalt, politische Neuordnung) nicht frontal, aber wirksam verarbeitet wird.
 

2) Androiden, Adoleszenz, Empathie: Fantastik als Testlabor

Eine der stärksten Passagen ist Rickels’ Modellierung des Androiden-Topos: Das „Androiden-Problem“ sei nicht durch Eliminierung zu lösen, sondern durch Integration – und Integration heißt hier: Empathie testen.
Rickels koppelt diese Figur an Adoleszenz: Jugendzeit erscheint als eine „zeitbasierte“ Inszenierung von Psychopathie, die nicht notwendig endgültig ist, sondern als Übergang gedacht werden kann. Damit verschiebt er das Fantastische vom reinen Spektakel in eine anthropologische und soziale Grenzdiagnostik: Wer/was ist „menschlich“, wenn Empathie (und Trauerfähigkeit) unsicher wird? (Rickels Laurence – Deutschland. Ein Science-Fiction)
Für eine deutschsprachige Fantastik-Diskussion ist das produktiv, weil es den Androiden (und allgemeiner: das Nicht-Menschliche) nicht als „Other“ fixiert, sondern als Spiegel einer gesellschaftlichen Normalisierung: Fantastik zeigt nicht nur das Unheimliche, sie zeigt, wie Normalität hergestellt wird.
 

3) Populärkultur als Zukunftsmaschine: Disney, „Tomorrowland“, von Braun

Im weiteren Verlauf verbindet Rickels Technikgeschichte und Kulturindustrie: Wernher von Brauns Nachkriegskarriere und die Disney-Inszenierung der Raumfahrt („Tomorrowland“) werden zu einer Art Integrationsapparat.
Hier zeigt sich ein Kern von Rickels’ Schreibweise: Er liest Populärkultur nicht „nur“ ideologiekritisch, sondern als Ort, an dem Zukunftserzählungen gesellschaftliche Widersprüche operativ machen – also: anschlussfähig, erzählbar, konsumierbar. Das Fantastische (Weltraum, Zukunft) ist nicht Fluchtpunkt, sondern Infrastruktur, die die Gegenwart sortiert.
 

4) Deutsche Fantastik als Spannungsfeld von Utopie und Katastrophe: Laßwitz vs. Wells

Für meinen derzeitigen Fokus „Technikdystopie und Utopiekritik 1897–1925“ ist besonders die Rückbindung an Kurd Laßwitz (Auf zwei Planeten, 1897) interessant. Rickels positioniert Laßwitz als frühen, deutschen Knotenpunkt, der eine andere Mars- und Zukunftslogik ermöglicht als die später kanonische Katastrophenlinie, die häufig mit H. G. Wells verbunden wird.
Ohne dass Rickels daraus eine schlichte „Deutschland = Utopie“-Behauptung macht, wird doch sichtbar: Fantastik in Deutschland kann als Debatte über Zukunftsformen gelesen werden – und diese Debatte kippt historisch (und politisch) in andere Register, in denen Technikverheißung, Gewaltgeschichte und „Integration“ sich überlagern.
 

5) Wiedergutmachung, Holocaust-Abwesenheit und die Grenzen der Reparation

Im dritten Teil greift Rickels explizit auf Nachkriegspolitik (u. a. Adenauer/Wiedergutmachung) und auf die Frage der (Nicht-)Darstellbarkeit bzw. Abwesenheit des Holocaust in bestimmten Nachkriegs-Zukunftsdiskursen aus.
Science-Fiction erscheint hier als problematischer, aber aufschlussreicher Raum: Gerade das, was nicht auftaucht, kann als Symptom wirken. Rickels bindet diese Beobachtung an eine Ökonomie der Reparation, in der Produktivität als Maßstab eingesetzt wird – mit dem Effekt, dass „Ausgleich“ zugleich etwas verdecken und etwas neu organisieren kann
 

Warum der Sammelband Ghostarbeiter mehr ist als „Verpackung“

Auch wenn Rickels’ Aufsatz im Vordergrund steht: Der Sammelband Ghostarbeiter. Über technische und okkulte Medien liefert die theoretische Grundtemperatur, aus der der Text hervorgeht. Die Leitfigur der „Ghostarbeit“ denkt Kultur als Arbeit am Nicht-Integrierten: Reste, Verluste, Verdrängtes, das in „Krypten“ eingeschlossen bleibt und als Störung wiederkehrt.
Damit wird verständlich, warum Rickels Science-Fiction so konsequent als Medienphänomen liest: Zukunftsbilder hängen an den Bedingungen dessen, was eine Kultur speichern, senden und sichtbar machen kann.
 

Ein Aufsatz für alle, die SF nicht nur „lesen“, sondern als Kulturtechnik verstehen wollen

„Deutschland. Ein Science-Fiction“ eignet sich besonders für Leser:innen, die Fantastik als Konfliktfeld begreifen: zwischen Technikverheißung und Utopiekritik, zwischen Populärkultur und politischer Nachgeschichte, zwischen dem, was erzählt werden kann, und dem, was als Abwesenheit nachwirkt.
Wenn man bereit ist, sich auf die dichte Montage einzulassen, bekommt man kein bequemes Genre-Urteil, sondern einen Text, der Science-Fiction als historisch aufgeladene Kulturtechnik lesbar macht – und „Deutschland“ als Signatur von Integrations- und Übersetzungsproblemen in diesen Zukunftsformen.
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rickels, Laurence A.
  • Deutschland. Ein Science-Fiction
  • in: Meister, Carolin / Rickels, Laurence A. (Hrsg.) – Ghostarbeiter: über technische und okkulte Medien
  • Kadmos, Berlin (2014)
  • Taschenbuch
  • 188 Seiten, hier Seite 149-170
  • ISBN 9783865992420

Preisangaben Eurobuch

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • Rickels, Laurence A.: Wikipedia-Eintrag
    Onlinequelle …
    Bedeutung: kurze Beschreibung des Autors und Hinweis auf Hauptwerk (Germany. A Science Fiction. Fort Wayne AntiOedipus Press, 2015, ISBN 978-0-9892391-7-2)Quelle: Wikipedia

  • Rezension von Rickels „Germany: A Science Fiction (2015): Rezension von David Agranoff am 17. Oktober 2020

Sekundärliteratur …
Bedeutung: „Man muss schon ein Akademiker oder ein Science-Fiction-Theorie-Nerd sein, der sich wie ich intensiv damit beschäftigt. Verdammt, das ist genau die Art von Buch, die man mir ins
Gehirn implantieren könnte. Das größte Kompliment, das ich dem Buch machen kann, ist wohl, dass es im Regal zwei Plätze neben Damon Knights „In Search of Wonder“ steht. Das ist ein MUSS für Science-Fiction-Theoretiker, und ich bin froh, dass ich es gelesen habe. …
Quelle: larickels.com

  • Rickels, Laurence A.: Webpräsenz des Autors
Onlinequelle…
Bedeutung:  Webpräsenz des Autors und weitere Hinweise auf sein Schaffen wie z.B. „Der integrierte Vampir“ nebst vielen InterviewsQuelle:larickels.com

siehe auch (Auszug):


Die letzten fünf Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Bibliotheca Universitas Phantastica #122 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 4. Juli bis 6. Juli 2026

MZwei relativ neue Veröffentlichungen sind gestern vorstellig geworden. „Hither Shore Nr. 21“ und „Von Robin Hood zu Robin of Sherwood“. Hither Shore hat den üblichen Nachteit, dass alle Artikel bis auf einen auf englisch veröffentlicht wurden. Offenbar legt man keinen Wert darauf, auch hierzulande ohne Hürden gelesen zu werden. Bei „Von Robin…“ wurden nicht alle Artikel in die Datenbank übernommen, weil nicht alle relevant (der Phantastik) gewidmet sind. Für eine Gesamtübersicht hier bitte ToC (Table of Content) verwenden. Sehr gefallen hat mir auch „Ghostarbeiter“ mit dem Artikel „Deutschland. Ein Science-Fiction„. Dazu morgen noch eine Besprechung. Auch „Fantastik bei Georg Klein“ ist nicht zu verachten …


Neuzugänge:
als Html-Ansicht-> 2026-07-06-Neuerungen-Bericht

image
1.

K. Achatz

Bamberger Studien zu Literatur, Kultur und Medien 4 (2012), Univ. of Bamberg Press

ISBN 978-3-86309-094-4

Abstract: Georg Kleins Romane sorgen für Verwirrung: Einerseits greift Klein auf typische trivialliterarische Genres wie etwa den Agenten- oder Arztroman zurück, andererseits fühlen sich die Leser an die fantastisch unheimlichen Szenarien E. T. A. Hoffmanns oder Kafkas erinnert. Vergeblich suchen viele Leser einen versteckten Sinn, den sie hinter all den Irreführungen in Kleins Texten vermuten. Die vorliegende Arbeit erläutert, welche Textstrategien in Kleins Romanen diese Verstörung und Verwirrung der Leser hervorrufen. Kleins ersten vier Romanen liegt jeweils ein triviales Genre zugrunde: Agentenroman, Detektivroman, Horrorroman und Arztroman. Der Autor durchbricht das starre Schema der Trivialliteratur und verfremdet die Genres mithilfe bestimmter erzähltechnischer Verfahren. Viele Rezensenten verorten die Kleinschen Romane deshalb in der fantastischen Literatur. Tatsächlich bietet die literaturwissenschaftliche Diskussion der Fantastik geeignete Ansatzpunkte, um die erzähltechnischen Strukturen in Kleins Romanen zu untersuchen. Der Theoretiker Uwe Durst bestimmt in Anlehnung an Tzvetan Todorov das Fantastische als Grenzphänomen: Wo in einem Text Unschlüssigkeit darüber herrscht, ob ein Ereignis rational zu erklären ist oder nicht, liegt Fantastik vor. Sobald der Zweifel zugunsten einer realistischen oder einer wunderbaren Erklärung aufgelöst wird, verlässt der Text den Bereich des Fantastischen. Während Todorov das Wunderbare als Abweichung von der physikalischen Wirklichkeit betrachtet, setzt Durst rein innerfiktionale Maßstäbe an. Das fantastische Ereignis stellt seiner Ansicht nach nicht die Realität, sondern vielmehr innerfiktionale Konventionen infrage. Genau an diesem Punkt lässt sich an Kleins Spiel mit den trivialen Genres anknüpfen. Durch den Einsatz bestimmter erzähltechnischer Strategien, etwa den Einsatz unzuverlässiger Erzähler oder multiperspektivischen Erzählens, erzeugt er Fantastik und durchbricht so die Regeln der Genrekonvention. Sowohl bei Todorov als auch bei Durst ist der entscheidende Faktor die Wahrnehmung der Unschlüssigkeit durch einen impliziten Leser, der die Inkompatibilität verschiedener Erklärungsmodelle im Text registriert. Beide verankern den Leser so als textinterne Struktur in der Theorie. Durch eine Betrachtung realer Leser-Rezensionen wird validiert, inwiefern Dursts Theorie auch der Wahrnehmung der tatsächlichen Rezipienten entspricht: Eine Gegenüberstellung der Textphänomene, an denen die Leser sich stören, und der Analyseergebnisse zeigt, dass Kleins Einsatz von Fantastik für die Verwirrung der Rezipienten verantwortlich ist. Diese sehen mehrheitlich die trivialen Genres als Grundlage der Romane. Die meisten betonen jedoch auch, dass es sich um weit mehr als Schema-Literatur handelt – was aber genau mit den trivialliterarischen Texten passiert, kann keiner in Worte fassen. Der Genrebezug weckt beim Leser Erinnerungen an bestimmte Schemata, die dann als Schablone an den Text herangetragen werden. Nach und nach zerstört Klein das Genremuster, die erwartete Kohärenz stellt sich nicht ein. An dieser Stelle wäre der Leser gefordert, seine Erwartungshaltung an die veränderte Situation anzupassen. Klein jedoch verfremdet das Bezugsgenre, indem er fantastische Verfahren einsetzt. Die destabilisierenden Erzähltechniken versetzen sowohl professionelle Rezensenten als auch Laien-Leser in einen desolaten Zustand. Mit Dursts Theorie der Phantastik lässt sich also nicht nur die Struktur der Kleinschen Romane entschlüsseln, sie bietet auch eine einleuchtende Erklärung für die Leserreaktionen. …

Tags: Fantastik->, Person->, Person->Klein, Georg, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

image
2.

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld

(2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag

ISBN 978-3-910869-18-9

Abstract: Robin Hood – eine weltbekannte Legende, die zum Symbol für Gerechtigkeit und Fürsorge wurde, fasziniert seit mindestens 800 Jahren die Menschen. Der das Unrecht bekämpfende Bogenschütze, seine große Liebe Marion und die tapfere Gemeinschaft der mit ihm im Sherwood Forest lebenden Merry Men regen die Menschen bis heute an. Durch die Fernsehserie Robin of Sherwood aus den 1980er-Jahren und ihre Interpretation wurde dieses Symbol erneut mit Bedeutung und Hoffnung für eine als allzu kalt und nach Sinn suchend empfundene Realität aufgeladen. Dieser von Now is here – Deutsche Robin of Sherwood Gesellschaft e. V. initiierte Sammelband zeichnet in fachwissenschaftlichen Beiträgen die Geschichte Robin Hoods im Wandel der Zeit nach und deutet die mit dem Phänomen verbundenen Metaphern rund um den Kampf um Gerechtigkeit für die einfachen Menschen. Er verortet die Legende in Kultur, Medien sowie ontologisch und erklärt die ganz besondere Geschichte der Entstehung und Bedeutung der Robin-Interpretation in der vierzig Jahre alten Fernsehserie Robin of Sherwood. Die dreizehn Beiträge von Forschenden und von in Now is here engagierten Personen reichen von Fachaufsätzen über Erfahrungsberichte aus dem Fandom, von den Dreharbeiten bis hin zu persönlichen Perspektiven, die die menschliche Seite und Bedeutung einer Serie aufzeigen, die mehr sein wollte als bloße Unterhaltung. …

Tags: Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

3.

Einleitung in „Von Robin Hood zu Robin of Sherwood“
Bidlo und Dr.F. Weinreich

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, Dr.F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 12–14

ISBN 978-3-910869-18-9

Tags: Einleitung(en), Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

4.

Magie im Mittelalter
M. Dahlmann

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 48–53

ISBN 978-3-910869-18-9

Abstract: Einblick in die Gesetzmäßigkeiten der Magie …

Tags: Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Magie->, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

5.

Mystik, Magie und Gesetzlosigkeit – Robin of Sherwood und die Tradition der Sword-and-Sorcery Fantasy
J.T.M. Eilmannn

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 124–140

ISBN 978-3-910869-18-9

Tags: Fantasy->, Fantasy->Genre->, Fantasy->Genre->Sword-and-Sorcery, Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Magie->, Mystik->, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

image
6.

Tolkien und seine Herausgeber:innen: = Tolkien and his editors

Hither Shore Band 21 (2024) (2025), T. Fornet-Ponse, T. Honegger, E. Koch (Hrsg.), Oldib-Verlag

ISBN 978-3-910869-17-2

Abstract: Das Jahrbuch enthält unter anderem die Beiträge des Interdisziplinären Seminars der DTG vom Aachen 11. bis 13. Oktober 2024 Es enthält Beiträge von Michaël Devaux, Verlyn Flieger, Peter Grybauskas, Wayne G. Hammond, Christina Scull, Allan Turner, Thomas Fornet-Ponse, Łukasz Neubauer, Thomas Honegger, Ryan Jay Syler, Jacob Langenhahn, Jonathan Nauman, Intoine Paris, Sebastian Krinner …

Tags: Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Jahrbuch, Person->, Person->Tolkien, Christopher, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

7.

Vater und Söhne, oder: Die Suche nach CJRT in JRRTs Fikiton
T. Honegger

Tolkien und seine Herausgeber:innen: = Tolkien and his editorsHither Shore Band 21 (2024) (2025), T. Fornet-Ponse, T. Honegger, E. Koch (Hrsg.), Oldib-Verlag: 62–83

ISBN 978-3-910869-17-2

Abstract: Dieser Beitrag untersucht die tiefe literarische und persönliche Beziehung zwischen J.R.R. Tolkien und seinem Sohn Christopher Tolkien und argumentiert, dass sich ihre Verbundenheit in der wiederkehrenden Vater-Sohn-Dynamik in Tolkiens Romanen widerspiegelt. Anhand von Werken wie „The Lost Road“ identifiziert der Aufsatz halbautobiografische Elemente, die die enge und kreative Partnerschaft zwischen den beiden widerspiegeln, wobei Christopher sowohl als literarischer Nachlassverwalter als auch in vielerlei Hinsicht als Co-Autor fungierte, der das Vermächtnis seines Vaters bewahrte und prägte. Letztendlich stellt der Aufsatz Christopher als die literarische Reinkarnation“ von J.R.R. Tolkien dar, dessen redaktionelle Arbeit Wissenschaft und Erzählkunst miteinander verband, um den Mythos von Mittelerde fortzuführen und zu vervollständigen. …

Tags: Medien->, Medien->Medienart->, Medien->Medienart->Jahrbuch, Person->, Person->Tolkien, Christopher, Person->Tolkien, J. R. R., Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

8.

Herne the Hunter: Schamanismus, Initiation und kollektives Gedächtnis
J. Klinger

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 56–78

ISBN 978-3-910869-18-9

Tags: Gedächtnis->, Gedächtnis->kollektives, Initiation, Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Schamanismus, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

image
9.

Ghostarbeiter: über technische und okkulte Medien

Kaleidogramme Band 118 (2014), C. Meister, L.A. Rickels (Hrsg.), Kulturverlag Kadmos

ISBN 978-3-86599-242-0

Abstract: Mit Beiträgen von Carolin Meister, Rainer Metzger, Eva Meyer, Laurence Rickels, Inge Stephan, Klaus Theweleit und Beat Wyss. Ghostarbeit ist Arbeit an den Geistern. Theoretisch wie genealogisch weist Ghostarbeit auf die wechselseitigen Beziehungen zwischen technischen und okkulten Medien. So inszenierte der moderne Spiritismus in Séancen mit okkulten Medien oder Geistersehern technische Medialität gleich mit. Besonders die neue Möglichkeit der Liveübertragung war der Kommunikation mit Geistern wahlverwandt. Die Frage, ob die okkulte Medialität von den neuen Medien überholt worden sei, durchzieht die spiritistische Literatur dieser Zeit. Warum sich weiter exklusiv auf okkulte Medien stützen, wenn das Telefon eine direkte Verbindung verspricht? Dass die Reichweite der gespenstischen Heimsuchung auf der Wellenlänge des technisch-medialen Fortschritts schwingt, zeigte Friedrich Kittler in seiner Genealogie der Medien: »Das Totenreich ist eben so groß wie die Speicher- und Sendemöglichkeiten einer Kultur. Medien, wird bei Klaus Theweleit zu lesen sein, sind immer auch Flugapparate ins Jenseits.« Theweleits Verständnis von Medialität im technischen wie okkulten Sinne ist der Ausgangspunkt des vorliegenden Bandes. Aus Anlass seines 70. Geburtstags versammelt Ghostarbeiter Beiträge, die aus unterschiedlichen Perspektiven zentrale Inhalte von Theweleits Werkes umkreisen – und dabei nicht zuletzt einem Gedanken Rechnung tragen, der schon auf Hegel zurückgeht: nämlich dass jede Kulturarbeit und Geisteswissenschaft einen Ghost als Gast beherbergt. …

Tags: Geist(er)->, Ghosts, Kongress, Medien->, Medien->okkulte, Medien->technische, Okkultismus, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, Spiritualität, {04.0} Bestand/Papier

10.

Der gehörnte Gott und Hexen als Ausdruck sozialer Rebellion
S. Preis

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 79–91

ISBN 978-3-910869-18-9

Tags: Gott/Gött(in/er)->, Gott/Gött(in/er)->gehörnter, Hexe(n)->, Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, Teufel(s)->, {04.0} Bestand/Papier

11.

Deutschland. Ein Science-Fcition
Rickels

Ghostarbeiter: über technische und okkulte MedienKaleidogramme Band 118 (2014), C. Meister, L.A. Rickels (Hrsg.), Kulturverlag Kadmos: 149–170

ISBN 978-3-86599-242-0

Abstract: Wer sich für Fantastik/Fantastik-Debatten in Deutschland interessiert – insbesondere für die Linie von Technikphantasien, Dystopie und Utopiekritik – findet in Laurence A. Rickels’ „Deutschland. Ein Science-Fiction“ einen Text, der sich wie eine Mini-Monografie im Aufsatzformat liest: Rickels nutzt Science-Fiction nicht als Nische der Populärkultur, sondern als kulturgeschichtliches Diagnoseinstrument. „Deutschland“ erscheint dabei als Problem- und Projektionsfläche, die in Genres, Medien und Technikutopien fortlebt – oft dort, wo direkte historische Erzählung aussetzt. Der Aufsatz ist deshalb so ergiebig, weil er Fantastik nicht nur inhaltlich (Raumfahrt, Androiden, Zukunft) adressiert, sondern methodisch: Er fragt, welche kulturellen Arbeiten (Trauer, Reparation, Integration, Verdrängung) Genres leisten – und wie Technik- und Mediengeschichte diese Arbeiten mit organisiert. …

Tags: Geist(er)->, Geographie->, Geographie->Europa (GE)->, Ghosts, Kongress, Medien->, Medien->okkulte, Medien->technische, Okkultismus, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Spiritualität, {04.2} Bestand/Papier+Digital

12.

Sherwood Forest als Wachtusmzone: Erzwungener Eskapismus in Star Trek
M. Stübecke

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 159–164

ISBN 978-3-910869-18-9

Tags: Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Science Fiction, Star Trek->, {04.0} Bestand/Papier

13.

Vom Zauber des Zurückblickens
Dr.F. Weinreich

Von Robin Hood zu Robin of Sherwood: Legende – Kollektivsymbol – Serienheld (2025), O. Bidlo, F. Weinreich (Hrsg.), Oldib Verlag: 16–32

ISBN 978-3-910869-18-9

Abstract: Zur Phantasmisierung von Historie …

Tags: Legende(n)->, Legende(n)->Robin Hood, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Robin Hood, Sekundär->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
als Html-Ansicht-> nein

225090 78M7AY52 1 technische-universitat-dortmund-ag-virtual-machining 50 creator asc 1 1 1 title 1 45470 https://sebesta-seklit.net/wp-content/plugins/zotpress/
%7B%22status%22%3A%22success%22%2C%22updateneeded%22%3Afalse%2C%22instance%22%3Afalse%2C%22meta%22%3A%7B%22request_last%22%3A0%2C%22request_next%22%3A0%2C%22used_cache%22%3Atrue%7D%2C%22data%22%3A%5B%7B%22key%22%3A%22ZDMYFF3P%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22B%5Cu00f6lsche%22%2C%22parsedDate%22%3A%221929%22%2C%22numChildren%22%3A3%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BDrachen.%20Sage%20und%20Naturwissenschaft%3A%20Eine%20volkst%26%23xFC%3Bmliche%20Darstellung%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BW.%20B%26%23xF6%3Blsche%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%20%281929%29%2C%20Kosmos%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BISBN%20B0023SO2ZG%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22book%22%2C%22title%22%3A%22Drachen.%20Sage%20und%20Naturwissenschaft%3A%20Eine%20volkst%5Cu00fcmliche%20Darstellung%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Wilhelm%22%2C%22lastName%22%3A%22B%5Cu00f6lsche%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22%22%2C%22date%22%3A%221929%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22gebundene%20Ausgabe%22%2C%22ISBN%22%3A%22B0023SO2ZG%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%2278M7AY52%22%2C%22I6JVKI6X%22%2C%22M3BSNS4P%22%2C%22YKCB8UHF%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-07-06T21%3A43%3A46Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Fabelwesen-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Fabelwesen-%3EDrache%28n%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%5B08%5D%20Import%20BookCat%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.2%7D%20Bestand%5C%2FPapier%2BDigital%22%7D%5D%7D%2C%22image%22%3A%5B%22https%3A%5C%2F%5C%2Fi0.wp.com%5C%2Fsebesta-seklit.net%5C%2Fwp-content%5C%2Fuploads%5C%2F2026%5C%2F07%5C%2FDrachen.-Sage-und-Naturwissenschaft.jpg%3Fresize%3D150%252C150%26ssl%3D1%22%2C150%2C150%2Ctrue%5D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22LKN5QX99%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Schr%5Cu00f6der%22%2C%22parsedDate%22%3A%221963%22%2C%22numChildren%22%3A1%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BDrachen%20im%20Beowulf%20und%20andere%20Drachen%2C%20Friedrich%20Wild%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BF.R.%20Schr%26%23xF6%3Bder%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5CnGermanisch-Romanische%20Monatsschrift%2C%20Nr.%2044Germanisch-Romanische%20Monatsschrift%2013%5C%2F1963%20%281963%29%2C%20F.R.%20Schr%26%23xF6%3Bder%20%28Hrsg.%29%2C%20Carl%20Winter%20Universit%26%23xE4%3Btsverlag%3A%20216%26%23x2013%3B217%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22bookSection%22%2C%22title%22%3A%22Drachen%20im%20Beowulf%20und%20andere%20Drachen%2C%20Friedrich%20Wild%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Franz%20Rolf%22%2C%22lastName%22%3A%22Schr%5Cu00f6der%22%7D%2C%7B%22creatorType%22%3A%22editor%22%2C%22firstName%22%3A%22Franz%20Rolf%22%2C%22lastName%22%3A%22Schr%5Cu00f6der%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Der%20Verfasser%20er%5Cu00f6rtert%20die%20Bezeichnung%20f%5Cu00fcr%20%2CDrache%2C%20Schlange%2C%20Wurm%2A%20u.%20a.%20in%20den%20germanischen%20Sprachen%20und%20eine%20Reihe%20von%20Drachensagen%2C%20die%20sehr%20verschiedenen%20Ursprungs%20sind%3B%20teils%20indogermanischen%20wie%20Thors%20Kampf%20mit%20der%20Midgardschlange%20%28vgl.%20meinen%20Aufsatz%20%5Cu00fcber%20das%20%2CHymirlied%5Cu2018%3A%20Arkiv%20f.%20nord.%20fil.%2070%2C%201955%29%2C%20teils%20gehen%20sie%20auf%20antike%2C%20teils%20auch%20auf%20christliche%20Traditionen%20zur%5Cu00fcck.%20Im%20Mittelpunkt%20der%20Untersuchung%20steht%20Beowulfs%20Drachenkampf%2C%20f%5Cu00fcr%20den%20Wild%20eine%20%5Cu201eideale%20Parallele%26quot%3B%20in%20der%20Erz%5Cu00e4hlung%20vom%20Kampf%20des%20Cadmus%20mit%20der%20Marsschlange%20in%20Ovids%20Metamorphosen%20III%2C%2028-96%20nachzuweisen%20versucht%20%28S.%2027ff.%29%3B%20d.%20h.%20nicht%20etwa%2C%20dass%20der%20ags.%20Dichter%20den%20Drachenkampf%20einfach%20aus%20%5Cu00f6vid%20%5Cu00fcbernommen%20habe%20%28die%20%5Cu00e4ltere%20heimische%20%5Cu00dcberlieferung%20wird%20nicht%20bezweifelt%29%2C%20sondern%20dass%20er%20in%20Ovids%20Schilderung%20nur%20%5Cu201emancherlei%20zur%20Ausschm%5Cu00fcckung%5Cu201c%20gefunden%20und%20verwendet%20habe.%20Trotz%20der%20mannigfachen%20Unterschiede%20beider%20Berichte%20sprechen%20daf%5Cu00fcr%20vor%20allem%20zahlreiche%20Einzelz%5Cu00fcge%20und%20stilistische%20Parallelen%2C%20die%20sich%20z.%20T.%20auch%20auf%20fr%5Cu00fchere%20Partien%20des%20Beowulf%20erstrecken.%20Damit%20ist%20ein%20weiterer%20r%5Cu00f6mischer%20Autor%20als%20Vorbild%20zum%20mindesten%20sehr%20wahrscheinlich%20gemacht.%20%5Cu2026%22%2C%22bookTitle%22%3A%22Germanisch-Romanische%20Monatsschrift%2C%20Nr.%2044%22%2C%22date%22%3A%221963%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22%22%2C%22collections%22%3A%5B%2278M7AY52%22%2C%22I6JVKI6X%22%2C%22M3BSNS4P%22%2C%22YKCB8UHF%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-07-06T21%3A11%3A59Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Fabelwesen-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Fabelwesen-%3EDrache%28n%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Figur%28en%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Figur%28en%29-%3EBeowulf%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Sekund%5Cu00e4rliteratur-%3EFantasy%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%5B08%5D%20Import%20BookCat%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.2%7D%20Bestand%5C%2FPapier%2BDigital%22%7D%5D%7D%7D%2C%7B%22key%22%3A%22ER39FXN3%22%2C%22library%22%3A%7B%22id%22%3A225090%7D%2C%22meta%22%3A%7B%22creatorSummary%22%3A%22Wild%22%2C%22parsedDate%22%3A%221962%22%2C%22numChildren%22%3A1%7D%2C%22bib%22%3A%22%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-bib-body%26quot%3B%20style%3D%26quot%3Bline-height%3A%201.35%3B%20%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-entry%26quot%3B%26gt%3B%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3B%26lt%3Bb%26gt%3BDrachen%20im%20Beowulf%20und%20andere%20Drachen%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fb%26gt%3B%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%5Cn%5Cn%20%20%20%20%26lt%3Bdiv%20class%3D%26quot%3Bcsl-block%26quot%3B%26gt%3BF.%20Wild%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%20%281962%29%2C%20B%26%23xF6%3Bhlau%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%5Cn%26lt%3B%5C%2Fdiv%26gt%3B%22%2C%22data%22%3A%7B%22itemType%22%3A%22book%22%2C%22title%22%3A%22Drachen%20im%20Beowulf%20und%20andere%20Drachen%22%2C%22creators%22%3A%5B%7B%22creatorType%22%3A%22author%22%2C%22firstName%22%3A%22Friedrich%22%2C%22lastName%22%3A%22Wild%22%7D%5D%2C%22abstractNote%22%3A%22Der%20Verfasser%20er%5Cu00f6rtert%20die%20Bezeichnung%20f%5Cu00fcr%20%2CDrache%2C%20Schlange%2C%20Wurm%2A%20u.%20a.%20in%20den%20germanischen%20Sprachen%20und%20eine%20Reihe%20von%20Drachensagen%2C%20die%20sehr%20verschiedenen%20Ursprungs%20sind%3B%20teils%20indogermanischen%20wie%20Thors%20Kampf%20mit%20der%20Midgardschlange%20%28vgl.%20meinen%20Aufsatz%20%5Cu00fcber%20das%20%2CHymirlied%5Cu2018%3A%20Arkiv%20f.%20nord.%20fil.%2070%2C%201955%29%2C%20teils%20gehen%20sie%20auf%20antike%2C%20teils%20auch%20auf%20christliche%20Traditionen%20zur%5Cu00fcck.%20Im%20Mittelpunkt%20der%20Untersuchung%20steht%20Beowulfs%20Drachenkampf%2C%20f%5Cu00fcr%20den%20Wild%20eine%20%5Cu201eideale%20Parallele%26quot%3B%20in%20der%20Erz%5Cu00e4hlung%20vom%20Kampf%20des%20Cadmus%20mit%20der%20Marsschlange%20in%20Ovids%20Metamorphosen%20III%2C%2028-96%20nachzuweisen%20versucht%20%28S.%2027ff.%29%3B%20d.%20h.%20nicht%20etwa%2C%20dass%20der%20ags.%20Dichter%20den%20Drachenkampf%20einfach%20aus%20%5Cu00f6vid%20%5Cu00fcbernommen%20habe%20%28die%20%5Cu00e4ltere%20heimische%20%5Cu00dcberlieferung%20wird%20nicht%20bezweifelt%29%2C%20sondern%20dass%20er%20in%20Ovids%20Schilderung%20nur%20%5Cu201emancherlei%20zur%20Ausschm%5Cu00fcckung%5Cu201c%20gefunden%20und%20verwendet%20habe.%20Trotz%20der%20mannigfachen%20Unterschiede%20beider%20Berichte%20sprechen%20daf%5Cu00fcr%20vor%20allem%20zahlreiche%20Einzelz%5Cu00fcge%20und%20stilistische%20Parallelen%2C%20die%20sich%20z.%20T.%20auch%20auf%20fr%5Cu00fchere%20Partien%20des%20Beowulf%20erstrecken.%20Damit%20ist%20ein%20weiterer%20r%5Cu00f6mischer%20Autor%20als%20Vorbild%20zum%20mindesten%20sehr%20wahrscheinlich%20gemacht.%20%5Cu2026%22%2C%22date%22%3A%221962%22%2C%22originalDate%22%3A%22%22%2C%22originalPublisher%22%3A%22%22%2C%22originalPlace%22%3A%22%22%2C%22format%22%3A%22boschiert%22%2C%22ISBN%22%3A%22%22%2C%22DOI%22%3A%22%22%2C%22citationKey%22%3A%22%22%2C%22url%22%3A%22%22%2C%22ISSN%22%3A%22%22%2C%22language%22%3A%22deutsch%22%2C%22collections%22%3A%5B%2278M7AY52%22%2C%22I6JVKI6X%22%2C%22M3BSNS4P%22%2C%22YKCB8UHF%22%5D%2C%22dateModified%22%3A%222026-07-06T21%3A34%3A31Z%22%2C%22tags%22%3A%5B%7B%22tag%22%3A%22Epoche%28n%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Epoche%28n%29-%3EMittelalter%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Fabelwesen-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Fabelwesen-%3EDrache%28n%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Figur%28en%29-%3E%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22Literarische%20Figur%28en%29-%3EBeowulf%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%5B08%5D%20Import%20BookCat%22%7D%2C%7B%22tag%22%3A%22%7B04.2%7D%20Bestand%5C%2FPapier%2BDigital%22%7D%5D%7D%2C%22image%22%3A%5B%22https%3A%5C%2F%5C%2Fi0.wp.com%5C%2Fsebesta-seklit.net%5C%2Fwp-content%5C%2Fuploads%5C%2F2026%5C%2F07%5C%2FDrachen-im-Beowulf-und-andere-Drachen.jpg%3Fresize%3D150%252C150%26ssl%3D1%22%2C150%2C150%2Ctrue%5D%7D%5D%7D
Drachen. Sage und Naturwissenschaft: Eine volkstümliche Darstellung
W. Bölsche
(1929), Kosmos
ISBN B0023SO2ZG
Drachen im Beowulf und andere Drachen, Friedrich Wild
F.R. Schröder
Germanisch-Romanische Monatsschrift, Nr. 44Germanisch-Romanische Monatsschrift 13/1963 (1963), F.R. Schröder (Hrsg.), Carl Winter Universitätsverlag: 216–217
Drachen im Beowulf und andere Drachen
F. Wild
(1962), Böhlau

oder auch gleich direkt in das

Repository
Sofern die Dokumente im Internet zum Download angeboten werden, sind sie auch im Repository per Klick erreichbar.


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 
 
 

Universitas Phantastica – Reflektion #30 – Horror vs. phantastischer Horror …

Learn More-internRisse im Fundament der Wirklichkeit – Was genau macht eigentlich Angst?

Die Faszination des Grauens begleitet die Menschheit seit jeher: Literatur (und natürlich auch Film und Serien) inszeniert Angst als kalkulierte Grenzerfahrung – und bietet zugleich Distanz, Erregung und manchmal sogar so etwas wie Katharsis. Doch „Horror“ ist nicht gleich „Horror“.
Eine hilfreiche Unterscheidung – gerade für literarische Analysen – verläuft zwischen Horror innerhalb einer stabilen, realistischen Weltordnung und Horror, der diese Ordnung selbst ins Wanken bringt. Im Folgenden geht es deshalb um die Frage:
Wie unterscheiden sich klassischer/realistischer Horror und phantastischer Horror hinsichtlich Weltmodell, Auslösern des Schreckens und dem Rezeptionsmodus? …

Continue reading „Universitas Phantastica – Reflektion #30 – Horror vs. phantastischer Horror …“

Utopie #51 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Das Schicksal aller Utopien – Döll, Dr. Emil

Döll, Dr. Emil
Das Schicksal aller Utopien
oder socialen Charlatanerien
und das verstandesgemäss Reformatorische
C. G. Naumann, Leipzig (1897)

Emil Dölls Anti-Utopie (1897): Warum „soziale Charlatanerien“ Konjunktur hatten

E
Utopien sind für Emil Döll keine harmlosen Gedankenspiele, sondern gefährliche Heilsversprechen. In seiner Schrift von 1897 attackiert der Wirtschaftswissenschaftler „Zukunftsmalereien“ als realitätsfern – und fordert stattdessen „verstandesgemäße“ Reformen. Eine textnahe Lektüre zeigt, wie sehr Döll seine Zeit als Übergangsepoche begreift: wissenschaftlicher Fortschrittsglaube, soziale Spannungen und massenwirksame Ideologien bilden den Resonanzraum seiner Polemik. …

Worum es geht – in einem Satz

Döll argumentiert, dass absolute Gesellschaftsentwürfe (Utopien) an Realität und Menschenbild scheitern und oft als verführerische „Charlatanerien“ wirken; sinnvoll seien nur schrittweise, logisch begründete Reformen.
 

Continue reading „Utopie #51 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Das Schicksal aller Utopien – Döll, Dr. Emil“