am 7. Februar 2026
Neuzugänge:
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 107–127
Abstract: Der Text analysiert die Foto-Selbstporträts der surrealistischen Künstlerin Claude Cahun (1894–1954) und thematisiert den Blick, die Selbstinszenierung und die Abwesenheit des eigenen Blicks. …
Tags: Blick(e)->, Film(e)->, Foto(s)->, Foto(s)->-grafie, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->Cahun, Claude, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 148–168
Abstract: Claudia Bahmer analysiert in diesem Werk die Installationen, kinetischen Objekte und Body-Art-Performances der Künstlerin Rebecca Horn. Der Fokus liegt auf der Darstellung des Künstlichen, Maschinenartigen und Anthropomorphen (menschenähnlichen) in Rebecca Horns Werk und wie diese als melancholische, einsame „Darsteller“ fungieren, die Fragen nach Identität, Körperlichkeit und der Grenze zwischen Mensch und Maschine aufwerfen. Bahmer analysiert diese Objekte als die „Kehrseite des künstlichen Menschen“. Während künstliche Wesen oft als Optimierung oder Utopie gedacht werden, wirken Horns Apparaturen isoliert, fragil und eben melancholisch. …
Tags: Kunst->, Körper->, Körper->-kunst, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, Cerstin Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 60–71
Abstract: … Am Schnittpunkt von Animation toter Materie und Mortifikation des Lebendigen angesiedelt, erscheinen die monströsen Traumbilder – »fantasmas« – von Boby und Muerta als phantasmagorische Ausgeburten eines machtlosen Pygmalion, dessen unrealisierbare Träume vom Mythos der Schöpfung und von der Freiheit des Künstlers – symbolisiert durch die grotesk auseinanderbrechende Freiheitsstatue namens Muerta – in einer infernalischen Endzeitvision auf dem blutigen Schlachtfeld der Erde zerschellen und den Schöpfer so in den Tod treiben. Die unauflösbare Verkettung einer von Beginn an morbiden, zum Scheitern verurteilten Menschenkonstruktion mit der brutalen Zerstörung des pygmalionischen Schöpfungsmythos präsentiert sich dabei als grandioses und subversives Bühnenspektakel, das in der schockierenden Inszenierung von Künstlichkeit und Kunstkörpern letztlich die visuelle Dekonstruktion und Entmystifizierung aller ernstgemeinten Schöp- fungsphantasien feiert.
Tags: Film(e)->, Interview(s)->, Kunst->, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Pigmalion, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->Gómez-Arcos, Augustín, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 183–202
Abstract: In dem Aufsatz „Von Cyborgs, Monstern und der Hochkonjunktur des Hybriden in der Theorie“ analysiert die Literaturwissenschaftlerin Margot Brink (nicht Cornelia Brink), wie hybride Figuren als Grenzphänomene die traditionelle Trennung von Mensch, Maschine und Tier infrage stellen. Brink untersucht, warum das „Hybride“ – das Vermischte und Unreine – in der modernen Kulturtheorie eine solche Konjunktur erlebt. Sie greift zentrale Thesen von Donna Haraway auf, in denen der Cyborg als utopische Figur fungiert, die starre Geschlechterrollen und dualistische Denkmuster (Natur/Kultur, Körper/Geist) auflöst. Monster werden nicht nur als Schreckgestalten, sondern als produktive Störungen begriffen, die zeigen, wo gesellschaftliche Normen an ihre Grenzen stoßen. …
Tags: Kunst->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Monster->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, {04.0} Bestand/Papier
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 72–92
Abstract: In Anlehnung an die Anamorphose (eine perspektivisch verzerrte Darstellung) beschreibt Febel einen Blickwinkel, unter dem das Künstliche oder Unheimliche erst Gestalt annimmt oder als „ideal“ erscheint. Die Untersuchung konzentriert sich auf die ästhetische Konstruktion des „idealen Menschen“ im 19. und 20. Jahrhundert. In ihrem Aufsatz konzentriert sich Gisela Febel vor allem auf die Phase der Romantik und des Realismus, in der die Grenze zwischen Mensch und Maschine (oder Fiktion) zunehmend verschwimmt. …
Tags: Blick(e)->, Blick(e)->anamorphotischer, Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Oper, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Stimme(n)->, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

Querelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein
Abstract: Das Motiv des idealen Menschen zieht sich durch viele Bereiche der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts. Die Autorinnen und Autoren analysieren dieses Motiv vor dem Hintergrund einer kritischen Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Utopien und gehen dabei aktuellen ästhetischen und ethischen Fragen nach. …
Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke, A. Bandau (Hrsg.), Wallstein: 203–217
Abstract: Der Titel spielt direkt auf das berühmte Zitat von Donna Haraway an: „I would rather be a cyborg than a goddess“. Bandau untersucht dabei folgendes: Gegenentwurf zum Cyborg: Während Haraways Cyborg eine technologische und postgender Utopie darstellt, fokussiert sich der Chicana/o-Diskurs auf die Mestiza als Figur der Grenzüberschreitung. Mestiza Bewusstsein: Basierend auf Gloria Anzaldúa wird die Mestiza als ein Subjekt verstanden, das zwischen Kulturen, Sprachen und Rassen vermittelt und so binäre Gegensätze auflöst. Kritik an Dystopien: Bandau diskutiert auch die „ethnisierte Vision“ von Filmen wie Blade Runner, in denen hybride Identitäten oft dystopisch statt utopisch besetzt sind. …
Tags: Dystopie(n)->, Feminismus->, Film(e)->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, Utopie(n)->, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 169–182
Abstract: Der Aufsatz befasst sich mit der phantasmatischen (phantastischen) Funktion von Tieren und Maschinen in Bezug auf die menschliche Identität und Wahrnehmung. Griem untersucht, wie Tiere und Maschinen in der Kultur und im Diskurs als Projektionsflächen für menschliche Ängste, Wünsche und Vorstellungen von Künstlichkeit dienen. Die Autorin nutzt den Film Being John Malkovich von Spike Jonze als konkretes Beispiel, um diese Dynamiken zu analysieren. Sie betrachtet, wie die Grenzen zwischen Mensch, Tier und Maschine in solchen narrativen Kontexten verschwimmen und welche philosophischen sowie kulturellen Implikationen sich daraus ergeben. …
Tags: Film(e)->, Film(e)->Film: Beeing John Malkovich (Jonze, Spike), Kunst->, Maschine(n)->, Mensch(en)->, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Tier(e)->, {04.0} Bestand/Papier
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 128–147
Abstract: In dem Artikel oder Kapitel mit dem vollständigen Titel „TRUE BODIES? Von der Suche nach dem echten Körper und dem Finden der Kunstfigur“ untersucht Birgit Käufer, eine Kunstwissenschaftlerin, die Darstellung und Wahrnehmung von Körpern in der modernen Kunst, insbesondere in der Fotografie. Das Werk ist Teil ihrer umfassenderen Analyse, die in ihrem Buch „Die Obsession der Puppe in der Fotografie: Hans Bellmer, Pierre Molinier, Cindy Sherman“ veröffentlicht wurde. Sie thematisiert die Konstruktion von Künstlichkeit und Realität, wobei sie sich mit der Rolle der Puppe, des Automaten und der Kunstfigur im Gegensatz zum „echten“ oder „wahren“ Körper auseinandersetzt. Käufer analysiert, wie Künstler wie Hans Bellmer, Pierre Molinier und Cindy Sherman in ihren fotografischen Arbeiten mit diesen Themen spielen und die Grenzen zwischen belebtem Körper und unbelebter Figur verwischen. …
Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 93–106
Abstract: Der Text analysiert die ästhetische Erscheinung des „Manichino“ (italienisch für Schaufensterpuppe oder Gliederpuppe). Peppel untersucht, wie der Manichino gleichzeitig als „Warenkörper“ im kommerziellen Kontext und als „Kunstfigur“ in künstlerischen Darstellungen (z.B. in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts) fungiert und welche ästhetischen Phänomene dabei entstehen. …
Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Puppe(n)->, Puppe(n)->Manichino, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier

Beiträge zur neueren Literaturgeschichte Folge 3 168 (1999), Winter
Abstract: Die Gestaltung der imaginären utopischen Städte im Kontext der sog. „Idealstadtplanung“ und einer topisch geprägten, humanistischen Stadtvorstellung wird anhand zentraler Architekturtraktake der Renaissance diskutiert und das Verhältnis von pragmatischer Stadtplanung und bedeutungsvoller literarischer Stadtimagination bestimmt. Aus dem Inhalt: Stadtplanung und Stadtvorstellungen als Kontext der Stadtgestaltung in den literarischen Utopien – Das Modell. Thomas Morus: Utopia (1516). – Die Verankerung der Renaissancestadtidee in der literarischen Utopie. Anton Francesco Doni: II mondo savio e pazzo (1552) und Kaspar Stiblin: Commentariolus de Eudaemonensium Republica. – Die Synthese von Utopie und Stadt. Tommaso Campanella: Civitas Solis (1602-03/1623) und Johann Valentin Andreae: Christianopolis (1619). – Die Auflösung der Synthese Utopie – Planstadt – Stadtstaat. Denis Veiras: L’Histoire des Sevarambes (1677-1679). – Ergebnisse: Vergleichende Analyse der diskutierten Utopien; Charakteristika der Raumgestaltung durch Stadt und Architektur in der literarischen Utopie der frühen Neuzeit und ihr Verhältnis zur Stadtplanung. …
Tags: Architektur->, Architektur->Stadt-, Epoche(n)->, Epoche(n)->Neuzeit, frühe, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Stadt/Städte->, Utopie(n)->, Utopie(n)->literarische, {04.0} Bestand/Papier
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 19–40
Abstract: … Die paradoxe Struktur des Zeichens ›Statue‹ erinnert an Freuds Definition des Fetischs als eines ›gespaltenen Zeichens‹, »in dessen Aufbau sowohl die Verleugnung wie die Behauptung der Kastration Eingang gefunden haben«. Nach Freuds zentralem Theorem von der Entstehung der Kastrationsangst hat das Kind nach seiner Beobachtung am ›kastrierten‹ Weibe den Glauben an den Phallus zugleich »bewahrt«, aber auch »aufgegeben«: »im Konflikt zwischen dem Gewicht der unerwünschten Wahrnehmung und der Stärke des Gegenwunsches ist es zu einem Kompromiß gekommen«, der zur Konstruktion eines ›Ersatzes‹ führte. Demnach setzt sich der Abscheu vor der Kastration bei manchen Männern im Fetisch ein Denkmal: als paradoxes Zeichen des »Triumphes über die Kastration« und als »Schutz gegen sie«. Der Fetisch wird von Freud mit der Vorstellung des Skotom in Zusammenhang gebracht, womit jener ›blinde Fleck‹ im Gesichtsfeld gemeint ist, der Wahrnehmung verhindert, »wegwischt«, wie Freud es ausdrückt. Allerdings verwirft Freud den Begriff der Skotomisation nach intensiverer Diskussion: …
Tags: Film(e)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->Mèrimèe, Prosper, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: La Venus d’ille (Merimee, 1837), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Archäologie, {04.2} Bestand/Papier+Digital
Menschenkonstruktionen: Künstliche Menschen in Literatur, Film, Theater und Kunst des 19. und 20. JahrhundertsQuerelles. Jahrbuch für Frauen- und Geschlechterforschung 9 (2004), G. Febel, C. Bauer-Funke (Hrsg.), Wallstein: 41–59
Abstract: Wortmann analysiert darin die „zweifelhafte Machbarkeit des Ideals“ am Beispiel des Romans „L’Ève future“ (Die künftige Eva, 1886) von Auguste de Villiers de l’Isle-Adam. Der Aufsatz untersucht die männliche Fantasie, eine „perfekte“ Frau künstlich zu erschaffen (Androide Hadaly), um die Unzulänglichkeiten realer Frauen zu überwinden. Wortmann thematisiert, dass das Glücksversprechen der künstlichen Frau brüchig ist, da die technische Konstruktion letztlich an der Komplexität des menschlichen Wesens und der Seele scheitert. …
Tags: Film(e)->, Frau(en)->, Kunst->, Literatur->, Mensch(en)->, Mensch(en)->-konstruktionen, Mensch(en)->Künstlicher, Person->, Person->De L’Isle-Adam, Auguste Vielliers, Roman(e)->, Roman(e)->Titel: L’Eve future (De L’Isle-Adam, 1886), Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Theater->, {04.0} Bestand/Papier
Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):

(2018), Dystopie-Festival
Tags: Dystopie(n)->Sound Art Festival Catalog, [01] zur Bearbeitung, [08] Import Calibre

(2013), Shayol
Abstract: Was haben Platon und Aristoteles mit Science Fiction zu tun? Warum wäre die SF ohne Kopernikus, Newton und Descartes nicht denkbar? Wieso sind Darwin, Einstein und Freud für die SF unverzichtbar? Weshalb lebt die SF auch von Schopenhauer und Nietzsche? Sind Kant, Hegel und Marx heimliche Philosophen der SF? Diese und viele andere Fragen beantwortet Hans Frey in seinem kennER – tnisreichen Buch über den Zusammenhang von Philosophie und Science Fiction. In einem atemberaubenden Parforceritt durch die Geschichte des europäischen Denkens zeigt er die großen Linien auf, die das Abendland geformt und geprägt haben. Sie sorgten neben vielem anderen dafür, dass es die Literaturgattung Science Fiction überhaupt gibt. Dem Autor gelingt es, schwierige Sachverhalte und komplizierte Denkgebäude allgemeinverständlich und klar, aber trotzdem korrekt darzustellen. Wer langweilige Traktate befürchtet, wird angenehm überrascht werden. Philosophie und Science Fiction ist bei allem Ernst in der Sache ein flüssig geschriebenes, amüsantes und unterhaltsames Buch. Wer Philosophie und Science Fiction gelesen hat, wird nicht nur verstehen, was den Kern der SF ausmacht; er wird nicht nur einen umfassenden Überblick über die europäische Geschichte bekommen, sondern er wird begreifen, was die großen Denker unseres Kontinents tatsächlich gesagt und gemeint haben. Die Science Fiction ist keine Prophezeihungs-, sondern eine Optionsliteratur. Gerade deshalb ist sie auch eine philosophische Literatur. Verschiedene Optionen, die sich oft als Alternativen verstehen, setzen unterschiedliche Sichtweisen über den Menschen und das Universum voraus. Diese Sichtweisen – die sogenannten Welt- und Menschenbilder – haben immer einen philosophischen Kern. Exakt damit beschäftigt sich auch die SF. Worum geht es? Im ersten Teil des Buches begibt sich der Autor auf eine spannende, erstaunliche und wunderbar-schreckliche Reise durch die Labyrinthe des europäischen Geschichts- und Geisteslebens. Er belegt schlüssig die Entstehung der Science Fiction aus der Entwicklung der westlichen Kultur hin zum rational geprägten Denken, ohne dabei Brüche, Ungleichzeitigkeiten und Widersprüche zu missachten. Im zweiten Teil steht die Literatur- und Kunstgattung Science Fiction selbst im Mittelpunkt. Mit der Darstellung ihres Werdens, Wesens und Wirkens und ihrer engen Beziehung zur Philosophie vertieft und untermauert er seine Thesen und Schlussfolgerungen.
Tags: Dystopie(n)->, Hohlwelttheorie, Laßwitz, Kurd, Person->, Person->Dick, Philip K., Person->Kant, Person->Poe, Edgar Allen, Person->Shelley, Mary Wollstonecraft, Person->Verne, Jules, Person->Vogt, A.E. Van, Person->Wells, H.(erbert) G.(eorge), Philosophie->, Reise(n)->, Reise(n)->Reiseroman, Religion(s/en)->, Religion(s/en)->Philosophie, Romantik-16-0->, Science Fiction->Genre, Sex->-ualität, Utopie(n)->, Utopie(n)->Anti-Utopie, Utopie(n)->Utopietheorie, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

(2007), Jan Thorbecke Verlag GmbH u. Co.
Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Basilisk(en), Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

(1987), Bastei Lübbe
Tags: Monster->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

(2012), Vandenhoeck & Ruprecht
Abstract: Der Weltraum: unendliche Weiten … Wir schreiben das Jahr 2012. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das viele Jahre unterwegs war, um neue Welten zu erforschen, neue Assoziationen und neue Denkwege. Durch kleine Verschiebungen Ihrer normalen Alltagswahrnehmung dringen auch Sie mit der Enterprise in Galaxien vor, die Sie so vielleicht noch nie zuvor gesehen haben.Haben Sie sich bei den ublichen Konflikten im Berufs- oder Privatleben auch schon einmal gefragt, ob es dort uberhaupt irgendwo intelligentes Leben gibt? Und welches Spiel eigentlich gerade gespielt wird? Wo sind Sie nur gelandet – in einem Paralleluniversum? Manchmal scheint auch bei den angeblich so sachbezogenen Entscheidungen der logische Faktor die reinste Illusion zu sein. Einfach faszinierend! Da hilft dann nur noch Magie – oder eine ganz neue Haltung zu den kleinen und grossen Ausweglosigkeiten des Alltagslebens. Sei es durch eine neuartige Methode, Zeitreisen in die Vergangenheit zu unternehmen, oder indem man sture Rechner einfach neutralisiert.Diese humorvolle Anregung zur kreativen Querdenkerei mit Captain Kirk, Mr. Spock und Dr. McCoy ist Praxisbuch und kulturwissenschaftlicher Essay in einem und vielleicht das beste Mittel gegen Chronifizierung und Burnout, nicht nur fur Science-Fiction-Fans. …
Tags: Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Science Fiction, Star Trek->, [08] Import BookCat, {04.0} Bestand/Papier

(2019), Folio
Tags: Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Basilisk(en), Literarische Fabelwesen->Fabeltier(e), Monster->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung
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