Universitas Phantastica – Reflektion #21 – Wenn die Wirklichkeit Risse bekommt: Was versteht man unter „klassischer Phantastik“? …

Selbstreflektion - Intern

Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik.
Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …

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Bibliotheca Universitas Phantastica #113 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 6. Mai und 7. Mai 2026

MDrei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …


Neuzugänge:
als Html-Ansicht-> 2026-06-07-Neuerungen-Bericht

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Abstract: Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit phantastischen Darstellungen in den folgenden drei Erzählbänden: >Wände aus Papier< (2006) von Hanno Millesi, >Nach den Gespenstern< (2021) von Bernhard Strobel und >Die Liebe zur Zeit des Mahlstädter Kindes< (2011) von Clemens J. Setz. Diese Werke thematisieren Gewalt, menschliche Beziehungen und Emotionen, aber auch abstrakte Ideen zum menschlichen Zusammenleben. Das Ziel ist es, zu zeigen, dass die Erzählbände einen phantastischen Charakter aufweisen, obwohl sie nicht explizit als phantastisch vermarktet wurden und werden. Basierend auf den Ausführungen zu Phantastik-Theorien, zu phantastischem und unnatürlichem Erzählen und zu erzählten Räumen und Raumstrukturen in phantastischer Literatur dienen die folgenden Forschungsfragen als Grundlage für die Analyse: 1. Inwiefern zeigt sich die Phantastik bzw. phantastische Elemente in den Erzählungen von Bernhard Strobel, Hanno Millesi und Clemens J. Setz? 2. Wie werden Räume dargestellt, welche Rolle spielen sie in den Erzählungen und in welchem Zusammenhang stehen sie mit den Figuren und der Handlung? Unter Einbezug der strukturalen Textanalyse wurden die Kurzgeschichten der Erzählbände einer narratologischen Textanalyse unterzogen, wobei die Analyse anhand der Kategorien Handlung, Erzählinstanz und Raum erfolgte. …

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Masterarbeit, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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Abstract: Die vorliegende Arbeit geht den Möglichkeiten nach, die in der Literatur seit der Moderne im modernen Wissensdiskurs entworfen werden. Ausgehend vom mechanistischen Weltbild sowie dessen Umbruch in der modernen Physik soll sowohl diachron als auch synchron das „Wechselverhältnis“ zwischen Literatur und Wissenschaft beleuchtet werden, die als zwei getrennte ‚Kulturen‛ interaktiv den Ort „einer Wissenskultur (und ihrer Geschichte) konfigurieren“. Fantasie, Fiktion und das Imaginäre treten hierbei als Erweiterung sowohl von Erkenntnisprozessen als auch eines faktenorientierten Wirklichkeitsbegriffes hervor, der in seinen Eigenheiten seit der Moderne im pannungsverhältnis zwischen Szientismus und einem erweiterten Wirklichkeitsbegriff steht. Einem instrumentalisierten Rationalismus und geschlossenen Denksystem wird auf diese Weise ein erweitertes Möglichkeitsfeld des Wirklichen entgegengestellt. Im modernen Wissensdiskurs ist es der Bruch mit dem Weltbild der klassischen Physik, der Vertreter und Vertreterinnen aus Wissenschaft, Philosophie und Literatur zu neuen Ansätzen des Weltverstehens herausforderte. Im Anschluss an die Darstellung des Diskurses soll dieser in der deutschsprachigen Literatur über Zeit- und Genregrenzen hinweg untersucht werden. …

Tags: Abschlussarbeit(en)->, Abschlussarbeit(en)->Dissertation, Literatur->, Literatur->-geschichte, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Sekundärliteratur->Science Fiction, Wirklichkeit(s)->, Wirklichkeit(s)->-konzeption, Wissen(s)->, Wissen(s)->-konzeption, Wissenschaft(s/en)->, Wissenschaft(s/en)->Physik->, {04.1} Bestand/Digital

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3.

Fantasia 1263e – Geheimnisse in dunklen Sphären 40
A. Hättich

Fantasia (EDFC) 1263 (2026), EDFC

Abstract: In Fantasia mit dem Titel „Geheimnisse in dunklen Sphären 40“ stellt uns Achim Hättich fünfzig Phantastik-Filme mit Riesen und Zwergen vor …

Tags: Film(e)->, Film(e)->Genre->, Film(e)->Genre->Phantastik, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Riese(n), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Magazin(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

4.

Von viel zu klein bis viel zu groß: Einleitung
Hättich, Achim

Fantasia 1263e – Geheimnisse in dunklen Sphären 40Fantasia (EDFC) 1263e (2026), EDFC: 5–83

Abstract: In diesem Band geht es um Abweichungen vom Normalen, nicht um das eigentlich grosse. Das Phantastikgenre ist quasi definiert durch Abweichungen vom Normalen, seien es zukünftige Gesellschaften, Gespenster oder bizarre Serienkiller …

Tags: Film(e)->, Film(e)->Genre->, Film(e)->Genre->Phantastik, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Riese(n), Literarische Fabelwesen->Zwerg(e), Magazin(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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Abstract: Das Spannungsverhältnis von Geschlecht, Sexualität, Religion, Kreation eines künstlichen Wesens, Aberglaube, Kapitalismus und Reichtum, das die lebendige Wurzel aufruft, sowie psychische Ausnahmezustände, Wahnsinn und Sterben machen den Alraunenmythos zu einem der faszinierendsten überhaupt. Auch wenn Renate Schlesier auf die „endlose Uminterpretierbarkeit“55 von Mythen hinweist, ist es genau das Ziel dieses Dissertationsprojekts, die diskursiven Implikationen literarischer Alraunen herauszuarbeiten. Vornehmen möchte ich die motivgeschichtlichen Analysen in Texten des langen 19. Jahrhunderts. Für was Alraunen einstehen, soll ausgehend von Blumenbergs Behauptung, dass Mythen Bewältigungsformen von Wirklichkeit sind, untersucht werden: Dann ist es die früheste und nicht unsolideste Form der Vertrautheit mit der Welt, Namen für das Unbestimmte zu finden. Erst dann und daraufhin läßt sich von ihm eine Geschichte erzählen. Auch wenn Alraunen als phantastische Figuren in den verschiedenen Jahrhunderten diverses Wissen bebildern, ist ihr Erscheinen immer eine Bewältigungsstrategie von Wirklichkeit. Welches Wissen – auch avant la lettre – durch das Erscheinen von Alraunen produziert und bewältigt wird, ist dabei die wesentliche Fragestellung der jeweiligen Literaturanalyse. Anders formuliert: Welche Diskurse und Bezugssysteme repräsentieren Alraunen? Als theoretischer Hintergrund erscheint mir die Definition von Siegfried Jäger passend. Jäger bezeichnet den Diskurs „als eine artikulatorische Praxis […], die soziale Verhältnisse nicht passiv repräsentiert, sondern diese als Fluß von sozialen Wissensvorräten durch die Zeit aktiv konstituiert und organisiert“ [Hervorheb. SJ].57 Jäger führt weiter aus, dass deshalb Texte Ergebnisse eines Diskurses sind: „Das bedeutet jedoch zugleich und trotzdem, daß Texte/Diskursfragmente nicht primär als etwas Individuelles zu betrachten sind. Wie die Individuen im gesellschaftlichen Zusammenhang konstituiert werden, so auch die von ihnen produzierten Texte […]. So gesehen sind Texte/Diskursfragmente gesellschaftliche Produkte.“ Ergo: Die Texte, in den Alraunen vorkommen, repräsentieren nicht nur die Diskurse, also den Wissensfluss, ihrer Epoche, sondern sind deren Produkte. Meine These ist, dass Alraunen in der Romantik zunächst vor allem psychologisches Wissen konstituierten. Dieses Wissen ist auch an Figuren geknüpft, die mit einer Alraune in Kontakt kommen – etwa, indem sie eine Wurzel aus der Erde ziehen oder einen Spiritus familiaris erwerben. Am Anfang des 19. Jahrhunderts spiegelten sie dann die Diversifizierung des Sexualdiskurses und die Diskurse der Moderne wider. …

6.

Gammatik des Heldenepos: Das Nibelungenlied
J.-D. Müller

Höhepunkte des mittelalterlichen Erzählens: Heldenlieder, Romane und Novellen in ihrem kulturellen Kontext (2016), H. Sauer, G. Seitschek, B. Teuber (Hrsg.), Universitätsverlag Winter: 77–100

ISBN 978-3-8253-6648-3

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Erzähl(er/ung(en))->, Held(en)->, Held(en)->-lieder, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Novelle(n)->, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

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Abstract: In der vorliegenden Diplomarbeit soll zunächst auf die verschiedenen begrifflichen Bestimmungen und Merkmale der literarischen Gattung Utopie eingegangen werden, um eine Abgrenzung zu ihrer Subgattung, der Dystopie, vornehmen zu können. Neben den vielen, unterschiedlichen Begriffsbestimmungen und dem Verlauf der Entwicklung der Dystopie wird auf die gattungstypischen Merkmale ein besonderes Augenmerk gelegt. Analysiert wird dabei, was diese literarische Gattung ausmacht und welche Ähnlichkeiten und Unterschiede sie zur Phantastik und Science Fiction aufweist, weshalb im Rahmen dieser Diplomarbeit auch auf diese literarischen Genres eingegangen wird. In weiterer Folge wird nicht nur die klassische Dystopie, sondern auch die aktuell sehr beliebte jugendliterarische Dystopie thematisiert. Dabei sollen die Rolle der Dystopie in der Kinder- und Jugendliteratur, mögliche inhaltliche Unterschiede zu ihren klassischen Vorbildern und die Gründe für den momentanen Hype um dystopische Jugend- romane untersucht werden. Ein Autorinnenporträt über Ursula Poznanski soll den Übergang vom theoretischen zum analytischen Teil dieser Diplomarbeit schaffen, wobei der schriftstellerischen Tä- tigkeit der österreichischen Bestsellerautorin eine zentrale Bedeutung beigemessen wird. Das im Rahmen dieser Diplomarbeit geführte Interview mit Poznanski soll weitere Einblicke in ihr Leben als Autorin und in den Entstehungsprozess ihrer dystopischen Trilogie gewähren. Die Analyse Ursula Poznanskis dystopischer Eleria-Trilogie stellt das umfangreichste Kapitel dieser Arbeit dar. Der Fokus wird dabei neben allgemeinen Anmerkungen zu den einzelnen Werken, einer ausführlichen Inhaltsangabe, der formalen und sprachlichen Analyse auf die in der Eleria-Trilogie vorhandenen gattungstypischen Merkmale der Dystopie gerichtet. …

Tags: Dystopie(n)->, Person->Poznanski, Ursula, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, {04.1} Bestand/Digital

8.

Helden, Monster und Drachen: Das altenglische Boewulf-Epos
H. Sauer

Höhepunkte des mittelalterlichen Erzählens: Heldenlieder, Romane und Novellen in ihrem kulturellen Kontext (2016), H. Sauer, G. Seitschek, B. Teuber (Hrsg.), Universitätsverlag Winter: 55–76

ISBN 978-3-8253-6648-3

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Erzähl(er/ung(en))->, Held(en)->, Held(en)->-lieder, Literarische Fabelwesen->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->, Literarische Fabelwesen->Drache(n)->westlich, Monster->, Novelle(n)->, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

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9.

Höhepunkte des mittelalterlichen Erzählens: Heldenlieder, Romane und Novellen in ihrem kulturellen Kontext

(2016), H. Sauer, G. Seitschek, B. Teuber (Hrsg.), Universitätsverlag Winter

ISBN 978-3-8253-6648-3

Abstract: Das europäische Mittelalter umfasst nach geläufiger Auffassung die Jahre zwischen ungefähr 500 und 1500. Der vorliegende Band bietet anhand von Einzeldarstellungen einen Überblick über die Vielfalt der mittelalterlichen Gattungen und Sprachen. Überliefert sind zum Beispiel Heldenlieder, Epen, Romane und Novellen, aber auch Sonderformen wie der altirische ‚Rinderraub‘ oder die isländischen Sagas, wobei die Grenzen zwischen den Gattungen oft fließend sind. Während Latein einen überregionalen Status besaß, waren die volkssprachlichen Werke stärker an geographische Territorien und Kulturräume gebunden, erlangten aber nicht selten ebenfalls weite Verbreitung wie zum Beispiel die Geschichten um König Artus und seine Tafelrunde. Im Band sind prominente Texte aus zahlreichen europäischen Ländern und der Türkei vertreten. Ergänzend kommen zwei Beispiele aus der chinesischen und japanischen Erzähltradition hinzu, die neben dem türkischen Beitrag exemplarisch für den außereuropäischen Bereich stehen. …

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Erzähl(er/ung(en))->, Held(en)->, Held(en)->-lieder, Novelle(n)->, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

10.

Wie ein Mann ein Ritter wird: Wege der Initiation im arthurischen Roman des Chrétien de Troyes (Erec et Enide)
B. Teuber

Höhepunkte des mittelalterlichen Erzählens: Heldenlieder, Romane und Novellen in ihrem kulturellen Kontext (2016), H. Sauer, G. Seitschek, B. Teuber (Hrsg.), Universitätsverlag Winter: 139–158

ISBN 978-3-8253-6648-3

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Erzähl(er/ung(en))->, Held(en)->, Held(en)->-lieder, Literarische Figur(en)->, Literarische Figur(en)->Artus, Novelle(n)->, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

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11.

Star Trek: Lower Decks: Phaser auf erhöhte Humorkonzentration
J. Wangler

(2026), BoD – Books on Demand

ISBN 978-3-6963-6683-4

Abstract: Die animierte Serie Lower Decks hat das Star Trek-Universum auf kühne Weise erweitert. Mit Charme, Witz und Rasanz begleiten wir das Leben einer Gruppe angehender Offiziere auf den unteren Decks der U.S.S. Cerritos, eines Sternenflotten-Raumschiffes, das für die weniger glamourösen Jobs herhalten muss. Während die einzigartige Show von Mike McMahan Star Trek in all seinen Facetten tief huldigt, erleben wir, wie diese unterschiedlichen Frauen und Männer im Zuge ihrer gemeinsamen Abenteuer und durch die enge Bindung zueinander Stück für Stück wachsen. Dieses Sachbuch behandelt die Entstehung und das innovative Konzept von Lower Decks, bespricht sämtliche Episoden der Serie, geht auf herausragende Leistungen ein, analysiert Schiff und Figuren sowie weitere Auftritte der liebenswürdigen Unterdeckler.

12.

Ein Streiter für Karl den Großen: Das Rolandslied
F. Wolfzettel

Höhepunkte des mittelalterlichen Erzählens: Heldenlieder, Romane und Novellen in ihrem kulturellen Kontext (2016), H. Sauer, G. Seitschek, B. Teuber (Hrsg.), Universitätsverlag Winter: 121–138

ISBN 978-3-8253-6648-3

Tags: Epoche(n)->, Epoche(n)->Mittelalter, Erzähl(er/ung(en))->, Held(en)->, Held(en)->-lieder, Novelle(n)->, Roman(e)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, {04.0} Bestand/Papier

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
als Html-Ansicht-> 2026-06-07-Änderungen-Bericht

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1.

Phantastik: Ein interdisziplinäres Handbuch

(2013), Prof.Dr.H.R. Brittnacher, M. May (Hrsg.), Metzlersche, J.B. Verlagsbuchhandlung

ISBN 978-3-476-02341-4

Tags: [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {03.0} Eigentum/Papier

 

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2.

Edition Kulturwissenschaft (Transcript) 133 (2018), L. Etter, T. Nehrlich, J. Noworny (Hrsg.), Transcript

ISBN 978-3-8376-3869-1

Abstract: Das Herausgeberteam hat eine Anthologie zusammengestellt, die die Breite der Diskurse über Superhelden wiedergibt, mit Blick auf Kulturen, Medien und His-toriographie. Was diesen Reader so aufregend für mich macht, ist, dass er sich sowohl dafür interessiert, wie Superhelden Mythologie, Literatur und Kunst adaptiert haben (und im Gegenzug von Medien und Kultur adaptiert wurden), als auch dafür, wie sie durch ihr Geschlecht, ihre Ethnizität und ihre Sexualität bestimmt sind. Darüber hinaus bietet die Sammlung auch europäische Perspektiven auf die Superhelden, Überlegungen aus der Geschichte (und auch frühe Stellungnahmen zu diesem Genre) und Fragestellungen zur Form. Und sie enthält sogar Comics, um andere Comics zu kommentieren. Was will man mehr! Das Comicmedium ist sehr weit ausgedehnt und die Comicforschung immer noch relativ jung, daher gibt es fortlaufende Debatten über den Ort der Superhelencomics innerhalb dieses Gebiets. Warum noch einen weiteren Aufsatz über Superman als Symbol US-amerikanischer Ideologie lesen, wenn es andere Comic-kulturen gibt, die darauf warten, eingehender erforscht zu werden? Warum das Superheldengenre weiterverfolgen, wenn andere Geschichten aus der Welt der Comics eine solche Vielfalt offenbaren? In der Öffentlichkeit bleiben Superhelden allerdings beliebte Kassenschlager. Sie bilden einen wichtigen Teil der Comicpro-duktionen, was darauf hindeutet, dass sie nach wie vor unseren Alltag auf zugäng-liche und genussvolle Art mythologisieren – und wir verlangen nach mehr: mehr Frauen, mehr Superhelden unterschiedlicher Ethnizitäten und sexueller Orientie-rung, mehr komplexe Geschichten. …

Tags: Held(en)->, Held(en)->-figuren, Held(en)->-geschiche, Held(en)->Medien, Held(en)->Super–>, Held(en)->Theorie, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Phantastik, Sekundärliteratur->Science Fiction, [08] Import BookCat, {04.2} Bestand/Papier+Digital

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3.

Theorie der phantastischen Literatur
Uwe Durst

(2001), Francke

ISBN 3-7720-2766-0

Tags: Literatur->, Literatur->Phantastik->, Literatur->Theorie->, [01] zur Bearbeitung, [08] Import BookCat, {02.0} Geliefert/wartet auf Eintragung

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Universitas Phantastica – Reflektion #20 – Phantastik oder Fantastik – Was ist richtig?…

Selbstreflektion - Intern

Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte.
Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …

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Bibliotheca Universitas Phantastica #112 – Neues aus der Bibliothek

Neuzugänge und Veränderungen

am 4. Mai und 5. Mai 2026

F

Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …

Achtung: Bei den Änderungen sticht lediglich „Die Ungeheuer und ihre Kritiker“ heraus.
Das Buch wurde als Doublette erkannt und steht zur Abgabe im Doubletten-Shop bereit


Neuzugänge:
als Html-Ansicht-> 2026-06-05-Neuerungen-Bericht

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1.

Widersprüche
J. Améry

Klett-Cotta im Ullstein-Taschenbuch 39008 (1980), Klett

ISBN 978-3-548-39008-6

Abstract: ‚Gewalt und Gefahr der Utopie‘, ,Vom Nutzen und Nachteil der Ideologie für das Leben‘, Neue Klischees eines Linksemotionellen‘, ‚Rückkehr des Positivismus?‘, Die Grenzen der liberalen Toleranz‘ — dies sind nur einige der in diesem Band gesammelten kritischen und selbstkritischen Essays Jean Amerys zum Zeitgeschehen der sechziger Jahre. Der Titel ‚Widersprüche‘ markiert nicht nur die Absicht Amerys, Widerspuch gegen schablonenhaftes Denken anzumelden, sondern ist gleichermassen als Hinweis auf die Bereitschaft des Autors zu verstehen, seine eigene Position als den Widersprüchen des Zeitgeistes unterworfen zu akzeptieren. „Amery zieht es vor, seine Meinung zu sagen, solange das Sagen die Dinge beeinflussen kann — auch auf die Gefahr hin, sich zu irren —, statt durch Schweigen, im nachhinein, recht zu behalten. Schreiben ist für ihn eine Form von Praxis, mit Handeln identisch.“ (Stuttgarter Zeitung) …

Tags: Person->, Person->Amery, Carl, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.0} Bestand/Papier

2.

Gewalt und Gefahr der Utopie
J. Améry

WidersprücheKlett-Cotta im Ullstein-Taschenbuch 39008 (1980), Klett: 79–100

ISBN 978-3-548-39008-6

Tags: Person->, Person->Amery, Carl, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.0} Bestand/Papier

3.

J. Amery

Merkur, Nr. 253, 23. Jhrg., Mai 1969, Heft 5Merkur-Deutsche Zeitschrif für europäisches Denken 253 (1969), unbekannt (Hrsg.), Klett Ernst: 28ff

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Merkur, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {04.1} Bestand/Digital

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4.

Widersprüche
J. Améry

dtv dtv-Klett-Cotta 11322 (1990), Klett-Cotta

ISBN 978-3-423-11322-9
5.

R. Jungk

Merkur, Nr. 253, 23. Jhrg., Mai 1969, Heft 5Merkur-Deutsche Zeitschrif für europäisches Denken 253 (1969), unbekannt (Hrsg.), Klett Ernst

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Merkur, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, Zukunft(s)->, Zukunft(s)->-forschung, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden

6.

Kunst und Architektur des Cyberspace: Ästhetik der kollektiven Intelligenz
P. Lévy

Die kollektive Intelligenz: für eine Anthropologie des CyberspaceBollmann Kommunikation & neue Medien (1997), Bollmann: 124–134

ISBN 978-3-927901-89-6

Abstract: behandelt eine mögliche architektonische Gestaltung des Cyberspace unter der Voraussetzung, dass in absehbarer Zeit die meisten Bilder und Botschaften unseres Planeten in diesem neuen Raum vorhanden sein werden. Dann würden natürlich auch die unter-schiedlichsten Vorstellungen davon, was auf dieser „offenen Baustelle“ geschehen soll, aufein-ander prallen. Das Spektrum solcher Vorstellungen könne reichen von den hässlichen, in vielen Science-Fiction-Beiträgen avisierten Phantasien wie unbeherrschbare Finanzimperien oder Kriegen geklonter Wesen bis hin zu Räumlichkeiten, die eher einem griechischen Tempel oder einer gotischen Kathedrale gleichen. Wie immer der Cyberspace beschaffen sein wird, alle seine Elemente würden den „molekularen Charakter“ der digitalen Information haben. Hier glaubt Lévy nun, die Chancen abschätzen zu können, dass aus dem Cyberspace kein Herrschaftinstrument wird. Bisher sei die Entstehung von Sprachsystemen immer mit einer „Territorialisierung“ verbunden gewesen, in dem Sinne, dass die Sprache partikularisiert und ihr bestimmte (typischerweise kognitive) Deutungsmuster zur Aufrechterhaltung von Herrschaft zugewiesen wurden. Jetzt aber sei die Möglichkeit gegeben, so die These, die ‚Terri-torialisierung‘ der Sprache unwiderruflich zu beenden. Dazu müsse eine Art von Verfassung geschaffen werden, in der folgende Akzente gesetzt sind: — der Einsatz von Instrumenten, die Lernen und Wissensaustausch fördern — Kommunikationsstrukturen, die das Zuhören fördern — Systeme, die mit der Ausbreitung autonomer Individuen und Kollektive rechnen — semiotische Verfahren (z.B. Nutzung von Datenbeständen), die Majoritäten zugänglich sind (S. 133). „Wir plädieren hier für eine Architektur ohne Fundament, die derjenigen von Booten ähnelt, mit all deren ozeanographischen Instrumenten zur Navigation und Orientierung im bewegten Wasser. … Die Architektur der Zukunft, die alles andere sein will als ein Theater der Repräsentation, versammelt Flöße von Sinnbildern für die Durchquerung des Chaos.“ (S. 134) … (aus: https://humanithesia.org/levy-pierre-die-kollektive-intelligenz-eine-anthropologie-des-cyberspace)

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7.

Merkur-Deutsche Zeitschrif für europäisches Denken 253 (1969), unbekannt (Hrsg.), Klett Ernst

Abstract: Autoren: Jean Améry Helmut Kuhn Dieter Baacke Peter Gan Elisabeth Plessen Ernst Schnabel Boris Goldenberg Heinrich Böll Georg Jappe Gerda Zeltner Heinrich Vormweg Werner Kraft Robert Jungk Jürgen Schilling

Tags: Magazin(e)->, Magazin(e)->Merkur, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Utopie/Dystopie, Utopie(n)->, {00.2} Gesucht/Inhalt teilweise vorhanden

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Abstract: Eine ausführliche Rezension von: Lévy, Pierre: Die kollektive Intelligenz – Eine Anthropologie des Cyberspace …

Tags: Cyber->, Cyber->-space, Intelligenz(en)->, Intelligenz(en)->kollektive, Rezension(en)->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.1} Bestand/Digital

Veränderungen (Korrekturen, Ergänzungen):
als Html-Ansicht-> 2026-06-05-Änderungen-Bericht

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1.

Reinkarnation
W. Abendroth

Fischer-Taschenbücher Perspektiven der Anthroposophie 5572 (1986), FISCHER Taschenbuch

ISBN 978-3-596-25572-6

Abstract: Der Autor ist der Frage nachgegangen, was Reinkarnation in der Anthroposophie Rudolf Steiners bedeutet. Die hier zusammengestellten und kommentierten Rudolf-Steiner-Texte machen das Buch zu einem Kompendium anthroposophischen Reinkarnationsverständnisses, sind ein Plädoyer wider das Gesetz der Einmaligkeit. …

Tags: Anthroposophie, Person->, Person->Steiner, Rudolf, Reinkarnation, Sekundärliteratur->begleitende Literatur, {04.0} Bestand/Papier

2.

T. Boyken und T. Scholz

Michael Ende – Poetik und Positionierungen (2023), T. Boyken, T. Scholz (Hrsg.), Springer Berlin Heidelberg: 1–12

ISBN 978-3-662-67731-5 978-3-662-67732-2

Abstract: Michael Ende ist eine Schlüsselfigur der deutschsprachigen Literatur des 20. Jahrhunderts. Seine Bücher gehörten seit den 1960er Jahren zu den Bestsellern der Bundesrepublik. Bis heute finden seine Texte große Resonanz, wie die Auflagenstärke seiner Bücher und deren zahlreiche Adaptationen, von Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer bis zu Die unendliche Geschichte, belegen. Auch im Ausland ist Michael Ende einer der bekanntesten Autoren seiner Generation, mit eigens neu illustrierten Ausgaben in den USA und einem Michael-Ende-Archiv im Kurohime Märchenmuseum in Japan. Dass der Thienemann Verlag 2019 eine großformatige Prachtausgabe von Die unendliche Geschichte mit Illustrationen von Sebastian Meschenmoser herausgab, dürfte ein deutliches Zeichen der Relevanz und Aktualität seines Werks sein. Dagegen hängt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Michael Ende und seinen Texten deutlich hinterher. Zwar gibt es seit Mitte der 1970er Jahre Einzelstudien, die zumeist aus der Kinder- und Jugendliteraturforschung stammen – auch in den einschlägigen Lexika der Kinder- und Jugendliteratur hat der Autor seinen Platz –, doch fehlt es an einer systematischen Forschung, die sich mit der ästhetischen, literarischen und poetologischen Beschaffenheit von Endes Werk befasst. …

Tags: Person->, Person->Ende, Michael, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Phantastik, {04.1} Bestand/Digital

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3.

Ungeheuer und ihre Kritiker, Die: gesammelte Aufsätze
J.R.R. Tolkien

Hobbit-Presse (1987), C. Tolkien (Hrsg.), Klett-Cotta

ISBN 978-3-608-95257-5

Abstract: Im Vortrag „Beowulf: Die Monster und ihre Kritiker“ fordert Tolkien für den Umgang mit der bekanntesten altenglischen Dichtung überhaupt neue Maßstäbe ein, die sich an künstlerischer Absicht und Vorstellungswelt des unbekannten Autors orientieren, statt vorrangig nach Textvarianten, historischen Vorbildern und verwerteten „Bausteinen“ zu fragen. Damit ist nicht nur ein Richtungsstreit in der Philologie angesprochen, sondern wir erhalten auch Einblicke darin, wie sich Tolkien – gerade auch aus eigener Erfahrung als Erzähler – die zeitliche Tiefe in der Entstehung und Weitergabe einer „großen Geschichte“ und ihrer Motive vorstellt. Außerdem enthält dieser Band die Vorträge „Zur Übersetzung des Beowulf“, „Sir Gawain und der Grüne Ritter“, „Über Märchen“, „Ein heimliches Laster“ sowie „Rede zum Abschied von der Universität Oxford“.

Tags: Märchen->, Sekundärliteratur->, Sekundärliteratur->Fantasy, Sekundärliteratur->Märchen/Sagen, {04.2} Bestand/Papier, {09.1} im Verkauf / Blog

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Universitas Phantastica – Reflektion #19 – Owen Barfield, die Anthroposophie und die Phantastik …

Selbstreflektion - Intern

Mit diesem Essay möchte ich die Ausführungen zur Anthroposophie vorerst abschließen. Es bleibt zuvor aber noch Owen Barfield zu betrachten, der in der vorletzten Reflektion, „Reflektion #17 – Welten hinter der Wirklichkeit: Das Wechselspiel von Phantastik und Anthroposophie„, ebenfalls zur Sprache kam. Er stand als Gründungsmitglied der Inklings sowohl C. S. Lewis als auch J. R. R. Tolkien nahe und hatte als überzeugter Anthroposoph Einfluss auf die beiden Größen der Fantasy-Literatur. Sehen wir uns das also auch noch näher an: …

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