Schlagwort: Science Fiction

Science Fiction #22 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Star Wars – Die offizielle Geschichte – von 1977 bis heute

Das Buch setzt die Saga in Bezug zur Realität, indem den Ereignissen aus der Star Wars-Geschichte das Weltgeschehen gegenübergestellt wird.  Monat für Monat wird auf die wichtigsten Star Wars-Ereignisse zurückgeblickt und damit ein Bezug zur  realen Welt geschaffen, der ein Verständnis in die Schaffung der Film-Saga ermöglicht. …


Ryder Windham - Star Wars-Die offizielle Geschichte
Ryder Windham – Star Wars-Die offizielle Geschichte

Ryder Windham
Star Wars – Die offizielle Geschichte
von 1977 bis heute
Dorling Kindersley, München (2016), gebundene Ausgabe, 368 Seiten
ISBN 9783831031061

Ein Buch, das sicherlich ein Must Have für jeden Star Wars-Fan ist.

Die Geschichte der Star Wars-Saga wird der realen Geschichte gegenüber gestellt und das gefällt ganz gut.

Star Wars ist mittlerweile so tief in der Alltagskultur verwurzelt, dass sogar große Staatsmänner sich in ihrer Politik darauf berufen haben und „Jediismus“ gar als neue Religion angeregt wurde. Als 2005 der letzte Teil der Prequel-Triliogie anlief, wird es kaum einen Menschen gegeben haben, der noch nie etwas von Star Wars gehört hatte …

(Quelle: a.a.o – Einleitung)

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 6.00 EUR, größter Preis: 118.06 EUR, Mittelwert: 24.95 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.
 

Universitas Phantastica – Definitionen #3 -Michael Pehlke/Norbert Lingfeld -> Science Fiction

 

Beittragsbild Definitionen„Roboter und Gartenlaube“ ist eines der frühen prägenden Werke zur Science Fiction. Oft als Referenz herangezogen schwirrt es noch immer durch die Lande der Definitionen und bietet einen Einblick in die frühen Versuche die Definition der Science Fiction voranzubringen …

Eines der bekanntesten früheren Werke zur Science Fiction, auch eines, in seiner Zeit, viel zitierten Werke ist wohl

Michael Pehlke / Norbert Lingfeld
Roboter und Gartenlaube
Ideologie und Unterhaltung in der Science-Fiction-Literatur

Micheal Pehlke/Norbert Lingfeld - Roboter und Gartenlaube. Ideologie und Unterhaltung in der Science-Fiction-Literatur

Auf Seite 16 im Kapitel „Count Down (Allgemeine Einführung in die Problematik der SF)“ schreiben sie:

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Fundstücke #2 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Die Science-Fiction-Literatur der DDR

Hier eine Dissertation aus 2015, die sich mit der Science-Ficiton-Literatur der DDR beschäftigt und im Zuge meiner Recherchen zur selbigen im Netz aufgefunden wurde …


Karsten Greve - Die Science Fiction Literatur der DDR

Karsten Greve
Die Science-Fiction-Literatur der DDR
Dissertation zur Erlangung des Grades eines Doktors der Philosophie
Freien Universität Berlin, Berlin (2015), PDF, 333 Seiten

 

 

 

 

 

 

 

Die vorliegende Studie behandelt die Science-Fiction-Literatur der DDR.Das ist gegenwärtig gewiss kein allzu populäres Themenfeld. Im Gegenteil: In der aktuellen Hitparade der germanistischen Forschungsthemen belegt die SF-Literatur der DDR einen der hinteren, billigen Plätze.Die Gründe für ihre abgeschlagene Platzierung liegen offen zu Tage. Soweit es die Germanistik betrifft, haftet der Gattung generell der Ruf an, zumindest in der Breite eine einigermaßen triviale Erscheinung zu sein: SF–das ist eben eine Literatur für den Feierabend, die mit ihren, im wahrsten Sinne des Wortes, fernen Welten und banalen Spektakeln das Bedürfnis nach Flucht aus der Wirklichkeit bedient. SF– das ist eben eine Literatur, die auf biedere, vormoderne Erzähl- und Sprachmittel setzt, die ihren Leser, im Kleid des Gigantischen, das ohnehin schon Gewusste noch einmal1wissen lässt. SF–das ist eben keine Kunst. …

(Zitat: a.a.O.)

Download: refubium.fu-berlin.de

Erreichbarkeit zuletzt geprüft: 2019-05-28, 23:22 Uhr

BLOG-Ressource: Greve Karsten – Dissertation

Antiquarisch gesichtet: nicht greifbar – jedoch im Download erhältlich


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.
 

Science Fiction #20 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Nachdem ich „Vorgriff auf das Lichte Morgen“ nun endlich in meine Sammlung aufnehmen konnte, war es nur zu erwarten, das ich es nicht lassen konnte, die darin angegebene Sekundärliteratur ehest mit meiner Buchverwaltung abzugleichen. Wie ihr euch denken könnt, ist da einiges zu ergänzen gewesen 🙂 . Zum Beispiel …


Horst Heidtmann - Utopisch-phantastische Literatur in der DDR
Horst Heidtmann – Utopisch-phantastische Literatur in der DDR

Horst Heidtmann
Utopisch-phantastische Literatur in der DDR
Untersuchungen zur Entwicklung eines unterhaltungsliterarischen Genres von 1945–1979
Fink, München (1982), Broschiert, 280 Seiten
ISBN 3770520726

Heidtmann war einer der Ersten, neben Simon und Spittel, die einen Ansatz für eine umfassende Gesamtdarstellung der Science Fiction in der DDR boten.

Unter anderem darauf aufbauend konnten Angela und Karlheinz Steinmüller ihr Standardwerk „Vorgriff auf das Lichte Morgen, Studie zur DDR-Science-Fiction“ in Angriff nehmen.

Bis 1979 waren in der DDR rund Veröffentlichungen von Science Fiction, im Sinne Heidtmanns, erschienen. Davon knapp 200 von DDR-Schriftstellern.

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 5.75 EUR, größter Preis: 297.83 EUR, Mittelwert: 5.89 EUR


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.
 

Magazine #19 – das Salz in der Phantastik-Suppe: !Time Machine. Ausgabe 2

Das Magazin aus dem Wurdack-Verlag, dass nur einmal im Jahr erscheint (leider). Heute ist die zweite Ausgabe auf meinem Schreibtisch gelandet und ich muss sagen, die Erwartungen wurden erfüllt und  das Magazin hat sich, nach der Startauflage 2018, etabliert. Mal sehen wie lange Wurdack ein Magazin in dieser Qualität gewillt ist zu finanzieren. Noch dazu ein Magazin mit sekundärliterarischem Inhalt…


!Time Machine, ausgabe 2/2019
!Time Machine, Ausgabe 2/2019

Christian Hoffmann / Udo Klotz (Redak.)
!Time Machine, Ausgabe 2, 2019
Wurdack, Nittendorf (2019), Magazin A4 geheftet, 66 Seiten

Also, die zweite Ausgabe des Magazins aus dem Hause Wurdak konnte das halten, was die Erste versprochen hat. Alle Kritik, die es geben mag, ist Jammern auf hohem Niveau und schmälert nicht das Gesamtbild.

Fangen wir damit an und vergessen es dann sofort wieder.

  • Der Bezug aus dem Ausland hat sich etwas schwierig gestaltet aber das sollte jetzt behoben sein, die Software gibt es jetzt her, dass man ausländische Adressen eingibt. Drum gibt’s diese Besprechung auch erst jetzt …
  • Für meinen Geschmack sind einige der Artikel für ein Magazin zu lange. Hier erneuere ich meine Anregung das Magazin auf (zumindest) zwei Ausgaben pro Jahr zu erweitern (wünschen wird man sich ja noch was dürfen). Die Aufteilung von so langen Artikel würde dem Magazin m.E. guttun.

So, Schluß damit, zum Positiven:

      • Man traut sich auch lange Artikel zu bringen (Dass sie für eine Ausgabe zu lang sind, siehe oben). Im Speziellen „In achtzig Kratern um den Mond“ von Udo Klotz finde ich, trotz der Länge, gut bis sehr gut. Ich selbst habe einen solchen Artikel in der Schublade, der sich im Beginn fast als Zwilling zeigt, aber jetzt kann ich diesen dem Schredder übergeben – es gibt kaum was hinzuzufügen. Allerdings frage ich mich warum niemandem (ich kenne mehrere Artikel zum Thema) Perry Rhodan dazu einfällt. Da spielt der Mond auch in vielen Fällen eine nicht so geringe Rolle. Da gibt es einige Spezialessays darüber, also?
      • Mark Brandis – Abenteuer im Weltall – gut, eine Gelegenheit fein in eigener Sache Werbung zu machen. Wenn es aber dazu beträgt ein Magazin zu erhalten so sei es. Interessant ist er allemal.
      • Den Artikel „Willy Ley und der Luftpriat“ von Wolfgang Both fand ich auch in Ordnung. In dieser Artikel-Übersetzung stellt Willy Ley den Kapitän Mors neben Figuren wie Nat Pinkerton, Nick Carter, Buffalo Bill und Captain Future.
      • Highlight in diesem Heft ist für mich aber mit Abstand der Artikel „Religion und Science Fiction“ von Hans Frey. Gut, verständlich und mit Beispielen hinterlegt bietet er Information und überzeugt. Jedenfalls lese, auch wenn der Titel etwas altbacken daherkommt.
      • Sehr gut finde ich auch „Science Fiction History“ von Hardy Kettlitz. Hier wäre noch anzumerken, dass ich solche Zusammenstellungen von Autoren aus der ehemaligen DDR immer interessanter finde, da diese auch immer die Veröffentlichungen, Ereignisse und Personen auch aus der ehemaligen DDR mit einfließen lassen. Dies vergessen Nicht-DDR-Erfahrene sehr oft. Dass es hier zwei Sphären gab, die beide einer Betrachtung bedürfen. Auch, wenn manche gefühlt vielleicht etwas hochmütig auf die DDR-Spezifika herabblicken.
      • Jedenfalls hervorzuheben und zu loben sind die umfangreichen Literaturverzeichnisse die auf eine Vertiefung der Lektüre einladen.

Resümee: Auf jeden Fall kaufen und lesen. Das Heft macht Spaß und die Wartezeit von einem Jahr auf ein Neues fällt schwer. Für sekundärliterarisch Interessierte ist das Heft ohnehin ein Pflichtkauf.