Schlagwort: Science Fiction

[Buchvorstellung] Die Zukunft war gestern

Dieter von Reeken hat ab November ein neues Buch auf Lager

Dieter von Reeken hat wieder einmal ein sehr interessantes Buch in peto, dass es sicherlich wert ist, gelesen zu werden. Dieses Mal über Science Fiction in den Utopia- und Terra-Reihen der 1950er bis 1980er Jahre.

Über das Buch Werke der Science-Fiction-Literatur wurden unter diesem Gattungsbegriff ab den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA in preiswerten Magazinen publiziert, die sich auf Unterhaltungsliteratur spezialisiert hatten.

Allerdings gab es Werke, die als Science-Fiction eingeordnet können, bereits wesentlich früher. In den deutschsprachigen Ländern hatten ab den fünfziger Jahren während einiger Jahrzehnte Heftreihen eine ähnliche Bedeutung wie in Amerika vorher die Pulpmagazine. Die wichtigsten darunter waren die unter den Namen Utopia und Terra von den Verlagen Pabel und Moewig publizierten Reihen. Neben vielen Einzelwerken gab es in diesen auch eine große Anzahl von Serien mit gleichbleibenden Hauptpersonen oder mit einem gemeinsamen Hintergrund. In diesem Buch werden in fünf Teilen die in den Utopia- und Terra-Reihen erschienenen Sub- und Miniserien vorgestellt.

Nach zwei einleitenden Kapiteln zur Geschichte der Science-Fiction als eigenständiges Genre und zur Bedeutung der Utopia- und Terra-Reihen werden in den Kapiteln 3–13 die Serien deutschsprachiger Autoren betrachtet, in den Kapiteln 14–27 Serien englischsprachiger Autoren. Die Kapitel 28–30 beleuchten die berühmten Fernseh- und Filmserien Raumschiff Orion, Raumschiff Enterprise und Planet der Affen. Es werden sowohl Serien vorgestellt, die komplett in Utopia oder Terra publiziert wurden, aber auch solche, die durch Ein- und Ausgliederungen teilweise auch als eigenständige Serien herauskamen. Schließlich werden jene Serien gesamtheitlich betrachtet, von denen nur einzelne Romane in den beiden Reihenkomplexen erschienen sind, die Mehrzahl aber in Buch- oder Taschenbuchausgaben.

Eine Fülle von Zitaten und Querverweisen lässt bei Kennern Erinnerungen hochkommen, der Blick richtet sich aber auch auf manche bemerkenswerte Details über die Autoren. Die Werke werden kritisch betrachtet, auch im Vergleich verschiedener Ausgaben und dabei insbesondere auch der Übersetzungen fremdsprachiger Texte. Die umfangreichen Bibliografien zu den einzelnen Kapiteln sind zur Hilfestellung für Sammler, aber auch für wissenschaftlich Tätige gedacht. Das Buch beleuchtet eine wichtige Periode in der deutschen SF-Geschichte.

a.a.O., Auszug Verlagspage


Hier die letzten Beiträge im Blog:


 

Fundstücke #7 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: INFORMATIONEN ZUR DEUTSCHDIDAKTIK – Science Fiction

Das heutige Fundstück st zwar schon aus dem Jahr 1999, aber trotzdem noch interessant.

ide. informationen zur deutschdidaktik ist die Zeitschrift für den Deutschunterricht. Als Österreichs einzige deutschdidaktische Zeitschrift macht sie es sich – seit über vierzig Jahren – zur Aufgabe, den Dialog zwischen der Praxis in der Schule und der didaktischen Forschung aufrechtzuerhalten. Neben Fachbeiträgen bietet sie Informationen und Kommunikationsmöglichkeit über Praxis und Projekte, Erfahrungen und Reaktionen, Wünsche und HorizonteHomepage
.…


Die Zeitschrift lässt sich auf ihrer Homepage bis 1992 zurückverfolgen und viele Hefte, speziell die alten Ausgaben, sind dort auch kostenlos zum Download angeboten. So auch die Gegenständliche welche ich aber nicht dort gefunden habe

Der Schwerpunkt dieses Heftes liegt auf der Darstellung von alten und neuen SF-Klassikern im Unterricht. Ein Reiz bei der Beschäftigung mit diesen Texten besteht darin, dass unsere Gegenwart bisweilen die „Zukunft“ ist, auf die sich diese utopischen oder SF-Texte beziehen. So hat CHRISTIAN SCHACHERREITER einen utopischen Roman der Aufklärungszeit ausgegraben und schlägt vor, »Das Jahr 2440« von Louis-Sébastien Mercier im fächerübergreifenden Unterricht zu studieren. BIRGIT HOLZNER und CHRISTOPH WILD stellen drei SF-Textfür den Unterricht vor: Jules Vernes lange verschollenes und erst kürzlich entdecktes Manuskript »Paris im 20. Jahrhundert«, das natürlich interessante Vergleiche zwischen damaligen Vorstellungen und heutiger Realität ermöglicht; sowie William Gibson, dessen Begriff „Cyberspace“ bereits zu unserem Alltag gehört und Douglas Adams’ Erfolgsroman »The Hitch-Hiker’s Guide to the Galaxy«. MARKUS KREUZWIESER untersucht die »Mythensuppe«, aus der die Star-Wars-Serie zusammengebräut wurde. Sein kulinarischer Befund: Sie sind nach der Formel „Wurzel aus derArtus-Sage plus Flash Gordon geteilt durch Grimms Märchen hoch Robin Hood“ fabriziert, und gerade diese „bizarre Neumischung vertrauter Motive“ macht ihren Erfolgaus. KLAUS SCHENK hat den Lehrer ROLF DALHOFF interviewt, der seit Jahr und Tag mit seinen SchülerInnen Bücher verfasst. In diesem Gespräch stellt er einen SF-Roman seiner SchülerInnen vor, der sowohl in die Vergangenheit wie in die Zukunft führt, und erläutert auch, mit welchen Schwierigkeiten man bei so ambitiösen Projekten zu rechnen hat. Ein Unterrichtsmodell zu einem SF-Jugendbuch präsentieren uns ALMUD MAGIS und BERNHARD NICOLUSSI: „Reisen ins Übermorgen“ sind ein didaktisch ausgewogenes Szenario, das Phantasiegeschichten, Zeichnen und Textanalysen kombiniert. FRIEDRICH JANSHOFF steuert eine Bibliographie bei, die weitere Aspekte des Themas erschließen hilft.…

Auszug aus dem Editorial

Somit gibt es einiges zu lesen und studieren. Manches hat seine Aktualität noch nicht eingebüßt, manches fühlt sich so schön nostalgisch an…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Werner Wintesteiner
  • INFORMATIONEN ZUR DEUTSCHDIDAKTIK
  • Zeitschrift für den Deutschunterricht in Wissenschaft und Schule
  • Science Fiction
  • Heft 4/99, 23. Jahrgang
  • StudienVerlag, Innsbruck-Wien-München (1999)
  • PDF-File
  • 136 Seiten

Print-Ausgabe derzeit leider vergriffen, aber per Download beziehbar (siehe Links)

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • ide. informationen zur deutschdidaktik erscheint viermal im Jahr und bietet Informationen für alle Schultypen und alle Schulstufen.


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.

 

Science Fiction #28 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Simulation und virtuelle Welten

Virtuelle Welten (VW) sind definiert als computerbasierte, virtuelle Umgebungen, die eine Vielzahl von Elementen der realen Welt nachbilden. Rebecca Haar ist diesen Welten auf der Spur


Rebecca Haar beginnt mit der historischen Herleitung und der Darstellung des aktuellen Forschungsstandes. Sie gibt dazu einen Abriss des Forschungsstandes und fügt eine begriffstheoretische Bestimmung und medientheoretische Betrachtung hinzu …

In den 1990er Jahren wurde digitaler und virtueller Raum neu erschlossen. Dieser mediale Umbruch rief eine kritische Debatte hervor, die gegenwärtig im Kontext der Simulation diskutiert wird. Doch wie profitier(t)en poststrukturalistische und medientheoretische Ansätze sowie die verschiedenen Ausprägungen des Cyberpunks von der Darstellung und Umsetzung virtueller Welten?

Neben einer systematischen historischen Einordnung präsentiert Rebecca Haar eine präzise Analyse des Umgangs mit Simulation und Virtualität in Theorie, Technik und medialen Darstellungen in der postmodernen Gesellschaft.…

Rückentext und Produktbeschreibung der Ausgabe

Sie bespricht die besondere Rolle der Virtualität im Dekonstruktivismus und schließt die Darstellung der Virtualität in der Literatur an. Danach erörtert sie die Simulation in der Simulation im Film und kommt zu Computerspielen als reale Simulation virtueller Welten. Virtuelle Welten in Computerspielen schließen die Kapitel und als Fazit bespricht sie die reale Simulation einer möglichen Wirklichkeit. Ein Monsterprogramm …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Rebecca Haar
  • Simulation und virtuelle Welten
  • Theorie, Technik und mediale Darstellung von Virtualität in der Postmoderne
  • Transcript, Bielefeld (2019)
  • broschierte Ausgabe
  • 388 Seiten
  • Edition Kulturwissenschaft
  • ISBN 3783837645552

Kleinster Preis: 44.99 EUR, größter Preis: 44.99 EUR, Mittelwert: 44.99 EUR

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • ISBN – PDF: 9783839445556
  • Diese Arbeit wurde von der Philosophischen Fakultät der Universität Tübingen im Sommersemester 2018 als Dissertation angenommen

  • [Leseprobe] Transcript-Verlag von www.transcript-verlag.de


  • [Artikel] Virtuelle Welten von www.planet-wissen.de


  • [Biographisches] zu Rebecca Haar auf www.transcript-verlag.de



siehe auch (Auszug):


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Magazine #26 – das Salz in der Phantastik-Suppe: Sprache im technischen Zeitalter, Heft 73/1980

Das Magazin „Sprache im technischen Zeitalter“ bringt immer wieder Artikel, welche im sekundärliterarischen Bereich der Phantastik von Interesse sind. So auch in diesem Heft des Jahres 1980 …


In diesem Heft finden sich zwei Artikel, einer genaueren Betrachtung wert sind.

  • Dietrich Wachler – Die Wirklichkeit des Phantoms. Über die Wirklichkeitskrise in der Science Fiction, Seite 15 – 28

… Wenn man die Science Fiction als einen Partner für kollektive Strömungen und gemeinsame Vorstellungen der vergangenen und gegenwärtigen Epoche ansieht, dann werden in ihrer Entwicklung als Gattung und in ihren einzelnen Werken verschiedene Stationen der fortschreitenden Realitätskrise deutlich sichtbar …

a.a.O., Kapitel II, Seite 17

  • Marianne Kesting – Zylinder und Schädelraum oder Beckett und die Verhaltensforschung. Zur Interpretation des „Depeupleur“, Seite 3 – 14

… Der Subjekt-Objekt-Bezug ist also nicht feststehend, es bleibt im Spielraum der Vermutungen, dem Reich des Möglichen […], dessen feststellbare Realität letztlich die des Buches ist. Als solche aber bietet sie, zusammen mit der Erfahrung Kafkas und seiner Verarbeitung dieser Erfahrung, denkwürdigen Einblick in das Zustandekommen von Fiktion und ihres Bedeutungsspielraums.

a.a.O., Seite 13

Also ein bisschen Genre-Betrachtung und ein bisschen Kafka. Mir hat die Besprechung von Herbert Franks „Dune“, im Beitrag von Wachler, im Besonderen weitergeholfen. Aber es ist ja auch derzeit einer meiner Schwerpunkte…

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Walter Höller / Norbert Miller (Hrsg.)
  • Sprache im technischen Zeitalter
  • Heft 73/1980, 20 Jhrg.
  • Literarische Colloquium Berlin (LCB), Berlin (1980)
  • broschiertes Heft
  • 80 Seiten + 40 Seiten Literatur im technischen Zeitalter

derzeit leider vergriffen

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  • Ab dem zwanzigsten Jahrgang wurde „Sprache im technischen Zeitalter“ um eine Beilage „Literatur im technischen Zeitalter“ im Umfang von 40 Seite ergänzt
  • „Literatur im technischen Zeitalter“ beinhaltete nur Primärliteraturr





siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #27 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Zukunftsideen der Science Fiction Literatur …

Future life – ein Forschungsprojekt der Phantastischen Bibliothek Wetzlar,

mit dessen Hilfe aus dem Ideenreservoir der Science-Fiction-Literatur Zukunftsszenarien sowie technische und systemische Innovationen exzerpiert und für Unternehmen aufbereitet werden…

a.a.O., Auszug Rückenseitentext


Dieses Projekt gefällt mir sehr, weil es so naheliegend ist. Wo sonst, als im Bereich der Science Fiction, werden so viele interessante Gedanken auf Innovation und Weiterentwicklung gedacht. JA, manches vielleicht etwas übertrieben und manches etwas verschroben, aber grundsätzlich …

… Denn aus der Fülle der unterschiedlichen, teilweise sogar widersprüchlichen Zukunftsszenarien der Science Fiction kristallisieren sich mittels Häufigkeitsvergleich innovative Technologien und interessante soziale Verhaltensmuster heraus, die einen hohe Eintrittswahrscheinlichkeit bekommen. …

a.aO., Auszug Vorwort

Also wenn nicht so, wie dann? Die gegenständliche Veröffentlichung ist zwar jetzt schon 5 Jahre alt, aber wärmstens zu empfehlen. Die Bestellung ist über die Bibliothek möglich (siehe weiterführende Links) …

Folgende Kapitel führen ins Thema ein:


Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Thomas Le Blanc (Red.)
  • Die Zukunftsideen der Science Fiction Literatur
  • … und welche bereits Wirklichkeit wurden
  • Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (2014)
  • A4 Heft, geheftet
  • 28 Seiten
  • zahlreiche Bilder

derzeit leider vergriffen - aber über Verlag erhältlich

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine ISBN
  • Auflage 100 Stk.
  • in Rahmen des Projekts "Future Life"

  • [Projektbeschreibung] Das Projekt "Future Life" der Phantastischen Bibliothek Wetzlar


  • [Bezug] Die Broschüre kann über den Verlag bezogen werden


  • [Download] SCHLAGLICHT - Die Zukunft der Produktion im Spiegel der Science Fiction. Broschüre

    Industrie der ZUKUNFT.

    Das Sächsische Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr in Zusammenarbeit mit der Phantastischen Bibliothek Wetzlar

  • [Download] Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung Nanotechnische Ideen in der Science-Fiction-Literatur www.hessen-nanotech.de

    Nanotechnische Ideen in der Science-Fiction Literatur

    Schriftenreihe Hessen-Nanotech Band 24


  • [Pressespiegel

    "Future Life" in der Presse



siehe auch (Auszug):


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