Kategorie: Forschung

Märchen #19 – Das Wunderbare in der Literatur: Als es noch Könige gab – Heinz-Albert Heindrichs / Harlinda Lox (Hrsg.)

Heinz-Albert Heindrichs / Harlinda Lox
Als es noch Könige gab
Diederichs, Kreuzlingen/München (2001)
ISBN 3720522717
Forschungsberichte aus der Welt der Märchen

Könige sind Standardpersonal in Märchen. Mal als typisierte und anonyme Märchengestalten und mal als personalisierte Herrscher. Basierend auf zwei Veranstaltungen aus dem Jahr 2000 wurde es ein notwendiges Buch, das vesucht in der europäischen Vergangenheit Wege auszuleuchten, die bisher weitgehend im Dunkel geblieben sind …


Die erste Veranstaltung hieß „Märchen und Mittelalter“. Dieses Mittelalter, und hier das frühe Mittelalter im Besonderen, ist für die Märchenforschung immer noch ein nicht vollständig erschlossenes Forschungsfeld, da es keinerlei überlieferte Volksmärchen gibt. Man kann aber aus den vorhandenen Motiv-Spuren auf die Existenz von Märchen.

Die eine hieß „Märchen und Mittelalter“ und zeigte auf, wie sich die Spuren der mündlich tradierten Märchen unterhalb der schriftlich fixierten Literatur verlaufen und wo sie nachzuweisen sind […] Die zweite Veranstaltung hieß „Von Königen und Kaisern im Märchen“ und fand als internationaler Kongress im flandrischen Gent statt; sie bildete den krönenden Abschluss der Feiern um Kaiser Karl V., der im Jahre 1500, vor genau 500  Jahren, im Genter Prinzenhof geboren wurde. Die Neuzeit hatte begonnen, das Mittelalter abzulösen, und der Renaissancemensch schien, angesichts der auf ihn einstürzenden Realitäten, kein Ohr mehr für die Zauberwelt der Märchen zu haben – oder doch? …

Auszug 'Vorwort', Seite 9

Themen sind der „Parzival“ Eschenbachs, das Siegfried-Motiv vom Mittelalter bis zur Gegenwart, der Teufel im Mittelalter, der „Klangleib der Märchen“, die Legende des Mittelalters und die Jungfrau und der Dummling im ersten Großkapitel. Im zweiten Großkapitel beschäftigen die Könige und Herrscherfiguren bei den Brüdern Grimm, die Popularität des Herrscherbildes, blamierte Herrscher, Friedrich der Große und „König Fritz“, Könige und Untertanen in Grimms Märchen, Tierkönige und Parlamentswahlen, Könige aus isländischen Märchen, ungarische Bauern- und Zigeunermärchen und der Königsweg des Menschen die Autoren. Eines ist dabei sicherlich herausgekommen: Das gekrönte Haupt unterscheidet sich in nichts vom „einfachen“ Menschen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Heinz-Albert Heindrichs / Harlinda Lox
  • Als es noch Könige gab
  • Forschungsberichte aus der Welt der Märchen
  • Diederichs, Kreuzlingen/München (2001)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 320 Seiten
  • ISBN 3720522717

Kleinster Preis: € 2,36, größter Preis: € 188,16, Mittelwert: € 6,00

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  • keine
  • [Artikel] Heinz-Albert Heindrichs in der WIKIPEDIA

Heinz-Albert Heindrichs (* 15. Oktober 1930 in Brühl; † 12. März 2021[1] in Gelsenkirchen) war ein deutscher Komponist, Lyriker, Zeichner und Märchenforscher. …

Auszug Artikel


  • [Bibliographie] Veröffentlichungen der Europäischen Märchengesellschaft – auf book-info.com

1.) Als es noch Könige gab
Heinz-Albert Heindrichs (Autor), Harlinda Lox (Autor/-in)
Königsfurt Urania, 2005 [gebunden] [Deutsch]

2.) Als es noch Könige gab
Heinz-Albert Heindrichs (Herausgeber), Harlinda Lox (Herausgeber/-in)Diederichs, 2001 [gebunden] [Deutsch]

Auszug Artikel


  • [Download] Mittelalterliche Fabelwesen auf dem Weg zu Märchenfiguren“ – von Melanie Melak – auf univie.ac.at

In meiner Diplomarbeit möchte ich der Frage „Wie wurden Fabelwesen mittelalterlicher Literatur zu Märchenfiguren?“ nachgehen, wobei ich meine Untersuchungen auf die Figur des Drachen, des Zwerges und des Riesen beschränke. Im Hinblick auf meine Forschungsfrage möchte ich mich auch mit dem Image, der Bedeutung und dem Aussehen dieser Fabelwesen vom Mittelalter ausgehend bis hin zu den heutigen Märchen befassen und aufzeigen, wie sich diese verändert haben. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Märchen #18 – Das Wunderbare in der Literatur: Die Symbolik des Handelns im Märchen – Water Spring

Walter Spring
Die Symbolik des Handelns im Märchen
Peter Lang, Bern (2001)
ISBN 30906767310
Tun und Nicht-Tun im deutschen Märchen

Walter Spring betrachtet das deutsche Märchen hier vor dem Hintergrund von zwei gegensätzlichen Disziplinen. Da wäre der Radikale Konstruktivismus, der zwar nicht direkt in die Betrachtung einfließt, aber den Autor doch maßgeblich geprägt hat. Sowie den Taoismus, der im offensichtlichen Widerspruch zu den uns bekannten ethischen und kulturellen Werten in unserem Kulturkreis steht. …


In seinen Überlegungen versucht Spring am Beispiel handelnder Märchenfiguren die Zusammenhänge zwischen Märchen und einigen grundlegenden Prinzipien des Taoismus aufzuzeigen. Er verliert sich aber zum Glück nicht allzu sehr in die Metaphysik des Taoismus. …

Die Märchen hatten sich mir irgendwie zufällig und infolge meiner damaligen literarischen Studien an der Universität zugespielt. Es wäre mir aber zu jener Zeit nie in den Sinn gekommen, dass zwischen taoistischem Gedankengut und abendländischen Märchen irgendein Zusammenhang bestehen könnte. Die Märchen waren für mich lediglich eine Art Unterhaltungslektüre. Erst gegen Ende meiner Studien fiel es mir plötzlich „wie Schuppen von den Augen“: Der vermeidliche Zufall entpuppte sich als eine unausweichliche Folge meiner ersten taoistischen Gehversuche. Und meine Frage hatte sich dadurch wie von selbst beantwortet. …

Auszu 'Vorwort', Seite 13-14

Spring zeigt, dass Märchenfiguren ihre Eigenschaften nicht per se besitzen, sondern wir ihnen diese aufgrund ihrer Handlungsweisen zuschreiben. Durch diese geänderte Betrachtungsweise erscheinen Märchen in neuem Licht und ihre Deutungen können völlig andersartig als üblich sein. Eine interessante Reise durch die deutsche Märchenlandschaft mit unerwarteten Erkenntnissen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Walter Spring
  • Die Symbolik des Handelns im Märchen
  • Tun und Nicht-Tun im deutschen Märchen
  • Peter Lang, Bern (2001)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • Dissertation
  • 178 Seiten
  • ISBN 30906767310

Kleinster Preis: € 19,95, größter Preis: € 68,15, Mittelwert: € 61,95

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  • Die vorliegende Arbeit wurde von der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich im Sommersemester 2001 als Dissertation angenommen
  • [Artikel] Daoismus in der WIKIPEDIA

Der Daoismus (chinesisch 道家, Pinyin dàojiā – „Lehre des Dao, Lehre des Weges“), gemäß anderen Umschriften auch Taoismus, ist eine chinesische Philosophie und Weltanschauung und wird als Chinas eigene und authentische Religion angesehen. Seine historisch gesicherten Ursprünge liegen im 4. Jahrhundert v. Chr., als das Daodejing (in älteren Umschriften Tao te king, Tao te ching u. Ä.) des Laozi (Laotse, Lao-tzu) entstand. Zwischen philosophischem und religiösem Daoismus bestehen zwar teils gewichtige Unterschiede, letztlich sind die beiden aber nicht scharf voneinander abzugrenzen.…

Auszug Artikel


  • [Download] Angstbewältigung in postmodernen Märchen. – von Julia Theres Gasser – auf aau.at

In meiner Diplomarbeit befasse ich mich mit der Angstbewältigung in den postmodernen Märchen „Der lächelnde Prinz“ von Ulrich Karger aus dem Jahr 2015 sowie „Ritter Zitter“ von den Autoren Angelika Bartram und JanUweRogge aus dem Jahr 2006. Die Methode, die für die Literaturanalyse der Märchen angewandt wird, ist die werkorientierte Interpretation. Dabei erfolgt eine „Auseinandersetzung mit dem Märchentext (inhaltliche Aussage, formale Gestaltung, Märchentyp und motiv). Bei der Analyse stehen die Protagonisten und ihr Umgang mit der Angst sowie die verschiedenen aufgezeigten Lösungsmöglichkeiten zu deren Überwindung im Vordergrund. Gemeinsamkeiten und Gegensätze der  Figurenkonstellationen, der Methoden der Angstbewältigung und der Sprache im Allgemeinen werden herausgearbeitet. Die beiden Texte werden in Bezug zu den Merkmalen klassischer und anderer postmoderner Märchen gesetzt. Und anschließend wird der Frage nachgegangen, was das MärchenFormat heute noch zeitgemäß macht.

Auszug Artikel


  • [Rezesionen] Darunter auch (Seite 178): Die Symbolik des Handelns im Märchen – von Yvonne Wolf – auf springer.com

Walter Spring versucht in seiner knappen Untersuchung „am Beispiel der handelnden Miirchenfiguren die Zusammenhiinge zwischen Miirchen und einigen grundlegenden Prinzipien des Taoismus“ (14) – vor allem dem der Dualitiit, der Harmonie und dem Zentralpostulat des „Nicht-Tuns“ – zu beleuchten.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Märchen #17 – Das Wunderbare in der Literatur: Märchen und Recht – Judith Laeverenz

Judith Laeverenz
Märchen und Recht
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631383290
Eine Darstellung verschiedener Ansätze zur Erfassung des rechtlichen Gehalts der Märchen

Ein recht ungewöhnliches Thema und daher sehr interessant. Die Vielfalt der Beziehungen zwischen Märchen und Recht. In keinem anderen Spektrum der phantastischen Literatur ist mir diese Fragestellung über den Weg gelaufen. Da denkt man sich doch, auf den ersten Blick, was haben diese beiden Themen miteinander zu tun? Judith Laeverenz hat da schon mal einige Vorschläge parat …


Schon die Frage, ob Märchen tatsächlich vorhandene Rechtsanschauungen oder Rechtsbräuche widerspiegelt, ist dabei interessant. Ob Beziehungen zwischen Recht und Märchen bestehen, ist dabei nicht trivial. Es werden die in der Literatur vorhandenen Ansätze und Arbeiten hier kritisch aufgearbeitet, weiterentwickelt und auch neu entwickelt.

Ziel ist es, unter allen wichtigen Aspekten zu untersuchen, ob und inwiefern ein Zusammenhang zwischen Märchen und Recht besteht und für jeden Aspekt die entsprechenden Anforderungen an das methodische Vorgehen offenzulegen. Die zugrunde liegende Fragestellung ist also, inwieweit und vor allem in welchem strukturell-funktionalen Zusammenhang Recht in seiner spezifischen Präsenz im Märchen als Typus nicht-normativer Texte anzutreffen ist. Die rechtshistorische oder rechtsphilosophische Betrachtungsweise als solche ist daher nicht Ziel der Untersuchung, sondern ihr Gegenstand. Es ist nicht Anliegen der Arbeit, einzelne inhaltliche Erkenntnisse zu Einzelfragen des Zusammenhanges zwischen Märchen und Recht zu liefern …

Auszug 'Einführung', Seite 9-15

Es wurde aber in dieser Arbeit bewusst darauf verzichtet, über die Ebene der einzelnen Märchentexte hinauszugehen und nach einer durch die Märchen in ihrer Gesamtheit dokumentierten „Rechtsordnung“ oder einer „Märchenethik“ zu fragen. Eine einzigartige Arbeit, die als Dissertation im Wintersemester 1998/99 bei der Juristischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität eingereicht wurde. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Judith Laeverenz
  • Märchen und Recht
  • Eine Darstellung verschiedener Ansätze zur Erfassung des rechtlichen Gehalts der Märchen.
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 236 Seiten
  • ISBN 3631383290

Kleinster Preis: € 49,26, größter Preis: € 69,99, Mittelwert: € 61,70

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Biographische Angaben] Judith Laeverenz – auf peterlang.com

Judith Laeverenz, geboren 1970 in München. Ab 1989 Studium der Rechtswissenschaften in München, 1994 Erstes Juristisches Staatsexamen. Danach Vorbereitungsdienst als Rechtsreferendarin, 1996 Zweites Juristisches Staatsexamen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Lutz-Röhrich-Preis für Judith Laeverenz 2002 – siehe WIKIPEDIA

Der Lutz-Röhrich-Preis der Märchen-Stiftung Walter Kahn ist derzeit mit 2500 Euro dotiert. Er wird seit 1994 jährlich für volkskundlich historisch-vergleichende Erzählforschung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vergeben. Der Sieger wird entweder aus Eigenbewerbungen, oder durch Vorschläge von Hochschullehrenden ermittelt. Die eingereichte Arbeit darf noch nicht ausgezeichnet worden sein und wird von einer fachkundigen Jury zuerkannt. Den Juroren ist es überlassen, den Preis nicht zu verleihen, oder ihn auf verschiedene Bewerber aufzuteilen. Der Lutz-Röhrich-Preis wird aus dem Fonds der Märchen-Stiftung Walter Kahn finanziert. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Märchen und Recht – Judith Laeverenz – von Christiane Birr – auf koeblergerhard.de

 Diese Ansätze rechtlicher Märchenanalysen will die Autorin einer methodischen Kritik unterziehen, um ihre Tragfähigkeit bzw. ihre Schwächen aufzuzeigen. Bereits in der Literatur formulierte methodische Anforderungen sollen systematisch dargestellt, außerdem neue Anforderungen entwickelt werden. Die vielfältigen Bemühungen um die Erkenntnis eines Zusammenhangs zwischen Märchen und Recht kontrastiert Laeverenz mit einer Darstellung von „Konfrontationen zwischen Märchen und Recht in verspottenden Nachahmungen und Anspielungen (Parodie, Travestie, Karikatur, Cartoon)“ (S. 175ff.), die ihre Wirkung gerade aus der modernen Trennung beider Lebensbereiche beziehen.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Märchen #18 – Das Wunderbare in der Literatur: Von einem der auszog … – Johannes Fiebig (Hrsg.)

Johannes Fiebig (Hrsg.)
Von einem der auszog …
Königsfurt, Krummwisch (2004)
ISBN 389875099X
Frederik Hetmann / Hans-Christian Kirsch: Märchen sammeln, erzählen, deuten

Märchenforschung und die Zukunft des Märchens – hier haben wir eine der besten Auswahlsammlung – wenn dies interessiert. Namhafte Autoren zeichnen die großen Linien und wesentlichen Stationen des Lebenswerkes von Christian Kirsch alias Frederik Hetmann nach…


Christian Kirsch alias Frederik Hetmann war einer der vielseitigsten und zuverlässigsten Märchenexperten der Gegenwart. Er betrieb Feldforschung in Bibliotheken oder auch vor Ort und trug dabei ein überaus großes Wissen über die Entstehung und Verwendung von Märchen zusammen. Er klärte über Märchen auf und ließ dabei seinen Witz und seine brillante Schärfe spielen. …

Was mich [Johannes Fiebig] persönlich an Märchen immer wieder begeistert, ist, dass sie, je nachdem wie wir es betrachten, höchst einfache, unkomplizierte, sofort einleuchtende Geschichten mit einem hohen Unterhaltungswert und großem poetischen Zauber sind. […] Namhafte Autoren aus dem In- und Ausland zeichnen in diesem Buch die großen Linien und wesentlichen Stationen aus dem Lebenswerk des Hans-Christian Kirsch alias Frederik Hetmann nach. Sie lassen uns Anteil daran nehmen, was es bedeutet, Märchenschätze zu erforschen und mit ihnen zu leben! So bietet sich ein faszinierendes Panorama aktueller Trends in neuen und alten Märchenwelten.

Auszug 'Zum Geleit', Seite 11-12

Frederik Hetmanns literarisches Schaffen wurde geprägt durch die Schwerpunkte des zeitkritisch-realistischen Jugendbuches, erzählende Biographien von herausragenden Persönlichkeiten und das Sammeln, Übersetzen und Editieren von Märchen, Mythen und Sagen. Er beschäftigte sich mit Märchenkunde, Mythologie, Buddhismus und den Religionen amerikanisch-indigener Völker. Die deutsche Märchenforschung – und nicht nur diese – verdankt ihm vieles …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Johannes Fiebig (Hrsg.)
  • Von einem der auszog …
  • Frederik HEtmann / Hans-Christian Kirsch: Märchen sammeln, erzählen, deuten
  • Königsfurt, Krummwisch (2004)
  • gebunden Ausgabe, 8°-Oktav
  • Originalausgabe
  • 320 Seiten
  • ISBN 389875099X

Kleinster Preis: € 0,94, größter Preis: € 31,81, Mittelwert: € 6,04

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  • Lesebändchen
  • [Biographisches] Johannes Fiebig auf koenigsfurt-urania.com

Johannes Fiebig, 1953 in Köln geboren, ist einer der führenden Experten für die psychologische Interpretation von Tarot und anderen Symbolsprachen. Seine Bücher haben eine Gesamtauflage von über 2 Millionen erreicht und wurden in mehr als ein Dutzend Sprachen übersetzt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Frederik Hetmann in der WIKIPEDIA

Frederik Hetmann (* 17. Februar 1934 in Breslau; † 1. Juni 2006 in Limburg an der Lahn; eigentlich Hans-Christian Kirsch) war ein deutscher Schriftsteller, der sich neben zeitkritischen Jugendbüchern und Biografien vor allem mit dem Sammeln und Übersetzen von Märchen, Mythen und Sagen beschäftigte. …

Auszug Artikel


  • [Download] Märchen als pädagogische Phänomene – von Monika STOLZ – auf uni-graz.at

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit Märchen, welche aus einer erziehungswissenschaftlichen Perspektive heraus als pädagogische Phänomene betrachtet werden. Das im Fokus stehende Hauptmotiv der verwendeten Märchen ist der Tod. Innerhalb einer Theorieanalyse soll folgende Forschungsfrage in der vorliegenden Arbeit beantwortet werden: Welche  kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten lassen sich in irischen und deutschen Märchen, die sich mit dem Tod befassen, abbilden und welche erzieherischen Implikationen lassen sich darin finden?

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Märchen #16 – Das Wunderbare in der Literatur: Die zwei Brüder – Rudolf Geiger

Rudolf Geiger
Die zwei Brüder
Urachhaus, Stuttgart (1994)
ISBN 3825170144
Studie zu einem Märchen der Brüder Grimm

Das Märchen von den zwei Brüdern ist das umfangreichste der Märchen der Brüder Grimm. Vielleicht ist es deshalb nicht in allen Ausgaben der Grimm-Märchen enthalten. Es ist daher in diesem Werk, neben der Studie, auch wiedergegeben. Ich kannte es bis dato auch nicht – man versäumt aber etwas …


Das Buch ist mir so nebenbei in die Hände gefallen und dich habe es eigentlich nur aus Mitleid mitgenommen, aber in dem Büchlein steckt ganz viel. Ich wollte eigentlich das Vorwort lesen und ein bisschen ‚reinschnuppern, aber ich habe es dann schlussendlich auf einen Sitz gelesen und es hat mich einfach gepackt. Rudolf Geiger versteht es, das Märchen zu analysieren und die Analyse packend, spannend, verständlich und kompetent zu präsentieren …

Das Märchen gibt das Leben von zweimal zwei Brüdern wieder. Es setzt ein mit dem Schicksal von Brüdern in der Vätergeneration, die als Besenbinder und Goldschmied, als Arm und Reich, sich deutlich voneinander abheben. Es folgt das Schicksal der Kinder des Besenbinders, die Zwillinge sind, völlig einander gleichen, gemeinsam ausgesetzt werden, herumirren, gefunden und aufgenommen werden, lernen und leben, in die Welt ziehen – und sich dann noch trennen nach Ost und West. Schließlich erleben wir durch den größten Teil des Märchens hindurch nur noch Abenteuer, Taten und Leiden des einen der Zwillinge, des Westbruders. Erst am Ende tritt der im Osten Verborgene für den zuletzt noch im Jagdtrieb scheiternden Westbruder ein und erlöst ihn …

Auszug 'Vorwort', Seite 7

Es wird hier in diesem Märchen ein Kreuz beschrieben und eine umfassende Welt, in der die Möglichkeiten der Entwicklung mannigfaltig sind und in der auch die Grenzen der Entfaltung aufgezeigt werden. Geiger steigt tief in das Märchen ein und zeigt, dass bei allen Erfolgen in der Beherrschung der Welt eines verloren ging: ein Untergrund spiritueller Substanz. Ein Märchen so analysiert zu bekommen, macht Spaß und vertieft die Verbindung zur Märchenwelt …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rudolf Geiger
  • Die zwei Brüder
  • Studie zu einem Märchen der Brüder Grimm
  • Urachhaus, Stuttgart (1994)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 98 Seiten
  • ISBN 3825170144

Kleinster Preis: € 15,00, größter Preis: € 38,29, Mittelwert: € 21,00

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  • keine
  • [biographisches] Rudolf Geiger auf info3-shop.de

Rudolf Geiger ist als Märchenerzähler auf Tagungen der Europäischen Märchengesellschaft bekannt geworden und hat seit seiner Pensionierung auf vielen Reisen Groß und Klein in seinen Bann gezogen. 1990 Verleihung des Märchenpreises der „Märchenstiftung Walter Kahn“.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die zwei Brüder in der WIKIPEDIA

Die zwei Brüder ist ein Märchen (ATU 567, 300, 303). Es steht in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm ab der 2. Auflage von 1819 an Stelle 60 (KHM 60) als längstes Zaubermärchen. …

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Wunder über Wunder – von Leopold Schmidt (Hrsg.) – auf volkskundemuseum.at

Das österreichische Museum für Volkskunde hat in diesem Jahr 1974 eine Außenstelle, das „Märchenmuseum Schloß Raabs“ in der alten Burg über der Thaya eingerichtet. Beträchtliche Teile dieser Ausstellung sind im Museum schon seit langem  erarbeitet worden. Einige der nunmehr in Raabs ausgestellten Karten sind aus meinen Vorlesungen und Übungen im Lauf der letzten Jahrzehnte hervorgegangen. Manche davon haben wir schon 1952 in der damaligen Volkserzählungs-Ausstellung im Haupt­haus des Museums gezeig

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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