Kategorie: Comic(s) – phantastische Zeichnungen

Comic(s) #13 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Horror im Comic – Alexander Braun

Alexander Braun
Horror im Comic
Avant, Berlin (2022)
ISBN 9783964450678

„Horror“ als ein eigenes ästhetisches Genre ist ein Phänomen des 20. Jahrhinderts

Dieses gewaltige Buch begleitete die gleichnamige Ausstellung vom 18. Februar bis 14. August 2022 in Dortmund. Ein prächtiges Schwergewicht in ansprechender Aufmachung. Finanziell zwar anspruchsvoll, aber meiner Meinung nach durchaus wertig. Immerhin präsentiert dieser Band durch die Präsentation von Dokumenten und entsprechenden Werken 70 Jahre Comics aus dem Horror-Genre …


Ich vermute, dass wir hier ein zukünftiges Standardwerk zum Horror-Comic in den Händen halten. Angefangen mit den Ursprüngen des zeichnerisch wiedergegeben Grauens, entwirft Alexander Braun eine Historie des Horrorcomics. Besonders wird dabei auf die 50er Jahre in den USA eingegangen, wo das Genre den Unmut der Zensur erweckte und damit dem Genre eine Bremsspur auferlegte, die bis heute eine gewisse Wirkung nicht verleugnen kann. …

Wenn es ein Grundrecht auf Bilder gibt, die simulieren, wie unsere Zivilisation untergeht, dann gibt es auch ein Recht auf die Dekonstruktion des Körpers. Wenn eine riesige Industrie auf Anti-Aging und Körperoptimierung abzielt, dann muss eine Subkultur darauf aufmerksam machen dürfen, dass sich unter den Investitionen in gestählte und gepflegte Außenkörper noch immer ein Kern aus Haut, Blut und Knochen befindet, im ungünstigsten Fall: Nahrung für eine Zombie-Spezies, die in ihrem darwinistischen Selbsterhaltungstrieb noch aggressiver auftritt als die Spezies Mensch. …

Auszug 'Satans Enkel', Seite 7-36

In dieser Darstellung auch der Gesellschafts- und Kulturgeschichte werden die Meister von Graham Ingels, Jack Davis, Bernie Wrightson, Richard Corben, Mike Mignola, Hideshi Hino bis Shintaro Kago vorgestellt. Vampire, Werwölfe, Frankensteins Monster: sie alle wurden im Comic adaptiert – Geister und Dämonen, Okkultismus und Zombies, sowie Manga-Gore aus Japan. Das alles liegt in diesem Buch eingeschlossen – bis man es öffnet …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alexander Braun
  • Horro im Comic
  • Avant, Berlin (2022)
  • gebundene Ausgabe, 4° Quart
  • 456 Seiten
  • ISBN 9783964450678

Kleinster Preis: € 40,85, größter Preis: € 79,39, Mittelwert: € 49,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Moralische Geschichten im Horrorgewand – Alexander Braun im Gespräch mit Boussa Thiam – auf deutschlandfunkkultur.de

Zombies, Dracula und Mangamonster: Seit 70 Jahren gib es Horror-Comics. Eine Ausstellung zeigt ihre Geschichte anhand von fast 80 Original-Exponaten. Kurator Alexander Braun sagt, die Werke seien immer auch ein Reflex auf das gesellschaftliche Klima.…

Auszug


  • [Rezension] Horror im Comic – von  Benedict Thill – auf pressplay.at

Horror im Comic – diesem Thema widmet sich Alexander Braun in ausführlicher, geradezu wissenschaftlicher Art und Weise. Der prächtige Band, erschienen beim Berliner Avant Verlag, nimmt (fast) alles mit. Beginnend mit den Ursprüngen des gemalten Grauens, etwa bei Rembrandt, Caravaggio und Goya, erzählt Alexander Braun eine Historie des Horrorcomics. …

Auszug


  • [Webpräsenz] Fifties Horror im Internet

Seit 2011 widme ich mich der journalistischen Aufarbeitung des (meiner Meinung nach) spannendsten Kapitels der Comicgeschichte: die frühen 50er Jahre. Dort speziell die Geburt und chaotische Kindheit der Horrorcomics.…

Auszug


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Comic(s) #12 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Science-Fiction-Pop-Art – Kai Stellmann

Kai Stellmann
Science Fiction Pop Art: Hansrudi Wäschers „Nick, der Weltraumfahrer“
Pegasos-Comics, Bremen (2020-2021)
ISBN 9783982198408

Ein Blick hinter die Kulissen der großen Comics-Serie 1958-1963

Ein wirklich bemerkenswertes Buch, das sich hier in meiner Bibliothek breit machen will. Anscheinend ist derzeit die Zeit der Comics in der Sekundärliteratur angebrochen. Einige hochinteressante Bücher liegen hier zur Sichtung und zum Studium bereit – nur die Zeit ist knapp. Das Buch von Kai Stellmann soll also den Anfang machen …


In der Einleitung wird davon gesprochen, dass die „Forschungsarbeit“ viele Jahre in Anspruch genommen hat. Diesen Eindruck bestätigt das Buch jedenfalls. Ich kann nicht beurteilen, ob das Ergebnis in jeder Hinsicht dem Anspruch von Forschungsarbeit im Sinne wissenschaftlicher Betätigung erfüllt – dazu bin ich zu wenig Comics-affin – jede weitere Arbeit wird sich jedoch zu Thema Hansrudi Wäscher und seine Comics dieser Arbeit stellen müssen …

Die mehrjährige, diesem Buch zu Grunde liegende wissenschaftliche Forschungsarbeit kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich Wäscher für seine Serie NICK von einer Vielzahl von unterschiedlichen, zeitgenössischen Medien und den damals besten Science-Fiction-Ideen inspirieren ließ. Konkret: von zwei österreichischen Science-Fiction-Romanen, drei deutschen Romanheften, drei japanische Kinofilmen, neun US-Kinofilmen, elf US-amerikanischen Comics-Heften, etlichen Episoden aus vier US-Zeitungscomics-Serien [Tagesstreifen und Sonntagsseiten]etc.; …

Auszug 'Einleitung'

Wenn auch dem Buch ein bisschen mehr Lektorat gutgetan hätte und wenn dem Satz des Buches auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte werden müssen, so ist es doch ein Standardwerk zu seinen Themen. Teilweise auch amüsant geschrieben und jedenfalls reich an Anekdoten. Die Informationen überraschen zeitweise und die Illustrationen bieten ein so umfangreiches Informationsangebot, dass jeder Sammler von themenbezogenen Comics und zugehöriger Sekundärliteratur das Buch in seiner Bibliothek haben muss. Selbst der Science Fiction Fan findet vieles zu seinem Interessensgebiet. Eine Zugabe ist die Musik-CD, welche von  Stellmann eingespielt wurde und die passende „phantastische Musik“ mitliefert. Empfehlenswert …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Kai Stellmann
  • Science Fiction Pop Art: Hansrudi Wäschers „Nick, der Weltraumfahrer“
  • Ein Blick hinter die Kulissen der großen Comics-Serie 1958-1963
  • Pegasos-Comics, Bremen (2020-2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Oktav
  • 4. Auflage (2021) – derzeit aktuell: 5. Auflage
  • 276 Seiten
  • ISBN 9783982198408

Kleinster Preis: € 33,24, größter Preis: € 41,56, Mittelwert: € 36,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Beilage: Musik-CD
  • [Webpräsenz]  Buchhandlung Pegasos im Internet

Gegründet wurde der Laden im Oktober 1980 von Kai Stellmann und Christian Stephan. Zwei Freunde, beide geboren 1952, die sich aus ihrer gemeinsamen Schulzeit ab 1968 kannten. Damals nannten sie den Laden BLENDER – Bücher & Comics – in Anlehnung an die Punk-Rock-Band „Die Blender“ in der Kai für kurze Zeit im Sommer 1980 am Schlagzeug saß. …

Auszug


  • [Artikel] Nick (Comic)

Nick ist eine von Hansrudi Wäscher 1958 für den Walter Lehning Verlag geschaffene Comic-Figur und eine gleichnamige Comicreihe. …

Auszug


  • [Artikel] Hans Rudi Wäscher – Eine Chronologie seiner Serien Teil 2: NICK – DER WELTRAUMFAHRER – von Gustav Gaisbauer – auf zauberspiegel-online.de

Nick Steel ist ausgebildeter Raumfahrer. D.h., er mußte ein umfangreiches Studium absolvieren. Er ist mindestens Dipl-Ing., wenn nicht gar Dr.-Ing. Vielleicht hat er sogar beide Titel. In Physik und in der Technik. Das kostet natürlich seine Zeit.

Auszug



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Comic(s) #11 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Die geheime Geschichte von Wonder Woman – Jill Lepore

Jill Lepore
Die geheime Geschichte von Wonder Woman
Beck, München (2022)
ISBN 9783406784552

Wonder Woman ist, offen gesagt, psychologische Werbung für den neuen Frauentyp, der meiner Meinung nach die Welt beherrschen sollte“ (Wiliam Moutlon Marston, März 1945)

Viele deutschsprachige Leser – und besonders Comic-Leser, haben lange auf dieses Buch gewartet. Nun liegt es eben auch auf Deutsch vor. Ein Buch, dass die Geschichte von Wonder Woman erzählt und gleichzeitig die darin versteckte Geschichte des Feminismus dechiffriert …


Jill Lepore hat sich für dieses Buch die Mühe gemacht und unzählige Archive durchforstet, Tagebücher herangezogen und sogar Gerichtsprotokolle verarbeitet. Herausgekommen ist eine äußerst interessante Kulturgeschichte des Feminismus. Es berichtetet von den Kämpfen, Hoffnungen und Rückschlägen der Frauenrechtsbewegung. Diese Geschichte wurde in die Abenteuer der Superheldin eingewoben und diese war nicht nur den Böslingen auf der Spur, sondern hatte auch mit dem Patriarchat ihre Hühnchen zu rupfen…

Wonder Woman hat Bezüge zum fiktionalen feministischen Utopia und zum Kampf für Frauenrechte. Ihre Ursprünge liegen in der Vergangenheit von William Moulton Marston und in den Lebensläufen der Frauen, die er liebte; auch sie schufen Wonder Woman. Wonder Woman ist keine gewöhnliche Comic-Heft-Figur, weil Marston kein gewöhnlicher Mann und seine Familie keine gewöhnliche Familie war. Marston war ein Universalgenie. …

Auszug ''Die Splash Page', Seite 13-17

Wonder Woman war eine enorm erfolgreiche Comic-Figur, aber auch zeitweise sehr umstritten und auch verboten. Auch ihr Schöpfer war ein etwas zwiespältiger Mann, der seine akademische Karriere in den Sand setzte, den Lügendetektor erfand und als psychologischer Berater für Filme und in der Werbung arbeitete. Die Idee für die Figur stammte vermutlich aber von seiner Frau. Das Buch selbst, und damit die Autorin, kann sich nicht entscheiden, vielleicht will sie sich auch nicht entscheiden, wo Feminismus gut und wo er schlecht zu Buche steht. Das Bildmaterial, dass dem Band mitgegeben ist, ist recht ordentlich und die Lektüre macht Spaß. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jill Lepore
  • Die geheime Geschichte von Wonder Woman
  • C. H. Beck, München (2022)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • deutsche Ausgabe
  • 549 Seiten
  • ISBN 9783406784552

Kleinster Preis: € 22,31, größter Preis: € 37,98, Mittelwert: € 29,95

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  • Aus dem Englischen
  • Übersetzer: Werner Roller
  • [Artikel] Jill Lepore in der WIKIPEDIA

Jill Lepore (* 27. August 1966 in West Boylston, Worcester County, Massachusetts) ist eine US-amerikanische Historikerin, Essayistin und Hochschullehrerin an der Harvard University. Sie befasst sich mit amerikanischer Geschichte.…

Auszug


  • [Artikel] Wonder Woman in der WIKIPEDIA

Wonder Woman ist einer der ältesten Superhelden (und die erste Superheldin) des DC-Comics-Verlags. Sie wurde von William Moulton Marston geschaffen und hatte ihren ersten Auftritt 1941 in All Star Comics #8; die Ausgabe erschien am 21. Oktober 1941 (Coverdatum Dezember/Januar 1941/1942). In deutschsprachigen Comicausgaben wurde sie zeitweise Wundergirl genannt.…

Auszug


  • [Podcast] Jill Lepore: „Die geheime Geschichte von Wonder Woman“ – von Mithu Sanyal – auf wdr.de

In den USA war es ein Riesenerfolg, wurde mit Preisen überhäuft. Jetzt erscheint Jill Lepores Buch über die Comic-Figur Wonder Woman auf Deutsch. Mithu Sanyal über die furiose Geschichte hinter Amerikas größtem feministischen Vorbild. …

Auszug



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Comic(s) #10 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Alles über Tarzan – Detlef Lorenz

Detlef Lorenz
Alle über Tarzan
Edition Corsar, o. A. (1982)
ohne ISBN

Bücher, Filme, Comics

Ja, Tarzan ist Mittelpunkt dieses Buches. Der Held des Dschungels, dem von Edgar Rice Burroughs Leben eingehaucht wurde. Ich habe ganz bewusst hier die Comics herausgehoben, obwohl auch von den Filmen und Büchern die Rede ist, da ich selbst Tarzan über Comics kennengelernt habe…


In diesem Falle haben wir die 2. korrigierte Ausgabe dieses Buches vorliegen, welche bereits ganz kurze Zeit nach der 1. Auflage herausgegeben wurde. Das Buch beschäftigt sich ausführlich mit dem Schöpfer von Tarzan, aber auch mit den verschiedenen Romanen, Filmen und auch Darstellern und nicht zu vergessen mit den Comic-Adaptionen und deren Zeichnern …

In der vorliegenden Arbeit soll über sein Leben [ERB Anm.d.V.] berichtet werden, und natürlich über Tarzan: Über die verschiedenen Romane, die Comic-Ausgaben, die Zeichner der Comic-Adaptionen, die Tarzan-Filme und die Tarzan-Darsteller. Neben vielleicht manchen schon (aus früheren Lesetagen?) vertrauten Dingen wollen wir her auch in Deutschland kaum bekannte Einzelheiten veröffentlichen und hoffen, dem Tarzan-Leser und -Sammler viel Interessantes zu bieten. .…

Auszug 'Einleitung', Seite 5-6

Bis zu diesem Buch gab es kaum eine Veröffentlichung im deutschen Sprachraum, welche die Ansprüche von Sammlern und Lesern zufriedenstellen konnten. Es wurden damit auch gewichtige bibliographische Lücken geschlossen. Es werden auch tatsächlich eine große Anzahl von Listen und Tabellen mitgeliefert, die den Stand der Tarzan-Veröffentlichungen, und das internationalen und deutschen Sprachraum, zum Zeitpunkt der Veröffentlichung wiedergeben. Selbst auf die diversen Plagiate wird gewissenhaft eingegangen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Detlef Lorenz
  • Alles über Tarzan
  • Bücher – Filme – Comics
  • Edition Corsar, o. A. (1982)
  • Broschüre, Klebebindung
  • 2. korrigierte Auflage
  • 230 Seiten
  • ISBN o. A.

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Tarzan in der WIKIPEDIA

Tarzan ist eine von Edgar Rice Burroughs erdachte Figur, die erstmals in der Geschichte Tarzan bei den Affen (engl. Tarzan of the Apes) auftrat, die in der Oktoberausgabe des Pulp-Magazins All-Story Magazine am 27. August 1912 erschien. Die erste Buchausgabe erschien 1914. Es folgten 23 Fortsetzungen. …

Auszug


  • [Artikel ] Wie Sprache das koloniale Weltbild ausdrückt – von Matthias Dell – auf deutschlandfunkkultur.de

„Pacy, Pacy, Kuja Hapa“ – was reden die da eigentlich in den alten Tarzan-Filmen? Wir haben den Afrikanisten Guido Korzonnek gefragt: Ein koloniales Gemisch aus Siedler-Swahili und anderen Sprachen, sagt er. Der neue Tarzan-Film macht es besser.…

Auszug


  • [Artikel] Edgar Rice Burroughs in der WIKIPEDIA

Burroughs wurde bekannt als Erzähler diverser fiktionaler Abenteuergeschichten der Trivialliteratur, die sich vor allem dem frühen Fantasy- und Science-Fiction-Genre zuordnen lassen. Die bekanntesten von ihm eingeführten und in der Folge von anderen in zahlreichen Filmen und Comics etablierten Heldencharaktere sind Tarzan und John Carter. …

Auszug



siehe auch (Auszug):


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Comic(s) #9 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Bildwelten und Weltbilder – Horst Schröder

Horst Schröder
Bildwelten und Weltbilder
Carlsen, Reinbeck/Hamburg (1982)
ISBN 3551028125
 
Science-Fiction-Comics in den USA, in Deutschland, England und Frankreich
 
Wir haben hier einen 2. Band einer „Medium Comic“-Serie, wohl größer geplant, aber dann doch nicht durchgezogen wurde. Band 1 diese Reihe titelte „Die ersten Comics – Zeitungscomics in der USA von der Jahrhundertwende bis zu den dreißiger Jahren“. Weitere Mitglieder dieser Reihe wurden anscheinend, trotz eines Stoßseuftzers wegen unerschöpflichen Materials nicht aufgefunden …

 
Die Bände wurden für eher für den Comic-Fan per se und nicht als wissenschaftliche Grundlage für Forschungen erstellt. Dafür bieten sie aber doch ansprechendes Material. Der gegenständliche 2. Band bietet 19. eigenständige Kapitel, die jeweils einen Comic behandeln. Autoren, Zeichner und Medien werden behandelt und die Inhalte der einzelnen Serien werden besprochen. Die Beurteilung der formalen und ästhetische Gesichtspunkte kommt dabei vielleicht etwas zu kurz, die ideologische und soziologische Beurteilung nicht …
 
Was die Auswahl betrifft, so habe ich sowohl historisch bedeutende Serien mit einbezogen, selbst wenn diese an sich kein sonderliches Interesse mehr beanspruchen können (wie  z.B. „Buck Rogers“ oder „Flash Gordon“), als auch das unterste Niveau des SF-Comics angeschnitten …
Auszug 'Vorwort', Seite 5
 
Alles in allem ein nettes Buch, dass einem Einsteiger gute Grundlagen mitgibt, jedoch aufgrund des Alters nicht aktuell sein kann. Die Auswahl der Comics im hier vorgestellten 2. Band ist etwas beliebig, aber ich vermute, dass eben mehr Ausgaben geplant waren als dann tatsächlich produziert wurden …
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Horst Schröder
  • Bildwelten und Weltenbilder
  • Science-Fiction-Comics in den USA, in Deutschland, England und Frankreich
  • Carlsen, Reinbeck/Hamburg (1982)
  • broschiert, Klebebindung
  • 144 Seiten
  • ISBN 3551028125

Kleinster Preis: € 7,00, größter Preis: € 20,00, Mittelwert: € 16,00

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  • keine
  • [Artikel] Horst Schröder auf peoplepill.com

(Übersetzung aus dem schwedischen) Horst Schröder , geboren am 6. Februar 1943 in Deutschland und seit vielen Jahren in Schweden (Stockholm) wohnhaft, ist Verleger, Übersetzer und Autor. Er war hauptsächlich als Autor in der Comic-Theorie und Herausgeber von Comics tätig und leitet seit seiner Gründung den Verlag Epix, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1982 zurückreichen.
Im Verlag wurde in den Jahren 1984–1993 eine große Anzahl von Comics für Erwachsene herausgebracht, die Material aus Kontinentaleuropa, den USA, Japan und Schweden enthielten. Die Veröffentlichung von Serienalben, die 1982 begann, wurde bis heute fortgesetzt und in den letzten Jahren durch eine wachsende Anzahl von Kinder- und Bilderbüchern ergänzt.

Auszug Artikel


  • [Rezension] „Medium Comic“ von Dietger Pforte – auf mediarep.org

Schröder braucht sich nicht erst zu entschuldigen, weil er über Comics schreibt. Diese Zeit ist endgültig vorbei. Die Beschäftigung mit Comics ist nach der Phase ihres Mißbrauchs als Legitimation der Literatur-und Kunstwissenschaften zu einer Selbstverständlichkeit geworden, -freilich noch immer vor allem im Rahmen der Forschungen über Tri-vialliteratur und -kunst.…

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Patrimonium – Deutsche Comicforschung – auf comicforschung.de

Die seit 2005 jährlich fortgeführte Reihe „Deutsche Comicforschung“ ist das Standardwerk zur Erforschung der nationalen Comicgeschichte. Wissenschaftlich akribisch und trotzdem lesbar, angereichert mit Hunderten von zumeist farbigen Abbildungen, bietet jeder Band einen Fundus von bisher unbekannten Beispielen deutschsprachiger Comics aller Epochen.

»Deutsche Comicforschung« ist kein Werk, in dem wichtige Themen der deutschsprachigen Comicgeschichte »abgehakt«werden. Im Gegenteil. So viel hier auch neuentdeckt wird, so viele Antworten hier auch gegeben werden – so viele Fragen werden aufgeworfen und bleiben unbeantwortet stehen. Wer seinen Beitrag nicht so begreift, dass er interessierten als Anregung und Ausgangspunkt für eigene, auch für ganz neue Gedanken zum Stoff dient, hat seine Wirkung als Schreibender und Forschender missverstanden.…

Auszug Webpage


siehe auch (Auszug):


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