Kategorie: Utopie/Antiutopie/Dystropie

Eine Utopie („der Nicht-Ort“; aus altgriechisch οὐ- ou- „nicht-“ und τόπος tópos „Ort“) ist der Entwurf einer fiktiven Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. Im Gegensatz zur Dystopie (englisch dystopia, Gegenbildung zu utopia) oder Anti-Utopie welche in der Literaturwissenschaft eine fiktionale, in der Zukunft spielende Erzählung mit oftmals negativem Ausgang ist.

Utopie #42 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Ökonomische Utopien – Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)

Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)
Ökonomische Utopien
Neofelis, Berlin (2015)
ISBN 9783958080089

Utopische Arbeit, Utopische Faulheit, Utopische Produktivität, Utopische Theorie, Ökonomische Praxis, Utopische Kritik, Kritik an der Utopie

Ökonomische Theorie und Praxis im utopischen Diskurs der Moderne. Das ist das Thema dieses Buchs. Entstanden aus einer interdisziplinären Tagung im Oktober 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Vier thematische Schwerpunkte gliedern das Buch …


Teil Eins rückt den  zentralen Begriff „Arbeit“ in den Mittelpunkt, Teil Zwei spricht die „Produktivität“ schwerpunktmäßig an, Teil Drei erörtert das Verhältnis von utopischer Theorie und ökonomischer Praxis und Teil Vier beleuchtet die kritische Funktion der Utopie für die Ökonomie und auch umgekehrt die wachsende Kritik an der Utopie. …

Utopien – begriffen als Chancen, Traumvorstellungen sui generis, als unkonventionelle Bestrebungen von Individuen oder Kollektiven – können einen Weg zu gesellschaftlichen Veränderungen aufzeigen. Schließlich verwandelt ein vorwärtsdrängendes Begehren nach Veränderung des gesellschaftlichen Status quo Utopien in konkrete Handlungsvorstellungen, die nicht als abstrakte Einbildungen ihren Abschluss finden, sondern nach paradigmatischen Darstellungen suchen.…

Auszug 'Geleitwort', Seite 9-10

Besonders interessant fand ich z.B.: Christian E. W. Kremser, Ein Beispiel für ökonomische Utopien in der Populärkultur. Der Wirtschaftsstil einer fiktiven Zukunft in Star Trek und dessen wirtschaftsanthropologischer Gehalt. Also zuschlagen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)
  • Ökonomische Utopien
  • Neofelis, Berlin (2015)
  • Broschur, Klebebindung
  • 238 Seiten
  • ISBN 9783958080089 (Print)
  • ISBN 9783958080515 (PDF)
Kleinster Preis: € 18,00, größter Preis: € 21,03, Mittelwert: € 18,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Download] Was ist eine ökonomische Utopie? – von Christian E. W. Kremser – auf nomos-elibrary.de

Möchte man den Begriff der ökonomischen Utopie näher beleuchten, sieht man sich mit dem Kuriosum konfrontiert, dass man einerseits wissenschaftliches Neuland betritt, sich andererseits aber nicht in völlig luftleerem Raum bewegt. So wird in der politischen Theorie bereits seit geraumer Zeit eine Debatte um den Begriff der klassischen Utopie und dessen inhaltliche Weite geführt. Dieser bietet sich als analytischer Ausgangspunkt für die Bestimmung des Begriffs einer ökonomischen Utopie an.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Utopie in der WIKIPEDIA

Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. …

Auszug Artikel


  • [Downlaod] (Rezension) Heike Endter: Ökonomische Utopien und ihre Bilder in

    Science-Fiction-Filmen – von Sabine Planka – auf mediarep.org

Heike Endter widmet sich in ihrer Dissertation Ökonomische Utopien und ihre Bilder in Science-Fiction-Filmen aus kunsthistorischer Sicht der bildlichen Darstellung von Ökonomien und ökonomischen Prozessen in Science Fiction-Filmen. Ausgehend von der Fragestellung, welche Utopien ökonomische Vorstellungen betreffend in Science Fiction-Filmen visualisiert werden  und welches Potential der Science Fiction-Film für diese Visualisierung bietet (vgl. S.15), definiert Endter zunächst die Begriffe Ökonomie, Utopie, Science Fiction und Bild/Bildlichkeit und weist u. a. auf deren u.U. problematische Definition hin (vgl. S.16ff.), um sich anschließend ausgewählten Aspekten, die ökonomisch geprägt sind, zuzuwenden.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Tolkinenesis #25– J.R.R. Tolkien, Mittelerde und das Rundherum: J. R. R. Tolkien – Tom Shippey

Tom Shippey
J. R. R.  Tolkien
Klett-Cotta, Stuttgart (2002)
ISBN 9783608934328

Autor des Jahrhunderts

Gestern habe ich eine Ausgabe von Shippeys Tolkienbuch in die Hände bekommen und musste es unbedingt erwerben. Die analytische Sichtweise Shippeys von Figuren und Geschichten Tolkiens fasziniert. …


Ich denke, dieses Buch muss man als Tolkien-Fan unbedingt gelesen haben. Wer möchte denn nicht gerne wissen worin Tolkiens Welten ihren Ursprung haben? Shippey, als Mediävist und Nachfolger auf Tolkiens Lehrstuhl in Oxford, ist genau der richtige Mann gewesen, das zu erklären. Das auch noch in verständlicher und unterhaltsamer Art. …

Die sechs folgenden Kapitel versuchen daher nicht nur die vielen Quellen aufzuzeigen, aus denen Tolkien die Inspiration zu seinem „Mittelerde“ empfing, sondern auch zu zeigen, warum Mittelerde für so viele Leser zu einer reichhaltigen modernen Inspirationsquelle geworden ist. […] Wollte man Tolkiens Entwicklung als Schriftsteller verfolgen, wäre es sinnvoll, mit den frühesten Versuchen zu beginnen und den Hobbit und den Herrn der Ringe später nur als Ableger eines größeren Ganzen zu behandeln, die sie in gewisser Hinsicht sind. Bedenkt man aber Tolkiens Verhältnis zu seiner Zeit und was er in ihr bewirkt hat, so sind natürlich die zwei Hobbitbücher die maßgeblichen Werke, und bei ihnen beginne ich daher. …

Auszug 'Vorwort', Seite 9-39

Ich muss ehrlich sagen, schon das Vorwort hat mich gepackt. Wer „Der Weg nach Mittelerde“ vielleicht schon gelesen hat, wird auch den Vorläufer hier mögen.  Er wird sehen, wie sich die Einschätzungen zu den zentralen Werken nicht groß verändert haben, wie jedoch geänderte Quellen zu neuen Einschätzungen und Überlegungen geführt haben. So oder so, interessante Lektüre …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Tom Shippey
  • J. R. R. Tolkien
  • Autor des Jahrhunderts
  • Klett-Cotta, Stuttgart (2002)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 396 Seiten
  • ISBN 9783608934328

Kleinster Preis: € 20,64, größter Preis: € 23,96, Mittelwert: € 23,96

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer Wolfgang Krege
  • [Artikel] Tom Shippey in der WIKIPEDIA

Thomas Alan Shippey (* 9. September 1943 in Kalkutta, Britisch-Indien), auch „Tom Shippey“, ist ein britischer anglistischer und skandinavistischer Mediävist. Shippey ist emeritierter Professor für altenglische Sprache und Literatur des English Department der Saint Louis University. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Exklusiv-Interview mit Tom Shippey zur Amazon Serie – von Tobias M. Eckrich – auf tolkiengesellschaft.de

Bereits 20 Minuten nach der Veröffentlichung des Amazon Trailers zum Creative Team der Herr der Ringe Serie hatten wir im Rahmen des Tolkien Things die Möglichkeit, Tom Shippey, der als unser Ehrengast vor Ort war, zum Trailer und zum Projekt exklusiv zu befragen. Er ist einer der 20 Namen, die in dem Video vorgestellt werden und hatte das Video noch nicht gesehen. Gemeinsam sind wir Stück für Stück den Trailer durchgegangen, der von Shippey und uns analysiert wurde.…

Auszug Artikel


  • [Rezensionen] J. R. R. Tolkien – Autor des Jahrhunderts – von anonym – auf perlentaucher.de

Wie kaum ein anderer ist Tom Shippey dazu prädestiniert, über Tolkien (und ganz in seinem Sinne) zu schreiben: hat er doch selbst in Oxford gelehrt, teilweise noch während Tolkiens eigener Lehrtätigkeit, und Tolkiens eigene Fächer. Shippey hatteden Lehrstuhl für Mediävistik an der Universität von Leeds inne, denselben, den Tolkien früher bekleidet hatte. 2001 wurde er mit dem „World Fantasy Award“ ausgezeichnet. Shippey lehrt zur Zeit an der Universität von St. Louis, USA.…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
 

 

Phantasten #23 -weiblich, männlich und …: Gerechtigkeit und Freiheit – George Orwell

George Orwell
Gerechtigkeit und Freiheit
Diogenes, Zürich (1991)
ISBN 3257219369
Gedanken über Selbstverwirklichung, Kreativität und Lebensqualität

Die Auswahl, die in diesem Büchlein vorgelegt wird, wurde bereits 1982 unter dem Titel „Denken mit Orwell“ angeboten. Allerdings wurde hier das Essay „Kreativität und Lebensqualität“ noch hinzugefügt …


Dieser Essay stammt aus Orwells Roman „The Road to Wigan“  (Der Weg nach Wigan Pier), ein teilweise dokumentarisches und anderen Teils essayistisches Werk von George Orwell. Er beschreibt die sich verschlechternden Lebensbedingungen der englischen Arbeiter im Bergbaugebiet Wigan Pier einerseits und setzt sich mit der politischen Lage in Europa und dem Sozialismus auseinander, dem er zutraut, die Lebensbedingungen der Arbeiter verbessern zu können …

Vor einer Generation war jeder intelligente Mensch in einem gewissen Sinne ein Revolutionär; heutzutage wäre es treffender zusagen, dass jeder intelligente Mensch ein Reaktionär ist. In diesem Zusammenhang lohnt es sich, H. G. Well’s „Wenn der Schläfer erwacht“ mit Aldous Huxleys „Schöne neue Welt“, das dreißig Jahre später geschrieben wurde, zu vergleichen. Beides pessimistische Utopien, Visionen von einer Art Paradies für Tugendbolde, in dem alle Träume des „progressiven“ Menschen sich erfüllen. …

Orwells Überlegungen und Einsichten sind auch heutzutage noch immer topaktuell. Wenn man jenen Orwell liest, der abseits von „Farm der Tiere“ und „1984“ in seinen Romanen, Essays und Aufsätzen die Zeit der Dreißiger und Vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts beschreibt, spürt man die Kraft, mit der er Zeugnis eines sich verändernden Europas ablegt. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • George Orwell
  • Gerechtigkeit und Freiheit
  • Gedanken über Selbstverwirklichung, Kreativität und Lebensqualität
  • Diogenes, Zürich (1991)
  • Taschenbuch
  • 160 Seiten
  • ISBN 3257219369

Kleinster Preis: € 3,25, größter Preis: € 6,87, Mittelwert: € 4,34

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Zusammenstellung Franz Senn
  • aus dem Englischen
  • Übersetzer Felix Gasbarra und Tina Richter
  • Zeichnungen von Tomi Ungerer
  •  
  • [Artikel] Der Weg nach Wigan Pier in der WIKIPEDIA

Als Orwell in Wigan ankam, quartierte er sich in Proletarierhäusern ein, fuhr mit den Bergmännern in die Kohlestollen ein und erlebte deren Lebensbedingungen hautnah. In seinen Tagebüchern hielt er fest, dass Wigan zu den scheußlichsten Orten gehört, die er je zu Gesicht bekommen hat.…

Auszug Artikel


  • [Digitalisat] Gerechtigkeit und Freiheit – von George Orwell – auf detopia.de

Was heute zur Diskussion steht — von Umweltschutz über Selbst­verwirklichung, alter­nativ leben bis zur Frage nach der Zukunft eines Sozialismus mit menschlichem Gesicht — hat bei Orwell bereits gültige Formulierungen und Forderungen gefunden.  Orwells Überlegungen und Einsichten sind heutzutage, da sich das Gesicht Europas wiederum grundlegend verändert, von allergrößter Aktualität.

Auszug Artikel


  • [Rezension] Farm der Tiere – von Reinhold Standsich – auf sandammeer.at

Der 1903 geborene George Orwell verfasste „Farm der Tiere“ 1943/44, das Buch wurde jedoch von den Verlagen abgewiesen – nicht weil es schlecht gewesen wäre, sondern weil es versteckt aber dennoch deutlich Kritik an der verbündeten Sowjetunion übte. Das Buch stellt de facto eine allegorische Nacherzählung der sowjetischen Politik und Geschichte ab 1917 dar.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

 

 

 

Utopie #41 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Politische Utopien der Neuzeit – Richard Saage

Richard Saage
Politische Utopien der Neuzeit
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt (1991)
ISBN 3534090918

„Ich widerstehe der Versuchung, das utopische Denken als Ganzes zu verabschieden“

Richard Saage vergleicht die klassischen Utopien, wie „Politeia“  oder „Utopia“, und die der Renaissance und der Reformation mit den Utopien der jüngeren Geschichte…


Er versucht in diesem „Klassiker“, eine kritische Bestandsaufnahme um den historischen Ursprung und die konkreten Erscheinungsformen von Utopien aufzuzeigen. …

Im Gegensatz zu diesen Ansätzen versucht die vorliegende Arbeit den Stoff in der Perspektive jener Topoi zu durchdringen, dies seit Morus kennzeichnend für die politische Utopie der Neuzeit geworden sind. Ich habe mich zu diesem Weg entschlossen, weil er am ehesten die Chance zu eröffnen scheint, sowohl den „überschießenden“ Gehalt als auch die epochenspezifische Ausprägung der politischen Utopien sichtbar machen zu können. Dagegen treten die biographoschen Einzelheiten zu den jeweiligen Autoren in den Hintergrund.…

Auszug 'Einleitung', Seite 1-14

<

p style=“text-align: justify;“>Der Autor zeigt, dass die zentrale Variante des utopischen Denkens, die autoritäre-etatistische Linie zwar ans Ende gekommen ist, aber das utopische Denken an sich nicht in Verruf gekommen ist. Der Problemdruck, der seit Morus Utopien entstehen ließ, ist weiter existent …

<

p style=“text-align: justify;“>

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Richard Saage
  • Politische Utopien der Neuzeit
  • Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt (1991)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 364 Seiten
  • ISBN 3534090918
Kleinster Preis: € 1,89, größter Preis: € 179,51, Mittelwert: € 8,90

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Schutzumschlag
  • [Artikel] Richard Saage in der WIKIPEDIA

Richard Saage (* 3. April 1941 in Tülau, Provinz Hannover) ist ein deutscher Politologe und emeritierter Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte mit den Forschungsschwerpunkten Geschichte der politischen Ideen und der Sozialutopien, Demokratietheorien, Theorien über den Faschismus, Politische Konzeptionen der Sozialdemokratie in der Zwischenkriegszeit in Deutschland und Österreich sowie Deutscher Konservatismus. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Richard Saage: Politische Utopien der Neuzeit – von Paul Höbscher – auf .litteratur.ch

Es bereitet mir gerade etwas Mühe, viel Gescheites zu diesem Buch zu sagen. Richard Saages Politische Utopien der Neuzeit ist 1990 zum ersten Mal erschienen. (Es gibt eine zweite Auflage aus dem Jahr 2000; dort wurde aber meines Wissens nur das Vorwort erweitert mit ein paar Antworten auf die Kritiken am Buch. Vor mir liegt die erste Auflage.) Es ist also unterdessen 30 Jahre alt, und ich weiß nicht einmal, wie weit die darin präsentierten Resultate noch aktuell sind. Außerdem ist es mir unter dem Lesen immer wieder passiert, dass ich mir sagte: „Aber das ist doch klar! Das weiß man doch!“, und mir dann jedes Mal in Erinnerung rufen musste, sowohl, dass das Buch ja eben gerade nicht neu ist, wie auch, dass ich es ja nicht zum ersten Mal gelesen habe, und wahrscheinlich vieles von dem, was Saage hier schreibt, beim damaligen Lesen sich in meine eigenen Ansichten zum Thema „Utopie“ bwz. „utopische Literatur“ integriert hat. Ich werde mich deshalb hier mit einer Art Inhaltsangabe / Zusammenfassung des Buchs begnügen.…

Auszug Artikel


  • [Download] „Die Phantasie ist nicht an der Macht …”1Vom Verschleiß des Utopischen im 20. Jahrhundert – von Eva Kreisky – auf webapp.uibk.ac.at

Es ist schwierig, die vieldeutigen und diffusen Facetten des Utopiethemas einigermaßen stringent zusammenzuführen: Da gilt es zu-nächst, die Politikwissenschaft in Geschichte und Gegenwart von Utopiediskursen zu positionieren, aber auch die verschiedenen Bemühungen um Konzeptualisierung des Utopischen zu beachten. Ferner sind historische Kontexte, inhaltliche Varianten sowie Rezeptions- und Wirkungsgeschichten utopischen Denkens im Hinterkopf zu behalten. Die epochale Zäsur von1989 provoziert zudem Überlegungen auch zur Zukunft utopischen Denkens. „Klassische” Utopien sind überdies nach Prüfkriterien feministischer Politikwissenschaft auf in ihnen enthaltene patriarchale Geschlechterbilder und Vorstellungen künftiger Geschlechterregime abzufragen: Inwiefern tragen gesellschaftliche und politische Szenarien – trotz überschwänglichem Utopismus – immer noch Versatzstücke patriarchaler Phantasien im Gepäck?

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

Utopie #40 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die anti-utopische Tradition – Stephan Meyer

Stephan Meyer
Die anti-utopische Tradition
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631374925

Eine ideen- und problemgeschichtliche Darstellung

Zielpunkt der Untersuchung sind die anti-utopischen Romane als wirkungsmächtigste Medien der Utopiekritik. Bei der Übersicht der Fülle der anti-utopischen Texte lassen sich nämlich eindeutig Schwerpunkte für eine utopiekritische Argumentation erkennen. …


Bei der vorliegenden ideengeschichtlichen Traditionslinie von der griechischen Antike bis heute konstatiert Meyer ein besonderes Spannungsverhältnis zwischen Anti-Utopie und (E)Utopie. Wobei die Anti-Utopie natürlich in der pessimistischen Unterströmung ihrer jeweiligen Zeit wurzelt…

Den zahlenmäßig größten Anteil der vorgestellten anti-utopischen Kritik bilden narrative Texte, die ein fiktionales und negatives Paradigma vorstellen. Dennoch sollte auch eine Differenzierung der anti-utopischen Kritik vorgenommen werden. Dabei ist die Anti-Utopie zunächst als literarische Utopiekritik definiert, die sich konstitutiver Elemente utopischer Literatur bedient, um sie durch den Einsatz satirischer Mittel zu konterkarieren oder zumindest eine kritisch-negative Akzentverlagerung hervorzurufen. …

Auszug 'Einleitung', Seite 11-15

<

p style=“text-align: justify;“>Zunächst wird der Begriff „Anti-Utopie“ definiert, dann folgen Anmerkungen zu einer Typologie anti-utopischen Schreibens, eine Anti-Utopische Wertung und eine Geschichte des negativ akzentuierten Utopie-Begriffes. Sodann folgen Textkritiken zum utopischen Pessimismus, der Anti-utopischen Fortschritts- und Vernunftkritik sowie „Der totalitäre Alptraum Utopias. Abschießend dann das „Ende der Utopien?“ mit Anmerkungen und einem Literaturverzeichnis. Reichlich Stoff  – allerdings auch antiquarisch ziemlich schmerzhaft teuer (siehe „Antiquarisch:“)…

<

p style=“text-align: justify;“>

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Stephan Meyer
  • Die anti-utopische Tradition
  • Eine ideen- und problemgeschichtliche Darstellung
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1790
  • Broschüre, A4, Klebebindung
  • 644 Seiten
  • ISBN 3631374925
Kleinster Preis: € 102,14, größter Preis: € 362,25, Mittelwert: € 127,95

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Artikel] Dystopie in der WIKIPEDIA

Eine Dystopie ist eine meist in der Zukunft spielende Erzählung, in der eine erschreckende oder nicht wünschenswerte Gesellschaftsordnung dargestellt wird. Deshalb wird eine derartige Fiktion auch Antiutopie, selten auch Kakotopie oder Mätopie genannt. Die Dystopie ist ein Gegenbild zur positiven Utopie beziehungsweise der Eutopie, die Thomas Morus’ mit seinem Roman Utopia geprägt hat. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mithilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen.…

Auszug Artikel


  • [Downlaod] (Diplomarbeit)  „‚Hüter der Erinnerung‘ Utopie und Stream of Consciousness“ – von Marlene Koberger – auf univie.ac.at

Ziel meiner Arbeit ist es, ein Verständnis für die Begriffe Utopie und Stream of Consciousness aufzuzeigen, um nachfolgend den Film „Hüter der Erinnerung The Giverhinsichtlich der Utopiefähigkeit zu untersuchen. Die primäre Quellenbasis für die Untersuchung stellt der Spielfilm dar. Das Buch, auf dem der Film basiert, wird hierbei nicht außer Acht gelassen. Zudem werden weitere Vergleichsfilme für die Analyse herangezogen.

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Tage der Utopie – Archiv

Alle zwei Jahre lädt das Festival internationale Expertinnen, Wissenschaftler, Politikerinnen und Künstler ein, ihre gemeinwohlorientierten Lösungsvorschläge zu brennenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu präsentieren. Dabei steht nicht der tagespolitische Reparaturvorschlag, sondern der visionäre Entwurf, das kraftvolle Zukunftsbild im Vordergrund.
Video-Zusammenfassungen und/oder Tonaufzeichnungen der Tage der Utopie Referentinnen und Referenten in alphabetischer Reihenfolge…

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


Die letzten Artikel im Blog:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.