Kategorie: Vorwörter, Einleitungen, Nachwörter

Schriftlich festgehaltene Einleitung, Vorbemerkungen und Hinweise in Publikationen, welche auf den Inhalt des ihnen nachfolgenden Werkes eingehen.

Science Fiction #95 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Perry Rhodan, Die Chronik, Band 4 – Alexander Huiskes / Dr. Rainer Nagel

Alexander Huiskes / Dr. Rainer Nagel
Perry Rhodan, Die Chronik, Band 4
Hannibal, Höfen (2021)
ISBN 9783854453437
 
Biographie der größten Science Fiction-Serie der Welt
 
Kaum erschienen, schon auf meinem Schreibtisch. Acht Jahre hat es gedauert, bis diese Chronik ihre Fortsetzung gefunden hat. Diesmal sind die Jahre 1996 bis 2008 im Fokus der Chronisten und es waren ereignisreiche Jahre.
Lange erwartet – endlich erschienen. Die Fortsetzung der „Biographie der grössten Science Fiction-Serie der Welt“. Und – sie fesselt wie die anderen Bände schon zuvor. Ich hatte Mühe, nicht gleich vom Postkasten aus, das Buch wegzulesen …

 
Wenn man das Inhaltsverzeichnis zum Maßstab nimmt, sogar sehr ereignisreiche Jahre. Aber ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Obwohl man sehr gut nachvollziehen kann, dass der Erfolg von Perry Rhodan sicher kein Selbstläufer war/ist. Abgesehen von den Autoren, die natürlich mit ihren Leistungen den Grundstein dazu legen, sind auch das Verlagshaus, die Redaktion und auch die aktiven Fans Vater, Mutter und Schutzengel des Erfolgs.
Ich muss gestehen, ich verfolge die Heftreihe schon lange Zeit nicht mehr aktiv. Aber ich wurde von der Heftreihe SF-sozialisiert und Perry Rhodan hat immer noch einen grossen Stellenwert und ist vor allem sekundärliterarisch immer präsent. …
 
Zwölf Jahre umfasst diese Chronik  – und da war doch einiges los. Bedeutendster Markierungspunkt war sicherlich der WeltCon zur Jahrhundert- und Jahrtausendwende, weil, als wäre es schon von Anfang an so geplant gewesen, fast mit Punktlandung Weihnachten 1999 Band 2000 erschien. Ein Zahlenspiel, das seinesgleichen sucht,  weil es in dieser Form nicht mehr wiederholt werden kann. …
Auszug 'Was lange währt, wird noch besser!', Seite 20-22
 
Die Kurzbiographien, die Erinnerungen der Mitarbeiter,  die Essays, die Interviews und die Nachrufe finde ich einfach super. Neben den Zeitraffer-Büchern von Michael Thiesen gehört diese Buchreihe unbestritten zur „Grundausstattung“ eines jeden PR-Fans und nachdem im Buch bereits auf Band 5 verwiesen wird, so hoffe ich, dass der nächste Band nicht acht Jahre auf sich warten lässt …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alexander Huiskes / Dr. Raimer Nagel
  • Perry Rhodan, Die Chronik, Band 4
  • Biographie der größten Science Fiction-Serie der Welt
  • Von 1996-2008
  • Hnnibal, Höfen (2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°GR-Groß-Oktav
  • 528 Seiten
  • ISBN 9783854453437 (Print)
  • ISBN 9783854454373 (Ebook)

Kleinster Preis: € 23,99, größter Preis: € 36,41, Mittelwert: € 29,99

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  • zahlr. Illustrationen
  • [Artikel] Alexander Huiskes in der WIKIPEDIA

Der Werdegang zum Schriftsteller begann 1989, als er Mitarbeiter und Redakteur verschiedener Zeitschriften und Publikationen des Rollenspielgenres wurde. Unter anderem arbeitete er für ZauberZeit, Spielwelt, Nautilus und Kartefakt. Ab 1994 übernahm er die Chefredaktion des Gildenbriefes, eines regelmäßigen Magazins für das Rollenspielsystem Midgard.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Dr. Rainer Nagel in der PERRYPEDIA

Rainer Nagel ist dem Perryversum bereits seit den 1970er Jahren als Leser verbunden. Darüber hinaus ist Nagel seit den 1980er Jahren in der Rollenspielszene aktiv. In dieser Eigenschaft begann er schon früh Übersetzungen für verschiedene Spielverlage anzufertigen. Unter anderem war er als Übersetzer für Middle Earth tätig und steuerte selbst einige Bände als Autor für das Midgard-System bei.…

Auszug Artikel


  • [Aertikel] Perry Rhodan-Die Chronik in der PERRYPEDIA

Das Werk Perry Rhodan Die Chronik mit dem Untertitel Biografie der größten Science Fiction-Serie der Welt startete mit seinem ersten Band aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums der Perry Rhodan-Serie im Hannibal-Verlag, Höfen (Tirol).…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

Utopie #33 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Wir – Jewgenij Samjatin

Jewgenij Samjatin
Wir
KiWi, Köln (1984)
ISBN 3462016075

Mit einem Nachwort von Jürgen Rühle

Anscheinend die Woche der Klassiker. Der Russe Samjatin beeinflusste sowohl Aldous Huxley als auch George Orwell. Es fällt nicht schwer, Übereinstimmungen zahlreicher Details nachzuweisen, obwohl zwölf bzw. achtundzwanzig Jahre zwischen den bestimmenden Werken dieser Autoren liegen …


Streng mathematisch organisieren die Gesetze den Lebensablauf der Menschen in einem dystopischen totalitären Staat. Samjatin beschreibt, in seiner Enttäuschung von der russischen Revolution, einen albtraumhaften Staat, in dem jedes und alles der Kontrolle und Beobachtung unterliegt. …

Liest man heute den Roman, ist man überrascht und bestürzt, welche Fülle technischer und politischer Prognosen Samjatin 1920 getroffen hat: Von der Weltraumrakete, der Gehirnchirurgie und der Elektronenmusik bis zur Geheimpolizei, dem Eisernen Vorhang und den Einheitswahlen, den Konzentrationslagern und Gaskammern. Woher hatte er diese prophetische Gabe? …

Auszug 'Nachwort', Seite 213-224

Zu Recht ein Klassiker der utopischen Literatur und jeder halbwegs Interessierte sollte ihn gelesen haben. Das in dieser Ausgabe enthaltene Nachwort von Jürgen Rühle kann man auch im Internet nachlesen (siehe weiterführende Links) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jewgenij Samjatin
  • Wir
  • Kiepenheuer & Witsch, Köln (1984)
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 3462016075

Kleinster Preis: € 9,71, größter Preis: € 28,80, Mittelwert: € 12,70

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  • keine
  • [Download] Nachwort von Jürgen Rühle

Die Moskauer Literatur-Enzyklopädie von 1929/39 nennt den Schriftsteller Samjatin einen Renegaten und Konterrevolutionär; sein Roman <Wir> sei eine niederträchtige Schmähschrift auf die sozialistische Zukunft. »Die Theorien Samjatins«, heißt es da, »sind eine bloße Maskierung der sehr prosaischen und sehr verständlichen Sehnsucht der Bourgeoisie nach dem verwirkten Wohlstand und ihres Hasses auf diejenigen, die sie dieses Wohlstandes beraubt haben.« …

Auszug Artikel


  • [Nachruf] Jürgen Rühle +1986

Jürgen Rühle, 61. Als er Offizierssohn und selbst Frontoffizier, 1949 aus sibirischer Gefangenschaft heimkehrte nahm er Wohnsitz in Berlin-West und fand Arbeit als Journalist in Berlin-Ost. Die kommunistische Praxis hatte er in der Sowjet-Union gründlich genug kennengelernt, um die eben entstehende deutsche Version mit Skepsis zu betrachten: …

Auszug Artikel


    • [Download] Die konstruktive Kraft des Nullpunkts – Samjatins »Wir«
      und die Zukunft der politischen Utopie – von Richard Saage – auf

Erstens: Samjatins »Wir«, Huxleys »Schöne neue Welt« und Orwells »1984« können als eine Art  Selbstkritik der klassischen Utopietradition seit Platon und Morus gelesen werden, die an Radikalität kaum zu überbieten ist. Die Positivität der utopischen Hoffnungsbilder schlägt in ihr dialektisches <1 Gegenteil um.
Zweitens: Die »schwarzen Utopien« negieren das utopische Denken nicht, aber sie verändern es dadurch, daß sie die kritische Selbstreflexion zum unverzichtbaren Bestandteil ihres Geltungsanspruchs erheben. Zugleich haben sie Standards gesetzt, ohne deren Beachtung utopisches Denken heute jede Glaubwürdigkeit einbüßt. …

Auszug Artikel


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #4: zu den Autoren in: Dagmar Kassek, Autobiographie einer Leiche, Suhrkamp

Dagmar Kassek (Hrsg.)
Autobiographie einer Leiche
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1997)
ISBN 9783518391723
Russische phantastische Erzählungen…

Mit diesem Beitrag möchte ich auf eine herrliche Einrichtung der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp aufmerksam machen, die leider im Allgemeinen sehr in Vergessenheit geraten ist …


Das sind die kurzen und sinnvollen Einträge unter dem Titel „zu den Autoren“ oder ähnlich. In dieser Ausgabe zum Beispiel erfährt man in bisschen was über Valeri Brussow, Fjodor Sologub, Alexander Grin, Jewgeni Samjatin, Ilja Ehrenburg, oder Andrej Platonow und andere …

Sologub, Fjodor Kusmitsch (eigentl. Teternikow, 1863-1927)
Sohn eines früheren Leibeigenen und Schneiders in St. Petersburg. Bis 1882 Studium am dortigen Lehrerseminar, dann fünfundzwanzig Jahre als Lehrer tätig. Ab 1884 Veröffentlichung von Gedichten, ab 1896 auch teils phantastische Erzählungen und Romane sowie Dramen…

Auszug 'Zu den Autoren', Seite 224-230

Auf diese Weise kommt man nicht nur in den Genuss von z.B. russischen Erzählungen, sondern erfährt auch ein bisschen was über die Verfasser. Ja, es ist ein bisschen mühselig manchmal, aber ich appelliere an die werten Herrn und Damen Verleger: „Lasst so eine nützliche Einrichtung nicht in Vergessenheit geraten und bemüht euch ein bisschen etwas lesenswertes (außer Werbung) von den Autoren mitzugeben. Danke“…

Übrigens: Die Erzählungen sind erste Sahne – lesenswert

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Dagmar Kasseck (Hrsg.)
  • Autobiographie einer Leiche
  • Russische phantastische Erzählungen
  • Suhrkamp, Frankfurt/Main (1997)
  • Suhrkamp Taschenbuch st 2672
  • Phantastische Bibliothek 341
  • Taschenbuch
  • 240 Seiten
  • ISBN 9783518391723

Kleinster Preis: € 0,47, größter Preis: € 12,00, Mittelwert: € 4,50

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  • keine

  • [Artikel] Waleri Jakowlewitsch Brjussow in der WIKIPEDIA

Waleri Jakowlewitsch Brjussow (russisch Валерий Яковлевич Брюсов, wiss. Transliteration Valerij Jakovlevič Brjusov; * 1. Dezember/ 13. Dezember 1873 in Moskau; † 9. Oktober 1924 in Moskau) war ein russischer Schriftsteller und Dichter des Symbolismus.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Fjodor Sologub in der WIKIPEDIA

Fjodor Sologub (eigentlich Fjodor Kusmitsch Teternikow; russisch Фёдор Сологуб, wiss. Transliteration Fëdor Sologub; * 17. Februarjul./ 1. März 1863greg. in Sankt Petersburg; † 5. Dezember 1927 in Leningrad) war ein russischer Schriftsteller des sogenannten dekadenten Symbolismus.[

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg in der WIKIPEDIA

Ilja Grigorjewitsch Ehrenburg (gelegentlich auch als Erenburg transkribiert; russisch Илья́ Григо́рьевич Эренбу́рг; * 14. Januar (Julianischer Kalender)/26. Januar (Gregorianischer Kalender) 1891 in Kiew, Russisches Kaiserreich; † 31. August 1967 in Moskau, Sowjetunion) war ein russischer Schriftsteller und Journalist. …

Auszug Artikel


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Phantasten #10 -weiblich, männlich und …: Philip K. Dick – Kosmische Puppen und andere Lebensformen


Uwe Anton (Hrsg.)
Kosmische Puppen und andere Lebensformen
Heyne, München (1986)
ISBN 3453313216

Ein Philip K. Dick-Reader

Dieser Reader machte damals einiges an, bis dahin, unveröffentlichtes oder lange vergriffenes Material am deutschsprachigen Markt zugänglich. Mit den Artikeln im sekundärliterarischen Teil des Bandes wurden Dicks wichtigste literarische Anliegen gesammelt präsentiert. …


Wie üblich überlasse ich den primärliterarischen Teil Berufenern und gehe zu den Artikeln über auch, wenn mit dieser Veröffentlichung der damals letzte noch nicht veröffentlichte Roman, „Die kosmischen Puppen“, in den deutschen Sprachraum gebracht wurde …

Mit den Artikeln ist ein theoretischer Teil zustande gekommen, der Dicks wichtigste literarische Anliegen in konzentrierter Form umreißt. Dazu gehört auch das Interview, das viel zu einem Verständnis von Dicks Leben und Werk beiträgt. …

Auzug 'Zu Geleit', Seite 9-12

Diese sekundärliterarischen Texte sind:

  • Zum Geleit – in dem Uwe Anton in das Buch einführt
  • Zarathustra und der moralische Imperativ – Ein Nachwort von Uwe Anton zu „Kosmische Puppen“…

Somit enthält „The Cosmic Puppets“ schon einen grundlegenden Teil jener philosophischen Problematik, die Dick in seinem später folgendem Hauptwerk immer wieder aufwarf – …

Auzug, Seite 145

  • Merkwürdige Erinnerungen an den Tod – eine posthum erschienene Anekdote zu Dick

Die nachfolgende Anekdote hält einige Ereignisse dieser Zeit des Wandels fest; es handelt sich eher um eine autobiographische Skizze denn um einen Artikel oder gar eine Story. …

Auzug, Seite 430

  • Androiden und Menschen – eine Rede Dicks vom März 1972 vor der Vancouver SF-Convention und der University of British Columbia

Bei „Androiden und Menschen“ hadelt es sich um die berühmte „Vancouver-Rede“, die Dick im März 1972 vor der Vancouver SF-Convention und der University of British Columbia hiel. Dick befand sich in einer Krise: …

Auzug, Seite 438

  • Wenn sie glauben, diese Welt sei schlecht, sollten sie einmal ein paar andere sehen – ebenfalls eine Rede, die Dick im Herbst 1972 in Metz hielt

Ungeachtet dieser Zweifel enthält diese Rede einige der interessantesten Theorien über Zeitgefüge und Schöpfung, die ein SF-Autor bislang hervorgebracht hat. Sie ist weniger ein Vermächtnis des Autors als vielmehr eine konzentrierte Darstellung des Vorstellungsgebäudes, mit dem er sich in seinen letzten Lebensjahren beschäftigt hat. …

Auzug, Seite 474

  • Interview mit Philip K. Dick (1977) – Uwe Anton und Werner Fuchs im sechsstündigen Gespräch mit Dick

Das folgende Interview entstand im Herbst 1974 in Metz (Frankreich) […] Insgesamt wurde sechs Stunden Gespräche, verteilt über drei Tage, auf Band mitgeschnitten. Dadurch erklären sich zwei etwas abrupt anmutende Themenwechsel im hier abgedruckten Text …

Auzug, Seite 512

Für jeden Dick-Fan ein absolutes No-Go diesen Band nicht gelesen zuhaben. …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Uwe Anton
  • Kosmische Puppen und andere Lebensformen
  • Ein Philip K. Dick-Reader
  • Heyne, München (1986)
  • Taschenbuch
  • 544 Seiten
  • ISBN 3453313216

Kleinster Preis: € 2,15, größter Preis: € 1.301,53, Mittelwert: € 5,80

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Philip K. Dick in der WIKIPEDIA

Philip Kindred Dick (* 16. Dezember 1928 in Chicago, Illinois; † 2. März 1982 in Santa Ana, Kalifornien), Pseudonyme Jack Dowland und Richard Phillips, war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Zitate von Philip K. Dick – von anonym – auf beruhmte-zitate.de

„Realität ist das, was nicht verschwindet, wenn man aufhört, daran zu glauben.“ …

Auszug Artikel



  • [Bibliograhie] Bibliographie zu Philip K. Dick – von Christian Gaca – auf philipkdick.de

Diese Bibliografie bezieht sich auf die Erstausgaben sämtlicher Romane und Kurzgeschichtensammlungen von Philip K. Dick. Viele Werke sind mittlerweile mehrmals wiederveröffentlicht, Kurzgeschichten in teils anderer Kombination in neuen Sammlungen zusammengefasst worden. Diese Neuerscheinungen sind unter KONSUM und in der COVER GALLERY zu finden…

Auszug Artikel



 


siehe auch (Auszug):


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #2: Suvin, Darko: Nachwort in: Strugatzki: Die Schnecke am Hang

Suvin, Darko: Nachwort in:
Arkadi und Boris Strugatzki
Die Schnecke am Hang
Suhrkamp, Frankfurt/Main (1994)
ISBN 9783518387993
Die Entwicklung der erzählenden Prosa und …

Hier haben wir ein schönes Beispiel dafür, dass man, will man richtige Ergebnisse anbieten, nicht einfach voraussetzen kann, das alles so ist wie vermutet …


Bei der Erstellung des „Index zur deutschsprachigen Sekundärliteratur in der Phantastischen Bibliothek Suhrkamp“ hatte ich das Problem, dass ich leider nicht alle Bücher körperlich vorliegen hatte. So auch dieses, welches 1994 erschien. Diese Texte erschienen jedoch schon einmal in der Verlagsreihe und der Reihennummer PhB 13 im Jahre 1978. Laut Anmerkung einer ansonsten sehr kompetenten Person ging ich davon aus, dass die Nachwörter in beiden Ausgaben gleich wären. Dann fiel mir zufälligerweise das Taschenbuch in die Hand und der Vergleich ergab doch einige Abweichungen. Die Übersetzung war merklich anders, die Liste der Buchveröffentlichungen war um fünf Bücher erweitert worden und die Hinweise auf „Polaris 10“ fehlten in der ersten Version von 1978. Was ja auch einleuchtend ist, da Polaris 10 erst 1989 erschien. Somit war das Nachwort in der weiteren Ausgabe aktualisiert und ergänzt worden, und ich musste dieses Nachwort als eigene Version listen.

Die Strugatzkis verschmelzen diese Überlieferung mit den von Swift, Kafka, Lem und der englischen phantastischen Literatur (Lewis Caroll etwa) gelieferten Anregungen, und damit bieten sie dem Leser ein brillantes Wortkunstwerk – eine Mimikry des Jargons der Bürokraten und der Gelehrten, der Ausdrucksweise der Spießer und der Fanatiker, Ironie und Parodie, Umgangssprache und Neologismen. So betreiben sie ihre Polemik auf der höchsten literarischen Ebene und machen unwohnlich, was sie die „unbändigen Banalitäten“ des Genres nennen. …

Auszug 'Nachwort', Seite 257-281

Der Text ist an sich in zwei Teile unterteilt. Zunächst in „Die Entwicklung der erzählenden Prosa der Brüder Strugatzki“, in der anhand ihrer Buchveröffentlichungen in chronologischer Reihenfolge die literarische Entwicklung der Brüder  aufgearbeitet wird. Der zweite Teil, „zu >>Die Schnecke am Hang<< ist eine vertiefte Rezension des Werkes …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Arkadi und Boris Strugatzki
  • Die Schnecke am Hang
  • Suhrkamp, Frankfurt/Main (1994)
  • Suhrkamp Taschenbuch 2299
  • Phantastische Bibliothek 309
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • ISBN 9783518387993

Kleinster Preis: € 4,16, größter Preis: € 39,90, Mittelwert: € 8,71

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • der Text ist die aktualisierte und ergänzte Version aus der Ausgabe Suhrkamp Taschenbuch 434, PhB 13 aus 1978

  • [Artikel] Arkadi und Boris Strugatzki in der WIKIPEDIA

Arkadi Natanowitsch Strugazki (auch Arkadij Strugatzki; russisch Аркадий Натанович Стругацкий, wiss. Transliteration Arkadij Natanovič Strugackij; * 28. August 1925 in Batumi, Adscharische Autonome Sozialistische Sowjetrepublik; † 12. Oktober 1991 in Leningrad) und Boris Natanowitsch Strugazki (auch Boris Strugatzki; russisch Борис Натанович Стругацкий, wiss. Transliteration Boris Natanovič Strugackij; * 15. April 1933 in Leningrad; † 19. November 2012 in Sankt Petersburg) waren zwei sowjetische Schriftsteller. Die Brüder schrieben gemeinsam eine Vielzahl von Romanen und gelten als die bedeutendsten Autoren der sowjetischen Phantastik. Ihre seit 1959 auch das Genre Science Fiction umfassenden Bücher sind in einer Gesamtauflage von mehr als 50 Millionen Exemplaren erschienen und in mehr als 30 Sprachen übersetzt worden.[

Auszug Artikel


  • [Artikel] „Die Schnecke am Hang“ in der WIKIPEDIA

«Die Schnecke am Hang» (russisch Улитка на склоне) ist ein Science-Fiction-Roman von Arkadi und Boris Strugazki. Im Frühjahr 1966 veröffentlichten die Strugazki-Brüder in der UdSSR. Die Originalausgabe erschien 1968 unter dem Titel „Ulitka na sklone“ und wurde als eines der Werkstücke auch in der Zeitschrift «Baikal» veröffentlicht. Der Roman hatte ein schweres Schicksal und wird erst 1972 vollständig im Ausland, die Deutsche Ausgabe erstmals 1978 veröffentlicht. …

Auszug Artikel


  • [im Blog] Darko Suvin meint …

Science Fiction ist (im Grunde) ein entfaltetes Oxymoron, eine realistische Irrealität, mit vermenschlichten Nichtmenschen, diesseitigen Jenseitswelten usw. Das hat nicht weniger zu bedeuten, als daß die SF – potentiell – den Raum für eine höchst wirksame Verfremdung abgibt, die durch das Pathos und das Prestige der grundlegenden Erkenntnisnormen unserer Zeit als gültig legitimiert wird. … u.a.

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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