Kategorie: Persone(en)

Themen zu Personen(en) in allen Funktionen wie Autor(en), Verleger, Übersetzer, Lektor(en), usw.

Literaturnobelpreis – Handke, Tokarczuk und einige Meinungen

Beide, sowohl Peter Handke als auch Olga Tokarczuk, haben auch phantastisches geschrieben.

Weil ja immer behauptet wird: „Hochliteratur – und darüber reden wir – kann nicht phantasisch sein.“ Aber auch Literaturnobelpreisträger schreiben phantastische Werke! Hier darf ich zwei Werke vorstellen, die dies widerlegen.

 

Peter Handke veröffentlichte 2011

Kein Weltuntergangsroman

Peter Handkes Dystopie „Der Große Fall“ erzählt vom Ende der Geschichte

von Stefan Höltgen auf Literaturkritik.de

„Es war eine Endzeit. Aber man hatte sich an sie gewöhnt. Sie würde nie enden.“ Dieser Satz aus der Mitte des neuen Romans von Peter Handke liefert eine apokalyptische Zustandsbeschreibung, wie sie kaum treffender für die (nur scheinbar) nicht-apokalyptische Gegenwart des Lesers sein könnte. Nach den großen Utopien, den epochalen Umbrüchen und den weltbewegenden Katastrophen sind wir vor etwa 20 Jahren in einer Zeit angekommen, die dadurch gekennzeichnet ist, dass in ihr alle Epochen und Utopien an ein Ende gelangt sind und die Kulturen in einem Zustand der „post histoire“ zurück gelassen haben, wie Francis Fukujama dies einmal treffend definiert hat. Der Telos und das Eschaton sind einer Zustands- und Gegenwartsbeschreibung gewichen, einem totalen Jetzt, das bei Handke in fataler Weise mit einem totalen Hier verbrüdert ist.

und Olga Tokarczu wird im November

Ur und andere Zeiten

Originaltitel: Prawiek i inne czasy
Aus dem Polnischen von Esther Kinsky
Roman

von kampaverlag.ch

Das fiktive ostpolnische Städtchen Ur wird von den vier Erzengeln Raphael, Uriel, Gabriel und Michael bewacht und von den merkwürdigsten Gestalten bewohnt: der jungen Genowefa, dem verarmten Freiherrn Popielski, der sein Leben einem kabbalistischen Rätselspiel verschrieben hat, dem wilden Mann, der im Wald lebt, dem Wassermann Pluszez … Die Erzählung setzt im Jahr 1914 ein und begleitet die historische Entwicklung Polens durch das 20. Jahrhundert. Zugleich ordnet Olga Tokarczuk hoch poetisch und fantasievoll die Schicksale ihrer Figuren zu einem zauberhaften geschichtsträchtigen und zutiefst menschlichen Mosaik an.


veröffentlichen.

Vielleicht eine Chance, beide Werke auch in Augenschein zu nehmen?

Dazu gibt’s bei den (weiterführenden) Links eine Auswahl von Meldungen und Artikel zu den Literaturnobelpreisverleihungen für 2018 und 2019. Ganz unbeachtet kann man das Thema ja nicht lassen 🙂

Bibliographisch: Bibliographisch: weiterführende Links:
  • Olga Tokarczuk
  • Ur und andere Zeiten
  • Originaltitel: Prawiek i inne czasy
    Aus dem Polnischen von Esther Kinskyca
  • Kampa, Zürich (2019)
  • gebundene Ausgabe
  • 416 Seiten
  • ca. € (D) 24,– | ca. sFr 32,50 | ca. € (A) 24,70
  • ISBN 978 3 311 10018 8 | Auch als E-Book
  • erscheint im November 2019
  • Peter Handke
  • Der Große Fall
  • Suhrkamp Verlag, Berlin (2011)
  • 279 Seiten
  • 24,90 EUR
  • ISBN-13: 9783518422182

Literaturnobelpreise 2018 und 2019
Olga Tokarczuk und Peter Handke sind es!

Zwei Literaturnobelpreise auf einen Schlag: Die Schwedische Akademie hat heute im alten Börsenhaus in Stockholm Olga Tokarczuk als Literaturnobelpreisträgerin 2018 und Peter Handke als Literaturnobelpreisträger 2019 bekanntgeben.

a.a.O., Auszug boersenblatt.net


Literaturnobelpreise für Olga Tokarczuk und Peter Handke

Da letztes Jahr die Literaturnobelpreisverleihung ausfiel, werden in diesem Jahr gleich zwei Autoren ausgezeichnet: Olga Tokarczuk erhält den Literaturnobelpreis 2018, der diesjährige geht an Peter Handke. Die am 29. Januar 1962 in Sulechów bei Zielona Góra (Polen) geborene Schriftstellerin und Psychologin Olga Tocarczuk bekommt den Preis „für eine erzählerische Vorstellungskraft, die mit enzyklopädischer Leidenschaft Grenzüberschreitungen als Lebensform darstellt“, so die Begründung der Jury. In literaturkritik.de sind bisher folgende Beiträge über Bücher von ihr erschienen: …

a.a.O., Auszug literaturkritik.de


Peter Handke als Literaturnobelpreisträger unzumutbar?

Die Kontroverse um die politische Haltung des österreichischen Schriftstellers als Literaturnobelpreisträger verschärft sich.

a.a.O., Auszug tagespiegel.de

„Ich kann nicht realistisch über Frauen schreiben“

Am Nikolaustag wird Peter Handke 70 Jahre alt. Ein Geburtstagsgespräch über das Festefeiern und die Frauen, über Pilze und Peripherie, über das Schreiben und das Sticken


Kein Weltuntergangsroman

Peter Handkes Dystopie „Der Große Fall“ erzählt vom Ende der Geschichte

a.a.O., Auszug literaturkritik.de von Stefan Höltgen

Olga Tokarczuk im Video

Die polnische Autorin Olga Tokarczuk wurde gerade mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet. Auf dem YouTube-Kanal des Kampa Verlags, wo die deutschen Übersetzungen ihrer Werke erscheinen, kann man die Autorin jetzt in einer Videoreportage kennenlernen.

a.a.O., Auszug boersenblatt.net
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Der Literatur-Nobelpreis war schon immer ein politischer Preis…

… findet Kolumist Sören Heim. Die Trennung von Autor und Werk ist literaturkritische Notwendigkeit, keine akademische Schrulle. Doch wer sie noch nie respektiert hat, kann sie nicht jetzt anführen.

a.a.O., Auszug, diekolumnisten.de von Sören Heim

Suhrkamp freut sich über den Nobelpreis für Handke

„Wer sagt denn, daß die Welt schon entdeckt ist?“ Suhrkamp hat allen Grund zur Freude: Peter Handke, dessen Werk im Verlag erscheint, wird als einer der bedeutendsten Dichter der Gegenwart mit dem Literaturnobelpreis 2019 geehrt. Eine Würdigung aus dem Berliner Verlagshaus.
a.a.O., Auszug boersenblatt.net

Hier die letzten Beiträge im Blog:


 

Phantastik #18 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Jonathan Carroll – Schwarze Systeme der Romantik

Schwarze Systeme der Romantik

Jonathan Carroll, nicht zu verwechseln mit Lewis Carroll, der in ein anderes Genre fällt, lebt in Wien und, zumindest im deutschen Sprachbereich scheint es etwas ruhig um ihn geworden zu sein. …


Frank Duwald hat sich des Autors angenommen und ein Buch geschaffen, in dem ein erster Versuch gewagt wird, den Autor in einer deutschsprachigen Ausgabe zu beleuchten. …

Dieses Buch ist ein erster Versuch, etwas Licht auf die Person Jonathan Carroll, auf seine Ambitionen und Ziele zu werfen. Drei, wie ich meine, sehr aussagekräftige Interviews, eine neue Kurzgeschichte Carrolls und themenspezifische Aufsätze und Essays verschiedener Autoren vermögen es, so hoffe ich, eine solide Interpretationsgrundlage und -hilfe zu Carrolls Romanen und Erzählungen zu liefern. …

a.a.O., Vorwort, Seite 9

Duwald gibt uns damit also eine erste Grundlage in die Hand, den Autor Jonathan Carroll in einer konzentrierten Art kennenzulernen und vielleicht Lust zu schöpfen auch die Veröffentlichungen zu lesen, sei es im Original oder seine deutschen Übersetzungen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Frank Duwald (Hrsg.)
  • Jonathan Carroll
  • Schwarze Systeme der Romantik
  • Tilsner, München (1993)
  • Texte und Materialien zur phantastischen Literatur, Band 4
  • Taschenbuch bzw. gebundene Ausgabe
  • Originalausgabe
  • 160 Seiten
  • ISBN (Paperback): 3910079032
  • ISBN (gebunden): 3910079091

Paperback: Kleinster Preis: 8.00 EUR, größter Preis: 41.24 EUR, Mittelwert: 17.59 EUR

Gebunden: leider nicht greifbar

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • ISSN 0937-5872 – Texte und Materialien zur phantastischen Literatur

  • [Rezension] Frank Duwald (Hg.) – Jonathan Carroll. Schwarze Systeme der Romantik


  • [biographisches] Jonathan Carroll


  • [Homepage] die offizielle Homepage von Jonathan Carroll


  • [bibliographisches] Jonathan Carroll in der ISFDB


  • [bibliograhisches] Ausgabe der „Texte und Materialien zur phantastischen Literatur des Verlages Tilsner



siehe auch (Auszug):


Die letzten 5 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

Phantastik #16 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Stanislaw Lem. Die phantastischen Erzählungen

Stanislaw Lem – ein großer Name. Sarkasmus, Spott, Humor, Schabernack, Witz und Tiefsinn werden seinen Erzählungen nachgesagt. Bitte, hier kann man das überprüfen und außerdem einiges sekundärliterarisches mitnehmen …


Stanislaw Lem - Erzählungen
Stanislaw Lem – Erzählungen

Werner Berthel (Hrsg.)
Die phantastischen Erzählungen des Stanislaw Lem
Insel, Frankfurt/Main (1980), gebundene Ausgabe, 2. Auflage, 480 Seiten
ISBN 3458049223

Wer sonst als Franz Rottensteiner wäre prädestiniert Anmerkungen zur Rezeption Stanislaw Lems diesem Buch mitzugeben und auch ein Interview, das er mit dem Altmeister führte, findet Aufnahme.

Der Herausgeber steuert auch noch ein Nachwort bei mit dem Titel „Der Versuch, Erfahrungen zu vermitteln. Anmerkungen zum Werk von Stanislaw Lem“ bei.

Dazu ein interessantes Statement aus dem Buch:

… „Von alters her bildet die deutsche Sprache die Startplattform für Schriftsteller, die Kanditaten für den Weltruhm sind. Sie ist gewissermaßen die Quarantänestation, in der ihre Qualitäten einer Prüfung unterzogen werden. Die polnische Sprache – gaz im Gegenteil – erleichtert den Start in die Welt nicht, sondern erschwert ihn. Die deutsche ist ein TRampolin, vor allem für den Slawen.“

(Quelle: a.a.O. hinterer Unschlagflügel)

Darüber hinaus gibt es noch einen Bildteil mit einem Überblick über die Umschläge der ausländischen Ausgaben. Damit werden die  wichtigsten Illustratoren vorgestellt.

Eine Bibliographie der Werke Lems bis 1980 vervollständigt das Buch …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 1.02 EUR, größter Preis: 1407.55 EUR, Mittelwert: 8.00 EUR


siehe auch (Auszug):

Fantastische Reisen der Schrift — URIANs ABSEITEN (Freitag, 18 Oktober 2019) - Fantastische Literatur ist ausnehmend »leserfreundlich« und »vermittelt eine Leseerfahrung, die – darin der Pornografie verwandt – körperliche Reaktionen miteinbezieht«. Sie ist aber zugleich »ein gefährliches, ein menschlich bedrohliches Milieu. Sie stellt die kälteste aller ästhetischen Klimazonen dar« – sozusagen die Antarktis der Literatur. …
Phantastik #19 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Peter Pans Kinder (Dienstag, 8 Oktober 2019) - In der Literaturwissenschaft ist der Begriff "Doppelte Adressiertheit" kein unbekannter Terminus. Er hat aber erst seit "Harry Potter" einen Stellenwert erreicht, dass er auch entsprechend verstärkte Beachtung verlangt hat …
Phantastik #18 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Jonathan Carroll – Schwarze Systeme der Romantik (Donnerstag, 3 Oktober 2019) - Jonathan Carroll, nicht zu verwechseln mit Lewis Carroll, der in ein anderes Genre fällt, lebt in Wien und, zumindest im deutschen Sprachbereich scheint es etwas ruhig um ihn geworden zu sein. ……
Fundstücke #8 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: UTOPIE UND POLITIK (Mittwoch, 2 Oktober 2019) - Dieser Untersuchung wird folgende These zugrunde gelegt: Politische Utopien haben aktuell zwar nur wenig Bedeutung in der Politikpraxis wie Politikwissenschaft, existieren aber auch heute und böten umfangreiche Potenziale für eine kreative Politikgestaltung, die innovativ, nachhaltig und gemein-wohlorientiert ist.
Phantastik #17 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Das Kind im Leser (Montag, 30 September 2019) - Das Kind als Leser wird in diesem Tagungsband zum wissenschaftlichen Symposium "Pinocchios Freunde", 7. bis 9. Mai 2004, in den Mittelpunkt der Betrachtungen gestellt. Maren Bonacker als Herausgeberin hat hier 15 Beiträge zusammengestellt und stellt phantastische Bilderbücher, Erzählgedichte, Comics und Romane in ihrer Funktion als all-ages-Literatur vor…


Die 10 letzten Artikel im Blog:

Fantastische Reisen der Schrift — URIANs ABSEITEN - Fantastische Literatur ist ausnehmend »leserfreundlich« und »vermittelt eine Leseerfahrung, die – darin der Pornografie verwandt – körperliche Reaktionen miteinbezieht«. Sie ist aber zugleich »ein gefährliches, ein menschlich bedrohliches Milieu. Sie stellt die kälteste aller ästhetischen Klimazonen dar« – sozusagen die Antarktis der Literatur. …
Phantastik #20 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phantast 22 – Wüsten - Gemeinsam mit fictionfantasy.de veröffentlicht literatopia.de circa alle drei Monate das Online-Fanzine "PHANTAST", das sich, wie der Name schon sagt, um die Phantastik in all ihren Ausprägungen dreht. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein! Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten. …
[Ausstellung] „I was a Robot“ – im Museum Folkwang in Essen - Ob die folgende Ausstellung gelungen ist, kann ich jetzt nicht sagen, aber teilt es uns mit. Ich kann sie leider (aufgrund der Entfernung) nicht besuchen, aber vielleicht interessiert es ja eine/n meiner Follower …
Science Fiction - Intern [Buchvorstellung] Die Zukunft war gestern - Über das Buch Werke der Science-Fiction-Literatur wurden unter diesem Gattungsbegriff ab den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts in den USA in preiswerten Magazinen publiziert, die sich auf Unterhaltungsliteratur spezialisiert hatten. …
Literaturnobelpreis – Handke, Tokarczuk und einige Meinungen - eil ja immer behauptet wird: „Hochliteratur – und darüber reden wir – kann nicht phantasisch sein.“ Aber auch Literaturnobelpreisträger schreiben…
Schöner Schrecken — URIANs ABSEITEN - Fantastische Literatur ist ein Spiel mit Stereotypen, Zerrüttung ihr Ziel. Sie jongliert mit der „ältesten und stärksten Empfindung des Menschen“, der „Angst vor dem Unbekannten“ – so Howard Phillips Lovecraft in seiner Studie Supernatural Horror. …
Wie man einen verdammt guten Horror-Roman schreibt — MARCUS JOHANUS - Gute Horror-Romane sind faszinierend, weil sie Aspekte der Persönlichkeit ausloten, über die man sonst nicht so gerne nachdenkt. Vor allem aber sind gute Horror-Storys einfach spannend. Deswegen lohnt es sich für jeden Autor, der einen spannenden Roman schreiben will, ein sich mit den Prinzipien des Horror-Genres auseinanderzusetzen. […]
Intern - Utopie Utopie #16 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Macht und Menschlichkeit in der Utopia des Thomas Morus - Die Kenntnis über dieses Büchlein verdanke ich der genauen Lektüre des damals noch im Eigenverlag erschienenen Magazins "Science Fiction Times 1961/10, Jhrg. 4, Nr. 20. Auf Seite 4 werden, ganz unscheinbar und unauffällig, zwei Bände der "Schriftenreihe der deutschen Hochschule für Politik, Berlin" erwähnt. Dieser Band ist der jüngere der beiden und stammt aus dem Jahre 1953 ……
Phantastik #19 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Peter Pans Kinder - In der Literaturwissenschaft ist der Begriff "Doppelte Adressiertheit" kein unbekannter Terminus. Er hat aber erst seit "Harry Potter" einen Stellenwert erreicht, dass er auch entsprechend verstärkte Beachtung verlangt hat …
Fundstücke #9 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: DickKöpfigSammeln - Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982) Eine überraschende Entdeckung, die mir aus heiterem Himmel in den Schoß gefallen ist. Sekundärliterarisch sehr interessant und außerdem ein Quell der Entdeckungen…


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

 

Science Fiction #25 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: James Tiptree Jr.

Hans Frey liefert einen ausführlichen Überblick zu Leben und Werk dieser außergewöhnlichen Schriftstellerin. Abgerundet wird der Band durch eine Bibliographie von Joachim Körber …


Hans Frey - James Tipteee jr - Zwischen Entfremdung, Liebe und Tod
Hans Frey – James Tipteee jr – Zwischen Entfremdung, Liebe und Tod

Hans Frey
James Tiptree Jr.
Zwischen Entfremdung, Liebe und Tod
SF Personality 27
Memoranda/Golkonda, München (2018), Taschenbuch, 338 Seiten
ISBN (Druck): 9783946503699
ISBN (E-Book): 9783946503705

Ein Buch, das schon lange, in dieser Serie, fällig war.

Nachdem sich der Septime Verlag in Wien ja sehr intensiv um Dr. Alice B. Sheldon gekümmert hat, ist dieses Werk eine kompetente Ergänzung dazu.

Ein Band mit den vom Nachlassverwalter freigegebenen Briefen, dem Briefwechsel zwischen James Tiptree Jr. und Ursula K. Leguin sowie Essays und der Lyrik der Autorin erschien als „Wie man die Unendlichkeit in den Griff bekommt“ im Septime Verlag. Dieser wäre bei der Gelegenheit ebenfalls hier in Erinnerung zu rufen. Dazu hier im Blog.

James Tiptree Jr. (d. i. die Psychologin Dr. Alice B. Sheldon) begann nach einem bewegten Leben erst mit 53 Jahren SF zu veröffentlichen und avancierte in kurzer Zeit zum Szenestar. In der Rolle als fiktiver Autor, der real eine Frau war, forcierte Tiptree feministische Themen und verhalf den Frauen in der SF zum Durchbruch. Doch Tiptrees Bedeutung geht weit darüber hinaus. Durchaus der klassischen SF verbunden, gehört Tiptree zu den innovativen Autoren der US-amerikanischen New Wave. …

(Quelle: Memoranda, Artikelbeschreibung)

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 13.99 EUR, größter Preis: 33.86 EUR, Mittelwert: 19.90 EUR


siehe auch (Auszug):

  1. Fundstücke #9 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: DickKöpfigSammeln (Freitag, 4 Oktober 2019) - Ein Blog über das Sammeln von Büchern, Zeitschriften, Fanzines und anderem Papier von und über Leben und Werk des amerikanischen Science Fiction Schriftstellers Philip K. Dick (1928-1982) Eine überraschende Entdeckung, die mir aus heiterem Himmel in den Schoß gefallen ist. Sekundärliterarisch sehr interessant und außerdem ein Quell der Entdeckungen…
  2. Science Fiction #28 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Simulation und virtuelle Welten (Donnerstag, 26 September 2019) - Virtuelle Welten (VW) sind definiert als computerbasierte, virtuelle Umgebungen, die eine Vielzahl von Elementen der realen Welt nachbilden. Rebecca Haar ist diesen Welten auf der Spur ……
  3. Science Fiction #27 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Zukunftsideen der Science Fiction Literatur … (Donnerstag, 19 September 2019) - Future life - ein Forschungsprojekt der Phantastischen Bibliothek Wetzlar, "mit dessen Hilfe aus dem Ideenreservoir der Science-Fiction-Literatur Zukunftsszenarien sowie technische und systemische Innovationen exzerpiert und für Unternehmen aufbereitet werden." …


Die letzten 3 Artikel im Blog:

  1. Fantastische Reisen der Schrift — URIANs ABSEITEN - Fantastische Literatur ist ausnehmend »leserfreundlich« und »vermittelt eine Leseerfahrung, die – darin der Pornografie verwandt – körperliche Reaktionen miteinbezieht«. Sie ist aber zugleich »ein gefährliches, ein menschlich bedrohliches Milieu. Sie stellt die kälteste aller ästhetischen Klimazonen dar« – sozusagen die Antarktis der Literatur. …
  2. Phantastik #20 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phantast 22 – Wüsten - Gemeinsam mit fictionfantasy.de veröffentlicht literatopia.de circa alle drei Monate das Online-Fanzine "PHANTAST", das sich, wie der Name schon sagt, um die Phantastik in all ihren Ausprägungen dreht. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein! Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten. …
  3. [Ausstellung] „I was a Robot“ – im Museum Folkwang in Essen - Ob die folgende Ausstellung gelungen ist, kann ich jetzt nicht sagen, aber teilt es uns mit. Ich kann sie leider (aufgrund der Entfernung) nicht besuchen, aber vielleicht interessiert es ja eine/n meiner Follower …


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

 

Märchen #2 – Das Wunderbare in der Literatur: Alles über den Zauberer von Oz

Ein Schmuckstück in jeder Bibliothek …

Ein prächtiges Buch, eine interessante Biographie und jede Menge Annotationen. Dieses Buch ist einfach ein Muss für jeden Märchenliebhaber. Mit liebevollen Illustrationen und einer umfangreichen Bibliographie ist es ein Genuss dieses große amerikanische Märchen in einer stillen Ecke zu genießen. Man könnte sich darin verlieren …


L. Frank Hearn - Alles über den Zauberer von OzMichael Patrick Hearn

Alles über den Zauberer von Oz

Europa, Hamburg/Wien (2003), gebundene Ausgabe, 354 Seiten

ISBN 3203755505

Eines der schönsten Bücher die ich seit langem gesehen habe. Die herrlichen Illustrationen und die sehr umfangreichen Kommentare bieten sowohl lehrreiches als auch unterhaltsames in einer unglaublichen Fülle.

Eigentlich ein Muss, wenn man schöne Bücher mag …

Amerikas berühmtestes Märchen und eine der schönsten Geschichten der Welt in seiner ultimativen Edition Als L. Frank Baum seine Geschichte von Dorothy und ihrer Suche nach dem geheimnisvollen Zauberer schrieb, ahnte er nicht, daß sie zu einer der meistgelesenen Geschichten der Welt werden sollte, zu einem Klassiker wie Alice im Wunderland oder Pinocchio, den Erzählungen eines Hans Christian Andersen oder den Märchen der Brüder Grimm. Alles über den Zauberer von Oz bringt den vollständigen Text der Erstausgabe von 1900. Die Gestaltung folge der epochemachenden Chicagoer Originalausgabe, mit allen Illustrationen, Skizzen und Variationen von W. W. Denslow, vielen Fotos sowie 24 Bildtafeln. Durchgehend kommentiert und mit einem ausführlichen Essay über das bewegte Leben des L. Frank Baum, die Entstehung des Zauberers und seiner unvergleichlichen Wirkungsgeschichte von dem weltweit führenden Oz-Kenner Michael Patrick Hearn. Mit einem Geleitwort von Martin Gardner, Herausgeber und Verfasser der Jahrhundertedition „Alles übet Alice“, erschienen im Europa Verlag .

a.a.O., Rückseitententext

I Love it …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: € 17,99, größter Preis: € 68,20, Mittelwert: € 36,29


siehe auch (Auszug):

  1. Phantastik #20 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Phantast 22 – Wüsten (Donnerstag, 17 Oktober 2019) - Gemeinsam mit fictionfantasy.de veröffentlicht literatopia.de circa alle drei Monate das Online-Fanzine "PHANTAST", das sich, wie der Name schon sagt, um die Phantastik in all ihren Ausprägungen dreht. Ob Fantasy, Science Fiction, Horror oder wilde Genremixe - im PHANTAST soll alles vertreten sein! Für jede Ausgabe gibt es einen Themenschwerpunkt, nach dem sich die Artikel und Rezensionen richten. …
  2. Märchen #3 – Das Wunderbare in der Literatur: Alles über Alice (Samstag, 21 September 2019) - Carrolls berühmtes Kinderbuch wird hier durchgehend kommentiert und bildet eine Art Kompendium über die viktorianische Epoche. Es ist verständlich und lehrreich, voller Phantasie, Witz und doppelten Boden geschrieben und sollte in keinem Bücherschrank fehlen. …
  3. Märchen #2 – Das Wunderbare in der Literatur: Alles über den Zauberer von Oz (Freitag, 6 September 2019) - Ein prächtiges Buch, eine interessante Biographie und jede Menge Annotationen. Diese Buch ist einfach ein Muß für jeden Märchenliebhaber. Mit liebevollen Illustrationen und einer umfangreichen Bibliographie ist es ein Genuß dieses große amerikanische Märchen in einer stillen Ecke zu genießen. Man könnte sich darin verlieren …

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