Archiv für die Kategorie Phantastik – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig

Phantastik #8 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Der eindimensionale Mythos

Der vorliegende Text ist die erweiterte Fassung eines Vortrages, den der Verfasser anlässlich der literaturwissenschaftlichen Tagung „Grenzfälle – 19. Wetzlarer Tage der Phantastik“ am 19. September 1999 in Wetzlar gehalten hat …


Heinz-Peter Preußer - Der eindimensionale Mythos

Heinz-Peter Preußer – Der eindimensionale Mythos

Heinz-Peter Preußer
Der eindimensionale Mythos
Rezeption und Reduktion der griechischen Antike in der DDR-Literatur
Schriftenreihe und Materialien der Phantastischen Bibliothek Wetzlar,
Kleine Reihe, Band 2
Phantastische Bibliothek Wetzlar, Wetzlar (2014), 28 Seiten

Folgende Themen sind Teil der Publikation:

  • 1. Kap – Entgrenzung und Trivialität. Zur Ambivalenz des Mythos
  • 2. Kap – Mythos als Zivilisationskritik in der späten DDR-Literatur
  • 3. Kap – Reduktion und Vielfalt im Mythos
  • 4. Kap – Matriarchat und Patriarchat in den Antikenprojekten der DDR-Literatur
  • 5. Kap – Das Theorem der Verlangsamung
  • Kap. 6 – DDR-Literatur jenseits der DDR
  • Über den Verfasser

Siehe auch:

Antiquarisch gesichtet: derzeit leider vergriffenDu kannst es im Verlag versuchen


siehe auch (Auszug):


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Phantastik #7 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Michael Endes Zettelkasten

Das Lesebuch stellte 1994 bis dahin unveröffentlichtes wie Geschichten und Gedichte, Balladen und Lieder voller Poesie und Phantasie zur Verfügung …


Michael Ende - Michael EndesZzettelkasten

Michael Ende – Michael EndesZzettelkasten

Michael Ende
Michael Endes Zettelkasten
Skizzen & Notizen
Weitbrecht, Stuttgart (1994), gebundene Ausgabe, 320 Seiten
ISBN 9783522713801

Micheal Ende ist nicht allein ein Erzähler großartiger Märchen und phantastischer Geschichten, er ist auch ein scharfsinniger Denker, der sich Gedanken macht über den Zustand der Welt und sich um positive Zukunftsbilder bemüht.

Sein Zettelkasten belegt diesen Doppelaspekt, denn es ist ein aufschlußreiches Lesebuch aus der Werkstatt des Autors, der in der realen Welt der Menschen und in der Welt der Vorstellungen zu Hause ist …

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 45.00 EUR, größter Preis: 94.45 EUR, Mittelwert: 47.00 EUR


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich.

 

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Phantastik #5 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Das Cambridge Quintett

Das Buch, das sie in Händen halten, ist kein Roman; es ist jedoch ein Werk der Fiktion, Teil eines neu aufkommenden GEnres, das ich „Wissenschaftsfiktion“ nennen möchte. Ein solches Buch versucht, in einem fiktiven Rahmen die intellektuellen und kognitiven Fragen zu vermitteln, mit der Menschen konfrontiert sind, die mit der Gestaltung von Wissenschaft und Technologie ihrer Zukunft befaßt sind. …“ (Zitat aus: Das Cambidge Quintett, Seite 9, 1. Satz)


John L. Casti - Das Cambridge Quintett

John L. Casti – Das Cambridge Quintett

John L. Casti
Das Cambridge Quintett
Eine wissenschaftliche Spekulation
Diana/Heyne, München (2000), Taschenbuch, 224 Seiten
ISBN 9783453160613

Der Mathematiker John Casti, Mitglied des Santa-Fe-Institutes in New Mexico, Professor an der Technischen Universität Wien und Herausgeber der Fachzeitschrift «Complexity», hat sein Talent, mathematische und physikalische Theorien populär darzustellen, schon mehrfach unter Beweis gestellt. Insgesamt veröffentlichte er in den vergangenen zehn Jahren ein halbes Dutzend populärwissenschaftliche Werke und ebenso viele Sachbücher. In seinem jüngsten Buch, «Das Cambridge-Quintett», setzt er sich mit der Frage auseinander, ob Computer zu menschlichem Denken fähig sein könnten. Als Mittel zur Darstellung benützt er das Genre der wissenschaftlichen Fiktion, einer Kreuzung zwischen Sachbuch, Science-fiction und Roman. Den Rahmen der Handlung bildet ein fiktives Gespräch zwischen fünf führenden Denkern der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Der Physiker C. P. Snow lädt – so die Geschichte – den Mathematiker Alan Turing, den Genetiker J. B. S. Haldane, den Physiker Erwin Schrödinger und den Philosophen Ludwig Wittgenstein im Jahre 1949 zu einem Nachtessen zu sich nach Cambridge, und während des Mahls diskutieren die fünf Männer darüber, was ein Computer ist, wie das menschliche Gehirn funktioniert, was künstliche Intelligenz bedeutet.

Vor allem Turing und Wittgenstein haben diametral entgegengesetzte Ansichten. Der englische Mathematiker vertritt die Meinung, jede Idee, jeder Gegenstand und jede Tätigkeit, die durch Sprache ausgedrückt werden könne, lasse sich im Prinzip in eine Kette von Nullen und Einsen verschlüsseln. Diese Zeichenfolgen könnten dann vom Programm einer Rechenmaschine umgewandelt und schliesslich als neue Aussagen entschlüsselt werden. Der Philosoph aus Österreich ist hingegen der Ansicht, dass die Kriterien für Sprache und Denken nicht in der Logik von Maschinen, Bändern und Codes, sondern in der tatsächlichen Praxis einer Sprachgemeinschaft stecken. Bedeutung sei letztlich in sozialer Praxis zu Hause, nicht in der Logik, und zum Denken gehöre eben sehr viel mehr als nur das Befolgen einer Reihe von Regeln.

Die in Castis Buch behandelten Fragen sind von grossem Interesse. Insbesondere seit der Grossmeister Gary Kasparow nach seiner Niederlage gegen das Schachprogramm «Deep Blue» gesagt hat, er habe hinter dem Programm eine menschenähnliche Intelligenz erahnen können, fragen Experten aus vielen Wissenschaftsgebieten erneut nach den Möglichkeiten und Grenzen der künstlichen Intelligenz. (Quelle: matheboard.de)

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.89 EUR, größter Preis: 21.17 EUR, Mittelwert: 2.80 EUR


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Phantastik #6 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Jim Knopf – Über Micheal Endes …

Das Erstlingswerk Micheal Endes, die beiden Jim-Knopf-Romane „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“, wurden verglichen mit seinen späteren Büchern „MOMO“ und „Die unendliche Geschichte“ eher spärlich besprochen …


Fabian M. Friedrich/Meike Ebbinghaus - Jim Knopf

Fabian M. Friedrich/Meike Ebbinghaus – Jim Knopf

Fabian M. Friedrich / Meike Ebbinghaus
Jim Knopf
Über Michael Endes „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ und „Jim Knopf und die Wilde 13“
Sekundärliterarische Reihe, Band 52
Fantasia, Band 180
EDFC, Passau (2004), Taschenbuch, 106 Seiten
ISBN 3932621743

Die Arbeit versucht, einen interpretativen Überblick über die Jim-Knopf-Romane zu schaffen, der aber keineswegs den Anspruch der Vollständigkeit erhebt.

Die Jim-Knopf-Romane gehören zu den typischen Werken der Nachkriegsgeschichte, indem sie gegenüber den Schrecken des 2. Weltkrieges ein harmonisches Ideal einer fröhlichen Kindheit entwerfen …

 

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 23.94 EUR, größter Preis: 23.94 EUR, Mittelwert: 23.94 EUR


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Phantastik #4 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig

Aus der selben Serie, aber eines interessanter als das Andere. Einige Aufsätze zur phantastischen Literatur, zur phantastischen Frauenliteratur und kritische Streifzüge durch das phantastische Genre. Zwar schon etwas älter, aber immer noch lesenswert …


Florian F. Marzin - Grenzbebauung. Aufsätze zur phantastischen Literatur

Florian F. Marzin – Grenzbebauung. Aufsätze zur phantastischen Literatur

Florian F. Marzin
Grenzbebauung
Aufsätze zur phantastischen Literatur
EDFC, Passau (2001), broschiert, 252 Seiten
ISBN 3932621417

Mit den in diesem Band versammelten Aufsätzen zur phantastischen Literatur widmet er sich sämtlichen Speilarten, die das Genre zu bieten hat. Behandelt werden sowohl generelle Aspekte der Phantastik und der Science Fiction, besonders ihrer Grundlagen und ihrer Theorie. Dabei geht er kritisch mit den gängigen Modellen um und entwickelt so einen Leitfaden, der eine Orientierungshilfe in der Masse der Publikationen ist.

An einzelnen Autoren, wie Brian W. aldiss, Samuel R. Delany, Stephen King, H. P. Lovecraft und anderen zeigt er deren Stellung innerhalb des Genres auf und bietet einen Schlüssel zu ihren Werken …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 28.00 EUR, größter Preis: 80.35 EUR, Mittelwert: 34.80 EUR


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Phantastik #3 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig

Ein erstes Buch, das ein literarisches Manifest genannt wurde, eine Bestandsaufnahme afrikanischer Phantastik und  verschiedene Erscheinungsformen des Traums in der phantastischen Literatur. „…Und immer reicht die Macht der Träume  Realität der wirklichen Welt hinein …“


Michel Houellebecq - Gegen die Welt, gegen das Leben - H. P. Lovecraft

Michel Houellebecq – Gegen die Welt, gegen das Leben – H. P. Lovecraft

Michel Houellebecq
Gegen die Welt, gegen das Leben. H.P. Lovecraft
DuMont, Köln (2002), gebundene Ausgabe, 120 Seiten
ISBN 3832155317

Das erste Buch des Autors aus dem Jahr 1991 blieb in der französischen Öffentlichkeit fast unbemerkt. Es setzte sich mit dem amerikanischen Kultautor der fantastischen Literatur auseinander, und bereits hier findet sich, was seine späteren Romane prägt. Sein „erster Roman“ kennt nur eine einzige Hauptfigur: H. P. Lovecraft selbst.

Mit dem Pomancier von visionärer Kraft und dem Menschen setzt er sich auseinander, analysiert seine Außenseiterstellung und stößt auf die Quellen seines Rassismus. Ein Thema das nicht nut im Werk des Autors zunehmend an Brisanz gewinnt …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 18.70 EUR, größter Preis: 69.64 EUR, Mittelwert: 19.07 EUR


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Phantastik #2 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig

Das Realismusproblem in der utopisch-phantastischen Literatur, Stanislaw Lem und die Grenzen der Science Fiction und die Spielarten des Phantastischen sind Thema der Bücher in der Vorstellung …


Hartmut Lück - Fantastik-Sciene Fiction -Utopie

Hartmut Lück – Fantastik-Sciene Fiction -Utopie

Hartmut Lück
Fantastik – Science Fiction – Utopie
Das Realismusproblem der utopisch-fantastischen Literatur
Focus,  Lahn-Gießen (1977), broschierte Ausgabe, 360 Seiten
ISBN 3920352963

Unter dem Kennwort „Literarische Utopie“ ist – nach gängigem Sprachgebrauch, wohlgemerkt – alles zusammenzufassen, was zwischen der Antike und etwas dem Beginn des 20. Jahrhunderts in literarischer bzw. essayistischer Form über mögliche andere Welten und Gesellschaftssysteme sowie über technische Neuerungen geschrieben wurde …

Realismus heißt: aus gewußter Wirklichkeit Literarizität entfalten …

Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 7.00 EUR, größter Preis: 67.59 EUR, Mittelwert: 15.55 EUR


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Phantastik #1 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig

Das Thema „Phantastik # – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig“ bringt sekundärliterarische Veröffentlichungen die nicht unter SF, Fantasy, Horror oder irgendwelche Spezialgebiete fallen. So zunächst ein Magazin für klassische und moderne Phantastik, ein Buch zum ewigen Juden in der literarischen Phantastik und Studien zur Phantastik aus Wetzlar …


Blolch / Lindenstruth - Arcana 24Robert N. Bloch / Gerhard Lindenstruth
Arcana – Magazin für klassische und moderne Phantastik, Nr. 24, August 2017
Lindenstruth, Giessen (2017), Magazin A5, 72 Seiten
ISSN 1610-7373

Neben den üblichen primärliterarischen Beiträgen, die meist etwas besonderes sind, finden sich diesmal, neben dem Vorwort, zwei sekundärliterarische Beiträge zu Franz Rottensteiners 75. Geburtstag.

Sowohl Jacek Rzeszotnik als auch Robert N. Bloch porträtieren den Jubilar …

Jedenfalls wieder ein gelungenes Heft zur Phantastik …

Antiquarisch gesichtet: verlagsneu – im 1-Abo 3-4 EUR, im 3-Abo 10-12 EUO – erscheint 2x jährlich


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