Kategorie: 00-Bibliotheca Universitas Phantastica

Begleitende Literatur zur Phantastik #92: Hexenkunst – Jessica Hundley / Pam Grossmann (Hrsg.)

Jessica Hundley / Pam Grossmann (Hrsg.)
Hexenkunst
Taschen, Köln (2022)
ISBN 9783836585613
Bibliothek der Esoterik

Ein wunderschönes Buch – wie man es von Taschen auch gewohnt ist. Nach der englischen Ausgabe ist nun auch die deutsche Ausgabe erschienen. Die Bibliothek der Esoterik, als Verlagsreihe, widmet sich der visuellen Geschichte der Geheimlehren und präsentiert künstlerische Darstellungen, die aus ganz unterschiedlichen Überlieferungen stammen …


Genau dieser visuellen Darstellungen wegen musste ich dieses Buch hier vorstellen. Die Anklänge an das Genre des Horrors sind teilweise sehr ausgeprägt und auch die Anklänge an die Traditionen der Fantasy sind nicht zu übersehen. Abgesehen davon sind auch die Erklärungen und Texte nicht so sehr der Esoterik zugewandt, als dass sie nicht mit einigem Interesse gelesen werden könnten.

Der Archetypus der Hexe entwickelte sich ständig weiter. Die Ursprünge der Hexenkunst sind unklar, ihre Geschichte wurde verschüttet und verdrängt. Die archaische Brutalität der Hexenverfolgungen ist bis heute spürbar – Angst, die sich als Vorurteil manifestiert, Ignoranz, die ihren Ausdruck in Gewalt findet. […] Mit diesem Buch versuchen wir, die Ursprünge eines alten Narrativs, eine reiche, zauberhafte Praxis zu enthüllen, die unzählige Traditionslinien umfasst. …

Auszug 'Wir sind alle Hexen', Seite 8

Die Initiation – das Heraufbeschwören der Hexerei, die Beschwörung – Manifestation des Weiblichen, der magische Kreis – Zyklen von Ritual & Erneuerung, Herbeirufung der Elemente – die Werkzeuge der Kunst und die Gabe – die Kunst der Schöpfung. Alles Themen, die auch entsprechend grafisch begleitet und dekoriert sind. Ein Prachtband, der für das Gebotene eigentlich mit 30,– Euro preisgünstig ist und mit fast 1,60 kg ein Schwergewicht im Bücherregal. Egal, kaufen und genießen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jessica Hundley / Pam Grossmann (Hrsg.)
  • Hexenkunst
  • Taschen, Köln (2022)
  • Bibliothek der Esoterik
  • gebunden Ausgabe, 8°-Gr.-Oktav
  • deutsche Ausgabe
  • 520 Seiten
  • ISBN 9783836585613

Kleinster Preis: € 27,24, größter Preis: € 53,09, Mittelwert: € 30,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Englischen
  • Übersetzer: Petra Frese & Birgit Lemerz-Beckschäfer

  • [Artikel] Ikone oder Bedrohung? – Katharina Rein im Gespräch mit Thiam Boussa – auf deutschlandfunkkultur.de

Die gefährliche Frau mit unheimlichen Kräften als Archetyp des weiblich Abgründigen: Hexen wurden von der Kirche über Jahrhunderte hinweg gejagt, gefoltert und getötet. Später wandelte sich der Blick auf sie fundamental. Ein neues Buch erzählt davon. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Hexe in der WIKIPEDIA

Als Hexe wird in Märchen, Mythen und im Volksglauben eine mit Zauberkräften ausgestattete Frau bezeichnet, die Schadenzauber ausüben kann. In der europäischen Kultur wurde sie seit dem späten Mittelalter klassischerweise in einer Verbindung in Form eines Paktes oder einer Buhlschaft mit Dämonen oder dem Teufel gesehen, wobei auch weitere Kriterien hinzugefügt wurden. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Berühmte Hexen in Deutschland und Europa – von anonym – auf ancestry.de

Zu Halloween begegnen sie uns überall: Hexen in allen möglichen Varianten. Sie sind meist lustig und wir assoziieren mit ihrem Anblick Märchenstunden aus der Kindheit. Dass Menschen in der Frühen Neuzeit als Hexen verfolgt, gefoltert und getötet wurden, ist ein schreckliches Kapitel der Menschheitsgeschichte. In den Datenbanken von Ancestry findet man das ein oder andere Hexenschicksal, beispielsweise in den digitalisierten Beständen der evangelischen Kirchenbücher oder der Liste über schottische Hexen von 1658. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


Die letzten 3 Artikel:


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

Film, TV und Video #16 – Phantastik am Bildschirm: Fantastische Welten – Philipp Schulze (Chefred.)


Philipp Schulze (Chefred.)
Fantastische Welten
Cinema/Panini, Stuttgart (2021)
ISBN 9783833240935
 
Die Geschichte des Fantasy-Films und des Science-Fiction-Genres
 
Ich denke, dass der Untertitel etwas irreführend ist. Es geht auch im zweiten Fall nicht um das Genre, sondern selbstverständlich um die Geschichte des Science-Fiction-Films. Natürlich lässt sich die Geschichte des Film-Genres Science Fiction nicht losgelöst vom Genre der Science Fiction an sich betrachten. …

 
Vorausschicken möchte ich, dass die Illustrationen und die Fotos natürlich hervorragen sind und den Band schon zu etwas Besonderem machen. Ein richtig schönes Bilderbuch, wie es sich für einen Filmführer auch gehört. Schon das durchblättern und Bilder betrachten kann einen angenehmen Nachmittag bescheren …
 
Die Wurzeln des Fantasy-Films liegen in den klassischen Sagen und Heldengeschichten: etwa in Homers Werken wie der „Odyssee“ und der „Ilias“, in Ovids „Metamorphosen“, dem Nibelungenlied und dem Mythos von König Artus und seiner Tafelrunde, in höfischen Epen, aber ebenso auch den orientalischen Märchen aus „Tausendundeine Nacht“. Diese oft einfachen, archaischen Geschichten enthalten den Rohstoff der heutigen Fantasykultur, die Heldenreisen, die Fabelwesen, den ewigen Kampf Gut gegen Böse, die Nähe zum Okkulten und Übersinnlichen …
Auszug Mythen und Legenden', Seite 8-67
 
In vier großen Kapiteln werden die Geschichte des Fantasy-Films und die 50 besten Fantasy-Filme, sowie die Geschichte des Science-Fiction-Films und die besten 50 Science-Fiction-Filme vorgestellt und besprochen. Es ist natürlich Ansichtssache, was die besten Filme der Genres sind, aber die Auswahl liegt nicht so derartig daneben, dass man den Redakteuren große Vorwürfe machen müsste. Es ist schon ein guter Querschnitt durch die Fantasy und Science-Fiction-Filmwelt gelungen. Conan, der Barbar kommt genauso zum Zug, wie Lautlos im Weltraum. Alien wird ebenso behandelt, wie Edward mit den Scherenhänden. Es macht viel Spaß, das Buch …
 

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Philipp Schulze (Chefred.)
  • Fantastische Welten
  • Die Geschichte des Fantasy-Films und des Science-Fiction-Genres
  • Cinema/Panini, Stuttgart (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 226 Seiten
  • ISBN 9783833240935

Kleinster Preis: € 25,76, größter Preis: € 45,83, Mittelwert: € 30,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Rezesion] Fantastische Welten von Philipp Schulze und Oliver Noelle – von Ingo Gatzer – auf fantasyguide.de

Fantasy und Science Fiction zählen rein visuell wahrscheinlich zu den spannendsten Genres, die das Medium Film zu bieten hat. Durch oft völlig andersartige Umgebungen und Settings entführen sie das Publikum häufig in ganz neue, aber auch in erschreckend nahe dystopische Zukunftsentwürfe . Mit Fantastische Welten – Die Geschichte des Fantasy-Films und des Science-Fiction-Genres widmet sich ein Buch genau diesen beiden Filmgenres. Da als Autoren gleich mehrere Fachleute der Filmzeitschrift cinema agieren, dürfte das Know-how kein Problem sein.…

Auszug Artikel



  • [Rezension] Rezension: “Fantastische Welten” – von Thomas Götz – auf trekzone.de

Nicht nur die alten Filme werden hier dargestellt, sondern natürlich auch die neueren. Damit ergibt sich ein Querschnitt durch alle Zeiten von eben jenen Anfängen bis heute. Es mag vielleicht nicht allen Science Fiction- und Fantasy-Fans unbedingt viele Neuerungen bieten und im weiteren Verlauf des Buches schleicht sich etwas Langeweile ein. Nichtsdestotrotz bietet der Band kurzweilige, informative Unterhaltung, der für alle Interessierten noch die ein oder andere Genreperle auszugraben vermag. Selbstverständlich dürfen da “Star Wars” und “Star Trek” nicht fehlen.…

Auszug Artikel



  • [Artikel] Der fantastische Film in der WIKIPEDIA

Der phantastische Film ist eine Spielfilm-Sendereihe, die ab 1970 vom ZDF ausgestrahlt wurde.
Konzipiert wurde die Reihe von dem ZDF-Redakteur und Filmjournalisten Jürgen Labenski. Der Reihenvorspann, eine Zeichentrickanimation, wurde von Heinz Edelmann geschaffen. …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 

 

Kunst #9 – phantastische Visionen : Ungeheuer – Peter Bergting


Peter Bergting
Ungeheuer
Cross Cult, Ludwigsburg (2021)
ISBN 9783966586085

Das Buch der Monster – Geister, Vampire, Zombies und andere Geschöpfe der Finsternis

Das nächste Buch, das dem Comics zumindest sehr nahekommt. Peter Bergting kommt ja beruflich aus dem Comic-Bereich und hat schon mit „Drachen-Die geflügelten Bestien“ (siehe hier im Blog) im Fantasy-Fach herrliche Illustrationen geschaffen. Ich habe aber das Buch absichtlich nicht direkt dem Comics-Bereich zugeordnet, sondern eher dem phantastischen Kunst-Bereich…


Bergting nimmt in diesem Kunstband die verschiedensten Themen des Horrors und schuf herrliche Illustrationen dazu. Die beigefügten Texte sind jetzt nicht wirklich von sekundärliterarischem Interesse, aber es werden immerhin die wichtigsten Filme und Bücher zu den einzelnen Gestalten und Themen genannt. Das Buch ist auch nicht wegen der ausführlichen wissenschaftlichen Betrachtung entstanden, sondern wegen der Bilder – und die haben es in sich …

Heute kommt der Horror mit seiner wahren Essenz in der Welt der Bücher wahrscheinlich noch am stärksten zur Geltung. Denn nichts kann so erschreckende Bilder hervorrufen, wie die eigene Vorstellungskraft. In diesem Buch habe ich einige meiner Favoriten zeichnerisch in Szene gesetzt – eine liebevolle Hommage an alles, was mich nachts wach gehalten hat. Vielleicht findet ihr auf den Seiten ja auch etwas, das euch heute Abend den Schlaf raubt …

Auszug 'Vorwort', Seite 7-10

Wie gesagt, der wahre Wert dieses Buches liegt in den Bildern. Lovecraft, Cthulhu, Dracula, Vampire, die Mumie, Geister, böse Puppen, der Teufel, Horror in der Fantasy, moderne Hexen oder die Zukunft des Horrors – alles war Thema und noch vieles andere mehr. Ich habe es jedenfalls genossen und mich einige Zeit in Ruhe hingesetzt und die Bilder auf mich wirken lassen. Sie haben was, das mich eine schöne Zeit verbringen ließ …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Peter Bergting
  • Ungeheuer – Das Buch der Monster
  • Geister, Vampire, Zombies und andere Geschöpfe der Findternis
  • Cross Cult, Ludwigsburg (2021)
  • gebundene Ausgabe, 4°-Quart
  • 124 Seiten
  • ISBN 9783966586085

Kleinster Preis: € 15,00, größter Preis: € 35,19, Mittelwert: € 25,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • aus dem Schwedischen
  • Übersetzer: Christian Langhagen

  • [Rezension] Ungeheuer: Das große Buch der Monster – Geister, Vampire, Zombies und andere Geschöpfe der Finsternis – von anonym – auf phantastik-couch.de

Dämonen, kopflose Reiter, blutrünstige Monster – seit seiner Jugend faszinieren den schwedischen Illustrator Peter Bergting die Wesen der Dunkelheit. Egal, ob Romane, Comics oder Filme, Bergting hat alles verschlungen, was die Horror-Popkultur der letzten Jahrzehnte zu bieten hatte. Als Hommage an diese Leidenschaft entstand der kleine Bildband „Ungeheuer“, in dem Bergting die wichtigsten Geschöpfe des Horrorgenres bildlich verewigt hat.…

Auszug Artikel



  • [Webpräsenz] Peter Bergting im Internet

[Übersetzung] Peters Karriere begann in den späten 80er Jahren, als er Grafiken für Spiele wie Dungeons & Dragons, Vampire und Shadowrun lieferte. Im Jahr 2006 veröffentlichte er sein erstes Comicbuch für Image Comics, gefolgt von einer Reihe von Strange Girl mit Rick Remender. Nach mehreren Graphic Novels für IDW, bei denen er mit Richard Morgan, Alex Irvine und Joe R. Lansdale zusammenarbeitete, erhielt Peter seinen ersten Auftrag für Dark Horse Comics, wo er das Hellboy-Rollenspiel zeichnete.

Seit 2013 arbeitet Peter mit Mike Mignola und Christopher Golden an verschiedenen Titeln aus dem Mignolaverse, wie Baltimore und Joe Golem: Occult Detective – bis heute mehr als 40 Comics und sieben Graphic Novels. Peter ist der Autor und/oder Zeichner von mehr als 50 Büchern, darunter 20 Graphic Novels. Darüber hinaus hat Peter Hunderte von Comics, Kinder- und Fantasybüchern mit Covern und Innengrafiken für Autoren wie Clive Barker, Philip Pullman, J. R. R. Tolkien, Michelle Paver und Frank Frazetta versehen. …

Auszug Artikel 'about'



  • [Artikel] Peter Bergting in der schwedischen WIKIPEDIA [Übersetzung]

Bergting ist Fantasy-Illustrator und hat die Rollenspiele Shadowrun , Magic , Dragons and Demons , Mutant und Cult illustriert und auch an den Spielen Battletech und Vampire the Eternal Struggle mitgewirkt . Er hat auch die Fantasy-Serie Portent veröffentlicht . …

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Alle Preisangaben sind Momentaufnahmen zum Zeitpunkt der Erstellung und selbstverständlich völlig unverbindlich. Inhaltsverzeichnisse der einzelnen Bücher sind in der Regel vorhanden und werden bei Anforderung über die Kommentarfunktion auch gerne zur Verfügung gestellt.

 

Comic(s) #12 – mit Bleistift, Feder und Farbe: Science-Fiction-Pop-Art – Kai Stellmann

Kai Stellmann
Science Fiction Pop Art: Hansrudi Wäschers „Nick, der Weltraumfahrer“
Pegasos-Comics, Bremen (2020-2021)
ISBN 9783982198408

Ein Blick hinter die Kulissen der großen Comics-Serie 1958-1963

Ein wirklich bemerkenswertes Buch, das sich hier in meiner Bibliothek breit machen will. Anscheinend ist derzeit die Zeit der Comics in der Sekundärliteratur angebrochen. Einige hochinteressante Bücher liegen hier zur Sichtung und zum Studium bereit – nur die Zeit ist knapp. Das Buch von Kai Stellmann soll also den Anfang machen …


In der Einleitung wird davon gesprochen, dass die „Forschungsarbeit“ viele Jahre in Anspruch genommen hat. Diesen Eindruck bestätigt das Buch jedenfalls. Ich kann nicht beurteilen, ob das Ergebnis in jeder Hinsicht dem Anspruch von Forschungsarbeit im Sinne wissenschaftlicher Betätigung erfüllt – dazu bin ich zu wenig Comics-affin – jede weitere Arbeit wird sich jedoch zu Thema Hansrudi Wäscher und seine Comics dieser Arbeit stellen müssen …

Die mehrjährige, diesem Buch zu Grunde liegende wissenschaftliche Forschungsarbeit kommt zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass sich Wäscher für seine Serie NICK von einer Vielzahl von unterschiedlichen, zeitgenössischen Medien und den damals besten Science-Fiction-Ideen inspirieren ließ. Konkret: von zwei österreichischen Science-Fiction-Romanen, drei deutschen Romanheften, drei japanische Kinofilmen, neun US-Kinofilmen, elf US-amerikanischen Comics-Heften, etlichen Episoden aus vier US-Zeitungscomics-Serien [Tagesstreifen und Sonntagsseiten]etc.; …

Auszug 'Einleitung'

Wenn auch dem Buch ein bisschen mehr Lektorat gutgetan hätte und wenn dem Satz des Buches auch mehr Aufmerksamkeit geschenkt hätte werden müssen, so ist es doch ein Standardwerk zu seinen Themen. Teilweise auch amüsant geschrieben und jedenfalls reich an Anekdoten. Die Informationen überraschen zeitweise und die Illustrationen bieten ein so umfangreiches Informationsangebot, dass jeder Sammler von themenbezogenen Comics und zugehöriger Sekundärliteratur das Buch in seiner Bibliothek haben muss. Selbst der Science Fiction Fan findet vieles zu seinem Interessensgebiet. Eine Zugabe ist die Musik-CD, welche von  Stellmann eingespielt wurde und die passende „phantastische Musik“ mitliefert. Empfehlenswert …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Kai Stellmann
  • Science Fiction Pop Art: Hansrudi Wäschers „Nick, der Weltraumfahrer“
  • Ein Blick hinter die Kulissen der großen Comics-Serie 1958-1963
  • Pegasos-Comics, Bremen (2020-2021)
  • gebundene Ausgabe, 8°Gr-Oktav
  • 4. Auflage (2021) – derzeit aktuell: 5. Auflage
  • 276 Seiten
  • ISBN 9783982198408

Kleinster Preis: € 33,24, größter Preis: € 41,56, Mittelwert: € 36,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • Beilage: Musik-CD

  • [Webpräsenz]  Buchhandlung Pegasos im Internet

Gegründet wurde der Laden im Oktober 1980 von Kai Stellmann und Christian Stephan. Zwei Freunde, beide geboren 1952, die sich aus ihrer gemeinsamen Schulzeit ab 1968 kannten. Damals nannten sie den Laden BLENDER – Bücher & Comics – in Anlehnung an die Punk-Rock-Band „Die Blender“ in der Kai für kurze Zeit im Sommer 1980 am Schlagzeug saß. …

Auszug



  • [Artikel] Nick (Comic)

Nick ist eine von Hansrudi Wäscher 1958 für den Walter Lehning Verlag geschaffene Comic-Figur und eine gleichnamige Comicreihe. …

Auszug



  • [Artikel] Hans Rudi Wäscher – Eine Chronologie seiner Serien Teil 2: NICK – DER WELTRAUMFAHRER – von Gustav Gaisbauer – auf zauberspiegel-online.de

Nick Steel ist ausgebildeter Raumfahrer. D.h., er mußte ein umfangreiches Studium absolvieren. Er ist mindestens Dipl-Ing., wenn nicht gar Dr.-Ing. Vielleicht hat er sogar beide Titel. In Physik und in der Technik. Das kostet natürlich seine Zeit.

Auszug





siehe auch (Auszug):


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Phantastik #67 – unglaublich, versponnen, wunderbar, großartig: Quarber Merkur 122 – Franz Rottensteiner (Hrsg.)


Franz Rottensteiner
Quarber Merkur 122
Lindenstruth, Gießen (2022)
ISBN 9783934273122

Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik

Leider dieses Mal etwas verspätet kommt auch die Vorstellung des neuen Quarber Merkur mit der Nummer 122. Tja, das Ausscheiden aus dem aktiven Dienst hat auch seine Tücken, wenn die Post noch an die alte Arbeitsstelle versandt wird. Dafür war aber die Spannung darauf auch schon riesig. …


Da zieht Rottensteiner in der Einleitung so ein bisschen gegen Stanislaw Lem vom Leder – nun ja, in QM 121 hat er ja einiges über das Verhältnis der beiden zueinander ausgesagt. Viel interessanter aber sind die darauf folgenden Essays. Da schreiben Wladimir Borissow und Alexander Lukashin über utopische und antiutopische Motive im Werk der Brüder Strugatzki. Oder Jean-Pierre Laigle über Johan Vibe den norwegischen Dichter, der bei uns eher unbekannt ist, der aber trotz allem im 18. Jahrhundert ein Wegbereiter des Zukünftigen war. …

Aber J. Fibes Beitrag ist historisch wichtig, obwohl er vor allem nur einige Spezialisten und Bibliophile interessiert und sich kaum jemand darum gekümmert hat, sie neu aufzulegen oder zu studieren. Es ist Zweck dieses Artikels, ihn zu ehren, er verdient es trotz seiner Schwächen, zumindest als Vorläufer der SF in Norwegen und sogar i Skandinavien anerkannt zu werden. …

Auszug 'Johan Vibe', Seite 33-43

Über Kim Stanley Robinsons „Zukunftsgeschichte“, die Afrofantastik 2.0 und den von SF-Romanen inspirierte Rock- und Popmusik gehts dann direkt zu Lovecraft. „Warum Lovecraft gerade jetzt?“, fragt sich Marcel Schmutzler. Rainer Eisfeld bietet dann „Faszinierende Gemälde nie geschauter Welten“ und Michael Hageböck bietet „Fantastisches Spielevergnügen“. Wirklich interessant wird es dann mit Detlev Thiels  „Scheermatt & Dürrenbart GmbH“, eine Chiasma zu Dürrenmatts 100. Geburtstag oder wegen der satirischen Anspielungen auf Gustav Theodor Fechner und Johann Karl Friedrich Zöllner bei Oskar Hoffmann. Rottensteiner selbst beschäftigt sich mit den okkulten Detektivromanen von „Jack Manns“ und abschießend gibt es dann wie üblich den Seziertisch, der aber diesmal sekundärliterarisch eher altbacken daherkommt und kaum Neues bringt. Lesenswert – allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:

  • Franz Rottensteiner (Hrsg.)
  • Quarber Merkur, Nr. 122
  • Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science-Fiction und Phantastik
  • Lindenstruth, Gießen (2022)
  • Taschenbuch
  • 288 Seiten
  • ISBN 9783934273122

Kleinster Preis: € 10,00, größter Preis: € 17,00, Mittelwert: € 17,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Franz Rottensteiner in der WIKIPEDIA

Franz Rottensteiner (* 18. Januar 1942 in Waidmannsfeld, Niederösterreich) ist ein österreichischer Publizist und Kritiker auf dem Gebiet der Science-Fiction und der Phantastik. …

Auszug Artikel



  • [Artikel] Quarber Merkur in der WIKIPEDIA

Der Quarber Merkur ist eine von Franz Rottensteiner herausgegebene Zeitschrift für utopische und phantastische Literatur.…

Auszug Artikel




siehe auch (Auszug):


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