Beiträge getaggt mit Utopie

Neuzugänge #2– BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Richard Saage - Vermessungen des Nirgendwo

Richard Saage – Vermessungen des Nirgendwo

Richard Saage
Vermessungen des Nirgendwo
Begriffe, Wirkungsgeschichte und Lernprozesse der neuzeitlichen Utopien
Taschenbuch, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt (1995)
ISBN 3534127528


Nachdem der Realsozialismus in Europa gescheitert und der wissenschaftlich-technische Fortschritt in eine Krise geraten ist, stellt sich die Frage nach der Zukunftsfähigkeit des utopischen Ansatzes.

Richard Saage wagt den Versuch, Aussagen über die Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft des utopischen Denkens zu machen.

Ganz speziell:
Georg Orwells „1984“ und die Dialektik der Sozialutopie
oder
Ein entfesselter Prometheus? Zum wissenschaftlichen und technischen Selbstverständnis der neuzeitlichen Sozialutopien

Auch in diesem Werk bezieht sich Saage, gleich in der ersten Fußnote, wieder auf Hans Jonas und „Das Prinzip Verantwortung“. Also passt doch genau dieser Neuzugang … 🙂

Dazu: Michael Dreyer, Rezension zu: Richard Saage: Vermessungen des Nirgendwo. Darmstadt: 1995, in: Portal für Politikwissenschaft, http://pw-portal.de/rezension/889-vermessungen-des-nirgendwo_781, veröffentlicht am 01.01.2006


Antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 3.99 EUR, größter Preis: 67.42 EUR, Mittelwert: 18.00 EUR


Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.

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Neuzugänge #1 – BIBLIOTHECA UNIVERSITAS PHANTASTICA

Hans Jonas - Das Prinzip Verantwortung

Hans Jonas – Das Prinzip Verantwortung

Hans Jonas
Das Prinzip Verantwortung
Versuch einer Ethik für die technologische Zivilisation
Taschenbuch, Suhrkamp, Frankfurt/Main (1984), Suhrkamp Taschenbuch 1085, 1. Auflage
ISBN 9783518375853

Das Buch habe ich im Zuge der hier stattgefundenen Utopiediskussion geortet und mal sehen, was das Prinzip aussagt.

„… „Das Prinzip Hoffnung“ muss heute in erster Linie dafür eingesetzt werden, zu bremsen, zu schützen, zu bewahren und so eine Entwicklung zu verhindern, die zum Untergang der Menschheit führen könnte …“

Ein 400-Seiten Schmöker der es mir sicherlich nicht leicht machen wird …

Für den Anfang gibt es dazu einen Artikel in der WIKIPEDIA, wo es heißt, „… der Titel des Werks kann als Anspielung und Widerspruch zu Ernst Blochs Das Prinzip Hoffnung gelesen werden, mit dem sich Jonas kritisch auseinandersetzte.“

Naja, mal sehen …

antiquarisch gesichtet: Kleinster Preis: 0.25 EUR, größter Preis: 132.00 EUR, Mittelwert: 7.48 EUR

Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben.

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Nachtrag: Star Trek und politsche Utopie …

Kai-Uwe Hellmann/Arne Klein, Unendliche Weiten... - Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie

Kai-Uwe Hellmann/Arne Klein, Unendliche Weiten… – Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie

Das Thema „Star Trek und politische Utopie“ geistert immer noch in meinem Kopf herum. Dazu habe ich „Unendliche Weiten … – Star Trek zwischen Unterhaltung und Utopie“ nochmals hervorgekramt.

Hängen geblieben bin ich dann unter den 14 Essays des Buches, dass von Kai-Uwe Hellmann und Arne Klein 1997 im Fischer Taschenbuchverlag herausgegeben wurde, bei einem Beitrag von Richard Saage. „Utopie und Science-fiction – Versuch einer Begriffbestimmung“.

Richard Saage, Jahrgang 1941, ist ein deutscher Politologe und emeritierter Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte. Einen Überblick über seine Forschungen und Veröffentlichungen bietet die WIKIPEDIA. Es sei daher nicht weiter auf die Person eingegangen, aber vermutet, dass er zum Verhältnis von politischen Utopie und Science Fiction doch fundierte Aussagen machen kann. Er wird zwar für seine besonders enge Fassung des Utopiebegriffes kritisiert, jedochfinde ich diese begründet und richtig.

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Star Trek … politische Utopie … nee, immernicht …

Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie. Sebastian Stoppe, Büchner, Darmstadt (2014)

Unterwegs zu neuen Welten. Star Trek als politische Utopie. Sebastian Stoppe, Büchner, Darmstadt (2014)

Ein Buch, welches schon viel zu lange auf die Besprechung wartet. Warum auch immer, es weigerte sich in meinem Besprechungsstapel nach oben zu wandern.

Vielleicht desshalb, weil es zu Simon Spiegels Blog-Rezension eigentlich nichts hinzuzugfügen gibt. Aber, ich war so überzeugt davon, dass dieses eigentlich vernichtende Urteil Spiegels doch etwas revidiert werden kann.

Nur, keine Chance.

Das bittere Resultat meines Checks – Themenverfehlung. Sebastian Stoppe kommt eigentlich nie einer Bestätigung seiner Theorie nahe, dass Star Trek eine utopische Utopie ist. Meiner Meinung nach verstößt er sogar gegen seine selbst aufgestellten Richtlinien einer Utopie. Er ortet Kennzeichen einer Utopie dort wo es eindeutig nach Science Fiction riecht. Den Rest des Beitrags lesen »

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Ein Kommentar

Saage Richard: Utopische Profile-Aufklärung und Absolutismus

Utopische Profile, Band 2

Cover-Ansicht

Band II deckt mit der Rekonstruktion der klassischen utopischen Entwürfe der Aufklärung auf dem biographischen Hintergrund ihrer Autoren (Vairasse, Foigny, Fontenelle, Fénelon, Lahontan, Schnabel, Morelly, Diderot, Mercier und Rétif) den Zeitraum von der zweiten Hälfte des 17. bis zum Beginn des 19. Jahrhunderts ab. Auch wenn diese Darstellung von der Hegemonie des französischen Utopiediskurses in der Epoche der Aufklärung ausgeht, grenzt sie den Fokus ihrer Analyse nicht auf ihn ein. Vielmehr versucht sie, ihren Untersuchungsgegenstand als ein gesamteuropäisches Phänomen zu betrachten. Am Beispiel einschlägiger in Frankreich, England, Deutschland und in anderer europäischen Ländern entstandener Texte werden daher unterhalb der Klassiker-Ebene zusätzlich achtundvierzig literarische Entwürfe vorgestellt, die zwar utopische Elemente enthalten, aber doch in deutlicher Abhängigkeit von ihren klassischen Vorbildern stehen. Durch die Berücksichtigung dieser „Multiplikatoren“ soll den enormen Umbrüchen dieser Epoche hinreichend Rechnung getragen werden. Dabei wird nicht nur der Übergang von der Raum- zur Zeitutopie und die Integration individualistischer Elemente in das utopische Muster thematisiert, sondern auch der anarchistische Utopie-Entwurf.

 

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