Schlagwort: Utopie

Fundstücke #14 – Veröffentlichungen, Dissertationen aus dem Netz: Thomas Morus‘ Utopia und das Genre der Utopie in der poilitschen Philosophie

Ein Buch von Ulrich Arnswald und Hans-Peter Schütt (Hrsg.)
Ebenfalls bei meinen Netzrecherchen ist mir dieser Download in die Hände gefallen. Ist stehe nicht an, ihn mit euch zu teilen, ist das Buch ja ein interessantes Exemplar in Sachen Utopie …


Thomas Morus' Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie
Thomas Morus‘ Utopia und das Genre der Utopie in der Politischen Philosophie

 

In den einschlägigen Arbeiten zur Ideengeschichte des neuzeitlichen politischen Denkens spielt Thomas Morus meist nur eine untergeordnete Rolle. Sofern der Renaissance überhaupt ein Kapitel gewidmet und der Beginn neuzeitlichen politischen Denkens nicht mit jener Konzeption eines Gesellschaftsvertrags identifiziert wird, die Thomas Hobbes in seinem 1651 erschienenen Leviathan entwirft, gilt das Interesse meist Machiavellis Il Principe, einem Werk, in dem einerseits eine ältere Tradition von Fürstenspiegeln ihren glanzvollen Abschluß findet, in dem sich andererseits aber auch eine gänzlich neue Einsicht artikuliert, ein Bewußtsein von der Autonomie des Politischen.

Auszug Downloadseite

Also viel Spaß damit und einiges an Lesevergnügen …


Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • keine
  • [Artikel] Utopien – Spielerei, Ventil oder konkreter Vorschlag? – deutschlandfunk.de

Den Begriff „Utopie“ verdanken wir dem englischen Rechtsanwalt und Premierminister Thomas Morus. Er schrieb 1516 einen Text, in dem er von einem Idealstaat auf der neuen Insel Utopia, griechisch für „nirgendwo“, berichtet. Welche Rolle der Entwurf einer Utopie in der politischen Philosophie heute spielt, stand im Mittelpunkt einer Tagung im Zisternzienserkloster Bronnbach. Von Cajo Kutzbach…

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

 

Utopie #19 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Politische Bedeutung der Utopie im Leben der Völker

Vorträge von Paul Tillich

Eine schon ältere Ausgabe zum Thema Utopie, die mir bei der Durchsicht von alten Science Fiction Times-Ausgaben auffiel. Anscheinend hielten es die damaligen Herausgeber noch 10 Jahre nach dem Erscheinen für interessant dieses Werk einem größeren Interessentenkreis in der Science Fiction nahezubringen …


Das Werk enthält den Text von vier Vorlesungen, die Paul Tillich als Gast der Deutschen Hochschule für Politik in Berlin im Frühsommer 1951 hielt …

 … Ich möchte ihnen gleich eine Übersicht geben über die vier Hauptgesichtspunkte, unter denen ich diese vier Vorlesungen halten möchte: Ich möchte reden über die Wurzeln der Utopie im menschlichen Sein, dann über geschichtliches und ungeschichtliches Denken und die geschichtsphilosophische Funktion der Utopie, dann über religiöse und säkulare Utopie in ihrem Charakter, in ihrem Verhältnis und ihrer gegenseitigen Abhängigkeit, um dann zum Schluss eine Kritik und eine Rechtfertigung der Utopie zu geben. …

Auszug, Seite 5

Vielleicht ist ja ein Ausflug in die Geschichte der Utopieforschung in die beginnenden 50er-Jahre einmal interessant …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Paul Tillich, Otto Suhr (Hrsg.)
  • Politische Bedeutung der Utopie im Leben der Völker
  • Vorträge von D. D. Paul Tillich
  • Gebrüder Weiss, Berlin (1951)
  • Heft A5, geheftet
  • 68 Seiten

Kleinster Preis: € 5,00, größter Preis: € 24,67, Mittelwert: € 12,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Biographisches] Paul Tillich in der WIKIPEDIA

    Tillich gehört – zusammen mit Karl Barth, Dietrich Bonhoeffer, Rudolf Bultmann und Karl Rahner – zum Kreis einflussreicher deutschsprachiger Theologen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Emigration im Jahr 1933 in die USA und sein Wirken an der Harvard University und der University of Chicago begründeten seinen weltweiten Ruf, der auch aus der umfangreichen internationalen Sekundärliteratur sichtbar wird.  …

    Auszug Artikel

  • [Bibliographie] Bibliographie Paul Tillich auf yasumyg.nobody.jp/

    Yasuyuki Miyagi – Eine Website über Germanistik, Japanologie, Philosophie, und Kritik der Säkularisierung

    Website yasumyg.nobody.jp

siehe auch (Auszug):


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[Diskussion] Literatur im Herbst 2019: „Der utopische Raum“ in Wien – derstandard.at

Achtung !!! 22. – 24. November 2019 in Wien
Heute eine Eilmeldung, da der Termin dafür schon knapp bevor steht. Vielleicht interessiert sich ja jemand dafür

vom 22. bis 24. Nov. 2019, im Theater Odeon, 2. Wien, Taborstraße 10

Eröffnung: Freitag, 22. November, 19 Uhr

Eintritt frei!

… Alle Vorträge werden dokumentiert und auf der Webseite derutopischeraum.com (auch .at und .de) gesammelt werden, denn dies ist der Auftakt zu einer mehrjährigen Veranstaltungsreihe unter diesem Namen, bei der möglichst viele Bürgerinnen und Bürger angesprochen werden sollen: eine Tankstelle für alternativen geistigen Brennstoff, ein Sammelbecken für alle, die tief im Inneren wissen, dass es so wie bisher nicht weiter gehen kann und die auf der Suche sind nach wirklichen Alternativen. Diesen existentiell wichtigen Diskurs wollen wir zwischen dem 22.–25. November in Wien anstoßen. Seien Sie herzlich eingeladen in unsere utopische Oase!

Auszug Flyer

Unter anderem wird der französische Anthropologe und Ethnologe Marc Augé einen Vortrag halten. Kuratiert wird die Veranstaltung von Ilija Trojanow und Walter Famler.

Visionen eines durchweg friedlichen gemeinschaftlichen Zusammenlebens trotz unüberbrückbarer Differenzen zwischen heterogenen Lebensstilen sind oft als „utopisch“ – und damit als realitätsfern – verschrien. Beim vom 22. bis 25. 11. stattfindenden Panel Der utopische Raum in der Alten Schmiede in Wien sind Soziologinnen und Soziologen, Kunst- und Politikschaffende dazu eingeladen, über Lebens- und Raumkonzepte zu diskutieren. Ein Highlight bildet dabei der Vortrag des französischen Ethnologen und Anthropologen Marc Augé. …

von Huy Van Jonny Diep
Artikelauszug

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Utopie #18 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Renaissance der Utopie

Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts

Die Herausgeber Rudolf Maresch, Medientheoretiker und Publizist,  und Florian Rötzer, Autor und Chefredakteur und Mitbegründer des Online-Magazins Telepolis, wollen das utopische Denken aus der Diaspora der Science Fiction, der Zukunfts- und Trendforschung und von der Börse zurückholen …


Ein viel das in den Quellen der verschiedensten Veröffentlichungen aufscheint und an das auch das bereits vorgestellte Buch „Vom Zweck des Systems“ konzeptionell  Anschluss sucht …

Vergangene Utopien sind hauptsächlich deswegen gescheitert, weil sie die Komplexität der sozialen Evolution und die Widersprüche der menschlichen Natur nicht beachtet haben. Hier setzt der Band an. Ihm geht es darum, einfache, aber realistische Utopien anzureißen, die Science und Fiction narrativ aufeinander beziehen. …

Auszug Buchzusammenfassung, Deckblattrückseite

Ein Essayband, dessen Inhalt (siehe oben im Bildkarussell) zu erklären versucht, warum die Ressourcen der Utopien nicht erschöpft, noch ihre Energien aufgebraucht sind …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rudolf Maresch / Florian Rötzer
  • Renaissance der Utopie
  • Zukunftsfiguren des 21. Jahrhunderts
  • Edition Suhrkamp, Frankfurt/Main (2004)
  • Taschenbuch
  • Erste Auflage
  • 256 Seiten
  • ISBN 3518123602

Kleinster Preis: € 8,88, größter Preis: € 20,64, Mittelwert: € 11,40

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • kurze Autorenbiograhien

  • [Biographisches] Rodulf Maresch auf goethe.de

    Rudolf Maresch, Jahrgang 1954, studierte Philosophie, Soziologie und Pädagogik. Er ist Kritiker, Autor und Essayist. Die Bücher, die er herausgibt, beschäftigen sich mit den Themen Medien und Öffentlichkeit, Kultur und Politik sowie der Zukunft westlicher Gesellschaften. Seit Mitte der 1990er Jahre arbeitet er für verschiedene Online-Medien, derzeit vor allem für Telepolis, das Online-Magazin des Heise Zeitschriften Verlags. …

    Artikelauszug

  • [Artikel] Es wäre unbedingt ein Leben mit mehr Sinn (Buchauszug)

    Beitrag zu diesem Buch: Maresch, Rudolf / Rötzer, Florian (Hrsg.): Renaissance der Utopie, Suhrkamp, 2004

    Unser Produkt „imaginäre Unterhaltungs-Umwelt“ (iUU) befriedigt zwei von kommerziellen Anbietern bisher weitgehend unbeachtete Bedürfnisse. Diese resultieren aus der wenig effizienten Verteilung von Sinn und Zeit durch das derzeitige Wirtschaftssystem: Die Arbeitskraft eines großen Bevölkerungsteils ist nicht mehr profitabel einzusetzen. Deshalb haben diese Menschen viel Zeit – für eine materiell wenig befriedigende Existenz, die sie oft als sinnfrei empfinden. …

    Artikelauszug

siehe auch (Auszug):


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Utopie #17 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Vom Zweck des Systems

Beiträge zur Geschichte literarischer Utopien

Eine interessante Zusammenstellung (siehe Inhaltsverzeichnis im Slider) von Artikeln theoretischer Entwürfe und Fallstudien aus verschiedenen Sprach-, Zeit- und Kulturräumen. Nicht mehr ganz taufrisch (2006), aber gut lesbar …


Dem vorliegenden Band ging eine internationale Tagung im Oktober 2003 voraus, die im Rahmen des »Sonderprogramms zur Förderung des regionalen Wissenschaftsdialogs in Südosteuropa« mit Unterstützung der Alexander von Humboldt-Stiftung in Szeged (Ungarn) organisiert wurde. Vereint sind darin Beiträge von Wissenschaftlern aus Bulgarien, Deutschland, Österreich, Rumänien und Ungarn. …

Wer heutzutage von Utopie spricht und sich entsprechender Konzeptionen annimmt, steht unter Rechtfertigungszwang. Homogen gedachte politische und kulturelle Systeme durchliefen und -laufen verschiedene Verfallsstadien und die Chance an einen U Topos zu gelangen dürfte sich angesichts der fortschreitenden Vernetzungen und Erreichbarkeiten der heutigen Kultur eher in Grenzen halten. Von literarischen Utopieentwürfen ist auch schon eine geraume Zeit nicht mehr die Rede. Utopien sind, so scheint es, abgesagt. Dass dem keineswegs immer so war und im Gegenteil die meisten der wesentlichen Geistesbewegungen Europas auch heute noch aus überlieferten Utopie- sowie Dystopievorstellungen schöpfen, ist Ausgangspunkt und gemeinsame Arbeitshypothese der AutorInnen des Bandes. Ihr Interesse richtet sich auf literarische, philosophische und wissenschaftliche Entwürfe, deren Wirksamkeit bis in die Gegenwart auf Konzeptionen eines Besseren basiert, das – immer schon, erst jetzt, oder irgendwann – möglich sei, denn es „doch das wünschende, fordernde Ich, die uneingesenkte Postulatswelt seines Apriori die beste Frucht, der einzige Zweck des Systems“ (Ernst Bloch, 1918).

Klappentext

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Arpad Bernath u.a. (Hrsg.)
  • Vom Zweck des Systems
  • Beiträge zur Geschichte literarischer Utopien
  • Francke, Tübingen(2006)
  • Taschenbuch, Broschiert
  • 230 Seiten
  • ISBN 3772081207

Kleinster Preis: € 34,00, größter Preis: € 118,14, Mittelwert: € 69,00

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine
  • [Rezension] Matthias Löwe auf iaslonline.lmu.de

    Vom Nutzen und Nachteil eines vagen Utopiebegriffs für das Verständnis der Gegenwart



siehe auch (Auszug):


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