Schlagwort: Utopie

Utopie #42 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Ökonomische Utopien – Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)

Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)
Ökonomische Utopien
Neofelis, Berlin (2015)
ISBN 9783958080089

Utopische Arbeit, Utopische Faulheit, Utopische Produktivität, Utopische Theorie, Ökonomische Praxis, Utopische Kritik, Kritik an der Utopie

Ökonomische Theorie und Praxis im utopischen Diskurs der Moderne. Das ist das Thema dieses Buchs. Entstanden aus einer interdisziplinären Tagung im Oktober 2013 an der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Vier thematische Schwerpunkte gliedern das Buch …


Teil Eins rückt den  zentralen Begriff „Arbeit“ in den Mittelpunkt, Teil Zwei spricht die „Produktivität“ schwerpunktmäßig an, Teil Drei erörtert das Verhältnis von utopischer Theorie und ökonomischer Praxis und Teil Vier beleuchtet die kritische Funktion der Utopie für die Ökonomie und auch umgekehrt die wachsende Kritik an der Utopie. …

Utopien – begriffen als Chancen, Traumvorstellungen sui generis, als unkonventionelle Bestrebungen von Individuen oder Kollektiven – können einen Weg zu gesellschaftlichen Veränderungen aufzeigen. Schließlich verwandelt ein vorwärtsdrängendes Begehren nach Veränderung des gesellschaftlichen Status quo Utopien in konkrete Handlungsvorstellungen, die nicht als abstrakte Einbildungen ihren Abschluss finden, sondern nach paradigmatischen Darstellungen suchen.…

Auszug 'Geleitwort', Seite 9-10

Besonders interessant fand ich z.B.: Christian E. W. Kremser, Ein Beispiel für ökonomische Utopien in der Populärkultur. Der Wirtschaftsstil einer fiktiven Zukunft in Star Trek und dessen wirtschaftsanthropologischer Gehalt. Also zuschlagen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Sophia Ebert / Johannes Glaeser (Hrsg.)
  • Ökonomische Utopien
  • Neofelis, Berlin (2015)
  • Broschur, Klebebindung
  • 238 Seiten
  • ISBN 9783958080089 (Print)
  • ISBN 9783958080515 (PDF)
Kleinster Preis: € 18,00, größter Preis: € 21,03, Mittelwert: € 18,00

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  • keine
  • [Download] Was ist eine ökonomische Utopie? – von Christian E. W. Kremser – auf nomos-elibrary.de

Möchte man den Begriff der ökonomischen Utopie näher beleuchten, sieht man sich mit dem Kuriosum konfrontiert, dass man einerseits wissenschaftliches Neuland betritt, sich andererseits aber nicht in völlig luftleerem Raum bewegt. So wird in der politischen Theorie bereits seit geraumer Zeit eine Debatte um den Begriff der klassischen Utopie und dessen inhaltliche Weite geführt. Dieser bietet sich als analytischer Ausgangspunkt für die Bestimmung des Begriffs einer ökonomischen Utopie an.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Utopie in der WIKIPEDIA

Eine Utopie ist der Entwurf einer möglichen, zukünftigen, meist aber fiktiven Lebensform oder Gesellschaftsordnung, die nicht an zeitgenössische historisch-kulturelle Rahmenbedingungen gebunden ist. …

Auszug Artikel


  • [Downlaod] (Rezension) Heike Endter: Ökonomische Utopien und ihre Bilder in

    Science-Fiction-Filmen – von Sabine Planka – auf mediarep.org

Heike Endter widmet sich in ihrer Dissertation Ökonomische Utopien und ihre Bilder in Science-Fiction-Filmen aus kunsthistorischer Sicht der bildlichen Darstellung von Ökonomien und ökonomischen Prozessen in Science Fiction-Filmen. Ausgehend von der Fragestellung, welche Utopien ökonomische Vorstellungen betreffend in Science Fiction-Filmen visualisiert werden  und welches Potential der Science Fiction-Film für diese Visualisierung bietet (vgl. S.15), definiert Endter zunächst die Begriffe Ökonomie, Utopie, Science Fiction und Bild/Bildlichkeit und weist u. a. auf deren u.U. problematische Definition hin (vgl. S.16ff.), um sich anschließend ausgewählten Aspekten, die ökonomisch geprägt sind, zuzuwenden.

Auszug Artikel


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Utopie #41 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Politische Utopien der Neuzeit – Richard Saage

Richard Saage
Politische Utopien der Neuzeit
Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt (1991)
ISBN 3534090918

„Ich widerstehe der Versuchung, das utopische Denken als Ganzes zu verabschieden“

Richard Saage vergleicht die klassischen Utopien, wie „Politeia“  oder „Utopia“, und die der Renaissance und der Reformation mit den Utopien der jüngeren Geschichte…


Er versucht in diesem „Klassiker“, eine kritische Bestandsaufnahme um den historischen Ursprung und die konkreten Erscheinungsformen von Utopien aufzuzeigen. …

Im Gegensatz zu diesen Ansätzen versucht die vorliegende Arbeit den Stoff in der Perspektive jener Topoi zu durchdringen, dies seit Morus kennzeichnend für die politische Utopie der Neuzeit geworden sind. Ich habe mich zu diesem Weg entschlossen, weil er am ehesten die Chance zu eröffnen scheint, sowohl den „überschießenden“ Gehalt als auch die epochenspezifische Ausprägung der politischen Utopien sichtbar machen zu können. Dagegen treten die biographoschen Einzelheiten zu den jeweiligen Autoren in den Hintergrund.…

Auszug 'Einleitung', Seite 1-14

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p style=“text-align: justify;“>Der Autor zeigt, dass die zentrale Variante des utopischen Denkens, die autoritäre-etatistische Linie zwar ans Ende gekommen ist, aber das utopische Denken an sich nicht in Verruf gekommen ist. Der Problemdruck, der seit Morus Utopien entstehen ließ, ist weiter existent …

<

p style=“text-align: justify;“>

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Richard Saage
  • Politische Utopien der Neuzeit
  • Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt (1991)
  • gebundene Ausgabe, 8°-Oktav
  • 364 Seiten
  • ISBN 3534090918
Kleinster Preis: € 1,89, größter Preis: € 179,51, Mittelwert: € 8,90

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  • Schutzumschlag
  • [Artikel] Richard Saage in der WIKIPEDIA

Richard Saage (* 3. April 1941 in Tülau, Provinz Hannover) ist ein deutscher Politologe und emeritierter Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte mit den Forschungsschwerpunkten Geschichte der politischen Ideen und der Sozialutopien, Demokratietheorien, Theorien über den Faschismus, Politische Konzeptionen der Sozialdemokratie in der Zwischenkriegszeit in Deutschland und Österreich sowie Deutscher Konservatismus. …

Auszug Artikel


  • [Rezension] Richard Saage: Politische Utopien der Neuzeit – von Paul Höbscher – auf .litteratur.ch

Es bereitet mir gerade etwas Mühe, viel Gescheites zu diesem Buch zu sagen. Richard Saages Politische Utopien der Neuzeit ist 1990 zum ersten Mal erschienen. (Es gibt eine zweite Auflage aus dem Jahr 2000; dort wurde aber meines Wissens nur das Vorwort erweitert mit ein paar Antworten auf die Kritiken am Buch. Vor mir liegt die erste Auflage.) Es ist also unterdessen 30 Jahre alt, und ich weiß nicht einmal, wie weit die darin präsentierten Resultate noch aktuell sind. Außerdem ist es mir unter dem Lesen immer wieder passiert, dass ich mir sagte: „Aber das ist doch klar! Das weiß man doch!“, und mir dann jedes Mal in Erinnerung rufen musste, sowohl, dass das Buch ja eben gerade nicht neu ist, wie auch, dass ich es ja nicht zum ersten Mal gelesen habe, und wahrscheinlich vieles von dem, was Saage hier schreibt, beim damaligen Lesen sich in meine eigenen Ansichten zum Thema „Utopie“ bwz. „utopische Literatur“ integriert hat. Ich werde mich deshalb hier mit einer Art Inhaltsangabe / Zusammenfassung des Buchs begnügen.…

Auszug Artikel


  • [Download] „Die Phantasie ist nicht an der Macht …”1Vom Verschleiß des Utopischen im 20. Jahrhundert – von Eva Kreisky – auf webapp.uibk.ac.at

Es ist schwierig, die vieldeutigen und diffusen Facetten des Utopiethemas einigermaßen stringent zusammenzuführen: Da gilt es zu-nächst, die Politikwissenschaft in Geschichte und Gegenwart von Utopiediskursen zu positionieren, aber auch die verschiedenen Bemühungen um Konzeptualisierung des Utopischen zu beachten. Ferner sind historische Kontexte, inhaltliche Varianten sowie Rezeptions- und Wirkungsgeschichten utopischen Denkens im Hinterkopf zu behalten. Die epochale Zäsur von1989 provoziert zudem Überlegungen auch zur Zukunft utopischen Denkens. „Klassische” Utopien sind überdies nach Prüfkriterien feministischer Politikwissenschaft auf in ihnen enthaltene patriarchale Geschlechterbilder und Vorstellungen künftiger Geschlechterregime abzufragen: Inwiefern tragen gesellschaftliche und politische Szenarien – trotz überschwänglichem Utopismus – immer noch Versatzstücke patriarchaler Phantasien im Gepäck?

Auszug Artikel

 


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Utopie #40 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die anti-utopische Tradition – Stephan Meyer

Stephan Meyer
Die anti-utopische Tradition
Lang, Frankfurt/Main (2001)
ISBN 3631374925

Eine ideen- und problemgeschichtliche Darstellung

Zielpunkt der Untersuchung sind die anti-utopischen Romane als wirkungsmächtigste Medien der Utopiekritik. Bei der Übersicht der Fülle der anti-utopischen Texte lassen sich nämlich eindeutig Schwerpunkte für eine utopiekritische Argumentation erkennen. …


Bei der vorliegenden ideengeschichtlichen Traditionslinie von der griechischen Antike bis heute konstatiert Meyer ein besonderes Spannungsverhältnis zwischen Anti-Utopie und (E)Utopie. Wobei die Anti-Utopie natürlich in der pessimistischen Unterströmung ihrer jeweiligen Zeit wurzelt…

Den zahlenmäßig größten Anteil der vorgestellten anti-utopischen Kritik bilden narrative Texte, die ein fiktionales und negatives Paradigma vorstellen. Dennoch sollte auch eine Differenzierung der anti-utopischen Kritik vorgenommen werden. Dabei ist die Anti-Utopie zunächst als literarische Utopiekritik definiert, die sich konstitutiver Elemente utopischer Literatur bedient, um sie durch den Einsatz satirischer Mittel zu konterkarieren oder zumindest eine kritisch-negative Akzentverlagerung hervorzurufen. …

Auszug 'Einleitung', Seite 11-15

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p style=“text-align: justify;“>Zunächst wird der Begriff „Anti-Utopie“ definiert, dann folgen Anmerkungen zu einer Typologie anti-utopischen Schreibens, eine Anti-Utopische Wertung und eine Geschichte des negativ akzentuierten Utopie-Begriffes. Sodann folgen Textkritiken zum utopischen Pessimismus, der Anti-utopischen Fortschritts- und Vernunftkritik sowie „Der totalitäre Alptraum Utopias. Abschießend dann das „Ende der Utopien?“ mit Anmerkungen und einem Literaturverzeichnis. Reichlich Stoff  – allerdings auch antiquarisch ziemlich schmerzhaft teuer (siehe „Antiquarisch:“)…

<

p style=“text-align: justify;“>

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Stephan Meyer
  • Die anti-utopische Tradition
  • Eine ideen- und problemgeschichtliche Darstellung
  • Lang, Frankfurt/Main (2001)
  • Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1790
  • Broschüre, A4, Klebebindung
  • 644 Seiten
  • ISBN 3631374925
Kleinster Preis: € 102,14, größter Preis: € 362,25, Mittelwert: € 127,95

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  • keine
  • [Artikel] Dystopie in der WIKIPEDIA

Eine Dystopie ist eine meist in der Zukunft spielende Erzählung, in der eine erschreckende oder nicht wünschenswerte Gesellschaftsordnung dargestellt wird. Deshalb wird eine derartige Fiktion auch Antiutopie, selten auch Kakotopie oder Mätopie genannt. Die Dystopie ist ein Gegenbild zur positiven Utopie beziehungsweise der Eutopie, die Thomas Morus’ mit seinem Roman Utopia geprägt hat. Häufig wollen die Autoren dystopischer Geschichten mithilfe eines pessimistischen Zukunftsbildes auf bedenkliche gesellschaftliche Entwicklungen der Gegenwart aufmerksam machen und vor deren Folgen warnen.…

Auszug Artikel


  • [Downlaod] (Diplomarbeit)  „‚Hüter der Erinnerung‘ Utopie und Stream of Consciousness“ – von Marlene Koberger – auf univie.ac.at

Ziel meiner Arbeit ist es, ein Verständnis für die Begriffe Utopie und Stream of Consciousness aufzuzeigen, um nachfolgend den Film „Hüter der Erinnerung The Giverhinsichtlich der Utopiefähigkeit zu untersuchen. Die primäre Quellenbasis für die Untersuchung stellt der Spielfilm dar. Das Buch, auf dem der Film basiert, wird hierbei nicht außer Acht gelassen. Zudem werden weitere Vergleichsfilme für die Analyse herangezogen.

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Tage der Utopie – Archiv

Alle zwei Jahre lädt das Festival internationale Expertinnen, Wissenschaftler, Politikerinnen und Künstler ein, ihre gemeinwohlorientierten Lösungsvorschläge zu brennenden gesellschaftlichen Herausforderungen zu präsentieren. Dabei steht nicht der tagespolitische Reparaturvorschlag, sondern der visionäre Entwurf, das kraftvolle Zukunftsbild im Vordergrund.
Video-Zusammenfassungen und/oder Tonaufzeichnungen der Tage der Utopie Referentinnen und Referenten in alphabetischer Reihenfolge…

Auszug Artikel

 


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Science Fiction #94 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop – Alexander Amberger

Alexander Amberger
Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
ISBN ohne
 
Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
 
Mit bestem Dank habe ich hier einen Tip von Norbert Fiks (siehe den Blog „Gedankensprünge„) gerne angenommen und dieses Heft aus der Reihe „Hefte zur DDR-Geschichte) von „Helle-Panke“ e.V.-Rosa-Luxenburg-Stiftung Berlin aufgegriffen …

 
Wie haben hier die schriftliche Ausarbeitung eines Vortrages vom 25. August 2020. Es geht um zwei dystopische Kriminalgeschichten des Autors Gert Prokop die unter dem Titel „Wer stiehlt schon Unterschenkel“ und „Der Samenbankraub“ 1977 und 1983 in der DDR veröffentlicht wurden …
 
Es ist schlicht unbekannt oder auch völlig in Vergessenheit geraten. Am Inhaltlichen kann es kaum liegen, denn was der Autor Gert Prokop in seinen dystopischen Kriminalgeschichten rund um den Chicagoer Stardetektiv des ausgehenden 21. Jahrhunderts, um jenen Timothy Truckle, erdacht hat, ist sowohl innovativ, teils politisch-philosophisch tief reflektierend, am Zeitgeist orientiert und nicht mit dem Vorwurf wegwischbar, dystopisch verkleidete DDR-AgitProp-Literatur zu sein. …
Auszug 'Einleitung', Seite 5-6
 
Alexander Amberger hat hier einen sehr interessanten Text verfasst, der sich nicht nur im Leben und Werk des Gert Prokop erschöpft, sondern auch Begriffe und Abgrenzungen zu Science Fiction versus Utopie mitgibt, DDR-Utopiegeschichtliches wiedergibt und zum Forschungsstand bezüglich DDR-Science Fiction nicht schweigt. Die Drei Euro sind wahrlich gut angelegt (ansonsten siehe „weiterführende Links – Podcast“) …
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Alexander Amberger
  • Die Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop
  • Ein Sonderfall der DDR-Science-Fiction?
  • Helle-Panke e.V., Berlin (2021)
  • Hefte zur DDR-Geschichte, Nr. 154
  • Heft A5, geheftet
  • 58 Seiten
  • ISBN ohne

derzeit antiquarisch leider nicht greifbar – aber beim Verlag beziehbar

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  • keine
  • [Webpräsenz] Alexander Amberger im Netz

Dr. Alexander Amberger, geboren 1978 in Gotha. Von 1999-2006 Studium der Politikwissenschaft an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Abschluss mit einer Diplomarbeit über den Systemcharakter des Stalinismus. Von 2006-2013 Arbeit an einer Dissertation über die Postwachstumsutopien der DDR-Oppositionellen Bahro, Harich und Havemann. 2013 Verteidigung der Dissertation an der Martin-Luther-Universität mit dem Prädikat magna cum laude.…

Auszug 'Vita'


  • [Podcast] Eine Dystopie des Spätkapitalismus bei Gert Prokop, Vortrag zum Nachhören – von Alexander Amberger – auf alexander-amberger.de

Vortrag vom 25. August 2020 beim „Helle Panke“ e.V. Berlin,
Referent: Dr. Alexander Amberger (Politikwissenschaftler, forscht u.a. zur Geschichte politischer Utopien)
Moderation: Dr. des Birgit Ziener…

Auszug Artikel


  • [Download] Wie zukunftsfähigist der klassische Utopiebegriff? – von Ricard Saage – auf rosalux.de

Wer heute über politische Utopien redet, muss wissen, dass es keinen Konsens darüber gibt, was man unter diesem Begriff zu verstehen hat. Exemplarisch lässt sich dieses Dilemma in den Sozialwissenschaften aufzeigen. In ihrem Diskurs sind vor allem der intentionale, der totalitäre und der klassische Utopiebegriff schulemachend geworden.

Auszug Artikel


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Utopie #39 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Grenzsituation und nukleare Gefahr – Rainer Kessler

Rainer Kessler
Grenzsituation und nukleare Gefahr
Lang, Frankfurt/Main (2000)
ISBN 3631371349

Studien zu Jugendliteratur und ihrer Vermittelbarkeit. Zur Funktion von Grenzsituation, Denkstil, Charakter und Reifung sowie Dystopie und Utopie in der deutsch- und englischsprachigen Jugendliteratur

Rainer Kessler stellt in dieser Untersuchung zwölf jugendliterarische Texte gegenüber, welche von nuklear bedingten Grenzsituationen und ihren Gefahren handeln…


Im Besonderen wird dabei die Funktion von „Story“ und „Plot“ und der Grenzsituation beachtet. Daraus folgert er die literarische und pädagogische Einordnung der Texte. …

Dabei geht es um die Rolle von Denkstilen, den Gegensatz von Charakter und Reifung in der Figurenzeichnung, die Verbindung von Dystopie und Utopie und schließlich um die Vermittlung positiver Einstellungen und Ideen in nicht-utopischen Dystopien…

Auszug 'Einleitung, Zielsetzung', Seite 1

Kessler zweigt auf, welche  Eigenschaften in diesen Texten für das literarische und pädagogische Gelingen bzw. Misslingen aufgezeigt werden können. Als Erkenntnis darauf folgert Kessler unter anderem, dass englischsprachige Texte den deutschsprachigen Texten in dieser Hinsicht vorgezogen werden sollten.
Für mich zeigte sich ein sehr interessantes Bild, dass mich an meine Prägungszeit für die SF-Literatur erinnerte, wo sich sehr viele Texte um die atomare Frage drehten. Abschließend ein ausführliches Literaturverzeichnis – finanziell in der Anschaffung fordernd (siehe unter „Antiquarisch:“) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Rainer Kessler
  • Grenzsituationen und nukleare Gefahr
  • Studien zu Jugendliteratur und ihrer Vermittelbarkeit
  • Zur Funktion von Grenzsituation, Denkstil, Charakter und Reifung sowie Dystopie und Utopie in der deutsch- und englischsprachigen Jugendliteratur
  • Lang, Frankfurt/ain (2000)
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 210 Seiten
  • ISBN 3631371349
Kleinster Preis: € 58,95, größter Preis: € 81,39, Mittelwert: € 81,39

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  • keine
  • [Downlaod] „Rezensionen“ – drunter auch obiges Buch – von anonym – auf springer.com

Kesslers Ausführungen sind nicht frei von Wiederholungen, insgesamt hätte er seine Darstellung etwas straffen und zum Beispiel die vielen langen Zitate kürzen müssen. Bei aller Kritik im Einzelnen bleibt festzuhalten: Dem Autor ist auf der Basis seines Begriffsnetzes ein anregender Beitrag zur Jugendliteraturforschung gelungen, der zu weiteren Untersuchungen einlädt.

Auszug Artikel, ab Seite 168


  • [Artikel] Atomare Kinder- und Jugendliteratur in Japan und Deutschland – von Yôko Koyama-Siebert – auf literaturkritik.de/21859

Wenden wir unseren Blick nun auf Deutschland in den 1980er-Jahren. Obwohl das Land selbst keine Atombomben erlebt hatte, war das Gefahrenbewusstsein wegen der geographischen Lage als „Front“ des westlichen Lagers zum östlichen stets vorhanden. Was die „friedliche Nutzung der Kernenergie“ angeht, wurde die Zuversicht durch den Super-GAU von Tschernobyl (1986), infolgedessen Deutschland trotz einer Entfernung von 1.400 km von radioaktiver Verseuchung betroffen wurde, stark erschüttert. In diesem Zusammenhang entstanden zwei Werke, die die atomare Gefahr zum Zentralthema erhoben. Das sind die mittlerweile weltbekannten Jugendromane Die letzten Kinder von Schewenborn (1983) und Die Wolke (1987) von Gudrun Pausewang. Im ersteren geht es um einen fiktiven Atomkrieg in Europa, im letzteren um einen fiktiven Super-GAU in Deutschland. …

Auszug Artikel


  • [Download] Diplomarbeit: Junge Heldenfinstere Visionen – von Sophia Eyb – auf uni-ak.ac.at

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich aus Kunstund Kulturwissenschaftlicher Sicht mit den Phänomenen der Utopie und Dystopie und dem literarischen Genre der dystopischen Jugendliteratur. Diese greift aktuellegesellschaftspolitische und kritische Themen auf, die in verständlicher Sprache formuliert sind. Auf diese Weise kann die Komplexität der Welt gefasst und verarbeitet werden. In Hinblick auf die Analyse der einzelnen Motive in dieser Arbeit soll ein Einblick verschaffen werden, der Theorie und praktische Auseinandersetzung verbindet.

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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