Schlagwort: Utopie

Utopie #36 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die angloamerikanische Ökotopie – Jan Hollm

Jan Hollm
Die angloamerikanische Ökotopie
Lang, Frankfurt/Main (1998)
ISBN 3631329423

Literarische Entwürfe einer grünen Welt

Der ökotopische Ansatz hat ein Bild: die autofreien Sonntage der siebziger Jahre in der Bundesrepublik Deutschland oder die autofreien Tage  in Österreich. So könnte eine neue, ökotopische Form des Zusammenlebens aussehen…


William Morris, Robert Blatchford, Charlotte Perkins Gilman, Austin Tappan, Aldous Huxley, Robert Graves, Ernst Callenbach und Marge Piercy werden hier als besprechenswerte Vertreter dieser utopischen Strömung abgehandelt …

Als Vorbereitung auf die Interpretation der literarischen Ökotopie bedarf es zuerst einer Identifizierung der nicht-literarischen ökotopischen Diskurse, mit denen die Ökotopie verwoben ist. Anschließend soll die Charakterisierung der literarischen Traditionen stattfinden, an die die Ökotopie anknüpft. Wie oben erläutert, nimmt die Romantik hierbei eine besondere Stellung ein. Im Zentrum der Untersuchung steht die Auseinandersetzung mit dem literarischen Korpus ökotopischer Texte …

Auszug 'Die ökologische Utopie: ...', Seite 1-17

Jan Hollm unternimmt hier, in seiner Dissertation, vermutlich zum ersten Mal den Versuch einer systematischen Analyse von literaturgeschichtlichen Entwicklungen der utopischen Form der Ökotopie. Interessant und lesenswert. Mit einem riesigen Literaturverzeichnis zum Thema und zur Utopie allgemein. Derzeit aber antiquarisch nur mit erheblichem Mitteleinsatz zu erwerben (siehe: Antiquarisch:) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jan Hollm
  • Die angloamerikanische Ökotopie
  • Literarische Entwürfe einer grünen Welt
  • Lang, Frankfurt/Main (1998)
  • Europäische Hochschulschriften, Band 339
  • Broschiert, A5, Klebebindung
  • 302 Seiten
  • ISBN 3631329423
Kleinster Preis: € 74,90, größter Preis: € 129,34, Mittelwert: € 124,59

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keine

  • [Biographisches] Prof. Dr. Jan Hollm auf ph-ludwigsburg.de

Forschungsinteressen:

    • Utopische Literatur
    • William Morris
    • Ecocriticism / Ecodidactics
    • Literaturdidaktik (insbesondere Roman und Shakespeare)
    • Bilingualer Sachfachunterricht (Content and Language Integrated Learning)

Auszug Artikel


  • [Artikel] Ökotopia in der WIKIPEDIA

Ökotopia. Notizen und Reportagen von William Weston aus dem Jahre 1999 ist ein Zukunftsroman von Ernest Callenbach aus dem Jahre 1975. Die im Buch beschriebene Gesellschaft war eine der ersten ökologischen Utopien und hatte großen Einfluss auf die Gegenkultur und die Entwicklung der grünen Bewegung Ende der 1970er Jahre. …

Auszug Artikel


  • [Download] Die Kunst der Ökotopie – von Evi Zemanek – auf medienkulturwissenschaft.uni-freiburg.de

Mein Beitrag stellt ein Genre ökologischer Literatur vor und analysiert zugleich die in dieser Kunstform stattfindende Reflexion über das Verhältnis von Kunst und Ökologie. Die im Folgenden unternommene Untersuchung der Funktion von Kunst in diversen Utopien gibt Aufschluss darüber, welche Vorlagen die Literatur selbst der diesbezüglichen Theoriebildung liefert, und verspricht nicht zuletzt auch zur Definition der Ökotopie beizutragen. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 

 

 

Utopie #35 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Die Reise ins Blaue – Hans-B. Schlumm

Hans-R. Schlumm
Die Reise ins Blaue
Edition Nova Atlantis, Frankfurt/Main (1992)
ISBN ohne

Zu utopischen Denken der Frühromantik

Geprägt wurde die Frühromantik von den Philosophen Fichte und Schelling, von den Theoretikern Friedrich und August Schlegel und den  Dichtern Tieck und insbesondere Novalis und umfasste den Zeitraum von in etwa 1795 bis 1804 …


Für so manchen fällt in diese Zeit auch die Geburtsstunde der Phantastik. Hier allerdings beschäftigt sich das Buch mit dem utopischen Denken dieser Zeit. Frühromantiker schufen keine räumlich entfernten Gegenwelten, wie die klassischen Utopien es tun, sondern verlegten ihre Utopien zeitlich in die Zukunft. Die Utopie als Ziel der Geschichte, der historischen Entwickung …

Die vorliegende Arbeit versucht im I. Teil den Stellenwert der romantischen Geselligkeit des Jenaer Kreises in den utopischen Kontext frühromantischen Denkens aufzuweisen. Dabei gilt die Darstellung der dem Kreis gemeinsamen utopischen Motive, nicht der differenzierten Darstellung der einzelnen Frühromantiker. Im II. Teil werden die utopischen Dimensionen im Novalisschen Denken dargestellt, als eine exemplarische Darstellung der utopischen Intentionen des spekulativsten Kopfes dieses Kreises. …

Auszug 'Einleitung', Seite 7-10

Hans-Bernhard Schlumm ist (für mich) nicht wirklich zu fassen. Es dürfte sich jedoch bei diesem Bändchen, das drucktechnisch eher unteres Mittelmaß ist um ein früheres Werk des Professors für deutsche Sprache und Kultur an der Ionischen Universität Korfu handeln. Ich habe die Lektüre des Bändchens durchaus als anregend und interessant empfunden. Das Literaturverzeichnis war weiterbildend …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Hans-B(ernhard) Schlumm
  • Die Reise ins Blaue
  • Zum utopischen Denken der Frühromantik
  • Edition Nova Atlantis im Materialis Verlag, Frankfurt/Main (1992)
  • Broschiert
  • 146 Seiten
  • ISBN ohne
derzeit antiquarisch leider nicht greifbar

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  • keine
  • [Artikel] Frühromantik in der WIKIPEDIA

Die Frühromantik, ein Zeitabschnitt der Romantik, auch genannt die „Ältere Romantik“, dauerte von 1795/98 bis 1804.

    • Theoretischer Aufbau der neuen Lebenseinstellung und Kunstanschauung
    • Zeitschrift Athenäum (Philosophie, Theorie, literarische Werke)
    • Zentren sind Jena (Universität)[1], Berlin (literarische Salons)

Auszug Artikel


  • [Artikel] Hans-Bernhard Schlumm bei afionas.de

Lehrte von 1985 – 1991 an der Deutschen Abteilung der Universität Athen deutsche Sprache und Literatur. Seit 1991 ist er am Fachbereich Übersetzen und Dolmetschen der Ionischen Universität tätig. Er verfasste mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze zur Romantik, der deutschen Gegenwartsliteratur und zu verschiedenen Themen der deutsch-griechischen kulturellen Beziehungen.

Auszug Artikel


  • [Artikel] Novalis in der WIKIPEDIA

Novalis (* 2. Mai 1772 auf Schloss Oberwiederstedt; † 25. März 1801 in Weißenfels), eigentlich Georg Philipp Friedrich von Hardenberg, war ein deutscher Schriftsteller der Frühromantik und Philosoph. …

Auszug Artikel

 


siehe auch (Auszug):


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Science Fiction #87 – realistische Spekulation über Möglichkeiten: Die maskierte Utopie – Regina Binder

Regina Binder
Die maskierte Utopie
Lang, Frankfurt/Main (1996)
ISBN 3631487940
ISSN 0721-3301
 
Feminismus und Science Fiction
 
Ja, auch 1996 schon ein Thema. Gibt es feministische Science Fiction? Dieser Fragestellung geht Regina Binder in dieser Untersuchung nach. Binder sieht im Unterschied  zwischen Utopie und Science Fiction ein Spannungsverhältnis zwischen dem gesellschaftspolitischen Anliegen von feministischen Autorinnen und dem technikbelastetem Schwerpunkt des Science Fiction Mainstreams als „Männergenre“ …

 
Natürlich bespricht sie auch gattungstechnische Belange und untersucht das Motiveninventar feministischer Science Fiction. Interessant auch ein Exkurs: „Der künstliche Mensch zwischen Mystik und Rationalisierung, Monster, Roboter, Androiden“…
 
Die Betrachtung der SF-Gattungskonventionen lässt ein auf verschiedene Ebenen angesiedeltes Spannungsverhältnis zwischen SF, dem Männergenre par excellence, und der Artikulation feministischer Weltsicht vermuten. Es ist das Anliegen dieser Arbeit, die Widersprüche zwischen den beiden Phänomenen aufzuspüren, zu benennen und ihre Manifestationen in der literarischen Praxis sichtbar zu machen …
Auszug 'Zur Einleitung', Seite 13-17
 
Diese, mit Unterstützung der Kulturabteilung des Magistrates der Stadt Wien erstellte, Untersuchung schließt mit einer ansehnlichen Bibliographie von Sekundärliteratur und sollte bei an diesem Thema Interessierten jedenfalls in der Bibliothek zu finden sein…
 
Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Regina Binder
  • Die maskierte Utopie
  • Feminismus und Science Fiction
  • Lang, Frankfurt/Main (1996)
  • Europäische Hochschulschriften, Reihe I, Deutsche Sprache und Literatur, Band 1555
  • Broschüre, A5, Klebebindung
  • 172 Seiten
  • ISBN 3631487940

Kleinster Preis: € 17,95, größter Preis: € 49,66, Mittelwert: € 17,95

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  • keine
  • [Artikel] zur Autorin Regina Binder auf peterlang.com

Die Autorin: Regina Binder wurde 1963 in Wien geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften Eintritt in die Bundesverwaltung und berufsbegleitendes Studium der Deutschen Philologie sowie der Anglistik und Amerikanistik. .…

Auszug Artikel


  • [Downlaod] Science Fiction – Informationen zur Deutschdidaktik – von Werner Wintersteiner – auf Fide.aau.at

Das vorliegende Heft, das all diese Fragen keineswegs beantwortet, will doch einigeOrientierungen auf der Fahrt durch das SF-Universum bieten. Dabei kann man nichtgrundsätzlich genug beginnen. Zur Einstimmung diskutiert denn auch WOLFGANGMÜLLER-FUNK in seinem Essay »Gott ist Zeit« am Beispiel Ernst Blochs den Zusam-menhang von Mythos und Zukunftsvorstellungen – ein Aspekt, den auch MarkusKreuzwieser in seiner Analyse der »Star-Wars«-Filme wieder aufgreift.…

Auszug Artikel


  • [Download] Erzählstrukturen und Motive der fantastischen und Science-Fiction- Literatur in Oswald Levetts Zeitreiseroman „Verirrt in den Zeiten“ (1933) – von Jennifer Lang – auf univie.ac.at

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit dem 1933 veröffentlichten Roman Verirrt in den Zeiten des österreichischen Erzählers Oswald Levett. Da die Erzählung sowohl Züge der Fan-tastik als auch der Science-Fiction trägt, wird ausgesuchten charakteristischen Erzähltechni-ken und Motiven dieser zwei Genres auf den Grund gegangen.…

Auszug Artikel


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Utopie #34 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Deutschland Utopia – Jörg Weigand (Hrsg.)

Jörg Weigand (Hrsg.)
Deutschland Utopia
Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1986)
ISBN 3404130200

Geschichten und Berichte über die Zukunft unseres Landes

Ein wirklich interessantes kleines Büchlein, das Jörg Weigand hier vorgelegt hat. Die Mischung macht’s. Politiker und SF-Autoren in einem gemeinsamen Band über Utopien und Zukunftsgedanken …


Da zu kommt, das inzwischen 35 Jahre ins Land gezogen sind und man diese Zukunftsgedanken der Politiker darauf abkopfen kann ob sie eher den utopischen Geschichten zugeordnet werden müssen oder ob sie wirklich Zukunftsträume und Zukunftsalbträume abbildeten, die Relitätspotential hatten…

Unter den Autoren solche zu finden, die bereit zu einer Mitarbeit waren, war in der Tat nicht so schwer, wenn auch so mancher dem Konzept zunächst einmal skeptisch gegenüberstand […] Und die Politiker? Auf den ersten Blick mag es für einen in der Politik Engagierten verlockend erscheinen, bei einem solchen Projekt mitzumachen. Doch bei näherem Hinsehen …

Auszug 'Einleitung', Seite 7-9

Schlussendlich wurde es doch eine passable Liste von Mitwirkenden, die sich hier versammelt haben: Helmut Kohl, Johannes Rau, Norbert Blüm, u.a. – auf der einen Seite und Jörg Weigand, Rainer Erler, Reinmar Cunis, z.B. auf der anderen Seite. Rainer Erler hat für seinen Beitrag sogar den Kurd Laßwitz-Preis für die beste deutschsprachige Kurzgeschichte  mit Erstausgabe 1986 erhalten. Außerdem ist das Büchlein interessant und kurzweilig zu lesen, auch wenn es schon 35 Jahre auf dem Buckel hat. Wobei ich persönlich als Österreicher vielleicht weniger mit der deutschen Politik gemein habe, aber meine deutschen Leser können vielleicht noch mehr Nutzen und Vergnügen daraus ziehen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jörg Weigand (Hrsg.)
  • Deutschland Utopia
  • Geschichten und Berichte über die Zukunft unseres Landes
  • Bastei Lübbe, Bergisch Gladbach (1986)
  • Bastei Lübbe Taschenbuch 13020
  • Taschenbuch
  • 192 Seiten
  • ISBN 3404130200

Kleinster Preis: € 1,00, größter Preis: € 23,90, Mittelwert: € 2,94

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  • keine
  • [Artikel] Jörg Weigand in der WIKIPEDIA

Jörg Ernst Weigand (* 21. Dezember 1940 in Kelheim/Donau) ist ein deutscher Schriftsteller und Herausgeber. Unter dem gemeinschaftlichen Pseudonym Celine Noiret veröffentlichte er auch mit Karla Weigand. In jüngerer Zeit ist Weigand auch als Komponist hervorgetreten.…

Auszug Artikel


  • [Award] Kurd Laßwitz-Preis 1987

Rainer Erler, Play Future, in: Jörg Weigand, Deutschland Utopia, Bastei Lübbe (13020)…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Artikel im Spiegel unter dem Titel „Helmut Kohl“ zum Buch

Helmut Kohl, 56, Bundeskanzler, mag an die Zukunft nicht denken. Für das Ende des Monats erscheinende Buch „Deutschland Utopia“ (Bastei-Verlag) hatte der Bonner ZDF-Redakteur und erfolgreiche Science-fiction-Autor Jörg Weigand Politiker und Autoren um einen Ausblick in die Zukunft gebeten. SPD-Kanzlerkandidat Johannes Rau und FDP-Generalsekretär Helmut Haussmann nutzten die Gelegenheit …

Auszug Artikel

 


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Utopie #33 – der NICHT-Ort in der Sekundärliteratur: Wir – Jewgenij Samjatin

Jewgenij Samjatin
Wir
KiWi, Köln (1984)
ISBN 3462016075

Mit einem Nachwort von Jürgen Rühle

Anscheinend die Woche der Klassiker. Der Russe Samjatin beeinflusste sowohl Aldous Huxley als auch George Orwell. Es fällt nicht schwer, Übereinstimmungen zahlreicher Details nachzuweisen, obwohl zwölf bzw. achtundzwanzig Jahre zwischen den bestimmenden Werken dieser Autoren liegen …


Streng mathematisch organisieren die Gesetze den Lebensablauf der Menschen in einem dystopischen totalitären Staat. Samjatin beschreibt, in seiner Enttäuschung von der russischen Revolution, einen albtraumhaften Staat, in dem jedes und alles der Kontrolle und Beobachtung unterliegt. …

Liest man heute den Roman, ist man überrascht und bestürzt, welche Fülle technischer und politischer Prognosen Samjatin 1920 getroffen hat: Von der Weltraumrakete, der Gehirnchirurgie und der Elektronenmusik bis zur Geheimpolizei, dem Eisernen Vorhang und den Einheitswahlen, den Konzentrationslagern und Gaskammern. Woher hatte er diese prophetische Gabe? …

Auszug 'Nachwort', Seite 213-224

Zu Recht ein Klassiker der utopischen Literatur und jeder halbwegs Interessierte sollte ihn gelesen haben. Das in dieser Ausgabe enthaltene Nachwort von Jürgen Rühle kann man auch im Internet nachlesen (siehe weiterführende Links) …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jewgenij Samjatin
  • Wir
  • Kiepenheuer & Witsch, Köln (1984)
  • Taschenbuch
  • 224 Seiten
  • ISBN 3462016075

Kleinster Preis: € 9,71, größter Preis: € 28,80, Mittelwert: € 12,70

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  • keine
  • [Download] Nachwort von Jürgen Rühle

Die Moskauer Literatur-Enzyklopädie von 1929/39 nennt den Schriftsteller Samjatin einen Renegaten und Konterrevolutionär; sein Roman <Wir> sei eine niederträchtige Schmähschrift auf die sozialistische Zukunft. »Die Theorien Samjatins«, heißt es da, »sind eine bloße Maskierung der sehr prosaischen und sehr verständlichen Sehnsucht der Bourgeoisie nach dem verwirkten Wohlstand und ihres Hasses auf diejenigen, die sie dieses Wohlstandes beraubt haben.« …

Auszug Artikel


  • [Nachruf] Jürgen Rühle +1986

Jürgen Rühle, 61. Als er Offizierssohn und selbst Frontoffizier, 1949 aus sibirischer Gefangenschaft heimkehrte nahm er Wohnsitz in Berlin-West und fand Arbeit als Journalist in Berlin-Ost. Die kommunistische Praxis hatte er in der Sowjet-Union gründlich genug kennengelernt, um die eben entstehende deutsche Version mit Skepsis zu betrachten: …

Auszug Artikel


    • [Download] Die konstruktive Kraft des Nullpunkts – Samjatins »Wir«
      und die Zukunft der politischen Utopie – von Richard Saage – auf

Erstens: Samjatins »Wir«, Huxleys »Schöne neue Welt« und Orwells »1984« können als eine Art  Selbstkritik der klassischen Utopietradition seit Platon und Morus gelesen werden, die an Radikalität kaum zu überbieten ist. Die Positivität der utopischen Hoffnungsbilder schlägt in ihr dialektisches <1 Gegenteil um.
Zweitens: Die »schwarzen Utopien« negieren das utopische Denken nicht, aber sie verändern es dadurch, daß sie die kritische Selbstreflexion zum unverzichtbaren Bestandteil ihres Geltungsanspruchs erheben. Zugleich haben sie Standards gesetzt, ohne deren Beachtung utopisches Denken heute jede Glaubwürdigkeit einbüßt. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.