Franz Schröpf (Red.) Fantasia, Nr. 14 EDFC, Passau (1982) ohne ISBN
Dracula, Vampire aus aller Welt und James Cawthorn
Die Nummer 14, der Reihe Fantasia, bringt verhältnismäßig wenig sekundärliterarisches Material. Selbst die Rezensionen halten sich in Grenzen. Ein altes Problem der Redakteure, die Autoren sind zurückhaltend mit ihren Lieferungen. …
Wenn wir mit den Rezensionen beginnen aus dem Bereich der Fantasy – querbeet -, dann die Neuerscheinungen mit einer Liste von April bis September- nicht uninteressant – und dann folgen Rezensionen zu Sachbüchern wie „Liebe, Tod und Teufel“ und „Gott und die Götter“. Danach viele Sachbücher zur Antike und Occulta.
Kommen wir zu den Artikel:
Dracula lebt von Klaus-Michael Vent: Dracula-Adaptionen in Deutschland
Falls Bram Stoker wieder zum Leben erweckt würde oder – wie seine bekannteste Romanfigur – als Untoter durch die Welt streifen könnte, ständen seinen zahlreichen Nachahmern einige unangenehme Nächte bevor, und sie hätten Glück, wenn sie nicht die Tantiemen für ihre Plagiate in flüssiger Währung zahlen müssten. Ich möchte mich im folgenden nur auf die in Deutschland erschienen Dracula-Adaptionen beziehen; es gibt derer mehr als genug: …
Auszug 'Dracula lebt', Seite 11-15
Vampire aus aller Welt von Tom Rogers: Eine Betrachtung – Was es nicht so alles gibt, an Vampirgestalten rund um den Erdball
Nach dieser Auflistung von Vampiren könnt ihr euch sicher denken, warum ich nicht sicher bin, dass die Film-Vampire wirklich die Creme de la Creme darstellen. Auf jeden Fall aber sind sie nicht DERMASSEN dumm!
Auszug 'Vampire aus aller Welt', Seite 17-22
Interview mit James Cawthorn – James Cawthorn , geboren am 21. Dezember 1929, war ein Fantasy-Illustrator, Comiczeichner und Autor, der intensiv mit dem Schriftsteller Michael Moorcock zusammenarbeitete. Er starb am 2. Dezember 2008.
Die grundlegende Schwäche meiner Arbeiten ist, dass ich sie nie genügend vorausplane. Es gibt Wege, wie man einen Effekt, den man erzielen will, planen kann. Der einzige wahre Weg, einen Strip zu planen, ist, wenn man eher seitenweise als panelweise vorgeht. Dies mach eich auch zu einem gewissen Grad, obwohl ich dazu tendiere, um das Objekt herumzuzeichnen, …
Auszug 'Interview mit James Cawthorn', Seite 23-30
Ach ja, ab Seite 141 gibt’s noch eine „SF-Ecke“ mit Kurz-Rezensionen zu Science Fiction-Büchern. Thats it, damit sind wir dieses Mal zum Ende gelangt. Interessant war’s trotzdem…
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keine
[Bibliographie] Franz Schröpf als Herausgeber – auf chpr.at
Christian Pree hat eine sehr umfangreiche Bibliographie von Franz Schröpf als Herausgeber zusammengestellt. Mich wundert es ein bisschen, dass Franz Schröpf in seinem Wirken kaum Spuren im Internet hinterlassen hat ……
[Essay] Mentor der Fantasy. Die unendliche Geschichte – Hugh Walker und die Magira-Serie
In einem Gespräch mit Franz Schröpf erläuterte Hugh Walker seine Vorstellungen über die verschiedenen Ebenen der Romane, die Franz Schröpf formulierte:…
Naja, zumindest teilweise zunächst. Nach einer längeren Pause, mit neuen Blogeinträgen, wird sich zukünftig in diesem Blog wieder mehr Bewegung zeigen. Grund: Ich habe lange nach einer Möglichkeit gesucht, die Metadaten meiner Bibliotheksinhalte öffentlich zugänglich zu machen. Meine Vorstellungen waren bislang jedoch technisch nicht umsetzbar. Der damit verbundene Aufwand (sowohl technisch als auch finanziell) wäre in keiner Weise zu rechtfertigen gewesen. Bis ich unlängst neuerlich auf eine Seite gestoßen bin, die mir schon vor zwei Jahren vielversprechend ausgesehen hatte. …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Claude Lecouteux Die Geschichte der Vampire Artemis & Winkler, Düsseldorf (2001) ISBN 3538071276
Metamorphose eines Mythos
Anscheinend habe ich derzeit viele Vampir-Bücher auf dem Radar. Hier ein Doppelpack sozusagen, das in der Patmos-Gruppe zweimal erschienen ist. Einmal bei Artemis & Winkler und später dann bei Albatros. Beides als gebundene Ausgabe und Inhaltsgleich, sogar bis auf die Seitennummern …
Lecoutreux ist ein Kenner des Vampir-Mythos und seine Quellenkenntnisau aus Wissenschaft, Literatur und geschichtlichen Chroniken erlaubt es ihm, ein umfassendes Bild über den Vampirglauben zu zeichnen. Er behandelt Geschichte und Eigenschaften, Sitten und Gebräuche, Erscheinungsformen und Wandlungen der Vampire …
Der Leser wird eine erstaunliche Welt entdecken, von dem die Romane letztlich nur einen schwachen Abglanz liefern, selbst wenn sie weitere Motive hinzufügen, etwa eine Psychologie der handelnden Personen, eine Spannung sowie bisweilen philosophische und religiöse Deutung …
Auszug 'Einleitung', Seite 9-17
Man kann die Bücher durchaus als kleines 1×1 der Vampirologie bezeichnen. Die erste Ausgabe 2001 von Artemis & Winkler wurde mit Schutzumschlag ausgeliefert, die zweite Ausgabe 2008 von Albatros ohne einen solchen, ganz gut zu lesen – also, bitte …
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aus dem Französischen
Übersetzer: Harald Ehrhardt
für Ausgabe Artemis & Winkler: Schutzumschlag
[biographisches] Claude Lecouteux auf perlentaucher.de
Claude Lecouteux, Kulturwissenschaftler und Germanist, lehrt als Professor an der Sorbonne. Er ist durch seine zahlreichen Bücher über mythische Vorstellungen bekannt geworden.…
[Rezension] Claude Lecouteux: „Die Geschichte der Vampire“ – von Anonym – auf sandammeer.at
Claude Lecouteux, seines Zeichens Kulturwissenschaftler, Germanist, Professor an der Sorbonne sowie Autor zahlreicher Bücher über mythische Vorstellungen, geht dem Phänomen Vampir/Vampirismus umfassend, im gesellschaftlichen, mentalen und historischen Kontext, auf den Grund. Er beleuchtet das Entstehen des Vampirmythos, das Verhältnis der Menschheit zur Endlichkeit der körperlichen Existenz sowie Jenseitsvorstellungen; wie jemand zum Vampir wird, wie man sich schützt, die diversen Unterarten der faszinierenden Blutsauger, ihre Einbettung in unterschiedlichste Volkskulturen; wie man einen Untoten beseitigt, um „durch Rückgriff auf Zeugnisse aus erster Hand eine Entmystifizierung zu leisten, zum Gegenstand einer altüberlieferten Vorstellung vorzudringen und den mentalen Kontext aufzudecken, in dem die Figur des Vampirs verankert ist, denn diese Verankerung in der Realität – auch wenn sie nicht die unsere ist und wir die größte Mühe haben, in die Psyche und Denkweise unserer Vorfahren einzudringen – ist in unseren Augen von größter Bedeutung, schon allein wegen ihrer anthropologischen Dimension.“…
Ein Vampir ([vamˈpiːɐ̯] oder [ˈvampiːɐ̯]; veraltet auch Vampyr) ist im Volksglauben und in der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt. Dabei handelt es sich meist um einen wiederbelebten menschlichen Leichnam, der sich von menschlichem oder tierischem Blut ernährt und – je nach Kultur und Mythos – mit verschiedenen übernatürlichen Kräften ausgestattet ist. …
Eine kleine, aber feine Broschüre, die Friedhelm Schneidewind da produziert hat. Alles Wichtige und Wesentliche zum Thema Vampir wurde hier zusammengetragen …
Eine nicht uninteressante Monographie über romantische Monster und die Bedeutung monströser Romanzen für die Generation der Millennials. Wird deren krisenhaftes Liebesideal hier reflektiert? …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Lionel St. Clyde Der Vampirismus Edition Geheimes Wissen, Graz (2009) ISBN 9783902640512
Eher der Primärliteratur als der Sekundärliteratur zuzurechnen
Vor einiger Zeit habe ich die Edition Geheimes Wissen in Graz entdeckt und herauszufinden versucht, ob sich hier Sekundärliteratur finden ließe. Wie bekannt fand ich eine Ausgabe des Necronomicons und dieses Buch, dass sich vom Titel her sekundärliterarisch ausnimmt…
Der Autor ist im Grunde nicht festzumachen. Es soll Berichte über Fälle von Vampirismus enthalten, die wirkliche Erlebnisse von Personen waren.. Aber schon in der Einleitung wird die Glaubwürdigkeit der Berichte relativiert. …
Die Berichte wurden von mir aus einer ganzen Anzahl von ausländischen Zeitschriften gesammelt und meines Wissens ist mein Buch die einzige Sammlung derartiger Berichte, die wir in Deutschland besitzen. Möge der Teil der freundlichen Leser, welcher die Geschichten nicht glauben kann, sie als Erzählungen betrachten, die geeignet sind, dem Leser einige unterhaltsame Stunden zu bereiten …
Auszug 'Vorwort', Seite 3
Ja, und das sind sie auch. Eine kurze und teilweise sehr seltsame Lektüre, die mit „wahren“ Berichten in Zeitschriften nicht sehr viel zu tun haben. Selbst Kapitel 1 – „Was ist ein Vampir“ und der Abschluss des Buches – „Der Roman Dracula“ lassen nur eine halbherzige Beschäftigung mit dem Kapitel Vampir und Vampirismus erkennen. Der Rest ist phantastische Erzählung – nicht besonders einfallsreich. Wenn man das Buch also kaufen wollte, dann kann es die Vampir-Bibliothek ergänzen und als nicht besonders gelungenes Beispiel esoterisch verbrämter Geschichten zu Vampirismus herhalten. Ein „Must-have“ ist es wahrlich nicht. 8 Euro Kaufpreis wären ja noch zu verschmerzen, das Porto lohnt sich aber schon nicht mehr (im Besonderen das österreichische Porto). Wenn man also nach Graz käme, was durchaus zu empfehlen ist, bitte, dann ja…
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keine
[Artikel] Vampirismus in der WIKIPEDIA
Der Vampirismus bezeichnet grundsätzlich eine Affinität zum Blutsaugen – in Literatur und Historie meist wörtlich gemeint, aber auch im übertragenen Sinne zu verstehen: als das Gewinnen von (meist überirdischer) Stärke durch das Absaugen fremder Energien. Es gibt auch Begriffe wie emotionalen oder politischen Vampirismus (ein oft genanntes Beispiel hierfür: das „Ausbluten lassen“ der Besatzungsgebiete zur Kolonialzeit). …
[Interview] Von Nosferatu zu Edward Cullen – Interview mit einem Vampirforscher – von Nadine Obermüller – auf schroedingerskatze.at
Wann ist der Glaube an Vampire zum ersten Mal aufgetreten? Wie ist man mit dem sogenannten Vampirismus umgegangen? Obwohl sogar Kaiserin Maria Theresia dem Aberglauben um die Blutsauger den Kampf angesagt hatte, fasziniert der Mythos Vampir zumindest in den Bereichen Literatur und Film bis heute.…
[Artikel] Der Mythos des Vampirismus – von Konrad Wolfram – auf zauberspiegel-online.de
Insgesamt ist der Vampir im Genre des Phantastischen immer mit einer Sonderrolle bedacht. Gerade hieraus lässt sich seine Aktualität auch in der heutigen Zeit ableiten.
Ich weiß, ich selbst habe oft den Kopf geschüttelt darüber, was eine Anne Rice aus einem Vampir gemacht hat und was dann mit Stephenie Meyers sowohl im Buch als auch in den Verfilmungen aus dem Vampir wurde. …
Eine kleine, aber feine Broschüre, die Friedhelm Schneidewind da produziert hat. Alles Wichtige und Wesentliche zum Thema Vampir wurde hier zusammengetragen …
Eine nicht uninteressante Monographie über romantische Monster und die Bedeutung monströser Romanzen für die Generation der Millennials. Wird deren krisenhaftes Liebesideal hier reflektiert? …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Erwin Jänsch Vampir-Lexikon SoSo, Augsburg (1996) ISBN 3923914261
Die Autoren des Schreckens und ihre blutsaugerischen Kreaturen – 200 Jahre Vampire in der Literatur
Hier habe ich eine etwas frühere Version dieses Lexikons ausgegraben. Das zeigt, dass dieses Lexikon durchaus Anklang gefunden hat und seine Verbreitung größer ist als es zunächst den Anschein hat. …
Es ist auch relativ viel Bildmaterial in diesem Buch verarbeitet, welches im Ersteren fehlt. Zwar nur in Schwarz/Weiß, aber viele AutorInnen-Fotos sind vorhanden und Coverabbildungen der besprochenen Romane. Außerdem dürfte es doch leichte Bearbeitungen gegeben haben, denn bereits unter dem Buchstaben A fehlt zum Beispiel der erste Eintrag, der in der Knaur-Ausgabe ergänzt wurde. …
Breiten Raum widmete ich „Den Autoren des Schreckens“. Soweit es mir möglich war, wird der betreffende Autor mit einer Biographie vorgestellt und es wird auch auf sein „Non-Vampirisches“ Werk eingegangen. …
Auzug 'Vorwort', Seite 7-10
Es lohnt sich glaube ich, Vergleiche anzustellen, inwiefern diese Ausgabe sich zu anderen Ausgaben unterscheidet. Jedenfalls ist sie etwas Leserfreundlicher gestaltet und durch die Abbildungen aussagekräftiger als ihre Nachfolgerin. Mal sehen, ob es noch weitere Auflagen davon gibt …
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mit zahlreichen s/w Abbildungen
[Download] (Dissertation) DIE VAMPIRSAGE IN ENGLAND – von Ernst Havekost – auf iapsop.com
Vorliegende Arbeit [aus 1914 – Anm.d.V.] geht in ihrem ersten Teil von dieser alten englischen Vampirsage aus und gibt Untersuchungen über ihren Ursprung und Beziehungen zu anderen Sagen, während im zweiten Teile eine Uebersicht über die Behandlung der Vampirsage in der englischen Literatur gegeben werden soll .…
Ein Vampir ([vamˈpiːɐ̯] oder [ˈvampiːɐ̯]; veraltet auch Vampyr) ist im Volksglauben und in der Mythologie eine blutsaugende Nachtgestalt. Dabei handelt es sich meist um einen wiederbelebten menschlichen Leichnam, der sich von menschlichem oder tierischem Blut ernährt und – je nach Kultur und Mythos – mit verschiedenen übernatürlichen Kräften ausgestattet ist. …
Die Einführung ist übertitelt mit: „Wo Menschen sind, da ist auch Zukunft“. Der Mensch hat als einziger auf dieser Welt seine Zukunft selbst im Griff. …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.
Maja Nielsen Vampire Gerstenberg, Hildesheim (2011) ISBN 9783836948715
Die wahre Geschichte von Graf Dracula
Man darf sich jetzt von diesem Buch nicht wirklich viel erwarten, aber es ist nett gemacht und es informiert durchaus unterhaltend über die Legende Dracula. Hans Meurer, der Mythenforscher, hatte da auch seine Hände im Spiel…
Ein durchaus ansprechend gemachtes Buch, dass für Jugendliche durchaus eine gefällige Aufbreitung des Themas bietet. Natürlich darf das Pfählerbild von Vlad Tepes am Richtplatz nicht fehlen und die Wurzeln des Vampirismus werden wenn, dann nur sehr sachte gestreift, sodass es eigentlich am geschätzten Grafen hängen bleibt, das Vampirwesen …
Was nur wenige wissen: Dracula ist mehr als nur Legende. Der finstere Vampirgraf hat ein historisches Vorbild, von dem sich Bram Stoker inspirieren ließ! Es ist Vlad Dracula, der 500 Jahre vor Erscheinen des Romans über die Walachei herrschte. Der Fürst war gefürchtet wegen seiner Blutgier …
Auszug 'Spur der Vampire', Seite 6
Ja, und so weiter und so fort. Auch wenn das Buch nun schon 10 Jahre auf dem Buckel hat, auch wenn es einen Preis gewonnen hat, es ist doch etwas dünn in seiner Vampir-Aussage. Wie gesagt – schöne Bilder, leicht lesbarer Text – in einer Jugendbibliothek macht es sich vielleicht ganz gut, das nächste Buch zum Thema Vampire sollte dann etwas tiefgründiger sein oder vielleicht das Hörbuch? …
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[Rezension] Maja Nielsen: Vampire. Die wahre Geschichte von Graf Dracula – von anonym – auf lesen.bayern.de
Es wird von der Rezensentin besonders zur Anschaffung für alle Schulbibliotheken empfohlen, da es eine sehr gute Grundlage für ein inhaltlich ungewöhnliches Referatthema im Deutschunterricht darstellen kann. „Vampire. Die wahre Geschichte von Graf Dracula“ wurde von der Leipziger Buchmesse und der Stiftung Lesen mit dem Leipziger Lesekompass 2012 ausgezeichnet.…
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Wann ist der Glaube an Vampire zum ersten Mal aufgetreten? Wie ist man mit dem sogenannten Vampirismus umgegangen? Obwohl sogar Kaiserin Maria Theresia dem Aberglauben um die Blutsauger den Kampf angesagt hatte, fasziniert der Mythos Vampir zumindest in den Bereichen Literatur und Film bis heute.…
Eine kleine, aber feine Broschüre, die Friedhelm Schneidewind da produziert hat. Alles Wichtige und Wesentliche zum Thema Vampir wurde hier zusammengetragen …
Eine nicht uninteressante Monographie über romantische Monster und die Bedeutung monströser Romanzen für die Generation der Millennials. Wird deren krisenhaftes Liebesideal hier reflektiert? …
Zwei Veröffentlichungen samt ihrer enthaltenen Artikel liegen heute an. Ein Werk zur Schauerliteratur ab 1800 bringt einige Essays. Fünf Essays sind englischsprachig und daher nicht in die Bibliothek aufgenommen (die findet ihr hier). Die „Protokolle“ bringen zwei Essasy zu H. C. Artmann. Das Übernatürliche ist bei ihm von vornherein eine gesetzte, augenzwinkernde Realität, die vom Erzähler wie selbstverständlich hingenommen wird. Für interessierte Laien bietet H.C. Artmann einen hervorragenden Zugang zur modernen Literatur. Seine phantastischen Texte fordern uns nicht auf, an Geister oder Vampire zu glauben, sondern an die grenzenlose Freiheit des Erzählens. Vielleicht einen Versuch wert? …
Wer heute nach Büchern oder Filmen sucht, in denen das Unmögliche passiert, stößt unweigerlich auf den Begriff „Fantasy“. Doch im literaturwissenschaftlichen und journalistischen Kontext greift diese Gleichsetzung zu kurz. Um das Wesen der klassischen Phantastik zu begreifen, hilft der Vergleich mit epischen Elfen-Sagas erstaunlich wenig. Viel ergiebiger ist der Kontrast zu ihrer direkten Nachfahrin: der modernen Fantastik. Während beide Gattungen das Unmögliche mitten in unserer realen Welt ansiedeln, trennen sie Welten in der Art und Weise, wie ihre Figuren auf das Wunderbare reagieren. Ein Blick auf das Genre des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zeigt, wie aus der Angst vor dem Unbekannten eine moderne Lebenseinstellung wurde. …
Drei Bücher und vier wissenschaftliche Arbeiten haben sich unter dem Dach der Bibliothek eingefunden. Star Trek ist wohl eine unendliche Geschichte, das neue Fantasia-Magazin ist angekommen und ein Werk zu Helden und Heldenliedern aus dem Mittelalter. Die wissenschaftlichen Arbeiten sind mir bei der Recherche in die Hände gefallen. Themen: Alraune-Motivgeschichtliche Studien, phantastische Darstellungen in ausgewählten Werken, Wechselwirkungen zwischen Literatur und Wissenschaft bzw. die Zukunft des Schreckens in Dystopien. Recht bunt gemischt, schaut es euch an …
Wer heute durch eine Buchhandlung stöbert, stolpert unweigerlich über farbenprächtige Cover von Drachenbänden, düsteren Geistergeschichten oder fernen Zukunftsvisionen. All diese Bücher verschwinden im allgemeinen Sprachgebrauch oft unter dem vagen Prädikat „fantastisch“. Doch wer sich der Literatur aus wissenschaftlicher oder journalistischer Perspektive nähert, stellt fest: Ein einziger Buchstabe entscheidet hier über grundlegend verschiedene historische und strukturelle Konzepte. Die Unterscheidung zwischen „Phantastik“ und „Fantastik“ ist keineswegs eine pedantische Schrulle von Sprachpflegern, sondern ein scharfes Werkzeug zur Ordnung von Literaturgeschichte. …
Die „Widersprüche“ von Jean Améry sind in zwei Auflagen der Bibliothek erwachsen. Darin wäre im Besonderen der Essay „Gewalt und Gefahr der Utopie“ hervorzuheben. Diesen Artikel findet man auch in „Merkur, Nr. 253“ aus dem Jahr 1969. Dort ist auch der Essay „Zukunftsforscher und Zukunftsverhinderer“ von Robert Jungk zu lokalisieren. In „Die kollektive Intelligenz“ von Pierre Lévy hingegen findet sich u.A. „Kunst und Architektur des Cyberspace“, wobei auch das ganze Buch nicht zu verachten ist. Auf „humanithesia.org“ findet sich dazu eine umfangreiche, nach Kapiteln aufgegliederte, Rezension. Mein Rat: lesen …
Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.