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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #15: Nachruf Unv. Prof. Dr. Hega Abret in: Stifter Jahrbuch 2013/27

Jozo Dzambo (Red.)
Stifter Jahrbuch 2013/27 Neue Folge
Adalbert Stifter Verein e.V., München (2013)
ISBN 9783940098108
Achtung und Empathie …

Im Zuge verschiedenster Recherchen, musste ich feststellen, dass das Ableben von Helga Abret, zumindest im Internet, kaum Niederschlag gefunden hat. Selbst durchaus wichtige Publikationen wie das Germanistenverzeichnis der Uni Erlangen oder auch im Freundeskreis Leipzig wird sie noch immer nicht mit ihrem Sterbedatum angezeigt. …


Lediglich in der ISFDB wurde ihr Sterbedatum nachgetragen. Auf der Suche nach einer Kontaktmöglichkeit bin ich dann schließlich auf den Adalbert Stifter Verein e.V. gestoßen, der in seinem Jahrbuch 2013 einen Nachruf auf Prof. Dr. Helga Abret, geb. Brauner, (1939-2013) gebracht hat.

Souverän, fraglos und geradlinig dem humanen Auftrag von Forschung und Lehre verpflichtet, so kannten wir Helga Abret, bis ihre Kräfte so sehr verfrüht und rapide sie verließen. […] Mit ihrer zweiten, französischen, Dissertation über Gustav Meyrink conteur (1976) blieb sie Prag gleichsam treu. Sei erweiterte dann ihren Forschungshorizont erheblich durch Untersuchungen zur Science-fiction (die Marsianer!) …

Auszug 'Nachruf', Seite 191-193

Alleine für „Das Jahrhundert der Marsianer“ (hier im Blog) hätte sie sich schon etwas mehr Aufmerksamkeit verdient. Vielleicht findet man durch diesen Artikel nun zumindest die Nachricht von ihrem Ableben leichter im Internet. Im Nachhinein nochmals meinen Dank für dieses beachtenswerte Werk und ein „Ad Astra“ mit auf den Weg …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Jozo Dzambo (Red.)
  • Stifter Jahrbuch 2013/27 Neue Folge
  • Adalbert Stifter Verein e.V., München (2013)
  • broschiert, Klebebindung
  • 196 Seiten
  • ISBN 9783940098108

Kleinster Preis: € 9,61, größter Preis: € 19,98, Mittelwert: € 11,30

(mit einem Klick kannst du dir das aktuelle Ergebnis auf eurobuch.com ansehen)

  • keine

  • [Artikel] Helga Abret im Freundeskreis Leipzig

Helga Abret, geboren in Breslau, ist als Professor für Neuere deutsche Literatur an der Universität Metz in Frankreich tätig. Außer den im Folgenden aufgelisteten Werken veröffentlichte sie zahlreiche Aufsätze zur Publizistik in der Kaiserzeit, zur phantastischen Literatur und Science Fiction, sowie allgemein zur Literatur des 20. Jahrhunderts.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Helga Abret im Germanistenverzeichnis

Geb. 1939, Professeur seit 1992, Metz, Frankreich
Ältere deutsche Literaturwissenschaft – Neuere deutsche Literaturwissenschaft (Fachgebiet) – Littérature classique (jusqu’à 1890) – Littérature moderne (jusqu’à 1945) – Littérature contemporaine (à partir de 1945) (Lehrgebiet)
Hochschule/ Instituts-Anschrift: Metz – Université de Metz – UFR de lettres et langues – Ile du Saulcy – 57045 Metz Cedex 01 …

Auszug Artikel


  • [Webpräsenz] Adalbert Stifter Verein e.V. im Internet

Wissenschaftliche Beiträge und Essays

Margarete Sedlmayer: Bergbauboom und Wissenstransfer unter den Přemysliden um 1300

Petr Karlíček: Karikaturen im Dienste der Sudetendeutschen Partei. Schilderung des einheimischen Feindes in der satirischen Zeitschrift Der Igel (1935–1938)

Lukáš Motyčka: „Man gravitiert nach Wien“. Die unbekannte Korrespondenz zwischen Friedrich Torberg und Vlastimil Artur Polák

Luboš Palata: Tschechen und Sudetendeutsche in den Medien oder „Die goldenen Neunziger“

Kateřina Kovačková: Auf den Spuren von Otfried Preußlers Flucht nach Ägypten. Erinnerung an eine klein-große Entdeckungsreise durch Nordböhmen

M. Theresia Wittemann: Reiner Kunze – Dichter der Ehrfurcht. Eine Reverenz zum 80. Geburtstag

Michel Reffet: Nachruf Univ. Prof. Dr. Helga Abret, geb. Brauner (1939–2013) …

Auszug Artikel Jahrbuch


siehe auch (Auszug):


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Zur antiquarischen Sichtung wurde eurobuch.com  und diebuchsuche.at benutzt und soll euch zeigen, dass es preisgünstige Möglichkeiten gibt ältere Titel zu erstehen. Reguläre Preise beziehen sich in der Regel auf Amazon.de-Angaben. Die Links wurden bei Aufnahme einmal überprüft auf unerwünschte Inhalte. Auf Änderungen der Link-Inhalte nach Aufnahme in den veröffentlichten Korpus habe ich keinen Einfluss. Sollten unerwünschte Inhalte also trotz Prüfung vorkommen, so verständigen Sie mich bitte, damit ich den Link entfernen kann. Die vorhandenen Bild- und Textzitate dienen lediglich zur Information über den verlinkten Inhalt und sollen keinesfalls Rechte der tatsächlichen Verfasser schmälern.

 
 
 
 
 
 
 
 

Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #12: Der Barbar in der Fantasy u.a. in: Fantasia, Nr. 6 – Franz Schröpf (Red.)

Franz Schröpf (Red.)
Fantasia, Nr. 6
EDFC, Passau (1980)
ISBN ohne
Der Barbar, der Hobbit, die Phalanx und 20 Jahre Heyne Science Fiction…

Eine der ersten Ausgaben von Fantasia im Jahre 1980 hat, neben durchaus interessanten Leserbriefen vier Artikel an Board, von denen einer eher in die Kategorie Historie/Geschichte/Archäologie gehört als denn in Fantasy, aber die drei anderen sind ganz gut…


Zunächst werden 20 Jahre Heyne Science Fiction durch den Verlag aufgearbeitet und durch Franz Schröpf kritisch kommentiert. Dann folgt eine Abhandlung über den Barbaren in der Fantasy von Andreas Decker und Frank P. Böhmert lässt einige Gedanken zu Tolkiens „Der kleine Hobbit“ folgen.

Welch eine Karriere: Vom Attentäter zum König. Mit einem Schwert in der Hand lassen sich alle Probleme lösen. So wie Conan oder Thongor sind sie alle, Brak, Kothar und die übrigen Pseudo-Barbaren.
Es bleibt zu hoffen, dass die Fantasy-Literatur in Zukunft an anderen Inhalten gemessen wird. Sie hat es verdient! …

Auszug 'Der Barbar in der Fantasy', Seite 16-18

Die „Phalanx“ ist der zweite Teil einer Reihe über die Griechen. Der Artikel ist zwar bewundernswert ausführlich und die Ausführungen über die Bewaffnung, Ausrüstung und Kampfweise der griechischen wie auch der persischen Heere sind beeindruckend, aber hier in Fantasia deplatziert. Vermutlich hat man in dem Bemühen viel Material zu bieten, auch Rainer Daub mit seiner Reihe aufgenommen. Aber das alles ist bereits historisch 🙂 …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Franz Schröpf (Red.)
  • Fantasia, Nr. 6
  • EDFC, Passau (1980)
  • Broschiert, A5, Klebebindung
  • Magazin
  • 154 Seiten
  • ISBN ohne

Kleinster Preis: € 12,80, größter Preis: € 12,80, Mittelwert: € 12,80

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  • Anmerkung1
  • Übersetzer
  • Illustrator
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  • [Artikel] Mentor der Fantasy. Die unendliche Geschichte Hugh Walker und die Magira-Serie – von Horst Hermann von Allwörden  – auf zauberspiegel-online.de

In einem Gespräch mit Franz Schröpf erläuterte Hugh Walker seine Vorstellungen über die verschiedenen Ebenen der Romane, die Franz Schröpf formulierte: …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Fantasia – Magazin für Phantastik – eBook – auf edfc.de

Seit 2009 erscheint Fantasia als eBook etwa einmal pro Woche. Es wird im PDF-Format per Email verschickt.
Seit 2015 ist Fantasia kostenlos – Sie brauchen es nur beim edfc anzufordern: edfc@edfc.de
Voraussetzungen sind eine Software zum Lesen von PDFs und ein Email-Postfach, das bis zu 10 MB große Anhänge fasst (beispielsweise gmail.com).
Fantasia lässt sich auf PCs, Tablets und Smartphones bequem lesen.…

Auszug Artikel


  • [Download] Götter, Helden, Barbaren – von Anita Rüffer – auf skandinavistik.uni-freiburg.de

Die europäische Literaturwissenschaft hat unterschiedliche Bilder des Nordens konstruiert –  abhängig vom Ort der Wissensproduktion

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #11: Einführung in die Psychohistorik – Michael F. Flynn in: Foundation – Isaac Asimov

Isaac Asimov
Foundation – 3 Romane
Heyne, München (1994)
ISBN 3453042654
Mit einem Anhang „Einführung  in die Psychohistorik“ von Michael F. Flynn

Die Foundation von Isaac Asimov ist derzeit wegen der Film-Serie auf Apple TV+ in aller Munde. Die drei Romane in dieser Ausgabe bilden das Rückrat der „Future History“, dem erweiterten „Foundation-Zyklus“, der zum Zeitpunkt des Erscheinens dieser Ausgabe 15 Werke umfasste …


Als Beigabe zu dieser Ausgabe wurde der, von Michael F. Flynn verfasste, Essay „Einführung in die Psychohistorik“, in der Übersetzung von Heinz Nagel, mitzugegeben. An sich muss man den Artikel ja ebenfalls als „phantastische Primärerzählung“ ansprechen, da die Psychohistorik, nicht zu verwechseln mit „Psychohistorie“, eine von Isaac Asimov erfundene, fiktive Wissenschaft im Rahmen seines Foundation-Zyklus ist.

Vor Jahren stellte sich Isaac Asimov eine mathematische „Geschichtswissenschaft“ vor, die auf solche Fragen die Antworten liefern könnte. Und heute ist seine fiktive Psychohistorik im Begriff Realität zu werden. Noch ist es nicht so weit. Bis jetzt ist kein Hari Seldon aufgetreten, der die Verbindung zwischen den einzelnen Disziplinen herstellen würde; aber Forscher in so unterschiedlichen Bereichen wie Ökologie und Differential-Topologie haben bereits die Grundlagen dazu entwickelt. …

Auszug 'Einführungin die Psychohistorik`, Seite 861-936

Auch wenn er tatsächlich also über eine Wissenschaft referiert, die es (noch) nicht gibt, macht er es aber so interessant und packend, dass es eine Freude ist, ihm in die Tiefen der Psychohistorik zu folgen. Er führt die Theorie der Psychohistorik neben der Psychologie auf die Gaskinetik und die statistische Mechanik zurück. Klingt alles wunderbar und durchaus einleuchtend – also lesen …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Isaac Asimov
  • Foundation
  • 3 Romane
  • Heyne, München (1994)
  • Taschenbuch
  • 3. Auflage
  • 940 Seiten
  • Sonderausgabe
  • ISBN 3453042654

Kleinster Preis: € 9,99, größter Preis: € 27,60, Mittelwert: € 24,00

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  • Aus dem Amerikanischen
  • Übersetzerin: Rosemarie Hundertmarck
  • Ungekürzte Neuübersetzung

  • [Artikel] Michael F. Flynn in der WIKIPEDIA

Michael Francis Flynn, auch Mike Flynn und Rowland Shew (* 20. Dezember 1947 in Easton, Pennsylvania), ist ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Psychohistorik auf linkfang.org

Psychohistorik (englisch: Psychohistory, nicht zu verwechseln mit Psychohistorie, einer Wissenschaft, die historische Vorgänge mittels Psychologie untersucht) ist eine deutschsprachige Bezeichnung für eine fiktive Wissenschaft, die in mehreren Romanen des US-amerikanischen Autors Isaac Asimov von entscheidender Bedeutung ist. In Asimovs Büchern ermöglicht sie auf der Basis mathematischer, statistischer und soziologischer Verfahren allgemeine und dennoch präzise Voraussagen über das zukünftige Verhalten großer Gruppen von Menschen. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Foundation (Fernsehserie) in der WIKIPEDIA

Foundation ist eine US-amerikanische Science-Fiction-Drama-Fernsehserie, die von David S. Goyer und Josh Friedman für Apple TV+ entwickelt wurde und auf der gleichnamigen Buchreihe von Isaac Asimov basiert. Foundation hatte am 24. September 2021 seine Premiere. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #10: Isaac Asimov in: Opus 200, Band I + II

Isaac Asimov
Opus 200, Band I + II
Moewig, Rastatt (1984)
ISBN 3811836587 – Band 1
ISBN 3811836781 – Band 2
Das zweihundertste Buch von Isaac Asimov

Wie gesagt, Opus 200 ist das zweihundertste Buch, das von Isaac Asimov veröffentlicht wurde. Hier in dieser Ausgabe wurde es allerdings auf zwei Bände aufgeteilt. .…


Diese Bände sind vollständig dem essayistischen Werk von Asimov gewidmet. Es war ja nicht nur in der Science Fiction einer der ganz Großen, sondern er verfasste ja auch eine enorme Anzahl von populärwissenschaftlichen Artikel in einer enormen Bandbreite …

Ich dagegen schreibe nicht nur Literatur, sondern auch Sachbücher. Ich schreibe verschiedene Arten von Sachbüchern jeweils für ein anderes Publikum, und darin liegt der Sinn und Zweck meiner Opus-Bücher – diese Vielfalt zu zelebrieren …

Auszug 'Einführung', Seite 7-10

Astronomie, Mathematik, Roboter, Physik, Chemie, Biologie, Geschichte, die Bibel, soziale Wissenschaften, Literatur, Krimi und Literatur – all das in zwei kleinen Bändchen. Aber, wie bei Asimov zumeist sehr gut zu lesen und ein unterhaltsamer Zeitvertreib …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Isaac Asimov
  • Opus, Band 1
  • Moewig, Rastatt (1984)
  • Taschenbuch
  • 190 Seiten
  • ISBN 3811836587

 

  • Isaac Asimov
  • Opus, Band 2
  • Moewig, Rastatt (1984)
  • Taschenbuch
  • 190 Seiten
  • ISBN 3811836781

 Band 1 – Kleinster Preis: € 0,33, größter Preis: € 606,18, Mittelwert: € 3,40

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Band 2 – Kleinster Preis: € 0,90, größter Preis: € 5,00, Mittelwert: € 3,30

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  • keine

  • [Artikel] Isaac Asimov in der WIKIPEDIA

Isaac Asimov (englisch [ˈaɪzək ˈæzɪmɔv]; * 2. Januar 1920 in Petrowitschi, Sowjetrussland als Исаак Юдович Азимов (Issaak Judowitsch Asimow); † 6. April 1992 in New York, Vereinigte Staaten) war ein russisch-amerikanischer Biochemiker, Sachbuchautor und einer der bekanntesten Science-Fiction-Schriftsteller seiner Zeit. Zusammen mit Arthur C. Clarke und Robert A. Heinlein wird er oft als einer der „Big Three“ der englischsprachigen Science-Fiction aufgeführt.…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Die Robotergesetze in der WIKIPEDIA

Die Robotergesetze (englisch Three Laws of Robotics) wurden von Isaac Asimov in seiner Kurzgeschichte Runaround (Astounding, 1942) als „Grundregeln des Roboterdienstes“ erstmals beschrieben…

Auszug Artikel


  • [Artikel] Foundation Zyklus Bücher in der richtigen Reihenfolge – von buechertreff.de

Mit dem Buch „Ich, der Robot“ fing die Buchreihe an. Mit diesem Band sollte zuerst angefangen werden, wenn man sämtliche Teile der Reihenfolge nach lesen möchte. Das nächste Buch „Geliebter Roboter“ erschien sieben Jahre darauf, nämlich im Jahr 1957. Weiter ging es über 42 Jahre hinweg mit 21 neuen Teilen. „Der Sieg der Foundation“ lautet der aktuell letzte Band Nummer 23. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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Artikel, Essays und Kurztexte zur Phantastik #9: Eine Auswahl in: Arno Schmidt: Essays und Aufsätze I + II

Arno Schmidt
Essays und Azssätze I + II
Haffmans, Bargfeld (1995)
ISBN 3251800353
ISBN 3251800361
Bargfelder Ausgabe, Werkgruppe III, Essays und Biographisches

In diesen beiden Bänden mit Essays und Aufsätzen von Arno Schmidt gibt es einige Texte, die sich direkt mit Themen der phantastischen Literatur oder im Besonderen mit deren Schaffenden beschäftigen. …


Angesehen davon, dass es die allermeisten der Texte wert sind, gelesen zu werden, habe ich mir natürlich speziell diejenigen herausgesucht, deren Inhalt erhellendes zu meinem Spezialthema hergeben. Und das sind nicht so wenige. Da wäre z.B. ein Brief an Dante Alighieri, dem Schöpfer dieser unbeschreiblichen Kerker-Bilder, oder zwei Essay über Friedrich de la Motte Fouquè, einem der ersten Dichter der deutschen Romatik, oder  ein Essay zu den Bront-Schwestern und zum Thema Werwölfe, im ersten Band …

Nun ist diese „Lykantropie“ eine zwar äußerst rare, aber doch durchaus gesichert Erscheinung. Aus der modernen Kriminalpraxis sind ein gutes Dutzend Fälle bekannt, wo best beleumundete Bürger plötzlich einer ganzen Serie schrecklicher Verbrechen überführt werden können, die sie – meist nachts – als veritable „Werwölfe“ begangen haben. …

Auszug 'Die Werwölfe', Seite 292-294

Auch im zweiten Band findet sich einiges wie, „Über die Arbeitsweise Edgar Allen Poe’s“ oder „Dichter und ihre Gesellen: Jules Verne“ oder ein Essay über Edward Bulwer-Lytton, welches sehr nach Arno Schmidt kommt. …

Verne also ein fleißiger Mann von rund 60 Romanen, plus ein paar Bänden anderer Kleinigkeiten. Und sein eigentliches, noch nie so recht gewürdigtes literarisches Verdienst besteht darin, dass er als Erster (& bisher immer noch Umfassendster) den Groß-Nachweis geführt hat: wie die Errungenschaften des Technikers – man darf auch „Ingenieur“ sagen, „Wissenschaftler“, „Forscher=Allgemein“ – nicht nur nicht poesie=zerstörend wirkten; sondern vielmehr unerhört neue=reiche Gebiete dem Dichter eröffneten! …

Auszug 'Dichter und ihre Gesellen: Jules Verne', Seite 413-425

Es lohnt sich, also seine Nase in diese beiden Bücher zu stecken. Und vergnüglich ist es allemal …

Bibliographisch: Antiquarisch:Anmerkung(en):weiterführende Links:
  • Arno Schmidt
  • Essays und Aufsätze I + II
  • Haffmans, Bargfeld (1995)
  • Broschiert, Klebebindung
  • Edition der Arno Schmidtstiftung im Haffmans Verag
  • 554 + 498 Seiten
  • ISBN 3251800353
  • ISBN 3251800361

Band I – Kleinster Preis: € 18,50, größter Preis: € 35,20, Mittelwert: € 30,00
Band II – Kleinster Preis: € 7,50, größter Preis: € 94,90, Mittelwert: € 12,00

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  • keine

  • [Artikel] Ein Radiohörer mit runden Ohren, der Arno Schmidt und Wolfgang Koeppen hört – von Sibylle Lewitscharoff – auf deutschlandfunk.de

Als vor 60 Jahren in Stuttgart ein Programm auf Sendung ging, das von seinem Erfinder und ersten Redakteur, dem Schriftsteller Alfred Andersch, auf den Namen „Radio-Essay“ getauft wurde, gehörten Wolfgang Koeppen und Arno Schmidt zu den ersten Autoren. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Sämtliche Werke Arno Schmidts – von Giesbert Damaschke – auf asml.de

Die Liste ist alphabetisch nach Titeln sortiert. Führende bestimmte Artikel werden ignoriert, unbestimmte Artikel werden einsortiert: ›Die Abenteuer der Sylvesternacht‹ wird also unter A, ›Ein Leben im Voraus‹ unter E aufgeführt. …

Auszug Artikel


  • [Artikel] Arno Schmidt in der WIKIPRDIA

Schmidt wuchs in Hamburg und Lauban bei Görlitz auf. Seit 1938 lebte er in Greiffenberg. Von 1946 an lebte er als freier Schriftsteller zunächst in Cordingen, dann in Gau-Bickelheim, Kastel an der Saar und in Darmstadt und seit 1958 in Bargfeld in der Lüneburger Heide bei Celle. Sein erster Band mit Erzählungen, Leviathan, erschien 1949. Dieser und seine Werke der 1950er Jahre sind sprachlich von einer ungewöhnlichen, sich oft am Expressionismus orientierenden Wortwahl geprägt. Formal kennzeichnet sie das Bemühen um neue Prosaformen, inhaltlich sind sie von einer kulturpessimistischen Weltsicht und einer angriffslustigen Gegnerschaft gegen das Westdeutschland der Adenauer-Ära geprägt. Seine theoretischen Überlegungen zu Prosa und Sprache entwickelte Schmidt in den 1960er Jahren in Auseinandersetzung vor allem mit James Joyce und Sigmund Freud weiter und suchte seine Ergebnisse in den in dieser Zeit entstandenen Werken (Ländliche Erzählungen im Band Kühe in Halbtrauer, KAFF auch Mare Crisium) umzusetzen. Als Summe dieser Entwicklung erschien 1970 das monumentale Hauptwerk Zettel’s Traum. …

Auszug Artikel


siehe auch (Auszug):


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